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EA vermeldet enttäuschende Quartalszahlen

Eine Diskussion über EA vermeldet enttäuschende Quartalszahlen im Forum United Talk. Teil des Aktuelles-Bereichs; Das Weihnachtsquartal ist für Videospielehersteller traditionell das wichtigste Quartal des Jahres. Man versucht sich mit immensen Rekordergebnissen jährlich gegenseitig zu ...

  1. #1
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    Avatar von moby3012
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    EA vermeldet enttäuschende Quartalszahlen

    Das Weihnachtsquartal ist für Videospielehersteller traditionell das wichtigste Quartal des Jahres. Man versucht sich mit immensen Rekordergebnissen jährlich gegenseitig zu übertreffen. Doch das Jahresende lief für EA alles Andere als gut.

    weiterlesen auf CnC-Inside.de
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  2. #2
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    Avatar von Golan
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    Dem strengen Sparkurs des Unternehmens ist es zu verdanken, dass mich kaum noch eines ihrer Spiele interessiert.

  3. #3
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    Avatar von i-Vtec
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    900 Millionen sind ja auch enttäuschend, geht ja garnicht^^

  4. #4
    Laut http://www.finanzen.net/bilanz_guv/Electronic_Arts haben sie dafür den Gewinn je Aktie von -0,84 auf +0,23 gesteigert, was zumindest die Anleger freuen wird. Damit sind sie jedoch noch unter dem Niveau von 2007 mit +0,25.

  5. #5
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    Avatar von freezy
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    In diesen Spielereihen tritt EA sowohl als Publisher als auch als Hersteller der Spiele auf, wodurch die Gewinnmargen in diesen Franchises etwas höher liegen sollten, als bei Vergleichstiteln bei denen der Spielegigant nur als Publisher auftritt.
    Ich würde hier viel eher sagen, dass die Marge des Entwicklerstudios höher ist, da sie wohl nun viel eher was vom Kuchen abbekommen, der Publisher selbst hat seit eh und je gut verdient. Beim traditionellen Publishermodell ist es nämlich so, dass ein Publisher dem Entwicklerstudio z.B. 20 Millionen vorab für die Entwicklung des Spiels gibt. Der Publisher übernimmt dann zwar auch Kosten für Marketing usw., aber wenn es an den verkauf geht, erhält der Entwickler selbst vielleicht 20% vom Gewinn, der Rest geht direkt an den Publisher. Das krasse an der Sache ist jedoch, dass die Entwickler von ihren 20% Gewinn dann erst noch die 20 Millionen an den Publisher zurückzahlen müssen, sodass sie effektiv wohl erst ab einem Verkaufserlös von 100 Millionen überhaupt anfangen selbst Gewinn zu machen, was bei kaum einen Spiel der Fall ist. Und deswegen ist dieses alte Publishermodel (was btw. aus der Recording Industrie stammt) ja auch so Scheiße, es funktioniert einfach nicht mehr. Immer mehr Studios gehen dadurch Pleite, und für viele sind alternative Modelle wie Kickstarter die einzige Hoffnung aus dem Teufelskreis rauszukommen. Aber dazu sollte ich evtl. mal ne Kolumne schreiben...

  6. #6
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    Avatar von Syro
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    Ohne die Sportspiele wäre EA sicherlich längst Geschichte! Sämtliche andere AAA Marken, ausser BF3 wurden eingestellt oder geschändet. Siehe C&C, NFS, etc.

  7. #7
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    Avatar von moby3012
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    Zitat Zitat von Syro Beitrag anzeigen
    Ohne die Sportspiele wäre EA sicherlich längst Geschichte! Sämtliche andere AAA Marken, ausser BF3 wurden eingestellt oder geschändet. Siehe C&C, NFS, etc.
    Es gibt aber abgesehen von den Sporttiteln schon noch einige AAA Titel die sich gut verkaufen und nicht eingestellt sind bei EA - darüber dass diese titel durch den einen oder anderen negativen ausreisser geschändet wurden, kann man allerdings in der Tat diskutieren^^


    Army of Two
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    Das wären so die nicht eingestellten heissesten dauerhafteren Marken bei EA, abgesehen von Sportspielen
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  8. #8
    Hauptfeldwebel

