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Ich hab eben mal wieder die Tagesschau gesehen, am Sonntag wie gewohnt nur die 15 Minuten Tagesschau statt normal den 30 Minuten Tagesthemen um diese Zeit.
Ich hab mal etwas genauer aufgepasst und muss als Fazit doch sehr hervorheben wie sehr ich doch den großen Mainstream hasse.
Nunja, angefangen hat es wie anders zu erwarten mit der Flutkatastrophe - zuerst war ca. 45sek. - 1min. Bilder derVerwüstung zu sehen und anschließend Schröder und Fischer bei einer Pressekonferenz wie sie mal wieder vor laufenden Kameras ihre al zu große Betroffenheit und Erschütterung ausdrücken. Doch dann kam ein Report über ein Deutsches Päärchen welches zur Flutkatastrophe im Krisengebiet war. Über 5 Minuten kam ein Bericht über dieses Paar welches so schreckliches Leid erlebt hatte und um es zu verkraften in die Kirche ging wo man für kurze Zeit die Rede eines Kardinals hören konnte - sie gingen dort nicht etwa hin um für die anderen Flutopfer zu beten oder so - nein sie gingen in die Kirche weil sie "Trost" wollten. Es war ein Paar von einer Geschäftsfrau und einem Manager/Anwalt oder sonst was auf jeden Fall sahen sie schwer reich aus. Und am Ende von diesem Drittel der gesamten Nachrichten kam der Heer des Päärchens nochmal zu Wort und meinte er würde morgen seine -Geschäftspartner- um finanzielle Spenden beten. Er hat allerdings nicht gesagt das er selbst, welcher unmittelbar die Folgen der Zerstörung miterlebt hatte auch spenden würde. Und als wieder das Nachrichtenbüro eingeblendet wurde, nannte der NAchrichtensprecher die Zahl der angeblichen -Deutschen- Touristen die bei der Flut ihr Leben gelassen haben - es seien ca. 700. Die Zahl der Gesamtopfer wurde nicht nochmal genannt.
Danach wurde 2Minuten über den Sturm über Nordeuropa berichtet. 7 Tote während Sturms in Norwegen und einige Verletzte in England. In Engöand seien auch noch _ganze Häuser_ von dem Sturm weggerissen worden.
Dann kam nebenbei im Nachrichtenüberblick das in einem Afrikanischen Land die Regierung und die Rebellen einen Friedensvertrag abgeschlossen haben indem außerdem geregelt wurde das der Christlich/Sunitische Süden des Landes in 6 Jahren über die Spaltung des Landes abstimmen konnte. Und ganz nebenbei wurde erwähnt das bei dem Konflikt über 2 000 000 Menschen in dem Konflikt starben, die UN hat nie in diesen Konflikt eingegriefen. Und davor hatte ich auch noch nie einen Report über die Unruhen in diesem Land dessen Namen ich vergessen habe gesehen.
Die restliche Zeit kam Sport.
Minutenlanger Report über Anni Friesinger wo man sie in Siegerpose sah und von einem Schlitten über das Eis der Turnierhalle gezogen wurde. Man erwähnte außerdem wie schrecklich es für sie war da sie zu Wettbewerbsanfang -Nasenbluten- hatte. Und das die 1000e Fans in dem Stadion ihren Kampfgeist bei solch einer schwierigen Lage bewunderten.
Danach kam der Programmhinweis zum Kulturreport und den Spätnachrichten um irgend eine späte Uhrzeit.
Als der Fernsehr nach dem anschließenden Wetter aus war, dachte ich noch ob der Redaktionsleiter sich nur einen Gedanken über die Flutopfer in Asien oder die Kriegsopfer in Afrika gemacht hatte. Ob er vielleicht Schuldgefühle empfand den populären Sport ein Drittel der verfügbaren Zeit zu geben und den 2 000 000 Toten in Afrika noch nicht mal eine Minute. Ob er das nur für die Einschaltquoten tat damit er nicht gefeuert wird oder ob er wirklich denkt das diese Aufteilung gerecht ist. Ob er auch nur einen Moment darüber nachgedacht hat ob der Bericht über die Flutkatastrophe nicht doch ein wenig mehr Asien zeigen sollte und ein bisschen weniger Deutschland ?
Und ich hab auch an den Nachrichtensprecher gedacht, hat er sich vielleicht auch wenn nur kurz Gedanken über die Zeitaufteilung und die Art der Berichte gemacht? Lässt er das einfach alles so an sich abprallen oder fühlt er ein bisschen Mitleid mit den Kriegs- und Flutopfern ? Oder macht er sich vielleicht doch nur Gedanken darüber ob seine Frisur sitzt - das er sich ja nicht verspricht und das die einschaltquoten stimmen ?
