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Filme in der Antike

Eine Diskussion über Filme in der Antike im Forum Multimedia Forum. Teil des Off Topic-Bereichs; Hey, kennt ihr Filme die in der Antike spielen? Sollen nicht unbedingt Hollywood Streifen wie Alexander, Troja oder Gladiator sein. ...

  1. #1

    Filme in der Antike

    Hey,

    kennt ihr Filme die in der Antike spielen? Sollen nicht unbedingt Hollywood Streifen wie Alexander, Troja oder Gladiator sein. Eher Filme wie Spartacus, also nicht das Remake.



    Könnt ihr da etwas empfehlen?

  2. #2
    Administrator
    Avatar von Kasian
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    fällt mir da spontan ein

  3. #3
    Sollen schon "realistisch" sein. Am liebsten in der Zeit bzw. mit Römern oder Griechen.

  4. #4
    Oberstleutnant
    Avatar von Touji
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    Ok, war nur ein Spaß!

    Gibt es nicht eine TV-Serie namens "Rom"? Ich habe sie nie gesehen, aber vom Hörensagen her soll die recht gut sein, wenn auch vermutlich in der deutschen Fassung geschnitten.
    "The social dynamics of the net are a direct consequence of the fact that nobody has yet developed a Remote Strangulation Protocol." - Larry Wall

  5. #5
    Jop, kenne ich und gucke ich auch. Nunja, die ist echt gut. Aber naja. Da geht es ja hauptsächlich um Intrigen, Machtkämpfe und andere persönliche Probleme.

  6. #6
    Ще не вмерла Україна
    Avatar von Outsider
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    Ben Hur soll gut sein. Ansonsten schau doch einfach mal nach Sandalenfilmen aus den 50er und 60er Jahren. Da gab es so einige, auch wenn ich die nicht mit Namen kenne. Gab meines Wissens auch Filme über die Odyssee.

    Ach du scheiße, ich hab ja Name mit H geschrieben. Himmel hilf, es geht bergab!
    Geändert von Outsider (21.07.2009 um 20:41 Uhr)

     ・sialdan:bautarstæinar:stanta:brauto:nær:nema:raisi:niþR: at:niþ ・

  7. #7
    Problembär
    Avatar von Blade
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    gibt soviel ich weiß einen haufen tv-produktionen rund um Julius Cäsar, Rom, Atilla dem Hunnen usw. ... deren Qualität schwankt naürlich beträchtlich aber gerade den TV-Zweiteiler zu Atilla kann ich empfehlen... hat mir damals gut gefallen!
    Zitat Zitat von FiX Beitrag anzeigen
    [...], da dem Mod wohl bekannt war, dass Blade kein normaler Bär und auch kein Schadbär, sondern ein Problembär ist und entsprechende Vorsorge daher hilfreich sein könnte.

  8. #8
    Oberstabsfeldwebel
    Avatar von SonGohan
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    Julius Caesar (1953) habe ich mir gerade auf Anraten von PJ gesehen und er war klasse. Ist jedoch eine Shakespeare Verfilmung und will auch kein Geschichtsfilm sein. Von "Ben Hur" gibt es in der Tat einige gute Verfilmungen, ich freue mich ja schon tierisch auf das Musical(oder was es nach den Produzenten nun auch immer sein wird).
    Wenn es dir um Authensität geht und gleichzeitig ein Schlachtenepos suchst, dann haste mit Stones "Alexander" schon das beste gesehen, es ist in der Hinsicht von Detailgenauigkeit und auch die Zusammenhänge der Ereignisse, der akurateste und genauste seiner Art. Über die filmischen Qualitäten kann man sich streiten, mich hat er nebenbei noch ganz gut unterhalten.
    Ich hoffe auch das du "Gladiator" nicht als realistisch ansiehst, denn das ist in meinen Augen ein reiner Fantasystreifen. Ansonsten gibt es auch noch einige akzeptable Verfilmungen von mythischen Stoffen. Hier werden vorallem die Geschichten um Herakles, Theseus, den Trojanischen Krieg und der Odysee und Jason aufgegriffen.

