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Zuletzt gespieltes Spiel!

Eine Diskussion über Zuletzt gespieltes Spiel! im Forum Spiele allgemein. Teil des Gametalk-Bereichs; Descent Mal wieder ausgegraben und mit DXX Rebirth portiert 27 Level hats, in Level 12 bin ich jetzt gerade und ...

  1. #81
    Ще не вмерла Україна
    Avatar von Outsider
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    Mal wieder ausgegraben und mit DXX Rebirth portiert
    27 Level hats, in Level 12 bin ich jetzt gerade und pfffuah. Das ist so schwer geworden...
    ich schaffs nicht wirklich den ersten Raum ohne Verlust von mindestens einem Schiff zu überstehen.

    Da wär Coop-Power hilfreich

     ・sialdan:bautarstæinar:stanta:brauto:nær:nema:raisi:niþR: at:niþ ・

  2. #82
    Mainforum-Moderator
    Avatar von Little.
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    Shadowgrounds



    http://shadowgroundsgame.com/new/
    http://en.wikipedia.org/wiki/Shadowgrounds

    Ist ein Top Down Shooter aus dem Jahr 2005 und schaut dementsprechend in die Jahre gekommen aus. Auf der Steam Homepage sieht das Spiel graphisch wesentlich besser aus als auf meinem Bildschirm, liegt vermutlich daran das ich es im Vollbild (1080p) gespielt habe und dafür ist das Spiel einfach nicht gedacht. Aber das tut dem Speilspaß auch keinen Abbruch.

    *edit anfang*
    Okay, ich hab natürlich erst jetzt festgestellt dass man das Spiel über eine separate Exe konfigurieren kann (in Steam ein Rechtsklick auf den Menueintrag des Spiels). Es unterstüzt zwar kein FullHD (1080p) aber Auflösungen über 1024*768 und sehr hohe statt mittlerer Details lassen das Spiel gleich ne ganze Ecke besser aussehen
    *edit ende*

    Die Story ist relativ 08/15 und eine Mischung aus Starship Troopers und Independence Day aber darum geht es ja eher weniger, sie gestaltet das Gegner abknallen nur ein wenig unterhaltsamer. Das Gegnerdesign hat mir recht gut gefallen, von kleinen kleinen, schnellen Gegnern die nur in Massen gefährlich werden über den getarnten Nahkämpfer bis zum Koloss der nur von hinten zu beschädigen ist ist alles dabei. Das Waffenarsenal ist mit 10 Waffen recht umfangreich und lässt sich durch Waffenupgrade Punkte (von getöteten Gegner), nah wer hätte es gedacht? Richtig, upgraden. Allerdings hab ich fast nur die Pistole und den Sekundärtmodus des Gewehrs benutzt. Die dickerern Waffen kommen dann bei den gelegentlich eingestreuten Bossen zum Einsatz. Daher hatt man zumindest auf dem normalen Schwierigkeistgrad keine großen Munitionsprobleme. Generell ist der Schwierigkeitsgrad selbst auf Normal sehr moderat, fordernd aber nicht wirklich schwer. Für hartgesottene gibt es aber auch noch "Schwer" sowie "Sehr schwer" zur Auswahl.
    Die KI der Gegner lässt stellenweise sehr zu wünschen übrig, das macht sich aber durch deren Anzahl meist weniger bemerkbar. Bei einem der Bossgegner war es so das dieser lieber mit einer Wand kuschelte statt sich mit mir zu beschäftigen, wodurch der Kampf im Alleingang von meinem Sentry ereldigt wurde.

    Sonst sind mir aber keine gravierenden Bugs aufgefallen. Lediglich in einer Seqenz hätte wohl ein wesentlich härterer Kampf auf mich gewartet aber ein Großteil der Gegner hatte scheinbar keine Lust und ist gar nicht erst erschienen. Glücklicherweise hatte das keinen Einfluss auf den Fortgang der Mission denn wenn man eine Mission neustartet muss man den Level von vorne anfangen. Ingesamt gibt es 11 Level in denen man immer wieder unterschiedliche Aufgaben erfüllen muss, Langeweile kommt selten auf. Zwar sind die Level größtenteils relativ schlauchartig konzipiert aber dennoch lässt das Spiel einem recht viel Freiheit und es gibt immer wieder Seitenwege zu erkunden. Lediglich die letzten zwei Level sind stellenweise etwas repetetiv. Wenn man stirbt bekommt man pro Level fünf gute alte "Continues" und darf dann bei einem der relativ häufig gesetzten Speicherpunkte wieder einsteigen. Ein eigenhändiges Speichern gibt es allerdings nicht. Ich habe es allerdings auch nicht gebraucht da die Spielzeit mit grob geschätztfünf Stunden relativ kurz ist. Andererseits kostet das Spiel bei Steam auch nur fünf Euro und für die fünf Euro wird man gut unterhalten.
    Ich hatte meinen Spaß mit dem Titel und werde dann in Kürze mit dem Nachfolger weitermachen. Alles in allem würde ich dem Spiel so 75-78 von 100 Punkten geben. Ein kleiner Abzug für die Grafik und die etwas maue Story sowie das stellenweise etwas unsinnige Waffendesign. Pluspunkte gibts aber für Gameplay, Atmosphäre und Musik und natürlich die vielen Duke Nukem Quotes
    Geändert von Little. (12.11.2011 um 01:06 Uhr) Grund: Spielzeit korrigiert
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  3. #83
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    Avatar von WhereIsTheLove
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    Call of Dutty (Black Ops)

