Johannes Paul II- gesundheitlich gefährdet?!

wollte noch kurz was bemerken:

da mein erster post mal nicht in ironisch sarkastischer weise geschrieben ist, wie bei mir eigentlich standard is, scheint der ein oder andere user verwirrt... :o

also folgendes:

1. nein ich will nicht, dass der papst stirbt
2. ja ich glaube, dass jeder mensch ab einem gewissen alter aufhören sollte um seinen lebensabend zu genießen (oder das, was davon übrig ist). In deutschland nennt man sowas rente
3. nein ich mache mich nicht über totkranke lustig...
4. er ist durch seine schwere erkrankung arbeitsunfähig... und auch papst sein ist arbeit... aber wenn er nichtmal mehr den kopf gradehalten geschweige denn stehen kann, wie kann er dann das christentum vertreten? dazu gehören nämlich auch strapaziöse reisen, zeremonien, ansprachen und messen. vielleicht noch in der prallen sonne... und als bedeutender religiöser führer muss man auch 100% geistig fit sein, wobei es ja immer heißt, er sei noch voll da... kann ich nicht beurteilen... aber eine gewisse altersdemenz bekommt jeder...

5. nein, ich find den papst nicht scheiße... im gegenteil, er hat mit vielen traditionen und unsäglichen sitten gebrochen, den dialog zwischen den völkern und religionen betrieben, reisen gemacht und VOR ORT die lage erkundet... das war für päpste quasi ne premiere und er hat als einer der wenigen leute mal fehler eingestanden...

aber er ist einfach nicht mehr in der lage sein amt vernünftig auszuüben...

mfg...
 
Springmaus said:
aber er ist einfach nicht mehr in der lage sein amt vernünftig auszuüben...
richtig.
Hat auf mich keinen Einfluss, wie der Innehaber seiner Position sein Amt ausübt. Aber für die Menschen denen irgendwie indoktriniert wurde, dass des Papstes Meinung von Belang sei, isses scheiße.

Mir fällt da nur wieder ein Lied der bo ein, 'Kirche', es spiegelt meine Einstellung zu Kirche/Vatikan recht gut wieder :) sollte ich hier jetzt aber glaub ich nich zitieren, möchte ja keinen Gläubigen beleidigen ;)
 
Springmaus said:
wollte noch kurz was bemerken:

da mein erster post mal nicht in ironisch sarkastischer weise geschrieben ist, wie bei mir eigentlich standard is, scheint der ein oder andere user verwirrt... :o

also folgendes:

1. nein ich will nicht, dass der papst stirbt
2. ja ich glaube, dass jeder mensch ab einem gewissen alter aufhören sollte um seinen lebensabend zu genießen (oder das, was davon übrig ist). In deutschland nennt man sowas rente
3. nein ich mache mich nicht über totkranke lustig...
4. er ist durch seine schwere erkrankung arbeitsunfähig... und auch papst sein ist arbeit... aber wenn er nichtmal mehr den kopf gradehalten geschweige denn stehen kann, wie kann er dann das christentum vertreten? dazu gehören nämlich auch strapaziöse reisen, zeremonien, ansprachen und messen. vielleicht noch in der prallen sonne... und als bedeutender religiöser führer muss man auch 100% geistig fit sein, wobei es ja immer heißt, er sei noch voll da... kann ich nicht beurteilen... aber eine gewisse altersdemenz bekommt jeder...

5. nein, ich find den papst nicht scheiße... im gegenteil, er hat mit vielen traditionen und unsäglichen sitten gebrochen, den dialog zwischen den völkern und religionen betrieben, reisen gemacht und VOR ORT die lage erkundet... das war für päpste quasi ne premiere und er hat als einer der wenigen leute mal fehler eingestanden...

aber er ist einfach nicht mehr in der lage sein amt vernünftig auszuüben...

mfg...
Dem Post kann ich nur zustimmen. Ich kann Johannes Paul II. eigentlich gut leiden, finde aber trotzdem, dass er gesundheitlich einfach nicht mehr in der Lage ist, das Amt noch länger ohne Einschränkungen auszuüben.

