Electronic Arts Aktienkurs schwächelt

moby3012

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EA hat es in diesem Jahr schwer, nach Hassbriefen wegen Homophilem Spieldesign, der Probleme rund um Origin, Übernahmegerüchten durch asiatische Mitbewerber und nicht zuletzt der Wahl zum schlechtesten Unternehmen der vereinigten Staaten folgen nun sinkende Kurse. Während die Anteile von Electronic Arts im vergangenen Herbst noch 18,43 EUR wert waren ist dieser Wert in den vergangenen 9 Monaten bereits auf 9,93 EUR also knapp die Hälfte gesunken. EAs CEO John Riccitello begründet dies mit dem sinkenden Interesse der Investoren derzeit in die Spieleindustrie zu investieren - kann sich diesen Kursabsturz jedoch auch nicht ganz erklären (via):

"Für mich macht es absolut keinen Sinn, aber fair oder unfair hat nichts damit zu tun, wenn es um Aktien geht. Unter Investoren gibt es die Auffassung, dass es gerade schwierig ist in der Videospielindustrie zu investieren."
 

moby3012

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Jopp hier gibt es auf IGN einen kurzen Abriss dazu es geht da aber mehr darum, dass EA von den "Gegnern" also von Homophoben selbst kritisiert wird und weniger von Schwulen und Lesben: http://de.ign.com/feature/13175/Electronic-Arts-u-ert-sich-zu-homophoben-Hassbriefen

Edit: hab das mal in meinem Ausgangspost etwas umformuliert! hatte mich dann da doch etwas geirrt in der Übersetzung von der original IGN US Meldung^^
 
Mar 21, 2011
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Mühlheim/M.
Er kann sich diesen Kursabsturz also nicht erklären? Soso....

Hat es vielleicht etwas damit zu tun, dass man den Spielemarkt derzeit mit angeblichen "Mega-Games" bombardiert oder das eben jene "Mega-Games" so dermaßen ideenlos gemacht werden das sie einfach keinen Spaß machen?

Die Chefetage von EA kann sich entweder einen Punkt aussuchen oder man ist dann doch einsichtig und nimmt alle Gründe.
 

freezy

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EA macht ja auch gerade bei so einer Kampagne zahlreicher US Unternehmen mit (aus der Spieleindustrie noch u.a. Zynga und Microsoft), die nun eine Lockerung der Gesetze bezüglich schwuler/lesbischer Ehen fordern. Das noch zum Thema homophil.
 
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Immer wieder witzig, wie die EA-Chefetage bereitwillig die Augen vor der Wahrheit verschließt. Aber nein, sie machen nichts falsch! Das sind nur die doofen Investoren :crack
 

freezy

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Investoren sind aber in der Tat meistens dumm, dieses ganze Aktiengequatsche ist imo Nonsens. :D Ich sehe es immer wieder wenn auf anderen Gamingseiten immer News dazu kommen wie die Aktien von Hersteller XY um 10% gesunken sind und dann gehen natürlich immer die sinnlosen Diskussionen los und es werden eifrig irgendwelche Gründe gesucht (meist wird ausgeblendet dass sämtliche anderen Unternehmen in der Branche ebenfalls sinkende Aktien haben). Zum Glück geht es aber nicht nach den Aktionären, denn dann wären schon einige Betriebe im Ruin. Nintendo z.B., wo die Aktien die letzten Monate immer weiter gefallen sind und die Investoren ständig fordern, dass die Spiele auch für den Mobilmarkt erscheinen sollen, was die dümmste Entscheidung ever wäre ^^. Wobei der Wertverlust von über 50% bei EA innerhalb eines Jahres natürlich schon ne gewisse Hausnummer ist. Frage mich hier jedoch auch was die Gründe sind, von der Qualitätsdebatte wie sie hier immer geführt wird, rührt es ganz sicher nicht her, denn Investoren gehen Patches und Support am Poppes vorbei, weswegen sie sicher auch mitverantwortlich sind weshalb EA so viel wert auf den schnellen Gewinn legt. Wenns nach den Investoren ginge würde es nur noch 20 Battlefields oder Call of Duties im Jahr geben weil sich sowas nunmal verkauft. Von daher stellt euch lieber nicht auf deren Seite ^^
 

Lunak

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Wenn die Aktien sinken hat das seine Vor- und Nachteile, von daher nicht verwunderlich das sich da keiner aus der Chefetage ausm Fenster wirft.
 
