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Finanzkrise

Eine Diskussion über Finanzkrise im Forum Politik & Weltgeschehen. Teil des Off Topic-Bereichs; Naja was auch interessant ist... die News geht wieder kaum durch die Nachrichten ... ^^ Ist ja auch wieder schlecht, ...

  1. #721
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    Avatar von Apokus
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    Naja was auch interessant ist... die News geht wieder kaum durch die Nachrichten ... ^^
    Ist ja auch wieder schlecht, man hat wahrscheinlich seine eigenen Schäfchen noch nicht ins Trockene gebracht .. ^^ ist das gleiche wie mit den Aktien die Ende März/ Anfang April im Amiland auf einmal aufgekauft wurden.. das waren in einer Woche runde 400mrd die reingepumpt wurden... wer hat denn soviel Geld um soviele Aktien zu kaufen mh?

    Edit:
    Btw http://www.bloomberg.com/apps/news?p...d=ajDEEogMehGE
    und
    http://www.bloomberg.com/apps/news?p...d=aI.TvvSBYXBM
    sind irgendwie auch interessant wie ich finde..
    Aber ist ja alles in Ordnung und der Wirtschaft gehts wieder besser...
    Geändert von Apokus (13.06.2009 um 09:45 Uhr)

  2. #722
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    Avatar von DrFriedChicken
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    @camionero: Nettes Video, aber in meinen Augen enthält es mehrere Fehler. Zum einen wird darin ein negativer Zinssatz vorgeschlagen, den die Großkapitalbanken doch bitteschön auch bezahlen müssen, wenn sie Geld weitergeben. Schließlich würden die gewinnorientierten Banken mit einem negativen Zinssatz aussagen: "Bitte nicht mehr bei uns einzahlen, wir sind überfüllt. Bei uns ist euer Geld nicht gut angelegt, denn wir wissen nicht, in was man noch etwas investieren könnte."

    Dieses Konzept ist gar nicht auf der freien Marktwirtschaft realisierbar. Vielmehr wäre es nötig alle Banken stärkeren sozialstaatlichen Strukturen zu unterwerfen oder gar komplett Regierungen oder nicht-gewinnorientierten Organisationen zu unterstellen, um auch negative Zinsen bei den Krediten durchzusetzen. Schließlich sollte ja zumindest das Gleichgewicht des Geldes einigermaßen erhalten bleiben. Die im Film beschriebene Maßnahme würde den Grundsatz, für das Verleihen von Geld eine Gegenleistung zu erhalten, nur zum Vorteil der Kapitalunternehmen, die schon zu viel haben und dazu noch mehr wollen, abbauen.

    Kein denkender Mensch würde sein Geld an eine Bank abgeben, dass diese damit noch mehr Geld für sich selbst erwirtschaften kann und dafür auch noch Gebühren zu bezahlen. Dass die Bank mindestens die selben Gebühren auf die Geldweitergabe zahlen müsste, wird nirgends erwähnt und scheint in diesem Konzept sogar unwillkommen.

    Persönlich vergrab ich mein Geld lieber im Garten und hab keine Kosten, als einen Mini-Kredit an Heuschrecken zu vergeben, dass diese es in unsichere Immobilien stecken und damit riskiere, dass sogar alles auf einmal verschwindet. Obwohl es ja nach diesem Konzept eigentlich nicht möglich sein dürfte, dass eine Bank Kredite vergibt, da dies ja bei negativen Zinsen eigentlich Nachteile bringt. Soviel zu den Banken.

    Der nächste Punkt ist die Steuer auf Monopole, welche im Grunde gar nicht existieren dürften, wenn man mal ans Kartellamt denkt, welches den Job hat, Monopolbildung vorzubeugen. Darüber hinaus besteht das Problem nicht nur in Monopolen, sondern ebenfalls in Oligopolen und derer geheimer marktschädigender Preisabsprachen.

    Ein weiterer Punkt ist die soziale Schere, welche sich angeblich zugunsten der arbeitenden Bevölkerung schließen würde. Vielmehr sehe ich hier was von den oben genannten Punkten übrig ist: Ein Bankensystem, welches Geld verlangt, wenn man sich dort Geld ausleihen will und gleichzeitg auch Geld verlangt, wenn man ihm das eigene zum Ausleihen zur Verfügung stellt. Im Grunde bedeutet das, dass das die Großbanken, welche überhaupt erst für die heutige Krise verantwortlich sind, noch mehr Geld aus dünner Luft kreieren dürfen.

