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End of Nations das Sci-Fi-MMO-RTS

End of Nations das Sci-Fi-MMO-RTS


End of Nations Logo

18. August 2012 von moby3012


Petroglyph, als von der Community anerkannter Nachfolger der Westwood Studios, entwickelt derzeit ein futuristisches Echtzeitstrategiespiel als Massive Multiplayer Online RTS. End Of Nations stellt derzeit eines der wenigen neuen Echtzeitstrategiespiele dar, welche auf der GamesCom 2012 präsent sind. Es ist der Versuch von Publisher Trion ein Echtzeitstrategiekonzept mit einem Free2Play Modell zu vereinigen. Das Spiel macht optisch einen sehr guten Eindruck und wirkt bereits relativ vollständig. Leider gibt es in End Of Nations keinen wirklichen Basenbau, was uns und auch sicherlich vidle andere Command And Conquer Fans schon einmal sehr enttäuscht hat.

img 0334 End of Nations das Sci-Fi-MMO-RTSIn der von uns auf der GamesCom getesteten Mission konnte man, nachdem sich nach einiger Zeit die notwendige Anzahl an Mitspielern angefunden hat, in der Rolle als Commander entweder einen festgelegten Fahrzeug-, Infanterie- oder Flugzeugverbund steuern und hatte die Aufgabe einen wichtigen Kontrollpunkt gegen die 3 angreifenden Spieler zu verteidigen. Die Aufgabe gestaltete sich leider etwas schwieriger als gedacht, da das Spiel ohne vorherige Einweisung (zum Beispiel durch ein Tutorial) doch recht unübersichtlich zu bedienen ist. Stirbt eine Einheit aus dem Verbund ist es möglich über die stetig steigenden Rohstoffe diese Einheit nachzuproduzieren oder bei einem Totalausfall auch die Art des Verbunds zu ändern.

In unserem Multiplayertest sind wir jedenfalls grandios gescheitert und gegen die feindliche Übermacht gnadenlos untergegangen. In End of Nations spielen auf riesigen Karten Spielergruppen von bis zu 56 Kommandeuren um die regionale Vorherschaft. Das Spiel befindet sich derzeit in der Betaphase und wird später kostenlos zur Verfügung stehen.

Wie will Trion Geld verdienen?

Trion beteuerte auf Nachfrage, dass man trotz der Einführung eines Free2Play Modells keinerlei kaufbare Vorteile für Spieler in das Spiel einfügen möchte und nennt als mögliche Kaufbare Gegenständer vor allem Skins, dekorative Feature und „Bedarfsgegenstände“. Geld verdienen möchte man auch mit Abonnementmodelle, die den Spielern die gern öfter mal etwas kaufen besonders gute Konditionen bieten sollen. Für Gratisspieler gebe es keinerlei Einschränkungen, und man könne ohne Probleme die Stufenobergrenze erreichen und sich die Ingamewährung wie jeder zahlende Kunde auch erspielen um Upgrades und Einheiten freischalten zu können.

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Fazit?

Es ist schwierig nach 1-2 Partien des Spiels ein Fazit abgeben zu können. Leide stellt Trion in diesem Jahr mit End of Nations tatsächlich eines der einzigen Echtzeitstrategiespiele überhaupt in Köln vor. Ein wenig enttäuscht sind wir von fehlenden Basenbau und dem etwas hakelig zu bedienenden Benutzerinterface, das doch recht überladen wirkt. Trions Communityarbeit ist jedenfalls beeindruckend so war der deutsche Community Manager Kahuna von End of Nations stets am Stand und sich für keine Anfängerfrage zuschade. Man lud uns sogar zur offiziellen Trion Community Party ein wo wir die Gelegenheit hatten an einer imposanten Location, 28. Stockwerke über dem Rhein, in direkten Kontakt mit den Entwicklern der Trion Spiele Defiance, End of Nations und Rift zu treten.

img 08371 End of Nations das Sci-Fi-MMO-RTS

Die Anmeldungen für den End of Nations Betatest sind offen und wer das Genre der Echtzeitstrategiespiele auch ohne Basisbau mag, für den mag das möglicherweise der große Wurf sein. Unseren Geschmack hat es auf den ersten Blick leider nicht getroffen, bildet euch eure eigene Meinung!


Kategorie(n): News | Tag(s):
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