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@freezy: Das wäre das Letzte, was ich tun würde. Ich wollte viel eher darauf hinaus, dass die Schuld jetzt indirekt woanders gesucht wird.
 
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Die EA Aktie ist nach dem SW Tor Disaster ohne jede Fantasie.
Die soliden Cash Cows ala Fifa und Battle of Honor sind nämlich schon eingeprict.

Aber vielleicht kann der ausstehende Generals 2 Release nochmal die Kurse beflügeln.
;)
 
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Cybertron
EA fabriziert aber schon seit Jahren ziemlichen viel Müll.

Das gerade jetzt die Verkaufzahlen einbrechen , wo die so viel Softmüll raushauen kann nicht sein ^O^


Die in USA haben zu dem Thema halt eine andere Mentalität. Wie der Chuck Norris.
Da denkt man halt nicht ,“OK ich akzeptiere dich so wie du bist“, sondern „wo ist der nächste Psychiater“
http://www.sueddeutsche.de/panorama...is-braucht-keine-gleichberechtigung-1.1395360

In USA ist die Sexuelle Aufklärung so verpönt, wie in Deutschland die Gewaltdarstellung.
Insofern könnte durchaus sein, dass Eltern Spiele die ihren Moralvorstellungen nicht entsprechen , ihren Kindern nicht kaufen ^O°

Und die USA sind mittlerweile neben Italien tatsächlich die letzten beiden Westliche Ländern wo im großen und ganzen Gleichgeschlechtliche Ehen nicht gestatten sind.
http://de.wikipedia.org/wiki/Gleichgeschlechtliche_Ehe


Für mich hört die Antwort von EA für den Markt in USA sich plausibel an.
 
Jan 18, 2009
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Starcram du glaubst ums verrecken nicht, wie sehr mich diese "^O^" oder "^O°" Kacksmilies aufregen.

Aber egal, dass EA Probleme bekommt war abzusehen. Der Ruf von EA war nicht immer glänzend, zumindest im Shooter Bereich, EA hat Glück, dass sie so groß sind und damit Marktführer und dies wahrsch. trotz allem bleiben werden.
 

moby3012

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Derzeit geht in der Spieleindustrie ein interessanter Blogbeitrag von Emily Rogers herum und erntet vielerorts Applaus. Es geht um wachsende Budgets in der Spieleindustrie und die damit verbundenen Risiken.

Der Blogbeitrag von Emily Rogers ist vom Team von Krawall ins deutsche übersetzt worden und zwar relativ lang, zeigt jedoch sehr interessant indirekt auf, wieso EA nach dem Flop C&C 4: Tiberian Twilight und dem gecancelten Shooter Tiberium in Los Angeles einiges umstrukturiert hat und das C&C Team neu zusammengestellt hat unter dem BioWare Victory Label. Natürlich ist im Artikel von C&C nicht die Rede :).

Zum Blogbeitrag bei Krawall

Vielleicht sind diese gewaltigen Budgets und das damit verbundene Risiko auch Hauptgrund dafür, dass die Investoren derzeit nicht so begeistert von der Spieleindustrie sind.
 
Sep 18, 2007
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Ich denke, wenn man heute sowas wie Half - Life oder Battlezone (beide 1998) machen wollte, bräuchte man 200 Entwickler und 5 Jahre Entwicklungszeit.
Bei einem HL 3 würde sich das noch rentieren, bei Battlezone nicht.
Daher werden viele interessante Spiele heutzutage nicht mehr gemacht, außer sie haben absolutes Blockbusterpotenzial.