    Nun zur Umweltfreundlichkeit, welche durch sozialmarktwirtschaftliche Haltung scheinbar keinen Vortrieb erhält. Wer ist denn für den bisherigen Raubbau verantwortlich? - Das Grundprinzip des amerikanischen Expansionsgedanken und des freien Kapitalismus, mit der Einstellung alles Gottgegebene völlig frei auszunutzen. Im Grunde hat die Marktwirtschaft bisher noch nicht viel zum Umweltschutz beigetragen. Vielmehr sind es die sozialistischen Strukturen eines Staates, welche überhaupt erst eine Bewegung in der Marktwirtschaft hervorrufen, indem z.B. Automodelle mit hohem Schadstoffausstoß höher besteuert werden, und die Automobilindustrie und Ölförderer, welche in diesem Beispiel die Marktwirtschaft repräsentieren, sträuben sich dagegen. Vielleicht ist der demokratische Sozialstaat nicht ganz so böse, wie in diesem Film dargestellt.
    Geändert von DrFriedChicken (14.06.2009 um 18:26 Uhr)

  3. #723
    Oberfeldwebel
    Avatar von ahits
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    Zumindest ein Teil der Anleihen im Wert von 134 Milliarden Dollar (96 Milliarden Euro), die zwei Männer über die italienischen Grenze in die Schweiz schmuggeln wollten, ist wahrscheinlich echt. Das erklärte ein Vertreter der italienischen Finanzpolizei Como

    "Was die Echtheit der Kennedy-Bonds angeht, haben wir noch Zweifel, aber die US-Staatsanleihen im Wert von rund 358 Millionen Euro scheinen glaubwürdig. Sie sind aus Filigranpapier von ausgezeichneter Qualität", erklärte Oberst Rodolfo Mecarelli. Außerdem liege den Papieren eine umfangreiche Bankdokumentation im Original bei. Die Prüfung der Wertpapiere ist allerdings noch nicht abgeschlossen. Die "Guardia di Finanza" ermittle zusammen mit dem amerikanischen Geheimdienst.
    Hmm also scheinen die echt zu sein, macht auf der einen Seite halt auch keinen Sinn solche Papiere zu fälschen, auf der anderen war ja jemand sehr naiv zu glauben die 2 Man-in-black würdens mit der Bummelbahn in die Schweiz schaffen, auch wenns natürlich möglich gewesen wär. Wenn man wirklich nicht auffliegen wollte muss aber bei der Aktion jemand mächtig Druck gehabt haben die Dinger wegzuschaffen, ausser ein paar der grössten Staaten kommt auch eigentlich niemand in Frage weil ansonsten keiner Papiere mit den Werten besitzt. Ob die Asiaten ihre US-Bonds wirklich unauffällig in Europa loswerden wollten? Eigentlich kaum vorstellbar, viel zu hohes Risiko aufzufliegen.
    Auf der anderen Seite werden sie die aufm freien Markt auch nicht los, ohne dass der Dollar crasht.
    Oder das ganze ist nur geschickt eingefädelt von zB China oder Russland, haben ein paar Anleihen investiert, wollten auffliegen und damit "anonym" den USA einen deutlichen Warnschuss verpassen?

    Filmreife Sache, was auch immer dahinter steckt

  4. #724
    Oberfeldwebel
    Avatar von Time
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    Glaub nicht dass die echt sind, wenn doch dann müßte es von China, Rußland, Japan oder der OPEC kommen und die hätten dafür einen Diplomaten benutzt, da er ohne Kontrolle durchgekommen wäre. Wenn die doch echt sind zeigt es nur dass der Dollar nichts mehr Wert ist und die oben genannten Staaten diese los werden wollen.

  5. #725
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    Avatar von Apokus
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    Bislang deutet alles darauf hin das mindestens die "kleinen" 500 Mio Dollar Bonds echt sind.
    Das sind 249 Stück.. bei den Kennedy Bonds sind se sich nicht sicher... niemand hat solche bislang gesehen und die US Regierung schweigt sich aus.. ^^

  6. #726
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    Avatar von Psycho Joker
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    Zitat Zitat von DrFriedChicken Beitrag anzeigen
    Wer ist denn für den bisherigen Raubbau verantwortlich? - Das Grundprinzip des amerikanischen Kolonialsgedanken und des freien Kapitalismus, mit der Einstellung alles Gottgegebene völlig frei auszunutzen.
    Der amerikanische Kolonialgedanke? Geschichtebuch aufschlagen und nachlesen wann und wo Kolonialismus aufkam.
    Oh, the devil will find work for idle hands to do...

  7. #727
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    Avatar von DrFriedChicken
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    Zitat Zitat von Psycho Joker Beitrag anzeigen
    Der amerikanische Kolonialgedanke? Geschichtebuch aufschlagen und nachlesen wann und wo Kolonialismus aufkam.
    Hoppla, da hab ich wohl "Expansions-" durch "Kolonial-" vertauscht. Habs mal korrigiert. Hatte aber in der Tat die Mentalität während der Westward-Expansion im Hinterkopf und dachte zuerst dieser Gedanke sei schon während der Kolonialisierung durch die Europäer entstanden...