    Tja dazu kann man ja nicht soviel sagen da Call of Dutty eh immer das selbe ist , Black Ops wurde von Treyarch gemacht was vlt ein grund war warum es so scheiße war

    Black ops spielt im Kalten Krieg 1960 , bei denn Missionen besucht man Russland,Kuba.Kazakhstan,HongKong,Vietnam und die Antarktis und alles dreht sich um eine chemische Waffe (Nova-6)

    Man spielt Alex Mason (spezial Force) und Jason Hudson (CIA ). Mason arbeitet nit Frank Woods und Joseph Bowman in ein Team und Hudson mit Grigori Weaver und Viktor Reznov(world at war)

    (In Black Ops historische Charaktere , John F.Kennedy , Robert McNamara und Fidel Castro )

    Meine Meinung nach eine schlechte Kamp mit hässlicher umgebung , das einzige was geil an dem Game ist ist der Multiplayer aber auch nur der Zombie Mode

    Moon (Download map )

    Kino der Toten (Beste map )


    und der Special MP ( Dead Ops)


    Die 2 mods sind recht nett aber dafür noch immer 65€ ist ziemlich Mies

  4. #84
    Systemzweifler
    Avatar von Saroc
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    Call of Duty: Modern Warfare 3 (2011)

    Neuer November, neues Call of Duty. Ursprünglich wollte ich es mir zwar nicht anschauen, aber da ein Kumpel von mir es sich gleich gekauft hat, konnte ich auch einen Blick darauf werfen - die Kampagne hab' ich durch.

    Die Geschichte knüpft nahtlos an MW2 an; die USA befinden sich dank Sheppard und Makarov noch immer mit Russland im Krieg, die Präsidenten beider Staaten sind jedoch bemüht, bei einem anstehenden Treffen Friedensverhandlungen aufzunehmen. Man spielt, immer abwechselnd, entweder ein Mitglied der Delta Force, welche an verschiedenen Orten der Welt mit den gewöhnlichen Militärverbänden und Spezialeinheiten gegen die Russen kämpft, oder Yuri, einen geheimnisvollen Mitstreiter der nicht anerkannten Task Force 141, welche von Captain Price geführt wird und alles daran setzt, Makarov auszuschalten.

    MW3 setzt das Konzept der durchgeskripteten Kampagne nahtlos fort - es kommt einem teilweise wirklich eher wie ein Film vor. Richtig nervig ist, dass das Spiel fast alleinig auf "Lauf-weiter-oder-es-kommen-immer-neue-Gegner" setzt - zumindest hatte ich das Gefühl. Die Story ansich ist nicht schlecht erzählt, aber verläuft halt mehr oder weniger genauso wie bei den Vorgängern. Der richtige Knaller (ISS in MW2, Blackbird in Black Ops) hat aber diesmal gefehlt.

    Ich hatte irgendwo einen englischen Kommentar im Netz gelesen, der sinngemäß so ging: "MW 3 - ein DLC für 60$!" Der Einschätzung würde ich zustimmen. Es gibt NICHTS neues außer ein-zwei Waffenattachments, dieses neue Spezialisierungssystem im MP, das UVG und einige andere Kleinigkeiten, kurzum: Nichts, was nicht auch hätte in einem Addon (Ach ne, sowas wird ja nicht mehr hergestellt und nennt sich heute frech DLC) erscheinen können.

    Fazit
    In meinen Augen herausgeschmissenes Geld, besonders, wenn man MW2 schon besitzen sollte, da das Spiel kaum neues bietet. Die Kampagnenspielzeit ist mit 5 Stunden absolut lächerlich.

    5/10


    Red Faction: Armageddon

    Und auch ein neuer RF-Teil ist erschienen. Nach dem letzten, doch recht guten Guerrilla wollte ich wissen, womit man die Reihe denn nun diesmal fortführen würde. Zur Story:

    Nach dem Abzug der EDF nach dem Ende von Guerrilla leben die Menschen auf dem Mars nach ihren eigenen Regeln, es besteht sogar ein freundschaftliches Verhältnis zu den Maraudern. Doch eine Sekte unter dem wahnsinnigen Hale zerstört bei einer größer angelegten Operation den Terraformer, woraufhin die Bevölkerung (wieder) unter die Erde muss. Einige Zeit später schafft es Hale durch einen Trick, den Hauptcharakter Darius Mason ein uraltes Siegel aufbrechen zu lassen: Eine alte Rasse von reptilienartigen Monstern wird dadurch erweckt, welche nur das Töten kennen...

    Naja, ziemlich platter Dead Space-Abklatsch, dachte ich mir zunächst - was auch großteilig stimmt. Jedoch kann man dem Spiel einigen Spaß durch die Zerstörung aller Infrastrukturen abgewinnen (wie man es halt aus Red Faction) kennt, was besonders mit Waffen wie Plasmakanone und Raketenwerfer Spaß macht. Man erhält recht früh im Spiel ein Magnetgewehr, mit welchem man ein Großteil aller Gegner besiegen kann (erinnerte mich an die "Universal Gun" aus The Chronicles of Riddick: Assault On Dark Athena, allerdings nicht ganz so mächtig). Fahrzeuge gibt es leider nur noch sehr wenige: einen Zwei-Bein-Walker, zwei Sechs-Bein-Walker und ein Gleiter/Flugzeug, was aber nicht frei genutzt werden kann, da man nur ein Level in diesem spielt.

