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Sony, Rootkits and Digital Rights Management Gone Too Far

Eine Diskussion über Sony, Rootkits and Digital Rights Management Gone Too Far im Forum Technik Ecke. Teil des Off Topic-Bereichs; Zitat von mope7 der kopierschutz wird "ausgehebelt" sagt alles ausgehebelt wäre er erst dann wenn ich tatsächlich ne Kopie mache(n) ...

  1. #41
    Feldwebel
    Avatar von Gonzo
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    Zitat Zitat von mope7


    der kopierschutz wird "ausgehebelt"

    sagt alles

    ausgehebelt wäre er erst dann wenn ich tatsächlich ne Kopie mache(n) (könnte)
    Geht aber nicht, da beim nächsten einlegen der CD sich das Ding wieder installiert
    ( Zumindestens in der Theorie )

    MfG
    Gonzo

  2. #42
    Oberstleutnant
    Avatar von Touji
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    Die EU-Politiker haben bei der Verabschiedung der Richtlinie vermutlich nicht mit der Bösartigkeit diverse Konzerne gerechnet. Zumindest will ich das mal hoffen...

    Anscheinend hat der Spiegel einen neuen Artikel zum Thema:

    JURISTISCHES NACHSPIEL
    Sony BMG wegen umstrittenen Kopierschutzes verklagt
    http://www.spiegel.de/netzwelt/polit...384248,00.html
    "The social dynamics of the net are a direct consequence of the fact that nobody has yet developed a Remote Strangulation Protocol." - Larry Wall

  3. #43
    Major
    Avatar von AbYsS
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    ich bin ja mal gespannt was wird wenn erstmal Windows Vista kommt, das wird sicher noch besser

    Stichwort: DRM, TCPA etc.

  4. #44
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    Avatar von Touji
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    Nun auch GPL-Code im XCP-Kopierschutz identifiziert

    Schon vor einigen Tagen hatte man in Sonys XCP-Schutz LAME-Code entdeckt, jetzt wurde weiterer Code von unter GPL stehender Software identifiziert.

    Die Ausstattung von Sony-CDs mit dem fragwürdigen XCP-Schutz hat in den letzten Tagen viel Staub in den Medien aufgewirbelt und in der Community eine genaue Untersuchung von Sonys mit Musik-CDs verkauftem XCP-Code in Gang gesetzt. Mehr und und mehr werden einzelne Codefragmente identifiziert, die offenbar auch aus GPL-lizenzierter Software stammen. Mit der Hilfe des De-Assemblers BinDiff und der tatkräftigen Unterstützung der Firma Sabre Security aus Bochum haben Entwickler um Sebastian Porst nun auch Quellcode der unter GPL-Lizenz stehenden Video-Applikation VLC gefunden. In der speziellen Untersuchung des DRM-Codes hat man eine, bis auf wenige, vermutlich versionsbedingte Abweichungen, verblüffende Übereinstimmung zwischen VLC's demux/mp4/drms.c und dem DRM-Quelltext feststellen können.

    Die Vermutungen der Entwickler über die Verletzung der LGPL verdichten sich auch immer mehr. Jetzt hat Sebastian Porst, neben dem bereits identifizierten unter LGPL stehendem LAME-Code, weitere vier Funktionsfragmente der ebenfalls unter LPGL lizenzierten mpglib-Bibliothek gefunden. Er entdeckte identischen Code aus interface.c der mpglib im ECDPlayerControl.ocx des XCP-Schutzes auf den Sony-CDs. Eindeutig zu identifizieren auch ist Code der Funktion DoShuffle() aus der Datei drms.c, die von den Autoren Jon Lech Johansen, alias DVD-Jon (DeCSS) und Sam Hocevar stammt.