  8. #728
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    Avatar von Darth Medvader
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    Hab nen interessanten Artikel gefunden. Ich blicke bei diesen ganzen Finanzgeschäften nicht so recht durch, drum weis ich nicht ob da was dran ist.

    Spoiler:
    The city of Yakaterinburg, Russia’s largest east of the Urals, may become known not only as the death place of the tsars but of American hegemony too – and not only where US U-2 pilot Gary Powers was shot down in 1960, but where the US-centered international financial order was brought to ground.

    Challenging America will be the prime focus of extended meetings in Yekaterinburg, Russia (formerly Sverdlovsk) today and tomorrow (June 15-16) for Chinese President Hu Jintao, Russian President Dmitry Medvedev and other top officials of the six-nation Shanghai Cooperation Organization (SCO). The alliance is comprised of Russia, China, Kazakhstan, Tajikistan, Kyrghyzstan and Uzbekistan, with observer status for Iran, India, Pakistan and Mongolia. It will be joined on Tuesday by Brazil for trade discussions among the BRIC nations (Brazil, Russia, India and China).

    The attendees have assured American diplomats that dismantling the US financial and military empire is not their aim. They simply want to discuss mutual aid – but in a way that has no role for the United States, NATO or the US dollar as a vehicle for trade. US diplomats may well ask what this really means, if not a move to make US hegemony obsolete. That is what a multipolar world means, after all. For starters, in 2005 the SCO asked Washington to set a timeline to withdraw from its military bases in Central Asia. Two years later the SCO countries formally aligned themselves with the former CIS republics belonging to the Collective Security Treaty Organization (CSTO), established in 2002 as a counterweight to NATO.

    Yet the meeting has elicited only a collective yawn from the US and even European press despite its agenda is to replace the global dollar standard with a new financial and military defense system. A Council on Foreign Relations spokesman has said he hardly can imagine that Russia and China can overcome their geopolitical rivalry,1 suggesting that America can use the divide-and-conquer that Britain used so deftly for many centuries in fragmenting foreign opposition to its own empire. But George W. Bush (“I’m a uniter, not a divider”) built on the Clinton administration’s legacy in driving Russia, China and their neighbors to find a common ground when it comes to finding an alternative to the dollar and hence to the US ability to run balance-of-payments deficits ad infinitum.

    What may prove to be the last rites of American hegemony began already in April at the G-20 conference, and became even more explicit at the St. Petersburg International Economic Forum on June 5, when Mr. Medvedev called for China, Russia and India to “build an increasingly multipolar world order.” What this means in plain English is: We have reached our limit in subsidizing the United States’ military encirclement of Eurasia while also allowing the US to appropriate our exports, companies, stocks and real estate in exchange for paper money of questionable worth.

    "The artificially maintained unipolar system,” Mr. Medvedev spelled out, is based on “one big centre of consumption, financed by a growing deficit, and thus growing debts, one formerly strong reserve currency, and one dominant system of assessing assets and risks.”2 At the root of the global financial crisis, he concluded, is that the United States makes too little and spends too much. Especially upsetting is its military spending, such as the stepped-up US military aid to Georgia announced just last week, the NATO missile shield in Eastern Europe and the US buildup in the oil-rich Middle East and Central Asia.

    The sticking point with all these countries is the US ability to print unlimited amounts of dollars. Overspending by US consumers on imports in excess of exports, US buy-outs of foreign companies and real estate, and the dollars that the Pentagon spends abroad all end up in foreign central banks. These agencies then face a hard choice: either to recycle these dollars back to the United States by purchasing US Treasury bills, or to let the “free market” force up their currency relative to the dollar – thereby pricing their exports out of world markets and hence creating domestic unemployment and business insolvency.

    When China and other countries recycle their dollar inflows by buying US Treasury bills to “invest” in the United States, this buildup is not really voluntary. It does not reflect faith in the U.S. economy enriching foreign central banks for their savings, or any calculated investment preference, but simply a lack of alternatives. “Free markets” US-style hook countries into a system that forces them to accept dollars without limit. Now they want out.

    This means creating a new alternative. Rather than making merely “cosmetic changes as some countries and perhaps the international financial organisations themselves might want,” Mr. Medvedev ended his St. Petersburg speech, “what we need are financial institutions of a completely new type, where particular political issues and motives, and particular countries will not dominate.”

    When foreign military spending forced the US balance of payments into deficit and drove the United States off gold in 1971, central banks were left without the traditional asset used to settle payments imbalances. The alternative by default was to invest their subsequent payments inflows in US Treasury bonds, as if these still were “as good as gold.” Central banks now hold $4 trillion of these bonds in their international reserves – land these loans have financed most of the US Government’s domestic budget deficits for over three decades now! Given the fact that about half of US Government discretionary spending is for military operations – including more than 750 foreign military bases and increasingly expensive operations in the oil-producing and transporting countries – the international financial system is organized in a way that finances the Pentagon, along with US buyouts of foreign assets expected to yield much more than the Treasury bonds that foreign central banks hold.

