Der menschengemachte Klimawandel

moby3012

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Ich habe verzweifelt gesucht und kein bisheriges Thema dazu gefunden. Allerdings ist dieses Thema wohl DAS Thema dieser Zeit. Als Gesprächsgrundlage biete ich folgende aktuelle Folge der Anstalt an die ein sehr düsteres Bild zeichnet.

 
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den. Allerdings ist dieses Thema wohl DAS Thema dieser Zeit. Als Gesprächsgrundlage biete ich folgende aktuelle Folge der Anstalt an die ein sehr düsteres Bild zeichnet.
Der Hype um dieses Thema von den 90ern bis heute scheint wohl entgültig seinen Höhenpunkt zu erreichen und ist zumindest in Deutschland in aller Munde.
Man kann natürlich ein riesen Fass aufmachen und sich ewig über die Symptome und deren Bekämpfung auslassen.
Prinzipiell bin ich in jeder Hinsicht absolut für Umweltschutz und freue mich über das wachsende Bewusstsein der Bevölkerung zu dem Thema, denn ohne dieses gibt es in der Politik auch keine Möglichkeit zum Handeln.
Die ewige Klimapropaganda musste ja auch irgendwann fruchten. Dass ein Land wie Deutschland, welches bei fossilen Brennstoffen abhängig ist von deindustrialisierten Staaten wie Russland oder Saudi Arabien, dabei an vorderster Front steht verwundert da nicht.

Das ganze Leben welches sich die letzten Milliarden Jahre auf diesem Planeten abgespielt hat ist heute verwest im Boden in Form von komprimiertem Kohlenstoff - Pflanzen wurden zu Kohle, Landlebewesen zu Erdgas und Meeresbewohner zu Erdöl - wir verheizen das alles in ein paar Generationen, scheint schon irgendwie verrückt. Gesund für die Umwelt muss das nicht sein.

Aber der Titel des Threads ist meiner Meinung nach trotzallem eine absolute Falschaussage.
Das Klima war schon immer im natürlichen Wandel, mal konnte man auf der Themse Schlittschuhlaufen, mal in Schottland Wein anbauen, mal war der Planet im Lauf seiner Geschichte fast komplett bis zum Äquator mit Eis bedeckt, mal gab es so gut wie keine gefrorenen Polkappen und der größte Teil des Landes war unter Wasser.
Irgendwann in den 60ern ist der Atomenergielobby die Idee für eine geniale Kampagne gegen fossile Brennstoffe gekommen, welche sich mittlerweile auf groteske Weise verselbstständigt hat.
Das der Anstieg von 300 millionstel CO2 in der Atmosphäre auf 600 millionstel nun verantwortlich sein soll für eine Klimaerwärmung welche die Welt untergehen lässt - ist eine so unglaublich dämliche Aussage das einem die Worte fehlen und zeigt mal wieder wie anmaßend der Mensch ist, tatsächlich zu meinen er hätte einen Einfluss auf das Klima.

Es ist so einbisschen wie mit 9/11, im Prinzip ist die Form der Ursache völlig egal, wir müssen uns mit den Konsequenzen auseinandersetzen.
Wenn die Menschen diesen Bullshit von Angst-Propaganda brauchen um ein Bewusstsein für die Umwelt zu entwickeln - mir solls recht sein.
 

moby3012

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Aber der Titel des Threads ist meiner Meinung nach trotzallem eine absolute Falschaussage.
Und hier haben wir den Dissenz. Es gibt nur wenige wissenschaftlich so ausgezeichnet dokumentierte Sachlagen wie den menschlichen Einfluss auf das Klima. Es gibt hierzu genauso wenig eine "Meinung" wie zu der Frage ob die Erde rund oder das Wasser nass ist. Der Fehler den die meisten begehen ist der, den auch du gerade begehst du schließt von Einzelereignissen (Schlittschuhlaufen auf der Themse) auf die Nichtexistenz eines Gesamtphänomen, das so gut dokumentiert ist wie kaum ein anderes. Man kann die Klimaveränderungen der letzten tausende Jahre sehr gut nachvollziehen und ebenso den extremen Anstieg, der seit der Industrialisierung von Jahrzehnt zu Jahrzehnt exponentiell und plötzlich zunimmt.

