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Finanzkrise

Eine Diskussion über Finanzkrise im Forum Politik & Weltgeschehen. Teil des Off Topic-Bereichs; http://www.stern.de/wirtschaft/unter...IG/658627.html Connecticut sind an Manager des maroden Versicherungskonzerns AIG 218 Millionen Dollar und damit deutlich mehr als bisher bekannt an ...

  1. #421
    Stabsfeldwebel
    Avatar von Sleepy
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    http://www.stern.de/wirtschaft/unter...IG/658627.html
    Connecticut sind an Manager des maroden Versicherungskonzerns AIG 218 Millionen Dollar und damit deutlich mehr als bisher bekannt an Bonuszahlungen geflossen.
    AIG hat bislang mehr als 182,5 Milliarden Dollar an staatlicher Hilfe erhalten.
    Das ist krass und ne rießen frechheit!
    Wer glaubt, ein Christ zu sein, weil er die Kirche besucht, irrt sich. Man wird ja auch kein Auto, wenn man in eine Garage geht.

  2. #422
    Oberfeldwebel
    Avatar von ahits
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    Zitat Zitat von Sleepy Beitrag anzeigen
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    Das ist krass und ne rießen frechheit!
    Das ist der Kapitalismus, uns aktuelles System.
    Die Firmen verbuchen die staatlichen Hilfen in ihrer Bilanz als ausserordentlichen Sondergewinn o.ä., und damit hat sich die Sache für die. Wenn der Staat keine Forderungen stellt, kann das Unternehmen damit machen was es will.
    Dankbarkeit, soziale Verantwortung oder soziale Gerechtigkeit kennt der Kapitalismus nicht

  3. #423
    Stabsfeldwebel
    Avatar von Sleepy
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    den zorn der studenten merkt man aktuell bissel in spanien frankreich (sowieso immer umd ie jahreszeit) und griechenland immer noch aktuell, wann stehen mal unsere "faulen" deutschen auf den straßen?!

    sollen mal was gegen das aktuelle system machen. REVOLUTION
    Wer glaubt, ein Christ zu sein, weil er die Kirche besucht, irrt sich. Man wird ja auch kein Auto, wenn man in eine Garage geht.

  4. #424
    Obergefreiter
    Avatar von Neoprophan
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    Zitat Zitat von ahits Beitrag anzeigen
    Das ist der Kapitalismus, uns aktuelles System.
    Die Firmen verbuchen die staatlichen Hilfen in ihrer Bilanz als ausserordentlichen Sondergewinn o.ä., und damit hat sich die Sache für die. Wenn der Staat keine Forderungen stellt, kann das Unternehmen damit machen was es will.
    Dankbarkeit, soziale Verantwortung oder soziale Gerechtigkeit kennt der Kapitalismus nicht
    Das kann ich so unterschreiben. In meinen Augen wurde es nur noch schlimmer, als der Kommunismus verschwand und damit das einzige, wenn auch zum scheitern verurteilte, Gegensystem verschwand. Erschreckend war auch die Haltund gegenüber Schwangeren, eine schwangere Frau war/ist für einen Betrieb etwas schlechtes, weil es fehlt ihnen dann eine Arbeitskraft die man Nachbesetzten muss. Das war sicherlich auch ein Grund warum es auch vorkam das eine jüngere Frau trotz eignung für einen Job nicht genommen wurde. Auch erschreckend ist, schon alleine vom Prinzip her, das die Manager von Unternehmen sich fette Bonuszahlungen genehmigten, während dann mal ein paar 100 oder vielleicht 1000 gekündigt wurden. Volkswirtschaftliche Denkweise steckt da sicher nicht dahinter.

