Italien

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Jul 17, 2002
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Die Straßen sind größer
Die Städte sind schöner
Die Cops sind cooler
Die Menschen sind entspannter
Das Wetter ist besser
Die Mädchen sind schöner
Das Essen schmeckt besser
Die Bierdosen sind billiger
Das Leben ist schöner
In Italien

Kurzum:
Italien scheint viel von dem zu haben was ich in Deutschland SEHR vermisse.
Rom ist ne geniale wunderbare Großstadt die aber nicht den Flair einer großen hektischen Metropole hat sondern immer gemütlich und vertraut wirkt.
 
ach was, das essen is zum kotzen.. !!
Da schmeckt mir die PIZZA vom PIZZA MANN mehr
 
die autos fahren schneller
die straßen sind schlechter
die buse kommen unpünktlicher
die coctails sind teuerer

trotzdem wär ich auch lieber im süden geboren ;)
 
Das Leitungswasser is sau ätzend, da würgts dich ja beim Zähneputzen :/
und die Sprache is bescheuert^^ Tutti Frutti, aber das Essen ist nicht zu toppen
 
Italien ist nur geil
War da früher jedes Jahr.

Vor allem Nachts am Strand... da wird überall nur gepoppt :d
Aber man muss aufpassen dass man nicht in RIEEESIGE Löcher fällt die können da ziemlich überraschend am Strand rumliegen :D

Aber das Auto fahren da is einfach nur geil lolololo da brauchst dich net an irgendwelche Regeln zu halten, und die anderen Autofahrer sind auch lässig drauf, ausserdem gibts da schnurgerade Landstrassen zum Strand wo man schon mal mit 180

Und in den Städten erst lololol
 
t1g3rwulf said:
ach was, das essen is zum kotzen.. !!
Da schmeckt mir die PIZZA vom PIZZA MANN mehr
Setzen Sechs. Du hast wohl noch nie in Italien Pizza oder Nudel oder Fisch gegessen. :nono

@huxl: Die Busse sind nicht unpünktlich. Sie kommen, wann sie kommen müssen, man ignoriert nur konsequent jegliche Art von Bürokratie, wie z.B. Fahrpläne. ;) :D
Und Cocktails sind deshalb so teuer, weil das Touristenpisse ist. :D Der richtige Italiener trinkt nen guten Wein oder Importbier, das recht günstig zu haben ist.

Ach ja, Italien hat überdies die coolsten Konservenfisch-Verpackungen:
http://mitglied.lycos.de/bambergrider/fisch.jpg

:D :D :D
 
Figo said:
Das Leitungswasser is sau ätzend, da würgts dich ja beim Zähneputzen :/
und die Sprache is bescheuert^^ Tutti Frutti, aber das Essen ist nicht zu toppen


Mir gefällt die Sprache :/
Nur isse verdammt schwer vero?

Und das Essen in Italien ist doch einfach nur lecker:)
Una Pasta e un aranciata prego :D
 
ich habe dazu eine lesefrucht beizusteuern


Berlusconi als Balsam
Das Nationallaster der "Furbizia": Warum sich die Italiener so geringachten / Von Heinz-Joachim Fischer


ROM, im September


Die meisten Italiener sind überzeugt, daß sie eine zu geringe Meinung von sich und ihren Fähigkeiten haben. Die Selbstgeringschätzung ist so verbreitet, taucht so häufig als stillschweigendes Vorurteil in Zeitungskommentaren oder Privatgesprächen auf, daß etwa die römische Jesuiten-Zeitschrift "Civiltà Cattolica" jüngst nicht diese "Selbstgeißelung" in Frage stellte, sondern nur den Grund dafür suchte: "Warum verachten sich die Italiener?" Daß dies nicht gut sei, wird mit dem Kronzeugen aller italienischer Lebensweisheit dargelegt, dem gelehrten Dichterphilosophen Giacomo Leopardi (1798 bis 1837): "Mit Sicherheit ist das Hauptfundament der Moral eines Individuums und eines Volkes die dauerhafte und tiefe Achtung, die es für und von sich selbst hegt." Das gilt nicht nur für Italien.