Deshalb kommen die interessanten Sachen ala The Witcher, Metro oder irgendwann Cyberpunk auch aus dem Osten,
wo die westliche Budget Dekadenz noch nicht vorherrscht.
 
Sep 2, 2009
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Cybertron
Entschuldigung, aber meist sind diese so genannte Riesige Budgets nichts weiteres als Sinnlos weggeschmissenes Geld.

1 Anstatt sich Gedanken über das Gameplay zu machen, arbeiten die einfach an Grafik.
Es verschlingt Unsummen und ist für das Spielerlebnis, „wenn das Gameplay langweilig und verbugt ist“, nicht relevant.
Kuckt euch z.b. Minecraft oder Angry Birds an. Hat deutlich mehr Käufer begeistert als solche Grafik Produkte wie Kingdoms Of Amalur. Reckoning oder die gesamte Dragon Age Serie.
Oder Kuckt euch die Worms Serie mal an. 2D Varianten gehören zu dem besten was das Gamegenre je hervor gebracht hat , die 3D Worms Teile sind einfach ein Finanzielles Desaster.
Worms Reloaded „in hübscher 2D Grafik“ hat sich da deutlich besser verkauft als alle 3D Varianten zusammen.

2 Da sitzen bei den Entwicklern einfach Manager die keine Ahnung von Videospielen haben. Die glauben ,wenn der Charakter sich von Punkt zum Punkt B bewegen kann ,
ist es der neue Hit. Die Kapieren es einfach nicht wenn das Spiel nicht markttauglich ist.

Ich hab echt einfach das Gefühl z.b. bei Kingdoms Of Amalur. Reckoning das da jemand als
Manager engagiert war, der das Spiel selbst nicht gespielt hat bzw. wenig Spiele spielt.
Alleine schon diese Riesige Distanzen die man laufen musste, bis was los war, zeigt von einem mehr als Leihenhaften design.

In Skyrim sind die Level so gestaltet das die eine gewisse Spannung erzeugen und man überall gehen kann ,
in dem Spiel von EA „Kingdoms Of Amalur. Reckoning“ sind die Levels ziemlich trostlos mit einem vorgegebenen Handlungsstrang und langweiligen Gegner.

Na ja, Teleporter einbauen, zumindest Pferde anbieten würde natürlich den Budget sprängen , aber auf die Idee ,
die Distanzen einfach zu verkürzen kommt so ein Manager wohl nicht, da er die Spiele wahrscheinlich selbst nicht spielt.

http://www.boxtopia.de/board1-xbox-...-strategie/2708-kingdoms-of-amalur-reckoning/



3 Es werden schon seit Jahren halbfertige Spiele herausgebracht.
Wie DLCs und dieser Online Pflicht Quatsch erst wie Steam , Origin , DRM etc.

Wozu soll ich den z.b. dieses überteuerte Star Wars: The Old Republic online spielen ?
http://de.wikipedia.org/wiki/Star_Wars:_The_Old_Republic
Wenn ich genau so gut diesen Starwars Mound & Blade Mod kostenlos offline spielen kann !!!
http://www.moddb.com/mods/swconquest

Für das Einbieschen mehr Grafik bei der Internet Pflichtigen Einschränkungen sehe ich es echt nicht ein.

Mound & Blade geht übrigens auch Online.
Mound & Blade ist ein Vollwertiges Spiel , dass seinem Preis gerecht ist.


