Was verdient Deutschland ... ?!

Ah, solche Jobs sind angenehm. Bekannte macht auch fürs Rote Kreuz son Notdienst und sitzt dort 15h in der Woche nur rum. Is fast nie was los und bekommt auch 500€ dafür.
Sowas zu finden wäre mal ne Geschichte(naja ich such auch nicht wirklich lol), die AKH Studien sind ja auch nimmer so vielfältig, wo man sich als Versuchskaninchen verdingen kann.
 
Jo ist recht locker, ich bin einfach hin und habe gesagt ich will den Job, da haben wir Rollenspiele gemacht und ich wurd egenommen! :o

Die Rollenspiele waren Telefongespräche, ich habe dem Typen ne Krawatte und Unterwäsche zu einem Anzug verkauft und er meinte, wenn das Gespräch echt gewesen wäre, hätte er es wirklich genommen.

Bin voll das Verkaufstalent, wäre doch ne Vergeutung wenn ich in die Forschung ginge...
 
Ich muss wohl was klar stellen wegen meinem Gehalt (Lehrerin):
Ich bin gruppe A 13 und 3200 € war brutto mein netto betrifft 2300 € !!
 
2300 Euro Netto, für den Bruchteil an Stunden eines Facharbeiters. In Deutschland ohne jeglichen Leistungsanspruch/nachweis und fast jeglicher Verantwortung. Mit steigenden Alter sinkt die Arbeitszeit noch mehr. Dazu kommt noch Kündigungsschutz und ne verhältnismässig gute und sichere Rente.
Und die Damen und Herren sind ständig am jammern. ;) (Ich habe dich nicht persönlich gemeint)
 
So klingt das schon viel besser Kathi. :touch
Interessant ist das, was man(n)/frau am Ende in der Tasche hat.

@SonGohan:
Jeder hat(te) die Möglichkeit (gehabt) ein Abi zu machen, das entsprechende Studium ranzuhängen und als Lehrer einzusteigen.
Wer's net gemacht hat braucht also nicht zu stöhnen... ;)
 
Facharbeiter braucht(bräuchte) das Land, die Damen und Herren sind einfach nur überbezahlt für ihre Leistungen. Das eine Sache der Gerechtigkeit, nich von wollte, hätte könnte. Eine angeglichende Bezahlung für die vergleichbare Leistung. ;)
Das zieht sich durch viele Beamtenberufe, nur den Großteil der Polizei finde ich unterbezahlt.
 
Lehrer sind der Grundpfeiler für zukünftige Generationen - wenn unsere Kinder keine Schulbildung erfahren, dann ist das ganze Land verloren. Es bedarf daher hier, wie auch sonst, einer angemessenen Bezahlung. Ich denke nicht, dass Lehrer überbezahlt sind.

Dass das Schulsystem, Lehrpläne und Co. längst nicht bei dem sind, was als gut zu bezeichnen ist, mag sein - aber das liegt in den seltensten Fällen an den Lehrern.

Wenn es Stellen gibt, die nicht sinnvoll und qualifiziert besetzt werden können, dann steigen dort auch die Löhne - sind die Löhne gering, dann ist die Arbeit entweder nicht besonders wichtig, oder aber es gibt genügend Leute, die bereit sind sie auszuführen.
 
Dito@Fix

Ich hab eine Lehrerin im Freundeskreis und die Arbeitszeit in der Schule ist das was bezahlt wird ABER Klausuren erstellen sie korrigieren und die umfangreiche Vorbereitung muss größtenteils in Freizeit abgearbeitet werden.
 
Dito@Fix

Ich hab eine Lehrerin im Freundeskreis und die Arbeitszeit in der Schule ist das was bezahlt wird ABER Klausuren erstellen sie korrigieren und die umfangreiche Vorbereitung muss größtenteils in Freizeit abgearbeitet werden.

Lehrer haben auch genug "Freizeit"

Alleine die 3 Monate Ferien sind relativ genial
 
Lehrer sind der Grundpfeiler für zukünftige Generationen - wenn unsere Kinder keine Schulbildung erfahren, dann ist das ganze Land verloren. Es bedarf daher hier, wie auch sonst, einer angemessenen Bezahlung. Ich denke nicht, dass Lehrer überbezahlt sind.