    The main political issue confronting the world’s central banks is therefore how to avoid adding yet more dollars to their reserves and thereby financing yet further US deficit spending – including military spending on their borders?

    For starters, the six SCO countries and BRIC countries intend to trade in their own currencies so as to get the benefit of mutual credit that the United States until now has monopolized for itself. Toward this end, China has struck bilateral deals with Argentina and Brazil to denominate their trade in renminbi rather than the dollar, sterling or euros,3 and two weeks ago China reached an agreement with Malaysia to denominate trade between the two countries in renminbi.[4] Former Prime Minister Tun Dr. Mahathir Mohamad explained to me in January that as a Muslim country, Malaysia wants to avoid doing anything that would facilitate US military action against Islamic countries, including Palestine. The nation has too many dollar assets as it is, his colleagues explained. Central bank governor Zhou Xiaochuan of the People's Bank of China wrote an official statement on its website that the goal is now to create a reserve currency “that is disconnected from individual nations.”5 This is the aim of the discussions in Yekaterinburg.

    In addition to avoiding financing the US buyout of their own industry and the US military encirclement of the globe, China, Russia and other countries no doubt would like to get the same kind of free ride that America has been getting. As matters stand, they see the United States as a lawless nation, financially as well as militarily. How else to characterize a nation that holds out a set of laws for others – on war, debt repayment and treatment of prisoners – but ignores them itself? The United States is now the world’s largest debtor yet has avoided the pain of “structural adjustments” imposed on other debtor economies. US interest-rate and tax reductions in the face of exploding trade and budget deficits are seen as the height of hypocrisy in view of the austerity programs that Washington forces on other countries via the IMF and other Washington vehicles.

    The United States tells debtor economies to sell off their public utilities and natural resources, raise their interest rates and increase taxes while gutting their social safety nets to squeeze out money to pay creditors. And at home, Congress blocked China’s CNOOK from buying Unocal on grounds of national security, much as it blocked Dubai from buying US ports and other sovereign wealth funds from buying into key infrastructure. Foreigners are invited to emulate the Japanese purchase of white elephant trophies such as Rockefeller Center, on which investors quickly lost a billion dollars and ended up walking away.

    In this respect the US has not really given China and other payments-surplus nations much alternative but to find a way to avoid further dollar buildups. To date, China’s attempts to diversify its dollar holdings beyond Treasury bonds have not proved very successful. For starters, Hank Paulson of Goldman Sachs steered its central bank into higher-yielding Fannie Mae and Freddie Mac securities, explaining that these were de facto public obligations. They collapsed in 2008, but at least the US Government took these two mortgage-lending agencies over, formally adding their $5.2 trillion in obligations onto the national debt. In fact, it was largely foreign official investment that prompted the bailout. Imposing a loss for foreign official agencies would have broken the Treasury-bill standard then and there, not only by utterly destroying US credibility but because there simply are too few Government bonds to absorb the dollars being flooded into the world economy by the soaring US balance-of-payments deficits.

    Seeking more of an equity position to protect the value of their dollar holdings as the Federal Reserve’s credit bubble drove interest rates down China’s sovereign wealth funds sought to diversify in late 2007. China bought stakes in the well-connected Blackstone equity fund and Morgan Stanley on Wall Street, Barclays in Britain South Africa’s Standard Bank (once affiliated with Chase Manhattan back in the apartheid 1960s) and in the soon-to-collapse Belgian financial conglomerate Fortis. But the US financial sector was collapsing under the weight of its debt pyramiding, and prices for shares plunged for banks and investment firms across the globe.

    Foreigners see the IMF, World Bank and World Trade Organization as Washington surrogates in a financial system backed by American military bases and aircraft carriers encircling the globe. But this military domination is a vestige of an American empire no longer able to rule by economic strength. US military power is muscle-bound, based more on atomic weaponry and long-distance air strikes than on ground operations, which have become too politically unpopular to mount on any large scale.

    On the economic front there is no foreseeable way in which the United States can work off the $4 trillion it owes foreign governments, their central banks and the sovereign wealth funds set up to dispose of the global dollar glut. America has become a deadbeat – and indeed, a militarily aggressive one as it seeks to hold onto the unique power it once earned by economic means. The problem is how to constrain its behavior. Yu Yongding, a former Chinese central bank advisor now with China’s Academy of Sciences, suggested that US Treasury Secretary Tim Geithner be advised that the United States should “save” first and foremost by cutting back its military budget. “U.S. tax revenue is not likely to increase in the short term because of low economic growth, inflexible expenditures and the cost of ‘fighting two wars.’”6

    At present it is foreign savings, not those of Americans that are financing the US budget deficit by buying most Treasury bonds. The effect is taxation without representation for foreign voters as to how the US Government uses their forced savings. It therefore is necessary for financial diplomats to broaden the scope of their policy-making beyond the private-sector marketplace. Exchange rates are determined by many factors besides “consumers wielding credit cards,” the usual euphemism that the US media cite for America’s balance-of-payments deficit. Since the 13th century, war has been a dominating factor in the balance of payments of leading nations – and of their national debts. Government bond financing consists mainly of war debts, as normal peacetime budgets tend to be balanced. This links the war budget directly to the balance of payments and exchange rates.

