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Win.SP 2 ServiceCenter deaktivieren?

Eine Diskussion über Win.SP 2 ServiceCenter deaktivieren? im Forum Technik Ecke. Teil des Off Topic-Bereichs; Kann es nicht einfach sein, dass sie einen Rechner mit WinXP SP1 gekauft haben, irgendwann durch ein Update Probleme bekommen ...

  1. #21
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    Avatar von Touji
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    Kann es nicht einfach sein, dass sie einen Rechner mit WinXP SP1 gekauft haben, irgendwann durch ein Update Probleme bekommen haben und deshalb mittels Installations-CD den Urzustand wiederhergestellt haben und fortan auf Updates verzichtet haben? Oder habe ich jetzt irgendwas überlesen?

    *edit:
    Dazu muss ich allerdings noch erwähnen, dass ich noch nicht großartig mit den SP-Versionen von Windows XP zu tun hatte, sondern nur mit der Ursprungsversion längere Zeit zu tun hatte, also wenn ich in dem Zusammenhang irgendwas falsch verstanden habe, korrigiert mich! ^^''
    Geändert von Touji (17.08.2006 um 02:18 Uhr)
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  2. #22
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    Zitat Zitat von Touji
    Soweit ich das mitbekommen habe, traten Probleme durch Sicherheitsupdates auch bei Leuten und Firmen mit gültiger Windowslizenz auf. Insofern halte ich es für unangebracht die Nutzer, bei denen Updates Probleme bereitet haben, der Nutzung einer Warezversion zu beschuldigen.
    Die Probleme in Firmen sind aber eher infinitissimal im Vergleich zum Ausfall ganzer Cluster durch Virenbefall und scharenweise Mitarbeiter, die deswegen arbeitsunfähig sind. Für die Programme, die nach SP2 nicht mehr fehlerfrei liefen, gab es binnen weniger Tage Patches. Ursache für die Inkompatibilität waren z.T. fehlerhaft angesprochene API durch die Softwareanbieter. Insgesamt ist Windows mit dem SP2 sehr viel sicherer geworden. Und tatsächlich funktioniert bei mir immer alles, wie es soll.
    Ersteinmal beschuldige ich niemanden. Betroffene Hunde bellen. Mein Beitrag soll nur den "Betroffenen" meine Sicht zeigen, wie sie sich eine Menge Probleme vom Hals halten.
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  3. #23
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    Avatar von Crash
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    Also: Ich besitze sowohl WinXP Sp1 als orig. Vollversion und WinXP Sp2 ebenfalls als orig. durch meinen neuen Rechner. Meine Antisympatie gegen Sp2 kommt daher, das ich mir das Sp2 damals installiert hatte und mir daraufhin die Festplatte abgeschmiert ist. Ich musste mir also aufgrund dessen eine neue Platte kaufen und deshalb habe ich nen Hals.

    Zudem hat Windows überall ihre Hauseigene Spyware, deshalb meide ich es meine Updates direkt über windows zu downloaden und zu installieren. Zudem nimmt es wesentlich mehr Zeit ein, diesen weg zu gehen.
    www.winboard.org bietet komplette Updatepackete die man sich mit Highspeed downloaden kann und diese sind mühelos und schnell zu installieren.

    Diesen Thread habe ich gestartet, weil eben ein Kumpel nun auch nen neuen Rechner hat und dort halt auch XP Sp2 dabei war. Ihn stört, wie eben mich auch bei Sp2 das dieses Sicherheitscenter oder wie es heißt, sehr einnehmend ist. Sei es durch Updates, Firewall, Popupblocker. Außerdem gab es bei mir nicht nur einmal Probleme mit Games, die ich unter Sp1 nicht hatte. Das kann stefros z.B. auch bestätigen.

    Leider kamen wir diese Woche doch noch nicht zusammen und gehen es nächste Woche an, den shice zu deinstallieren oder deaktivieren.
    Geändert von Crash (17.08.2006 um 09:41 Uhr)

  4. #24
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    Zitat Zitat von Crash
    ...Meine Antisympatie gegen Sp2 kommt daher, das ich mir das Sp2 damals installiert hatte und mir daraufhin die Festplatte abgeschmiert ist. Ich musste mir also aufgrund dessen eine neue Platte kaufen und deshalb habe ich nen Hals....
    Das glaubst Du nicht wirklich? Windows kann keinen Einfluss auf die internen Abläufe der Platte nehmen. Damit kann es die auch nicht kaputt machen. Ausser mit Linux bekommt man keine Hardware kaputt. Bei Linux liegt es aber daran, dass es die Hardware nicht vor falschen Angaben durch den Benutzer schützt wird und jeder seinen eigenen Treiber programmieren kann.

