So etwas tun Filmkomponisten gerne mal und nicht nur die. Schostakowitsch hat z. B. des Öfteren mal bekannte Werke anderer Komponisten in seinen Werken parodiert. So lange man die Vorlage nicht 1:1 kopiert und dann als sein eigenes Werk ausgibt und sofern das Endergebnis gefällt, ist daran ja nichts auszusetzen. ^^
Zu Zeiten als sich ein Komponist noch geehrt fühlte, wenn sich ein anderer Meister des Fachs von seinem Werk inspirieren lässt, anstatt von diesem horrende Geldsummen für die Nutzung seines "geistigen Eigentums" zu verlangen, war diese Praxis noch sehr viel weiter verbreitet als im letzten Jahrhundert. Hätte es vor 300 Jahren schon sein so restriktives Urheberrecht gegeben wie heute, Komponisten wie Georg Friedrich Händel wären vermutlich schon frühzeitig in den Ruin geklagt worden und viele ihrer Werke würde es heute nicht geben. Ein zu restriktives Urheberrecht ist für die Kunst also nicht unbedingt förderlich.
Bei mir läuft zur Zeit:
Johannes Brahms
Klavierkonzert Nr. 2 in B-Dur, op. 83
Swjatoslaw Richter (Klavier), Chicago Symphony Orchestra, Erich Leinsdorf (Dirigent)
Ludwig van Beethoven
Konzert für Violine und Orchester D-Dur op. 61
Thomas Zehetmair (Violine), Orchester des 18. Jahrhunderts, Frans Brüggen (Dirigent)
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