    Foreign nations see themselves stuck with unpayable IOUs – under conditions where, if they move to stop the US free lunch, the dollar will plunge and their dollar holdings will fall in value relative to their own domestic currencies and other currencies. If China’s currency rises by 10% against the dollar, its central bank will show the equivalent of a $200 million loss on its $2 trillion of dollar holdings as denominated in yuan. This explains why, when bond ratings agencies talk of the US Treasury securities losing their AAA rating, they don’t mean that the government cannot simply print the paper dollars to “make good” on these bonds. They mean that dollars will depreciate in international value. And that is just what is now occurring. When Mr. Geithner put on his serious face and told an audience at Peking University in early June that he believed in a “strong dollar” and China’s US investments therefore were safe and sound, he was greeted with derisive laughter.7

    Anticipation of a rise in China’s exchange rate provides an incentive for speculators to seek to borrow in dollars to buy renminbi and benefit from the appreciation. For China, the problem is that this speculative inflow would become a self-fulfilling prophecy by forcing up its currency. So the problem of international reserves is inherently linked to that of capital controls. Why should China see its profitable companies sold for yet more freely-created US dollars, which the central bank must use to buy low-yielding US Treasury bills or lose yet further money on Wall Street?

    To avoid this quandary it is necessary to reverse the philosophy of open capital markets that the world has held ever since Bretton Woods in 1944. On the occasion of Mr. Geithner’s visit to China, “Zhou Xiaochuan, minister of the Peoples Bank of China, the country’s central bank, said pointedly that this was the first time since the semiannual talks began in 2006 that China needed to learn from American mistakes as well as its successes” when it came to deregulating capital markets and dismantling controls.8

    An era therefore is coming to an end. In the face of continued US overspending, de-dollarization threatens to force countries to return to the kind of dual exchange rates common between World Wars I and II: one exchange rate for commodity trade, another for capital movements and investments, at least from dollar-area economies.

    Even without capital controls, the nations meeting at Yekaterinburg are taking steps to avoid being the unwilling recipients of yet more dollars. Seeing that US global hegemony cannot continue without spending power that they themselves supply, governments are attempting to hasten what Chalmers Johnson has called “the sorrows of empire” in his book by that name – the bankruptcy of the US financial-military world order. If China, Russia and their non-aligned allies have their way, the United States will no longer live off the savings of others (in the form of its own recycled dollars) nor have the money for unlimited military expenditures and adventures.

    US officials wanted to attend the Yekaterinburg meeting as observers. They were told No. It is a word that Americans will hear much more in the future.
    Notes

    1 Andrew Scheineson, “The Shanghai Cooperation Organization,” Council on Foreign Relations,

    Updated: March 24, 2009: “While some experts say the organization has emerged as a powerful anti-U.S. bulwark in Central Asia, others believe frictions between its two largest members, Russia and China, effectively preclude a strong, unified SCO.”

    2 Kremlin.ru, June 5, 2009, in Johnson’s Russia List, June 8, 2009, #8.

    3 Jamil Anderlini and Javier Blas, “China reveals big rise in gold reserves,” Financial Times, April 24, 2009. See also “Chinese political advisors propose making yuan an int’l currency.” Beijing, March 7, 2009 (Xinhua). “The key to financial reform is to make the yuan an international currency, said [Peter Kwong Ching] Woo [chairman of the Hong Kong-based Wharf (Holdings) Limited] in a speech to the Second Session of the 11th National Committee of the Chinese People’s Political Consultative Conference (CPPCC), the country’s top political advisory body. That means using the Chinese currency to settle international trade payments …”

    4 Shai Oster, “Malaysia, China Consider Ending Trade in Dollars,” Wall Street Journal, June 4, 2009.

    5 Jonathan Wheatley, “Brazil and China in plan to axe dollar,” Financial Times, May 19, 2009.

    6 “Another Dollar Crisis inevitable unless U.S. starts Saving - China central bank adviser. Global Crisis ‘Inevitable’ Unless U.S. Starts Saving, Yu Says,” Bloomberg News, June 1, 2009. http://www.bloomberg.com/apps/news?p...yZw&refer=asia