    Achja zur HBO Serie "Rom" , die ist schlichtweg genial. Trotz der Veränderungen aus dramatgorischen Gründen gibt es keinen Film, der das Leben in Rom so dermaßen authentischrüberbringt.

  9. #9
    Gutmensch
    Avatar von Psycho Joker
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    Zitat Zitat von Jarhead Beitrag anzeigen
    Jop, kenne ich und gucke ich auch. Nunja, die ist echt gut. Aber naja. Da geht es ja hauptsächlich um Intrigen, Machtkämpfe und andere persönliche Probleme.
    Tja, sowas gab's halt in der Antike. "Rom(e)" ist so ziemlich das Beste wenn's um realistische Antike geht. Ansonsten... hmmm. Es gibt einen Alexander-Film aus dem Jahre 1956 mit Richard Burton, genannt "Alexander der Große" der ist auch ziemlich klasse. Zwar sind die Schlachten nicht ganz so halb-akkurat wie im Oliver Stone-Film, aber dafür ist der Rest des Films (also der wichtige Teil) qualitativ in jeder Hinsicht überlegen.
    Der alte "Spartacus" ist btw auch ne Hollywood-Produktion und irgendwie eher lahm, finde ich. "Ben Hur" ist auch sehr gut, jo. Man darf sich halt an der Christentümelei (inklusive Jesus) nicht stören. Ansonsten ist "Der Löwe von Sparta" auch ziemlich gut. Wiederum: Schlachtszenen nicht weiß Gott wie bombastisch, dafür alles andere extrem gut. Ansonsten kann ich noch die Shakespeare-Verfilmung "Julius Caesar" empfehlen. Ist zwar vor allem Shakespeare, aber nach wie vor genialst (inklusive Shakespeare'schem Originaltext).

    Oliver Stones "Alexander" ist btw. wie gesagt eher halb-akkurat. Also die Griechen sind sehr orginalgetreu dargestellt. Die Perser hingegen völlig falsch. Auch sollte man sich hüten, die Zusammenhänge und Hintergründe als Fakten anzusehen. Das ist alles mehr eine romantische Interpretation (mit Anspielungen auf Mythen etc.) von Stone, denn wirklich dokumentarisch. Generell sollte man Historienfilme (egal welche Zeit) nie als dokumentarisch ansehen. Dafür gibt es Dokumentarfilme (duh!).
    Oh, the devil will find work for idle hands to do...

  10. #10
    Oberstabsfeldwebel
    Avatar von SonGohan
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    Zu spät PJ.

  11. #11
    Gutmensch
    Avatar von Psycho Joker
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  12. #12
    Oberstabsfeldwebel
    Avatar von SonGohan
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    Was meinst du mit den Persern? Also Ausrüstungstechnisch waren die Darstellung der Perser eigentlich ähnlich hochwertig wie der Griechen. Handlungs und Kulturtechnich war ja bei beiden etwas im Argen. Aber gerade auf Mythen wurde doch eigentlich verzichtet, kein grordischer Knoten ect. Da fallen mir eigentlich nur die Darstellung der hängenden Gärten ein und das interigische Dasein seiner Mutter.

    Was mich wirklich gestört hat war das ein Turm von Babylon sichtbar war, obwohl dieser zu Zeiten Xeres den I. bereits abgerissen wurde, inkl. der Madruk Statue wodurch ja auch das babylonische Königshaus kulturell vernichtet war. Der Rest der nicht allzugenauen Architektur konnte man verschmerzen, wie du schon sagtest, diese Filme sind keine Dokumentarfilme.

    Was mir gehörig auf den Zeiger ging, war diese Zwanghafte Darstellung von einer evt. Homosexualität Alexanders. Das wirkte dermaßen aufgesetzt, das es nicht mehr schön war.

