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Empfohlene Freeware +linkliste Sammeltopic

Eine Diskussion über Empfohlene Freeware +linkliste Sammeltopic im Forum Technik Ecke. Teil des Off Topic-Bereichs; Zitat von deamon hm ehrlichgesagt hab ich bis jetzt erst relativ wenig leute getroffen die wirklich debian benutzen, die meisten ...

  1. #61
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    Zitat Zitat von deamon
    hm ehrlichgesagt hab ich bis jetzt erst relativ wenig leute getroffen die wirklich debian benutzen, die meisten haben halt irgendwelche debian derivate..

    hm ansonsten noch was kurzes zu gnu gpl:
    Debian ist als Desktop System nicht allzusehr verbreitet, weil halt nur alle 2 Jahre eine stabile Version veröffentlicht wird. Das ist zwar für Serverbetreiber sehr praktisch, weil sie dann genau wissen, dass sie ein wirklich stabiles System haben, aber Desktopanwender wollen halt keine 2 Jahre alte Software benutzen (weshalb sie entweder debian unstable oder halt eine andere debian basierte distro benutzen müssen).
    Dennoch ist Debian eine der Einflussreichsten und bekanntesten Linux Distros und ausserdem wohl auch die, die die Freie Software Ideale am konsequentesten praktiziert.
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  2. #62
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    Debian wird immer noch hauptsächlich für Server verwendet, da es relativ sicher ist und die stable-Version dank monate- oder jahrelangen Tests so stabil ist wie kaum ein anderes Betriebsystem. Nicht umsonst hat es 2 1/2 Jahre von der letzten stabilen Version Woody zum vor kurzem als stabil eingestuften Sarge gedauert. (Das und die "Diskussionsfreudigkeit" der Debianentwickler. Die nehmen es mit der GPL extrem genau. )

    Stimmt, für Desktops werden meist diverse Derivate verwendet, da Debian noch bis für kurzem für sein relativ newbeefeindlichen Installer bekannt war. Das Problem dürfte mit Sarge allerdings Geschichte sein.

    Zu Gentoo nur so viel: Nicht jeder ist bereit 3 Tage für eine Stage 1-Installation zu investieren, welche noch dazu ohne Handbuch kaum zu bewerkstelligen ist. Man macht fast alles "von Hand", egal ob es nun um das Partitionieren der Festplatte, die Konfiguration des Kernels oder das Schreiben der Bootloaderkonfiguration ist, der Installer hält sich vornehm zurück. Bei Gentoo wird das gesamte System von Grund auf kompiliert und an den jeweilgen Rechner optimiert. Im punkto Performance dürfte es kaum ein Betriebssystem mit einer Stage 1-Installation aufnehmen können, aber die Installation kostet wie gesagt sehr viel Zeit und Nerven. (Ich weiß wovon ich rede, habe mich selbst mal an eine Stage 1-Installation gewagt. Mit dem Ergebnis, dass ich dank eines Tippfehlers beim Schreiben der Bootloaderkonfiguration das bereits fertigkompilierte System nicht starten konnte und somit 2 1/2 Tage vollkommen für die Katz waren. Danach hatte irgendwie keinen Bock mehr auf Gentoo. ). Die optionalen Stage 2- und 3-Installationen kosten zwar weit weniger Zeit und sind weniger umständlich, aber immer noch ziemlich anspruchsvoll.

    Zitat Zitat von Masterwild
    Welchen Vorteil hat man als Desktop Anwender eigentlich von einem BSD System?
    Ich hatte bisher leider nur wenig mit BSD-Systemen zu tun, also kann ich nicht allzu sehr in Detail gehen.

    Ein Vorteil ist sicherlich das Portssystem. Dieses ist für die Softwareinstallation zuständig und kümmert sich auch um Abhängigkeiten, ähnlich wie es die vergleichbaren Programme Apt, YaST, Yum oder Urpmi unter Linux tun, allerdings kann man damit nicht nur vorkompilierte Software installieren (RPMS und DEBs sind vorkompiliert), sondern diese auch aus dem Quellcode einkompilieren lassen.
    Die Gentooentwickler haben die Idee mit des Portssystems aufgegriffen und mit Portage etwas ähnliches für Linux entworfen. Seitdem kann man auch unter Linux Software mit Abhängigkeitenprüfung aus den Quellen installieren. Bei den BSDs gibt so etwas allerdings schon seit Urzeiten.

    Die BSDs sind allerdings näher mit Unix als mit Linux verwandt, so dass manches dort ein wenig anders funktioniert als man das von Linux kennt.

