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Wenn der Spieler zum Entwickler wird | Custom Maps in Command & Conquer

Eine Diskussion über Wenn der Spieler zum Entwickler wird | Custom Maps in Command & Conquer im Forum United Talk. Teil des Aktuelles-Bereichs; Von Spielern erstellte Karten gibt es so lange wie es RTS-Spiele gibt. Irgendwann hat ein jeder es satt, immer und ...

  1. #1
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    Avatar von Kasian
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    Custom Maps in Command & Conquer - Wenn der Spieler zum Entwickler wird

    Von Spielern erstellte Karten gibt es so lange wie es RTS-Spiele gibt. Irgendwann hat ein jeder es satt, immer und immer wieder die gleichen Karten zu spielen. Liefert der Entwickler dann nichts mehr nach muss der Verbaucher eben selbst zum Pinsel, oder eben zum Editor, greifen. Doch wie haben sich die Editoren in Command & Conquer entwickelt und was macht die Community mit ihnen? Wir gehen der Sache auf den Grund.

    Während es für die alten Command & Conquer Teile noch keine offiziellen Worldbuilder oder Editoren gab und sich die Community selbst aushelfen musste, wurde 2003, zum Release von Generals, ein erster offizieller Editor mitgeliefert.
    Der so genannte Worldbuilder stellt die Urform aller SAGE-Editoren dar, jedes bisher veröffentlichte Command & Conquer seit damals, ja sogar die Battle for Middle Earth Teile, hatte einen Editor mit dabei welcher vom Generals Worldbuilder abstammt.
    Der Editor ermöglicht es den Spielern eigene Multiplayer-Karten zu erstellen, Vorhandene zu editieren und auch ganze Missionen zu erstellen.

    Dass der Worldbuilder sich seit Generals kaum verändert hat ist zum einen gut für alt eingesessene Mapper, da sie sich nicht umgewöhnen brauchen, andererseits kommen dadurch auch viele Probleme auf. So sind einige Funktionen die es in Generals gab heute nicht mehr vorhanden, der Worldbuilder bietet sie dennoch an und man beschwört somit beispielsweise einen Crash des Spiels herauf. Auch hat sich die Bedienbarkeit nicht verbessert, ein Neueinsteiger wird sich also erst einmal sehr schwer tun wenn er das erste mal den Editor öffnet.
    Dann wäre dort noch das Texturieren, im Worldbuilder ist es lediglich möglich in so genannten 'Tiles' zu pinseln, das heißt man setzt kleine Vierecke auf die Map und kann diese Ansammlungen dann später glätten. Übergänge sind dabei keine einfachen Aufgaben, vergleicht man hier einmal mit StarCraft oder sogar dem alten Age of Mythologie, wo man neben viereckigen auch runde Pinsel hat und diese die Übergänge automatisch machen, wirkt das doch arg primitiv.


    Der Final Sun Editor mit Framework Modus
    (c)CNCDEN.com
    Gerade diese Schwierigkeiten schaden der Mapping-Community in Command & Conquer. Wenn man nach Custom Maps sucht, wird man in der Regel zwar schnell fündig, doch wirklich hochwertig sind die wenigsten.

    Aber der CnC-Fan scheut solche Widrigkeiten nicht, so hat sich nach dem Release von Command & Conquer 3: Tiberium Wars eine ganz neue Art von Maps herauskristalisiert. Die Funmaps.
    Funmaps an sich sind natürlich keine Erfindung von CnC3, ein jeder kennt wohl zum Beispiel Tower-Defense Maps aus Warcraft 3, aber bei Tiberium Wars wurde der Ausdruck auf die Spitze getrieben.

    Die wohl bekanntesten und beliebtesten Maps waren die so genannte 'Fuck-Up-Map', die 'Blood Arena' und die 'Unlimited Blue Tiberium'-Maps.
    Diese Karten waren teils extrem durchgescripted und gaben einen Dreck auf die äußere Form. Meist wurde nur eine Textur verwendet und die Karte lebte von ihrem Gameplay -so gut, dass innerhalb kürzester Zeit unglaublich viele verschiedene Versionen durch die Lobbys kursierten.

    Bei der Fuck-Up-Map starteten beispielsweise bis zu acht Spieler in der Mitte der Karte. Die Karten waren in der Regel sehr klein, hatten keine Terrainunterschiede und in den Ecken befanden sich kleine Tiberiumfelder. Nun musste ein jeder Spieler möglichst schnell aus der Mitte kommen und sich an ein Tiberiumfeld setzen, denn wer zu spät kommt, der kann direkt verlieren. Der berüchtigte Engi-Walk wurde auf diesen Karten exzessiv genutzt und war eine beliebte All-In-Strategie.



    Der Tiberian Twilight Worldbuilder
    Die 'Blood-Arenen' setzen auf ein hohes Maß an Scripts. Dort hatte man nur ein Gebäude und es wurden regelmäßig Einheiten gespawned, die man dann in den Kampf gegen die Gegner schickte um so früher oder später das Gebäude des Gegners zu vernichten. Durch viele Kills konnte man auch neue Einheiten freispielen, die es einem dann ermöglichten den Gegner schneller zu vernichten. Auch bei diesen Karten gab es selten mehr als zwei oder drei unterschiedliche Texturen.