    Der Barschrott (immer noch scheiss Wort!) wird in diesem Spiel zum Aufwerten eigener Fähigkeiten an einem Upgrade-Terminal verwendet, die während des gesamten Spielverlaufs zu finden sind. Die verschiedenen Fähigkeiten sind auf unterschiedliche Ebenen verteilt, die nach und nach freigespielt werden. Weiterhin gibt es noch ein paar spezielle Fähigkeiten, die man auch aus anderen Spielen kennt (Schockwelle, Schutzschild, "Berserker"-Modus).

    Der Endgegner ist etwas zu leicht, des Weiteren nervt der eintönige Spielverlauf manchmal etwas. Das Leveldesign ist zwar schön, aber meistens doch immer wiederkehrend. Positiv zu erwähnen ist auch noch, dass das Spiel nicht synchronisiert wurde und man somit im O-Ton mit Untertiteln zu den teilweise echt witzigen Dialogen schmunzeln kann.

    Fazit
    Red Faction: Armageddon ist ein solider Nachfolger, der allerdings einige gute Dinge aus dem Vorgänger wieder verwirft und mit einer durchschnittlichen, linearen Kampagne aufwartet. Grafisch ungefähr identisch mit Teil 3, würde ich nur absoluten RF-Fanatikern eine Anspielempfehlung aussprechen; Guerrilla war halt doch um einiges besser.

    6/10
    raKeto sagt Danke.

  5. #85
    Dai Hard 4.0
    Avatar von FirstDai
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    Für herrausgeschmissenes Geld gibst du noch ein 5/10?

    Ka was ich von deiner Punktevergabe halten soll :/
    Es gibt nur ein taktisches Prinzip, das keiner Veränderung unterliegt: Nutze die zur Verfügung stehenden Mittel, um dem Feind in einem Minimum an Zeit ein Maximum an Verletzung, Tod und Vernichtung zuzufügen. -George S. Patton jr

  6. #86
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    Avatar von Little.
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    Naja, für einen selber kann es ja herausgeschmisenes Geld sein, aber es kann ja trotzdem objektiv trotzdem noch positive Aspekte haben.
    Ich würde MW3 vermutlich nie kaufen, kanns aber trotzdem verstehen warum man dem Ding objektiv 7+ (von 10) Punkte geben kann.
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  7. #87
    Jedi Master
    Avatar von MindChamp
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  8. #88
    Systemzweifler
    Avatar von Saroc
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    @FirstDai: Wie Little. korrekt gesagt hat, ist das der Versuch einer objektiven Bewertung, wohingegen das Fazit sehr subjektiv ist. Und da muss ich natürlich MW2 bzw. sogar MW1 als Kriterium heranziehen (wegen der starken Ähnlichkeit der Spiele). Und objektiv ist es nicht schlecht im Sinne von Grafik, Spielinhalt usw. - wer Shooter wie Will Rock, Gore - Ulti*ate Sold*er und dergleichen gespielt hat, wird wissen was ich meine. Aber aus den bereits genannten Gründen ist es dennoch Geldverschwendung.

    @MindChamp: I didn't say that I bought it, but played it by a friend.

  9. #89
    Glückspilz
    Avatar von Duke Fak
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    Halo ansich, als einer der wegweisenden und bereitenden Egoshootertitel auf Konsolen muss man glaub ich net gross erklären.

    Für alle die aber nicht wissen was HCEA ist:
    HCEA ist ein am 15 Nov 11 veröffentlichtes Remake des alten Halo-CE von 2001 auf der XBox 360. Während das Gameplay praktisch 1zu1 übernommen wurde, hat man die Grafik auf aktuelles 360-Niveau angehoben und den Sound ebenfalls etwas modernisiert. Man kann aber jederzeit Ingame zwischen klassischer und moderner Grafik/Soundkulisse hin und herschalten. Der Wechsel dauert ca 1 Sekunde.
    Neben modernerem Gewand gibt es nun auch die Möglichkeit die Kampagne neben dem klassischen Splitscreen Coop über Inet zu spielen. Hier gibt es zwar vereinzelt Meldungen über Performanceprobleme für den Client. Das dürfte aber denk ich noch gefixt werden.
    Weitere Neuigkeiten:
    Ein MP auf Reach-Basis.
    Die beliebten Schädel wurden implementiert. (Sehr geil: der als Code beiliegende Grunt Funeral Skull, bei dem gekillte Grunt wie Plasmagranaten explodieren).
    3D-Modus für alle, die eine passende Glotze haben.

    Entwickelt wurde es von Saber Interaktive unter Aufsicht von 343 Industries (MS-Studio welches die Halo-Rechte von Bungie übernommen hat und aktuell an Halo 4 arbeitet).

    Zum Spiel:

    Habs seit gestern und bin noch nicht so weit. Aber erstaunlich wieviel Laune der Oldtimer jetzt wieder gemacht hat.
    Hab CE ja nach Halo 3 nachgeholt, hatte aber die Grafik dennoch viel besser in Erinnerung.
    Beim direkten Umschalten sieht man dann erst was sich hier wirklich getan hat.
    HA ist zwar sicher keine Grafikreferenz und meiner Ansicht etwas hinter Reach angesiedelt. Ändert aber nichts daran, das es im neuen Gewand nochmal paar Ecken mehr Spass macht.
    Erstaunlich auch wie durchdacht das Leveldesign in PoA schon war, mit den vielen Schleichwegen. Einige Abschnitte kann man locker 3-4x machen und jedesmal anders angehen.
    Sieht man erst wieder wie fad Skriptshooter alla CoD eigentlich sind.
    Wiederspielwertvergleich Halo CE vs CoD geht da eindeutig zu Gunsten Halo aus. Während ich bei MW2 froh war durch zu sein und BO/MW3 mich schon so garnicht mehr jucken, hab ich bei HA echt Bock PoA gleich nochmal zu machen.