    Ein weiterer Unterschied zu Linux ist die Lizenz. Die BSD-Lizenz ist sogar noch weniger restriktiv als die GPL, da man BSD-lizensierte Software auch in kommerzielle Software einbauen darf, ohne den Quellcode offenlegen zu müssen. Die einzige Voraussetzung ist allerdings, dass ein Vermerk mit dem Namen des Authors (des BSD-Codes) in den diesen Code verwendenden Anwendungen auftauchen muss.
    Ob dies nun ein großer Vorteil gegenüber der GPL ist, darüber läßt sich sicherlich streiten. Auf jeden Fall sind kommerzielle Softwareunternehmen eher an BSD-Code interessiert, so ist z. B. eine Menge FreeBSD-Code in Mac OSX mit eingeflossen. Apple würde nur ungern Quellcode von OSX offenlegen wollen, wozu sie bei Verwendung von GPL-Code gezwungen wären. (Persönlich stehe ich der BSD-Lizenz eher skeptisch gegenüber, da sie zum "Quellcodeschnorren" einlädt und die Community nicht von evtl. Verbesserungen profititiert, wenn der Code erstmal in einem propritären Programm geschluckt wurde, aber sie hat sicherlich Vorteile wenn man Standarts etablieren möchte.)

    Ich sehe die BSDs gegenüber Linux nicht als absolut über- oder unterlegene Betriebssysteme an, sondern eher als Alternative.

    *edit: Irrtum meinerseits, OSX steht bereits unter einer freien Lizenz und ist zu einem großen Teil quelloffen.
    Geändert von Touji (19.07.2005 um 08:57 Uhr)
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  3. #63
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    Danke für die Erklärung, hast dir echt Mühe gegeben

    So eine Gentoo Installation wäre bestimmt mal was für lange, regnerische Wochenenden. Momentan ist mir mein Apt (besonders danke aptitude) einfach viel zu komfortabel, um davon abzulassen. Das manuelle Erfüllen von Abhängigkeiten von Programmen beim selber kompilieren kann ganz schon nervig sein

    Zum Thema BSD: So weit ich weiss, sollen BSD Systeme allgemein auch stabiler laufen als Linux Systeme.

    @Touji: Welche Distro benutzt du eigentlich?
    Geändert von Psychot (12.07.2005 um 23:10 Uhr)
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  4. #64
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    Der Lerneffekt bei Gentoo ist natürlich nicht Ohne, denn auch die deutschsprachigen Onlinehandbücher sind sehr gut. Man sollte die Installationsanleitungen aber am besten komplett ausdrucken (~50 Seiten) und dazu noch die Anleitung zur Installtion des X-Servers und der jeweilgen Desktopumgebung (für KDE und GNOME gibt gute Anleitungen) bevor man sich daran wagt. Es sei denn man hat noch einen anderen an Internet angeschlossen PC rumstehen, dann kann man die Anleitung ja online lesen. Ich würde vorher auch versuchen eine brauchbare grub.conf (Grub = der Bootloader) von Gentoo zu ergooglen und auszudrucken, an dieser kann man sehen wie die Datei in etwa aufgebaut und welche Infos Grub braucht. Man muss die dortigen Angaben dann nur noch an die jeweilgen Laufwerke und die jeweilige Kernelversion anpassen (Gentoo stellt einem mehrere Kernel zu Auswahl).
    Wenn man die grub.conf vermasselt ist die ganze Installation gescheitert (btw: Die grub.conf ist der vorletzte Schritt der Installation, kommt also erst ganz am Ende dran).

    Gentoo braucht für die Installation aber auch einen Interntanschluss, es sei denn man will die veraltete Version von auf der CD installieren.

    Falls man sich tiefer mit Linux und dessen Funktionsweise auseinandersetzen möchte, ist Slackware gegenüber Gentoo aber vielleicht vorzuziehen. Man muss/kann dort auch vieles händisch erledigen, aber zumindest hat Slackware ein Installationprogramm, welches diese Bezeichnung auch verdient und der Zeitaufwand ist bedeutend geringer. Man lernt dabei auch einiges.
    Nach der eigentlichen Installation muss man sich dann aber noch mit diversen Konfigurationen auseinandersetzen, um das System an seine Bedürfnisse anzupassen.

    Wenn man den Umgang mit der Kommandozeile und rumwerkeln an Konfigurationsdateien mittels Texteditor scheut, sollte man aber um beide Distros einen Bogen machen. Man muss sich auch nicht schämen, wenn man sich nicht so genau mit den Innereien von Linux auseinandersetzen will, es gibt schließlich für fast jeden Geschmack die passende Distribution. Für wen ein Computer einfach nur funktionieren soll, ohne dass man sich damit näher befassen muss, für den sind aber beide Distros keine gute Wahl. Dann doch eher SuSE, Ubuntu, Mandriva &. Co.

    Zu den BSDs: Ich hatte nur kurze Zeit FreeBSD benutzt, zu wenig Zeit um in Punkto Stabilität genug eigene Erfahrung gesammelt zu haben. Besonders instabil kam mir das aber nicht vor. Bei FreeBSD gibt es ähnlich wie bei Debian neben einer aktuelleren Version (Current) auch eine stabilere Version, die dafür aber logischerweise auch nicht die neueste Software am Bord hat (stable). Ich hatte damals die Currentversion verwendet. Ich glaube aber nicht, dass sich FreeBSD stable und Debian stable in Punkto Stabilität großartig unterscheiden. Dürfte also ziemlich stabil sein.

