Zitat Zitat von a-Losers | exi
C&C - Was war, ist und noch kommt
28.07.2008 - 12:58
Als Command and Conquer 3: Tiberium Wars Ende März 2007 in den Regalen der Einzelhändler stand, war der Hype groß. Die bereits im Vorfeld gut organisierte PR-Kampagne seitens EA, welche hierzulande in Köln auf der C&C Con ihren Höhepunkt fand, konnte das Interesse der Massen auf den neuesten Teil der Kultserie lenken. Das Spiel wurde präsentiert; EA rührte kräftig die Werbetrommel und machte so auf sich aufmerksam. Die vom EA-LAN- und EA-Community-Team organisierte Release-Party bot dem Endverbraucher erstmals die Möglichkeit, das Spiel noch vor Verkaufsstart im Netzwerk zu testen - entsprechend groß war die Resonanz und Nachfrage. Die Verkaufszahlen schossen in die Höhe. Die herrliche Grafik und die neu integrierte Rasse, die Aliens der "Scrin", sorgten für frischen Wind im eSport-tauglichen RTS-Genre. Auch die Tatsache, dass der ursprüngliche Konflikt zwischen GDI und NOD um das Tiberium - womit die Serie einst startete - wieder Thema sein würde, begeisterte nicht nur alteingesessene Fans.

Als eSport-Titel akzeptiert

Sperrfeuer in der Stadt
Im Prinzip spielt sich Tiberium Wars ähnlich den Vorgängern: Man baut - ansatzweise vergleichbar mit Warcaft 3 - seine Basis auf und sammelt in derer Umgebung Rohstoffe zur Finanzierung seiner Gebäude, Truppen und Forschungen. Grundlegend hat sich allerdings geändert, dass die Errichtung von Mauern, wie schon im Vorgänger, nicht möglich ist; das verleiht dem Spiel eine erhöhte Schnelligkeit und Komplexität. Ähnlich anderer Echtzeit-Strategiespiele kann eine schnelle Expansion zu alternativen Tiberiumfeldern spielentscheidend sein.

Es dauerte also nicht lange - teilweise stand es bereits bei der Veröffentlichung des Spiels fest -, dass sich C&C 3 in diversen Ligen etablieren würde. Eigene Ladders, eine EAS und letztlich sogar eine Supported EPS wurden von der ESL ins Leben gerufen. Ebenso nahmen die WCG und die Clanbase den Titel in ihr Programm auf, was der damals noch großen Community weiteren Ansporn verschaffte. Das Spiel bot viele neue Reize: So ist es möglich als Zuschauer die jeweiligen Taktiken der Spieler dank eines integrierten "Paint-Programms" zu verdeutlichen; aufgrund des Battle Viewers konnten Begegnungen verfolgt werden, ohne dass das Spiel dazu benötigt wurde. Diese Aspekte führten dazu, dass C&C 3 als eSport-tauglich eingestuft wurde; ehemalige WC3-Akteure äußerten sich positiv und sahen Potenzial in EAs neuestem Werk.

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Quelle und Mehr:
http://www.readmore.de/index.php?con...331&coverage=0