    Auch geil die Imba-Magnum. Damit lassen sich Eliten fast besser pflücken als mit dem Sturmgewehr.

    Für 35€ kann man da überhaupt nicht über das Gebotene meckern. Neben der abwechslungsreichen Kampagne gibts schließlich noch das alleine schon 1200MS-Points schwere Kartenpaket für den Reach-MP. Dieser enthält einige beliebte (für Reach angepasste) MP-Karten aus früheren Halo-Tagen. Klassische Spielmodi (mit lange vermisster Imba Magnum) und einem neuen Firefight-Modus.
    Nicht zu vergessen:
    Auch auf der deutschen DVD ist die englische Sprachausgabe schon dabei.

    8.5/10
    Geändert von Duke Fak (20.11.2011 um 12:00 Uhr)
    Never run a touching system!!

  10. #90
    Better Than This
    Avatar von Schelle
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    schell0r@Steam
    ach wenn man MW2 ausgelassen hat, dann ist MW3 richtig geil und umfangreich


    Zitat Zitat von Outsider Beitrag anzeigen
    Descent



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    ich schaffs nicht wirklich den ersten Raum ohne Verlust von mindestens einem Schiff zu überstehen.

    Da wär Coop-Power hilfreich


    eine der besten spieleserien überhaupt

    ob wir je ein offizielles D4 sehen?

  11. #91
    Ще не вмерла Україна
    Avatar von Outsider
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    Grand Prix Legends

    Irgendwann um das Jahr 2000 rum muss ich mir dieses Spiel aus dem Jahr 1998 mal gekauft haben. Ich mag einfach diese alten Formel 1 Wagen. Die sind so cool!
    Dummerweise war das Spiel damals hyyyyyyperrealistisch und deshalb megaschwer zu spielen - gerade wenn man ohne Lenkrad spielt.
    Ich hab heute natürlich immer noch kein Lenkrad, aber ich habs mir jetzt mal etwas einfacher gemacht und hab das Spiel ordentlich modifiziert.
    An der Physik kann ich zwar nix ändern, aber dafür hab ich die Steurung über ein kleines Programm von ihrem blöden Cursorscheiß geholt und auf Grand Prix 2 getrimmt.
    mit A und Y und , bzw . steuert sich das gleich viel angenehmer. Ich habe auch festgestellt, dass dieses Spiel nach wie vor eine aktive Fangemeinde hat, die sehr viel Zeit und KnwoHow in die Weiterentwicklung steckt. So haben sie z.B. 2004 eine rundum erneuerte Version auch als Demo veröffentlicht, die neben der ebenfalls rundumverschönerten Strecke Watkins Glenn auch alle neuen Autos enthält. Die kann man z.b. hier finden.
    Nur mal um den absolut krassen Unterschied zu verdeutlichen zwei Screenshots:


    Kaum zu glauben, dass das erste Bild die professionell erstellte Originalgrafik zeigt oder? So trist sah das mal aus!
    Es wird noch krasser wenn man sich mal die Bilder der Strecke Monaco anschaut. Da sah der Hintergrund im Original aus, als hätte jemand mit Paint Super Mario in hässlich nachgezeichnet. Dank der harten Arbeit der Fans kann sich die Strecke jetzt aber wirklich sehen lassen.
    Die meisten Strecken bewegen sich jetzt in etwa auf dem Niveau von modernen Counterstrike-karten. Im Gegensatz zum Original gibt es viel viel mehr Details, mehr Modelle auch neben der Strecke und wirklich DEUTLICH verbesserte, hochauflösende Texturen. Als Grand Prix Legends im Original erschien waren noch Texturen mit ner Größe von 64x64 Pixeln bei 256 Farben (!) drin. Das haben die Fans jetzt geändert. Und Monaco ist für mich das Paradebeispiel. Zu dem ich leider keine Bilder vom Original mehr finde... deshalb einfach ein moderner schnappschuss:

    Mehr davon: http://www.dixierunners.speedgeezers...s/screens.html

    Ein anderer Fan hat Monza generalüberholt und jetzt auch das Oval miteingeschlossen
    Ich liebe Monza mit Oval
    Beide Strecken, Monza und auch Monaco orientieren sich jetzt DEUTLICH an den Strecken wie man sie aus dem Film GRAND PRIX kennt, der ja genau zu dieser Zeit in der Formel 1 spielt. Dadurch wirken sie sehr authentisch und man erinnert sich zwangsweise an die genialen Rennszenen aus dem Film

    Ich hab also ebenfalls viel Zeit investiert um das Programm auf den neusten Stand zu bringen (u.a. sogar ne Mod installiert die Boxenstops möglich macht) und es sieht jetzt wirklich tiptop aus und hat nicht mehr die Autos von 1967 sondern jetzt von 1965 - die sind einfacher zu fahren.
    Und fahren ist ein gutes Stichwort, denn der Schwierigkeitsgrad ist nach wie vor BEINHART. Die KI-Fahrer sind - trotz meiner Modifizierungen - nach wie vor nur schwer zu besiegen und die Autos fahren wie Ambosse bei bis zu 260 km/h - auf Eis!!
    Strecken, die ich bei F1 Challenge locker durchbrause muss ich hier wirklich vorsichtig fahren, sonst ist der Wagen im Eimer.
    Gestern hab ichs mal wieder gespielt und musste das schweren Herzens feststellen. Ich weiß nicht ob es sich mit einem Lenkrad besser fahren würde, aber mit der Tastatur ist es wirklich knochenhart und megaschwer.



