Fränkisch, was heißt das? Wie reden die Franken? Welche Schbrach (oder Schbroch oder Schbrooch) sprechen sie? Für ein Wort gibt es nicht nur drei fränkische Ausdrucksweisen, sondern es gibt auch einen abweichenden Wortschatz, je nachdem ob man sich in Oberfranken, Mittelfranken oder Unterfranken befindet. Oft gibt es in diesen Regierungsbezirken schon von Ort zu Ort einen verschiedenen Wortschatz und unterschiedliche Aussprachen. In Franken sind mehrere Mundarten heimisch: Fast überall ist dort Ostfränkisch verbreitet, es gibt aber auch rheinfränkische, thüringische und hessische Einsprengsel. Sie sind nur ein Teil der „babylonischen Sprachvielfalt“ in Bayern.
Mit Fränkisch ist eine Gruppe von Mundarten in Oberfranken, Unterfranken und Mittelfranken, und seit 1972 auch im nördlichen Oberbayern, gemeint. Fränkisch hört sich oft recht unterschiedlich an zwischen Rhön und Regnitz, Main, Neckar und Donau.
Die fränkische Kultur- und Naturlandschaft reicht vom Odenwald bis zum Fichtelgebirge, von der Rhön bis zum Altmühltal. Sie ist durchzogen vom Main und von den ihn säumenden sonnigen Rebhängen. Besucher finden zahlreiche Städte mit historischen Stadtkernen, weltberühmten Kunstschätzen und kulinarischen Köstlichkeiten.
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