    Sony hat mittlerweile verlauten lassen, dass der XCP-Schutz von der britischen Firma First 4 Internet (F4i) entwickelt wurde, und selbst von dem Rootkit nichts gewusst zu haben. Ungeachtet dessen versuchen die Entwickler nun den XCP-Kopierschutz weiter zu sezieren. Ob mit den gefundenen Codefragmenten, die in einigen Details abweichen vom originalen Open-Source-Code, Sony wirklich noch Klagen wegen Copyright-Verletzung ins Haus stehen, bleibt abzuwarten. Die Free Software Foundation hat zur Beurteilung der grundsätzlichen Frage eines Lizenzverstoßes eine Seite eingerichtet, die die Kriterien einer GPL-Verletzung minutiös auflistet.
    Quelle: http://www.pro-linux.de/cgi-bin/NB2/...show.8920.7010..

    Jetzt wollen sie sich rausreden und so tun, als ob sie von nichts gewußt hätten. Hoffentlich lassen das die Entwickler gerichtlich klären. So geht's ja nun nicht, auch ein Großkonzern steht nicht über Lizenzbestimmungen.
    Geändert von Touji (18.11.2005 um 18:04 Uhr)
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  5. #45
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    Avatar von mope7
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    sony hats bis jetzt immer geschafft prozesse SO lange hinzuziehen, dass ein negatives urteil für sony keinen belang mehr hatte...


    bin da eher skeptisch Oo

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  6. #46
    Oberstleutnant
    Avatar von Touji
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    Sie sind auf dem besten Weg SCO vom Platz 1 des unbeliebtesten Unternehmens von Seiten der Open-Source-Community zu verdrängen. Nebenbei machen sie sich auch noch bei ihren Kunden unbeliebt. Eine reife Leistung, nur weiter so! O_o
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  7. #47
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    Avatar von rabbitbrain
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    jo das ist echt heftig hoffentlich kreigen sie den preis ^^

  8. #48
    Und weiter gehts

    Quelle: http://www.gamestar.de/news/vermischtes/29725/

    Kopierschutz
    22.11.2005, 11:41 Sonys Kopierschutz verletzt Copyrights
    Es geht weiter mit der unschönen Debatte um Sonys umstrittenen Audio-CD-Kopierschutz XCP (wir berichteten). So kam jetzt zum Vorschein, dass sich die XCP-Entwickler bei der Firma First4Internet beim Programmieren des Tools offensichtlich an bestehender Open-Source-Software bedient haben. "Wir können bestätigen, dass bestimmt fünf Funktionen in der XCP-Software mit Funktionen von Lame identisch sind", so Thomas Dullien von der Bochumer Firma Saber Security, einem auf Softwareanalyse spezialisierten Unternehmen.
    Lame ist ein Open-Source-MP3-Codec, der von einem internationalen Team von Programmierern unentgeltlich ständig weiter entwickelt wird. Das Projekt unterliegt der Definition "Open Source", die besagt, dass jeder damit arbeiten und entwickeln kann, solange das daraus entstehende Produkt wiederum "Open Source" bleibt. Das ist aber bei der von Sony eingesetzten Kopierschutz-Software nicht der Fall. Nirgendwo ist erwähnt, dass sich die Programmierer bei Lame bedient haben - offensichtlich um die Entwicklungszeit abzukürzen.
    Weil einige Funktionen aus Open-Source-Software "direkt in das Programm integriert sind", wie Dullien sagt, müsste eigentlich nun das ganze Programm so behandelt werden - nämlich als "frei für alle".
    Das überaus peinliche an der ganzen Sache: Sony BMG verletzt mit seiner Copyright-Schutzsoftware etliche andere Copyrights. Mittlerweile hat BMG angekündigt, die betroffenen CDs aus dem Handel zu nehmen, um weiterer Aufregung um die Funktion des Tools aus dem Weg zu gehen. Besitzer von kopiergeschützten Audio-CDs in den USA können ab sofort auch einen Umtauschdienst bei Sony BMG in Anspruch nehmen. Dabei kann der Käufer wählen, ob er eine neue CD ohne Kopierschutz haben will oder einen Download mit mp3-Dateien bevorzugt. Außerdem sind auf der Seite alle von Sony mit Kopierschutz veröffentlichten Tonträger aufgelistet.
    Edit: oh ich seh grad, dass Touji das schon anderweitig entdeckt hat Egal, doppelte Bestätigung