    Ich hatte das große Glück, dass ich das Spiel sogar mit Freunden im Multiplayer zocken konnte. Wir haben eine kleine Rennserie aufgemacht und am Ende kriegt jemand einen Pokal fürs Gewinnen
    GPL hat den Vorteil, dass man die KI-Fahrer mitfahren lassen und so richtig coole große Rennen mit jede Menge Action haben kann - und nicht einfach nur mit 4-5 Leuten da durch leere Strecken rauscht. Ich hab ja gesagt, dass die KI-Leute übermenschlich gut fahren, aber ich hab die so weit runtermodifiziert, dass sie auf den Strecken, die wir fahren (u.a. Hockenheimring, Avus, Monza mit Oval, ...) ohne Probleme machbar sind. Dass die sich jetzt teilweise verbremsen führt manchmal allerdings auch zu ziemlich üblen Karambolagen (was auch wieder irgendwie cool ist). Achja und noch was: Der Motorensound ist einfach der HAMMER! Richtig, richtig mächtig ist der. Leider kann man bei längeren höheren Geschwindigkeiten deutlich hören dass der in einer Schleife steckt

    Mal zum Vergleichen:
    Monaco 1967 in GPL:


    Monaco 1966 aus dem Film:


    FAZIT:
    Echt stark, was die Leute aus dem Spiel alles rausgeholt haben!
    Leider ist es nach wie vor knochenhart schwer zu spielen wenn man kein Lenkrad hat, aber auch das kann ganz cool sein.
    Es gibt tonnenweise Updates und Mods für das Spiel, die mit einem Tool relativ leicht zu handhaben sind. Insgesamt bleibt die Handhabung aber dennoch umständlich, verglichen mit modernen Spielen, die ungleich einfacher zu bedienen sind. Imo ist es durchaus einen Blick wert!






    Formula 1 Challenge (F1C) 1960s Mod

    Diese Mod hätte eigentlich besser den Titel "Grand Prix Legends für F1C" verdient
    Ernsthaft: Sämtliche Modelle der Wagen und 99% der verwendeten Strecken hier sind 1:1 Konversionen aus GPL, was in Ordnung ist wenn man weiß, dass die 1. Supergut gemacht sind und 2. dass man bei F1C teure Software braucht um Strecken zu bauen. Wirklich echt schlecht gemacht von EA. Hätten die einen kostenlosen Editor rausgebracht wäre F1C vielleicht nicht ganz so tot wies scheinbar ist



    Unterstützt werden in dieser Mod die Saisons 1966 bis 1969 (die mit den lustigen Spoilern). Was ich nicht ganz nachvollziehen kann ist, weshalb sie Monza OHNE Oval und Monaco auf Basis der modernen F1C-Version hier integriert haben. Vermutlich aus Mangel an einer separaten Boxengasse im GPL-Monaco. Das verträgt sich mit F1C leider nit so gut. Ich hab mir zusätzlich noch Konvertierungen von Hockenheim aus den 60ern (also ohne Schikanen), die GPL-Version von Monaco, Monza mit Oval (!) und noch ein paar andere Goldies installiert.
    Der große Vorteil den diese Mod für F1C hat, ist dass es um Welten einfacher handzuhaben ist und dass man auch viiiiiiieeeeeel einfacher mit der Tastatur fahren kann. Außerdem gibt es ein besseres Physikmodell was zu realistischen Deformierungen der Boliden führt - sehr cool

    Größter Nachteil imo:
    Ich hab noch keinen Workaround und keine Anleitung dafür gefunden, wie man auch im Multiplayer mit KI-Fahrer fahren kann. Ich finds halt schade, wenn die Strecke so leer ist und 10-20 Leute für sowas zu organisieren, das schaff ich nit.

    Ansonsten fährts sich viel besser für mich. Ich hätte nie gedacht dass ich das mal sagen würde, aber hier hat mir sogar das Rennen auf der Nordschleife unglaublichen Spaß und richtig coole Zweikämpfe bereitet.



    FAZIT:
    Einsteigerfreundlicher, Modfreundlicher, leichter zu handhaben, besser auch ohne Lenkrad zu steuern. Aber: Der Mehrspielermodus ist schlechter
    UND es gibt weniger Strecken!

     ・sialdan:bautarstæinar:stanta:brauto:nær:nema:raisi:niþR: at:niþ ・

  12. #92
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    Also ich klammer mal diverse Mods für F1C (inklusive der F1C Supermod mit den Saisons 1950-2012) und die Livecareer mod aus und geh direkt über.

    Ich spiel zur Zeit
    Ultima VII



    Für mich ist das ein ganz großer Klassiker und mit Exult auch sehr gut spielbar.
    Damit kriegt man ne schöne 16:9 Auflösung hin und kriegt ein paar nette spielmechanische Verbesserungen dazu wie Pausieren in Kämpfen oder die Statusleiste am unteren Bildschirmrand.
    Am Gewöhnungsbedürftigsten wars für mich erstmal reinzukommen in dieses "hakelige" spiel. Dummerweise sind die Animationen eher abgehakt und man läuft fast schon Rundenweise. Also so wie in Ultima 5 oder so. Das hat mich früher auch immer abgeschreckt. Außerdem wollte ich eigentlich zuerst das Ultima VI Remake für Dungeons Siege zu Ende spielen, aber für das ist mein PC einfach zu schwach. Es macht halt nich so viel Spaß wenns Spiel dauernd hängt. Außerdem mag ich die Grafik von Ultima VII sehr, deshalb hab ich das jetzt einfach vorgezogen.