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    Zitat Zitat von freezy Beitrag anzeigen
    Ich würde hier viel eher sagen, dass die Marge des Entwicklerstudios höher ist, da sie wohl nun viel eher was vom Kuchen abbekommen, der Publisher selbst hat seit eh und je gut verdient. Beim traditionellen Publishermodell ist es nämlich so, dass ein Publisher dem Entwicklerstudio z.B. 20 Millionen vorab für die Entwicklung des Spiels gibt. Der Publisher übernimmt dann zwar auch Kosten für Marketing usw., aber wenn es an den verkauf geht, erhält der Entwickler selbst vielleicht 20% vom Gewinn, der Rest geht direkt an den Publisher. Das krasse an der Sache ist jedoch, dass die Entwickler von ihren 20% Gewinn dann erst noch die 20 Millionen an den Publisher zurückzahlen müssen, sodass sie effektiv wohl erst ab einem Verkaufserlös von 100 Millionen überhaupt anfangen selbst Gewinn zu machen, was bei kaum einen Spiel der Fall ist. Und deswegen ist dieses alte Publishermodel (was btw. aus der Recording Industrie stammt) ja auch so Scheiße, es funktioniert einfach nicht mehr. Immer mehr Studios gehen dadurch Pleite, und für viele sind alternative Modelle wie Kickstarter die einzige Hoffnung aus dem Teufelskreis rauszukommen. Aber dazu sollte ich evtl. mal ne Kolumne schreiben...
    musst du nicht, ist nur der ganz gewöhnliche kapitalismus, sollte jeder 12 jährige bereits verstanden haben

  9. #9
    Mainforum-Moderator
    Avatar von Little.
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    Zitat Zitat von freezy Beitrag anzeigen
    Ich würde hier viel eher sagen, dass die Marge des Entwicklerstudios höher ist, da sie wohl nun viel eher was vom Kuchen abbekommen, der Publisher selbst hat seit eh und je gut verdient. Beim traditionellen Publishermodell ist es nämlich so, dass ein Publisher dem Entwicklerstudio z.B. 20 Millionen vorab für die Entwicklung des Spiels gibt. Der Publisher übernimmt dann zwar auch Kosten für Marketing usw., aber wenn es an den verkauf geht, erhält der Entwickler selbst vielleicht 20% vom Gewinn, der Rest geht direkt an den Publisher. Das krasse an der Sache ist jedoch, dass die Entwickler von ihren 20% Gewinn dann erst noch die 20 Millionen an den Publisher zurückzahlen müssen, sodass sie effektiv wohl erst ab einem Verkaufserlös von 100 Millionen überhaupt anfangen selbst Gewinn zu machen, was bei kaum einen Spiel der Fall ist. Und deswegen ist dieses alte Publishermodel (was btw. aus der Recording Industrie stammt) ja auch so Scheiße, es funktioniert einfach nicht mehr. Immer mehr Studios gehen dadurch Pleite, und für viele sind alternative Modelle wie Kickstarter die einzige Hoffnung aus dem Teufelskreis rauszukommen. Aber dazu sollte ich evtl. mal ne Kolumne schreiben...
    Da gibts auf PachAttack eine Episode zu wo Pachter relativ genau erklärt wie sich der Preis zusammen setzt, was es in etwa kostet (also Herstellung, Lieferung, Lagerung etc) wer wieviel vom Kuchen in etwa abbekommt, etc pp.
    "Linux is an operating system built to do things well, not simply."
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  10. #10
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    Avatar von zokker13
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    Zitat Zitat von moby3012 Beitrag anzeigen
    Es gibt aber abgesehen von den Sporttiteln schon noch einige AAA Titel die sich gut verkaufen und nicht eingestellt sind bei EA - darüber dass diese titel durch den einen oder anderen negativen ausreisser geschändet wurden, kann man allerdings in der Tat diskutieren^^


    Army of Two Kenn ich nicht
    Battlefield Ziemlich geil
    Burnout Okay für zwischendurch, nichts besonderes
    C&C Naja, das letzte CnC war Müll. Mal sehn' wie's wird
    Crysis Von den Konsolen vernichtet. Einzig die Kampagne reizt
    Dead Space Kenn ich nicht
    Dragon Age Kenn ich nicht
    Far Cry Das ist von EA?
    Mass Effect Kenn ich nicht
    Medal of Honor Der letzte Teil war doch übler Müll!? (Hören/ Sagen, nie gespielt)
    Need for Speed Der letzte Teil war purer Müll
    Rock Band Von Guitar- Hero abgekupfert!?
    Sims Eindeutig "sehr gut", auch wenn ich es nicht nachvollziehen kann
    Sim City Der letzte Release ist doch zig Jahre her..

    Das wären so die nicht eingestellten heissesten dauerhafteren Marken bei EA, abgesehen von Sportspielen

    Meine Meinung zu den Spielen die ich gespielt habe.