    Zitat Zitat von Crash
    Zudem hat Windows überall ihre Hauseigene Spyware, deshalb meide ich es meine Updates direkt über windows zu downloaden und zu installieren. Zudem nimmt es wesentlich mehr Zeit ein, diesen weg zu gehen.
    www.winboard.org bietet komplette Updatepackete die man sich mit Highspeed downloaden kann und diese sind mühelos und schnell zu installieren.
    Es gibt hunderte, wenn nicht tausende von hochqualifizierten Entwicklern, die Microsoft das gerne nachweisen würden. Es hat noch keiner geschaft.
    Die Updates laufen seit SP2 von ganz allein im Hintergrund, wenn kein anderes Programm die Netzwerkkarte anspricht. Installiert werden sie, während der Rechner herunter fährt. Es kostet also null Zeit.
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  5. #25
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    Zitat Zitat von DonQuintal
    Das glaubst Du nicht wirklich? Windows kann keinen Einfluss auf die internen Abläufe der Platte nehmen. Damit kann es die auch nicht kaputt machen. Ausser mit Linux bekommt man keine Hardware kaputt. Bei Linux liegt es aber daran, dass es die Hardware nicht vor falschen Angaben durch den Benutzer schützt wird und jeder seinen eigenen Treiber programmieren kann.
    Bei Linux & Co. wird man durch die Aufforderung zur Eingabe des Rootpasswortes deutlich darauf hingewiesen, dass das was tun will gewisse Vorsicht erfordert. Wenn man unter Windows Firmware oder Treiber von einer unserösen Quelle installieren möchte reicht dazu ein Doppelklick und evtl. ein paar mal auf OK zu klicken, also nichts was einen undedarften Nutzer zur Aufmerksamkeit zwingen würde.

    Im Endeffekt kann man auf beiden Systemen durch unbedachtes Verhalten oder wenn man es drauf anlegt, Schaden anrichten.

    Das Betriebssystem kann insofern auf die internen Abläufe in einer Festplatte Einfluss nehmen indem es den Zugriff auf das Gerät konfiguriert. Eine Fehlkonfiguration dabei, etwa wenn man es beim DMA-Modus übertreibt, kann u. U. zu Festplattencrashs oder/und Hardwareschäden führen. Die meisten Betriebssysteme sind aus diesem Grunde eher konservativ was das betrifft. Bei den Standardeinstellungen dürfte sowas also nicht passieren.

    Zitat Zitat von DonQuintal
    Es gibt hunderte, wenn nicht tausende von hochqualifizierten Entwicklern, die Microsoft das gerne nachweisen würden. Es hat noch keiner geschaft.
    Die Updates laufen seit SP2 von ganz allein im Hintergrund, wenn kein anderes Programm die Netzwerkkarte anspricht. Installiert werden sie, während der Rechner herunter fährt. Es kostet also null Zeit.
    Der Media Player ist dafür bekannt unaufgefordert "nach Hause zu telefonieren". Was dabei übermittelt wird? Tja wer weiß... Ähnliches hat der Realplayer früher auch gemacht und Real Networks würde ich als Spywarepioniere bezeichnen, denn damals war der Begriff Spyware noch garnicht geläufig.

    Allerdings glaube ich auch nicht, dass Microsoft ein großes Interesse daran hat seine Nutzer auszuspionieren, denn was würden sie dadurch gewinnen? Die Marktführerschaft haben sie bereits. Allerdings kann ich mir durchaus vorstellen, dass für den einen oder anderen amerikanische Geheimdienst eine Hintertür eingebaut ist, diese dürften gerade wegen des hohen Marktanteils von Windows auch und besonders im Ausland daran Interesse haben. Dieses Interesse dürfte durch die Terrorismusparanoia in den letzten Jahren eher noch gestiegen sein. Das ist natürlich reine Spekulation, aber ohne den Quellcode ist das kaum eindeutig beweis- oder wiederlegbar.
    Geändert von Touji (19.08.2006 um 01:39 Uhr)
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  6. #26
    Man braucht dafür nicht unbedingt den Quellcode. Es reicht eigentlich den Netzwerkoutput zu beobachten und nachzuverfolgen, was der eigene PC da so schönes ins WWW verschickt. Einzige kleine Hürde dürfte eine etwaige Verschlüsselung der Daten sein.

