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Verkehrssünden

Eine Diskussion über Verkehrssünden im Forum Reallife. Teil des Off Topic-Bereichs; Zitat von James_Bond Sag nichts gegen 12 Jahre alte Polos!!! Ok, meiner ist schon 13 Aber mal ganz im Ernst: ...

  1. #381
    Günni .N the King!
    Avatar von CrImInAl
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    Zitat Zitat von James_Bond Beitrag anzeigen
    Sag nichts gegen 12 Jahre alte Polos!!! Ok, meiner ist schon 13

    Aber mal ganz im Ernst: Jedes Auto ist sicher, wenn du die Geschwindigkeit anpasst ...
    meiner war baujahr 88 meiner war älter , PWNED!
    Der Benutzer CrImInAl wurde bis 01.05.2009 23:00 gesperrt

  2. #382
    Big & Tasty
    Avatar von baracuda
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    Zitat Zitat von Diphosphan Beitrag anzeigen
    Ich weiß ja nicht was da nun sicherer ist... ich würde sagen laut objektiven Crashtest der Polo
    Das war gemein oder? Aber es zeigt, dass die SUV meistens völlig überschätzt werden. Sie gauckeln was vor was einfach nicht da ist. Sicherheit beim Unfall. Siehe Nissan Patrol.
    Ne gemein war das nich, is interessant zu erfahren.
    Trotzdem hätte mich ein Vergleich mit einem Frontera meines Baujahres mehr interessiert.
    Immerhin hat Opel mit dem Frontera B nicht wirklich ein gutes Auto gebaut.
    Ich besitze das A Model, Baujahr 1997, ist also noch um einiges älter als das getestete Model, außerdem besitze ich das Model mit kurzem Radstand, die Sport Version also.
    Ich wage außerdem mal zu bezweifeln, dass der Polo einen Crash mit einem so großen Auto so gut übersteht.
    Das mit dem Lenkrad hat mich jetzt etwas nachdenklich gemacht, trotzdem wollte ich kein anderes Auto fahren, da ich denke dass es unter gewissen Umständen auch für den Fahrer des am besten gesicherten Wagens schlecht aus gehen kann, wenn er einen Unfall hat.
    Nich zuletzt fahre ich den Frontera ja auch nich, weil er sicher ist, sondern weil er mir einfach am besten gefällt und ich das Auto schon von Kindesbeinen an mal besitzen und fahren wollte.
    Wenn ich nach Praktischen und eigentlich vernünftigen Gesichtspunkten ausgegangen wäre, wäre der Frontera nichts gewesen, denn er bringt auch einiges an Kosten mit sich, z.B. die 16Liter Verbrauch im Stadtverkehr oder die hohen Kosten für Einzelteile, Bereifung usw.

    Wenn man ordentlich mit einem Auto fährt, egal mit welchem, ist man schonmal sicherer als wenn man risikobereit fährt, und das mache ich aus Prinzip eher nicht.

  3. #383
    Welcome to the RL/NL
    Avatar von Diphosphan
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    Also bei modernen Fahrzeugen gewinnt klar der schwerer SUV.

    Fiat 500 gegen Q7:

    http://www.automobil-blog.de/2008/07...-gegen-goliath

    Aber 2004:

    http://www.klicktipp.de/articles/2658.pdf

    oder:

    Spiegel-Online:
    --------------------------------------------------------------------------------------------------------
    Schutz des Unfallgegners wird noch vernachlässigt

    Unter dem Motto "David gegen Goliath" simulierte der ADAC Frontal-Zusammenstöße eines Golf V mit populären Lifestyle-Geländewagen. Für Insassen des Volkswagen hätte ein sehr hohes Verletzungsrisiko durch Schwächen in der SUV-Konstruktion bestanden.

    Köln - Positiv fiel den Testern des Autoclubs ADAC auf, dass alle Insassen der drei Fahrzeugtypen die Crashs bei einer Geschwindigkeit von jeweils 56 Stundenkilometern überlebt hätten. Die Experten hatten Sport Utility Vehicles (SUV) der Typen Volvo XC90 und Kia Sorento frontal auf einen Personenwagen vom Typ Golf V prallen lassen. Allerdings mussten sie einige Mängel feststellen, wie Club-Präsident Peter Meyer am Mittwoch in Köln berichtete.