    7 Kathrin Hille, “Lesson in friendship draws blushes,” Financial Times, June 2, 2009.

    8 Steven R. Weisman, “U.S. Tells China Subprime Woes Are No Reason to Keep Markets Closed,” The New York Times, June 18, 2008.
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  9. #729
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    Avatar von Little.
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    Dafür müsste man sich erst mal einigen und das eigene Finanzsystem umstricken. Die Wahrscheinlichkeit würde ich mal eher für gering halten. Zumindest dass das in absehbarer Zeit passiert.
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  10. #730
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    Zitat Zitat von Little.B Beitrag anzeigen
    Dafür müsste man sich erst mal einigen und das eigene Finanzsystem umstricken. Die Wahrscheinlichkeit würde ich mal eher für gering halten. Zumindest dass das in absehbarer Zeit passiert.
    Das sowas nicht von heute auf morgen passieren kann ist natürlich klar. Allerdings fände ich es ziemlich gut, wenn man es tatsächlich durchsetzen würde, denn kein Land der Welt darf solch eine Monopolstellung wie die USA haben. Ich glaube auch, dass früher oder später eben diese Staaten China und Russland die USA als dominante Wirtschaftsmacht ablösen werden. China hat eine riesige Wirtschaft und ist von der Krise kaum betroffen, Russland hat sobald die Sezession ist alle Asse in der Hand mit Öl, Gas und anderen Rohstoffen und zwei riesigen Märkten gleich nebenan.
    Die Wahrheit tut weh, aber sie ist die Wahrheit

  11. #731
    Oberfeldwebel
    Avatar von ahits
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    Kurzarbeit - Panik vor der Wahl
    Es gibt eine Zahl, die wahlkämpfenden Politikern noch mehr Schweißtropfen auf die Stirn treibt, als das jüngste Umfrageergebnis für ihre Partei: die Zahl der Arbeitslosen. Und das umso mehr, wenn sich das Land just zur Wahlzeit in einer schweren Wirtschaftskrise befindet.

    In Berlin ist zu besichtigen, dass die Angst vor der Statistik aus Nürnberg sich mittlerweile zur Panik gesteigert haben muss. Anders ist der jüngste Nachschlag für Großunternehmen, die kurzarbeiten lassen, nicht zu erklären. Eine am Mittwoch kurzfristig eingefügte Änderung des entsprechenden Gesetzentwurfs sieht vor, dass ein Unternehmen, das in einem Teil des Betriebs seit mehr als sechs Monaten kurzarbeiten lässt, dann für alle Kurzarbeiter keine Sozialabgaben mehr entrichten muss. Die zahlt nämlich der deutsche Staat, und zwar auch für jene Beschäftigten im Unternehmen, die danach neu in die Kurzarbeit gehen. Das schießt weit über das eigentliche Ziel hinaus und ist eine Zumutung für die Steuerzahler.

    Die offiziellen Begründungen für die überraschende Nachbesserung sind so nebulös, dass sie nur einen Schluss zulassen: Hier soll die Kurzarbeit aufgebläht werden, um Entlassungen zu verhindern - wenigstens bis zur Bundestagswahl Ende September.
    ganzer Artikel:
    http://www.ftd.de/meinung/kommentare...hl/528685.html

    Aber wer ist heute schon arbeitslos...wer krank ist, älter als 57, in einer Weiterbildung, Praktium, von einem privaten Vermittler betreut wird, usw.usw. zählt ja sowieso nicht mehr zu den Arbeitslosen

    Traurig was unsere Regierung da für eine Show abliefert, alles egal, hauptsache das Volk kriegt möglichst wenig mit

    Übrigends nutzen grosse Unternehmen Kurzarbeit nett aus, während der Woche teure Festangestellte in Kurzarbeit schicken und mit billigen Zeitarbeitern u.ä. am Wochenende volle Kapazität fahrn
    Hm wenn ich so drüber nachdenk ist das schöner Nebeneffekt, man probiert einfach mal aus wie der Betrieb mit den Billigkräften läuft, wenns funktioniert und die Regierung Kurzarbeit wieder kündigt, fliegen wahrscheinlich auch die Festangestellten, wenn nicht gehts halt normal weiter^^ Aber das nur Spekulation, würde mich dennoch nicht wirklich wundern =)

  12. #732
    Stabsfeldwebel
    Avatar von Sleepy
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    Sleepy
    Ist eh ein witz mit der kurzarbeit, ich hasse es wie die pest. Kann man sich eigentlich als mitarbieter dagegen wehren und sagen ich will nicht?! Es ist doch keine pflicht ich hab doch ein festen arbeitsvertrag!

