Ghosttalker said:
hat einer von euch das buch "die verwandlung" von franz kafka gelesen? lesen wir grad. scheiss buch tbh
höhö, machen atm auch Kafka. also,Kafka ist gaaaaaaaaaaaaanz einfach, stimmt bei jedem seiner Texte, der Mann is völlig überschätzt.Naja.
Ohne das Buch zu kennen behaupte ich mal:
- die handelnde Person steht unter einem ambivalenten Verhältnis zwischen getrieben sein und zögern;
- übermächtige "Vaterfigur" (kann auch Chef,Konkurrent o.ä. sein. Hauptsache: die handelnde Person wirkt anfangs selbstsicher, wird dann aber von der anderen überfügelt/die andere Person ist die viel stärkere. Des weiteren ist es meistens auch so, dass die andere Person ein anderes Ich der handelnden Person ist);
- völlig absurde Handlung;
- Tiermotivik (Die Ratte is ecklig, das Pferd geschwinnt, usw. bis jetzt hatten wir recht einfache tiermotive);
- auf die Satzstruktur achten (parataktische Sätze (kurze Sätze = drücken zunächst Selbstsicherheit/Festigkeit der Person aus) oder hypotaktische Sätze (lange Sätze = Unsicherheit, der Mann bruacht mehr Worte um sich auszudrücken))
- Bezug zu anderen Kafkatexten (Das Urteil; der Landarzt; Vor dem Gesetz)
des weiteren ist für Kafka wichtig, dass er STÄNDIG auf seinen Vaterkomplex eingeht (wie oben schon teilweise erwähnt) In jeder noch so popeligen Biographie steht drin, dass Kafka Versicherungsangestellter war und Probleme mit seinem Vater hatte. Mit dem Wissen kann man schon viel von Kafka interpretieren ^^
das fällt mir spontan zu Kafka ein