    Wenn ein Unternehmen heute Gewinneinbußen macht, dann ist es ja so Arm, dass es gleich 1000 Mitarbeiter Kündigen muss. Ebenfalls nicht Volkswirtschaftlich, da solche Unternehmen doch tatsächlich die 1000 Mitarbeiter leisten könnte. Das sind alles Maßnamen die in meinen Augen auch die Kehrseite der "Erfindung" Aktiengesellschaft darstellen. Jedes Jahr muss der Gewinn des Unternehmens im vergleich zum vorherigen Jahr steigen, die Aktionäre wolln ja auch Fette Divedenden haben dazu kommt ja noch, dass bei so einem Unternehmen mit saftigem Gewinn sich mit deren Aktien noch besser handeln lässt und so noch mehr Geld machen lässt. Ist doch völlig Irrelevant ob bei diesen 1000 Mitarbeitern, Kaufkraft verloren geht und ist auch völlig irrelevant ob die Familie haben und sich dann möglicherweise einschränken müssen, weil sie Finanziell nicht mehr die Selben Mittel haben. Hauptsache irgendein Banker oder Millionär kann sich dann noch sein schönes 3 Auto leisten, vielleicht ein Porsche oder Gar ein Verrari? Immerhin gehören diese 1000 Angestellte/Arbeiter zur Masse, aber man bekommt bei solchen Aktionen oft den Eindruck die Wirtschaft sei nicht abhängig von der konsumierenden Masse....

    Der Kapitalismus in seiner ungezügelten Form, führt in meinen Augen massive Probleme mit sich und entwickelt sich in eine Richtung die nicht besser ist als der Kommunismus. Manchen Dingen muss man einen Riegel vorschieben, lösbar ist das ganze meiner Meinung nach nur wenn mehrere Staaten an einen Strang ziehen. Die Politik ist aber leider viel zu schwach und man hat auch oft nicht den Willen der Wirtschaft wirklich Parole zu bieten, dazu wollen Länder oft nicht an einem Strang ziehen. Was eine Staatengemeinschaft tun kann, sieht man an den Strafzahlungen die Microsoft an die EU richten musste. Das zeigt wie wehrlos solche Unternehmen gegen die Politik einer großen Staatengemeinschaft sind.

    Es wäre an der Zeit auch in Deutschland und Österreich auf die Straße zu gehen und mal zu Demonstrieren. Doch leider hab ich das gefühl in diesen Ländern liegt das an der Mentalität, ich sehe es an mir selber, Aufregen ja aber dann auf ne Demo, das würde ich wahrscheinlich nicht machen oder sind wir einfach noch nicht genug gereizt um in Aktion zu treten?

    Das Unmögliche ist oft nur das unversucht gebliebene.

  5. #425
    N4z!s raus!
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    Der Spacken der das Video reingesetzt hat löscht JEDEN kommentar der dem möchtegern professor nicht 100% zustimmt. Eine sehr gute grundlage für eine disskusion.
    Das Video ist einfach nur scheisse. Genauso wieder der prof. und seine vorhersagen.

  6. #426
    Obergefreiter
    Avatar von Neoprophan
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    Sehe das auch so, der Prof. sagt ja den Tag X im April voraus aber ich denke dieser Tag wird auch im Mai noch nicht passiert sein. Ich hab mal zum Test ein Kommentar gepostet, bin gespannt ob es wirklich verschwindet. Screenshot hab ich *gg*.

    Aber ich denke der Herr gibt mehr Heiße Luft von sich als Tatsachen die wirklich eintreffen. Ich denke nicht, das die Prognosen dieses "Professors" eintreffen.

    Das Unmögliche ist oft nur das unversucht gebliebene.

  7. #427
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    Die Merkel ist gerade bei Anne Will gewesen.

    Lehmann Brothers Pleite gehen lassen war ein Riesenfehler hat sie gesagt. Mann hat es einfachmal versucht, nun merke man es wäre besser gewesen wenn man bei Lehman schon geholfen hätte.

    Sie meinte man solle sich nichts vormachen, diese Krise ist die heftigste seit 60-70-80 Jahren. Sie konnte nicht beantworten wie lange die Krise noch dauert und wie stark die Arbeitslosenzahlen noch steigen werden, aber sie tue alles dafür es so gering wie möglich zu halten.

    Dann hat sie noch gesagt das Zumwinkel sich wohl nicht bewusst ist was für eine Enttäuschung er darstellt, wenn er jetzt auch noch auf 20 Mio aus den Pensionskassen besteht.

    Ich fand sie hat echt Klartext gesprochen.