Zur Papstwahl: Nein, Christen glauben nicht daran, dass Gott die Wahl lenkt. Ein wesentlicher Bestandteil der christlichen Religion ist die Freiheit. Jeder Mensch kann frei wählen, wie er sein Leben (oder was auch immer) gestaltet. Sonst könnte man alle Verantwortung für das eigene Handeln ablehnen.
Und bestochen wird da heute nicht mehr viel. Natürlich ist so eine Wahl subjektiv. Nach welchen objektiven Kriterien willst du denn beurteilen ob jemand als Papst geeignet ist?
 
festen glauben, guter redner, repräsentativ, bei guter gesundheit, mit den inneren angelegenheiten vertraut, charismatisch, jung genug um die neue generation zu verzaubern aber auch weise genug um die alten zu führen, skandalfrei, vielleicht aus nem großen gläubigen land (polen?) oder gewisse verdienste, medienpräsenz...

also mir fallen da schon n paar kriterien ein...
 
Fester Glauben, gute Gesundheit, skandalfrei verstehen sich von selbst. Niemand wählt einen Papst, der nicht gläubig, todkrank oder pädophil ist. Mit den inneren Angelegenheiten vertraut, sehe ich persönlich als nicht wirklich ausschlaggebend an. Mit den inneren Angelegenheiten kann man sich immer noch vertraut machen, wenn man Papst ist.
Repräsentativ ist sehr vage. Nach welchen Kriterien repräsentativ? Dasselbe mit Verdiensten. Welche Art von Verdiensten? Die nationale Herkunft würde ich persönlich auch nicht besonders wichtig in Bezug auf die Befähigung zum Papst.
Medienpräsenz und rhetorische Fähigkeiten seh ich auch als wenig ausschlaggebend. Es geht ja um ein religiöses Obehaupt, keinen Popstar. Ein Papst ist keine Werbefigur für die Religion.
Das Alter ist auch nicht wirklich aussschlaggebend. Der wohl beliebteste Papst des 20. Jahrhunderts, Papst Johannes XXIII. (bürgerlich: Angelo Giuseppe Roncalli) war bei Amtsantritt 77 Jahre alt. Er wurde trotzdem von jung und alt geliebt und wird (besondersin Italien) heute noch verehrt.

Ich würde nach dem Charakter gehen. Ein Papst, den ich wählen würde, müsste weise, sympathisch und ein guter Mensch sein. Aber das sind eben sehr stark subjektive Kriterien. Jemand der mir sympathisch ist, geht einem anderen vielleicht total auf die Nerven.
 
by PJ: "Niemand wählt einen Papst, der nicht gläubig, todkrank oder pädophil ist."
Ich sehe ein großes Fegefeuer auf dich zukommen lieber PJ. :D :D :D

Finde Springmaus hat es ganz gut beschrieben.
Könnte ja auch mal einen etwas moderneren Papst geben.

Gruß Robi
 
Na, ja. Also ich finde gerade sein hohes Alter macht ihn total kultig.
Wie Fidel Kastro, irgendwie. ^^
Den finde ich und würde ihn auch noch mit 90 toll als Oberhaupt finden. lol
 
Psycho Joker said:
Ich würde nach dem Charakter gehen. Ein Papst, den ich wählen würde, müsste weise, sympathisch und ein guter Mensch sein.


auch wenn das nun total OT ist aber... das hat mich stark an palpatine erinnert... denselben du ja auch in deinem avatar hast :D *verschwörungstheorien such*


zum thema:
Der Papst ist krank. ja. aber das ist er nun schon beinahe seit ich denken kann. seit ich weiß dass es ihn gibt is der mann gebrechlich bis zum gehtnichtmehr. Und er tut immer weiter seine Pflicht... und das bewundere ich so sehr an ihm. Ich bin kein gläubiger Mensch aber dieser papst ist wirklich etwas besonderes... und wenn er denn möchte soll er es meinetwegen so lange machen bis er seinen letzten atemzug tut und dabei wünsche ich ihm alles gute..... ich glaube wenn man so lange papst war wie er und nun auch so alt ist dann kann man nicht einfach sagen "tschüß, ich verpiss mich" sondern macht das eben bis es gar gar nimmer geht...und ich könnte mir persönlich auch keinen besseren papst vorstellen (außer vielleicht Johannes Paul II in gesund und jung -.-)... ich bin froh solange er lebt und ich bin froh solange er im amt bleibt...egal wie gebrechlich und (körperlich) krank er auch ist :)
 
Talatavi said:
Ich sehe ein großes Fegefeuer auf dich zukommen lieber PJ. :D :D :D

Finde Springmaus hat es ganz gut beschrieben.
Könnte ja auch mal einen etwas moderneren Papst geben.