    Edit: Und was ich ebenfalls als doof empfand in Sachen Darstellung, waren das die Dokumente und auch einige Inschriften etwa der Karte zu Beginn in Englisch gehalten wurden.
    Geändert von SonGohan (21.07.2009 um 16:03 Uhr)

  13. #13
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    Avatar von Tank
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    Spartacus
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    so fast alle Jesus-Filme halt (wegen den Römern)

  14. #14
    Zitat Zitat von Outsider Beitrag anzeigen


    Ben Hur soll gut sein. Ansonsten schau doch einfach mal nach Sandalenfilmen aus den 50er und 60er Jahren. Da gab es so einige, auch wenn ich die nicht mit nahmen kenne. Gab meines Wissens auch Filme über die Odyssee.
    Ich halt auch nicht, deswegen frage ich ja nach. Ich weiß jetzt nicht, ob man Spartacus mit Kirk Douglas als Sandalenfilm bezeichnet, aber Filme in der Art halt. Schlachten sollten also schon drin vorkommen. habe viele gute Filme gesehen, aber nie Namen gemerkt, lesen können. Und naja, Filme wo Christen vorkommen, nerven die Christen irgendwie extremst, bei einem Film ging mir das Gebete und Gelaber so auf den Sack, da habe ich fast gefeiert, als für die das Ende kam, naja.

  15. #15
    Gutmensch
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    Zitat Zitat von SonGohan Beitrag anzeigen
    Was meinst du mit den Persern? Also Ausrüstungstechnisch waren die Darstellung der Perser eigentlich ähnlich hochwertig wie der Griechen. Handlungs und Kulturtechnich war ja bei beiden etwas im Argen. Aber gerade auf Mythen wurde doch eigentlich verzichtet, kein grordischer Knoten ect. Da fallen mir eigentlich nur die Darstellung der hängenden Gärten ein und das interigische Dasein seiner Mutter.
    Mit Mythen meinte ich nicht Mythen und Anekdoten um Alexander, sondern klassische Mythen. Also am Anfang gibt's ja die Szene mit Alexander und Philipp wo Philipp ihm erklärt, dass er aus den alten Mythen was lernt übe die Menschen und das Schicksal und das Dasein etc. Und im Film schwingt immer so mit, dass Alexander bewusst oder unbewusst sein Leben wie in alten Mythen geführt hat. Also so Sachen wie die ödipale Beziehung zu seiner Mutter (Stone stellt's ja so hin als hätte Alexander Roxanne (die von einer Afro-Amerikanerin gespielt wird... aua aua aua) geheiratet, weil sie ihn an seine Mutter erinnert), oder die dionysischen Exzesse mit dem Löwenfell (klassisches antikes Merkmal von Herakles) etc. Also die Mythen auf die Bezug genommen wird, werden praktisch alle in der Höhlenszene genannt. So gesehen wird Historizität einer prinzipiell sehr interessanten literarischen Idee untergeordnet, leider hat Oliver Stone den Film ziemlich versaut.
    Und die Perser bzw. deren Armee wurden im Film ziemlich unhistorisch dargestellt. Als ein ungeordneter Haufen der blindlings in die Speere der Phalanx rennt etc. Die Perser waren durchaus gut ausgerüstet und fähig. Nicht umsonst hat Alexander seine Schlachten immer um Haaresbreite gewonnen und auch nur weil er alles auf eine Karte gesetzt hat.
    Aber wir driften ab.