    Aber wie DQ schon sagte, hat bisher keiner der tausenden PC-Cracks einen Hinweis darauf gefunden, dass das BS selbst datenschutzbedenkliche Daten übermittelt.

    Eins sollte aber klar sein: Die technischen Voraussetzungen dafür stehen. Sie zu nutzen ist ein kleiner Schritt aber auch ein Schritt, der bei bekannt werden extrem weh tun kann (mal an Sonys Rootkit erinner).

    Ich bezweifle einfach mal, dass das SP2 Schuld am Aussteigen der HDD war, dafür das es Millionen Male installiert wurde und ich bisher nirgends ähnlich geartete Beiträge gefunden habe.

    Das SP2 dient der Sicherung des heimischen PC´s. Gerade der PC´s der unbedarften User, die meinen, ein Antivirensystem müsste nur alle paar Wochen mal erneuert werden. Die Windowsupdates laufen automatisch im Hintergrund, stören also nicht. Wenn man sie aber nicht immer im Hintergrund aktiv haben, kann man auch sie via XPAntispy deaktivieren (Die Optionen dieses kleinen Proggis sollte man sich aber genau durchlesen ).

  7. #27
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    Zitat Zitat von Touji
    Bei Linux & Co. wird man durch die Aufforderung zur Eingabe des Rootpasswortes deutlich darauf hingewiesen, dass das was tun will gewisse Vorsicht erfordert. Wenn man unter Windows Firmware oder Treiber von einer unserösen Quelle installieren möchte reicht dazu ein Doppelklick und evtl. ein paar mal auf OK zu klicken, also nichts was einen undedarften Nutzer zur Aufmerksamkeit zwingen würde.

    Im Endeffekt kann man auf beiden Systemen durch unbedachtes Verhalten oder wenn man es drauf anlegt, Schaden anrichten.

    Das Betriebssystem kann insofern auf die internen Abläufe in einer Festplatte Einfluss nehmen indem es den Zugriff auf das Gerät konfiguriert. Eine Fehlkonfiguration dabei, etwa wenn man es beim DMA-Modus übertreibt, kann u. U. zu Festplattencrashs oder/und Hardwareschäden führen. Die meisten Betriebssysteme sind aus diesem Grunde eher konservativ was das betrifft. Bei den Standardeinstellungen dürfte sowas also nicht passieren.
    Das stimmt nur teilweise. Die Zerstörung unter Linux bezog ich nur auf die Treiberentwicklung und die Einstellungen für den Monitor. Wobei moderne Monitore aber bei fehlerhaften Einstellungen abschalten.
    Eine HDD kann man ausschließlich durch wechseln der Firmware zerstören. Sie stellt Schnittstellen zur Verfügung, über die man zwar auf die internen Funktionen zurückgreife, diese aber nicht beeinflussen kann. Schreib-/ Lesebefehle führen nur diese aus. Ein Crash erfordert aber das fehlerhafte auflegen der Köpfe oder äußere Einflüsse, die die Oberflächenstrucktur der Platte beeinflussen. Auch Altersermüdung kann eine Ursache sein. Diese Dinge lassen sich von Außen nicht beeinflussen.
    Das Thema Linux habe ich angesprochen, da viele Linuxentwickler meinen, sie wüssten es besser als die Hersteller. Tatsächlich lassen sich aus vielen Hardwarebauteilen (CPU, Grafik, Scanner usw.) durch modifizierte Treiber deutlich bessere Leistungswerte herausholen, als mit den der Hersteller gelieferten. Man darf aber dabei nicht vergessen, dass sich die Hersteller etwas dabei gedacht haben.
    Als besonderes Beispiel sei hier WLAN erwähnt. Auf dem Linux-Tag 2006 in Wiesbaden sagten führende Entwickler von Ubuntu, dass die Hersteller deshalb keine Daten für ihre WLAN Hardware herausgeben, weil sich Treiber entwickeln ließen, mit denen ein Hotspot nur noch für das Gerät mit diesem Treiber oder gar nicht funktionieren würde.