Mit diesen DLCs und Internet Pflichtigen Programmen entscheiden die Entwickler und Publisher sich bewusst für einen kleineren Klientel kreis. Und dementsprechend zahlen die den Preis dafür.
Hat glaub ich wenig mit dem Budget zu tun. Sondern viel mehr mit der Gier der Manager ausreichend Geld in die Produkte zu investieren und die vernünftig zu vermarkten.

z.b. bei Black Hole Entertainment mit Might and Magic: Heroes VI
http://www.gamecaptain.de/News/28063/Might_and_Magic_Heroes_VI_-_Black_Hole.html
Wäre der Publisher Ubisoft nicht so geizig gewesen, hätte wir immer noch dieses gute Entwickler Studio.
 

moby3012

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Ich sehe deine Argumente nicht im Zusammenhang mit dem Blogbeitrag Starscream - mir fehlt da der Widerspruch den du meinst zu betonen zu versuchen. Fakt ist, um den Grafikhunger der immer stärker werdenden PCs und Systeme zu bedienen und die Macht der Bilder zu bedienen - die leider noch immer für eine der wichtigsten Gründe bei einer kaufentscheidung herangezogen wird benötigt man imer mehr Spezialisten und Ingenieure, die in immer größeren Teams aufwendig organisiert werden müssen - das sprengt die Budgets.

Ich denke niemand widerspricht dir, dass es Überraschungserfolge wie Angry Birds oder Minecraft gibt die allein durch Gameplay und Mundpropaganda funktionieren, doch um einen solchen Kulthit zu erzeugen braucht man auch ein gewisses Quentchen Glück - darauf kann man sich nicht verlassen, also ist das solideste Mittel zum wirtschaften - denn das müssen firmen nun einmal machen, dass man nutzen kann, das Spiel gut zu vermarkten - da helfen teure Lizenzen, hochauflösende Videos und neue Maßstäbe in Sachen Charakterdesign, das kostet Geld das erstmal wieder reingeholt werden muss.

Schauen wir uns doch mal den Versuch einer Firma an, die versucht hat Gameplaytechnisch neue Maßstäbe zu setzen, und ein Genre weiterzuentwickeln und du wirst sehen was ich meine, dass owas böse in die Hose gehen kann: C&C4: Tiberian Twilight

Man wollte nach TW und AR3, welche sich sehr ähnlich waren einfach im C&C Franchise etwas neues probieren und sich vom alten klassischen Echtzeitstrategiespiel distanzieren - was ist passiert? Totalflop, Massenentlassung. Da setzen die Studios doch lieber auf altbewährtes und hübschen nur die Grafik auf! Das ist das Problem es braucht Mut zum Risiko sich nur aufs Gameplay zu verlassen, das können sich leider nicht viele leisten.

Bitte jetzt nicht so verstehen dass ich TT schönreden will, aber ich fand die Entscheidung gut und richtig mal was neues zu probieren - nur hätte man dann auch auf das Feedback hören sollen und nicht stur seine linie gegen die Wand durchfahren sollen ;).
 

freezy

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Finde die Entwicklung auch besorgniserregend, gesund ist das Verhalten jedenfalls nicht für die Spieleindustrie Da Lob ich mir Nintendo die für ihren Ansatz ja immer wieder gebasht werden, scheinbar haben sie es aber teilweise erkannt. Und ansonsten sind die Indies auch ein großer Hoffnungsträger, es kommen mittlerweile immer mehr gute low-budget Titel raus die mit Kreativität punkten. Dieser Nachwuchs der Spieleindustrie sollte mehr gefördert werden :). Ach und btw, viele werden von der Next-Gen enttäuscht werden ^^
 

AmeRiZe

WERWURST!
Jan 30, 2008
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Ehrlich gesagt steh ich schon auf geile Grafik aber wenn das Game selber reinster rotz ist, spiel ich es natürlich nicht.

Man merkt das aber auch an den Preisen, die die Titel kosten, ich meine 56€ für ein Game + 50 € für die ganzen DLC sind schon extrem übertrieben.
 

moby3012

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früher haben Computer- und Supernintendospiele mal 30 Mark gekostet :D

Was man natürlich tun kann ist, wenn man sich beherrschen kann bei vielen Titeln einfach 1-2 Monate warten, derzeit ist der Videospielemarkt so schnellebig dass man dann bereits 10-20 EUR sparen kann, wenns nicht grade AAAAAA-Titel sind