  9. #49
    Schrödingers Katze
    Avatar von Springmaus
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    hier der direktlink zu besagter tabelle, wo alle verseuchten cds aufgelistet sind:
    http://www.upsrow.com/sonybmg/
    cya

  10. #50
    Und weiter gehts

    Texas verklagt Sony

    Quelle:http://www.tagesschau.de/aktuell/mel...6_REF1,00.html
    Umstrittene Kopierschutz-Software
    Texas verklagt Sony BMG

    Der US-Bundesstaat Texas hat den Unterhaltungskonzern Sony BMG wegen dessen Musik-CDs mit der umstrittenen Kopierschutzsoftware XCP verklagt. Die Staatsanwaltschaft machte in ihrer Klage geltend, dass mehrere CDs von Sony zwingend ein spezielles Programm von Sony BMG benötigen, um auf Computern abgespielt zu werden. Die Software bleibe anschließend "versteckt und aktiv" und verursache Sicherheitsrisiken.

    Musikgeschäft Großansicht des Bildes [Bildunterschrift: Musik gekauft - "Spionagesoftware bekommen": Der texanische Justizminister Abbott richtet schwere Vorwürfe gegen Sony BMG.]
    Außerdem hätten Vertreter der Staatsanwaltschaft trotz des von Sony BMG angekündigten Rückrufprogramms noch am Sonntag CDs mit der Software kaufen können. Als Strafe werde 100.000 Dollar pro Verstoß gegen das texanische Verbraucherschutzgesetz beantragt. Ein Sprecher von Sony BMG teilte mit, der Konzern werde vollständig mit der Staatsanwaltschaft kooperieren.
    "Die Verbraucher haben Spionagesoftware gekauft"

    Gegen den Plattenkonzern laufen wegen der Ausstattung seiner CDs mit dem Kopierschutz bereits mehrere Klagen. Der Staat Texas begründete seine Klage damit, dass Sony durch den Kopierschutz geheime Dateien auf den Computern installiere. Das verstoße gegen texanische Gesetze. "Konsumenten, die eine Sony-CD gekauft haben, dachten, sie hätten Musik gekauft", kritisierte Justizminister Greg Abbott. "Stattdessen haben sie Spionagesoftware bekommen, die den Computer beschädigen kann, ihn für Viren anfällig macht und den Benutzer möglichen Verbrechen aussetzt."

    Nach harscher Kritik an dem Kopierschutz für CDs hatte Sony BMG die betroffenen Tonträger in den USA vom Markt genommen. Die Händler wurden aufgefordert, sämtliche mit dem Kopierschutz XCP ausgestatteten CDs zurückzunehmen. Einer der Kläger, die Verbraucherschutzorganisation EFF mit Sitz in San Francisco, bezeichnete das jedoch als nicht ausreichend. Sony müsse auch für die den Nutzern entstandenen Schäden aufkommen.
    Millionen CDs betroffen

    Großansicht des Bildes Grafik: Die Sony-Konzernzentrale in Tokio]
    Das XCP-Verfahren sollte das Kopieren von Musik-CDs erschweren. Es wurde auf Alben von 52 Künstlern eingesetzt, darunter von Ray Charles, Frank Sinatra, Louis Armstrong und Celine Dion. Etwa 4,7 Millionen CDs sind damit hergestellt worden, 2,1 Millionen davon wurden verkauft. Die Software installiert sich von selbst, wenn eine mit XCP ausgestattete Musik-CD auf einem PC abgespielt wird. XCP verursacht jedoch eine Sicherheitslücke, die Hacker zum Einschleusen von Computer-Viren benutzen können. Der Softwarehersteller Microsoft stuft XCP als Sicherheitsrisiko ein. Normale CD- oder DVD-Spieler und Apple-Computer sind von XCP nicht betroffen.