    Zu den anderen BSDs habe ich keinerlei eigene Erfahrung, aber die Unterschiede zwischen den einzelnen BSDs sollen bedeutend größer sein als bei den einzelnen Linuxdistributionen.

    Ähnlich wie Linux werden auch die BSDs gern für Server verwendet, da sie recht performant sein sollen. Sie halten auch diverse Rekorde, NetBSD ist das Betriebssystem, welches auf den meisten unterschiedlichen Plattformen läuft, OpenBSD das oder zumindest eines der sichersten. Diese beiden sind aber nun wirklich eher für Server gedacht und für Desktops nicht die erste Wahl.

    PC-BSD ist das erste BSD, welches ernsthaft auf Desktop-Nutzer abzielt. Es basiert auf FreeBSD Current und dürfte eigentlich somit auch kompatibel zu dessen Software sein..

    Aber wie bereits in einem früheren Post erwähnt, hinken die BSDs bei Hardwareunterstützung und im Multimediabereich den Linuxen im Moment noch etwas hinterher.

    P. S.
    Ich benutze Arch Linux.

    _ _ _ _ _
    *edit:
    Falls du dich wirklich an einer Gentooinstallation versuchen willst, wäre es vielleicht besser noch ein paar Monate auf das nächste Version zu warten. Zur Zeit werkeln ein paar Entwickler nämlich an einem neuen Installationprogramm. Wahlweise soll man zwar immer noch die alte Hardcore-Installationsvariante verwenden können, aber er soll auch eine andere Methode anbieten, die einem die Installation etwas erleichtern soll. Falls der Installer bis dahin fertig ist, dann soll er in der nächsten Version schon enthalten sein.
    Geändert von Touji (13.07.2005 um 01:51 Uhr)
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  5. #65
    Schrödingers Katze
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    kennt jemand ne vernünftige freewarealternative zum windoof editor/notepad/wordpad?

    einen, der auch mit unix zeilenumbrüchen und sonderzeichen zurechtkommt?

    das wäre mal was für die linksammlung...

    http://www.editpadpro.com/editpadlite.html

    den z.b.
    Geändert von Springmaus (16.07.2005 um 18:38 Uhr)
    cya

  6. #66
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    Hier ist eine Auswahl von Texteditoren, vim und emacs sollten zumindest mit Unixzeilenumbrüchen zurechtkommen, da sie ja auch von dort kommen. Einfach mal durchprobieren.
    http://osswin.sourceforge.net/#text
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  7. #67
    UF Stubenkater
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    http://free.pages.at/coolingsoftware/

    Hier findet man Software um den CPU bei Inaktivität des Systems automatisch runterzutakten damit die Stromaufnahme und die Hitzeentwicklung des CPUs sinkt.
    Eine geneauere Beschreibung findet man direkt auf der Seite. Sehr interessant für Notebookuser

  8. #68
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    Danke nochmal für die Erklärung, Touji . Ich werd mich demnächst warscheinlich mal etwas intensiver mit Gentoo beschäftigen.

    @Springmaus: Unter Windows würde ich Notepad2 benutzen, wie es da allerdings mit Unixzeilenumbrüchen aussieht, weiß ich nicht (http://www.flos-freeware.ch/notepad2.html)
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  9. #69
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    Es geht auch noch ein Stück komplizierter: Linux From Scratch. Da baut man sich sein Linux selbst zusammen, was ein sehr großer Aufwand ist einem aber sehr viel Kontrolle über die einzelnen Komponenten gibt. Das Richtige für Kontrollfanatiker. Allerdings hat es standartmäßig keinen Paketmanager, stattdessen muss man neue Software von Hand einkompilieren. Wobei es sicherlich möglich sein wird selbst einen einzubauen. Mir ist das alles zu viel Aufwand und ich habe LFS deshalb noch nicht ausprobiert, aber es soll ja Leute geben die darauf stehen.
    http://www.linuxfromscratch.org/
    Deutsche Dokumentation von LFS

    Die vorteilhafte, weil lehrreiche Installtion von Gentoo (und LFS) kann aber auch schnell zum Nervtöter werden. Während man bei den ersten Malen einer Stage 1-Installation einiges über den Aufbau und die Funktion eines Linuxsystems lernt, kann einem die 3-tägige Installation aber schnell auf den Keks gehen, wenn man die Distribution mehrmals oder auf mehreren Rechnern installieren muss/will. Fairerweise muss man aber dazu sagen, dass man Gentoo im Prinzip nur 1 x auf einen Computer installieren muss. Die systemeigenen Programme und Portage reichen schon um Gentoo immer auf der Höhe der Zeit zu halten, die vielen verfügbaren Wikis und Tutorials helfen einem dabei. Falls aber wirklich mal etwas sein sollte (unerwarteter Stromausfall, Fehler bei administrieren u. ä.), weswegen das System nicht mehr funktioniert, dann ist man wegen eines bevorstehenden mehrtägigen Installationsmarathons wohl frustrierter als wenn man nur mal eben schnell Ubuntu oder SuSE installiert.