    Man läuft sehr viel und SEHR FREI in der Spielwelt rum und kann so ziemlich alles mögliche machen, wenn auch nich so alles möglich wie in Ultima Online.
    Ehrlich gesagt würd ich mir wirklich wünschen dass jemand mal son altes Ultima-Spiel als Einzelspielerversion mit Ultima Online nachbauen würde. Besser gings nicht. Halt so schön isometrisch mit Paperdolls und so.



    Ich habs schon etliche Stunden gespielt, denke ich habs jetzt so ungefähr zur Hälfte durch und war bisher noch so gut wie gar nicht in den Dungeons.
    Die Geschichte und Quests sind interessant und spannend. Ich möchte mal wissen wie das mit der Bruderschaft und dem Zeitlord weitergeht und was passiert wenn ich die Elisabeth und Abraham gefunden habe.
    Bin auch gespannt wie ich die Bruderschaft demaskieren kann und wie es mit dem schwarzen Tor aussieht.
    Ganz besonders klasse fand ich bisher vor allem das Abenteuer in der Geisterstadt Skara Brae. Und dann gibts da noch diese misteriösen Morde, die ich aufzuklären habe. Der Mann mit dem Haken, der sich auf Buccaneer's Den versteckt muss gefunden werden, die Crown Jewel, die das Geheimnis um die Morde bergen könnte ebenfalls. Und was war mit dem Dolch den ich beim zweiten Mord fand?
    Jemand in Jhelom wird es ziemlich schwer haben sich da rauszureden... Und ich war immer noch nicht in Terfin oder in Moonglow. Gibt erstaunlicherweise immer noch viel zu besuchen.

    Auch krass find ich den Detailreichtum. Ich hab zum Beispiel mitten im Sumpf ne Ruine mit Gekreuzigten und einigen magischen Waffen gefunden. Also eigentlich entdeckt man da an jeder Ecke wieder was. Ist total krass.
    Wenn man sich da erstmal reingespielt hat geht das wirklich sehr gut!



    Wäre echt cool wenn es mehr Spiele in der Machart gäbe. Ich mag das System mit dem isometrischen Blickwinkel auch total.
    Ultima Online hats für mich wie gesagt perfektioniert mit seinen Stufenlosen Animationen und den angepassten Figuren (= man sieht jeden Gegenstand auch an der Figur und nicht nur an der Paperdoll).

     ・sialdan:bautarstæinar:stanta:brauto:nær:nema:raisi:niþR: at:niþ ・

  13. #93
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    Avatar von Mantaza
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    Dark Souls

    SO ich bin jetzt beim ersten Newgame+ also hab das SPiel einmal durchgespielt und bin grad bei dem 2ten dran was sowas wie Inferno dann ist (nur besser balanced^^)ich fang dann mal an
    Wie warscheinlich einige von euch wissen kommt Dark Souls bald auch auf den Pc und wie ich finde auch eine gute Entscheidung von Namco es nun doch zu Portieren.
    Zum Spielprinzip erstmal also Spielprinzip mäßig ist das eine Art Rollenspiel wo man viel auf seine herangehensweise achten muss. Man muss sehr viel blocken und viel Geduld bei einigen Gegner zeigen.
    Der Protagonist ist ziemlich instabil und wenn man net aufpasst machen 2-3 standard Zombies dich direkt platt . Wenn man sich dadran gewöhnt hat fängt man an diese Art von kämpfe zu lieben, da es zu keinem Zeitpunkt unfair in den Kämpfen wird. Man kann jederzeit mit viel Skill die Gegner umkloppen aber Dark Souls ist nicht umsonst eins der schwersten Spiele der letzten Jahre wo man häufig mal bissl frustet , aber man gibt einfach nicht auf man will einfach unbedingt den Gegner umhauen oder an der Falle vorbei usw. Ein großer Punkt der das Spiel so schwer macht ist der Fakt das wenn man stirbt alle seine Erfahrung (seelen) verliert und man erstmal zu der Leiche laufen muss um die wieder zubekommen . Stirbt man dann aber ein 2tes mal sind alle Seelen bis dorthin weg. Dazu kommt das man nur an Checkpoints (bonfire) wiederbelebt wird und es kein freies Speichersystem gibt. Es gibt auch einige Stellen wo man einfach zu 95% stirbt z.B. in einigen Bosskämpfen oder an bestimmten Fallen. Dark Souls erlaubt dem Spieler seinen Character sehr vielseitig zu gestalten durch die verschiedenen Attribute in die man seine Skillpunkte stecken kann. Dabei entwickelt Dark Souls auf seine Weise einen bestimmten Reiz der dieses Spiel sehr beliebt unter seinen Fans macht. Obwohl es auch ein paar Fehler beinhaltet da es z.B. Technisch nicht ganz so dolle ausgereift ist gibt es an manchen Stellen extreme Frameeinbrüche (blighttown).