Ich denke Einige, Wenige werden verstehen was ich damit sagen will...
Ich hab mal etwas genauer aufgepasst und muss als Fazit doch sehr hervorheben wie sehr ich doch den großen Mainstream hasse.
Nunja, angefangen hat es wie anders zu erwarten mit der Flutkatastrophe - zuerst war ca. 45sek. - 1min. Bilder derVerwüstung zu sehen und anschließend Schröder und Fischer bei einer Pressekonferenz wie sie mal wieder vor laufenden Kameras ihre al zu große Betroffenheit und Erschütterung ausdrücken. Doch dann kam ein Report über ein Deutsches Päärchen welches zur Flutkatastrophe im Krisengebiet war. Über 5 Minuten kam ein Bericht über dieses Paar welches so schreckliches Leid erlebt hatte und um es zu verkraften in die Kirche ging wo man für kurze Zeit die Rede eines Kardinals hören konnte - sie gingen dort nicht etwa hin um für die anderen Flutopfer zu beten oder so - nein sie gingen in die Kirche weil sie "Trost" wollten. Es war ein Paar von einer Geschäftsfrau und einem Manager/Anwalt oder sonst was auf jeden Fall sahen sie schwer reich aus. Und am Ende von diesem Drittel der gesamten Nachrichten kam der Heer des Päärchens nochmal zu Wort und meinte er würde morgen seine -Geschäftspartner- um finanzielle Spenden beten. Er hat allerdings nicht gesagt das er selbst, welcher unmittelbar die Folgen der Zerstörung miterlebt hatte auch spenden würde. Und als wieder das Nachrichtenbüro eingeblendet wurde, nannte der NAchrichtensprecher die Zahl der angeblichen -Deutschen- Touristen die bei der Flut ihr Leben gelassen haben - es seien ca. 700. Die Zahl der Gesamtopfer wurde nicht nochmal genannt.
Danach wurde 2Minuten über den Sturm über Nordeuropa berichtet. 7 Tote während Sturms in Norwegen und einige Verletzte in England. In Engöand seien auch noch _ganze Häuser_ von dem Sturm weggerissen worden.
Dann kam nebenbei im Nachrichtenüberblick das in einem Afrikanischen Land die Regierung und die Rebellen einen Friedensvertrag abgeschlossen haben indem außerdem geregelt wurde das der Christlich/Sunitische Süden des Landes in 6 Jahren über die Spaltung des Landes abstimmen konnte. Und ganz nebenbei wurde erwähnt das bei dem Konflikt über 2 000 000 Menschen in dem Konflikt starben, die UN hat nie in diesen Konflikt eingegriefen. Und davor hatte ich auch noch nie einen Report über die Unruhen in diesem Land dessen Namen ich vergessen habe gesehen.
Die restliche Zeit kam Sport.
Minutenlanger Report über Anni Friesinger wo man sie in Siegerpose sah und von einem Schlitten über das Eis der Turnierhalle gezogen wurde. Man erwähnte außerdem wie schrecklich es für sie war da sie zu Wettbewerbsanfang -Nasenbluten- hatte. Und das die 1000e Fans in dem Stadion ihren Kampfgeist bei solch einer schwierigen Lage bewunderten.
Danach kam der Programmhinweis zum Kulturreport und den Spätnachrichten um irgend eine späte Uhrzeit.
Als der Fernsehr nach dem anschließenden Wetter aus war, dachte ich noch ob der Redaktionsleiter sich nur einen Gedanken über die Flutopfer in Asien oder die Kriegsopfer in Afrika gemacht hatte. Ob er vielleicht Schuldgefühle empfand den populären Sport ein Drittel der verfügbaren Zeit zu geben und den 2 000 000 Toten in Afrika noch nicht mal eine Minute. Ob er das nur für die Einschaltquoten tat damit er nicht gefeuert wird oder ob er wirklich denkt das diese Aufteilung gerecht ist. Ob er auch nur einen Moment darüber nachgedacht hat ob der Bericht über die Flutkatastrophe nicht doch ein wenig mehr Asien zeigen sollte und ein bisschen weniger Deutschland ?
Und ich hab auch an den Nachrichtensprecher gedacht, hat er sich vielleicht auch wenn nur kurz Gedanken über die Zeitaufteilung und die Art der Berichte gemacht? Lässt er das einfach alles so an sich abprallen oder fühlt er ein bisschen Mitleid mit den Kriegs- und Flutopfern ? Oder macht er sich vielleicht doch nur Gedanken darüber ob seine Frisur sitzt - das er sich ja nicht verspricht und das die einschaltquoten stimmen ?
Ich denke Einige, Wenige werden verstehen was ich damit sagen will...


... . Außerdem können die Leute in Asien nix mit den Gebeten anfangen, wenn wir mal ehrlich sind.