    @Jarhead: Also wie gesagt, Schlachten gibt's in "Alexander der Große" und "Der Löwe von Sparta" auch zur Genüge, aber die Schlachten sind halt nicht der Mittelpunkt, wie bei heutigen Antikenfilmen (in der Regel).
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  16. #16
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    Avatar von SonGohan
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    Natürlich war die persische Armee kein ungeordneter Haufen, aber wir müssen uns vergewärtigen das die Perser für die Schlacht bei Gaugamela wirklich jeden in irgendeiner Form kampffähigen Mann aus der letzen Provinz einberufen hat. Persien war damals garnicht mehr wirtschaftlich in der Lage alle großzügig auszurüsten, Kampferfahrene Elite Truppen sind bereits bei den vorheriegen Schlachten gefallen, besonders in Issos. In Gaugamela waren wirklich kampferprobte Männer der Perser nur im gewaltigen Aufgebot an Kaverlerie vorzufinden. Alexander hingegen hatte eine professionelles und kampferprobtes Heer, das gegen ein relaitv ethnisch gemischten und unterschiedlich ausgerüsteten/erfahrenes Heer. Es bestand dadurch kaum ein Gemeinschaftsgefühl unter den Persern, im Gegensatz zu den Makedonen. Dafür war es Zahlentechnich überlegen. Also so unhistorisch ist das Verhalten der persischen Streitkraft nicht.

    Alexander war dem persischen Reich aber nicht nur dardurch, weil er alles auf eine Karte setze. Es war vorallem die Reformen seines Vaters (Philips Schauspiel gefiel mir im Gegensatz zum Rest des Films ziehmlich gut), die erneuerte Phallanx und dessen fast ausschließlichen Einsatz in der Defensive kombiniert mit den Offensive Kavellerie. Auch der Aufbau der Moral war ein entscheidener Faktor, Gefährten zu Fuss/Pferd stellte die Soldaten quasi als achtvolle Wegbegleiter des Königs dar. Auch war er von sehr fähigen Beratern umgeben und auch selbst ein sehr guter Stratege, nen reiner Pokerspieler war Alexander nun wirklich nicht.

    Zu den Myhten nochmal, Alexander hat sich durchaus als ein Sohn Zeus dargestellt bzw. darstellen lassen. Ob er nun wirklich versucht hat sich Helden wie Herakles gleichzustellen bzw. diesen nachzueifern sei mal dahingestellt.

    Wir schweifen aber wie gesagt ab, egal. ^^
    Geändert von SonGohan (22.07.2009 um 00:11 Uhr)

  17. #17
    Zudem bestand das persische Heer aus Söldnern und war aus vielen verschiedenen Nationalitäten zusammengewürfelt. Die persischen Soldaten haben im Gegensatz zu den Griechen, die etwas kämpften, keinen Grund in dem Sinne gehabt. Die Moral einer Armee ist auch ein entscheidener Faktor bei Alexander dem Großen gewesen.

  18. #18
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    Vielen Dank für die Ergänzung, aber eigentlich wurde das doch schon in leicht anderer Form gesagt.

  19. #19
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    Alexanders Heer bestand auch aus Söldnern. Professionelle Soldaten waren damals Söldner. Alexanders Truppen kämpften auch "nur" für Beute und Geld. Ich glaube nicht, dass die Perser moralisch so sehr unterlegen waren.

    Ich habe Alexander nicht als Pokerspieler hingestellt (um Gottes Willen... er hat ja nicht auf Glück vertraut). Natürlich hat er sein Heer nur seinem Vater zu verdanken (ich fand Val Kilmer als Philipp auch am besten im Film), aber das Heer hätte noch so gut sein können, letztlich hat es nur dank Alexanders brilliantem strategischen Geschick gewonnen, ansonsten wäre es sogar bei Gaugamela gnadenlos untergegangen. Er hatte nur eine Chance und zwar alles auf eine Karte zu setzen und die größte Schwachstelle der Perser anzugreifen: den König. Das war die einzige Möglichkeit, zu gewinnen. Er hat es geschafft und genau so geplant gehabt, aber er hat alles riskiert. Wäre es ihm nicht gelungen, den König in die Flucht zu schlagen oder gefangenzunehmen (was sein eigentliches Ziel war), wäre seine Armee in jedem Fall gnadenlos aufgerieben worden.