Der Fehler ist, das von der Temperaturentwicklung an einem Standpunkt X (Beispiel Wettermessungen in London) auf eine Kurve hochgerechnet wird, die auf den ersten Blick einen anderen Eindruck erweckt, anstelle dem was die Wissenschaft wirklich anmahnt. Es geht nämlich um die Steigerung der Kohlenstoffkonzentration in unserer Stratosphäre die absolut mit der Erhöhung der Temperatur des Weltklimas korreliert, d.h. das Wetter an allen Messstationen im Mittel.
 
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moby3012 hat gesagt.:
Und hier haben wir den Dissenz. Es gibt nur wenige wissenschaftlich so ausgezeichnet dokumentierte Sachlagen wie den menschlichen Einfluss auf das Klima. Es gibt hierzu genauso wenig eine "Meinung" wie zu der Frage ob die Erde rund oder das Wasser nass ist. Der Fehler den die meisten begehen ist der, den auch du gerade begehst du schließt von Einzelereignissen (Schlittschuhlaufen auf der Themse) auf die Nichtexistenz eines Gesamtphänomen, das so gut dokumentiert ist wie kaum ein anderes. Man kann die Klimaveränderungen der letzten tausende Jahre sehr gut nachvollziehen und ebenso den extremen Anstieg, der seit der Industrialisierung von Jahrzehnt zu Jahrzehnt exponentiell und plötzlich zunimmt.
Das man über den gängigen Konsens unserer Medien zu dieser Auffassung kommt ist nachvollziehbar, aber entspricht schlichtweg nicht dem status quo der Erkenntnisse. Der Kurs welcher hierzulande medial forciert wird bildet entgegen dem Anschein keineswegs die komplette Wissenschaft ab, welche sich in diesem Thema bei weitem nicht einig ist.
Ein gutes Beispiel ist z.B. der offene Brief den zahlreiche Klimaforscher, von so gut wie jeder Eliteuniversität rund um den Globus, 2007 an den damaligen UNO Generalsekretär Ban Ki Moon adressiert haben.


Der Zwischenstaatliche Ausschuss für Klimawandel (IPCC) der UNO hat zunehmend alarmierende Feststellungen über die klimatischen Einflüsse des menschengemachten Kohlenstoffdioxids (CO2) getroffen, einem nicht-umweltschädlichen Gas, das lebensnotwendig für die Photosynthese ist. Obwohl wir die Hinweise verstehen, die zu deren Sichtweise geführt haben, dass CO2-Emissionen gefährlich seien, sind die Schlußfolgerungen des IPCC gänzlich unzureichend, um politische Entscheidungen zu treffen, die das künftige Wohlergehen deutlich vermindern werden. Insbesondere ist es nicht nachgewiesen, dass es möglich ist, das globale Klima durch Begrenzung des Ausstoßes anthropogener Treibhausgase signifikant zu ändern.

Ähnliches Beispiel ist ein offener Brief von einer Reihe renomierter Wissenschaftler an die Geological Society of London


Die Haltung des IPCC passt zu Beobachtungen, wonach fast die Hälfte der seit 150 Jahren oder so stattfindenden Erwärmung seit der Industrialisierung bereits bis 1943 erfolgt war, lange vor dem rapiden Anstieg des industriellen CO2. Diese Differenz der Standpunkte ist entscheidend, denn: sollte das CO2 nicht für die Erwärmung vor 1943 ursächlich sein, muss der von der GSL unterstützte proklamierte Konsens einer katastrophalen AGW infolge menschlicher CO2-Emissionen seit der Industriellen Revolution falsch sein.



Schlittschuhlaufen auf der Themse ist kein aus dem Kontext gerissenes, plakatives Einzelereignis, sondern ein anschauliches Beispiel für die kleine Eiszeit im 15. Jahrhundert, welche auch nur kleiner Teil von viel größeren Klimaveränderungen war.

