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LOL, nur pubertierende Kleinkinder hier?

Eine Diskussion über LOL, nur pubertierende Kleinkinder hier? im Forum Reallife. Teil des Off Topic-Bereichs; Menge Preis 1 Stück 7,25 EUR no comment......

  1. #61
    Schrödingers Katze
    Avatar von Springmaus
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    Menge Preis
    1 Stück 7,25 EUR
    no comment...
    cya

  2. #62
    UF Stubenkater
    Avatar von Thunderskull
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    Zitat Zitat von Springmaus
    no comment...
    darum gehts ja btw garned

  3. #63
    Schrödingers Katze
    Avatar von Springmaus
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    fands nur erwähnenswert...

    hab doch schon bio-eier... wozu dann naturkondome... hatter dann mehr auslauf?

    außerdem ist das ja trotzdem käfighaltung und deshalb keien 7€ wert
    cya

  4. #64
    UF Stubenkater
    Avatar von Thunderskull
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    Btfw Wie wäre es hiermit:
    Kondome: Die Herstellung


    Im Laufe der Jahrhunderte wurden für die Herstellung von Kondomen die
    verschiedensten Materialien verwendet (siehe: Geschichte des Kondoms).

    Die heutigen Kondome bestehen beinahe ausschließlich aus Gummi, ge-
    nauer gesagt aus Naturkautschuklatex. Der Naturkautschuk, eine dick-
    milchige Flüssigkeit, wird aus der Rinde der Gummibäume gewonnen. Die
    Gummibäume werden vorrangig in Asien, aber auch in Südamerika an-
    gebaut. Zur "Ernte" wird die Rinde dieser Bäume mit einem scharfen
    Messer auf einer Länge von etwa 10 cm angeritzt. Aus diesem Spalt
    rinnt dann der Saft am Stamm hinunter in eine Auffangschale.

    Dieses reine Naturprodukt wird dann in den Fabriken aufbereitet und
    weiterverarbeitet. Für Weiterverarbeitung zum Kondom muss die Konsi-
    stenz des Naturkautschuks sehr fein sein. Daher wird die Masse in tech-
    nisch sehr aufwendigen Verfahren gerührt und haltbar gemacht. Der
    Naturkautschuk "reift" in dieser Verarbeitungsphase. Wenn die Masse
    dann dünnflüssig und gleichmäßig fein ist, werden lange Reihen von Glas-
    kolben mehrmals in die Mischung eingetaucht. Die Glaskolben haben die
    Form eines stilisierten Penis. Zwischen den Tauchvorgängen werden die
    benetzten Glaskolben getrocknet.

    Das Ergebnis: Die Glaskolben besitzen nun eine dünne Haut aus Latex.
    Damit ist das eigentliche Kondom entstanden.

    Nun muss noch der Rollrand angebracht werden. Mit diesem Rand wird
    zum einen das Abrollen des Kondoms vom Glaskolben ermöglicht, zum
    anderen aber auch das Überziehen bzw. Abrollen über den Penis.

    Nun folgt der Schritt, der das Latex dauerhaft dehnbar und haltbar macht,
    das Vulkanisieren. Dazu werden die noch am Glaskolben befindlichen Kon-
    dome etwa 20 bis 30 Minuten lang bei über 100° Celsius "gebacken".
    In einem weiteren Arbeitsschritt werden die Beschichtungen aufgebracht. Dies können Aromen sein, aber auch Gleitfilme oder spermienabtötende Mittel.
    Nun können die Kondome von den Glaskolben abgerollt und in zusammen-
    gerolltem Zustand verpackt werden. Natürlich werden ständig Stichproben
    auf die vorgeschriebenen Qualitätsmerkmale hin untersucht (siehe: Die
    Qualität der Kondome).

    Aber selbst durch die Vulkanisation sind die Kondome nicht für immer zu
    gebrauchen. Um die gewünschten Schutzfunktionen zu gewährleisten (Em-
    pfängnisverhütung und Schutz vor Krankheiten und Infektionen), werden
    für die Haltbarkeit von Kondomen meist 4 Jahre angegeben, bei richtiger
    Lagerung. Jedes Kondom ist einzeln verschweißt. Zur Lagerung darf die
    Verpackung eines Kondoms nicht beschädigt werden. Kondome sollten kühl
    gelagert werden, damit das Latex nicht austrocknet und brüchig wird.

