Brexit

freezy

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Im März ist es ja soweit, dass UK aus der EU austritt, wenn sich nicht noch was ändert. Derzeit hat Theresa May ja auch Probleme ihren EU-Deal ratifiziert zu bekommen, wodurch es sogar zu einem no-deal Brexit kommen könnte. Auch möglich ist jedoch, dass es doch noch eine zweite Volksabstimmung geben wird und Brexit komplett vom Tisch kommt. Die Gesellschaft in UK scheint aber nun ähnlich gespalten zu sein wie in den USA. Man kann da langsam ein Schema erkennen...

Was haltet ihr von dem allen?
 

moby3012

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Es ist halt echt krass welches gefährliche Machtspielchen Johnson und Corbyn spielen. Es ist zu vermuten dass beide May mit Ihrem sturen beharren auf Ihren Positionen absichtlich über die klinge springen lassen wollen in der Hoffnung selbst Premier zu werden und so wird dieses machtspielchen bis zur letzten Sekunde spannend werden und für Großbrittanien ist diese Zitterpartie wirtschaftlich und gesellschaftlich pures Gift.

Meine Prognose, wenngleich es mit prognosen sehr schwer ist, weil noch so ziemlich allen passieren kann von einem Abkommen, über den Brexitexit bishin zum harten Brexit, ist kommenden Dienstag wird das Abkommen mit der EU im Parlament keine Mehrheit finden. Dann muss May sich entscheiden wie es weiter geht, ich gehe trotz ihrer immer wiederkehrenden Aussagen davon aus, dass sie doch Neuwahlen oder ein neues Referendum will, dies aber aus taktischen Gründen einfach nicht sagen kann. Im Falle eines Referendums ist alles völlig offen entweder harter Brexit oder Brexitexit mit vielleicht leichter Tendenz zu Brexitexit aber das kann man Null vorhersagen.

Am meisten bin ich in der ganzen Situation von Corbyn enttäuscht, der ein Hoffnungsträger der jungen progressiven Briten war und hier auf dem Rücken jener ein riskantes Spiel spielt.
 

freezy

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Von Corbyn und seinem Taktieren bin ich auch enttäuscht. GB hat nun weder ne funktionierende Regierung noch ne funktionierende Opposition.

Ich wage keine Prognose abzugeben, was passieren wird, es sind wirklich alle Enden noch offen. Ich persönlich hoffe, dass es nen zweites Referendum gibt, in dem sich für den Verbleib in der EU entschieden wird. Es nützt weder uns noch den Briten, wenn diese austreten. Die EU ist nicht perfekt, aber lieber sollte sie von innen reformiert werden. Hoffentlich ist das Brexitchaos auch ne Lehre an andere EU Länder die mit nem Austritt geliebäugelt haben.

Bedenklich finde ich (wie eigentlich überall) wie populistisch die Poltik geworden ist. Die Leute werden echt immer resistenter für vernünftige Argumente und wiederholen einfach ihre bescheuerten Phrasen selbst wenn sie null Sinn ergeben oder sogar Lügen sind. Da verliert man irgendwie die Hoffnung die Wogen durch vernünftigen Diskurs noch glätten zu können.

Auch ist bedenklich inwiefern manch andere Nationen (die an einem gespaltenen Westen interessiert sind) und internationale alt-right Eliten diese Entwicklungen fördern. Siehe Cambridge Analytica und deren Effekt auf das Brexitreferendum und die Trump Wahl, und welche Personen und Gruppierungen international alles darin verstrickt sind. Es wird Zeit, dass das alles mal aufgedeckt und dem ein Riegel vorgeschoben wird.
 
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Naja das Problem liegt in erster Linie in der EU, die eine weltfremde Politik betreibt und absolut nicht einsichtig ist. Da war der Brexit mehr als Logisch. Den Sieg von Trump hat man ja meilenweit vorausgesehen, weil die etablierte Politik kaum noch Bürgernähe hat, da hätte ja jeder Clown gewinnen können. Politische Korrektheit kann keine Probleme lösen, nur schön reden.
 

moby3012

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So ohne Belege oder irgendeine klitzekleine konkrete Info klingt das super für den Stammtisch Starscream! Bringt nur niemanden in irgendeiner Diskussion irgendwie weiter, außer dass es deine Beziehung zu Fakten und Belegen offenbart.

Wie wäre es noch mit:

"Die da oben machen eh was sie wollen" "Der ehrliche ist mal wieder der Dumme" "Die Politiker haben doch eh nichts mehr zu sagen!" "Die Ausländer kommen massenweise her und halten die Hände auf!" "Die sitzen eh alle auf der faulen Haut" oder "Die stecken sich doch eh alle den Hals voll"
 
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So ohne Belege oder irgendeine klitzekleine konkrete Info klingt das super für den Stammtisch Starscream! Bringt nur niemanden in irgendeiner Diskussion irgendwie weiter, außer dass es deine Beziehung zu Fakten und Belegen offenbart.

