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der flüchtlingsstrom - meinungen, erfahrungen, ursachen, handlungsvorschläge

Eine Diskussion über der flüchtlingsstrom - meinungen, erfahrungen, ursachen, handlungsvorschläge im Forum Politik & Weltgeschehen. Teil des Off Topic-Bereichs; Zitat von Wilma extremen demografischen wandel gibt es nicht nur hierzulande schon länger, als unsere großeltern denken können. dieser wurde ...

  1. #101
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    Avatar von MrYuRi
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    Zitat Zitat von Wilma
    extremen demografischen wandel gibt es nicht nur hierzulande schon länger, als unsere großeltern denken können. dieser wurde aber bis dato von steigerung der produktivität begleitet: immer weniger menschen produzieren immer mehr in der gleichen zeit. simple fakten. wenn nun also die arbeitnehmer angemessen in form von lohnsteigerungen daran beteiligt würden...rente np...aber wie oft habe ich das schon erzählt^^
    Ja, es ist durchaus richtig, dass bei steigender Produktivität und dadurch steigenden Löhnen weniger Arbeitnehmer mehr Rentner finanzieren können. Das bedeutet im Umkehrschluss aber auch, dass die arbeitende Bevölkerung dann immer größere Anteile ihres Einkommens dafür aufwenden muss, die Sozialversicherung am laufen zu halten. Beide Größen, Rentenniveau und Beitragssatz, kannst du nur stabil halten, wenn es einerseits genug junge Menschen gibt, die arbeiten, und andererseits nicht zu viele alte Menschen einen Rentenanspruch geltend machen.

    Meine Befürchtung ist: Die Flüchtlingsproblematik wird die Sozialversicherung an ihre Grenzen bringen und dafür sorgen, dass das Renteneintrittsalter schneller als gedacht deutlich angehoben werden muss (vgl. auch http://www.welt.de/politik/deutschla...ernaehren.html).

  2. #102
    N4z!s raus!
    Avatar von Keerulz
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    Zitat Zitat von Wilma Beitrag anzeigen
    begehe nicht den fehler, ins gegenteilige extrem abzudriften. wir sind zwar weit von adolfs "lügenpresse!" entfernt, aber dass gerade talkshows viel propaganda bieten, willste doch nicht ernsthaft bestreiten?
    Es gibt in diesen Talkshows öfters interessante Standpunkte und Informationen! Alles relativ und bisschen Kritik ist sicher angebracht, allerdings ist vieles von dem was dort gesagt wird im Einklang mit meiner Vernunft :P

    Alles in die Ecke Propaganda/Verschwörung/Korruption zu stellen, finde ich zu einfach.

  3. #103
    Stabsfeldwebel
    Avatar von Wilma
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    och nö^^
    Zitat Zitat von MrYuRi Beitrag anzeigen
    Ja, es ist durchaus richtig, dass bei steigender Produktivität und dadurch steigenden Löhnen weniger Arbeitnehmer mehr Rentner finanzieren können. Das bedeutet im Umkehrschluss aber auch, dass die arbeitende Bevölkerung dann immer größere Anteile ihres Einkommens dafür aufwenden muss, die Sozialversicherung am laufen zu halten.
    nein. jedenfalls nicht zwingend. wenn ich mehr gehalt bekomme, steigen die beiträge absolut, aber nicht relativ.

    Zitat Zitat von MrYuRi Beitrag anzeigen
    Beide Größen, Rentenniveau und Beitragssatz, kannst du nur stabil halten, wenn es einerseits genug junge Menschen gibt, die arbeiten, und andererseits nicht zu viele alte Menschen einen Rentenanspruch geltend machen.
    genug und nicht zuviel ist wie gesagt auch relativ zur jeweiligen einkommenshöhe.

    Zitat Zitat von MrYuRi Beitrag anzeigen
    Meine Befürchtung ist: Die Flüchtlingsproblematik wird die Sozialversicherung an ihre Grenzen bringen und dafür sorgen, dass das Renteneintrittsalter schneller als gedacht deutlich angehoben werden muss (vgl. auch http://www.welt.de/politik/deutschla...ernaehren.html).
    logik? gerade in sachen nahrungsmittel arbeitet deutschland höchst produktiv und exportiert sogar überschüsse, welche, wie du mal ausführtest, subventioniert werden. da muss man doch wahrscheinlich nur noch a bisserl importieren / flüchtlinge in dieser branche ausbilden und der drops ist gelutscht. also jedenfalls bzgl. der überschrift des artikels.
    ich wage mich ehrlich gesagt garnicht, nachdem ich weiter oben sinns argumentation zum renteneintrittsalter gelesen habe, auf deinen link zu klicken. das wird doch mit sicherheit noch verrückter oder?
    @edit: ich habs doch getan. aber ist ja zum glück nur der gleiche artikel -> s.o.