    So jetzt noch was zur story Also storymäßig wird am anfang eigentlich kaum was erklärt es gibt nen schönes Cinematic was etwas zur Story zeigt und dann gehts auch direkt los.
    Man startet als eine Art Untoter in einem Kerker wo einem erstmal der Schlüssel für die Zelle vor die Nase geworfen wird.
    Man startet ohne Waffe und hat null Ahnung warum man dort ist . Nachdem man das Startgebiet das (Northern Undead Asylum) beendet hat wird man ohne ein Ziel erstmal in die offene weite Welt von Dark Souls geworfen ( die Spielwelt ist komplett offen und lässt einen selber entscheiden wolang). Wenn man sich dann bissl umschaut sagt einem dann son Verrückter Kerl das man 2 Glocken leuten soll mehr als *eine ist oben und eine ist unten* sagt der Sack einem aber nicht^^.
    Also begibt man sich einfach auf die Suche... Spätestens wenn man dann die Glocken geleutet hat wird das Spiel immer interessanter da es sehr viele seiner Hintergrund Geschichten in den Itemtexten, die man nach und nach findet ,versteckt hat. Wenn man das Spiel sich von selbst erklären lässt und man sehr neugierig ist wird man in eine sehr Tiefgründige Story gezogen die sehr viele Interessante Geschichten beinhaltet.
    Also ich persönlich kann Dark Souls einfach nur jedem empfehlen der auf ein bisschen Herausforderung steht und Imposante Bosskämpfe liebt . Es ist einfach einer der Top Titel der letzten Jahre und wenn man keine Konsole Zuhause hat wodrauf man es spielen kann sollte man einfach abwarten da Dark Souls (glaub noch dieses Jahr) für den Pc released wird mit ein paar DLCs die es auf der Konsole noch nicht gibt mit neuen Arealen undso
    Geändert von Mantaza (02.07.2012 um 05:17 Uhr)

  14. #94
    Ще не вмерла Україна
    Avatar von Outsider
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    Klingt aber auch nur nach Haudraufspiel mit linearer Levelstruktur und bissl Item-system

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  15. #95
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    Avatar von Mantaza
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    Hmm naja Haudrauf ist es ja irgendwo schon :P aber du kannst halt net einfach draufschlagen ohne pause weil dann macht der gegner nen konter move und zack biste tod :P

  16. #96
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    Es ist halt ein Haudraufspiel mit Dauerpanik zu sterben. Habs nach 2 Stunden bei Seite gelegt.
    Nichts zeigt das Alter eines Menschen so sehr, wie wenn man die neue Generation schlecht macht.

  17. #97
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    Blacklight: Retribution (2012)

    Anders als von mir gewohnt, hier mal eine kleine Rezension zu dem reinen Online-Spiel Blacklight: Retribution, welches erst im Februar diesen Jahres erschienen hat. Es handelt sich um einen kostenlosen Shooter, der von den mir unbekannten Zombie Studios entwickelt wurde und von den im MMORPG-Sektor nicht ganz unbekannten Perfect World Entertainment betrieben wird. Das Spiel läuft via Steam. Alle Spieler sind (scheinbar) über Computer gesteuerte Hi-Tech-Soldaten, die aus unbekannten Gründen gegeneinander kämpfen. Die Spielmodi sind hierbei die üblichen (DM, TDM, CTF, DOM, King of the Hill, Kill Confirmed), die man auch aus den Call of Duty-Teilen kennt. Laufen tut das Ganze mit der UT 3-Engine. Optimiert wurde das Spiel scheinbar auf die CPU-Leistung, daher kommt es nicht soo sehr auf die Grafikkarte an.

    Blacklight hebt sich durch einigei Dinge von dem Rest "ab": Es gibt Kaufstationen in jedem Level, an denen man sich spezielle Waffen oder einen Mech-Kampfanzug kaufen kann. Letzterer kann gut austeilen und einstecken, hat aber auch seine Schwächen: Mit dem Flammenwerfer kann man das Gefährt so sehr erhitzen, dass der Insasse verbrennt. Nach kurzer Abkühlung kann man den Walker dann klauen. Sicher, die ganze Geschichte ist nichts neues, macht aber Spaß - genauso wie die Modifizierbarkeit der Waffen. Hier hat man relativ viele Auswahlmöglichkeiten: Lauf, Griff, Vorderaufsatz (z. B. der allseits bekannte Schalldämpfer) oder Magazintyp sind veränderbar und beeinflussen die Waffenattribute, von denen es recht viele gibt. Natürlich will PFE auch Geld mit dem Spiel verdienen; deshalb gibt es einerseits die virtuelle Währung Zen (gegen Echtgeld zu erwerben) und GP (verdient man sich während des Spiels). Jede Modifikation kostet GP oder Zen, kaufbar sind die meisten Sachen für einen Tag, 7 Tage oder für immer. Der Preis variiert dementsprechend. Es gebt neben den Waffenerweiterungen auch noch Helme, Rüstungen, Stiefel, Ausrüstung, Medaillen, Nodes, ... - man kann sich also ordentlich ausleben.

    Eine weitere Besonderheit stellt die Hyper Reality Vision (HRV) dar, die quasi einen legalen Maphack darstellt. Und zwar sieht man in einer speziellen Ansicht für ca. 5 bis 7 Sekunden alle Verbündeten und Gegner auf dem Schlachtfeld die im Sichtbereich liegen, egal wie weit entfernt sie sind. Nach der Benutzung muss sich das HRV aufladen; feuern kann man während der Benutzung nicht. Natürlich gibt es auch ein HRV-Störgerät. Des Weiteren kann jeder Spieler Terminals hacken. Die kommen auf fast jeder Karte in Form von Türkontrollen vor; dies ist besonders nützlich für DOM und CTF, um die Wege für den Gegner zu verlängern. Bei DOM kann man mit hacken auch noch die Punkte schneller einnehmen, als dies durch bloße Spielerpräsenz der Fall ist. Auch noch zu erwähnen sind die Granaten: Frag- und HE-Granate sind wie gewohnt (und erinnern an die aus HL2); "Rauch"- und "Flash"-Granate jedoch sind witzig gemacht: Bei einer Rauchgranate verschwimmt die Umgebung in große eckige Pixel, sodass davon auszugehen ist, dass die Umgebungen nicht real sind (Hologramme); bei einer Flashgranate bekommt man kurzzeitig einen Bluescreen (ohne Witz ), in dem man sieht, wie der Soldat, den man verkörpert, wieder neu hochfährt (ziemlich cool gemacht, wie ich finde).