    Einzig bei der Papstfrage wurde sie inkonkret und druckste. Es ging um die Form der Austragung ihrer Kritik am Papst in die öffentlichkeit . Sie sagte zwar die Kritik von ihr musste sein, aber die Frage ob diese Form angemessen gewesen sei ließ sie unbeantwortet.

    Kanzlerin we must trust in you !

  8. #428
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    Zitat Zitat von Neoprophan Beitrag anzeigen
    Das kann ich so unterschreiben. In meinen Augen wurde es nur noch schlimmer, als der Kommunismus verschwand und damit das einzige, wenn auch zum scheitern verurteilte, Gegensystem verschwand. Erschreckend war auch die Haltund gegenüber Schwangeren, eine schwangere Frau war/ist für einen Betrieb etwas schlechtes, weil es fehlt ihnen dann eine Arbeitskraft die man Nachbesetzten muss. Das war sicherlich auch ein Grund warum es auch vorkam das eine jüngere Frau trotz eignung für einen Job nicht genommen wurde. Auch erschreckend ist, schon alleine vom Prinzip her, das die Manager von Unternehmen sich fette Bonuszahlungen genehmigten, während dann mal ein paar 100 oder vielleicht 1000 gekündigt wurden. Volkswirtschaftliche Denkweise steckt da sicher nicht dahinter.

    Wenn ein Unternehmen heute Gewinneinbußen macht, dann ist es ja so Arm, dass es gleich 1000 Mitarbeiter Kündigen muss. Ebenfalls nicht Volkswirtschaftlich, da solche Unternehmen doch tatsächlich die 1000 Mitarbeiter leisten könnte. Das sind alles Maßnamen die in meinen Augen auch die Kehrseite der "Erfindung" Aktiengesellschaft darstellen. Jedes Jahr muss der Gewinn des Unternehmens im vergleich zum vorherigen Jahr steigen, die Aktionäre wolln ja auch Fette Divedenden haben dazu kommt ja noch, dass bei so einem Unternehmen mit saftigem Gewinn sich mit deren Aktien noch besser handeln lässt und so noch mehr Geld machen lässt. Ist doch völlig Irrelevant ob bei diesen 1000 Mitarbeitern, Kaufkraft verloren geht und ist auch völlig irrelevant ob die Familie haben und sich dann möglicherweise einschränken müssen, weil sie Finanziell nicht mehr die Selben Mittel haben. Hauptsache irgendein Banker oder Millionär kann sich dann noch sein schönes 3 Auto leisten, vielleicht ein Porsche oder Gar ein Verrari? Immerhin gehören diese 1000 Angestellte/Arbeiter zur Masse, aber man bekommt bei solchen Aktionen oft den Eindruck die Wirtschaft sei nicht abhängig von der konsumierenden Masse....

    Der Kapitalismus in seiner ungezügelten Form, führt in meinen Augen massive Probleme mit sich und entwickelt sich in eine Richtung die nicht besser ist als der Kommunismus. Manchen Dingen muss man einen Riegel vorschieben, lösbar ist das ganze meiner Meinung nach nur wenn mehrere Staaten an einen Strang ziehen. Die Politik ist aber leider viel zu schwach und man hat auch oft nicht den Willen der Wirtschaft wirklich Parole zu bieten, dazu wollen Länder oft nicht an einem Strang ziehen. Was eine Staatengemeinschaft tun kann, sieht man an den Strafzahlungen die Microsoft an die EU richten musste. Das zeigt wie wehrlos solche Unternehmen gegen die Politik einer großen Staatengemeinschaft sind.

    Es wäre an der Zeit auch in Deutschland und Österreich auf die Straße zu gehen und mal zu Demonstrieren. Doch leider hab ich das gefühl in diesen Ländern liegt das an der Mentalität, ich sehe es an mir selber, Aufregen ja aber dann auf ne Demo, das würde ich wahrscheinlich nicht machen oder sind wir einfach noch nicht genug gereizt um in Aktion zu treten?
    Das mit dem Entlassen der Mitarbeiter stimmt so einfach nicht.