Nur um das mal zu verbildlichen - der Temperaturverlauf über die letzten 2000 Jahre;






Hier die Temperaturentwicklung über die letzten 5 Millionen Jahre




Eine zufällige Korrelation der CO2-Konzentration mit einer Erwärmung über die letzten 100 Jahre wirkt in Anbetracht dieser Skala von Schwankungen ohne menschlichen Einfluss doch als komplett vernachlässigbar.
Abgesehen davon steigt die CO2-Konzentration in der Atmosphäre natürlich, wenn bei höheren Temperaturen mehr Wasser und somit mehr CO2 aus den Meeren verdunstet.


@AmeRiZe

Sorry aber den Lesch kann ich mir zu dem Thema echt nicht geben, das ist so ziemlich der größte Vorzeigepropagandist von unseren staatlichen Medien zu dem Thema.
 
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moby3012

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Ein gutes Beispiel ist z.B. der offene Brief den zahlreiche Klimaforscher, von so gut wie jeder Eliteuniversität rund um den Globus, 2007 an den damaligen UNO Generalsekretär Ban Ki Moon adressiert haben.

Mal davon ab das PI-News eine Fakenewsschleuder sondergleichen ist ist jegliche von ihnen verlinkte Quelle tot, so dass man nichts an diesem Brief nachvollziehen kann. Weder sind in dem Brief Fakten genannt noch werden irgendwelche Sachen wissenschaftlich widerlegt. Ich verordne diesen Brief in der gleichen Kategorie wie die "100 Lungenärzte!!". Ich glaube anstelle der hundert Leuten deren Argumente nicht nachvollziehbar sind lieber den zehntausenden anderen Wissenschaftlern die ihre Erkenntnisse belegen.

Ähnliches Beispiel ist ein offener Brief von einer Reihe renomierter Wissenschaftler an die Geological Society of London

Gleiches wie oben. Diese Seite ist ja noch schlimmer. Hast du auch eine einzige seriöse Quelle?

Schlittschuhlaufen auf der Themse ist kein aus dem Kontext gerissenes, plakatives Einzelereignis, sondern ein anschauliches Beispiel für die kleine Eiszeit im 15. Jahrhundert, welche auch nur kleiner Teil von viel größeren Klimaveränderungen war.

Nur um das mal zu verbildlichen - der Temperaturverlauf über die letzten 2000 Jahre;


Dieses Diagramm ist unvollständig hast du dich mal gefragt wieso es ab dem 18 Jahrhundert stets bergauf geht und wieso es plötzlich im jahr 2000 endet? Der aktuelle Datenpunkt für 2018 liegt nicht mehr im vertikalen Darstellungsbereich. Es wird von Klimaskeptikern häufig zitiert.

Hier die Temperaturentwicklung über die letzten 5 Millionen Jahre

Wenn wir nur weit genug rauszoomen, so dass der Zeitraum wo der Mensch lebt nicht mehr mit der Lupe erkennbar ist, dann sehen wir das Problem auch nicht!

Eine zufällige Korrelation der CO2-Konzentration mit einer Erwärmung über die letzten 100 Jahre wirkt in Anbetracht dieser Skala von Schwankungen ohne menschlichen Einfluss doch als komplett vernachlässigbar.
Abgesehen davon steigt die CO2-Konzentration in der Atmosphäre natürlich, wenn bei höheren Temperaturen mehr Wasser und somit mehr CO2 aus den Meeren verdunstet.

@AmeRiZe

Sorry aber den Lesch kann ich mir zu dem Thema echt nicht geben, das ist so ziemlich der größte Vorzeigepropagandist von unseren staatlichen Medien zu dem Thema.
Ich hatte befürchtet solche Personen wie dich mit dem Thema aus dem Unterholz anzulocken, aber dein Diagrammgespamme zeigt rein gar nichts. Ich kann dir auch ein Diagramm präsentieren, dass eine Korrelation zwischen den Filmen, in denen Nicholas Cage mitgespielt hat und Personen die im Swimming Pool gestorben sind zeigt, das heißt noch lange nicht dass es einen Zusammenhang gibt.

Harald Lesch ist promovierter wissenschaftler und belegt jede einzelne seiner Aussagen. Seine wissenschaftliche Qualifikation in dieser Frage ist deutlich höher als deine auf Google und PI-News basierende.