    Beim Volvo offenbarte die Untersuchung gleich zwei Schwächen: Weil ein Querträger unter der Wucht des Aufpralls riss, konnte sich der Golf nur noch punktuell abstützen. Zudem stieg der XC90 auf die Vorderfront des VW. Für Insassen des Golf, dessen Armaturenbrett um 23 Zentimeter in den Innenraum wanderte, stellten diese Umstände zwar keine Lebensgefahr, aber ein sehr hohes Verletzungsrisiko im Beinbereich dar, betonte der Leiter des Bereichs Test und Technik beim ADAC, Wilfried Klanner.

    Beim frontalen Zusammenstoß mit dem Kia Sorento sei dessen Leiterrahmen eingeknickt, der Golf habe sich nicht mehr abstützen können und sich so in die "Weichteile" der Kia-Vorderfront gebohrt. Dies habe die Verletzungsgefahr für den Kia-Fahrer erhöht. Die Belastungen für die Insassen des Golf seien hingegen nicht so hoch wie beim Volvo-Crash gewesen. Das Armaturenbrett des Volkswagens habe sich nur um etwa acht Zentimeter verschoben.

    Von den Herstellern der populären Lifestyle-Geländewagen fordert der ADAC angesichts der Testergebnisse eine Konstruktion, die eine gleichmäßige Stabilität der Vorderfront während des gesamten Crashverlaufs hinweg garantiert. Dabei sollte die Knautschzone in einen weicheren, für den Partnerschutz ausgelegten Bereich und eine hintere, härtere Struktur zum Eigenschutz aufgeteilt sein. Darüber hinaus müsse ein Überfahren des kleineren Fahrzeugs verhindert werden.


    Noch schlimmer sah es 1993 aus:

    Nissan Patrol gegen Golf II
    Hier aber für alle! Beteiligten...

    http://www.autocrashtest.de/untersei...nr2_untere.htm


    Ich will dir da auch nichts madig machen, wenn man einen Traum hat sollte man versuchen ihn zu verwirklichen. Persönlich habe ich mir letztes Jahr dieses Kindheitstraum erfüllt mit den Kauf von zwei 20 Jahre alter Quadral Vulkan MK I. Da sind wir aber dann im High End Hi Fi Bereich und nicht mehr bei Autos. Aber ist auch ähnlich verrückt und unvernünftig. Somit kann ich das gut nachvollziehen.

    Meine Gedanken gehen nur in die Richtung, dass ältere SUV's eine Sicherheit vorgauckeln (auch immer noch die amerikanischen SUV, die sehr oft noch auf LKW Grundplattformen bestehen) die einfach nicht vorhanden ist.

    Deine Anmerkung zum Thema wie man fahren sollte kann ich nur mit einer grünen werten (wenn ich wieder werten darf)
    Geändert von Diphosphan (23.12.2009 um 09:16 Uhr)

  4. #384
    Big & Tasty
    Avatar von baracuda
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    Der Fahrer scheint ja bei allen Frontalcrashes, egal welchen Autotyps, mehr Belastung zu spüren als der Beifahrer.

  5. #385
    Welcome to the RL/NL
    Avatar von Diphosphan
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    Zitat Zitat von baracuda Beitrag anzeigen
    Der Fahrer scheint ja bei allen Frontalcrashes, egal welchen Autotyps, mehr Belastung zu spüren als der Beifahrer.
    Ja das war früher bei dieses Test der Fall da es sich sehr oft offset Crashs handelt, d.h. um Crashes mit Übderdeckung auf der Fahrerseite, da diese Art des Unfalls realistischer ist.

  6. #386
    Problembär
    Avatar von Blade
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    heute ereignete sich bei uns ein tödlicher unfall

    situation: morgends 7 uhr, es hat 2 stunden geschneit und die temperatur fiel schlagartig unter 0 => die ganze scheiße friert zu ... wir haben auf der straße also ne eisschicht, die mit ner schneeschicht bedeckt war... dazu nebel... extrem eckliges wetter einfach.