    Viele Unternehmen beschäftigen auch heute noch Mitarbeiter, die ihnen wirtschaftlich recht wenig bringen. Viele Jobs könnten viel besser von Maschinen erledigt werden. Und daher wird es auch in Zukunft solche Entlassungen geben. Und sie sind auch einfach mal gerechtfertigt. Man kann doch nicht aufgrund sozialer Geschichten Leute beschäftigen, die gar nicht benötigt werden.

    In einem gescheiten System würde diese aber für ihre Zeit, die sie gearbeitet haben, bessere Sozialleistungen erhalten und auch neue Arbeit finden können! Oftmals passiert dies ja auch.
    Der Familienvater, der vom bösen Unternehmen aus Aktiengewinngründen entlassen wurde und keinen Job mehr findet, ist nun wirklich der drastische und vor allem mediale Einzelfall!

    Die Technik schreitet immer weiter voran und aus evolutionärer Sicht ist das gut. Es gibt immer und überall Verlierer und Gewinner von Neuerungen. Ich bin für die Technik, muss ich mal ganz klar sagen. Sie führt aber - und das ist unvermeintlich - zu Entlassungen in vielen Bereichen. Wie wollen wir dem entgegenstehen? Durch Technikfeindlichkeit? Kommunismus? Ja wohl nicht, oder?




    @camionero: Wenn Angie beim Papst mal auf Kurs geblieben wäre, hätte sie sich einige Pluspunkte bei mir verdient....
    ]

  9. #429
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    Avatar von Darth Medvader
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    Stell dir doch mal vor, dein Job wird von heute auf morgen von irgendeiner Maschine erledigt, Derkso. Würdest du dann auch sagen, die Kündigung ist gerecht, dieser seelenlose Stahlbolzen macht die Arbeit besser als du, also musst du weg? Und auf einmal hat jede Firma so ein Gerät, wo willst du jetzt noch arbeiten?

    Und in einem "guten" kapitalistischen System wirst du gezwungen sein, für einen Hungerlohn unter unmenschlichen Bedingungen zu schuften, wie wir es bereits in Dritte-Welt-Ländern haben, oder aber wie in der Hochburg des Kapitalismus, den USA, unter Brücken vom Abfall anderer leben müssen. Denn in einem kapitalistischen System geht es um Profitmaximierung. Dies kann nur durch Einsparungen im Bereich der Arbeiter geschehen und damit diese auf Sozialleistungen und Gehalt verzichten, dürfen sie entweder keine Wahl haben oder die Alternative muss noch viel schlimmer sein, in diesem Falle Obdachlosigkeit und Armut.

    Es ist einfach, Armut und Elend bei anderen als gerechtfertigt zu bezeichnen, solange man selbst nicht betroffen ist.
    Die Wahrheit tut weh, aber sie ist die Wahrheit

  10. #430
    Feldwebel
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    Zitat Zitat von Madu Beitrag anzeigen
    Stell dir doch mal vor, dein Job wird von heute auf morgen von irgendeiner Maschine erledigt, Derkso. Würdest du dann auch sagen, die Kündigung ist gerecht, dieser seelenlose Stahlbolzen macht die Arbeit besser als du, also musst du weg? Und auf einmal hat jede Firma so ein Gerät, wo willst du jetzt noch arbeiten?

    Und in einem "guten" kapitalistischen System wirst du gezwungen sein, für einen Hungerlohn unter unmenschlichen Bedingungen zu schuften, wie wir es bereits in Dritte-Welt-Ländern haben, oder aber wie in der Hochburg des Kapitalismus, den USA, unter Brücken vom Abfall anderer leben müssen. Denn in einem kapitalistischen System geht es um Profitmaximierung. Dies kann nur durch Einsparungen im Bereich der Arbeiter geschehen und damit diese auf Sozialleistungen und Gehalt verzichten, dürfen sie entweder keine Wahl haben oder die Alternative muss noch viel schlimmer sein, in diesem Falle Obdachlosigkeit und Armut.

    Es ist einfach, Armut und Elend bei anderen als gerechtfertigt zu bezeichnen, solange man selbst nicht betroffen ist.


    Wie immer nichts als links-populistisches Zeug: Die Alternative, die du natürlich wieder nicht nennst, ist doch, dass es keine bis wenig Technik und vor allem KEINEN technichen Fortschritt gibt. Eine Rückentwicklung in der Evolution der Menschheit, sonst nichts. Dafür gäb es ABM ohne Ende und alle wären trotzdem unzufrieden.


