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Also nun tu ich mal was, von dem ich nie gedacht hätte, dass ich's mal mache: Ich stelle ein Browsergame vor. 
Ich hab gestern angefangen Echo Bazaar zu spielen und ich muss sagen, das ist das allererste Browsergame, das mich wirklich fesseln kann.
Zur Hintergrundgeschichte: Irgendwann im Jahre 1880irgendwas wurde London von geheimnisvollen Mächten unter die Erde gebracht. Und hier beginnt das Spiel. Man befindet sich in Untergrund-London in einem Gefängnis. Alles ist rigendwie strange und seltsam und leicht freakig... aber stilvoll. Die erste Aufgabe ist, zu entkommen. Wie man das macht, das kann man aus mehreren Möglichkeiten auswählen.
Gespielt wird Echo Bazaar so ähnlich wie diese Abenteuerbücher von früher, wo man an einer bestimmten Stelle entscheiden kann, was man macht. Im Spiel nennt sich das "Storylet", welche in verschiedenen Umfängen daherkommen. Von kleinen Storyschnipseln, bei denen es kurz was zu gewinnen oder erfahren gibt bis hin zu ausgewachsenen Handlungen, die einen Spieler auf lange Zeit begleiten und die er weiterverfolgt, sobald seine Fähigkeiten es erlauben.
Bedingung, um zu spielen ist ein Twitter- oder Facebookaccount.
Die Storylets werden freigeschalten aufgrund der Fähigkeiten sowie aufgrund von zufälligen Gelegenheiten (sog. opportunity cards, die man aus einem zufällig generierten Deck zieht). So entwickelt sich jeder Charakter auf seine gänzlich eigene Art und hat verschiedene Ambitionen (große Storyarcs), Gefahren und spezielle Charaktereigenschaften aufgrund des jeweiligen Zugangs zu den Problemen.
Twitter oder Facebook als Bedingung ist zwar etwas mäh, aber es zahlt sich aus. Ist auch nicht zeitaufwendig, weil's nicht im herkömmlichen Sinne um Resourcen farmen und Kampf geht. Ist eher wie ein Textadventure (mit sehr schönem, stylischen Grafikstil).
Beispiel:
Ich spiele einen hauptsächlich sinistren (shadowy) Charakter. Im dazugehörigen Stadtteil von Untergrundlondon mache ich vor allem Diebesjobs. Meine größte Bedrohung sind derzeit meine Albträume, die schon Ausmaße der Stufe 5 (auf einer Skala bis 8) angenommen haben. Ab 5 passieren einem seltsame Dinge, z.B. begegnete mir kürzlich auf der Straße ein seltsam gutgelaunter Mann. Ich hatte die Möglichkeit, ihn zu grüßen oder weiterzugehen. Nett wie ich bin, grüße ich ihn... was ich nicht hätte machen sollen... ich erkannte ihn als den Mann, der immer an meinem Bett steht, wenn ich aus einem schrecklichen Albtraum erwache... oder bin ich noch gar nicht erwacht?!...
Jedenfalls war ich fast auf Stufe 6, also hab ich mir als vorübergehende Abhilfe einen kleinen Goldfish als Haustier gekauft, der meinen Albtraumlevel um 1 senkt. Längerfristig hab ich einen Plan: Nachdem ich eine Bleibe als Untermieter gefunden habe, kann ich befreundete Spieler einladen, mit denen kann ich dann eine Partie Schach spielen und dadurch eine plötzliche Einsicht ("sudden insight") erlangen, welche mir vielleicht dabei hilft, meiner Albträume Herr zu werden.
Tja, so ungefähr spielt sich "Echo Bazaar".
Man hat bis zu 10 Aktionen auf einmal, innerhalb von 24 Stunden kann man maximal 40 Aktionen haben. Die Handlungen sollten also wohlüberlegt sein.

Ich hab gestern angefangen Echo Bazaar zu spielen und ich muss sagen, das ist das allererste Browsergame, das mich wirklich fesseln kann.

Zur Hintergrundgeschichte: Irgendwann im Jahre 1880irgendwas wurde London von geheimnisvollen Mächten unter die Erde gebracht. Und hier beginnt das Spiel. Man befindet sich in Untergrund-London in einem Gefängnis. Alles ist rigendwie strange und seltsam und leicht freakig... aber stilvoll. Die erste Aufgabe ist, zu entkommen. Wie man das macht, das kann man aus mehreren Möglichkeiten auswählen.
Gespielt wird Echo Bazaar so ähnlich wie diese Abenteuerbücher von früher, wo man an einer bestimmten Stelle entscheiden kann, was man macht. Im Spiel nennt sich das "Storylet", welche in verschiedenen Umfängen daherkommen. Von kleinen Storyschnipseln, bei denen es kurz was zu gewinnen oder erfahren gibt bis hin zu ausgewachsenen Handlungen, die einen Spieler auf lange Zeit begleiten und die er weiterverfolgt, sobald seine Fähigkeiten es erlauben.
Bedingung, um zu spielen ist ein Twitter- oder Facebookaccount.
Die Storylets werden freigeschalten aufgrund der Fähigkeiten sowie aufgrund von zufälligen Gelegenheiten (sog. opportunity cards, die man aus einem zufällig generierten Deck zieht). So entwickelt sich jeder Charakter auf seine gänzlich eigene Art und hat verschiedene Ambitionen (große Storyarcs), Gefahren und spezielle Charaktereigenschaften aufgrund des jeweiligen Zugangs zu den Problemen.
Twitter oder Facebook als Bedingung ist zwar etwas mäh, aber es zahlt sich aus. Ist auch nicht zeitaufwendig, weil's nicht im herkömmlichen Sinne um Resourcen farmen und Kampf geht. Ist eher wie ein Textadventure (mit sehr schönem, stylischen Grafikstil).
Beispiel:
Ich spiele einen hauptsächlich sinistren (shadowy) Charakter. Im dazugehörigen Stadtteil von Untergrundlondon mache ich vor allem Diebesjobs. Meine größte Bedrohung sind derzeit meine Albträume, die schon Ausmaße der Stufe 5 (auf einer Skala bis 8) angenommen haben. Ab 5 passieren einem seltsame Dinge, z.B. begegnete mir kürzlich auf der Straße ein seltsam gutgelaunter Mann. Ich hatte die Möglichkeit, ihn zu grüßen oder weiterzugehen. Nett wie ich bin, grüße ich ihn... was ich nicht hätte machen sollen... ich erkannte ihn als den Mann, der immer an meinem Bett steht, wenn ich aus einem schrecklichen Albtraum erwache... oder bin ich noch gar nicht erwacht?!...
Jedenfalls war ich fast auf Stufe 6, also hab ich mir als vorübergehende Abhilfe einen kleinen Goldfish als Haustier gekauft, der meinen Albtraumlevel um 1 senkt. Längerfristig hab ich einen Plan: Nachdem ich eine Bleibe als Untermieter gefunden habe, kann ich befreundete Spieler einladen, mit denen kann ich dann eine Partie Schach spielen und dadurch eine plötzliche Einsicht ("sudden insight") erlangen, welche mir vielleicht dabei hilft, meiner Albträume Herr zu werden.
Tja, so ungefähr spielt sich "Echo Bazaar".
Man hat bis zu 10 Aktionen auf einmal, innerhalb von 24 Stunden kann man maximal 40 Aktionen haben. Die Handlungen sollten also wohlüberlegt sein.
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) --> mopscha

