viren warnung

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Erster "Jpeg"-Virus
Neue Qualität der Bedrohung

Eine völlig neue und extreme Form der Bedrohung steht den Internet-Nutzern bevor: Der Virus "W32/Perrun" versteckt sich in Bilddateien im beliebten ".jpg"-Format . Der größte Teil der Bilder im Internet ist als ".jpg" gespeichert und auch Digitalkameras nutzen überwiegend diese Form der Komprimierung, die von der "Joint Photographic Experts Group" standardisiert wurde .
Letzte Sicherheit verloren
Bislang konnten Viren nur in ausführbaren Dateiformaten wie ".exe" oder ".vbs" versteckt werden. Reine Daten-Dateien galten als sicher, denn Viren konnten solche Dateien nur beschädigen oder zerstören.

Code in Bilddatei
Mit "Perrun" geht diese Sicherheit verloren, da der Schädling Programm-Code in Bilddateien einfügen kann. So lässt sich der Virus als eMail-Anhang, über Internet-Seiten oder über Tauschbörsen problemlos verbreiten.

Helfer benötigt
Derzeit benötigt der Virus noch die Hilfe der kleinen Datei "PROOF.EXE". Wird diese ausgeführt, installiert sich ein Programm namens "EXTRK.EXE" auf dem befallenen PC und trägt sich selbsttätig in die Windows-Registrierdatenbank ein.

Bilder werden normal angezeigt
Die "EXTRK.EXE" sucht auf der Festplatte nach Jpeg-Dateien, und infiziert diese, sobald die Bilddatei geöffnet wird. Besonders heimtückisch ist der Umstand, dass der Nutzer davon nichts mitbekommt, die Bilder werden völlig normal angezeigt. Einziges Erkennungsmerkmal ist eine Veränderung der Dateigröße. Die betroffenen Bilddateien sind nach der Infektion rund zwölf Kilobyte größer - nur wer merkt sich schon die genaue Bildgröße der Bilder in seinem Fotoarchiv.

Die gute Nachricht
In der ersten Version richtet der Virus keinen Schaden auf den befallenen PCs an und ist auf die Ausführung der "PROOF.EXE" angewiesen. Allerdings ist zu befürchten, dass sich jetzt die Virenprogrammierer-Szene angespornt fühlt, eine Version zu entwickeln, die sich selbsttätig verbreiten kann. Durch die Kombination mit eher harmlosen, aber sich schnell verbreitenden Viren ( wie z.B. "Klez") könnten die zum Ausführen der Schadroutine benötigten ".exe"-Dateien ebenfalls auf den Rechner des Nutzers gelangen. So würde eine schwer beherrschbare Viren-Mixtur enstehen. Außerdem ist auch eine Übertragung des Funktionsprinzips auf andere Dateiformate wie Z.B. ".txt" oder ".mp3" denkbar. Dann ist es nur noch eine Frage der Zeit, bis die ersten Varianten auftauchen, die ernsthaften Schaden an den befallenen Systemen anrichten

Schlimmster Virus aller Zeiten
Ein massives Problem stellt immer noch der "Klez"-Wurm dar, der sich ständig weiter versendet und dabei auch noch mit gefälschten Absender-Adressen arbeitet.



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