    @edit2: hier http://www.wallstreet-online.de/nach...eutlich-federn liebe freunde der finanzierung, ist mit ner 1%igen vermögenssteuer, kapitalertragssteuer=einkommenssteuer, erbschaftssteuer etc. derart viel schotter zu holen, dass die thematik sich ad hoc erledigt hat. perverser weise würden das die herrschaften noch nicht einmal merken.
    Geändert von Wilma (07.10.2015 um 16:42 Uhr)
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  4. #104
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    Avatar von MrYuRi
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    Die Einnahmen der gesetzlichen Rentenversicherung (E) ergeben sich als:
    E= Na * BAG * BS
    Na = Zahl der Beitragspflichtigen
    BAG = durchschnittliches Bruttoeinkommen
    BS = Beitragssatz

    Unter der Annahme, dass es nur "Eckrentner" gibt, ergeben sich die Ausgaben (A) als:
    A= Nr * BAG * RN
    Nr= Zahl der Rentner
    RN = Rentenniveau (Relation der "Eckrente" zum Durchschnittseinkommen)

    Einnahmen und Ausgaben der Rentenversicherung sollten ausgeglichen sein. Setzt man daher E = A und löst nach RN auf, ergibt sich:
    RN= BS * Na/Nr

    Die Relation von Aktiven und Rentnern ist also entscheidend für das Rentenniveau. Wird der Quotient Na/Nr kleiner - was der Fall ist, wenn immer weniger Arbeitnehmer immer mehr Rentner finanzieren müssen - muss der Beitragssatz (BS) steigen, um das Rentenniveau (RN) beibehalten zu können.

    Quelle: Peter Bofinger: Grundzüge der Volkswirtschaftslehre, 3. Auflage, S. 14 f.

  5. #105
    Stabsfeldwebel
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    Zitat Zitat von MrYuRi Beitrag anzeigen
    Die Einnahmen der gesetzlichen Rentenversicherung (E) ergeben sich als:
    E= Na * BAG * BS
    Na = Zahl der Beitragspflichtigen
    BAG = durchschnittliches Bruttoeinkommen
    BS = Beitragssatz

    Unter der Annahme, dass es nur "Eckrentner" gibt, ergeben sich die Ausgaben (A) als:
    A= Nr * BAG * RN
    Nr= Zahl der Rentner
    RN = Rentenniveau (Relation der "Eckrente" zum Durchschnittseinkommen)

    Einnahmen und Ausgaben der Rentenversicherung sollten ausgeglichen sein. Setzt man daher E = A und löst nach RN auf, ergibt sich:
    RN= BS * Na/Nr

    Die Relation von Aktiven und Rentnern ist also entscheidend für das Rentenniveau. Wird der Quotient Na/Nr kleiner - was der Fall ist, wenn immer weniger Arbeitnehmer immer mehr Rentner finanzieren müssen - muss der Beitragssatz (BS) steigen, um das Rentenniveau (RN) beibehalten zu können.

    Quelle: Peter Bofinger: Grundzüge der Volkswirtschaftslehre, 3. Auflage, S. 14 f.
    da aber in der realität RN über die nächsten jahrzehnte beschlossener weise im vorauseilendem gehorsam schon abgesenkt werden wird und dort nur von eckrentern und durchschnittseinkommen die rede ist, zerlegt das meine aussage nicht wirklich.

    wenns tatsächlich die nächsten jahre eng werden sollte, könnten wir uns zusätzlich noch gerne über https://de.wikipedia.org/wiki/Beitragsbemessungsgrenze sowie beamte und sonstige nichteinzahler wie anwälte und co. unterhalten.
    woher wird eigentlich nochmal die mütterrente bezahlt? oder wie wurde die deutsche einheit anfangs finanziert?
    ok ich schweife etwas ab^^
    however, das offensichtlichste haben wir ja noch garnicht angesprochen: außer den anlernenden rentnern gem. sinn (wie viele das wohl sein mögen um renteintrittsalter 70+ zu rechtfertigen?) sehe ich nicht, warum die jetzigen arbeitslosen + die flüchtlinge das zusätzliche arbeitsvolumen nicht derart wuppen sollten, dass wir das renteneintrittsalter erhöhen müssten?!
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  6. #106
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    Avatar von D4rK AmeRiZe
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    Nächste Welle: http://m.welt.de/politik/ausland/art...ingswelle.html