Wie wäre es noch mit:

"Die da oben machen eh was sie wollen" "Der ehrliche ist mal wieder der Dumme" "Die Politiker haben doch eh nichts mehr zu sagen!" "Die Ausländer kommen massenweise her und halten die Hände auf!" "Die sitzen eh alle auf der faulen Haut" oder "Die stecken sich doch eh alle den Hals voll"
Das Volk hat in USA und GB doch mehrheitlich eindeutig entschieden.
Welchen Belege für fehlende Bürgernähe des Establishments sind da noch erforderlich?
Die Lösung von Stammtisch Parteien mag zwar herzlos klingen, aber so wird es zumindest gelöst.

EU Establishment hat für viele Probleme keine Lösungen,
weil es entweder kein Plan hat, selbst das Problem ist, oder beides.
Klar können die gut reden und das Problem vor sich hin schieben, gelöst wird es so nicht, wird nur größer.
Weder für Finanzkrise, Kriminalitäts- oder Flüchtlingskrise, selbst nach Jahren, hat die EU irgendeinen Plan entwickelt.

Die EU kann über Krumme Gurken urteilen.
https://www.zeit.de/2014/18/stimmts-eu-gurken-kruemmung
https://de.wikipedia.org/wiki/Verordnung_(EWG)_Nr._1677/88_(Gurkenverordnung)

Aber keinen Grenzschutz Regulieren, selbst wenn hunderte Menschen Ertrinken.
https://www.n-tv.de/politik/Italien-droht-EU-mit-Beitragskuerzung-article20590120.html
https://www.dw.com/de/mehr-als-1400-flüchtlinge-im-mittelmeer-ertrunken/a-44508654

Durch die Untätigkeit der EU sind ja letztes Jahr bloß 1400 Menschen ertrunken, aber die Gurke hat ihre vorgeschrieben maximal Krümmung von zehn Millimetern auf zehn Zentimetern Länge, mit so einer Regierung kann ja guten Gewissens schlafen.
 

moby3012

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Das Volk hat in USA und GB doch mehrheitlich eindeutig entschieden.
Welchen Belege für fehlende Bürgernähe des Establishments sind da noch erforderlich?
Die Lösung von Stammtisch Parteien mag zwar herzlos klingen, aber so wird es zumindest gelöst.

EU Establishment hat für viele Probleme keine Lösungen,
weil es entweder kein Plan hat, selbst das Problem ist, oder beides.
Klar können die gut reden und das Problem vor sich hin schieben, gelöst wird es so nicht, wird nur größer.
Weder für Finanzkrise, Kriminalitäts- oder Flüchtlingskrise, selbst nach Jahren, hat die EU irgendeinen Plan entwickelt.

Die EU kann über Krumme Gurken urteilen.
https://www.zeit.de/2014/18/stimmts-eu-gurken-kruemmung
https://de.wikipedia.org/wiki/Verordnung_(EWG)_Nr._1677/88_(Gurkenverordnung)

Aber keinen Grenzschutz Regulieren, selbst wenn hunderte Menschen Ertrinken.
https://www.n-tv.de/politik/Italien-droht-EU-mit-Beitragskuerzung-article20590120.html
https://www.dw.com/de/mehr-als-1400-flüchtlinge-im-mittelmeer-ertrunken/a-44508654

Durch die Untätigkeit der EU sind ja letztes Jahr bloß 1400 Menschen ertrunken, aber die Gurke hat ihre vorgeschrieben maximal Krümmung von zehn Millimetern auf zehn Zentimetern Länge, mit so einer Regierung kann ja guten Gewissens schlafen.
1. Die Mehrheit hat in den USA Demokraten gewählt. Hat die Mehrheit wirklich entschieden?
2. Die Briten wurden nachweislich und offen über die Brexit Abstimmung belogen, wenn man nun noch sieht wie knapp das Ergebnis war, stellt sich die Frage wie verantwortungslos es ist, eine solch wichtige Entscheidung überhaupt an eine einfache Mehrheit zu delegieren.
3. Du hast recht, die EU hat für viele Probleme keine Lösungen, ich kenne aber auch niemanden, der diese hat schon gar nicht Leute wie du.
4. Finanzkrise - Du hast Recht; Kriminalitätskrise - Welche? Die Kriminalität sinkt seit Jahren; Flüchtlingskrise - Welche? Die von 2015, seit der unsere Wirtschaft immer weiter in Rekordgeschwindigkeit gewachsen ist? Oder die in der die Arbeitslosigkeit trotz Flüchtlingen weiter gesunken ist? Was meinst du? Du redest wie die idioten in Blau Probleme her, die keine sind und lässt die wirklichen Probleme unserer Gesellschaft aus den Augen.
5. "Krumme Gurken" immer wieder dieses Argument. Was ist mit den Errungenschaften der EU? Frieden, Freizügigkeit, Frieden, weitgehend einheitliche Währung(von der DL immens profitiert), Frieden, freier Warenverkehr, Frieden, einheitliche Regelungen beim Straßenverkehr, Datenschutz, Lebensmittelkennzeichnungen etc.pp.
6. "Grenzschutz" - Schuld an jedem einzelnen ertrinkenden Flüchtling ist die menschenfeindliche Rhetorik von Leuten wie dir, welche seit Jahren von Abschottung reden und für ein Klima gesorgt haben, in dem Seenotrettung ein moralisches Verbrechen ist.
 

