Anwender und Administratoren berichten in Foren, dass einige PCs während der Suche nach aktuellen Microsoft-Updates vollständig ausgelastet sind. Auf den betroffenen Rechnern erzeugt der Prozess svchost 100 Prozent CPU-Last und blockiert damit den Windows-Desktop. Das Problem soll sowohl beim automatischen Update als auch beim manuellen über die Microsoft-Update-Webseite auftreten.

Microsoft bietet unter der Knowledge-Base-Nummer KB927891 einen Patch zum Download an, der den Fehler im Installationsprogramm MSI (Microsoft Installer) beheben soll. Wie Micorosofts WSUS-Entwicklerteam in seinem Blog erklärt, ist der Patch allerdings nur wirksam, wenn man zusätzlich die am 1. Mai veröffentlichte Version 3.0 des Windows Update Agent (WUA) installiert. Microsoft will diese neue Version des Agenten in den nächsten Tagen auch via automatischem Update ausliefern. Der MSI-Patch soll Anfang Juni alle Windows-PCs auf diesem Weg erreichen.

Sollte das Problem trotz der Installation der Updates weiterhin bestehen, hilft eventuell der folgende Workaround: Beenden Sie die Systemdienste "Automatische Updates" und "Intelligenter Hintergrundübertragungsdienst" und löschen Sie danach den kompletten Ordner C:\Windows\SoftwareDistribution, der die heruntergeladenen Update-Pakete und Statusinformationen enthält. Nach dem Neustart der beiden Dienste baut Windows den Inhalt des Ordners neu auf. (kav/c't)
Quelle: http://www.heise.de/newsticker/meldung/89692

Bei meiner Vistainstallation (32 Bit) hielten sich die durch Updates verursachten Schäden zum Glück bisher in Grenzen (Eintrag vom Windows Media Player verschwand aus dem Startmenü), ich hoffe doch mal, dass das so bleibt. Das mit den Sicherheitsupdates funktioniert bei anderen Betriebssystemen jedenfalls meist reibungsloser als bei Windows.