  11. #51
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    Bin ja mal gespannt wann die ersten Schadensersatzklagen eingereicht werden, am besten noch Sammelklagen, dann wird's erst richtig teuer. O_o
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  12. #52
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  13. #53
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    Da scheint sich ja mal wieder jemand beliebt machen zu wollen.

    Ob es Zufall ist, dass ein Teil des in Sony's Rootkit gefundenen und widerechtlich verwendeten GPL-Codes vom Videolan-Projekt stammt und der Großteil von deren Entwicklern aus Frankreich kommt? Irgendwie glaub ich nicht so recht an einen Zufall.

    Kampagne gegen freie Software in Frankreich

    Einflussreiche Verbände der französischen Musikindustrie und anderer Inhaltsanbieter führen eine offene Kampagne gegen freie Software, die ihren vorläufigen Höhepunkt in Androhungen von Klagen findet.

    Nach Berichten der französischen FSF gibt es seit einiger Zeit eine Allianz aus verschiedenen Vertretern der Phonoindustrie (SNEP) und anderen Copyright-Inhabern, die Autoren freier Software direkt mit Klagen droht. Mit den Worten "Sie werden aufgefordert, Ihre Lizenzen zu ändern" haben sich die Verbände um die bekannte, international operierende Business Software Alliance (BSA) geschart und damit begonnen, freie Entwickler in Frankreich gezielt einzuschüchtern und zu verunsichern.

    Gleichzeitig haben die genannten Verbände einen Entwurf für einen Gesetzeszusatz eingereicht, der die Entwicklung, Vertrieb und Anwendung von P2P-Programmen gänzlich verbieten soll. Dazu fordern die Vertreter der französischen Musik- und Verlagsindustrie in der propagierten Gesetzesänderung, in Anlehnung an das amerikanische Recht, die Recht und Gesetz untergrabende Wirkung von Programmen aus der Welt freier Software zu beenden, ohne diese allerdings direkt beim Namen zu nennen. Der Entwurf moniert rechtliche Lücken der derzeitigen Rechtslage und verweist auf amerikanische Vorbild, die DADVSI-Bill, die eine restriktive Verwertung von Inhalten gesetzlich festschreibt. Darin heißt es unter anderem, dass die amerikanische Überlegenheit in Sachen Erziehung, Bildung und Technologie auf restriktive rechtliche Regelungen zurück zu führen sei. Weiter heißt es dort, dass solche Regelungen notwendig zur Erhaltung der nationalen Sicherheit und technischen Überlegenheit Amerikas unumgänglich seien.

    Bisherige Diskussionen zwischen Vertretern der französischen Sektion der Initiative "Creative Commons France" und der französischen FSF mit der Industrie verliefen schwierig. Offenbar setzt die Kampagne gegen die Autoren freier Software auf einen politischen Sieg im Sinne einer Gesetzesänderung, da für den Fall der Gesetzesannahme sofort mit rechtlichen Klagen gegen die Entwickler gedroht wird. Das erste Ziel einer Klage könnten die Forschungslabors der französische Telekom sein, die erst vor einiger Zeit die P2P-Programme Maay und Solipsis, Software zum Austausch von Informationen über das Internet, veröffentlicht hatten.