  11. #11
    Gefreiter
    Avatar von Syro
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    Zitat Zitat von moby3012 Beitrag anzeigen
    Es gibt aber abgesehen von den Sporttiteln schon noch einige AAA Titel die sich gut verkaufen und nicht eingestellt sind bei EA - darüber dass diese titel durch den einen oder anderen negativen ausreisser geschändet wurden, kann man allerdings in der Tat diskutieren^^


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    Das wären so die nicht eingestellten heissesten dauerhafteren Marken bei EA, abgesehen von Sportspielen
    Für mich allesamt Zombiespiele welche mehrheitlich nur doch Grafik, ihr Branding, Marketing oder ähnliches glänzen. Keiner! Absolut keiner dieser Spielefortsetzungen war besser als das jeweils erste. Mit der bereits erwähnten Ausnahme von BF3. Ausserdem wurde Modal of Honor bereits wieder eingestellt und Sims lässt in Sachen Verkaufszahlen auch stark nach. Diese Marken gelten zwar als AAA+, ob sie es allerdings noch immer sind, darüber lässt sich streiten, klar. Die Marken werden nur noch sporadisch wiederbelebt um den Cashflow zu sichern - mehr nicht.
    Geändert von Syro (02.02.2013 um 15:33 Uhr)

  12. #12
    Ich spiele nur C&C und NFS, aber leider merkt man das bei jeder neuen Version, da keine kreativen Einflüsse an Werk waren. Allein der angeblich so Groß gefeierte C&C TA, läuft nur noch, weil es Coder interessant gemacht haben ( Combat sim. und co. ). Es fehlt einfach an einer dauerhaften Faszination am Gameplay. Wie schwer ist es in so einem Game mehrere Forschungsupdates pro Einheit ein zu bauen. So würde das Spiel viel dynamischer werden, weil jede Einheit anderes wäre und das ist nur ein Vorschlag von tausenden. Grade kleine Entwickler bringen die so ein Projekt in Schwung, weil sie mit mehr Leidenschaft dabei sind. Alles in allem ist EA immer noch nicht genug in die Knie gegangen um mal darüber nach zu denken. Stattdessen scheint es mir so, dass sie sich selber feiern. Schade

  13. #13
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    Avatar von Mooff
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    Zitat Zitat von daarkside Beitrag anzeigen
    musst du nicht, ist nur der ganz gewöhnliche kapitalismus, sollte jeder 12 jährige bereits verstanden haben
    Aber Kickstarter ist trotzdem die Rettung. Weniger Budget und unverschiebbarer fester Releasezeitpunkt führt klar zu höherer Qualität und selbstverständlich zu Langzeitsupport und Multiplayertiteln.

  14. #14
    OP-Abuser:D
    Avatar von Mantaza
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    Zitat Zitat von zokker13 Beitrag anzeigen
    Meine Meinung zu den Spielen die ich gespielt habe.
    Du kennst Dead Space, Mass Effect und Dragon Age net Oo ?
    ME und Dragon Age sind beide von Bioware-. Außerdem das neue Sim City kam doch jetzt raus oder wird in den nächsten 2 wocehn released und yoo Far Cry ist nicht von , das gehört zu Ubisoft.

  15. #15
    Mac Moneysac
    Avatar von dezi
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    Der letzte echte Teil von SimCity ist von 2003. Erst jetzt im März kommt Teil 5 - nach 10 Jahren und bisher scheint es ein sehr brauchbarer Teil zu werden.

    The night is dark and full of terrors.

  16. #16
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    Avatar von freezy
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    Zitat Zitat von Little. Beitrag anzeigen
    Da gibts auf PachAttack eine Episode zu wo Pachter relativ genau erklärt wie sich der Preis zusammen setzt, was es in etwa kostet (also Herstellung, Lieferung, Lagerung etc) wer wieviel vom Kuchen in etwa abbekommt, etc pp.
    Du kannst sie gerne verlinken, evtl. gibt es ja dort noch ein paar neue Erkenntnisse . Ansonsten beziehe ich mich hier aus aktuellem Anlass auf einen Artikel von Chris Roberts: http://robertsspaceindustries.com/ga...-chris-taylor/

