Der Speicherspezialist Mosaid stellt auf der Flash Memory Summit 2010 einen interessanten Ansatz für SSD-Festplatten vor: steckbare Speichermodule. Diese nennt der Hersteller Hyperlink NAND (HLNAND). Der Controller für dieses Produkt stammt dabei von der Firma Indilinx.

In ersten Tests spricht Mosaid von einer Lese-Performance von 213 MBit/s und einer Schreibrate von 130 MBit/s auf einem einzigen Kanal. Die Produkte der Konkurrenz benötigen acht und mehr Kanäle, um auf den gleichen Durchsatz zu kommen.

Die SSD mit HLNAND-Flashspeicher ist kompatibel mit Serial ATA2 und derzeit in einem 3,5-Zoll-Festplattengehäuse untergebracht. Eine notebook-taugliche 2,5-Zoll-Version ist aufgrund des Platzbedarfs der HLNAND-Speicherriegel noch nicht möglich. Im Prototyp auf der Messe stecken zwei 64-GB-HLNAND-Module, auf deren beiden Seiten insgesamt acht Chips verlötet sind.

Momentan musste der Hersteller den HyperLink-Channel-Takt von üblichen 133 MHz auf 75 MHz reduzieren. In der späteren Finalversion soll der Takt pro Kanal wieder 133 MHz betragen. Dadurch käme der Hersteller auf Durchsatzraten oberhalb von 1 TB/s für Lesen und Schreiben.

Über die Verfügbarkeit dieses Produkts wollte Mosaid leider noch nichts verraten.
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Ich bin ja mal gespannt ob sich das durchsetzen wird oder es nur ein Schnellschuss nach hinten wird.

Was allerdings noch interessanter ist wohl eher Das:

Besitzern eines Motorola Milestone, Dell Adamo oder Cowon S9 wird es vermutlich bereits aufgefallen sein, dass das Display extrem kratzfest und widerstandsfähig ist. Glaubt man nun der neusten Pressemitteilung, so baut die Corning, Inc. nun ihre Kapazitäten aus, um größere Mengen Displays für große LCD Fernseher produzieren zu können. Das würde für uns Endbenutzer bedeuten, dass wir schon 2011 ein Fernsehgerät kaufen könnten, dessen Bildschirm nahezu unzerstörbar ist.

Die genaue Bezeichnung des Herstellers lautet allerdings 'stab-proof', was so viel bedeutet wie stichfest, was ihr in einem Video von Engadget unten näher betrachten könnt. Auch wenn es ziemlich brutal erscheint, das Dislay trägt keinen Schaden davon, zumindest nicht die Oberfläche. Ob es für die Flüssigkristallschicht so gesund ist, lassen wir mal im Raum stehen.

Der genaue Prozess ist natürlich Firmengeheimnis, allerdings lässt dich der folgenden Grafik entnehmen, dass das Glas einer speziellen chemischen Behandlung unterzogen wird, um es widerstandsfähiger zu machen. Laut Corning ist das Gorilla Glass auch für 3D Fernseher geeignet, macht es also auch für die Zukunft verwendbar.

Zwar wird der Aufpreis laut Engadget ca. 60 US$ betragen, bei einem Fernseher der weitaus teurer ist sollte dieser Unterschied allerdings kaum auffallen.
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Wenn wir also in Zukunft versuchen unsere Monitore mit einer Tastatur oder Sonstigen zu vergewaltigen entsteht kaum Sachschaden. ^^