Ich muss mittlerweile auch sagen, ich kann überhaupt nicht mehr nachvollziehen, wie man so ein Brett vor dem Kopf haben kann und den Klimawandel ansicht (dennd as tust du mit deinen Diagrammen) abstreiten kann, abgesehen davon, dass man auch den menschlichen Einfluss darauf beweisen kann. Tut mir leid aber für mich bist du in Sachen intellektueller Erwartungshaltung gerade auf dem Niveau einer Frau von Storch oder eines Herrn Trump angekommen.
 
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Anstatt dich auf einen ergebnisoffenen Diskurs einzulassen kommst du mir mit persönlichen Angriffen und fadenscheinigen Behauptungen um nicht auf die Argumente eingehen zu müssen, hatte mir da schon bisschen mehr erwartet.
 

AmeRiZe

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Sorry aber den Lesch kann ich mir zu dem Thema echt nicht geben, das ist so ziemlich der größte Vorzeigepropagandist von unseren staatlichen Medien zu dem Thema.
Gleiches kann ich auch gerne zurückgeben, oder was befähigt Dich mehr darüber zu wissen? Du prangerst zwar moby an Dich persönlich anzugehen, aber Du prangerst uns an, dass Du unsere Quellen Dir nicht geben kannst - Also sollte man sich fragen ob diese Diskussion überhaupt etwas bringt, wenn man sich gegenseitig anfeindet und die Quellen ohne Begründung anzweifelt.
 

Ka$$aD

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Zuerst zu Thermaltake, dem waschechten Klimaleugner:

Der Titel des Themas passt 1a. Wie wir alle bist auch du Schuld daran, dass sich das Weltklima zum Schlechten wandelt. Rede dir das schön wie du willst, ändert aber nichts daran.

Du hast Recht, dass das Klima schon immer im natürlichen Wandel war. Es gibt Zyklen, die sich immer wieder wiederholen, darunter fallen auch deine angesprochenen Warm- und Eiszeiten. Ganz ohne menschlichen Einfluss, dafür aufgrund von orbitalen Faktoren. Grafiken wie deine zeigen, dass wir das ganz gut rekonstruieren können, auch für die weite Vergangenheit. Allerdings vollzieht sich die aktuelle Erderwärmung und der aktuelle CO2 Anstieg in der Atmosphäre derart schnell, dass alle bisherigen Modelle keine Erklärung finden.

Du hast auch Recht, dass eine höhere Durchschnittstemperatur auf der Erde zu erhöhten CO2 Werten in der Atmosphäre führt - ganz von alleine. Nur bis hier ist das aber viel zu kurz geblickt. Höhere CO2 Konzentrationen in der Atmosphäre bewirken nämlich durchaus eine Erhöhung der Durchschnittstemperatur auf der Erde (Grundwissen: [anthropogener] Treibhauseffekt). Das ganze verstärkt sich also gewissermaßen selbst und macht die Sachlage nicht besser. Die Mechanismen sind relativ komplex miteinander verstrickt, im Endeffekt spielt es aber nicht wirklich eine Rolle, was nun zuerst da war. Fakt ist: CO2 Anstieg = Temperaturanstieg.

Du hast auch Recht, dass sich der CO2 Gehalt in der Luft / Atmosphäre im verschwindend geringen Bereich abspielt. Aber innerhalb dieses kleinen Bereichs liegt die CO2 Konzentration mittlerweile um fast 50 % höher als noch in vorindustrieller Zeit. Und die absoluten Werte (wenn auch gering) sind im Augenblick so hoch, wie seit einigen Warmzeiten nicht mehr (hunderttausende Jahre). Die Erdatmosphäre ist im vergleich zum Durchmesser der Erde verschwindend dünn und durchaus fragil. Dazu kommt, dass CO2 nicht das einzige Treibhausgas ist. Es ist aber das mit dem größten Anteil am menschgemachten Treibhauseffekt, daher im Zentrum aller Medien. Andere Treibhausgase kommen zwar weniger vor, haben aber ein extrem höheres Treibhauspotential, sind also viel wirksamer, im negativen Sinne. Es ist nicht nur das CO2 alleine (z.B. Fleischkonsum und Methan, Lachgas...).