    Die neueste Generation von Kondomen wird aus Polyethylen (PE) oder
    Polyurethan (PUR) hergestellt. Eine alternative Produktionsmöglichkeit
    wurde notwendig, weil in den letzten Jahren zunehmend Latex-Allergien
    bei den Benutzern auftraten, sowohl beim Mann, als auch bei der Frau.
    Wüßte nicht wo da Kunststoffe ins Spiel kämen außer bei der neusten Generation....

    €dit: Quelle: http://www.kondome-versand.de/kondome-herstellung.php

  5. #65
    Schrödingers Katze
    Avatar von Springmaus
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    Dieses reine Naturprodukt wird dann in den Fabriken aufbereitet und
    weiterverarbeitet. Für Weiterverarbeitung zum Kondom muss die Konsi-
    stenz des Naturkautschuks sehr fein sein. Daher wird die Masse in tech-
    nisch sehr aufwendigen Verfahren gerührt und haltbar gemacht.

    'aufbereitung' passiert aber niht durch die gute fee mitm zauberstab...

    ich weiß nicht, wie es bei kondomen von statten geht, aber sicher nicht ohne chemie...


    habe keine lust mich da einzuarbeiten, aber hier gibts ne schicke übersicht an inhalts-/bzw zusatzstoffen im kautschuk:

    http://www.fbv.fh-frankfurt.de/mhwww...thesekaut3.htm
    http://www.fbv.fh-frankfurt.de/mhwww...thesekaut2.htm
    http://www.fbv.fh-frankfurt.de/mhwww...uellstoffe.htm
    http://www.fbv.fh-frankfurt.de/mhwww...hemikalien.htm

    usw... klickt euch halt durch...


    und falls mal wieder was zur chemischen zusammensetzung von kondomen zu sagen hat, wäre ich stark dafür, wenn er seinen standpunkt begründen kann... also mit QUELLEN zu den betreffenden stoffen...

    so ne werbeblubberseiten mit allgemein bla bla bringen 0...

    'dann kommt das zauberverfahren, wo vorne das blech reingeht und hinten kommt das auto raus...'

    ist ein bissl dünn, oder?

    zumindest zu wenig, um über das verfahren bzw ablauf und inhaltsstoffe zu diskutieren...

    chemiestudenten an die front!

    partikelkanone fühl dich angesprochen! erleuchte uns
    cya

  6. #66
    UF Stubenkater
    Avatar von Thunderskull
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    Ja ok, aber zur Weiterverarbeitung muss des Zeug vulkanisiert werden:

    Vulkanisation
    aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
    Wechseln zu: Navigation, Suche

    Die Vulkanisation ist ein chemisch-technisches Verfahren, bei dem Kautschuk unter Einfluss von Zeit, Temperatur und Druck gegen atmosphärische und chemische Einflüsse sowie gegen mechanische Beanspruchung widerstandsfähig gemacht wird.

    Dazu wird eine Kautschukmischung, bestehend aus Rohkautschuk, Schwefel oder schwefelspendenden Stoffen wie z.B. Dischwefeldichlorid (S2Cl2), Beschleunigern (zur Erhöhung der Reaktionsgeschwindigkeit) und Füllstoffen gemischt und erhitzt. Dabei werden die langkettigen Kautschukmoleküle durch Schwefelbrücken vernetzt. Hierdurch gehen die plastischen Eigenschaften des Kautschuks bzw. der Kautschukmischung verloren, der Stoff wird mittels des Verfahrens der Vulkanisation vom plastischen in einen elastischen Zustand überführt.

    Der bei diesem Verfahren entstehende Gummi hat gegenüber dem Kautschuk(-Rohstoff) dauerelastische Eigenschaften, kehrt bei mechanischer Beanspruchung jeweils wieder in seine Ursprungslage zurück, hat eine höhere Reißfestigkeit, Dehnung und Beständigkeit gegenüber Alterung und Witterungseinflüssen.