    Bin ja mal gespannt was das Merkel dazu sagt...

    http://m.welt.de/politik/ausland/art...alflow_twitter

    An seiner Stelle würde ich das auch sagen
    Geändert von D4rK AmeRiZe (07.10.2015 um 18:48 Uhr)

  7. #107
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    Zitat Zitat von Wilma Beitrag anzeigen
    however, das offensichtlichste haben wir ja noch garnicht angesprochen: außer den anlernenden rentnern gem. sinn (wie viele das wohl sein mögen um renteintrittsalter 70+ zu rechtfertigen?) sehe ich nicht, warum die jetzigen arbeitslosen + die flüchtlinge das zusätzliche arbeitsvolumen nicht derart wuppen sollten, dass wir das renteneintrittsalter erhöhen müssten?!
    Ja, wenn wir "Na" cet. par. erhöhen, dann kann das gleiche Rentenniveau mit einem geringeren Beitragssatz realisiert werden. Stellt sich allerdings die Frage, ob es möglich sein wird, mit einem Mindestlohn in Höhe von 8,50 geringqualifizierte arbeitslose Deutsche und Flüchtlinge in den Arbeitsmarkt zu integrieren.

    Nehmen wir beispielsweise die Gruppe der Afghanen, die derzeit zu uns nach Deutschland einwandert: Laut Weltbank sind 50% dieser Menschen wahrscheinlich Analphabeten. Welchem Job sollen diese Personen bei uns nachgehen? Werden sie es eventuell fertig bringen, den Berliner Flughafen endlich fertigzustellen? Oder können sie für VW Dieselmotoren entwickeln, die unser Land nicht mehr blamieren? Oder handelt es sich hierbei um die Fachkräfte, die im Bereich der Unterhaltungselektronik den Asiaten endlich wieder den Rang ablaufen können? Ich habe da so meine Zweifel...

    Man kann auch auf andere Art und Weise die Anzahl der Beitragszahler (Na) erhöhen, z. B. durch eine verpflichtende Mitgliedschaft für alle Deutschen in einer Bürgerversicherung. Das Problem ist nur, diese Personen generieren dann nicht nur Beiträge, sondern sie erlangen auch Rentenansprüche. Denn im Alter werden sie irgendwann der Gruppe der Rentner (Nr) angehören. Das grundsätzliche demografische Problem lösen wir auf diese Art und Weise also überhaupt nicht. Ist höchstens Flickschusterei und das Gewinnen von Zeit.

  8. #108
    Stabsfeldwebel
    Avatar von Wilma
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    Zitat Zitat von MrYuRi Beitrag anzeigen
    Ja, wenn wir "Na" cet. par. erhöhen, dann kann das gleiche Rentenniveau mit einem geringeren Beitragssatz realisiert werden. Stellt sich allerdings die Frage, ob es möglich sein wird, mit einem Mindestlohn in Höhe von 8,50 geringqualifizierte arbeitslose Deutsche und Flüchtlinge in den Arbeitsmarkt zu integrieren.
    natürlich ist das derzeit möglich. JEDE arbeit muss mit 8,50€/stunde vergütet werden. wenn arbeiten gemacht werden müssen, werden diese löhne auch gezahlt werden. stichwort umverteilung/preissteigerung. mein arbeitgeber muss für mich bei taxifahrten vom flughafen oder die putzfrau für mein büro tiefer in die tasche greifen. mich stattdessen laufen oder putzen zu lassen käme ihn wesentlich teurer. da bleibt dann leider weniger gewinn übrig. taxifahrer und putzfrau werden so möglicher weise in die lage versetzt (indirekt, ich sitze mit meiner firma relativ am anfang der wertschöpfungskette), dienstleistungen/produkte nachzufragen (flüge/autos), die meiner firma mehr umsatz bescheren. das ist jetzt nur ein beispiel. das prinzip dahinter dürfte verständlich geworden sein.

    Zitat Zitat von MrYuRi Beitrag anzeigen
    Nehmen wir beispielsweise die Gruppe der Afghanen, die derzeit zu uns nach Deutschland einwandert: Laut Weltbank sind 50% dieser Menschen wahrscheinlich Analphabeten. Welchem Job sollen diese Personen bei uns nachgehen? Werden sie es eventuell fertig bringen, den Berliner Flughafen endlich fertigzustellen? Oder können sie für VW Dieselmotoren entwickeln, die unser Land nicht mehr blamieren? Oder handelt es sich hierbei um die Fachkräfte, die im Bereich der Unterhaltungselektronik den Asiaten endlich wieder den Rang ablaufen können? Ich habe da so meine Zweifel...
    müssten sie das? haben wir dafür nicht schon leute? ich dachte wir hätten überall fachkräftemangel. letztens las ich von lkw-fahrer, altenpfleger, kindergärtenr, unzählige freie lehrstellen im handwerk...