Was ein paar Gase mehr oder weniger, ausgestoßen durch den Menschen, anrichten können, haben wir bereits am Beispiel der Ozonschicht und des Ozonlochs kennengelernt. Der Übeltäter dabei war aber nicht CO2 sondern FCKW. Das zum Thema, der Mensch hätte keinen Einfluss auf... usw.

Zu deinen Briefen an "renommierte Wissenschaftler und Forscher"... es gab bereits vor Jahrzehnten den Versuch einer Petition von "renommierten Wissenschaftlern", die dafür unterschrieben, dass der Klimawandel nicht menschgemacht ist. Über 99 % der "renommierten Wissenschaftler" waren aber überhaupt keine solchen. Deine Briefe von deinen unseriösen Seiten stinken ähnlich zum Himmel. Fakt ist, dass, je nach Studie, 97 % bis nahezu 100 % aller seriösen Wissenschaftler und Studien den menschengemachten Klimawandel anerkennen. Sie sagen alle das Gleiche. Der aktuelle Stand der Forschung ist eindeutig und lässt absolut KEINEN seriösen Einwand zu. Daher gibt es auch keinen Seriösen, nur Dummfug von dämlichen Seiten. Ich habe aber mal gelesen, dass diese Dummschwätzer es schaffen, die Bevölkerung fast in zwei gleich große Lager zu spalten. Wundert mich in der heutigen Zeit aber auch nicht mehr.

Schaut alles ganz normal aus hier, oder? Natürliche Schwankungen und so...


Oder das einprägsamste Bild mMn dazu: Ziehs dir rein! Alles ganz normal und natürlich, oder?

Zum Thema allgemein:
Die Sachlage ist klar aber selbst im Angesicht einer globalen Krise zählt immer noch nur eins: Geld.
Das ist sehr, sehr bitter!
 

moby3012

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Anstatt dich auf einen ergebnisoffenen Diskurs einzulassen kommst du mir mit persönlichen Angriffen und fadenscheinigen Behauptungen um nicht auf die Argumente eingehen zu müssen, hatte mir da schon bisschen mehr erwartet.
Ich bin bereit für einen ergebnisoffenen Diskurs über die Maßnahmen und Folgen des Menschengemachten Klimawandels. Ich diskutiere aber nicht dessen Existenz, wir diskutieren hier genauso wenig ob die Erde eine Scheibe oder rund ist oder der Himmel blau oder grün. Es gibt keinen ergebnisoffenen Diskurs über Fakten, nur darüber welche Schlussfolgerungen wir ziehen.
 

Ka$$aD

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Die Folgen werden übel, ganz übel.
Zwar trifft es uns nicht, wie weite Teile der Welt, mit dauerhaften Überschwemmungen oder immer wiederkehrenden, heftigen Naturkatastrophen. Die Folgen davon bekommen aber gerade wir reichen Europäer zu spüren. Die Menschen werden in Scharen zu uns kommen, wenn ihre Gebiete nicht mehr bewohnbar sind. Die vergangene (oder aktuelle?) "Flüchtlingskrise" wird ein Witz dagegen sein und wir erleben alle immer noch, was das mit Staaten oder ganzen Staatengemeinschaften machen kann. Eine jahrelange Dürre steht z.B. in engem Zusammenhang mit dem Desaster, das sich in Syrien abgespielt hat. Ob man das nun dem Klimawandel anrechnen oder eher als "unvermeidbares, Alle-Tausend-Jahre-Ereignis" abstempeln kann, bleibt offen. Ein passendes Beispiel und eine Warnung ist es allemal.
 
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freezy

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Thermaltake, so gut gut wie kein Klimawissenschaftler leugnet den drastischen Anstieg des CO2 levels in der Atmosphäre. Ich will mir hier gar nicht erst die Mühe machen Quellen zu zitieren, da die jeder überall selber findet. Der rasante CO2 Anstieg ging mit der industriellen Revolution los und wurde Mitte des zwanzigsten Jahrhunderts nochmal stark beschleunigt. Aufgrund des rasanten Anstiegs, der in der Natur so nie vorkam, gibt es da eine 1:1 Korrelation. Und das belegen Analysen nicht nur aus Deutschland, sondern weltweit. Das ist wirklich absoluter Konsens und hat mit Medienpropaganda gar nix zu tun. Das ist wie moby schon sagte ein Fakt, so wie die Erde rund ist, und lässt keinerlei Interpretationsspielraum. Ich hoffe, darauf können wir uns einigen.

