Umfrageergebnis anzeigen: Was haltet iht von der Telekom

Teilnehmer
14. Du darfst bei dieser Umfrage nicht abstimmen
  • Super

    2 14,29%
  • Scheisse

    2 14,29%
  • Lügner

    2 14,29%
  • abzocker

    8 57,14%
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Ergebnis 21 bis 23 von 23

Warum sind die telekom solche Lügner

Eine Diskussion über Warum sind die telekom solche Lügner im Forum United Talk. Teil des Aktuelles-Bereichs; ach telekom kriegt nichts gebacken...die sind einfach zu dumm......

  1. #21
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    ach telekom kriegt nichts gebacken...die sind einfach zu dumm...

  2. #22
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    <font face="Arial, Helvetica, sans-serif" size="2"><b>Der Erfahrungsbericht eines Online-Redakteurs in der Servicewüste Deutschland.</b><p align="justify">

    <b>Die Vorgeschichte:</b><br>

    Alles begann eigentlich recht harmlos zu Zeiten der T-Online Flatrate im Mai/Juni 2000, als bekannt wurde, dass diese auch mit T-DSL nutzbar sei. Als einer der ersten wagte ich direkt den Schritt, T-DSL, den „neuen High-Speed Zugang“ zu beantragen, um zukünftig auch mit High-Speed zum Festpreis das Internet unsicher machen zu können. Als Bewohner einer Großstadt war mir dieses zum damaligen Zeitpunkt sogar bereits vergönnt, und nach nur acht Wochen durfte ich voller Freude den Techniker mitsamt DSL-Modem hereinbitten und die ersten schnellen Schritte auf der Datenautobahn wagen. All dies verlief ohne größere Probleme, und auch in der Folgezeit waren keine größeren Ausfälle zu vermelden, so dass ich mich kurze Zeit später auch dazu entschloss auf die günstigere DSL-Flat von T-Online umzusteigen, und somit meine Flatrateprivilegien für die normale Analog- und ISDN-Welt abzugeben. <p align="justify">

    Abgesehen von gelegentlichen Ausfällen, die sich aber allesamt relativ schnell beheben ließen und im Rahmen dessen lagen, was man einem Anbieter an Ausfällen zugestehen muss, funktionierte der Anschluss gut, leider trotz intensivster Bemühungen ohne Fastpath, aber mit konstant guten Downloadgeschwindigkeiten und Pings im Bereich von 60 ms, was für jemanden, der nur gelegentlich online spielt durchaus ausreichend ist. Doch wie sollte es auch anders sein, die Zeiten ändern sich und mit ihr auch die Menschen. Wenn ich mich früher über kurzzeitige Einwahlschwierigkeiten aufgeregt habe, so freue ich mich heute, so absurd es klingen mag über Pings im Bereich um die 150 ms, teilweise auch über 3000er Pings. Was also ist geschehen? <p align="justify">

    <b>Gebremstes Vergnügen</b><br>
    Nachdem ich mich so fast ein Jahr lang an "meinem" DSL erfreuen durfte, kam es im Juni 2001 urplötzlich zu einem merklichen Geschwindigkeitseinbruch. Zuerst dachte ich noch an eine lokale Störung, oder einen Routerausfall, aber als sich auch nach mehreren Tagen nichts an der Situation änderte, regte sich der Verdacht, dass es sich doch um ein generelles technisches Problem handeln könnte. Ein Anruf bei der Störungsstelle ergab natürlich die Standardantwort, der Anschluss werde überprüft und ich solle mal das Modem zurücksetzen, das führte erwartungsgemäß zu keiner Besserung. Nach Aussagen der Telekom war der Anschluss in Ordnung (und ist es auch heute noch). <p align="justify">