    Die Waffenphysik ist sehr gut, wenn man jemanden anvisiert, trifft man ihn in der Regel auch, es gibt also keine Munitionsverschwendung á la Stalker oder teilweise CS. Im Gegensatz zu z. B. CoD hält man dank der Körperpanzerungen unter Umständen auch einiges aus, weshalb auch Neulinge nicht all zu viele Tode erleiden dürften. Die Levelauswahl ist zurzeit etwas klein, wächst aber hoffentlich noch. Wie in den meisten modernen Shootern levelt man und schaltet mit höherem Level neue Waffen usw. frei. Außerdem gibt es für jedes abgeschlossene Level ein Paket mit zufälligen, dem Level entsprechenden Gegenständen, die allerdings mit wenigen Ausnahmen auf drei Tage Nutzbarkeit limitiert sind; danach muss man sie für GP oder Zen neu kaufen.

    Fazit
    Für einen kostenlosen Shooter ist Blacklight: Retribution ein solides Machwerk, welches allerdings nur mit wenig Innovationen gegenüber etablierten Shootergrößen punkten kann. Wer Lust hat, CoD einmal anders in einem futuristischen Szenario zu erleben, kann einen Blick riskieren. Leute, die bereit sind, echtes Geld auszugeben, haben natürlich hier auf Grund der Kaufoptionen den Vorteil - aber selbst mit der Standardausrüstung kann man seinen Spaß haben und siegen!

    6,5/10


    Half-Life (1998)

    Ich sollte mich was schämen: Tatsächlich habe ich dieses fast schon legendäre Spiel erst jetzt zum ersten Mal durchgespielt. Was soll man sagen? Es hat seinen Ruhm zu Recht erhalten.

    Zur Spielweise usw. muss ich nicht viel sagen, denke ich. Als Einzelkämpfer und promovierter Physiker Gordon Freeman befreit man die Forschungseinrichtung Black Mesa und später die Parallelwelt Xen von diversem außerirdischen Geschmeiß. Dabei hat man über das jedem bekannte Brecheisen bis hin zur Laserkanone alles im Gepäck, um die Gegner ordentlich zu vermöbeln. Wie bei so einigen Spielen, die zwischen den Mitt-Neunzigern und beginnenden Zweitausendern erschienen sind, hat eine gewisse Behörde wieder ihren Teil dazu beigetragen, dass bei diesem Spiel die Schere angesetzt wurde. Steam auf Englisch stellen löst das Problem jedoch an Ort und Stelle.

    Herausragend sind meiner Meinung nach das Leveldesign, die vielen kleinen Geschicklichkeits- und Knobelaufgaben und die tolle Atmosphäre, zu der die Spielmusik einen entscheidenden Teil beiträgt. Die ganze Black Mesa wirkt abgedreht, manchmal etwas gruselig und dann wieder etwas futuristisch. Der mysteriöse Handlungsverlauf tut sein Übriges dazu, insbesondere der G-Man. Die Waffenphysik ist in Ordnung und für 1998 keineswegs zu bemängeln. Dass später eine Mod mit dem Namen „Counter-Strike“ für das Spiel erschien, spricht Bände.

    Negatives zu Half-Life? Nun, ich hatte zweimal das Problem, dass das Level scheinbar nur halb geladen wurde und ich von einem vorherigen Spielstand neu laden musste, aber das scheint kein häufig auftretendes Problem zu sein. Außerdem kann man an manchen Stellen scheinbar stecken bleiben. Und sonst…es gefiel mir wirklich gut, aber irgendetwas hat gefehlt – ein Knaller sozusagen.

    Fazit
    Eine Shooter-Legende, ohne Frage, und es gibt nicht viel Schlechtes zu sagen! Wenn ihr also auch gesündigt haben solltet, dieses Spiel zu versäumen – durchspielen!

    8/10
    Geändert von Saroc (20.08.2012 um 22:10 Uhr) Grund: Half-Life-Rezension hinzugefügt

  18. #98
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    Nachdem Ben "Yahtzee" Crowshaw nun jahrelang ein Adventurespiel nach dem anderen gebracht hat, scheint er jetzt mehr und mehr in Richtung Geschicklichkeitsspiele und Platformer zu gehen.
    Zuletzt hatte er ein Platform-Schleichspiel um die Adventurefigur Trilby geschrieben, Poacher allerdings ist jetzt ein reinrassiges Platformspiel mit jeder Menge Geballer, einer mehr oder minder frei erkundbaren Spielwelt und jeder Menge Lokalkolorit. Poacher spielt nämlich unter Yorkshire in Nordengland.

    Man sieht dem Spiel an dass es nicht mehr in AGS entstanden ist, aber Spaß machen tut es trotzdem.
    Allerdings sorgt der mitunter doch recht happige Schwierigkeitsgrad immer wieder für die ein oder andere Frustsituation.

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  19. #99
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    Final Fantasy VII zock ich grad. Ich schwelge in der Vergangenheit und fühl mich wieder jung :-)

  20. #100
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    ICH HABS GESCHAFFT!
    Aber das Geheime Ending und den Superboss werd ich mir nicht antun. NO WAY. Das war so grad schon schwer genug auf die 100% zu kommen.

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