So nun ist die Frage welche Schlüsse wir daraus ziehen. Ich denke hier kann man ganz einfach die Physik zu rate ziehen. Es ist wirklich sehr simpel: Mehr Treibhausgase in der Atmosphäre -> höherer Treibhauseffekt -> höhere Erwärmung, da mehr Sonnenenergie unterhalb der Atmosphäre gefangen wird anstatt wieder ins All abzustrahlen. Ich hoffe, dass du diesen einfachen Umstand nicht leugnest. Diesen Umstand will man sich übrigens auch irgendwann auf dem Mars zu Nutze machen, dessen Atmosphäre wir recht einfach erwärmen und verdichten können, indem wir CO2 freisetzen, was im Eis an den Polen gespeichert ist, womit man Terraforming einleiten kann. Das ist also nicht nur ein Effekt hier aug der Erde, sondern ein Effekt der für alle Planeten gültig ist. An der Venus kann man es am besten sehen. Die ist deutlich heißer als der Merkur, obwohl der Merkur näher an der Sonne liegt, einfach weil der Treibhauseffekt in der Venusatmosphäre immens hoch ist.

Nun kann es natürlich sein, dass das Erd-Klima zu früheren Zeiten aufgrund anderer Ursachen bereits wärmer war als heute. Das hat Kassad ja alles schön erklärt. Und auch wenn sich das natürlich damals so entwickelt hat, so wäre damals das Leben für Menschen nicht sehr amüsant gewesen, da weite Landstriche der Erde aufgrund der Hitze nicht wirklich bewohn- oder bewirtschaftbar waren. Stell dir das mal heute vor, es würde eine massive Völkerwanderungswelle geben, weg vom Äquator hin zu den gemäßigten Zonen, und das würde sicherlich diverse Staaten zusammenbrechen lassen.
Die damaligen natürlichen Klimaentwicklungen ändern auch nichts daran, dass durch die heutigen CO2 Emissionen das Klima bereits wärmer ist, als es natürlicherweise sein müsste. Evtl. haben wir gerade Glück in so einer Kaltperiode zu sein, da sonst der Effekt des CO2 Anstiegs noch gravierender zu spüren wäre. Was in der Zukunft, wenn wir uns wieder auf eine wärmere Zeit zubewegen, definitiv der Fall sein wird. Wir sollten diese Entwicklung daher nicht fördern. Selbst heute in der kalten Zeit wird der Effekt in ein paar Jahrzehnten gravierend sein, wenn wir so weitermachen wie bisher.
Die Erde selbst wird damit klarkommen, aber wir Menschen sind noch nicht so weit entwickelt, dass es unser Leben nicht stark beeinträchtigen würde. Ebenso werden dadurch sicherlich viele Tierarten aussterben. Nun kann man natürlich argumentieren, dass das alles in der Geschichte der Erde eh schon hundertmal auf natürliche Weise passiert ist. Aber wenn man mit etwas Moral an die Sache rangeht, sollten wir versuchen das erneute Aufkommen zu verhindern. Der Mensch manipuliert seine Umwelt und hat sich die Erde Untertan gemacht, nun liegt es daher auch an uns, sich um die Erde zu kümmern.
 