    Ein 18 Jähriges Mädel hier ausm Ort fährt morgends nur arbeit... kommt bei tempo 30/40 wegen den Verhältnissen ins Schleudern. Leider hatte sie noch nicht die Erfahrung um zu wissen, wie so n Auto reagiert und kommt auf die Gegenfahrbahn... dort kommt ihr ein riesiger LKW entgegen unter den sich der komplette Golf IV schiebt... sofortiger Existus.

    Und was kann man daraus herleiten? Ich muss ehrlich sagen: DAS kann jedem passieren! Das hätte genausogut ich sein können oder einer meiner Kumpels oder meine Eltern... wen so ein fieses Wetter in einem ungünstigen Zeitpunkt erwischt (zum Beispiel dann, wenn gerade ein 30-Tonner auf der Gegenfahrbahn angerauscht kommt), der hat keine Chance, vor allem nicht als Fahranfänger... ich musste unwillkürlich an einige Situationen denken, wo ich bei schlechten Verhältnissen ebenfalls auf der Straße rumgerutscht ... Situationen, in denen einfach kein LKW kommen darf... es reicht eben im Leben einmal richtig Pech zu haben... das wurde mir heute wieder vor Augen geführt.
    Zitat Zitat von FiX Beitrag anzeigen
    [...], da dem Mod wohl bekannt war, dass Blade kein normaler Bär und auch kein Schadbär, sondern ein Problembär ist und entsprechende Vorsorge daher hilfreich sein könnte.

  7. #387
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    Avatar von Masher
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    hm...miese geschichte. aber auch miese tatsache, dass sich eine 18 jährige fahranfängerin bei dem wetter ans steuer setzt :S

    ich durfte das jedenfalls die letzten winter über nicht und selbst in diesem winter zicken meine eltern total rum wenn ich irgendwo mit dem auto hin will.
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  8. #388
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    Avatar von SonGohan
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    Oo, wasn das fürn Quark. Raus auf die Straße und Erfahrungen sammeln. Ich hab bei son scheis Wetter meine Fahrstunden und Prüfung gemacht, ob nun mit 18 oder mit 30 das erste mal ist ziemlich egal, mit 30 weis man immer noch nicht wie es sich verhält, wenn mans eben nicht kennt. Vielleicht sollte man davon ablassen, wenn man sich gar bei normalen Straßenverhältnissen überfordert fühlt. Und vielleicht sinvollerweise jemand mit Erfahrung die ersten paar male mitnehmen.

  9. #389
    Sweet Mash
    Avatar von Masher
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    wenn man mit 30 das erste mal auf schnee fährt, ist es ganz und gar nicht dasselbe als wenn man es mit 18 macht. erstens unterschätzt man (meistens) mit 18 generell die gefahren im straßenverkehr und überschätzt gleichzeitig sein eigenes fahrzeug und können. zweitens kann man auch vom gucken als passant oder beifahrer genug erfahrung sammeln um sich vorsichtig genug an die glätte heranzutasten.

    wenn man 30 jahre lang im keller gelebt hat, geb ich dir recht
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  10. #390
    Oberstabsfeldwebel
    Avatar von SonGohan
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    Das mit den 30 Jahren war natürlich überspitzt ausgedrückt und ich habe mir ja auch mal die Freiheit genommen, es für den Anfang relativ detaliert zu beschreiben und Einschränkungen mit einzubeziehen. Natürlich kann man sich Dinge anschauen, man bekommt sie sogar beigepullt, aber man muss mit der eigentlichen Situation klar kommen und das geht nur mit der Praxis, da kannste noch soviel abgeschaut haben. Das heist ja nicht das man da auf gut Glück auf die Straße geschubst werden muss, aber man muss halb selber fahren, sonst bringt die ganze Theorie nicht. Du bist laut deinen Profilangaben 22, das deine Eltern da immer noch Angst haben, das du dir überhaupt noch was vorschreiben lässt oder das es der erste Winter ist, bei dem du wirklich fährst, imo läuft da was grundsätzlich verkehrt.