    Das ist auch einer der Gründe warum ich mich für Archlinux entschieden habe. Man hat zwar während der Installation nicht ganz so viele Optimierungsmöglichkeiten wie bei den obengenannten quellbasierten Distros, aber man hat immer noch genügend Einfluss um nur das zu installieren was man auch wirklich braucht. Man installiert ein paar Basispakete von der Installations-CD, nur soviel wie man für ein grundlegend funktionierendes System braucht. Was man sonst noch braucht (z. B. X-Server oder Desktopumgebung) installiert man anschließend mit dem Paketmanager Pacman. Pacman installiert die Software allerdings nicht aus den Quellen, sondern Binärpakete. Die Software ist somit nicht ganz so auf dein System optimiert wie das bei der Installation aus den Quellen der Fall wäre, aber da die Binärpakete keine eierlegenden Wollmilchsäue sein sollen, sondern sich auf wenige Computerarchitekturen* beschränken, läuft die Software trotzdem vergleichweise fix. Ein weiteres Geschwindigkeitsplus ergibt sich dadurch, dass man halt nur installiert was man auch nutzt, also standartmäßig auch keine unnötigen und dennoch performancefressenden Systemdienste und Daemons laufen. Bei vielen kommerziellen Distritutionen ist dies leider der Fall, denn deren Distributoren sind logischweise daran interessiert, dass ihre Distro out-of-the-Box für alles Mögliche zu gebrauchen ist, um dem Anwender unnötige Konfigurationsaufgaben abzunehmen. Dies drückt aber wie gesagt auf die Geschwindigkeit.

    Die Installation von Archlinux vom Partitionieren bis zum ersten einloggen bei KDE (=grafische Desktopumgebung) hat bei mir keine 2 Stunden gedauert. Man ist dann zwar noch lange nicht fertig, Aufgaben wie die Installation des Druckers, das Anlegen von Usern und Gruppen sowie das Festlegen von deren Berechtigungen, das Anpassen der fstab u. ä. liegen schließlich noch vor einem. Mit Hilfe von den Wikis, google und dem Texteditor sind das aber keine unlösbaren Aufgaben. Zur Not sucht man halt im deutschsprachigen Userforum nach Rat.

    *Nur PCs (x86) keine Power-PCs, Sparcs o. ä. und nur 686er. Auf Prozessoren unterhalb eines Pentium II ist es also nicht lauffähig. Ein AMD64-Port ist zur Zeit in Arbeit, die 686er-Version dürfte darauf aber auch laufen.)

    P.S.
    Unabhängig vom Erfolg ist es aber auf jeden Fall keine nutzlose Sache, wenn man sich mal mit einer Gentooinstallation beschäftigt, die Installation kann zwar scheitern, aber das dabei erlangte Wissen kann einem so schnell keiner nehmen.

    _ _ _

    Ein Programm zum bearbeiten von id3-Tags von MP3-Dateien. Manche MP3s haben ja bekanntlich nicht unbedingt optimale Bezeichnungen, sondern eher einen wirren Zeichensalat wenn man sie mit einem Audio-Player abspielt. Das deutet auf vermurkste id3-Tags hin, mit Kid3 kann man das korrigieren.
    http://kid3.sourceforge.net/
    Geändert von Touji (23.07.2005 um 18:29 Uhr)
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  10. #70
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    Die vorteilhafte, weil lehrreiche Installtion von Gentoo (und LFS) kann aber auch schnell zum Nervtöter werden. Während man bei den ersten Malen einer Stage 1-Installation einiges über den Aufbau und die Funktion eines Linuxsystems lernt, kann einem die 3-tägige Installation aber schnell auf den Keks gehen, wenn man die Distribution mehrmals oder auf mehreren Rechnern installieren muss/will. Fairerweise muss man aber dazu sagen, dass man Gentoo im Prinzip nur 1 x auf einen Computer installieren muss. Die systemeigenen Programme und Portage reichen schon um Gentoo immer auf der Höhe der Zeit zu halten, die vielen verfügbaren Wikis und Tutorials helfen einem dabei. Falls aber wirklich mal etwas sein sollte (unerwarteter Stromausfall, Fehler bei administrieren u. ä.), weswegen das System nicht mehr funktioniert, dann ist man wegen eines bevorstehenden mehrtägigen Installationsmarathons wohl frustrierter als wenn man nur mal eben schnell Ubuntu oder SuSE installiert.
    Nach einer Gentoo Installation wäre das Erste was ich machen würde sowieso ein komplettes Backup dieser

    Mein momentanes Linux (Ubuntu) hab ich auch mit der Option server--expert installiert. Diese ist im Prinzip genau das selbe wie du es bei Arch Linux beschrieben hast. Es wird ein funktionierendes Basissystem installiert, den Rest macht man selber. Allerdings werden selbst bei dieser Installation für meinen Geschmack noch zuviele Unnötige Sachen mitinstalliert (LVM, cups, ntpdate etc.), weshalb ich ja auch überlege, auf ein anderes Linux umzusteigen. Ansonsten bin ich mit meinem momenaten System Ubuntu + XFCE4 eigentlich ziemlich zufrieden (KDE mag ich übrigens überhaupt nicht).