    Die Fehler zeigten sich aber nicht nur durch generell extrem langsamen Aufbau der Internetseiten, sondern auch durch die schlechte beziehungsweise unmögliche Nutzbarkeit von Multimediainhalten wie Bilddateien, die nur teilweise angezeigt wurden oder Audio- und Video-Streamings, die immer wieder abbrachen, genauso wie im Chat auf einmal statt 0.1 Sekunden 5 - 10 Sekunden Zeitverzögerung normal wurden. Eine Routenverfolgung der betroffenen Adressen identifizierte das Problem. Der Fehler lag nicht wie ursprünglich vermutet bei einem der Router im Netz, sondern direkt in der Vermittlungsstelle. Die Antwortzeiten sprengten bereits auf dem ersten Knotenpunkt, also in der Vermittlungsstelle die Skala. Einige Beispielpings (in ms) des ersten Knotenpunkts aus dem vergangenen Monat: <p align="justify">

    Packet Data <br>
    Node High Low Avg Tot Lost <br>
    1 0 0 0 1 0 <br>
    2 3289 3289 3289 1 0 <p align="justify">

    1 0 0 0 1 0 <br>
    2 6959 6959 6959 1 0 <p align="justify">

    1 0 0 0 1 0 <br>
    2 631 631 631 1 0 <p align="justify">

    1 0 0 0 1 0 <br>
    2 8886 8886 8886 1 0 <p align="justify">

    1 0 0 0 1 0 <br>
    2 9994 9994 9994 1 0 <p align="justify">

    Hinzu kamen dann noch häufige Fehler beim Einwahlserver, die dazu führten, dass der Zugang bis Mitternacht gesperrt wurde. Ich meine, wer braucht bei einem Internetzugang, der sowieso schon schlecht funktioniert überhaupt die Möglichkeit sich einzuwählen, wenn man mal davon absieht, dass sich die Tätigkeit eines Onlineredakteurs etwas schlecht offline ausführen lässt. Und wenn sich das Problem dann noch auf den kompletten Telefonanschluss ausweitet, also auch das Telefonieren nicht mehr uneingeschränkt möglich ist, so ist das trotzdem für den Anbieter scheinbar keinerlei Veranlassung zu versuchen, diese Mängel aus der Welt zu schaffen. <p align="justify">

    <b>Der Kunde ist (kein) König:</b> <br>
    Nachdem also im Juni diese erste „Pingkatastrophe“ auch nach zwei Tagen immer noch Bestand hatte, und ich inzwischen den ersten Knotenpunkt, also die Vermittlungsstelle als Schuldigen identifiziert hatte, folgte der obligatorische Anruf bei der Störungsstelle, welcher erwartungsgemäß ohne Erfolg in Form einer Besserung des Problems verlief. Ein offensichtlich nicht fachkundiger Operator sicherte zu, den Anschluss überprüfen zu lassen. Nachdem auch dieses keinerlei Wirkung zeigte, folgten in den nächsten Tagen jeweils mehrere Anrufe, bis sich die Pingzeiten nach ein paar Tagen wieder ei*****maßen normalisiert hatten. Es bestand zu dem Zeitpunkt also die Illusion, dass die Störungsquelle inzwischen gefunden und beseitigt wurde. <p align="justify">

    Diese Illusion hielt ca. fünf Tage, bis sich wieder ein starker Geschwindigkeitsabfall bemerkbar machte. Erneute Anrufe bei der Störungsstelle blieben relativ erfolglos. Die Gesprächspartner hätten genauso gut in der Telefonzentrale einer Tütenfabrik sitzen können, und außer gegenseitig an die unterschiedlichsten Hotlines zu verweisen und die Schuld beim Anwender, also mir zu suchen, wurde eigentlich nichts erreicht. <p align="justify">