    Ich zahl doppelt und 3fach erstens bekomm ich nie meine 60% zusammen weil ich die letzten 12 monate weniger verdient habe wie jetzt und damit meine differenz zuklein ist (zum ist und soll), das ich maximal auf kurzarbeiter geld entschädigung von 30-40% komme und dann muss man alles noch in der steuererklärung berücksichtigen ... dann zahl ich doch auch wieder steuern ... und dann kommen bestimmt steuererhöhungen um den ganzen mist wieder zu finanzieren ... Boah hab ich ne wut ...
    Wer glaubt, ein Christ zu sein, weil er die Kirche besucht, irrt sich. Man wird ja auch kein Auto, wenn man in eine Garage geht.

  13. #733
    Glückspilz
    Avatar von Duke Fak
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    Klar kannste dich gegen Kurzarbeit stellen...alternativ gäbe es ja immer noch die Arbeitslosigkeit.
    @ahits:
    Wo haste das mit der Kurzarbeit und den billigen Leiharbeitern her? Das ist mit Sicherheit nicht Regelkonform & würd wenn gemeldet denke ich einigen Ärger bedeuten.

    Gestern ging übrigens die Meldung durch das die US-Banken inzwischen Ihre Finanzhilfen zurückzahlen....u.A. um die Beschränkung der Managergehälter wieder aufheben zu können.
    Geht es denen wirklich schon wieder so gut, oder wollen die einfach nur Ihren Grossverdienern einen Gefallen tun?
    Never run a touching system!!

  14. #734
    Stabsfeldwebel
    Avatar von Sleepy
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    sie können mich nicht alleine feuern betriebsbedingt :-) außerdem arbeiten wir jetzt dann bald wieder 7 tagen woche .... da wüsste ich mal gern wie sie meinen kündigungsschutz aufheben wollen ^^

    Wer heutzutage angst vor arbeitslositkeit hat, kann sich gleich eine kette um den halsbinden und sie dem arbeitgeber in die hand geben ...
    Geändert von Sleepy (19.06.2009 um 15:32 Uhr)
    Wer glaubt, ein Christ zu sein, weil er die Kirche besucht, irrt sich. Man wird ja auch kein Auto, wenn man in eine Garage geht.

  15. #735
    Oberfeldwebel
    Avatar von ahits
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    @ DukeFak1:
    Aus meinem persönlichen beruflichen Umfeld, von daher stellts nur ne Behauptung dar, aber für unwahrscheinlich halt ichs nicht gerade^^

    @ DukeFak2:
    Die US-Banken zahlen ihre Subventionen zurück...aha, naja die grossartigen Zahlen die sie aktuell vorlegen können beruhen auf simple Buchungen durch gelockerte Regeln im Rechnungswesen, nicht auf wirtschaftlich wirklich erarbeitete Gewinne.
    Übrigends was hab ich gestern gelesen, die Deutsche Bank mit 27% EK-Rendite, Commerzbank mit 41% ? Naja je kleiner das EK desto grösser natürlich die "Rendite"
    Einfach nichtsaussagend, was solls.

    Übrigends hat unsere Regierung gestern wieder etwas ganz tolles beschlossen: Kurzarbeit wird weiter unterstützt, ab 1.7. entfallen für die Betriebe die Sozialversicherungskosten für ihre Kurzarbeiter, der Staat übernimmt die grosszügigerweise.
    Naja, sind ja bald Wahlen, da darf es vorher keine Entlassungswelle geben, alles in Kurzarbeit

    Wenn man sich mal überlegt dass es dadurch für die Konzerne billiger ist seine Angestellten auf Kurzarbeit zu beschäftigen als normal, weil die Lohnnebenkosten ja wegfallen, auch da gibt es garantiert kühle Rechner die das als neues "Geschäftsfeld" sehen.
    Wer Kosten sparen will meldet also einfach Kurzarbeit an, der Staat übernimmt die dann, ich freu mich auf die Steuererhöhungen nach der Wahl

    http://www.faz.net/s/Rub0E9EEF84AC1E...~Scontent.html

  16. #736
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    Harvard-Professor sagt deutschen Absturz voraus

    Ich fand das Interview ganz interessant.
    "The social dynamics of the net are a direct consequence of the fact that nobody has yet developed a Remote Strangulation Protocol." - Larry Wall

  17. #737
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    http://www.focus.de/finanzen/boerse/...id_413217.html

    Wahrscheinlich wusste der Professor schon welche "Experten" jetzt für die Rettung genommen werden.. die, die sie durch Unwissenheit ja erst Verursacht haben und keinen Schimmer hatten das sie überhaupt da ist bzw gerade kommt

  18. #738
    Oberfeldwebel
    Avatar von ahits
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    Mal ein kleiner Blick über den grossen Teich, für diejenigen die meinen der Boden / das Tal wäre doch nun erreicht:

    Zahl der US-Arbeitslosen steigt auf 26-Jahres-Hoch
    Aufträge brechen weg, die Wirtschaft schwächelt und immer mehr Menschen verlieren ihre Jobs: Die Zahl der Arbeitslosen in den USA ist im Juni um 467.000 gestiegen - und damit deutlich stärker als erwartet. Besonders stark betroffen sind die Bauwirtschaft und das verarbeitende Gewerbe.
    Fast eine halbe Million weitere Arbeitslose in nur einem Monat - von gedämpften Crash o.ä. kann da wohl kaum die Rede sein, gerade im Sommer.