    Ich glaube auch nicht, dass die persische Armee bei Gaugamela sowas wie ein "letztes Aufgebot" war. Darius hatte ein nicht unerhebliches Aufgebot an griechischen Söldnern und eigener schwerer Infanterie. Der Soldatenpool des Persischen Reiches war praktisch unerschöpflich und er hatte sehr wohl noch den Schotter für 'ne Armee. Mit dem Staatsschatz von Babylon konnte Alexander nicht nur sämtlichen Sold des bisherigen Feldzugs auszahlen, sondern auch sämtliche nachfolgenden Feldzüge finanzieren.

    Jedenfalls ist der Film "Alexander" sozusagen halb-akkurat. Er ist in der akkuraten Darstellung durchaus recht selektiv. Alexander wird als großer Lichtbringer für die barbarischen Perser dargestellt etc. Im Grunde kaut Stone 2300 Jahre alte Propaganda wieder.
    Der Alexander-Film mit Richard Burton ist da auf jeden Fall besser.
    Oh, the devil will find work for idle hands to do...

  20. #20
    Oberstabsfeldwebel
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    Ah ist gut, kamm nen bisel nach Pokerspieler rüber mit den alles auf eine Karte setzen.

    Zum griechischen Heer, das Bestand zu der Zeit noch zum großenteilen aus makedonischen/griechischen wehrpflichtigen Vollbürgern, sicherlich keine Berufsarmee aber auch keine Söldner im herkömmliche Sinne. Aber natürlich waren auch unter den Griechen jede Menge Söldner vorhanden. Desweiteren sahen sich die Griechen bis zu diesen Zeitpunkt auch immer noch auf einen Strafexpedition aufgrund der Persischen Kriege. Das Persische Reich hingegen war zu der Zeit ein riesiges Imperium, vollgestopft mit verschiedensten Ethnien (Ich denke das meint Jarhed mit Nationalitäten) wo einfach das Gemeinschaftsgefühl fehlte. Sicherlich richtig ist auch das sich Persien noch einiger schweren Truppen, eben auch in der Infanterie aber ausschließlich durch Söldner. "Einheimische" Persische Truppen wie die Königliche Garde beschränkten sich auf die Kavellerie, Daraius hatte ja auch noch indische Kriegselphanten in Peto. Aber all dies kam ja garnicht zum Einsatz aufgrund der verfrühten Flucht und sein Großteil des Heers bestand aus unausgebildeter leichter Infanterie. Daraius versuchte es mit Einkreisen und gerade dafür ist der frühe Einsatz eben dieser leichten Infanterie erforderlich.

    Achja der Soldatenpool war aber nun nicht unerschöpflich, mann schätzt das Persien bis zu 700.000 Soldaten vor den Alexanderfeldzug ausheben konnte. Danach waren erhebliche Verluste in den bisherrigen Schlachten zu verzeichnen und in Gaugamela standen, so schätze ich das ein, 80-100.000 persische Truppen berreit. (ne 2:1 Überlegenheit ist wahrscheinlich, aufgrund der Entscheidung der Perser fürs Einkreisen und auch Alexanders schräge defensive Aufstellung lassen darauf schließen) Außerdem waren sich die Perser bewusst, das dies die entscheidene Schlacht war und bei einer Niederlage Babylon quasi schutzlos wäre, desshalb bereiteten sie sich ja auch 2 Jahre intensiv drauf vor. Zur Wirtschaftlichen Lage Persiens nochmal: Persien verlor den gesamten Mittelmeerraum + Ägypten, die stärkste Wirtschaftsader des persischen Reiches. Mit den Staatsschatz konnte man auch nicht allzu sehr hausieren, auch wenn er beachtlich war.

    Aber eins ist sicher genau die von dir beschriebene Entscheidung von Alexander hat ihn den Sieg gesichert, die Flucht des Königs war entscheidend.

    Achja, mir kamm das Strahle Alexanderhafte garnicht so stark vor. Gerade Alexander selbst hat im Film immer wieder betont wie großartig die Kultur der Perser ist.

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