    Zitat Zitat von Touji
    Der Media Player ist dafür bekannt unaufgefordert "nach Hause zu telefonieren". Was dabei übermittelt wird? Tja wer weiß... Ähnliches hat der Realplayer früher auch gemacht und Real Networks würde ich als Spywarepioniere bezeichnen, denn damals war der Begriff Spyware noch garnicht geläufig.
    Was der Mediaplayer funkt und weswegen er in die Kritik geraten ist kann ich Dir sagen. Seit der Version 9 kann der Mediaplayer Nutzungsdaten bzgl. der am häufigsten benutzten Funktionen an MS schicken. Ausserdem kann er einen automatischen abgleich von Mediendatenbanken vornehmen und automatisch Lizenzen für die Nutzung geschützter Inhalte erwerben. Bei der ersten Revision waren diese Funktionen aktiviert und nirgens dokumentiert. Das hat Microsoft große Kritik eingebracht. Mit dem ersten Release wird man beim ersten Start danach gefragt und die Funktionen sind standardmäßig abgeschalten. Es werden aber keine personenbezogenen Daten erfasst. Da sind andere, wie Real, Mirabilis(ICQ) oder Intel (Prozessoridentifikationsnummer beim PIII) deutlich schlimmer.


    Zitat Zitat von Touji
    Allerdings glaube ich auch nicht, dass Microsoft ein großes Interesse daran hat seine Nutzer auszuspionieren, denn was würden sie dadurch gewinnen? Die Marktführerschaft haben sie bereits. Allerdings kann ich mir durchaus vorstellen, dass für den einen oder anderen amerikanische Geheimdienst eine Hintertür eingebaut ist, diese dürften gerade wegen des hohen Marktanteils von Windows auch und besonders im Ausland daran Interesse haben. Dieses Interesse dürfte durch die Terrorismusparanoia in den letzten Jahren eher noch gestiegen sein. Das ist natürlich reine Spekulation, aber ohne den Quellcode ist das kaum eindeutig beweis- oder wiederlegbar.
    Wie gesagt, würden das sehr viele sehr gern nachweisen. Je mehr Thirtparty-Programme verwendet werden, desto größer ist das Risiko. Virenscanner, Firewall, Dateimanager, Mediaplayer, PopUp Blocker, Messanger, BackUp, Brennprogramm und CD-Emultator der verschiedenen, z.T. unbekannter Hersteller tragen nicht unbedingt zur Sicherheit des Systems bei.
    Es gibt tatsächlich nicht wenige Idioten, die allen ernstes einem Crack(!) für eine Firewall oder Virenscanner mehr vertrauen, als der Windowsfirewall oder Shareware.
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  8. #28
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    Naja es müsste aber schon ein blöder Zufall sein, das meine Platte gleich nachm draufziehn von Sp2 hin war. Ich meine ich selbst habe mit Hardwarekrams nicht so viel Ahnung, deshalb hab ich den Rechner in die Fa. meines Dads gebracht und die richten Netzwerke etc. für Firmen ein, bauen Rechner zusammen und um und sind zertifizierte Dell Vertreiber. Ich behaupte einfach mal das die Leute Ahnung haben. Nachdem sie den Rechner 3 Stunden geprüft hatten, war die Platte definitv hin. Da wurde ich gefragt was ich als letztes gemacht habe. Die komplette Abteilung war der Meinung das es durchaus durch Sp2 passieren kann, wie genau, keine Ahnung hat mich nicht interessiert da ich froh war das sie mir ne neue Platte eingebaut haben und ich wieder los legen konnte^^

    In vielen Foren hatten sich aber über die erste Sp2 Version viele beschwert das mehrere Sachen nicht mehr laufen, Rechner fährt nicht mehr richtig hoch bla bla bla.
    Geändert von Crash (21.08.2006 um 12:14 Uhr)