    Die Elastizität des Gummi(-werkstoffs) ist abhängig von der Anzahl der Schwefelbrücken. Je mehr Schwefelbrücken vorhanden sind, desto härter und unelastischer ist der Gummi. Die Anzahl der Schwefelbrücken ist wiederum abhängig von der zugesetzten Schwefelmenge und der Dauer der Vulkanisation.

    Bei Alterung des Gummis werden die Schwefelbrücken durch Sauerstoffbrücken ersetzt; das Gummi wird brüchig und porös.

    Die Vulkanisation wurde 1839 von Charles Goodyear entwickelt.

    Neben der klassischen Schwefelvulkanisation erfolgt die Vernetzung von Kautschuken häufig auch mittels Peroxiden, Metalloxiden oder energiereicher Strahlung. Da die Vulkanisation mit Schwefel die Anwesenheit von Doppelbindungen erfordert, kommen besonders bei Kautschuken, die keine Doppelbindungen enthalten (z.B. EPM, EVA), diese Verfahren zum Einsatz. Metalloxide kommen u.a. bei der Vernetzung von Chloropren-Kautschuk zum Einsatz.

    Der Verlauf der Vulkanisation kann mit einem Prüf- bzw. Messgerät, dem Rheometer, gemessen und graphisch dokumentiert werden.
    Quelle: Ma wieder Wikipedia

  7. #67
    it isnt vale,it´s me
    Avatar von BREAKER 1A
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    ...Je höher also der Naturlatexanteil, umso teurer meist die Kondome. Dafür erscheinen sie aber auch weicher und dünner und halten mehr aus. Übrigens: der Hinweis "Kondome aus 100% Naturlatex" ist sehr dehnbar: bis zu 80% dürfen Kunstlatex-beimischungen sein. Derjenige, der die Qualität prüft, die Kundenzufriedenheit auswertet, möchte bezahlt werden...

    http://www.condomeria-freiburg.de/index.html?inhalt=966

    Bin nach wie vor der Überzeugung das es keine 100& igen Naturlatexkondome gibt. die verkaufsseite ist ja nicht wirklich ernst zu nehmen, denn ich möchte nicht wissen wieviele Anbieter letztendlich falsche Angaben über die Bestandteile ihrer Produkte machen. Ob solche Marketingmethoden legal oder illegal sind, ist wieder was anderes.

    Ich denke eine Aukunft, aus welchen Stoffen exakt ein Naturlatexkondom besteht, kann vielleicht nur ein Kondomhersteller machen. Dies werden wir aber nie erfahren, weil ich denke das sowas unter Betriebsgeheimnis fällt....

    Gruß breaker

  8. #68
    FORENGRÜNDER

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    Jetzt lässt der sich auch noch auf das "Kondomfrageniveau" herunter. Dabei findet er als über 20jähriger doch nur den CCG-Bereich interessant...

  9. #69
    Feldwebel
    Avatar von siler
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    Zitat Zitat von Breaker
    ...Je höher also der Naturlatexanteil, umso teurer meist die Kondome. Dafür erscheinen sie aber auch weicher und dünner und halten mehr aus. Übrigens: der Hinweis "Kondome aus 100% Naturlatex" ist sehr dehnbar: bis zu 80% dürfen Kunstlatex-beimischungen sein. Derjenige, der die Qualität prüft, die Kundenzufriedenheit auswertet, möchte bezahlt werden...

    http://www.condomeria-freiburg.de/index.html?inhalt=966

    Bin nach wie vor der Überzeugung das es keine 100& igen Naturlatexkondome gibt. die verkaufsseite ist ja nicht wirklich ernst zu nehmen, denn ich möchte nicht wissen wieviele Anbieter letztendlich falsche Angaben über die Bestandteile ihrer Produkte machen. Ob solche Marketingmethoden legal oder illegal sind, ist wieder was anderes.

    Ich denke eine Aukunft, aus welchen Stoffen exakt ein Naturlatexkondom besteht, kann vielleicht nur ein Kondomhersteller machen. Dies werden wir aber nie erfahren, weil ich denke das sowas unter Betriebsgeheimnis fällt....