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Mich interessiert eigentlich mehr was ist euer Beitrag zu dem Thema ist. evtl kann ich es auch umsetzen? Zu wissen das es ein Problem gibt ist schön und gut und auch sehr wichtig. Was macht ihr als Person dagegen?
Auch wenn ich als einzel Person nicht viel machen kann, hab ich Angefangen:
  • Übliche PET/Plastik, Allu, Papier Trennung
  • Weniger Arktikel mit Plastikverpackung zu kaufen (100% geht das aber net oder ist sau schwierig) aber z.b auf Plastikbeutel verzichten.
  • Smart Thermostate einbauen welche im Winter tagsüber die Heizung abschalten wenn ich bei der Arbeit bin.
  • nur noch LED Lampen.
  • Standby Killer an manchen Orten wie PC, TV und so
  • Duschbrause welche den Wasserverbrauch reduziert und die Heizkosten verringern http://aquaclic.info/home.php
  • Nur noch Leitungswasser trinken und drauf achten keine PET Getränke zu kaufen. Auch wenn ich unterwegs bin bei Kunden und so hab ich immer meine Trinkflasche https://www.24bottles.com/ dabei
  • Weniger Fleisch essen
  • https://www.ecosia.org/?c=de als suchmaschine einsetzen ^^
Sind zwar Kleinigkeiten doch ich hoffe das diese in der summe etwas positives dazu beitragen.
 

AmeRiZe

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Im großen und ganzen haben wir eher ein Energieproblem, dass man nicht damit lösen kann z.B. kein Plastik mehr zu verwenden. (Ein Stoffbeutel z.B. benötigt genauso viel Energie bei der Produktion wie 1200 Plastikbeutel) Besser wäre es wenn wir Plastik wieder recyclen würden und nicht überall rumliegen lassen würden. Das ist halt das Problem bei vielen Alternativen (auch bei der Nahrungsmittelproduktion), dass diese leider auch mehr Energie/Fläche benötigen.

Allerdings bringt es uns kaum etwas umweltbewusster zu leben, solange China, Indien und die Philippinen nicht mitziehen (Ja Europa und Amerika sind lange nicht so schlimm wie diese 3 Länder)

Ich denke den Klimawandel kann man nicht mehr aufhalten, aber was man ändern kann ist die Zeit wie lange dieser andauern wird. Da es ein gesamtgesellschaftliches Problem ist denke ich hilft nur Aufklärung/Bildung, politisch und wirtschaftlich die richtigen Weichen zu stellen.
 

moby3012

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Die Lösung ist eben eine Mischung aus allem. Wir müssen einfch nicht nur radikal eine Sache ändern sondern lieber verbindlich viele Dinge in realistischen zielsetzungen für die kommenden jahre. Dazu gehört auch die drastische Reduktion des Plastikmülls einerseits aufgrund des Klimawandels andererseits einfach auch ganz unabhängig davon zum Schutz unserer Umwelt. Andererseits gehört natürlich die Reduktion des Energieverbrauchs zum einen und die daraus folgende einfachere Umstellung des Energiebedarfs auf regenerative auf der anderen Seite.

Ich persönlich trinke fast nur noch aus der (Glas-)Trinkflasche bzw. Softdrinks oder sowas grundsätzlich nur noch aus Glas. Beim Einkaufen versuche ich Plastik wo es geht zu versuchen zu vermeiden, aber hundertprozentig geht das leider noch nicht, hier sehe ich den Gesetzgeber in der Pflicht den großen herstellern und Ketten harte Fristen zu setzen das Problem entweder selbst in 5 Jahren komplett zu lösen oder im Zweifel gesetzlich einzugreifen.

Ich nutze nur smarte LEDs und in meiner Wohnung sind Bewegungsmelder die meckern auf meinem Handy sobald irgendwo das Licht brennt und ich 10 Minuten nicht in dem Raum war und schaltet diese im zweifel ab. Kleine spielerei, ich bezweifel dass das so viel bringt aber das war eher so ein Spaßprojekt um mal zu schauen wie gut das alles schon funktioniert ;). Meine Heizungen sind leider noch nicht smart, da die smarten Theromstate, die ich möchte, bislang noch nicht in einem preislich erschwinglichen Bereich waren.

Ich reise deutschlandweit zumeist nur noch mit dem Zug und fahre zB im August zur GC nicht mehr mit PKW oder Flugzeug.

Mein größtes Energieproblem ist aber wohl mein Auto, ein schmutziger 17 Jahre alter Diesel aus Wolfsburg, dort suche ich bereits länger nach guten Alternativen aber das war bislang kostentechnisch nicht drin. Idealerweise hätte ich gerne eine Stromladestation zuhause oder am Arbeitsplatz und würde mir einen kleinen Plug-In Hybrid holen, mit dem ich die Fahrten Arbeit-Zuhause voll elektrisch fahren kann, womit 90% meiner Fahrleistung abgebildet wäre, aber leider stellen sich vermieter und Arbeitgeber aktuell noch quer.
 