freezy

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Starscream verzieh dich einfach in deinen Trump Thread und poste deinen Unsinn dort, oder noch besser, gar nicht im UF. Ist nicht nötig dass du in 2 Threads genau die gleiche Leier fährst. Der EU Austritt wird keine der Probleme für UK lösen. Es löst evtl. ein paar "Probleme" (wenn man sie als Probleme sieht), führt aber ne ganze Reihe neuer Probleme ein, unter anderem das problem mit der irischen Grenze, Wohlfahrtsverlust, Entlassungen, Umzug von Firmen ins Ausland, steigende Preise usw.
Und "mehrheitlich eindeutig" war es auch nicht, die Abstimmungen waren immer ziemlich knapp und fast 50/50, die Gesellschaft ist eindeutig gespalten.


So um mal zu aktuellen Ereignissen zurückzukommen: Der EU Deal wurde vom britischen Parlament mit großer Mehrheit abgelehnt. Jetzt geht es also entweder zu No Deal oder No Brexit (ggf. nach zweitem Referendum). Mal sehen was in den nächsten Tagen passiert.
 

moby3012

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Ein zweites Referendum ist wohl rechtlich schwierig, da man es nicht vor der EU Wahl schaffen würde. Man könnte zwar die Frist 29.03. Verlängern, wenn die EU zustimmt, aber die Frage ist wer kann das legitimieren, da dann theoretisch GB auch zur EU Wahl mit antreten müsste.
 
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Starscream verzieh dich einfach in deinen Trump Thread und poste deinen Unsinn dort, oder noch besser, gar nicht im UF. Ist nicht nötig dass du in 2 Threads genau die gleiche Leier fährst. Der EU Austritt wird keine der Probleme für UK lösen. Es löst evtl. ein paar "Probleme" (wenn man sie als Probleme sieht), führt aber ne ganze Reihe neuer Probleme ein, unter anderem das problem mit der irischen Grenze, Wohlfahrtsverlust, Entlassungen, Umzug von Firmen ins Ausland, steigende Preise usw.
Und "mehrheitlich eindeutig" war es auch nicht, die Abstimmungen waren immer ziemlich knapp und fast 50/50, die Gesellschaft ist eindeutig gespalten.


So um mal zu aktuellen Ereignissen zurückzukommen: Der EU Deal wurde vom britischen Parlament mit großer Mehrheit abgelehnt. Jetzt geht es also entweder zu No Deal oder No Brexit (ggf. nach zweitem Referendum). Mal sehen was in den nächsten Tagen passiert.
Ich möchte jetzt nicht pingelig sein, aber dieses Thema hatte ich schon 2016 eröffnet.
https://www.united-forum.de/index.php?threads/brexit-steht-die-eu-vor-ihrer-endgueltigen-aufloesung.117677/
1. Die Mehrheit hat in den USA Demokraten gewählt. Hat die Mehrheit wirklich entschieden?
2. Die Briten wurden nachweislich und offen über die Brexit Abstimmung belogen, wenn man nun noch sieht wie knapp das Ergebnis war, stellt sich die Frage wie verantwortungslos es ist, eine solch wichtige Entscheidung überhaupt an eine einfache Mehrheit zu delegieren.
3. Du hast recht, die EU hat für viele Probleme keine Lösungen, ich kenne aber auch niemanden, der diese hat schon gar nicht Leute wie du.
4. Finanzkrise - Du hast Recht; Kriminalitätskrise - Welche? Die Kriminalität sinkt seit Jahren; Flüchtlingskrise - Welche? Die von 2015, seit der unsere Wirtschaft immer weiter in Rekordgeschwindigkeit gewachsen ist? Oder die in der die Arbeitslosigkeit trotz Flüchtlingen weiter gesunken ist? Was meinst du? Du redest wie die idioten in Blau Probleme her, die keine sind und lässt die wirklichen Probleme unserer Gesellschaft aus den Augen.
5. "Krumme Gurken" immer wieder dieses Argument. Was ist mit den Errungenschaften der EU? Frieden, Freizügigkeit, Frieden, weitgehend einheitliche Währung(von der DL immens profitiert), Frieden, freier Warenverkehr, Frieden, einheitliche Regelungen beim Straßenverkehr, Datenschutz, Lebensmittelkennzeichnungen etc.pp.
6. "Grenzschutz" - Schuld an jedem einzelnen ertrinkenden Flüchtling ist die menschenfeindliche Rhetorik von Leuten wie dir, welche seit Jahren von Abschottung reden und für ein Klima gesorgt haben, in dem Seenotrettung ein moralisches Verbrechen ist.
Keine Entscheidung kann immer richtig sein.
Der Sinn einer demokratischen Regierung ist die Fähigkeit das auch zu erkennen.