    Die bisherige Entwicklung kommentierte Christophe Espern von der FSF-France: "Wir könnten dieses gesetzliche Desaster vermeiden, wenn das Kabinett des Premiers die Sache zunächst als nicht dringlich einstufen würde. Dies würde der demokratischen öffentlichen Debatte eine faire Chance einräumen." Letztlich äußert er sein Unverständnis darüber, dass die Verteidiger der Kultur offenbar den Zugang zu freier Software im Kein ersticken wollen. Er fürchtet, dass die Verteidigung der Kultur nur ein Vorwand zur totalen Kontrolle der digitalen Kultur im orwellschen Ausmaß werden könnte.
    Quelle: http://www.pro-linux.de/news/2005/8989.html


    [Sarkasmus]Der Vorstoss im Kampf gegen die böse, kulturzerstörende, Arbeitsplätze- und Innovationvernichtende, geistiges Eigentum mit Füßen tretende, unchristliche, unpatriotische und ausschließlich von Kommunisten, Terroristen und anderen Unmenschen benutzte Open Source-Software ist zwar begrüßendswert, aber ich will doch mal hoffen, dass der Kurs auch konsequent verfolgt wird!

    Also eine klares "NEIN" gegen die Verwendung von Open Source Software seitens der Entertaimentindustrie. Also kein OpenOffice, kein Open Source-Audiobearbeitungs- und Konvertierungsprogramme und keine Apache-Webserver. Nur so kann es den Helden der Film-, Musik- und Softwareindustrie gelingen, die Welt vom Teufelswerk der Open Source-Software zu befreien!

    Macht alle mit! Schließt die diabolischen Downloadserver, dessen Betreiber sich erdreisten diese Werke des Bösen verbreiten! Schließt jeden, der es wagt Linux, OpenOffice, Firefox & Co auf seinen Computer zu spielen, für immer weg und vergesst nicht den Schlüssel wegzuwerfen! Schickt Erschießungskommandos zu jedem Programmierer, der es auch nur wagt, seinen Code unter der GPL oder BSD-Lizenz zu stellen! Nur mit solche radikalen Mitteln ist es möglich den Untergang des Abend- sowie Morgenlandes...nein, der gesamten zivilisierten Welt... zu verhindern! Für einen blauen und reinen Planeten! [/Sarkasmus]

    Fragt sich jetzt nur wo man den Code für das nächste Rootkit klauen kann, quelloffene Software fällt als Opfer wohl flach.

    Bin ja mal gespannt wann die deutsche Musikmafia mit einstimmt... -_-

    Ich werde sämtliche Musikdatenträger von der Weihnachtsgeschenke-Einkaufsliste streichen.
    Geändert von Touji (07.12.2005 um 00:01 Uhr)
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  14. #54
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    Wie es der "Zufall" so will, wird anscheinend gleich mit Videolan angefangen. Wer das Programm noch nutzen will, sollte sich schleunigst die neueste Version des Programms vom Server des Projektes laden und auf CD sichern oder wasweisich, denn dieser wird möglicherweise bald nicht mehr da sein.

    VLC könnte schon sehr bald verschwinden

    Das Projekt VLC hat angedeutet, dass es schon sehr bald aufgrund der neueren rechtlichen Entwicklung in Frankreich ganz eingestellt werden könnte.

    Bereits seit einiger Zeit läuft eine politisch motivierte Kampagne gegen freie Software in Frankreich, die schon sehr bald das Ende des populären Multimedia-Players VLC (VideoLAN) einläuten könnte. Die Entwickler der beliebten freien Software verweisen darauf, dass eine geplante und im Eilverfahren durchgesetzte rechtliche Änderung das Vertreiben von VLC mit der Fähigkeit, DVDs zu lesen und kopieren, unmöglich machen wird.