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Wiegesagt die von Kassad dargelegten Zusammenhänge (Temperaturverlauf, CO2-Anstieg, Treibhauseffekt) sind weitestgehend evident.
Aber die daraus gezogenen Schlüsse welche in den Medien wie auch hier in missionarischer Manier, als unumstößlicher Fakt dargestellt werden, ohne eine Diskussion darüber zuzulassen finde ich aus wissenschaftlicher Perspektive ebenso wenig überzeugend wie den religiösen Weltuntergangshype darum, den man wohl (aus o.g. Gründen) nirgendwo so findet wie Deutschland. Folgender Artikel bringt das mal ganz gut auf den Punkt;

Welchen Anteil der CO2-Anstieg, neben diversen anderen Faktoren am Temperaturanstieg hat ist ebenso ungeklärt wie der Anteil des Menschen an der Erhöhung der CO2-Konzentration, welche immerhin nur 3% des weltweiten CO2 beträgt.
Ein Anstieg von 300 auf 400 ppm CO2 bei 1 Grad Erderwärmung in 100 Jahren, erscheint in Anbetracht der Erdgeschichte doch verschwindend gering, wo es auch mal Werte von 7000 ppm bei geringerer Temperaturerhöhung gab.

Umweltschutz nur auf CO2-Emissionen zu reduzieren versimplifiziert die Debatte viel zu sehr, als dass man damit die richtigen Maßnahmen ergreifen könnte.
Abgesehen davon endet jede Debatte über die richtigen Gegenmaßnahmen zwangsläufig darin das es sowieso unvermeidbar ist als Mensch einen ökologischen Fußabdruck zu hinterlassen, egal was man macht.
Die einzigen Alternativen wären eine Reduzierung der Weltbevölkerung oder die Erschließung eines neuen Planeten um alles von Vorne losgehen zu lassen. Aber das erscheint derzeit ebenso utopisch wie auf diesem Planeten 8 Milliarden Menschen mit Ressourcen zu versorgen die in einem komplett geschlossenen Kreislauf verwertet werden.
 
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moby3012

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Umweltschutz nur auf CO2-Emissionen zu reduzieren versimplifiziert die Debatte viel zu sehr, als dass man damit die richtigen Maßnahmen ergreifen könnte.
Es ist wieder das gleiche wie im Artikel 13 Thread. Du unterstellst deinem gegenüber Aussagen, die so nie getroffen wurden. Hör bitte damit auf, niemand hat das behauptet und im Übrigen geht es hier nicht um Umweltschutz allgemein sondern konkret um den menschengemachten Klimawandel (der wesentlich durch den seit knapp 2 Jahrhunderten rasant wachsenden Ausstoß von Treibhausgasen wie CO2 ausgelöst wird)
 

freezy

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Selbst wenn der menschliche Einfluss auf den Klimawandel geringer sein sollte, als alle denken, schadet es trotzdem nicht auf umweltbewusstere und erneuerbare Energien umzusteigen. Das schadet auch der Wirtschaft keineswegs, es shiftet halt nur die Ressourcen weg von der einen Lobby zur anderen. Das Argument dass man seiner Wirtschaft schadet wenn man auf Klimaschutz achtet, ist daher auch sehr fragwürdig.
 
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Jedes Jahr 36 Milliarden Tonnen CO2-Emissionen in die Luft zu pusten ist mit Sicherheit nicht im Sinne der Umwelt, warum auch immer.
Deutschland mit starker Veredelungsindustrie, aber ohne nennenswerte Bodenschätze bleibt ohne erneuerbare Energien immer politisch erpressbar, wahlweise durch Amerika, Russland oder Saudi Arabien.
Komplett auf Solar-, Windenergie etc. umzusteigen ist für Deutschland langfristig gesehen jeden Einsatz wert, nicht nur wirtschaftlich sondern auch politisch.
Trump und Putin haben im Interesse ihrer Länder schon recht wenn sie da einen anderen Kurs fahren.
 
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