Gruß Robi
LOOOL! Hab jetzt ein Weilchen gebraucht um zu checken, was du meinst. :lach :lach
So ist das natürlich nicht gemeint. :D Soll heißen: Niemand wählt einen Papst, der todkrank, pädophil oder nicht gläubig ist. In dieser Reihenfolge sollte jetzt unmissverständlich sein, wie das gemeint war. :D

Jo klar, ein moderner Papst wäre gut. Aber die Frage ist halt, wie modern darf ein Papst oder die Kirche generell sein? Die Kirche soll zwar schon mit der Zeit gehen, aber darf sich gleichzeitig nicht zu schnell ändern, sonst verliert sie eine wichtige Eigenschaft. Nämlich die, den Gläubigen ein Gefühl von Sicherheit und Beständigkeit zu vermitteln. Eine Kirche, die ihr Dogma alle 10 Jahre umschreibt, wirkt nicht sehr vertrauenseinflößend.

@Drago: Na ja, kultig mag der Papst sein, aber es bringt der Kirche nichts, wenn der Papst kultig ist, aber nur mehr vor sich hindämmert. Das ist nicht Sinn und Zweck des Amtes.

Ob ich Fidel Castro als "kultig" bezeichnen würde, würde ich persönlich mir gut überlegen.

@Blade: LOL! Palpatine 4 Pope! :D
 
Last edited:
Der Papst symbolisiert durch seinen schlechten Zustand das Leiden Christi, der ja bekanntlich das gesamte Leid der Menschheit auf sich nahm, um die Menschen zu erlösen. Der Papst darf deshalb nicht abtreten, sondern muss dem Christentum bis zu seinem Tode erhalten bleiben.
 
Der Papst symbolisiert durch seinen schlechten Zustand das Leiden Christi, der ja bekanntlich das gesamte Leid der Menschheit auf sich nahm, um die Menschen zu erlösen. Der Papst darf deshalb nicht abtreten, sondern muss dem Christentum bis zu seinem Tode erhalten bleiben.
lol??
nur weil er der papst ist darf er also neuerdings des leiden christi symbolisieren!
meine oma symbolisiert auch das leiden christi - die hat wohl genauso große ähnlichkeiten mit christi wie der past.
Falls du es vergessen haben solltest ist Chritus jung, arm und am Kreuz gestorben und nicht alt, steinreich und an Parkinson.

Meiner Meinung nach sollte endlich ein neuer Papst gewählt werden. Ein Papst der nicht einmal richtig reden kann, ist einfach nicht dafür geeignet dass oberhaupt von 800 Millionen Katholiken zu sein.
Dass der Papst in seinem jetzigen Zustand überhaupt noch sein Amt ausübt zeigt, wie wenig Realitätsbezug der Vatikan hat.
 
1. Das war (wenn ich nicht ganz irre) ironisch gemeint.
2. Der Papst ist reich? Wohl kaum. Er hat kein persönliches Vermögen.
3. Was hat es mit Realitätsbezug des Vatikans zu tun, wenn der Papst nicht abdanken, sondern im Amt sterben will? Soll der Vatikan ihn gewaltsam aus seinem Amt entfernen? Ihn exkomunizieren?
 
Der Papst ist gewissermaßen Gottes Vertretung auf Erden und erfüllt somit eine ähnliche Aufgabe wie damals Jesus Christus. Umso größer ist daher auch seine Verantwortung, Leid vom Menschen fernzuhalten. Dieser Verantwortung wird er indirekt gerecht, indem er all seinem Elend und seiner Krankheit trotzt und weiterhin am Glauben festhält. Dadurch erhält er einen viel tieferen Zugang zur gläubigen Gefolgschaft, welche in ihrem Glauben bestärkt wird. Insofern wäre es jetzt falsch, vor der Krankheit zu kapitulieren. Ich hoffe, dem Schlächter haben sich nun neue Horizonte offenbart.
 
darf man parallelen zwischen politik und religion ziehen?