Daß es damit schlecht bestellt sei zwischen den Alpen und Sizilien, läßt man einen anderen italienischen Sittenwächter, den Publizisten Giuseppe Prezzolini (1882 bis 1982), mit dem Nationallaster der "Furbizia" erklären, mit dem Lebenssystem der Schlauheit. Wenn ein Italiener unkorrektem Verhalten begegne, erhebe er - im Unterschied zu anderen Nationen - nicht etwa ein großes Geschrei und suche es mit gutem Bürgersinn abzustellen. Nein, er nehme sich vielmehr vor, bei nächster Gelegenheit ebenso gerissen vorzugehen, mit List und Betrug, Tücke und Verrat zu triumphieren. Ein Italiener wolle alles andere als Vorschriften beachten, Pläne ausführen und der Obrigkeit ohne Zwang gehorchen.

Als dritter Nationalkritiker wird Giovanni Papini (1881 bis 1956) bemüht, der nach der Erfahrung von Faschismus und Zweitem Weltkrieg über seine Landsleute herzieht, ihnen Rechtssinn abspricht und sie in Anarchie und Schlamperei versinken sieht. Nur der Italiener allein für sich sei ein Genie und habe in der Geschichte unbestreitbar bewundernswerte Leistungen hervorgebracht - ob in der Renaissance ein Leonardo da Vinci oder jetzt der Marathon-Olympiasieger Baldini. Zusammengenommen ergebe sich aber nur ein zerstrittener Haufen, undiszipliniert, ohne den Willen zur Zusammenarbeit, und deshalb viel weniger und viel schlechter als die Summe aller 57 Millionen Italiener. Denn, so die überspitzte Folgerung, der Italiener ziehe es vor, in einem korrupten Staat zu leben, der ihm Reichtum garantiere, als in einem normalen Rechtsstaat, wo Gerechtigkeit und Gesetz gälten. Er würde vielleicht auch einen gewissenhaften Rechtsstaat akzeptieren, wenn er ihn nicht selbst - auch vor roten Verkehrsampeln in Rom - schaffen müßte und ihm dieser Reichtum und Wohlstand zusichere. Aber vor die Wahl gestellt, ziehe der Italiener den persönlichen Vorteil für sich und die Seinen der rechtsstaatlich gesicherten Armut vor.

Diese Einsicht würde auch die Nachsicht erklären, mit der eine Mehrheit der Italiener - im Unterschied zu anderen Völkern - die Angelegenheiten ihres Ministerpräsidenten verfolgt. Berlusconi ist der Reichste und Mächtigste im Land; er verfügt über drei landesweite private Fernsehkanäle und könnte dadurch die Meinungsfreiheit gefährden; er hat zudem Schwierigkeiten mit der Justiz und läßt von seiner parlamentarischen Mehrheit auch Gesetze zu eigenem Schutz und Nutzen verabschieden; er genießt das Leben in seiner Villa auf Sardinien und läßt sich zur Verschönerung Haare einsetzen. Dennoch läßt ihn - bisher - eine Mehrheit der Italiener und der Parlamentarier gewähren. Offenbar haben sie den Eindruck, daß Berlusconi ihr Privatleben mit all den Möglichkeiten der "Furbizia" wenig stört, daß er mit seinem kaum überbietbaren Selbstbewußtsein, mit seinem stets gutgelaunten Optimismus ihnen einen italienischen Traum vorlebt. Diese Verträglichkeit kann bei den nächsten Parlamentswahlen enden, wie es in einer ordentlichen Demokratie möglich ist. Aber bis dahin scheint die Erklärung nicht unplausibel, daß Berlusconi die Selbstachtung der Italiener fördert und zum Beispiel für sie wacker um eine angemessene Vertretung im Sicherheitsrat der Vereinten Nationen kämpft.