    Immerhin hab ich in den 4 1/2 Wochen Ferien, die ich noch hab, was zu tun . Ich suche jetzt ersteinmal nach benötigten Dokumentationen etc.
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  11. #71
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    Es gibt bei Archlinux neben Pacman für Binärpakete noch das Arch Build System (ABS) mit dem man eigene Pakete bauen, bereits installierte Pakete mit veränderten Einstellungen (Compilerflags) neu bauen lassen oder auch sein ganzes System neu kompilieren lassen kann. Das ist allerdings optional. Ich will die Distro niemandem aufschwatzen, soll jeder selbst herausfinden welches Betriebssystem ihm am besten gefällt. Mir gefällt Archlinux von den bisher ausprobierten Distros jedenfalls am besten.

    Viel Spaß/Erfolg bei deiner Gentooinstallation.

    Falls dir Portage später (nach der Gentooinstallation), bei der Installation eines Programmes o. ä., rät, etc-update auszuführen, dann mach das nicht einfach, sondern such vorher ein Wiki dazu raus und überleg dir genau was du mit welchen der Dateien machen willst. Etc-Update ist wohl die Neulingfalle Nr. 1 bei dieser Distro, in die bin ich fast reingeplumpst. (D. h. ich bin reingeplumpst, aber zum Glück war die Datei nicht ganz so wichtig. )

    Eine andere Sache bei der man aufpassen muss ist ein Update von GCC. Da damit die ganzen Pakete ins System einkompiliert werden/wurden kann es zu Problemen zwischen den Paketen, die mit der alten Version kompiliert worden, und denen, die mit der neuen Version kompiliert wurden, kommen. U. u. musst du nach einem Update von GCC dein System mit der neuen GCC-Version noch einmal neu bauen/kompilieren lassen um diesen Problemen aus dem Weg zu gehen. Dazu lassen sich aber bestimmt auch gute Wikis ausfindig machen.

    Wenn du ein paar Trockenübungen mit Portage machen willst, ohne dich durch die lange Installation von Gentoo zu quälen, bietet sich dazu Vidalinux an. Es benutzt den gleichen Installer wie Red Hat/Fedora und führt damit eine Stage 3-Installation durch.

    P. S.
    KDE ist nur die Desktopumgebung meiner Wahl und ist auch nicht komplett installiert. U. a. stehen auch GNOME, XFCE3 u. 4, Fluxbox und Enlightenment zur Auswahl.

    Hat XFCE inzwischen eigentlich einen Systray?

    *edit: Manchmal bin ich echt eine blinde Nuss, Systray gefunden. -_-''
    Der Dateimanager XFFM suckt, aber wenn man Rox installiert hat ist XFCE ist auch das Filemanagement bequem. ^_^
    Geändert von Touji (25.07.2005 um 23:26 Uhr)
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  12. #72
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    weniger ein nützlicher link, als mehr just for fun...



    schöne costumsignaturen, die deine aktuelle IP , deinen internetprovider und deinen browser anzeigen...

    ganz nett...

    kann man sich auch selber zusammenbasteln oder ausm baukasten auswählen...

    http://www.danasoft.com/


    nur so nebenbei
    cya

  13. #73
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    Zitat Zitat von Touji
    Hat XFCE inzwischen eigentlich einen Systray?

    *edit: Manchmal bin ich echt eine blinde Nuss, Systray gefunden. -_-''
    Der Dateimanager XFFM suckt, aber wenn man Rox installiert hat ist XFCE ist auch das Filemanagement bequem. ^_^
    Sorry habs erst jetzt gelesen aber du hast dir deine Frage ja eh schon selber beantwortet.

    Wo du es gerade ansprichst: Ich hab trotz stundenlangem Suchen bis jetzt unter Linux noch keinen Dateimanager gefunden, der mir wirklich zusagt. xfs gefällt mir ganz gut, ist aber leider kein gtk2 Programm. Ansonsten sind endeavour2 und krusader (leider qt/kde) ganz vernünftig. Was mir aber z.b. bei allen Dateimanagern fehlt ist ein frei konfigurierbares Kontextmenü bzw. allgemein mehr Möglichkeiten, den Dateimanager an den eigenen Geschmack anzupassen (in der Hinsicht gefällt mir sogar der Windows Explorer besser...).

