Der Schüler

So guten Morgen liebe

  • Schüler.

    Votes: 28 71.8%
  • Schüler/innen.

    Votes: 7 17.9%
  • weiss nicht / egal / neutral

    Votes: 4 10.3%

  • Total voters
    39

stefros

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Manche Worte werden heutzutage einer Perversion zugeführt indem sie in Texten jeweils mit männlicher und weiblicher Form im Schrägstrich aufgeführt sind.

Und die nur weil das Wort an sich männlich ist und einen gewissen Menschen bezeichnet.

Ich finde mit "Schüler" sind alle angesprochen, egal welches Geschlecht und halte es daher für vollkommen überflüssig dies zu zerteilen.

Oder sagt jemand der/die Schnecke/r ?
 
lol @ schnecker

so wie ich dsas im halbbesoffenen Kopf verstanden hab, gehts um die anrede der lehrer an die schüler o_0

sowas gibts bei uns in der oberstufe gar net mehr. wenn wir glück haben sagt der lehrer die lehrerin( ^^) noch guten tag, mehr gibts von denen net mehr.
in der oberstufe ist das alles abgeklärter o_0

EDIT. ABER ANSONSTEN IS DAS KACKE; DIE LEUTE SOLLEN NET SON GESCHISS DRUM MACHEN WEGEN WEIBLICHER UN MÄNNLICHER FORM:IST TEILWEISE ARGH LÄCVHERLICH O_0
 
ist doch alles schice! :D

für mich sind alle schüler. dauert viel zu lange schülerinnen zu sagen -__-
 
Wie wäre es mit einem Kompromiss der den Vertretern beider Bezeichnungsarten zusagen sollte:

Schüler, männlich
Schüler, weiblich

Ich verwende in den meisten Fällen geschlechtsneutrale Bezeichnungen, sollange sich die Personen die ich ansprechen will auch angesprochen fühlen, gibt es für mich auch keinen Grund auf die geschlechtsspezifischen Abwandlungen der Worte zurückzugreifen. Warum kompliziert wenns auch einfach geht?
 
Dieser Irrsinn der geschlechterspezifischen Anrede ist in Berlin Gesetz.
Sicherlich gebietet die Höflichkeit in Ansprachen die weibliche Form der Adressaten voranzustellen aber das wird ja atm geradezu pervertiert.
Finde das Blödsinn, vor allem bei solchen neutralen Begriffen wie Schüler.
Einfach nur Behörde/Amtsschimmel live...

Gruß Robi
 
liebe genossen, genossinnen und genießer

ich darf doch wohl sehr bitten!

wagen sie sich nicht an den einzigen erfolgen jahrhundertelanger emanzipation zu vergreifen!

(:wub .^^)
 
ein bischen was männliches muss die deutsche sprache ja wohl behalten,und /innen ist absoluter müll
 
Die heutige Emanzipation ist imho der unausgleich einer Gleichheit...
 
Das kommt ja momentan auch bei Sachen wie der Wahl hoch - muss man jetzt Bundeskanzlerinkandidatin sagen? O_o

Ich halts für übertrieben - wo es nötig ist ok, aber sonst soll man einfach bei den traditonellen Begriffen bleiben...

Da gab's doch sogar malk eine Problematik mit den Verkehrsschildern, dass die sexistisch seien - hatte mein Fahrlehrer mal irgendwas erzählt, habs leider vergessen.

Bei Google hab ich dazu nur folgendes Beispiel gefunden:
Geschlechtsneutrale Verkehrszeichen in Linz

Mit einem österreichweit einzigartigen Projekt sorgt der Linzer Mobilitätsstadtrat Jürgen Himmelbauer von den Grünen für Aufsehen und Diskussion. Er lässt bei neuen Radwegen oder Busspuren geschlechtsneutrale Zusatzschilder anbringen.

"Ausgenommen RadfahrerInnen"
Darauf ist zu lesen: "Ausgenommen RadfahrerInnen". Diese geschlechtsneutrale Bezeichnung werde überall dort angebracht, wo Radfahrwege neu verordnet werden, sagt Himmelbauer.
 
hm in dresden hat irgendne feministin die stadt verklagt, weils nur ampelmännchen gab...

jetz kann man in dresden ampel-ischen bewundern... mit rock und zöpfen :p
 
:rofl total bekloppt.

Genau so Dinge wie RadfahrerInnen... für mich sind Mädels genauso Radfahrer wie Jungs und net Innen oder sonstwas.

Eine Gruppe radelnder Menschen die nur aus weiblichen besteht würde ich vll. mit Radfahrerinnen bezeichnen.
Aber wenn sie gemischt ist würde ich Radfahrer sagen, das ist für mich neutral und nicht zwingend nur männlich.