Dass das Schulsystem, Lehrpläne und Co. längst nicht bei dem sind, was als gut zu bezeichnen ist, mag sein - aber das liegt in den seltensten Fällen an den Lehrern.

Wenn es Stellen gibt, die nicht sinnvoll und qualifiziert besetzt werden können, dann steigen dort auch die Löhne - sind die Löhne gering, dann ist die Arbeit entweder nicht besonders wichtig, oder aber es gibt genügend Leute, die bereit sind sie auszuführen.

Facharbeiter sind ebenfalls eine Grundpfeiler für unsere Gesellschaft. Wir können noch so gebidet sein, wenn wir niemanden haben der es umsetzt.
So nun sehen wir uns doch mal einen Vergleich an. Wie lange arbeiten Lehrer in einer Woche. Die meisten Lehrer kommen auf 3 volle Schultage Unterricht. Das sind 7-8 X 45 min x 3. Dann kommt ja die große Vorbereitung und das Korregieren. Für das Korregieren einer Arbeit(25 Stück) würde ich maximal ca. 4-6 Std brauchen. Da sind natürlich deutliche Unterschiede zwischen verschieden Fächern wie z.B. Politik (weniger Zeit) oder Mahte (mehr Zeit). Das liegt im Jahr beim Durchschnittslehrer 14 mal an. Dann kommen wir zu den Vorbereitungen zu den Tagen, am Anfang relativ umfangreich, nach 2 Jahren hat sich das in Standardbrei und Kopien verflüchtigt. Es wird primär aus vorhanden Unterlagen geschöpft. Bei diesen Tätigkeiten sollte man auch noch bedenekn, das keinerlei körperliche Belastung auftritt. Jo die von James genannte Urlaub ist auch nicht ohne. Durchschnittlich 5 Tage haben Lehrer in den Ferien Dienst. Das beschränkt sich auf 3 stündige Konferenzen und Zeugniss unterschreiben. Dazu kommen natürlich noch alle oben genannten Punkte.

Ich habe keine Ahnung ob jemand die Leistungen eines Facharbeiters wirklich aufglistet braucht. Wenn ja liefere ich das nach, wenn nein sollte ziehmlich klar sein was hier für eine Ungerechtigkeit aufkommt.
 
Sicher, es gibt natürlich massig Lehrer, die das mindeste nur an Arbeit tun. Aber ich hatte in meiner Laufbahn sehr viele engagierte Lehrer, bei denen ich mir sehr gut vorstellen kann, dass ihre Arbeitszeit pro Woche weit über die 40 Stunden hinaus geht. Ein Lehrer in Baden-Württemberg hat je nach Schulart mindestens 26 Stunden Unterricht, pro Unterrichtsstunde kann man mit einer Klassenarbeit rechnen und wenn man nicht unbedingt Mathelehrer braucht man für die Korrektor so einer Arbeit schon ein wenig länger, also nehmen wir mal die 6 Stunden wenn man bedenkt, dass die Arbeiten im Normalfall auch zusammengestellt werden mussten, sind also 156 Stunden. Dann muss ein Lehrer im Schnitt noch 100 Prüfungen pro Jahr korrigieren. Je nach Art sind das auch 40+ Stunden, die er dafür braucht. Dann gibt es noch einmal im Jahr Elternsprechtag, 4 Stunden Anwesenheit, 2x pro Klasse Elternabend im Jahr mit je 2 Stunden, bei maximal 6 Stunden je Hauptfach hat man etwa immer so um die 4 verschiedene Klassen mindestens, also weitere 16 Stunden. Deine 5 Tage Feriendienstzeit: 5*3 Stunden, macht 15 Stunden, plus sagen wir mal 6 Stunden sonstige Konferenzen im Jahr außerhalb der Schulstunden. Eine Stunde pro Tag die für Pausenhofaufsichten, Kopieren, Sachen für die nächste Stunde vorbereiten, andere Sachen machen die für die Ausübung der Lehrertätigkeit an jenem Tag unabdingbar sind und sei es nur so schnell wie möglich den nächsten Klassenraum zu betreten, macht die 19,5 Stundenwoche zur 24,5 Stunden Woche.
Nehmen wir nun 13 Wochen Ferien (jaja sind sicher mehr) bleiben noch 39 Wochen in denen gearbeitet wird. Ein normaler Mensch wird so 46 Wochen arbeiten schätz ich mal. Macht bei 40 Stunden Woche 1920 Stunden Arbeitszeit im Jahr.
Der Lehrer hat nun mit meinen großzügig bemessenen Sachen 1192,5 Stunden, das entspricht einer 25 Stunden Woche bei 46 Wochen pro Jahr ^^
So viel weniger ist das doch garnicht :p
 