Erst recht, wenn "Brexit" eine falsche Entscheidung ist, zeigt es doch, wie schlecht wir in der EU organisiert sind.
Seit über 3 Jahren kommt es auf uns zu, und weder bei den Briten noch der EU hat man ein Plan, LOL.
Man hat es nach Jahren nicht mal geschafft Grundlagen zu regulieren oder zu regeln und die Zeit drängt.

Genau deswegen erstarken Kräfte die drastischere Lösungen fordern.
 

moby3012

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Ich dreh mir die Welt wiedewiedewiesie mir gefällt.


Die EU hat (im Gegensatz zu Boris und seinen Brexiteers mit Ihren Lügen) genau das getan, was sie VOR der Brexit Abstimmung angekündigt hat. Sie sind sogar noch auf GB zugegangen und haben Zugeständnisse gemacht, die sie nicht hätten machen müssen. In der EU gibt es sehr wohl Vorkehrungen für alle Szenarien, nur wäre es politisch extrem dumm dies jetzt zu verkünden, denn legitimes politisches Ziel der EU ist es GB in der EU zu halten, da wird man Ihnen nicht den roten Teppich nach draußen ausbreiten solange es nicht nötig ist. wer so in eine Verhandlung geht hat schon verloren.
 
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Fakt ist nun mal, die EU konnte die Briten nicht überzeugen. Wir sollten auch nicht vergessen,
Boris und seinen Brexiteers führen keine Verhandlungen mit der EU, es macht das Establishment.
Genau so gut könnte man eine Grüne Partei einen Wald abholzen lassen.

Deswegen kommt das Ganze nicht voran, weil es unsinnig organisiert ist.

Es offenbart sich dennoch folgendes:
Das Wohl der Bürger ist der EU zweitrangig,
es geht der in erster Linie um Erhaltung einer Sinnfreier Macht Struktur.

Die EU hat ihre Kritik zu Recht verdient, tut aber immer noch zu wenig.
 

moby3012

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"Eine Entscheidung ist nur dann frei, wenn sie informiert erfolgt."

Die Briten wurden großflächig, dreist und systematisch und vor allem nachweislich über den brexit belogen, eigentlich wäre das Grund genug das Referendum zu wiederholen.

Das Volk wollte nicht das Boris Johnson die Verhandlungen führt es hat Die Tory’s hart abgestraft in der letzten Wahl.
 
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freezy

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Fakt ist nun mal, die EU konnte die Briten nicht überzeugen. Wir sollten auch nicht vergessen,
Boris und seinen Brexiteers führen keine Verhandlungen mit der EU, es macht das Establishment.
Die harten Brexiteers haben doch am Anfang selbst verhandelt und sind dann nach und nach aus den Verhandlungen ausgestiegen. Evtl. weil sie gesehen haben, dass das was sie vorher blind versprochen haben, einfach nicht möglich ist.

Ein zweites Referendum ist wohl rechtlich schwierig, da man es nicht vor der EU Wahl schaffen würde. Man könnte zwar die Frist 29.03. Verlängern, wenn die EU zustimmt, aber die Frage ist wer kann das legitimieren, da dann theoretisch GB auch zur EU Wahl mit antreten müsste.
Eine Verlängerung der Frist ist ja eh bereits im Gespräch in UK un EU, nachdem nun auch das Misstrauensvotum gegen May gescheitert ist. Viele Optionen bleiben nun nicht mehr.
 
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Johnson erneuerte seine Kritik an den Brexit-Plänen von Premierministerin Theresa May. Sie seien eine Unverschämtheit der Verfassung gegenüber und eine Demütigung für das Vereinigte Königreich. Ihre Pläne ließen das Land für künftige Generationen weiter unter der Herrschaft der EU. "Dies ist nicht Demokratie, dies in nicht das, wofür wir gestimmt haben." Johnson hatte aus Protest gegen die Brexit-Pläne der Regierungschefin sein Amt aufgegeben und gilt als einer der schärfsten Kritiker Mays. Er und einige andere Brexit-Hardliner fordern einen klaren Bruch mit der EU.
https://www.zeit.de/politik/ausland/2018-10/grossbritannien-boris-johnson-theresa-may-brexit-verhandlungen

1 Johnson ist wegen Theresa May zurückgetreten , weil Zusammenarbeit nicht mehr möglich war,
da die May Establishment ist und sehr schlechte Deals aushandelt.