Warum ich hier das Beispiel mit dem Schüler angeführt habe, ist, weil das damals zu meiner Schulzeit anfing, dass in irgendwelchen Bekanntmachungen auf einmal SchülerInnen genannt wurden, wir ham uns beim Vorlesen dieser immer darüber lustig gemacht lol

@bc: Absolutes :dito
Es ist teilweise schon mehr eine Benachteiligung des Mannes...
 
Bei sowas kann ich mich beruflich sicherstellen, wenn ich die gesetzlichen Bezeichnungen nutze. Die sind meistens sächlich ausgelegt. Dort, wo es geboten ist, muss man aber die entsprechende feminine Bezeichnung einfügen, auch wenn es umgangssprachlich nicht gemacht wird. Ansonsten hängt mir gleich die nette Gleichstellungsbeauftragte im Genick :p

Aber mal ehrlich, ich habe auch kein großes Problem damit. Je nach Adressat werden die Anreden halt feminin, maskulin oder geschlechtsneutral gestaltet. Das ist nichts, was mich groß belasten würde.

Lustig fand ich das ganze nur bei der Bundeswehr: Frau Generalmajor :D (Gibts glaub ich nur eine im Sanitätsdienst)
Zuletzt haben sich die SWR3 Radiomods auch mal Gedanken drüber gemacht bez. Fr. Merkels ihrer wahrscheinlich zukünftigen Amtsbezeichnung:
-Bundeskanzlerin, Bundeskanzline, Bundeskanzlette, Frau Bundeskanzler...es trägt auf alle Fälle seltsame Stilblüten :D
 
WADADADADADDD !!!

Laut Dienstvorschrift heisst das bei der Bundeswehr Herr Generalmajor (w)
Umgangssprachlich wird aber meistens Frau Feldwebel usw. verwendet, weil "in Klammern weh" ******** klingt, aber korrekt wäre es nur so :D

Also mir soll so ne Gleichstellungsbeauftragte mal Nahe kommen, der werd ich was erzählen :D
 
Bei uns sind die Profs da sehr geschickt. Die sagen immer "werte Studierende". :D

Frau Bundeskanzler/Generalmajor/usw. ist übrigens falsch, denn das ist die Anrede für die Frau des Bundeskanzlers/Generalmajors/usw. Es müsste sprachlich korrekt lauten Frau Bundeskanzlerin/Generalmajorin/usw. Richtig heikel wird es bei so Titel wie z.B. "Landeshauptmann". :D Da müsste man dann wohl "Frau Landeshauptfrau" sagen.

Ein Professor von mir hat mal was superes geschrieben zum Thema geschlechtsneutrale Bezeichnungen. Es gibt ja die Praxis statt "man" entweder "man oder frau" oder "mensch" zu schreiben. Der Professor meint dazu, dass "mensch" eigentlich auch nicht korrekt sei, weil "mensch" sprachgeschichtlich soviel bedeutet wie "dem Manne ähnlich", also auch wieder auf den Mann bezogen. Fand ich sehr lustig. :D
 
Last edited:
m - der schüler
w - die schülerin
pl - die schüler

fertig. alles andere wär ja wohl vergewaltigung der grammatik
 
looooooool man oder frau das is ja noch bescheuerter.

Eine Frau Hauptfrau gibt es nicht, wenn das einer gesagt hat gabs erstmal ne Sprengung.
Frau Hauptmann is die Frau vom Hauptmann, stimmt, deshalb Herr Hauptmann (w)

Kilinator:
und
n - ?
 
Aber eine Frau mit "Herr" anzureden ist ja absurd. Wer denkt sich nur immer so einen Schwachsinn aus.

@PJ
"Frau Bundeskanzler" - das war der Einfall von SWR3. Aber mal anders gedacht. Ein weibliches Staatsoberhaupt hat ja keine Frau (es sei denn, sie ist lesbisch). Daher würde es schon wieder passen. Denn wie würde sonst ihr Mann heißen? ;)
 
Ist ja, wie oben schon erwähnt, nicht nur für später problematisch, sondern auch jetzt schon im Wahlkampf: Ist sie jetzt Bundeskanzlerinkandidatin?

Das mit dem Herr Generalmajor (w) ist einfach nur noch genial^^
 
Herr Generalmajor (w)

Gerade in der Form ists ja besondern frauenfeindlich. Schließlich wird "Herr" groß am Anfang akzentuiert, während (w) klein und in Klammern am Ende steht. Schon extrem paradox, wenn man mal den Sinn des Feminismus einbezieht...reichlich kontraproduktiv, wie ich finde.
 
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