    Momentan überlege ich noch, ob ich für mein Gentoo Gnome oder XFCE4 benutze (mein erster Versuch ist fehlgeschlagen, da mein Prozessor einen Fehler hatte und mein PC während dem emergen öfters abgestürzt ist ). Welche Dateisysteme benutzt du eigentlich? Ich habe mich jetzt für ext2 für /boot und ReiserFS für den Rest entschieden.

    Wenn ich grad mal beim Fragen bin: Weisst du zufällig, ob der NTFS Write Support im Linux Kernel nicht mehr experimentell ist? Im Kernel Installer wird er zumindestens mit NEW und nicht mehr mit EXPERIMENTAL gekennzeichnet.
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  14. #74
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    Beim Konqueror kann man ein wenig an den Servicemenüs rumbasteln. Meiner Meinung nach ist das der beste Dateimanager den ich bisher ausprobiert hab, ich finde ihn auf jeden Fall praktischer als den Windows Explorer, aber Geschmäcker sind ja bekanntlich verschieden und das ist auch gut so. (Konqueror ist aber logischerweise auch kein GTK-Programm. ) Ansonsten habe ich bisher Krusader, Nautilus, Rox, Xffm und Evidence (und Midnight Commander sofern man den mitzählen möchte) ausprobiert und bis auf die letzten beiden hatten mir alle ganz gut gefallen.

    Falls du XFCE verwenden willst ist es eigentlich ziemlich egal für welchen Dateimanager du dich entscheidest, unter XFCE laufen sie alle ziemlich fix, egal ob es nun ein GTK- oder ein QT-Programm ist. Nur bei der Zeit die sie für den Start brauchen gibt es kleine Unterschiede.

    Wie der NTFS Write Support zur Zeit eingestuft ist weiß ich nicht so genau, ich wäre aber auf jeden Fall vorsichtig damit. Rein technisch gesehen ist es schwieriger eine Datei von Linux aus sauber auf eine NTFS-Partition zu schreiben als die Partition als Ganzes zu verändern, falls beim Schreiben einer Datei etwas schiefgeht ist schnell das ganze Dateisystem unbrauchbar. Das Linux überhaupt etwas mit dem Dateisystem anfangen kann ist nur ausgiebigem Reverse Engineering zu verdanken, denn wie NTFS genau funktioniert wissen nur ein paar wenige amerikanische Firmen und die sind nicht daran interessiert dieses Wissen zu teilen.

    Meine Bootpartion benutzt auch ext2, die Rootpartion ext3. Ext3 mag ich ganz gern, weil es recht fix und stabil ist und Journaling unterstützt. Gegen ReiserFS spräche aber im Prinzip auch nichts.

    Ob du nun XFCE oder GNOME benutzen willst, musst du wohl selbst entscheiden, zur Not kann man ja beides installieren und am Ende die Umgebung, die man nicht bevorzugst, wieder entfernen. GNOME ist dank vieler hilfreicher Funktionen sicherlich bequemer aber halt auch ressourcenfressender als XFCE. (Die 2.10er-Version war bei mir sogar gieriger als KDE.) Eine Sache mit der ich bei XFCE immer Probleme hatte sind die Sonderzeichen beim dt. Tastaturlayout (z. B. das @ u. a. Zeichen die als Tastenkombination zusammen mit "alt" getippt werden). Das Problem habe ich nie wirklich lösen können, denn die Einstellungen der rc.conf und xorg.conf hat XFCE geflissentlich ignoriert. Das ß und die Umlaute haben aber zum Glück funktioniert.
    Geschwindigkeit ist sicherlich kein unwichtiger Faktor bei der Auswahl einer Desktopumgebung, aber im Endeffekt sollte man sich für die Umgebung entscheiden die einem am besten liegt/gefällt. Man will sie schließlich noch lange Zeit benutzen und wenn einem zu viele Kleinigkeiten auf den Keks gehen, kann das die Geschwindigkeit auf Dauer auf nicht wett machen.
    Geändert von Touji (08.08.2005 um 08:45 Uhr)
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  15. #75
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    Eine kleine Ergänzung zum Linux NTFS Support (von der Linux NTFS Projekt Seite):
    Still read-only, but with safe file overwrite support on all Windows versions without changes to the file size (uncompressed, unencrypted, nonsparse files only).
    ntfscp Stable Overwrite a file on an NTFS volume
    Aber:

    ntfsrm Alpha Delete files from an NTFS volume
    [...]
    €:
    Ich hab mir jetzt die neuste Version von XFE kompliiert, welche mir schon ziemlich zusagt.
    Hier mal ein Screenshot:

    (wie der Windows Explorer eben, nur ein paar mehr Features)
    Geändert von Psychot (08.08.2005 um 19:13 Uhr)
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  16. #76
    Oberstleutnant
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    Auch wenn es sehr offensichtlich ist welches Programm den XFE-Entwicklern als Hauptinspirationsquelle diente sieht es trotzdem nett aus. Der Explorer ist ja auch nicht unbedingt das schlechteste Microsoftprogramm, abgesehen von den gelegentlichen Stabiltätsproblemen.