    Der erste US-Bundesstaat steht mittlerweile auch ganz kurz vorm bankrott, Kalifornien:

    Die Menschen müssen ausbaden, was die Politik verbockt: Die Kalifornier bekommen das derzeit besonders deutlich zu spüren. Arnold Schwarzenegger, Gouverneur des Bundesstaates, hat angesichts eines 26,3 Milliarden Dollar schweren Defizits bis Juni 2010 den finanziellen Notstand ausgerufen.

    Konkret bedeutet das: Kalifornien kann seine Rechnungen nicht mehr begleichen und darf alle Zahlungen an Behörden und Vertragspartner aussetzen. Die Regierung will stattdessen Schuldscheine ausgeben. Ab 14 Uhr Ortszeit werde am Donnerstag mit dem Druck von 28.742 sogenannten IOUs begonnen, wie die "Los Angeles Times" unter Berufung auf die Regierung in Sacramento berichtet - die Abkürzung steht für "I owe you".

    Mit den Schuldscheinen sollen zunächst jene Steuerzahler bedient werden, die eine Rückerstattung erwarten. Zu einem späteren Zeitpunkt, wenn der Staat wieder liquide ist, sollen diese Scheine eingelöst werden können. Aber auch Studenten und Rentner müssen damit rechnen, staatliche Leistungen vorerst in Form von Schuldscheinen ausgezahlt zu bekommen - was zur Folge hätte, dass die Betroffenen erst einmal auf Ersparnisse zurückgreifen müssten. Wer keine hat, gerät in existentielle Not.

    Als Sofortmaßnahme schickte Schwarzenegger am Mittwoch mehr als 200.000 Staatsbedienstete in den unbezahlten Zwangsurlaub.

    Der neuerliche Notstand wird auch in Washington mit Besorgnis zur Kenntnis genommen: Kalifornien ist mit mehr als 36 Millionen Einwohnern der mit Abstand bevölkerungsreichste Bundesstaat und wäre, wie dort gerne angemerkt wird, als eigenständiger Staat die achtgrößte Wirtschaftsmacht der Welt.
    Die hohe Verschuldung von Kalifornien ist zwar nix neues, aber gerade jetzt in Krisenzeiten steht man kurz vor der Handlungsunfähigkeit und einem totalen Kollaps. Mit Schuldscheinen kann man nix kaufen^^

  19. #739
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    !BAMM!
    Jo, hab ich auch gelesen, aber die sind auch selber Schuld wenn sich die demokratische Mehrheit nicht mit dem republikanischen Gouverneur einigen kann. Der eine will unbedingt Sozialleistungen kürzen und die anderen wollen Steuererhöhungen.

    Dafür sind hier die Arbeitslosenzahlen gesunken zwar weniger stark als im Vorjahr aber immerhin gesunken.
    http://newsticker.sueddeutsche.de/list/id/665697
    Cause I'm a picker
    I'm a grinner
    I'm a lover
    And I'm a sinner
    I play my music in the sun

  20. #740
    Mainforum-Moderator
    Avatar von Apokus
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    Die Zahlen sind nicht gesunken sondern nur weiter gefälscht worden.
    Hier gabs irgendwo schon nen Panorama Link dazu im thread 1-2-3 Seiten zuvor.. ^^
    Wäre auch komisch wenn bei uns Arbeitslosenzahlen sinken würden während z.B. Österreich mit den gleichen Problemen nen gewaltigen Anstieg verzeichnen..
    Aber bei uns ist halt Superwahljahr da möchte doch keine Regierung die wahren Arbeitslosenzahlen drin haben, die 1,2 Mio Kurzarbeiter sind auch net drin usw, Harz4ler nicht, Langzeitarbeitslose nicht, Privatvermittelte nicht (bei mir in Rottweil ists z.B. so das du im Arbeitsamt bist und dort von sogenannten Freien Vermittlern in deren Räumlichkeiten versorgt wirst... und damit auch nicht in der Statistik bist.. ).. ^^
    Trau keiner Statistik die du nicht selbst gefälscht hast ... ^^
    Steht dir ja laut dem Minister frei die Tatsächlichen Zahlen auf Flugblätter zu drucken und zu verteilen

    Edit: http://daserste.ndr.de/panorama/media/panorama256.html da ist der von Ahits gepostete Link dazu (ich klau ihn ma ohne auf seinen Post zu verweisen )
    Geändert von Apokus (02.07.2009 um 23:02 Uhr)

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