------------------


2 Na schauen wir mal genau nach, was da versprochen wurde. ^^
https://faktenfinder.tagesschau.de/ausland/brexit-vote-leave-campaign-101.html
Ein zentrales Versprechen lautete, durch einen Brexit könne London 350 Millionen Pfund sparen - pro Woche.
Journalisten prüften die Aussage und kamen übereinstimmend zu dem Schluss, dass die Zahl von 350 Millionen Pfund deutlich zu hoch gegriffen war. Fullfact.org kam zu dem Schluss, dass die Zahl eher bei 250 Millionen Pfund liege
Tja, 250 Millionen Pfund sind schon ein Batzen Geld. Immerhin war die Aussage zu 70% richtig. Also haben die sich die sich wenn überhaput nur um 30% verschätzt.

Viele Brexit-Befürworter hatten damit geworben, London könne ohne EU endlich wieder eigene Handelsabkommen schmieden.
Tja eine interessante Sache, wieso pfuscht die EU bei Wirtschaftsverhandlung der einzelnen Mitgliedsstaaten? Es ist ein Riesen Wettbewerbsnachteil, das man erst die Zusage von anderen EU Mitgliedern holen muss, um einen Deal mit einer Nation außerhalb der EU zu machen. Da haben die Briten recht, dieser Punkt ist totaler Schwachsinn. Bis wir den Papierkram zusammen haben, hat der Chinese schon alles gekauft.


"EU behindert Wirtschaftswachstum"
Einige EU Mitglieder haben sich von der Wirtschaftskrise nicht erholt,
z.B. Griechenland, weil die EU das total verplant hat.
Da werden Unsummen für Unsinn ausgegeben.
Warnung vor Masseneinwanderung
Neben einer wachsenden Wirtschaft versprachen die Brexit-Befürworter, das Land werde wieder die eigenen Grenzen kontrollieren können - und so Massenzuwanderung verhindern.
Dschungel von Calais? LOL Mehr als 10.000 belagerten dort Eurotunnel nach Großbritannien.
Sexuelle Übergriffe in der Silvesternacht 2015/16
Und viele andere Sachen, die zeigten wie schlecht EU bei Zuwanderung organisiert ist.

https://de.wikipedia.org/wiki/Dschungel_von_Calais
https://de.wikipedia.org/wiki/Sexuelle_Übergriffe_in_der_Silvesternacht_2015/16




Na kein Wunder das Leute für Brexit gestimmt haben,
wenn EU Behörden nichts hinkriegen, außer Gurken.
 

freezy

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Zu Verhandlungen durch die EU: Dir ist bewusst dass die EU wesentlich bessere Handelsdeals aushandeln kann als irgendein Land der EU einzeln könnte? Den gesamten EU Markt durch einen Deal bedienen zu können ist viel lukrativer als nur ein einzelnes Land zu bedienen, entsprechend kommen einem die Verhandlungspartner viel mehr entgegen. UK wird nicht in der Lage sein bessere Handelsdeals aushandeln zu können als die EU, da UK einfach eine viel schwächere Verhandlungsposition hat. UKs eigenen Brexitverhandlungen mit der EU sind doch das beste Beispiel, in denen sich UK nicht durchsetzen konnte.
Von daher macht es für uns ökonomisch sehr viel Sinn, dass Wirtschaftsdeals von der gesamten EU ausgehandelt werden.

Zu den angeblichen Einsparungen: Du ignorierst die Studien von vor ein paar Wochen, die die UK Regierung selbst erstellt hat (nachdem das Parlament es in einer Abstimmung erzwungen hat). Die besagen eindeutig dass der Brexit in jedem Fall zu höheren Ausgaben bzw. reduziertem Wirtschaftswachstum führen wird, und dass das wirtschaftlich beste Szenario für die UK ist weiterhin Mitglied der EU zu bleiben. Ein No Deal Brexit würde die Wirtschaft am meisten belasten. Am schlimmsten dran wäre zwar UK, aber ein no deal Brexit würde auch bei uns die Wirtschaft um mehrere Milliarden runterziehen. Deswegen gibt es eigentlich auch aus unserer Sicht keinen vernünftigen Grund für den Brexit zu sein.

Hier die Studie für UK:
https://assets.publishing.service.gov.uk/government/uploads/system/uploads/attachment_data/file/760484/28_November_EU_Exit_-_Long-term_economic_analysis__1_.pdf

nen zusammenfassendes Diagramm von BBC:


Dein oben verlinkter Artikel sagt es doch selbst, in dem Satz direkt nach dem, den du gequotet hast:
zudem müssten die Konsequenzen für die britische Wirtschaft durch einen Brexit berücksichtigt werden. Die Auswirkungen auf den Handel dürften höher liegen als die Einsparungen.
Was bringt es dir an der einen Stelle wöchentlich 250 Millionen zu sparen, wenn du an anderer Stelle viel höhere Verluste hast? Logik?
Und das ist immer das selbe in Diskussionen mit dir, du lässt bewusst Fakten aus sogar wenn sie aus den gleichen Quellen stammen die du verlinkst, und deswegen ist diskutieren mit dir ultra nervig.