    In dem offenbar kurz vor der Entscheidung stehenden Gesetzeszusatz, DADVSI, der mit Nachdruck französischer Interessenverbände der Inhaltsanbieter-Industrie propagiert wird und sich an die European Union Copyright Directive (EUCD) anlehnt, die nach dem amerikanische Vorbild des Digital Millenium Copyright Act (DMCA) gestrickt ist, werden drastische Einschränkungen erwartet. Darin werden einschneidende Maßnahmen zur Beschränkung des Kopierens und der Verwendung von digitalen Inhalten auf DVD und anderen Medien gefordert. So soll Käufern digitaler Inhalte unter anderem gesetzlich verboten werden, Kopierschutzmechanismen jeglicher Art zu umgehen. Selbst öffentliche Bemerkungen zu diesem Thema sollen unter Strafe gestellt werden, befürchten die Macher von VLC. Die Veröffentlichung oder das Schreiben von Software, die zur Umgehung von Schutzmechanismen in der Lage ist, soll gänzlich verboten werden. Jegliche Zuwiderhandlung gegen dieses Digitale Restriktions-Management soll mit Gefängnisstrafen bis zu drei Jahren geahndet werden können. Schon im Vorfeld hatte es unmissverständliche schriftliche Drohungen gegen Autoren freier Software in Frankreich gegeben, die die französische Sektion der FSF auf ihrer Website öffentlich zitierte.

    Die entscheidende Abstimmung der Gesetzesvorlage ist als dringliche Sache mit geringem Diskussionsbedarf eingestuft worden und soll in der Nacht vom 22. auf den 23. Dezember möglicherweise endgültig verabschiedet werden. Der gewählte Zeitpunkt sichert dem Vorhaben ein geringes öffentliches Interesse, weil wohl alle mehr mit ihren Vorbereitungen auf das Weihnachtsfest beschäftigt sein dürften. Das VLC-Projekt ruft zur Unterstützung des Widerstands gegen die erwartete Gesetzeslage auf. Als Unterstützung des Widerstandes schlägt das VLC vor, einen offenen Brief an das Büro des französischen Premiers zu schreiben.
    Quelle: http://www.pro-linux.de/cgi-bin/NB2/...show.9040.7010..

    Zum Glück ist der Quellcode des Programmes einsehbar, also wird sich mit etwas Glück vielleicht jemand finden, der weitermacht. Das wird allerdings nur in solchen Ländern gehen, in welchen die Media-Mafia nicht so viel legislativen Einfluss hat, also außerhalb der USA und wohl auch außerhalb der EU.
    Geändert von Touji (16.12.2005 um 20:07 Uhr)
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  15. #55
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    Ich weiß bei solchen News immer nicht ob ich wegen so einer grenzenlosen Dummheit lachen oder weinen sollte
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  16. #56
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    Zitat Zitat von Masterwild
    Ich weiß bei solchen News immer nicht ob ich wegen so einer grenzenlosen Dummheit lachen oder weinen sollte
    Wohl eher Bösheit statt Dummheit, denn ich denke mal, diesen Leute wird sehr wohl bewußt sein was sie da anrichten.
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  17. #57
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    Gericht befürwortet Schlichtungsvorschlag für Sammelklage gegen Sony BMG

    Der District Court for the Southern District of New York hat einem Vorschlag für die Beilegung einer Sammelklage gegen das Plattenlabel Sony BMG vorläufig zugestimmt. Danach sollen die Käufer einer CD, die mit XCP-Kopierschutzsoftware versehen war, 7,50 US-Dollar bekommen und zusätzlich ein Album aus einer Liste von 200 Titeln gratis herunterladen können. Wahlweise stehen ihnen drei Gratis-Downloads zu. Käufern einer CD mit MediaMax-Software soll ein Frei-Download zustehen, berichtet die Electronic Frontier Foundation. Beide Betroffenengruppen sollen die gekaufte CD durch eine Version ohne Kopierschutz-Software ersetzt bekommen. Auch verzichtet Sony BMG darauf, Daten über die Nutzung der CDs zu sammeln und stoppt die Produktion von CDs mit XCP- und MediaMax-Software.