  11. #391
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    Avatar von LordSeibrich
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    Praxis ist wichtig; aber so richtig zum Tragen kommt die praktische Erfahrung erst, wenn man das notwendige Hintergrundwissen besitzt.
    Alles was gut beginnt, endet schlecht. Alles was schlecht beginnt, endet furchtbar.

  12. #392
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    Dafür hat doch eigentlich jeder die Fahrschule inkl. Theorie durchlaufen, um genau sowas beigepult zu bekommen. Man bezahlt da nicht (nur) für die Erlaubnis zum Fahren, sondern man bezahlt da auch um eben dieses zu erlernen.

  13. #393
    Mainforum-Moderator
    Avatar von LordSeibrich
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    Fahrschulen kratzen an der Spitze des Eisbergs. Die meiste Zeit wird drauf verwendet die Verkehrsregeln zu lehren. Und noch nichteinmal hier wird der Fahrschüler ausreichend informiert. Verschiedene Aspekte über Fahrzeugverhalten bleiben da freilich auf der Strecke.
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  14. #394
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    Zitat Zitat von LordSeibrich Beitrag anzeigen
    Fahrschulen kratzen an der Spitze des Eisbergs. Die meiste Zeit wird drauf verwendet die Verkehrsregeln zu lehren. Und noch nichteinmal hier wird der Fahrschüler ausreichend informiert. Verschiedene Aspekte über Fahrzeugverhalten bleiben da freilich auf der Strecke.
    Dito. Wobei man es beim Auto net so merkt, aber als Motorradfahrer schon. Rückblickend betrachtet, war meine Motorradausbildung, nicht mehr als die grundlegendsten Basics. Welche ich im nachhinein mehr als dürftig betrachte, wenn man bedenkt wie gefährlich Motorradfahren ist, sollte Die Ausbildung beim Motorrad deutlich intensiver sein.


  15. #395
    Oberstabsfeldwebel
    Avatar von SonGohan
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    Also gerade solch gravierend wichtige Dinge wurden mir mitgeteilt, ebenso die relevanten Verkehrsregeln. Während des Fahren wurde einen dann auch praxisnah schwierige Situationen beigebracht, mann hatte noch entsprechende Lehrbücher und wurde theoretisch abgeprüft. (Hatte in der Theorieprüfung 3 Fragen zu Glatteis)Und das alles waren nur die Pflichtstunden, gerade in Sachen Theorie hatte man die Chance auf kostenfreie Zusatzstunden. Dort werden sicherlich nicht die genauen physikalischen Grundsätze und Ursachen vermittelt, aber eben wie die Kräfte wirken. Als absolutes Minimum wird einen mitgeteilt das man bei Glatteis vorsichtig fährt, keine hektischen Lenkmanöver verantaltetet und das sich der Bremswerg verlängert. Das sollte reichen um das Fahren bei Glatteis zu beginnen, ohne praktische Erfahrung läuft nun mal nichts. Und notfalls gibts immer noch die Fahrsicherheitstranings überall in Deutschland, die genau sowas sehr ausführlich und praxisnah behandeln. Für Fahranfänger hat das sogar noch den Vorteil das bei anerkannten Stellen, sich die Probezeit um 1 Jahr verkürzt. Aber ich merk schon in Norddeutschland weht ein anderer Wind und die Süddeutschen werden struzdumm aus der Fahrschule entlassen, unfähig selbstständig Erfahrungen mit schwierigen Straßenverhältnissen zu sammeln. -.-

    Edit: Beim Motorradführschein gebe ich dir Recht Bandito, der war imo auch etwas dürftig. An für sich ist Motoradfahren aber nicht gefährlich, wenn man weis was man (und die Maschiene) kann und was nicht.
    Geändert von SonGohan (24.12.2009 um 14:03 Uhr)