Wenn was in der EU schief läuft, dann sollte man sie von innen reformieren anstatt sich volkswirtschaftlich selbst ins Knie zu schießen. Der Brexit sollte hoffentlich jedem EU Land klar gemacht haben, dass die Kosten eines Austritts viel zu hoch sind. Und nicht nur monetär, man gibt auch sehr viel politischen Einfluss auf und isoliert sich selbst. Die bessere Lösung ist es, drüber zu reden und gemeinsam die Probleme anzupacken. Auch die EU hat regelmäßig Wahlen, entsprechend kann sich da auch politisch noch viel ändern.
 
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Wenn was in der EU schief läuft, dann sollte man sie von innen reformieren anstatt sich volkswirtschaftlich selbst ins Knie zu schießen. Der Brexit sollte hoffentlich jedem EU Land klar gemacht haben, dass die Kosten eines Austritts viel zu hoch sind. Und nicht nur monetär, man gibt auch sehr viel politischen Einfluss auf und isoliert sich selbst. Die bessere Lösung ist es, drüber zu reden und gemeinsam die Probleme anzupacken. Auch die EU hat regelmäßig Wahlen, entsprechend kann sich da auch politisch noch viel ändern.
Aber genau das Funktioniert ja nicht mehr. Den es geht längst nicht mehr darum Entscheidungen und Lösungen zu treffen, nur noch um den politischen Macht Poker. Durch den ist ja in erster Linie der Brexit ja auch entstanden.

https://de.wikipedia.org/wiki/EU-Austritt_des_Vereinigten_Königreichs#Camerons_Weg_zum_Referendum_(2010–2015)

Als EU-Skeptiker in der Konservativen Partei die Idee eines EU-Mitgliedschaftsreferendums wiederbelebten, wies Cameron dieses Anliegen in einer Rede am 29. Juni 2012 noch zurück,[28] erklärte aber in der Zeitung The Telegraph schon am nächsten Tag, er wolle in Bezug auf die EU „das Beste für das Vereinigte Königreich“ erreichen. Dafür ziehe er unter Umständen auch ein Referendum in Betracht, wenn die Zeit dafür reif sei (when the time is right).[29]
Am 23. Januar 2013 kündigte Cameron schließlich an, im Fall seiner Wiederwahl im Mai 2015 werde er spätestens im Jahr 2017 ein Referendum im Vereinigten Königreich über den weiteren Verbleib des Landes in der EU abhalten lassen.[30] Zuvor wolle er mit seinen europäischen Partnern verhandeln, um eine Reform der EU insbesondere in Bezug auf Einwanderung und staatliche Souveränität zu erreichen.

Und es gibt genug Experten, die dieser "EU ist richtig" Ansicht wiedersprechen
https://causa.tagesspiegel.de/politik/der-harte-brexit-wer-verliert-dabei-die-eu-oder-die-briten/der-brexit-kann-den-briten-nur-nutzennbsp.html

Peter Lilley Ehemaliger Minister für Handel, Bildung und Forschung
Der Brexit kann den Briten nur nutzen
Der Brexit macht für Großbritannien auch ohne Sonderregeln Sinn. Der Finanzplatz London würde dabei keinen Schaden nehmen.

Für die EU überwiegt jedoch die Politik, die Wirtschaft kommt erst an zweiter Stelle. Es wird der EU vielleicht wichtiger sein, Großbritannien auszuschließen, um andere Mitgliedsstaaten davon abzuhalten, dem britischen Beispiel zu folgen. Das würde die Aussicht auf ein Freihandelsabkommen zunichtemachen. Beide Seiten würden wohl auf Basis des Meistbegünstigungsprinzips (MFN) der Welthandelsorganisation (WTO) miteinander handeln. Davon würden wir Briten mehr profitieren, als wären wir in der EU verblieben:
1) Die MFN-Tarife auf britische Güter würden etwa bei 4 Prozent liegen. Derzeit sind unsere EU-Haushaltsbeiträge mit Handelstarifen von 7 Prozent gleichzusetzen. Weiterhin 7 Prozent zu zahlen, um den 4 Prozent zu entgehen widerspricht jeglicher Logik.

2) Der veränderte Wechselkurs des Britischen Pfunds gegenüber dem Euro hat zur Folge, dass unsere Exporte um 15 Prozent wettbewerbsfähiger sind, als noch vor einem Jahr. Die 4 Prozent Barrieren wären also durchaus verkraftbar.