    Gruß breaker
    Da hat wohl jemand gefallen an unseren ach so pubertären und kindischen Thread gefunden.
    Gerade weil wir alle in einem Boot sitzen, sollten wir heilfroh darüber sein, dass nicht alle auf unserer Seite stehen.

  10. #70
    Kritiker
    Avatar von Lester
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    Steigert euch doch net so rein!
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  11. #71
    Kritiker
    Avatar von Lester
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    Zitat Zitat von Intakk
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  12. #72
    UF Stubenkater
    Avatar von Thunderskull
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    Zitat Zitat von Breaker
    ...Je höher also der Naturlatexanteil, umso teurer meist die Kondome. Dafür erscheinen sie aber auch weicher und dünner und halten mehr aus. Übrigens: der Hinweis "Kondome aus 100% Naturlatex" ist sehr dehnbar: bis zu 80% dürfen Kunstlatex-beimischungen sein. Derjenige, der die Qualität prüft, die Kundenzufriedenheit auswertet, möchte bezahlt werden...

    http://www.condomeria-freiburg.de/index.html?inhalt=966

    Bin nach wie vor der Überzeugung das es keine 100& igen Naturlatexkondome gibt. die verkaufsseite ist ja nicht wirklich ernst zu nehmen, denn ich möchte nicht wissen wieviele Anbieter letztendlich falsche Angaben über die Bestandteile ihrer Produkte machen. Ob solche Marketingmethoden legal oder illegal sind, ist wieder was anderes.

    Ich denke eine Aukunft, aus welchen Stoffen exakt ein Naturlatexkondom besteht, kann vielleicht nur ein Kondomhersteller machen. Dies werden wir aber nie erfahren, weil ich denke das sowas unter Betriebsgeheimnis fällt....

    Gruß breaker

    Es geht ja immernoch darum ob es Kondome gibt wo kein Kunststoff drinne ist.
    Da wir die genaue Zusammensetzung der Zusätze nicht wissen, ist deine Aussage nicht bewiesen, genausowenig wie meine Behauptung es gebe welche ohne.
    Daher schlage ich vor wir einigen uns auf unentschieden?

  13. #73
    unberechenbar
    Avatar von Partikelkanone
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    lustiger Thread...

    Ok,geb ich meinen Senf auch mal dazu


    Die Geschichte des Kondoms.

    Die Idee, sich durch eine "Verpackung" um den Penis herum vor Krankhei-
    ten und Infektionen, oder auch vor ungewollten Schwangerschaften, zu
    schützen ist keine Erfindung der Neuzeit. Die Geschichte des "Kondoms"
    lässt sich über Jahrtausende zurückverfolgen.

    Frühgeschichte

    Bereits 1200 v. Chr. sollen sich die alten Ägypter mit Kondomen vor Krank-
    heiten und Infektionen geschützt haben. Minos, König von Kreta, soll Kon-
    dome aus Ziegenblasen verwendet haben. Obwohl im Laufe der Jahrhun-
    derte viele Materialien ausprobiert worden sind, kristallisierte sich die Ver-
    wendung von Schafsdärmen und anderen tierischen Membranen als wir-
    kungsvollste Methode zur Kondom Herstellung heraus.
    Die alten Japaner bevorzugten seinerzeit Lederhüllen, darüber hinaus wurden Fischblasen, Tierdärme und auch Ölpapier verwendet.

    16. Jahrhundert

    Im 16. Jahrhundert empfahl der italienische Arzt Gabrielle Fallopio die Verwendung von getränkten Leinensäcken als Schutz vor Krankheiten, besonders zum Schutz vor der ansteckenden Syphilis, die amerikanische Seefahrer nach Europa mitbrachten.

    17. Jahrhundert

    Mitte des 17. Jahrhunderts empfahl der englische Dr. Condom, Hofarzt bei
    Charles II. von England, die Verwendung von Hammeldärmen zur Infek-
    tions- und Empfängnisverhütung. Dr. Condom stellte Schutzhüllen aus
    Tierdärmen her und wurde für diese Idee und die Anwendungsempfeh-
    lung zum Ritter geschlagen.