    Falls er dann noch fix und stabil ist, dann ist's sicherlich nicht der schlechteste Dateimanger.

    P. S.
    Gentoo 2005.1 wurde gerade veröffentlicht. Da soll der neue Installer angeblich schon dabei sein.
    Geändert von Touji (10.08.2005 um 23:45 Uhr)
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  17. #77
    Oberstleutnant
    Avatar von Touji
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    Fabian
    Noch einmal zurück zum Thema Dateisysteme. Im Falle von Gentoo ist ReiserFS ext3 vielleicht doch vorzuziehen, da ReiserFS besser/schneller mit kleinen Dateien (>4 kb) zurechtkommt und davon im Zusammenhang mit Portage sehr viele ihren Weg auf deine Festplatte finden werden. (Bei mir friert Konqueror jedes mal ein, wenn es die alle zählen soll; es sind Abertausende. ).
    ________________________________________

    Psi
    Psi ist ein Instant Messenger Programm ähnlich wie auch der MSN Messenger oder ICQ. Es benutzt jedoch vorrangig das freie Jabberprotokoll.
    Jetzt wird sich sicherlich der eine oder andere fragen. "Wozu Psi/Jabber benutzen? Chatten, Dateien senden kann ich schließlich auch mit MSN, ICQ, AIM & Co.."
    Nun, zum einen kann/darf dank des offenen Formates theoretisch jeder seinen eigenen Jabberserver aufmachen, man ist also nicht auf ein paar firmeneigene Server angewiesen und auch die Kommunikation zwischen den Nutzern verschiedener Jabberserver ist natürlich problemlos möglich.
    Der interessanterere Vorteil ist jedoch, dass man keinem EULA (End User License Agreement) zustimmen muss um Jabber zu nutzen. Dieses werden wohl nur die wenigsten Nutzer komplett gelesen haben, aber es kann durchaus seine Auswirkungen haben. Ich quote hierzu mal als Beispiel einen Auszug auf dem Wikipedia-Artikel zu ICQ.

    Nutzungsbedingungen

    Bei den vom Betreiber ICQ Inc. zum 7. Juni 2000 festgelegten Nutzungsregeln tritt der Benutzer jegliche Eigentumsrechte an den beim ICQ-Service eingegebenen Daten ab. Der Benutzer stimmt durch Nutzung von ICQ zu, dass der Betreiber die Nachrichten lesen und in einer Art und Weise weiterverwenden darf, die ICQ Inc. angemessen erscheint [1].

    Im Original: „You agree that by posting any material or information anywhere on the ICQ Services and Information you surrender your copyright and any other proprietary right in the posted material or information. You further agree that ICQ Inc. is entitled to use at its own discretion any of the posted material or information in any manner it deems fit, including, but not limited to, publishing the material or distributing it.“
    http://de.wikipedia.org/wiki/Icq
    Wenn du beispielsweise hobbymäßig ein Musikstück komponiert hast und dieses als erstes zum Probehören an einen ICQ-Kumpel schickst, trittst du damit das Eigentumsrecht an dem Lied ab. Die Nutzungsbedingungen anderer proprietärer Instant Messenger-Protokolle sind ähnlich restriktiv.
    Als Jabbernutzer kann einem so etwas nicht passieren.
    Psi ist nur eines von vielen Programmen die Jabber unterstützen. Was mir an diesem Programm besonders gut gefällt, ist, dass es viele nützliche Funktionen und Einstellungen bietet und die grafische Benutzeroberfläche ziemlich selbsterklärend ist. Wer schon einmal icq oder einen anderen Instant Messenger benutzt hat findet sich schnell zurecht.
    Auf seine ICQ-/MSN-/AIM-Kontakte muss man im Übrigen auch nicht verzichten, viele Jabber-Server bieten sogenannte Transports mit denen man auf seinen Account in diesen Netzwerken zugreifen kann. (Welche Server welche Transports unterstützen kannst du hier nachsehen. )

    Plattform: Linux, Windows, Mac
    http://psi.affinix.com/


    OpenSUSE
    Red Hat hat's mit Fedora Core vorgemacht, SUSE/Novell machens nach. Der Entwicklungsprozess von SUSE Linux Professional (betrifft bis jetzt nur die Heimanwenderversion) wird geöffnet. Der Name ist im Übrigen irreführend, denn SUSE Linux war, bis auf wenige optionale Programme wie der Realplayer oder Macromedias Flash-Plugin, schon vorher komplett Open Source. Interessenten durften also SUSEs Software im Rahmen der GPL als Basis für eigene Softwareprojekte oder Distributionen nutzen, die Entwicklung an SUSE Linux selbst fand bisher jedoch komplett hinter verschlossenen Türen statt. Mit Version 10 wird aber auch die Entwicklung an der Distribution selbst geöffnet, so können sich neben SUSE-/Novellmitarbeitern auch Freiwillige aktiv in die weitere Entwicklung der Distribution beteiligen.
    Ein netter Nebeneffekt ist, dass die nächsten Versionen wohl nicht erst nach ein paar Monaten zum kostenlosem Download angeboten werden, sondern wohl schon gleichzeitig mit dem Verkaufsstart der Verkaufsversion. Auf die hochwertigen gedruckten Handbücher (und unfreie Software) wird man bei der Downloadversion zwar verzichten müssen, aber da die Handbücher auch auf den CDs enthalten sein sollten und man nebenbei auch noch google und die manpages konsultieren kann, dürfte das verschmerzbar sein.
    Im Moment ist Version 10 noch im Beta-Stadium, in den nächsten Wochen und Monaten wird aber sicherlich die erste als fertig eingestufte Version freigegeben werden.