3) Großbritannien würde 12,3 Milliarden Pfund durch europäische Importe einnehmen, während wir auf unsere Exporte nur 6,5 Milliarden Pfund zahlen müssten, da wir deutlich mehr importieren als exportieren. Das würde uns erlauben, britische Betriebe, wie zum Beispiel Autohersteller, die höhere Zolltarife zahlen müssen, zu unterstützen.

4) Wir Briten könnten Freihandelsabkommen mit dem Rest der Welt unterzeichnen. Der Großteil unseres Handels findet heute schon mit Drittstaaten statt. Der Anteil unserer Exporte an die EU nimmt rasant ab: 2000 betrug er noch 54 Prozent, heute nur noch 43 Prozent und bis 2030 wahrscheinlich nur noch 30 Prozent - auch ohne neue Handelsabkommen.

5) Regulierungen und Richtlinien der EU für britische Unternehmen würden vermieden werden – besonders für die, die nicht einmal nach Europa exportieren.

6) Wir könnten hohe Zölle auf Wirtschaftsgüter abschaffen, die wir nicht selber produzieren. Derzeit zahlen sozialschwache britische Familien zu viel für Kleidung und Nahrung, um wettbewerbsunfähige europäische Unternehmen zu finanzieren.

7) Jede Woche wird Großbritannien 250 Millionen Pfund an EU-Haushaltsausgaben einsparen. Jede Woche um die der Austritt verschoben wird, kostet uns also 250 Millionen Pfund.

Dienstleistungen, besonders die finanziellen, sind ein wesentlicher Teil der britischen Exporte. Diese sind von Handelstarifen ausgeschlossen. Es wurde jedoch oft argumentiert, dass die „City of London“, also der Finanzplatz des Landes, in eine missliche Lage geriete, wenn sie die sogenannten „passporting rights“ verlieren würde. Diese Rechte garantieren, dass britische Unternehmen direkt oder über eine Zweitstelle in anderen europäischen Ländern Handel betreiben können, ohne eine Tochtergesellschaft gründen zu müssen. Diese Rechte sind ein Vorteil, aber keine Notwendigkeit. Der britische Finanzplatz wird auch ohne diese erfolgreich bleiben. Die City handelte auch vor der Einführung der „passporting rights“ mit europäischen Kunden. Seit der Einführung dieser Rechte sind unsere Finanzdienstleistungen nach Europa langsamer gewachsen, als die in Drittländer, die immer noch den Großteil unserer Handelspartner ausmachen.

Die meisten britischen Finanzdienstleister gehen davon aus, dass die „passporting rights“ bald der Vergangenheit angehören. Einige werden eine Tochtergesellschaft in der EU gründen, was zur Konsequenz hat, dass viele Briten zukünftig regelmäßig nach Europa reisen oder dorthin ziehen müssen. Zehntausende Briten arbeiten in Hongkong und in New York. Niemand würde auf die Idee kommen zu behaupten, dass dies ein Problem für die britische Wirtschaft darstellt. Im Gegenteil: Tochtergesellschaften in diesen Ländern generieren enorme Kapitalströme nach Großbritannien.

8.000 europäische Unternehmen verfügen über „passporting rights“ um in Großbritannien zu handeln. Auf unserer Seite sind es 5.000. Die EU wäre also der größere Verlierer, sollte sie beschließen, diese Rechte einzustampfen.

Großbritannien ist auch ohne Sonderregelungen besser außerhalb als innerhalb der EU aufgehoben.


Wer all diese Fakten analysiert, kann nur zum Entschluss kommen, dass Großbritannien auch ohne Sonderregelungen besser außerhalb als innerhalb der EU aufgehoben ist.

Übersetzt aus dem Englischen.
 

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Beide Seiten verlieren wirtschaftlich bei einem harten Brexit, das ist so klar wie Kloßbrühe, das ist ne einfache volkswirtschaftliche Rechnung. Wer das nicht einsieht ist verblendet oder eben ein verbohrter Brexiteer. Siehe die neueste ausführliche offizielle Studie der britischen Regierung, oben verlinkt, die sicherlich 100x mehr Gewichtung hat als die einzelne Meinung eines "Brexitexperten". Zumal deine Quelle vom Februar 2017 ist, als die Briten noch in Hochstimmung waren und bevor die ganzen Fakten und Studien ans Licht kamen. Damals gingen die Briten auch noch davon aus, dass sie in Windeseile zig neue Wirtschaftsdeals abschließen können noch bevor der Austritt erfolgt. Wie wir nun sehen hat es UK geschafft keinen einzigen Ersatz-Wirtschaftsdeal in der Zeit abzuschließen... Von daher kannst du jetzt noch so tolle "Quellen" von früher aus dem Brexitlager raussuchen, das macht es nicht wahrer was sie sagen. Dass die gerne mal lügen um ihre Agenda zu pushen wissen wir seit dem Brexitreferendum, in dem die Leave Lampagne nachweislich mit falschen Fakten argumentiert sowie einige Gesetze gebrochen hat. Die meisten Brexitverfechter haben allerdings mittlerweile eingesehen, dass der Brexit wirtschaftlich negative Konsequenzen für sie haben wird, und fordern den Brexit nun "nur" noch aus politischen Gründen. Also eigentlich das Gegenteil von dem, was der Herr da in 2017 von sich gegeben hat.