  16. #396
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    Zitat Zitat von SonGohan Beitrag anzeigen
    Das mit den 30 Jahren war natürlich überspitzt ausgedrückt und ich habe mir ja auch mal die Freiheit genommen, es für den Anfang relativ detaliert zu beschreiben und Einschränkungen mit einzubeziehen. Natürlich kann man sich Dinge anschauen, man bekommt sie sogar beigepullt, aber man muss mit der eigentlichen Situation klar kommen und das geht nur mit der Praxis, da kannste noch soviel abgeschaut haben. Das heist ja nicht das man da auf gut Glück auf die Straße geschubst werden muss, aber man muss halb selber fahren, sonst bringt die ganze Theorie nicht. Du bist laut deinen Profilangaben 22, das deine Eltern da immer noch Angst haben, das du dir überhaupt noch was vorschreiben lässt oder das es der erste Winter ist, bei dem du wirklich fährst, imo läuft da was grundsätzlich verkehrt.
    ich hätte in meinem beitrag auch einfach die 30 durch die 22 ersetzen können. das würde an der aussage nichts ändern.
    klar sammelt man die meiste erfahrung wenn man sich selbst als fahrer auf eis bewegt, ich finde es aber trotzdem zu früh einen fahränfanger aufs eis zu schicken, weil der eben nicht die nötige routine im straßenverkehr mitbringt, möglicherweise falsche reaktionen zeigt und wie gesagt sich selbst und sein fahrzeug überschätzt.
    wenn man 1-2 jahre fahrpraxis auf halbwegs sicheren strecken gesammelt hat und selbst bei regen schon gespürt hat wie enorm sich der bremsweg bei vielen autos verlängert. oder mal durch nebel gefahren ist und genug routine und sicherheit über das auto besitzt, dann kann man sich meiner meinung nach langsam an schnee und glätte heranwagen.

    ja, ich bin 22.....meine mutter ist eben eine ängstliche die nicht will, dass ich und meine geschwister uns vorzeitig durch den straßenverkehr verabschieden.
    ich bin zwar den ersten winter das erste mal allein mit unseren fahrzeugen gefahren, aber das lag in erster linie daran, dass wir die autos bei glätte wegen sommerbereifung stehen gelassen haben. dieses jahr haben wir winterreifen draufgezogen.
    ansonsten hab ich letztes jahr mein zivildienst im rettungsdienst absolviert und bin dadurch sehr sehr viel durch schnee gefahren. viele fahrten davon auch mit sonderrechten wo die unfallgefahr nochmal um einiges höher ist.

    zum punkt ich lasse mir was vorschreiben:
    die autos gehören meinen eltern und wenn die sagen: die autos bleiben stehen - dann bleiben die auch stehen. so einfach ist das.
    ich lasse mir zwar sonst nicht viel vorschreiben, aber sie sind halt meine eltern. sie haben selbst mit 22 noch den größten einfluss auf mich.

    zum punkt, dass da was falsch läuft, dass ich mit 22 wohl das erste mal im schnee fahren würde:
    ich würde meine kinder auch erst nach der probezeit alleine im schnee fahren lassen.
    wenn ich als beifahrer dabei wär, wär das kein problem die als fahranfänger ans steuer zu lassen.

    €;weshalb erst nach der probezeit, habe ich oben erläutert
    Geändert von Masher (24.12.2009 um 16:58 Uhr)
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  17. #397
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    Zitat Zitat von Masher Beitrag anzeigen
    hm...miese geschichte. aber auch miese tatsache, dass sich eine 18 jährige fahranfängerin bei dem wetter ans steuer setzt :S
    Das von mir ist jetzt zwar off-topic, aber mich interessiert folgendes mal ...

    Blade hat geschrieben, dass sie auf den Weg zur Arbeit war. Ist es denn ein Grund, nicht zur Arbeit zu erscheinen "nur" weil die Straßenverhältnisse beschissen sind? (Angenommen, dass das Auto die einzige Möglichkeit ist).