    http://www.opensuse.org/
    Geändert von Touji (20.08.2005 um 00:43 Uhr)
    "The social dynamics of the net are a direct consequence of the fact that nobody has yet developed a Remote Strangulation Protocol." - Larry Wall

  18. #78
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    Avatar von Touji
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    "Narcissu is an officially-sanctioned fan translation and port of a Japanese "visual novel" game released by Stage-Nana. It tells the story of a road trip taken by a boy and a girl who are both terminally ill. It is based on the ONScripter game engine."
    Bei dem Spiel, sofern man es so nennen will, klickt man sich zwar nur mit der Maus durch die Story, aber insgeamt ist's ganz nett gemacht. Man hat die Wahl zwischen einer Fassung mit und einer ohne (japanische) Synchronsprecher. Bei beidem kann man die Story bzw. das Gesagte anhand der englischen Untertitel mitverfolgen. Die Hardwareanforderungen sind sehr gering, es dürfte also auch problemlos auf älteren Rechnern laufen.
    Plattformen: Windows, Linux, Mac
    http://narcissu.insani.org/
    Geändert von Touji (27.08.2005 um 17:03 Uhr)
    "The social dynamics of the net are a direct consequence of the fact that nobody has yet developed a Remote Strangulation Protocol." - Larry Wall

  19. #79
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    Avatar von Psychot
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    Zitat Zitat von Touji
    Noch einmal zurück zum Thema Dateisysteme. Im Falle von Gentoo ist ReiserFS ext3 vielleicht doch vorzuziehen, da ReiserFS besser/schneller mit kleinen Dateien (>4 kb) zurechtkommt und davon im Zusammenhang mit Portage sehr viele ihren Weg auf deine Festplatte finden werden. (Bei mir friert Konqueror jedes mal ein, wenn es die alle zählen soll; es sind Abertausende. ).
    Ich habe mich jetzt für xfs entschieden. ReiserFS ist zwar ganz gut für Gentoo geeignet (wie du ja schon erklärt hast), aber bei jedem Booten 7 ReiserFS Partitionen zu mounten dauert ziemlich lange. ReiserFS scheint auch das einzigste Dateisystem zu sein, was viel Zeit zum Booten in Anspruch nimmt. Desweiteren hab ich auch ziemlich viele Große Dateien, weshalb sich xfs natürlich auch anbietet. Und inzwischen gibt es imo sogar mehr Leute, bei denen Datenverluste mit ReiserFS auftreten als bei xfs.

    Benutzt du Jabber? Ich benutzte schon seit einiger Zeit Psi, was mir allerdings keinerlei Vorteil bringt, da alle Leute in meiner Kontaktliste ICQ/MSN benutzen.
    Gute Alternative Jabberclienten wären z.b. Gajim oder Miranda IM mit Jabberplugin (wollt ich nurmal anmerken).
    (K) All Rites Reversed - Reprint what you like
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  20. #80
    Oberstleutnant
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    Die Bootgeschwindigkeit geht eigentlich i. O., die ganzen Systemdienste nehmen beim starten auf jeden Fall mehr Zeit in Anspruch. Insgesamt bootet mein derzeitige System aber trotzdem schneller als meine bisherigen Linuxinstallationen, ganz einfach weil kein unnötiger Systemdienst läuft und somit auch nicht beim booten geladen wird. Archlinux lief nur unwesentlich langsamer, aber auch dort stand rumbasteln an den Systemdiensten auf dem Programm.

    Ich wechsel öfter mal das IM-Programm, da ich immer sehen will was sich seit der letzten Version getan hat und ich keinen wirklichen Favoriten habe. Im Moment benutzte ich SIM und habe dort auch einen Jabberaccount mit bisher exakt einer Person in der Kontaktliste.
    Schade, dass die Boardsoftware zwar alle möglichen proprietären IM-Protokolle unterstützt aber kein Jabber, würde das Ganze sehr viel unkomplizierter machen. *wink@admins*
    Geändert von Touji (28.08.2005 um 00:27 Uhr)
    "The social dynamics of the net are a direct consequence of the fact that nobody has yet developed a Remote Strangulation Protocol." - Larry Wall

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