    Diesem Dr. Condom wird auch die Namensgebung für das heutige Kondom
    zugeschrieben. Eine andere Erklärung für Namenherkunft sollen die italieni-
    schen Worte "Condus" (= Behältnis) bzw. "con" (ital./lat. "cum" = "mit")
    und "doma" (lat. "Domus" = "Haus" oder "Kuppel") sein.

    18. Jahrundert

    Sogar Casanova (1725-1798), der wohl berühmteste Liebhaber der Ge-
    schichte, benutzte stets seine "redingote anglaise", seinen "englischen
    Reitmantel" für den Liebesakt. Die zu dieser Zeit noch handgefertigten
    Condome sollten vor allem vor der Syphilis schützen. Es gab sie in ein-
    facheren Ausführungen, oder auch in Luxusversionen mit einem Futter
    aus Samt und Seide. Diese Condome wurden mehrfach verwendet, ge-
    reinigt und getrocknet. Falls nötig wurden sie mit Knochenleim und Tier-
    därmen repariert. Einen wirklich hochwertigen Schutz boten diese
    Condome wohl allerdings nicht.

    19. Jahrhundert

    Kautschuk als Naturprodukt war bereits lange bekannt. Doch erst durch
    die bahnbrechende Entwicklung des Verfahrens der Vulkanisation durch
    Charles Goodyear (1800 - 1860) im Jahre 1842 war es möglich gewor-
    den, Gummi herzustellen, welches wasser-, wärme und kältefest,sowie
    bruchstabil war. 1855 stellte Goodyear das erste Gummi - Condom vor.
    Allerdings war es "zusamengeschweißt", besaß also eine Längsnaht und
    war mit einer Wandstärke von 1 - 2 mm überhaupt nicht mit heutigen
    Maßstäben (Wandstärke 0,05 - 0,07 mm) vergleichbar.
    Das Verfahren der Vulkanisation, bei der das Rohgummi (Kautschuk)
    mit Schwefel behandelt und intensiver Hitze ausgesetzt wird, machte
    aus dem Naturstoff ein starkes und elastisches Material. Damit legte
    Goodyear den Grundstein für die industrielle Entwicklung und Fertigung
    von Autoreifen und eben auch von Kondomen.

    20. Jahrhundert

    Erst im Jahre 1912 perfektionierte Julius Formms die Kondomherstellung
    in dem er Glaskolben ist die flüssige Rohgummilösung eintauchte. Damit
    konnte er hauchdünne Kondome mit Reservoir ohne Naht herstellen. Eine
    wohl einhellige Ansicht in der Literatur bezeichnet dieses Herstellungsver-
    fahren als Sternstunde des heutigen Kondoms. Julius Fromms stellte 1919
    erstmals maschinell gefertigte Kondome, wie wir sie heute kennen, vor.
    Damit waren Fromms Kondome die ersten Markenkondome, die in großer
    Stückzahl hergestellt worden sind.

    Trotz der nunmehr unbestrittenen Wirksamkeit des Kondoms zum Schutz
    vor Infektionen war der Verkauf und die Benutzung vielerorts bis Mitte des
    20. Jahrhunderts verboten beziehungsweise nur zum medizinischen Ge-
    brauch erlaubt. Selbst heute wird die Verwendung von Kondomen (zur
    Empfängnisverhütung) von religiöser Seite vielfach abgelehnt.

    Im 1. Weltkrieg gehörten Kondome sogar zur Standardausrüstung der
    Soldaten. Die deutsche, die französiche und die britische Armee verteil-
    ten zum Schutz vor Infektionen Kondome an ihre Soldaten. Die US-Armee
    tat dies nicht; daher litten Angehörige dieser Armee viel häufiger an Ge-
    schlechtskrankheiten.