    Für viele nicht nachvollziebar waren die so genannten 'Unlimited-Blue-Tiberium'-Maps ebenfalls sehr beliebt. Die Strategie war simpel, jeder Spieler war ab Start mit einem unerschöpflichen Feld blauen Tiberiums ausgestattet und dem entsprechend gewaltig gestalteten sich später auch die Schlachten. Vor allem Casual-Spieler hatten ihre Freude an diese Karten obgleich auch dort eher wenig Wert auf das Design gelegt worden ist.

    Später, mit dem Release der Mod-Tools wurden dann auch einige Modmaps gebaut, welche entweder nur Einheiten und Gebäude ersetzten oder aber gar völlig neue Spielmodi brachten. Beispiele hierfür sind Granatball oder auch Karten die sich an Emperor: Battle for Dune anlehnten.

    Die 'normalen' Custom Maps gab es trotzdem immer, manche wurden mehr und mache wurden weniger gerne gespielt, wobei es immer Bestrebungen gab die qualitativ hochwertigen Maps zu fördern. So wurde damals von Community-News eine Custom Map Turnier-Serie ins Leben gerufen, bei welcher man nicht nur spielen durfte, sondern seine Maps vorher einsenden konnte. Diese wurden dann von einer Jury bewertet und die besten Maps kamen in den Pool.



    Eine Micromanagement-Map für Tiberium Wars
    Auch wir veranstalten am Sonntag ein Custom Map Turnier und freuen uns auf alle Teilnehmer, der Gewinner kann sich sogar über ein Preisgeld von 25 Euro freuen. Weitere Infos erhaltet ihr im betreffenden Forenthread wo ihr euch auch anmelden könnt.

    Zu guter Letzt interessiert uns natürlich eure Meinung! Was haltet ihr generell von Custom Maps, habt ihr schon welche gespielt oder gar selbst gebaut und was sind eure einprägsamsten Erinnerungen wenn ihr an Custom Maps in Command & Conquer denkt?
    Schreibt einfach was euch zum Thema einfällt.

  2. #2
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    Avatar von Mooff
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    Die Fuck-Up Maps, da kommen Erinnerungen hoch.

  3. #3
    freezy's Rechte Hand
    Avatar von Todesgeist
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    Meine Lieblings Custom map war die Furure War Arena.
    Ich war unschlagbar dort^^ 95% aller Spiele habe ich dort gewonnen, selbst den Entwickler geschlagen und einfach fast nie verloren... sie macht übelst Spaß
    http://www.ppmsite.com/forum/viewtop...5ba78035352f1e

    Es ist eine Abwandlung der Blood Arena. Und eine reine KW map

    Von Fuck-Up-Maps habe ich noch nie was gehöhrt^^

    Ansonsten sind Custommaps super ich habe ca 200 ausprobiert wobei nur wenige gut waren 6 von den 7 Maps die in dem Turnier vorkommen sind z.B. gut^^, besitzen tuh ich sie alle, gezockt habe ich nur einige wenige aktiv von allen^^

    Als ich damals (ich war 14 und das Spiel war ab 16^^) die Customs gezockt habe musste man nicht lange warten. Heute wartet man ja ne Ewigkeit
    Ich muss ma gucken ob ich die alle noch habe^^


    Achja freezy ich will ma ne große runde Granatball spielen^^ sammel dir mal ein paar Spieler zusammen ^^

    Gebaut habe ich nie eigene... auch wenn ichs wollte der scheiß Editor hatte immer Fehlermeldungen obwohl ich sämtliches probiert habe das er funktioniert...
    Auch heute funktioniert er nicht^^

  4. #4
    Stabsunteroffizier
    Avatar von uNNa
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    Kaisan du machst, genau wie mody, echt gut Beiträge. Weiter so!

  5. #5
    Feldwebel
    Avatar von Golan
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    Konnte mich nie wirklich für die abstrakten Funmaps begeistern, da fehlt einfach was vom Spiel. Leider sind immer viele "echte" Karten auch kaum detaillierter als die Funmaps. Insgesamt hatte ich bei C&C immer das Problem, dass man kaum gute Karten finden kann, wenn man nicht Stunden lang irgend wo Archive wälzt bis die Maus glüht. Der RMG aus TS war da wirklich viel mehr wert als jeder Mapeditor.
    Granatball ist natürlich eine andere Sache... ^^

  6. #6
    Administrator
    Avatar von freezy
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    Ich finde, dass Funmaps ne super Sache sind und ziehe sie den großen Mods vor Da sie ne Abwechslung zum normalen Gameplay bieten eignen sie sich halt prima für zwischendurch und meist fällt es einem auch leichter, Mitspieler des eigenen Clans zu solchen Funmaps zu überreden als für richtig große Mods, die sie erst installieren und starten müssen. Auch ist die Wahrscheinlichkeit bei Funmaps oder kleinen Funmodprojekten wie Granatball (grüße dich Golan ) um einiges größer, dass diese auch tatsächlich released werden. Viele große Modprojekte für C&C wurden ja leider im Verlauf der Entwicklung wieder eingesellt . Ich denke also, dass man durch solche Funmaps/-mods und Gameplayexperimente mit weniger Aufwand größeren Impact erzielen kann

    Ich hoffe der nächste Worldbuilder wird richtig gut, da ich vorhabe auch mit diesem ordentlich rumzubasteln Vielleicht ist ja auch ein neues Granatball möglich...

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