    Die Kopiersperren XCP der britischen Firma First4Internet sowie MediaMax von Suncomm kamen auf etwa fünf Millionen CDs zum Einsatz. Betroffen sind über 50 Titel, darunter die aktuellen Alben von Neil Diamond und Cyndi Lauper. Wer diese CDs in sein CD-Laufwerk einlegte, setzte sich damit einem unkalkulierbaren Risiko aus. Eine Neil-Diamond-CD hatte sich der US-Bürger James Michaelson gekauft, der die Klage zusammen mit anderen Betroffenen eingereicht hatte. Der Schlichtungsvorschlag lag der Richterin seit Ende 2005 vor. Die Kläger, die Mitte Februar über die Einigung informiert werden, haben bis zum 1. Mai 2006 Zeit, zuzustimmen oder auf eigene Faust zu klagen.

    Weitere Ermittlungen wegen Sony BMGs Kopierschutzpraktiken laufen auf Initiative des Generalstaatsanwalts von New York, in Texas, Floida, Illinois und Italien. Auch in Kanada werden derzeit Sammelklagen gegen das Plattenlabel eingereicht.
    http://www.heise.de/newsticker/meldung/68111

    Wenn eine Durchschnittsperson hunderte von Computern mit Rootkits ausgestattet hätte und geschnappt worden wäre, würde wohl eine lange Gefängnisstrafe dabei herauskommen.

    Ich verstehe nicht so ganz, wieso man bei SonyBMG so einen Unterschied macht und die verantwortlichen Führungskräfte auf ähnliche Weise bestraft. Soviel zu "alle sind vor dem Gesetz gleich". Sollte wohl eher heißen "alle sind vor dem Gesetz gleich..es sei denn es sie haben Geld und Einfluss oder gehören einem internationalen Konzern an".

    Nunja sei's drum, die Strafverfahren laufen ja noch.
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  18. #58
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    Richter segnet Einigung im Verfahren um Sony-BMG-Rootkit ab

    Das New Yorker Bezirksgericht hat die Ende vorigen Jahres vorgeschlagene Schlichtung zwischen Sony BMG und Sammelklägern im Prozess um Kopiersperren genehmigt. Das teilt die Bürgerrechtsorganisation Electronic Frontier Foundation (EFF) mit, die an dem Verfahren beteiligt war. Alle Sony-BMG-Kunden, die nach dem 1. August 2003 eine CD mit dem missglückten DRM-System erworben oder genutzt und ihre Ansprüche angemeldet haben, bekommen eine Entschädigung.

    In dem Verfahren ging es um die Kopiersperren XCP der britischen Firma First4Internet sowie MediaMax von Suncomm. Sie wurden auf etwa fünf Millionen CDs eingesetzt. Betroffen sind über 50 Titel, die in Japan, Kanada und den USA verkauft wurden. Die von den "Kopierschutzmechanismen" installierten Treiber machen Windows-PCs und Mac-Rechner für wohlgezielte Angriffe anfällig.

    Neben Entschädigungen in Form von Album-Downloads oder der Zahlung von 7,50 US-Dollar verspricht Sony BMG laut Einigung auch, keine weiteren CDs mit der inkriminierten Technik zu produzieren und zu vertreiben. Das Plattenlabel hatte bereits die betroffenen CDs zurückgerufen und begonnen, sie vom Markt zu nehmen.
    Quelle: Heise Online

    Stellt sich jetzt nur noch die Frage was aus den Strafverfahren gegen Sony BMG geworden ist.
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  19. #59
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    das werden sie aussitzen bis sie insolvent sind wenn die ps3 floppt

    oder sie werden es aussitzen und nach zich jahren dann doch die geldbörse öffnen wenn die ps3 ein erfolg wird

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  20. #60
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    Ich glaube ja nicht, dass sich ein Gericht ewig lang hinhalten lassen wird. Aussitzen wird also nur begrenzt möglich sein, denk ich mal. Vielleicht sind die Verfahren auch inzwischen eingestellt worden, ich habe jedenfalls lange Zeit nichts mehr darüber gelesen.
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