James Solomon

James Solomon

C&C Tiberian Sun Story


Die Figur James Solomon

James Solomon ist der Oberbefehlshaber der GDI im Zweiten Tiberiumkrieg. Nachdem seine Versuche die Bruderschaft durch das Einschleusen des Maulwurf Hassans scheiterten, führte er den zunächst aussichtslosen Kampf von seiner Kommandozentrale, der Raumstation Philadelphia, und zusammen mit Commander Michael McNeil gelang ihm schließlich der Sieg über die Bruderschaft. Nach dem Krieg verliert sich seine Spur aber, beim Konflikt mit CABAL, in dessen Verlauf sich Nod und GDI verbünden, spielt er keine Rolle mehr.

DER Commander?

Solomon absolvierte die Militärakademie in West Point als Bester seines Jahrgangs, danach nahm er an dem Ranger Programm der US Army teil. Schenkt man einigen Quellen Glauben, wechselte mit Beginn des 21. Jahrhunderts zur GDI über und unterstand direkt dem Befehl des damaligen Oberbefehlshabers Mark Jamison Sheppard. Er wäre somit der Commander und damit der Spieler in Tiberiumkonflikt. Seine weitere Karriere folgt dem Pfad des Ur-C&Cs: Er errang einen Sieg nach dem anderen und wurde schließlich von Nod aufgespürt und von Kane persönlich bedroht. Er entwischte aber einem Nod-Kommando, das ihn hatte töten wollen und so vollzog er den finalen Schlag gegen die Bruderschaft auf deren Tempel in Sarajewo. Er war es auch, der schließlich den Befehl, die Ionenkanone gegen das Gebäude einzusetzen, gab. Ihm wurde eine Videoaufzeichnung präsentiert, die zeigt, wie Kane beim Einschlag des Ionenstrahls wie in freudiger Erwartung seines Todes die Arme hebt (Die Endsequenz von Tiberiumkonflikt. Es wird oft behauptet, Kane hätte sich ähnlich wie am Nod-Ende von Tiberian Sun weg teleportiert.). Dies habe ihn sehr beeindruckt.

2020 wurde Solomon dann Brigadegeneral und schließlich Oberbefehlshaber der GDI. Nod war nicht komplett vernichtet, sondern in zahlreiche Splittergruppen aufgeteilt. Um eine Vereinigung der Gruppen zu verhindern, die die Bruderschaft wieder hätte erstarken lassen und damit in letzter Konsequenz zum erneuten Krieg geführt hätte, schleuste er General Hassan ein. Dieser gab stets vor gegen die GDI zu kämpfen und hielt einen Propaganda-Sender aufrecht, in dem u.a. auch Lügen gegen Solomon verbreitet. Dennoch bewirkte er, dass die Bruderschaft die Füße still hielt und sich eher weiter darauf konzentrierte, sich gegenseitig zu bekämpfen. Als seine Versuche, Anton Slavik, den Führer der Schwarzen Hand unter dessen Banner eine Wiedervereinigung glücken könnte, umzubringen, gerät er bei Solomon in Ungnade. Solomon habe keine Verwendung für „Dinge, die nutzlos sind“, wie er selbst sagt. Hassan wird schließlich von Slavik öffentlich hingerichtet.

Der Zweite Tiberiumkrieg beginnt mit einem Paukenschlag. GDI Stützpunkte auf aller Welt werden völlig unerwartet von Nod Truppen gestürmt und zum Teil überrant. Kane persönlich erscheint Solomon auf einem Großbildschirm der Philadelphia. Er behauptet, den selbst ernannten Messias nicht zu fürchten und beruft den Commander Michael McNeil zu fehlen. Solomon gibt die entscheidenden Befehle zur Schwächung der Bruderschaft, die McNeil ausführt. Er hat öfter mit McNeils Autoritätsproblem zu kämpfen und verweigert ihm zunächst Unterstützung bei seinem Angriff auf den neuen Tempel von Nod in Kairo. Als sich die Lage zuspitzt, sendet er ihm aber Verstärkung und so gewinnt die GDI auch den Zweiten Tiberiumkrieg und Kane wird (vermutlich) abermals getötet. Über seinen weiteren Verbleib ist nichts bekannt, da er in Feuersturm nicht mehr auftritt. Es wird vermutet, dass auch er bei der Zerstörung der Philadelphia zu Beginn des Dritten Tiberiumkrieges starb.

Kompromisslos autoritär

Solomon ist stets aus seine Autorität bedacht. Er trägt sein zahlreichen Orden offen zur Schau und lässt sich von niemandem beeindrucken, nicht einmal von dem charismatischen und sadistische grinsenden Kane, als dieser verkündet, schon den Schlussakt (die Niederlage der GDI) zu kennen. Mehr Probleme hat er mit Michael McNeil. Dieser agiert oft auf eigene Faust und setzt sich damit schon einmal über die Befehle Solomons hinweg. Er rettet zum Beispiel einige Mutanten aus einen Internierungslager der Bruderschaft, obwohl die in Hamburg stationierten Chemieraketen eigentlich Vorrang hätten. Solomon sieht aber natürlich auch, dass McNeil ein außergewöhnlich fähiger Commander ist. Als dieser sich dann abermals über seinen Befehl hinweg setzt und den Tempel von Nod in Kairo angreift und Unterstützung braucht, schickt er ihm einen Titanen direkt von der Philadelphia.

Gegenüber Hassan zeigt Solomon sich weniger barmherzig. Dieser versagt bei dem Versuch, Slavik als Verräter hinzustellen und umzubringen. Statt ihm jedoch Unterstützung zu schicken, um die neue Hoffnung der Bruderschaft aufzuhalten, droht er Hassan, dass er nutzlos würde und nutzlose Dinge verschwänden. Er hat vermutlich somit indirekt den Aufstieg Slaviks und damit den Beginn des Zweiten Tiberiumkrieges gefördert. Slavik hatte am Anfang nur relativ wenig Unterstützer und hätte von einem hochgerüsteten GDI-Trupp wohl leicht aufgehalten werden können.

Zitate

  • „Dann werden sie nutzlos für uns und nutzlose Dinge haben einen Hang dazu zu verschwinden…“