Ich habe mir eben mal bei Wiki die Erklärung für den Begriff Facharbeiter angeschaut, weil ich (mangels eigenem Wissen) bis eben dachte dahinter verbirgt sich ein "besonders qualifizierter" Arbeitnehmer.
Laut Wiki handelt es sich beim FA um jemanden, der eine Berufsausbildung erfolgreich mit einer Prüfung vor der Handwerkskammer abgeschlossen hat... also der klassische Geselle (den Begriff kannte ich noch).

Wenn diese Erklärung stimmen sollte, dürfte es verständlich sein warum z.B. ein Bäcker, Schlosser, Maler mit Haupt- oder Realschulabschluß als Geselle weniger Arbeitslohn bekommt, wie jemand der mit Abi und Studium im Beruf einsteigt.
Zum einen besteht das Schicksal des Arbeitnehmers in der klassischen Ausbeutung seiner Arbeitskraft und zum anderen war es doch eigentlich schon immer so, das man mit höherer (Vor-)Bildung meistens einen Job annimmt wo man mehr Einkommen hat.

Ob das nun gerecht ist oder der heutigen Arbeitsmarktsituation angepasst ist sei dahingestellt aber faktisch gilt die alte Binsenweisheit, das sich Bildung lohnt.
Wobei viele Gesellen ja wenigstens was mit ihrer Ausbildung im privaten Bereich anfangen können (ich beneide z.B. Elektriker die ein defektes Unterhaltungselektronikgerät reparieren können und Maler die Mustertapeten ohne Probs kleben können).
Beim Lehrer oder bei mir ist da Sense. ;)

Grüße Robi
 
Naja, "Bildung" muss sich ja auch im Gehalt widerspiegeln, ich studier ja nicht umsonst bis ich 30 bin lol ;)
 
ich versteh nicht warum kane und baboon in diesem thread mitreden .. bitte threadtitel lesen .. ;)
 
Kane gibt überall seinen senf dazu falls du es noch nicht mitbekommen hast ;)

Also ich habe als Tischler 1,400€ und als Steinmetz 1350€ Netto verdient.

+ Überstunden (black work) bin ich auf knapp 2k Netto gekommen.

Man muss aber dazu sagen das ich erst 80% bekommen hab da ich noch nicht über 2 Jahre Berufserfahrung verfügt habe. Erst dann stehen einem 100% Gehalt zu.
 
ich versteh nicht warum kane und baboon in diesem thread mitreden .. bitte threadtitel lesen .. ;)

Lass mich, ich will nur mit meinem Reichtum prallen! Die Deutschen sollen sehen wie reich wir Österreicher sind!
 
Und ich hab hier nirgends geschrieben wieviel ich verdien(nix lol), gebe nur Kommentare ab.
 
Also dass Lehrer zuviel Freizeit haben ist nen Gerücht. WIr hatten großteils auch gute Lehrer die auch von ihrem Privatleben erzählt haben. Und was die alles noch für Stundenvorbereitungen, Korrekturen, Elterngespräche usw an Arbeit investieren müssen ist enorm (kommt aber sicher auch auf das Fach an). Klar sie haben durch die Ferien mehr Freizeit, aber dafür müssen sie halt in ihren Arbeitswochen mehr Zeit investieren als andere Berufe.
 
Interessanter Thread..!

Verdiene im Moment als Schäfer 1.800€ Brutto bei ~ 52 Stunden die Woche (im Vertrag sind als Grundlage 42h angegeben, bekomme Überstunden aber natürlich nicht bezahlt).
 
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