Da wird es fast gleichgültig, ob die Analysen für die "Selbstverleugnung des Italienischen" überzeugen, ob man die Gründe in jahrhundertelanger Fremdherrschaft sieht, in dürftigen militärischen Leistungen, in der mangelnden Opposition gegen den Faschismus unter dem Duce Mussolini oder einem geheuchelten Antifaschismus danach - weil angesichts der kulturellen Hegemonie der Linken dieser den meisten Beifall in der öffentlichen Meinung versprach. Dazu scheint die "Civiltà Cattolica" zu tendieren. Egal, welche Gründe zu dieser "Eigenverachtung", diesem "kollektiven Unbehagen" wegen der privaten Charakteristika von "Individualismus, Konformismus und Servilität" gegenüber Mächtigen geführt haben. In jedem Fall erwarten nur wenige eine Besserung von der Politik, weder von einem autoritären Rechten noch von der ideologischen Erziehung durch die Linke. Oder Staat und Politiker spielen überhaupt eine untergeordnete Rolle. Dann käme die Rettung, wie Prezzolini bemerkt, nicht von "denen da oben", sondern von den kleinen Leuten "in der zweiten Reihe". Und vielleicht ist sie schon im Gang. Ein preußischer Staat muß es in Italien nicht sein.


Text: Frankfurter Allgemeine Zeitung, 28.09.2004, Nr. 226 / Seite 12
 
Da steckt schon viel Wahres drin. Diese Furbizia ist ein uritalienische Tradition die sich aus dem ebenfalls seit Jahrhudnerten verinnerlichten Pragmatismus ableitet. Die Italiener waren schon immer ein Volk das seinen Antrieb stets aus der Notwendigkeit, niemals aus Vorsatz oder Ideologie (im weiteren Sinne) bezogen hat.
Italiener haben sich immer schon schwer getan mit Dingen wie Ideologie, Dogma, Bürokratie und generell allem, das sie in ihrer Freiheit einengt. Und dieser Drang nach Freiheit war auch oftmals ein starker Antrieb, gerade wenn es darum ging Italien zu einen und Fremdherrscher aus dem Lande zu fegen. Die alten Römer waren seinerzeit ein Volk mit vielen vielgelobten Tugenden (die heute zum Teil wohl als "preußisch" gelten würden), aber dies vor allem weil die Notwendigkeit sie dazu zwang.

Ich muss sagen, ich finde die italienische "leben und leben lassen"-Mentalität weit sympathischer und menschlicher, als z.B. der urdeutsche Hang zur Bürokratie oder die chinesische Neigung zum grenzenlosen Führerkult. man darf auch nicht vergessen dass bei allem Mafiatum, die italienische Schlampigkeit die Ursache war, dass der italiensiche Faschismus bei weitem nicht so grausame und menschenverachtende Ausmaße angenommen hat wie der Nationalsozialismus oder der Stalinismus. Zudem haben die Italiener ihren Duce auch selbst abserviert und haben sich somit als wesentlich mündiger erwiesen als z.B. die Deutschen (nein das ist jetzt kein erhobener Zeigefinger, aber ein Vergleich).


@Vicious: Die italienische Sprache ist eigentlich um einiges einfacher als z.B. die Deutsche. Die Grammatik ist nach der englischen die einfachste die ich kenne. Aber sie ist halt anders als Deutsch und daher für Deutsche wohl etwas schwerer.
Ach ja, es heißt "per favore", wenn du um etwas bittest/etwas bestellst. "Prego" sagt die Bedienung, wenn sie einem das Essen bringt. Also in etwa sowas wie "Bitteschön, der Herr" oder so. Bissel klugscheißen. ;)
 
Last edited:
Ich muss sagen, ich finde die italienische "Leben und leben lassen"-mentalität weit sympathischer und menschlicher, als z.B. der urdeutsche Hang zur Bürokratie

Genau meine Meinung!
Und deshalb gefällts mir da auch so gut und hier so überhaupt nich gut O_o
Aber um das wirklich beurteilen zu können müsst mer glaub ich länger als eine Woche in Italien sein :D
 
Psycho Joker said:
@Vicious: Die italienische Sprache ist eigentlich um einiges einfacher als z.B. die Deutsche. Die Grammatik ist nach der englischen die einfachste die ich kenne. Aber sie ist halt anders als Deutsch und daher für Deutsche wohl etwas schwerer.
Ach ja, es heißt "per favore", wenn du um etwas bittest/etwas bestellst. "Prego" sagt die Bedienung, wenn sie einem das Essen bringt. Also in etwa sowas wie "Bitteschön, der Herr" oder so. Bissel klugscheißen. ;)


Mag sein das die Grammatik ganz einfach ist und so aber es ist bisher die schwerste Sprache die ich lerne und eigentlich bin ich sprachlich relativ begabt.
Nur italienisch bereitet mir ordentlich Kopfzerbrechen:(
 