    In den USA geht es einem Großteil der Bevölkerung gut. Und selbst denen, denen es wirklich schlecht geht (und ich rede nicht von illegalen Einwanderern) sind Chancen für einen Aufstieg gegeben. Es geht noch dazu dem Großteil der armen Schicht besser als es nahezu allen in einem kommunistischen System geht. Aber das wirst du wohl nie mehr verstehen: Es ist doch besser, wenn 90% bei 10 sind und 5% bei 5 und 5% bei 1, als dass 100% bei 5 sind.
    ]

  11. #431
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    Avatar von Darth Medvader
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    Zitat Zitat von Derksowitch Beitrag anzeigen
    Wie immer nichts als links-populistisches Zeug: Die Alternative, die du natürlich wieder nicht nennst, ist doch, dass es keine bis wenig Technik und vor allem KEINEN technichen Fortschritt gibt. Eine Rückentwicklung in der Evolution der Menschheit, sonst nichts. Dafür gäb es ABM ohne Ende und alle wären trotzdem unzufrieden.
    Fortschritt um jeden Preis? Fortschritt schön und gut, aber ab einem gewissen Punkt muss man sich fragen, ob dies dem Volk nicht mehr schadet als hilft. Zumal ja diverse Meilensteine in der technischen Entwicklung von einer gewissen sozialistischen Union errungen wurden

    In den USA geht es einem Großteil der Bevölkerung gut. Und selbst denen, denen es wirklich schlecht geht (und ich rede nicht von illegalen Einwanderern) sind Chancen für einen Aufstieg gegeben. Es geht noch dazu dem Großteil der armen Schicht besser als es nahezu allen in einem kommunistischen System geht. Aber das wirst du wohl nie mehr verstehen: Es ist doch besser, wenn 90% bei 10 sind und 5% bei 5 und 5% bei 1, als dass 100% bei 5 sind.
    Sicher geht es den meisten Menschen in den USA gut. Doch ist das auch nur im allergeringsten eine Rechtfertigung für Armut und Elend bei einem nicht unerheblichen Teil der amerikanischen Bevölkerung? Amerika besteht nicht nur aus Vorstädten. Vor allem in Innenstädten gibt es keine reale Chance auf Aufstieg, das Schulsystem ist ganz nach dem kapitalistischen Grundgedanken und selbst mit Studium hat man oftmals kaum Chancen auf vernünftige Berufe. Viel mehr kommt es darauf an, ob man ein weißer Vorstadtmensch ist, ob man ne Stelle kriegt oder nicht.

    Zumal man sich nicht auf eine Nation versteifen darf: der Kapitalismus geißelt vor allem Entwicklungsländer, die westlichen Länder gehören dagegen als Absatzmarkt zu den Profiteuren. Wenn man sich aber überlegt, wie viel Leid und Elend über die Leute gebracht wird, nur damit wir billige Waren haben, muss man sich fragen, ob dies gerecht ist? Es ist nunmal besser, wenn 100% 5 haben, als wenn 5% 10, 1% 100 und 94% 0,1 haben!
    Geändert von Darth Medvader (23.03.2009 um 19:25 Uhr)
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  12. #432
    Oberstabsfeldwebel
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    Mal nen lustiger Einwurf in eure Runde:
    Madus Forderungen würden mich arbeitslos machen.

  13. #433
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    Wie gut, dass du das mal wieder so super belegst, ganz genau so, wie man es von dir gewohnt ist.
    Aber nein, ob du es glaubst oder nicht, auch in der SU gab es Elektroniker.
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  14. #434
    Oberstabsfeldwebel
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    Du bist gegen Automatisierungssysteme, was schließlich zum Aussterben der Automatisierungsbranche führen würde => Arbeitsplatzverlust.

  15. #435
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    Bin ich das? Ich sage lediglich, man soll nicht nur sagen, es betrifft mich nicht, also ist es mir egal, sondern sich auch die Schattenseiten von Automatisierung und Maschinisierung vor Augen führen und Lösungen für das Problem suchen, anstatt die Augen zu verschließen.