    Die anfänglichen Gummi - Kondome der verschiedenen Hersteller waren
    alle recht ähnlich. Hauptunterscheidungsmerkmal war das heute durch-
    gängig übliche Reservoir zur Aufnahme der Samenflüssigkeit (Ejakulat).
    Eine frühe Kondom-Variante, die nur die Eichel bedeckte (die sog. short
    cap), scheiterte bei der Reduzierung von Schwangerschaften und Infek-
    tionen.

    1981 wurde das erste deutsche Qualitätssiegel für Kondome erteilt, das
    DLF-Gütesiegel (Deutsche Latex-Forschungs- und Entwicklungsgemein-
    schaft).

    Heute gibt es Kondome in allen möglichen Größen, Formen, Farben und
    Geschmacksrichtungen. Kondome haben sich als wirkungsvolles Verhü-
    tungsmittel durchgesetzt. Bis heute ist das Kondom das einzige Verhü-
    tungsmittel, dass sowohl vor ungewollten Schwangerschaften als auch
    vor Krankheiten schützt. Mit dem Bekanntwerden beziehungsweise mit
    der Veröffentlichung der Ausbreitung des HIV-Virus erlangte das Kondom
    eine neue zentrale Bedeutung beim geschützten Geschlechtsverkehr.

    Die meisten Kondome sind aus Naturkautschuk - Latex hergestellt. Auf-
    grund von Latexallergien, die seit einigen Jahren bei vielen Menschen
    auftreten, wurde die Entwicklung von Alternativen notwendig. Daher gibt
    es heute auch schon Kondome aus Polyethylen (PE) und Polyurethan
    (PUR), also Latexfeie Kondome, die ebenso wirksam sein sollen, wie die
    herkömmlichen Latex-Kondome. Sie sollen sogar noch stabiler sein. Da-
    rüber hinaus sind sie mit fett-/ ölhaltigen Gleitmiteln einsetzbar.

  14. #74
    it isnt vale,it´s me
    Avatar von BREAKER 1A
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    Zitat Zitat von Thunderskull
    Es geht ja immernoch darum ob es Kondome gibt wo kein Kunststoff drinne ist.
    Da wir die genaue Zusammensetzung der Zusätze nicht wissen, ist deine Aussage nicht bewiesen, genausowenig wie meine Behauptung es gebe welche ohne.
    Daher schlage ich vor wir einigen uns auf unentschieden?
    da ich dir lediglich bewiesen habe, dass NLK nicht zu 100% aus NL besteht, aber den Beweis das es zudem noch Kunstoffe enthält schuldig geblieben bin, einigen wir uns auf unentschieden, aber auf eins der schöneren Sorte...

    gruß breaker

  15. #75
    Schrödingers Katze
    Avatar von Springmaus
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    schön...

    und welcher held kriegt jetz das mädchen?
    komisches happy end
    cya

  16. #76
    UF Stubenkater
    Avatar von Thunderskull
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    @ Rennratte is doch klar, Gangbang ^^

  17. #77
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    Avatar von mope7
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    Zitat Zitat von Intakk
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    es reicht - du wurdest wegen dem mist schonmal gebannt.

    ich werde nachfragen wie weiter vorgegangen werden soll

    - Knippsi Klick, Flickr. -
    - Mein Zockprojekt ! Let's play Steamsammlung - begleitet mich durch meine Games !

  18. #78
    Kritiker
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    ganz ehrlich
    In der Ruhe liegt die Kraft. Wer viel ruht, der viel schafft.

  19. #79
    it isnt vale,it´s me
    Avatar von BREAKER 1A
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    Zitat Zitat von mope7


    es reicht - du wurdest wegen dem mist schonmal gebannt.

    ich werde nachfragen wie weiter vorgegangen werden soll

    HAU , Häuptling Moppel hat gesprochen

  20. #80
    ( - :
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    Tolle Bewertung Breaker, von wegen "no future kid" ..
    Keine Sorge meine Zukunft habe ich gut in der Hand, mach dir um mir keine Sorgen!

    Kümmer Dich lieber mal um Dich selbst.
    Frohe Ostern btw.
    Wenn Dir Leute sagen, Du sollst deine Träume vergessen, weil Sie zu unrealisitisch sind, vergesse lieber die Leute, denn sie sind zu pessimistisch!!

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