    Nach etwa zwei Wochen dann der erste Fortschritt in Form des Rückrufs eines Technikers, der gerade in der Vermittlungsstelle einen Portreset bei mir durchführte. Laut seiner Aussage müsste, wenn dieser Reset zu keiner Besserung führte ein Teil in der Vermittlungsstelle ausgetauscht werden. Es klang jedenfalls so, als sei das Problem soweit identifiziert. Aber wie man sich als erfahrener Telekomkunde hätte denken können, weit gefehlt. Die Störung blieb, und aufgrund des wunderbaren Telefonsupports verbrachte ich weitere Stunden am Telefon, in denen ich versuchte den Bearbeitern einerseits klar zu machen, was mir dieser Techniker erklärt hatte, und dass dieser Fehler ganz bestimmt nicht bei mir läge. Nach unzähligen Anrufen, die zu nichts führten war der nächste Schritt eine Instanz höher zu gehen, aber selbst das bedurfte 15 Anrufe, um überhaupt entsprechend weiter verbunden zu werden. Dieser Teamleiter sorgte dann für die Vor Ort Inspektion eines Technikers, leider zu einem Zeitpunkt, an dem die Pingzeiten gerade wieder vorübergehend in einem halbwegs normalen Bereich lagen. Es wurde also das DSL-Modem ausgetauscht, was zuerst einmal dazu führte, dass der Internetzugang überhaupt nicht mehr funktionierte, und schließlich wieder das alte eingebaut, mit dem Versprechen sobald die neue Lieferung einträfe einen erneuten Austausch vorzunehmen. Unnötig zu erwähnen, dass dies zumindest aus Eigeninitiative des Technikers oder der Telekom heraus, nicht geschah, sondern weitere Stunden am Telefon erforderte. <p align="justify">

    Ab diesem Zeitpunkt fiel aber auch eine häufige Störung des ISDN-Anschlusses selber auf, welche sich mit den DSL-Störungen abzuwechseln schien. Auch hier wurde das Problem erst einmal auf unsere Telefonanlage geschoben, nachdem ein Austausch aber nichts bewirkte konnte diese Theorie natürlich nicht aufrechterhalten werden. <p align="justify">

    Es folgten weitere Telefonate und Besuche von Technikern, die mit der Zeit die Symptome auch kannten, aber keinerlei Lösung präsentieren konnten. Dem Hinweis, dass etwa zum Zeitpunkt des Anfangs der Störungen eine größere Baustelle in der Straße vorzufinden war, wurde nie merklich nachgegangen. Das hätte ja auch unter Umständen dazu führen können, dass eine echte Ursache gefunden worden wäre. Die Zusage Ingenieure des Geschäftskundensupports einzuschalten geriet durch den Urlaub des entsprechenden Mitarbeiters wieder in Vergessenheit. <p align="justify">

    Auf dieser Ebene zog sich das die ganzen Monate seit Juni hin, die dreisteste Erklärung wollte mir der altbekannte Techniker aber bei seinem letzten Besuch vor zwei Wochen verkaufen. Die Behauptung bei DSL könne man den Ping sowieso vergessen, da er total unwichtig sei, und dass der Anschluss ja in Ordnung sein müsse, da bei den Nachbarn andernfalls auch Probleme hätten auftreten müssen, ist einfach nur absurd, insbesondere da eben dieser Techniker ein paar Wochen vorher noch ratlos vor meinem Rechner stand und keinerlei Erklärung für die ganze Situation hatte. Es legte sich mir hier die Vermutung nahe, dass man nur die eigene Unfähigkeit überspielen und mir als Kunde die Schuld zuweisen wollte.<p align="justify">

    <b>Fazit:</b><br>
    Nach unzähligen vergeudeten Stunden am Telefon und nach mehreren Stunden Anwesenheit von unterschiedlichen Technikern habe ich immer noch keinen richtig funktionierenden DSL-Anschluss. Onlinekosten.de hat auch schon mehrere Mails erhalten, in denen von ähnlichen Problemen mit den Pingzeiten berichtet wurde, es scheint sich hierbei also um keinen Einzelfall zu handeln. Die Telekom scheint aber keinerlei Bestreben zu haben, sich um die Probleme der Bestandskunden in einem ausreichenden Maße zu kümmern, so lange die Rechnungen fleißig bezahlt werden. Da kann man eigentlich nur froh sein, dass es zumindest in einigen Gegenden Alternativen zur Telekom gibt, auf die man ausweichen kann. Das ist jedenfalls das, was ich tun werde, auch wenn es erschreckend ist, wie viel man sich als Kunde letztendlich gefallen lässt, bevor man diesen Schritt in Angriff nimmt. <br>

  3. #23
    Unteroffizier

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    boah scheisse.....viel zuviel zum lesen.....

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