    "Als sie die Kommunisten geholt haben,
    hab ich nichts gesagt. Ich war ja kein Kommunist.

    Als sie die Sozialdemokraten geholt haben,
    hab ich nichts gesagt. Ich war ja kein Sozialdemokrat.

    Als sie die Juden geholt haben,
    hab ich nichts gesagt. Ich war ja kein Jude.

    Als sie mich geholt haben, war niemand mehr da der hätte etwas sagen können."
    -Martin Niemöller

    Anderer Kontext, selber Sinn
    Die Wahrheit tut weh, aber sie ist die Wahrheit

  16. #436
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    Zitat Zitat von Madu Beitrag anzeigen
    "Als sie die Kommunisten geholt haben,
    hab ich nichts gesagt. Ich war ja kein Kommunist.

    Als sie die Sozialdemokraten geholt haben,
    hab ich nichts gesagt. Ich war ja kein Sozialdemokrat.

    Als sie die Juden geholt haben,
    hab ich nichts gesagt. Ich war ja kein Jude.

    Als sie mich geholt haben, war niemand mehr da der hätte etwas sagen können."
    -Martin Niemöller

    Anderer Kontext, selber Sinn
    GANZ anderer Kontext.

    Hängt seit 15 Jahren bei mir im Zimmer, missbrauch das nicht für deine Kommunistenparolen
    Erfolg ist freiwillig

  17. #437
    Hauptmann
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    Zitat Zitat von neosid'jan' Beitrag anzeigen
    GANZ anderer Kontext.

    Hängt seit 15 Jahren bei mir im Zimmer, missbrauch das nicht für deine Kommunistenparolen
    Was ich sage, hat noch nicht einmal etwas mit Kommunismus zu tun.
    Sinn nicht verstanden, 6, setzen.
    Die Wahrheit tut weh, aber sie ist die Wahrheit

  18. #438
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    Achso, sorry, dann war das wohl ein anderer der die letzten Posts immer den Kommunismus hochleben hat lassen.
    Erfolg ist freiwillig

  19. #439
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    Zitat Zitat von neosid'jan' Beitrag anzeigen
    Achso, sorry, dann war das wohl ein anderer der die letzten Posts immer den Kommunismus hochleben hat lassen.
    Wer tut das denn? Ich kritisiere nur den Kapitalismus (zurecht), über Kommunismus rede ich gar nicht. Und das Zitat ist insofern vom Sinn her passend, da der werte Pastor damit ausdrücken wollte, dass er geschwiegen hat, als er die Verbrechen der Nazis gesehen hat, denn er war nicht betroffen. Genauso schweigt die Welt, wenn sie die Verbrechen des Kapitalismus sieht, sie sind ja nicht betroffen!
    Die Wahrheit tut weh, aber sie ist die Wahrheit

  20. #440
    Oberstabsfeldwebel
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    Zitat Zitat von Madu Beitrag anzeigen
    Stell dir doch mal vor, dein Job wird von heute auf morgen von irgendeiner Maschine erledigt, Derkso. Würdest du dann auch sagen, die Kündigung ist gerecht, dieser seelenlose Stahlbolzen macht die Arbeit besser als du, also musst du weg? Und auf einmal hat jede Firma so ein Gerät, wo willst du jetzt noch arbeiten?
    Dementsprechend findest du das nicht gut, was ich tue. Denn genau das tue ich. Du siehst auch falsch das Automatisierung dafür da ist irgendwelchen kapitalistischen Gedanken zu folgen. Automatisierung ist dazu da um den Menschen die Arbeit zu erleichern. Klar fällt dadurch dadurch Stellen weg. ABER jeder technische Fortschritt bringt neue Branchen und somit neue Stellen mit sich. Fehlender Fortschritt bedeutet gleiche Bedingungen für eine expotionell steigendende Menschheit.

    Verstehe mich nicht falsch ich bin ganz und garnicht Vertreter des Kapitalismuses, sondern eher links orientiert. Extremer linker Populismus wie du ihn teilweise ausschüttest ist aber genau so schädlich, wie rein kapitalistisches Denken.

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