    Zitat Zitat von Mooff Beitrag anzeigen
    Aber Kickstarter ist trotzdem die Rettung. Weniger Budget und unverschiebbarer fester Releasezeitpunkt führt klar zu höherer Qualität und selbstverständlich zu Langzeitsupport und Multiplayertiteln.
    Das ist ein anderer Aspekt von dem hier nicht die Rede war . Aber um darauf einzugehen (war ja sicherlich sarkastisch gemeint): Der Releasezeitpunkt ist nicht fest und kann genauso verschoben werden, das ist sogar noch wahrscheinlicher da kein Publisher im Nacken sitzt der auf Release drängt. Auch das Budget ist nicht fix, man darf nicht den Fehler begehen und glauben, dass der Kickstarterbetrag das gesamte Spielbudget ist. Im Falle von PA ist das Budget nämlich höher als die 2,2M durch Kickstarter, das restliche Geld kommt halt durch Eigenfinanzierung oder weitere Investoren (weswegen auch der Releasezeitpunkt flexibel ist, da man ja noch mehr Geld in Reserve hat). Oftmals ist es so, dass der Kickstarterbetrag als Basis genommen wird um damit Investoren anzulocken, denn man kann durch die Kickstarterkampagne eindeutig belegen, dass die Spielerschaft Interesse am Titel hat. Zu Support: In der Tat ist es bei Kickstartertiteln wesentlich wahrscheinlicher, dass Langzeitsupport stattfindet als bei Titeln des alten Geschäftsmodells (es sei denn es sind Titel die auf Live-Service beruhen wie Online f2p games). Wer abhängig von Publisherfinanzierung ist, hat keine Kapazitäten um Spiele langfristig zu supporten. Publisher zahlen für Spielepatches keinen einzigen Cent, der Support wird also aus den Taschen der Entwicklerstudios finanziert, oftmals findet er gar in deren Freizeit statt. Wie wir aber ja nun wissen verdienen die Entwickler die erste Zeit lang aber keinen Cent am Game (da sie den Gewinn direkt zurückzahlen müssen). Die einzige Chance sich über Wasser zu halten besteht also darin bereits das nächste Game für einen Publisher zu entwickeln (und hierin liegt auch die große Gefahr, wenn diese Titel dann mitten im Entwicklungsprozess durch den Publisher gecancelt werden, wars das mit dem Entwicklerstudio dann auch schon, siehe derzeit GPG, bei denen im letzten Jahr 3 Titel gecancelt wurden). Dass sich der Entwickler sofort auf die Entwicklung des nächsten Spiels stürzen muss widerum bedeutet, dass er gar keine Zeit hat um das alte Game zu supporten. Bei einem Kickstartergame hingegen ist es so, dass das Spiel für den Entwickler selbst von Anfang an Profit abwirft, und diesen kann er nutzen um das Game nach Release weiter mit Content zu versorgen und zu supporten. Das ist auch meist daher wahrscheinlicher, da die Entwickler in Kickstarterprojekte ihr Herzblut reinstecken, schließlich ist es das, was sie selber auch gern entwickeln wollen. Sicher ist auch Kickstarter kein Allheilsbringer, aber es ist für die Entwickler selbst ein wesentlich besseres und gesünderes Konzept als das alte Geschäftsmodell, welches immer mehr Studios in den Ruin treibt und Innovation hemmt.

    Das alte Modell kommt wie gesagt aus der Recording Industrie. Dort mag es ja vielleicht klappen, ganz einfach weil die Herstellung dort wesentlich günstiger ist und im Vergleich dazu dann auch mehr Gewinne abwirft. Es mag vielleicht auch in früheren Tagen der Spieleentwicklung noch geklappt haben, weil auch dort die Budgets wesentlich geringer, weil die Herstellungpreise enorm gestiegen sind, die Spieler zu hohe Ansprüche an Games haben (und ein Titel unter 90% sich meist schon nicht mehr ausreichend gut verkauft) und sich Publisher nicht mehr trauen innovative IPs zu entwickeln, sodass die Entwickler gezwungen sind die immer gleichen Schlauchgames zu entwickeln.

  17. #17
    Oberfeldwebel
    Avatar von Starscream
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    Der 0815 Videospieler erwartet XX Geld auszugeben und dann das Spiel 100%tig zu besitzen.

    EA ist halt ein Unternehmen bei dem man als Kunde das Gefühl hat nur verarscht zu werden.
    Irgendwann mal nimmt man halt nicht nur die Qualität der Spiele war , sondern auch den Konzern das dahinter steht.

    z.b.
    Dead Space 3 bietet gerade mal 11 DLCs zum Spiel start
    http://www.playm.de/2013/02/dead-spa...fsstart-72759/

    Und für März ist wieder ein DLC für DS3 geplannt ^O^
    http://www.pcgameshardware.de/Dead-S...Maerz-1054201/



    Ich kann da nur Lorne Lanning zitieren.
    http://www.eurogamer.de/articles/201...ting-sabotiert

    Dass ein neues Oddworld Spiel „Oddworld: Stranger's Wrath“ überhaupt mal entwicklet wurde , hab ich erst seit dem Artikel erfahren ^O^

    Jetzt wo es keine klein Unternehmen zum auszubeuten mehr gibt, verzehr EA halt sich selbst.

  18. #18
    Zorba Buddha
    Avatar von cebudom
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    Jetzt wo es keine klein Unternehmen zum auszubeuten mehr gibt, verzehr EA halt sich selbst.
    Amen Bruder !

    Aber die Community hat ziemlich lange gebraucht um auf diese Zusammenhänge zu kommen.
    Das war schon vor 10 Jahren absehbar
    S o D s W
    Unaussprechbar gut

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