Wenn die Mehrheit der EU für entsprechende Reformen ist und auch im EU Parlament die Mehrheit hat das durchzubringen, dann würde es in der Tat Änderungen geben. Zu sagen "es klappt aber so oder so nicht" ist quatsch, dann haben die, die es bisher versucht haben, es eben nicht stark genug versucht oder hatten keine Mehrheit. Wegzulaufen ist in jedem Fall die unsinnigere Entscheidung. Wenn man was ändern will, sollte man sich Verbündete suchen und eine Mehrheit dafür aufbauen, und es dann umsetzen. Eine reformierte EU ist doch ein viel besseres Ergebnis als eine zerbrochene EU. Von der profitiert niemand, außer nicht-europäischen Länder aus politischen Gründen.
 
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Wenn die Mehrheit der EU für entsprechende Reformen ist und auch im EU Parlament die Mehrheit hat das durchzubringen, dann würde es in der Tat Änderungen geben. Zu sagen "es klappt aber so oder so nicht" ist quatsch, dann haben die, die es bisher versucht haben, es eben nicht stark genug versucht oder hatten keine Mehrheit. Wegzulaufen ist in jedem Fall die unsinnigere Entscheidung. Wenn man was ändern will, sollte man sich Verbündete suchen und eine Mehrheit dafür aufbauen, und es dann umsetzen.
Seit 2012 versucht Britannien irgendwie die Einwanderung in der EU zu regulieren,
damit das umgesetzt wird, worauf man sich eigentlich bei Dublin geeinigt hatte.

Die gesamte EU Einwanderung scheitert, weil in einem einzigen Land,
bei ca. 50% Wahlbeteiligung, ca. 30% sich für eine einzige falsche Person entscheiden haben.

EU wird nicht über Mehrheit, sondern über Gesamtheit reguliert.
Es reicht nur einem zu Wiedersprechen und schon geht gar nichts.

Eine reformierte EU ist doch ein viel besseres Ergebnis als eine zerbrochene EU. Von der profitiert niemand, außer nicht-europäischen Ländern aus politischen Gründen.
Ja, aber ist es realistisch? Wie viele Jahre braucht die EU um Grundlagen zu becherschen?
https://web.de/magazine/wirtschaft/finanzkrise-griechenland-33513836
Dabei zeigen aktuelle Zahlen des Statistik-Portals Statista: Griechenland ist trotz aller Reformen und Anstrengungen noch immer der kranke Mann Europas, der Berg ökonomischer Probleme ist nicht viel kleiner. So liegt die Staatsverschuldung bei horrenden 178 Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP) – gesamt bei 349,87 Milliarden Euro. 2010 waren es 330,57 Milliarden Euro.

Das ist Rekord in der EU. Das andere Sorgenkind, Italien, liegt im Vergleich bei 130 Prozent. Weltweit steht Griechenland Statista zufolge auf Platz zwei der Länder mit der höchsten Staatsverschuldung – hinter Japan.

Athen hofft zwar, die Staatsschuldenquote bis Ende 2019 auf 175 Prozent zu drücken, dennoch bliebe die Staatsverschuldung damit immer noch auf schwindelerregendem Niveau.

Wirtschaftsleistung deutlich gesunken

Dazu kommt, dass die absolute Wirtschaftsleistung und das Pro-Kopf-BIP nach 2008 deutlich gesunken sind. Das Bruttoinlandsprodukt lag 2018 bei 226,77 Milliarden US-Dollar. Zum Vergleich: 2010 waren es noch 299,92 Milliarden US-Dollar.
Naja wir hatten noch gluck gehabt das die Griechen das letzte mal doch noch eine vernünftige Partei gewählt haben,
aber was, wenn das nächste mal, den Griechen der kragen platzt ? Es gibt viele Baustellen und keine Lösung in sicht.
 
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freezy

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Bei der PeoplesVote Demo am Samstag sind in London 1-2 Millionen (Organisatoren sagen 1M, Londoner Polizei schätzt 2M) Demonstranten dabei gewesen. Schon recht beeindruckend wie lang der Marsch von oben aussieht:
https://twitter.com/BBCPolitics/status/1109502078005714945

Außerdem die RevokeArticle50 Online Petition bereits bei ~5 Millionen Unterzeichnern.

Mal sehen ob es was bringt.
 
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