wenn ja, dann möchte ich das religiöse oberhaupt papst gern mit dem stattsoberhaupt präsident vergleichen...
zumal ja beide die vertretung einer bestimmten personengruppe darstellen und 'das leid vom menschen fernhalten sollen'
beide werden gewählt... teilweise sogar beide indirekt (amerika amerika...)
und man wünscht sich doch einen weisen UND repräsentativen anführer. jemanden, der weise genug ist ein volk zu führen, und körperlich in der lage, sein volk zu vertreten
denn wie bereits gesagt, bringt so ein amt auch pflichten mit sich, die auch körperlich belastend sind...

präsidenten werden gewöhnlich auch nicht auf lebenszeit bestimmt...
wenn die christen also nicht glauben, dass die wahl seines höchsten vertreters durch gott persönlich gelenkt wird, dann spricht doch nichts gegen eine beschränkte amtszeit oder bestimmte kriterien, die erfüllt sein müssen, um dieses amt auszuüben...

dass ein kranker papst geeigneter, weil näher am vorbild, ist, halte ich für falsch.
vielleicht trotzt er ja seinem elend und seiner krankheit mit beeindruckender tapferkeit und starkem glauben, aber dadurch wird er gehindert, das leid anderer zu lindern, sein ansehen bei den wichtigen persönlichkeiten, die es zu überzeugen gilt, ist mit sicherheit gesunken... so ein tattergreis (entschuldigung im vorraus, aber ich will jetzt überziehen, um deutlicher zu sein) spielt weltpolitisch vielleicht nicht die rolle, die ein jüngerer, dynamischerer, aufgeklärterer (wobei das eine der größten stärken von J. P. II ist), und weltlicherer papst vielleicht spieln würde. es fehlt an präsenz... das einzige was man von ihm hört, is, dass er noch nicht tot ist (überspitzt ausgedrückt).

wenn er jetzt aber oft reisen würde, aktiv am weltgeschehen teilhaben würde, die krisenherde und konflikte selbst gesehen hätte, würde er dann nicht viel wichtiger und nützlicher und angesehener sein?

das würde seine rolle/bedeutung in der welt extrem stärken und so kann er viel mehr gutes tun... z.b. konflikte schlichten... grade religiöse

SO könnte der papst wirklich den menschen frieden bringen...

das erinnert mich an einen gedanken, der mir schon öfter kam... warum haben die 'alten' heute nichtmehr die rolle von früher? aus den quellen der weisheit sind doch heute nur noch konservative krokodile geworden... zumindest aus den augen der 'jungen'

hm...

mfg
 
Papst auf Lebenszeit passt schon, meines Erachtens. Wenn der Papst zu oft gewechselt wird, wäre die Fogle daraus sicherlich eine Unbeständigkeit in der Kirche. Wäre die Haltung sogar durch viele Päpste hindurch immer beständig, hat das Mehr an Päpsten keinen Unterschied gemacht.
Außerdem muss man auch den enormen Aufwand bedenken. Immerhin müssen Kardinale von überall auf der Welt anreisen, dann in meist mehrtägiger Abstimmung wählen usw. Alles sehr mühselig, wenn in 5 Jahren eh wieder ein neuer papst drankommt.

EDIT:
Außerdem muss die Weltgemeinde sich ja auch erst mal an einen neuen Papst gewöhnen und sich mit ihm identifizieren. Das dauert eine Weile, da es immerhin ganz schön viele Leute sind.
Auch sind spirituelle Entwicklungen viel langwieriger als weltliche/politische, das heißt, ein Papst sollte, wenn er solche Entwicklungen steuern oder in Gang bringen soll, auch einige Zeit im Amt bleiben, um solche Entwicklungen auch konsequnt fortführen zu können.
 
Last edited:
Wenn er sterben würde wäre das noch das menschlichste an ihm. In meinen augen war er eher ein Verbrecher als ein guter Mensch.
 
Seit fruchtbar und mehret euch
Sein verbot der der Familienplanung
 
In meinen Augen ist er ein Massenmörder.
Jedes Kind das wegen seiner Verhütungspsychose verhungert klagt diesen dummen arroganten Nichtsnutz an.
Ach wie soll ich dummer Protestant dann die unbefeckte Empfengnis dann vorstellen?
So rein ficktechnisch?
Hat die Maria gut geblasen und dann gut gespuckt?
So richtig erklären kann ich mir das nicht.
 
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