  9. #29
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    Zitat Zitat von DonQuintal
    Das stimmt nur teilweise. Die Zerstörung unter Linux bezog ich nur auf die Treiberentwicklung und die Einstellungen für den Monitor. Wobei moderne Monitore aber bei fehlerhaften Einstellungen abschalten.
    Eine HDD kann man ausschließlich durch wechseln der Firmware zerstören. Sie stellt Schnittstellen zur Verfügung, über die man zwar auf die internen Funktionen zurückgreife, diese aber nicht beeinflussen kann. Schreib-/ Lesebefehle führen nur diese aus. Ein Crash erfordert aber das fehlerhafte auflegen der Köpfe oder äußere Einflüsse, die die Oberflächenstrucktur der Platte beeinflussen. Auch Altersermüdung kann eine Ursache sein. Diese Dinge lassen sich von Außen nicht beeinflussen.
    Das Thema Linux habe ich angesprochen, da viele Linuxentwickler meinen, sie wüssten es besser als die Hersteller. Tatsächlich lassen sich aus vielen Hardwarebauteilen (CPU, Grafik, Scanner usw.) durch modifizierte Treiber deutlich bessere Leistungswerte herausholen, als mit den der Hersteller gelieferten. Man darf aber dabei nicht vergessen, dass sich die Hersteller etwas dabei gedacht haben.
    Als besonderes Beispiel sei hier WLAN erwähnt. Auf dem Linux-Tag 2006 in Wiesbaden sagten führende Entwickler von Ubuntu, dass die Hersteller deshalb keine Daten für ihre WLAN Hardware herausgeben, weil sich Treiber entwickeln ließen, mit denen ein Hotspot nur noch für das Gerät mit diesem Treiber oder gar nicht funktionieren würde.
    Immer wenn bei mir eine Distribution den Monitor nicht eindeutig erkannt hat, wurde die Auflösung automatische niedrig eingestellt, wobei ich jetzt nicht mehr so genau weiß ob das jetzt 640x480 oder 640x400 waren, es war jedenfalls irgendwas in dem Dreh. So ohne weiteres konnte man keine höheren Werte einstellen. Je nach Distribution konnte man also entweder ein grafisches Programm zur Konfiguration des Bildschirmes benutzen oder Konfigurationsdatei des X-Servers per Texteditor anpassen. Für beides braucht man das Rootpasswort und spätestens dann sollte es im Kopf Klick machen, dass man sich doch lieber die nötigen Informationen beschafft bevor man was verstellt.
    Mit Hdparm kann ich den Datentransfer der Festplatte einstellen und dabei auch Werte setzen die diese garnicht verkraftet. Es kam mir nicht so vor als ob das Programm die Firmware austauschen würde, sondern nur die eingegebenen Werte eingestellt hat. Ich setze dabei allerdings nur Werte von denen ich weiß, dass sie funktionieren. Hdparm ist ein recht kleines Programm, ich glaube nicht dass es für alle möglichen Festplatten eine passende Firmware mitbringt.

    @Treiber: Ich glaube nicht, dass in ein stabiles Kernelrelease ungetestete Treiber eingebaut werden. Wer sich Treiber aus dubiosen Quellen besorgt oder selbst welche baut sollte wissen worauf er sich einlässt. Normalweise ist es aber ohnehin die Aufgabe des Herstellers seine Produkte auch mit Treibern zu versorgen.

    @WLAN: Also für die WLAN-Hardware von Centrino-Notebooks stellt Intel schon seit über 2 Jahren Open Source-Treiber zur Verfügung. Auch liesse sich das Problem leicht umgehen indem die Hersteller selbst Treiber für alternative Betriebssysteme zur Verfügung stellen würden, selbst wenn die Treiber modifizierbar wären setzen sich im allgemeinen die offiziellen Treiber durch.
    Geändert von Touji (21.08.2006 um 18:04 Uhr)
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  10. #30
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    @Touji: Ich bin überzeugt, dass Du nicht das verstanden hast, was ich auszudrücken versuchte.
    Ich beschäftige mich seit Kernel 1.2 (SuSE 2.4, 1996) mit Linux und habe einiges an Entwicklung beobachtet. In den Anfängen war es ein Kinderspiel einen Monitor endgültig "abzuschalten". Die Möglichkeiten bringt Linux immernoch mit. Nur schalten moderne Monitore schalten aus.
    Über viele Jahre waren Linuxentwickler auf eigene Treiber angewiesen. Über die Try-And-Error Methode wurden die Funktionen verschiedener Hardwareteile ausfindig gemacht und so Treiber zusammengeschustert. Ich fand das immer abschreckend, da so auch viel Hardware den Bach runter ging. Die Hersteller haben sich lange geweigert, wenigstens die spec-sheets für ihre Produkte herauszugeben.
    Da sie das aus verschiedenen Gründen immer noch nicht wollen, entwickeln sie seit kurzer Zeit auch selbst. Support kostet halt Geld - doch lieber supporten als für Hardwarereklamationen bezahlen. Bei WLAN ist die Veröffentlichung der Intel-Treiber keine Selbstverständlichkeit. Sie sind erst Jahre nach den ersten Chips veröffentlicht wurden. Die ersten waren nach eben diesem Try-And-Error Prinzip entstanden und haben bei den HotSpot-Betreibern großen Ärger verursacht.
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  11. #31
    Ihr entfernt euch allzu sehr vom Topic Ich denke, dass Thema ist eigentlich abgehakt, da Crash ja nun weiß, wie man das SC deaktivieren kann.

    Bleibt beim Thema (und das hat nichts mit Linux zu tun) oder eröffnet ein Neues!
    Geändert von -Admi- (22.08.2006 um 11:21 Uhr)

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