  18. #398
    Oberstabsfeldwebel
    Avatar von SonGohan
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    Die Details haste verschwiegen, da kann man dann halb auch nicht drauf eingehen. Der Punkt bleibt aber der gleiche, man kann nur durch Praxiserfahrung Routine gewinnen. Schnee und Glätte sind imo auch keine Besonderheit, in den letzen Jahren ists nen bisel wärmer geworden, aber ich kenn noch Zeiten da lag im Jahr mindestens 4 Monate durchgängig Schnee. Fahranfänger müssen nur, wie bei allen, vorsichtig anfangen, Glätte zu meiden ist der falsche Weg. Ist doch genauso als würde ich sagen das man bei Regen nicht fällt und dann aufeinmal obwohl die Sonne schient auf ner überschwemmten Autobahn sich fortbewegt. Sich selbst und sein Fahrzeug kann man immer überschätzen, daran ändert auch die fehlende Gläte nichts. Sehe keinen Grund jemanden nicht aufs "Eis" zu schicken, mal abgesehen die von mir erwähnten Ausnahmen. Sowas wie Angst, kann man sowieso nicht gebrauchen.

  19. #399
    Problembär
    Avatar von Blade
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    Zitat Zitat von James_Bond Beitrag anzeigen
    Das von mir ist jetzt zwar off-topic, aber mich interessiert folgendes mal ...

    Blade hat geschrieben, dass sie auf den Weg zur Arbeit war. Ist es denn ein Grund, nicht zur Arbeit zu erscheinen "nur" weil die Straßenverhältnisse beschissen sind? (Angenommen, dass das Auto die einzige Möglichkeit ist).

    das arbeitsrecht sieht folgendes vor: Du musst für schlechte Wetterverhältnisse im Extremfall die 3fache Anreisezeit einplanen.. sprich wenn du normal 15min zur Arbeit brauchst, musst du 45min einplanen wenns wetter schlecht ist... wenn du länger als die 45min brauchst und dadurch zu spät kommst (straße gesperrt, unfall etc.) dann ist das als "höhere Gewalt" anzusehen...

    Einfach von der Arbeit fern zu bleiben weils Wetter einwenig muffig is ist glaub ich nicht drin... jedoch sind chefs ja auch nur Menschen und man kann da sicher mit denen reden... jedoch gibt es meines wissens keine rechtliche regelung, die es dir erlaubt wegen dem wetter einfach mal nicht zu kommen...


    zu der sache mit der fahrpraxis: ich habs oben schon geschrieben... der besagte unfall hätte jedem passieren können... ich selber war schon in etlichen situationen, in denen eben kein LKW auf der gegenspur kommen darf... so sammelt man eben auch erfahrung.... wenn man halt das große pech hat, dass man sich unter einen LKW wickelt, dann ist das wie eben gesagt sehr großes und tragisches pech... meine mudder hat auch am rad gedreht und wollte wegen dem unfall, dass ich gestern nichtmehr rumfahr... da ich aber n eigenes auto hab und auch schon einige kilometer fahrerfahrung brauch ich mir da nicht reinreden lassen... sowas passiert nunmal... und das mädchen fuhr scheinbar sehr vorsichtig... es is halt einfach pech gewesen... pech, das jeden treffen kann.. darum nicht autozufahren ist etwas arg übervorsichtig
    Zitat Zitat von FiX Beitrag anzeigen
    [...], da dem Mod wohl bekannt war, dass Blade kein normaler Bär und auch kein Schadbär, sondern ein Problembär ist und entsprechende Vorsorge daher hilfreich sein könnte.

  20. #400
    Zitat Zitat von Blade Beitrag anzeigen
    Einfach von der Arbeit fern zu bleiben weils Wetter einwenig muffig is ist glaub ich nicht drin... jedoch sind chefs ja auch nur Menschen und man kann da sicher mit denen reden... jedoch gibt es meines wissens keine rechtliche regelung, die es dir erlaubt wegen dem wetter einfach mal nicht zu kommen...
    Ist ja auch gut so oder nicht? Du musst das ganze ja auch mal aus der Sicht eines Unternehmers sehen. Der kann ja sonst den Laden dicht machen, wenn im Winter konstant 10% der Leute fehlen wegen irgendwelchen Wetterverhältnissen.

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