Ich habe jetzt keine weiteren Erkenntnisse über das Italienische, aber das was für mich am schwierigsten wirkt ist die Aussprache von "gli" -_-
 
@Vicious: Hm, welche anderen Sprachen lernst du denn? Also das einzige was ich an Italienisch etwas verwirrend bzw. schwer finde sind die verschiedenen Konjunktiv-Formen, das Passato Remoto und die etwas andere Verwendung der einzelnen Fälle.
Gut, ich bin hör die Sprache natürlich auch öfters und hatte die seit der 2. Grundschule im Unterricht. Das *könnte* etwas ausmachen. :D

@Outi: LOL das ist ureinfach. Man braucht nur etwas Zungenfertigkeit (höhöhöhö). :D
 
Last edited:
in italien würds mir auch gefallen ..
schöne frauen
bessere mentalität
man hat strand und berge
sehr gutes essen
was will man mehr ?
 
also ich hab hier noch was schönes über Italien gefunden ! Ist nen kleines FlashFilmchen und ich fand es sehr amüsant, ich weiß nicht ob alle Vorurteile dort stimmen, aber nen paar kann ich mir schon denken ;)

http://www.lifeinitaly.com/flash/

mfg
 
Aaaaaaah, das such ich schon seit Ewigkeiten. Ist wirklich genial (weil's stimmt). :D
 
Psycho Joker said:
Setzen Sechs. Du hast wohl noch nie in Italien Pizza oder Nudel oder Fisch gegessen. :nono

@huxl: Die Busse sind nicht unpünktlich. Sie kommen, wann sie kommen müssen, man ignoriert nur konsequent jegliche Art von Bürokratie, wie z.B. Fahrpläne. ;) :D
Und Cocktails sind deshalb so teuer, weil das Touristenpisse ist. :D Der richtige Italiener trinkt nen guten Wein oder Importbier, das recht günstig zu haben ist.

Ach ja, Italien hat überdies die coolsten Konservenfisch-Verpackungen:
http://mitglied.lycos.de/bambergrider/fisch.jpg

:D :D :D

das mit den busen und der bürokratie is so ne sache. ich bin eigentlich auch eher ein sehr unpünktlicher, fauler, gemütlicher und chaos suchender mensch, aber wenn ich nach ner woche in italien zum flieger muss und mein bus nicht kommt, najo. aufm plan standen 3 buse, mit denen ich hätte fahren können (glaube ich, die dinger waren schwer zu verstehen irgendwie :D), leider kam aber nur einer. der fahrer sagte mir, er fährt nicht zum flughafen :D am ende musste ich dann paar km mit koffer und rucksack laufen, hab fast den flieger verpasst ;)

getränke sind in italien meines wissens nach allgemein teuerer als in deutschland, zumindest in restaurants, auch auserhalb des touristengebiets, oder nicht?
 
Psycho Joker said:
@Vicious: Hm, welche anderen Sprachen lernst du denn? Also das einzige was ich an Italienisch etwas verwirrend bzw. schwer finde sind die verschiedenen Konjunktiv-Formen, das Passato Remoto und die etwas andere Verwendung der einzelnen Fälle.
Gut, ich bin hör die Sprache natürlich auch öfters und hatte die seit der 2. Grundschule im Unterricht. Das *könnte* etwas ausmachen. :D


Hmm...

Ich sprech fließend Französisch Englisch und Deuthsc natürlich:p

Englisch fand ich immer total simpel und kann da eigentlich alles von der Grammatik bis hin zur Aussprache.
Ähnlich isses in französisch nur finde ich da die Grammatik etwas schwerer aber dafür liegt mir da die aussprache :)
Italienisch naja: Aussprache finde ich noch ganz einfach aber ich finde die Grammatik sooo schwer.Allein das was ich atm hab nervt mich schon und ich muss tatsächlich mal fürne Sprache lernen:|
hab italienisch auch erst seit 2 jahren in der Schule als Fach aber das reicht mir auch...
WEnigstens kann ich die grundlegenden sachen :D

Come stai? usw... :D
 
und ich verstehe die grundlegenden sachen, weil ich stockend französich gesprochen habe :D
 
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