    dieselmotoren halte ich für eine technologie, die ihren zenit schon lange überschritten hat.
    unterhaltungselektronik ist ein komplexes thema. viele der potenten zulieferer der halbleiterbranche (f&e) arbeiten bspw. hierzulande und werden fürstlich entlohnt, wobei die konzerne dennoch mondäne gewinne einfahren.
    Zitat Zitat von MrYuRi Beitrag anzeigen
    Man kann auch auf andere Art und Weise die Anzahl der Beitragszahler (Na) erhöhen, z. B. durch eine verpflichtende Mitgliedschaft für alle Deutschen in einer Bürgerversicherung. Das Problem ist nur, diese Personen generieren dann nicht nur Beiträge, sondern sie erlangen auch Rentenansprüche. Denn im Alter werden sie irgendwann der Gruppe der Rentner (Nr) angehören. Das grundsätzliche demografische Problem lösen wir auf diese Art und Weise also überhaupt nicht. Ist höchstens Flickschusterei und das Gewinnen von Zeit.
    "in the long run we are all dead." https://de.wikipedia.org/wiki/John_M...aft_von_Keynes
    damit meine ich im weiteren sinne, dass es ja gerade immer wieder darum gehen muss, die maßnahmen im zeitlichen verlauf den gegebenheiten anzupassen. deswegen motze ich ja auch immer über prognosen über 10 oder mehr jahre. die sollte man natürlich machen, aber deren wichtigkeit und seine handlungen daraus nicht so extrem durchziehen. eurokrise, flüchtlingskrise, dauerhaft zinsen nahe null, abschaffung der lebensversicherung... wer hätte das jeweils 5 jahre vorher geahnt? (es haben welche geahnt) das sind aber alles sachen, die sich auf rente und co. auswirken, insb. auf private altersvorsorge.
    das schöne am umlagefinanzierten verfahren (vulgo die staatl. rente) ist ja gerade, dass man relativ flexibel die beiträge und auszahlungen anpassen kann. bei kapitaldeckung sieht das völlig anders aus. wenn die versicherer wegen irgendwas irgendwann vorm auszahlungszeitraum in die knie gehen, dann wars das mit riester, rürup, lebensversicherung und co. - es sei denn der staat springt ein.
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  9. #109
    auf eigenen Wunsch gesperrt
    Avatar von Dhaos
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    nani?!
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    Zitat Zitat von Thermaltake Beitrag anzeigen


    @Dhaos

    Auch wenn ich dir in vielen Punkten widerspreche, repräsentierst du für mich doch eine einigermaßen vertretbare Grundhaltung zwischen Flüchtlinge mit Teddybären empfangen und Erstaufnahmeeinrichtungen anzünden.
    Ja, bei sowas muss man abwägen. Ich würde Gewalt auch als das Mittel sehn, was definitiv rechtsradikal ist. Ich habe rechte Ansichten zu diesem Thema, aber genauso habe ich auch massenweise linke Ansichten worauf ich noch gleich weiter eingehn werde. Wie gesagt ideologisch bin ich nicht fest gebunden, denn sonst verbeißt man sich auch gerne mal und kann sehr desillusioniert sein. Ich kannte mal einen Nazi(Aktivist in der NPD), den habe ich "links" geschaltet - sein Weltbild brach zusammen und er stand vor dem Suizid. Als er die schwere Zeit durch hatte war er linksextrem und fand mich politisch zu weit rechts gerichtet. Obwohl ich den Wandel bei ihm vollzog. Soweit wird es bei mir nicht kommen. Ich steh offen dazu ich mag Gregor Gysi, Lafontaine und einige andere linke Politiker sehr gerne.

    Aber wie jeder Politiker sagen die auch nicht nur Gutes, was meine Ansichten trifft. Aber wer schafft das schon?

    Zitat Zitat von Thermaltake Beitrag anzeigen

    Das ist schlichtweg verkehrt, das Links-/Rechts-Schema auf welches du dich versteifst ist sowieso zu eindimensional.
    Der Rechtsruck in Europa richtet sich gegen die Globalisierung, den Euro und erwächst aus der typischen Reaktion eines Volkes welches sich benachteiligt fühlt und in mehr regionalem Egoismus, sprich Nationalismus einen Ausgleich sucht.
    Denn von "hoffnungslos linken Ansichten" kann man bei den meisten Parlamenten in der EU nun wirklich nicht sprechen, das ist maximal partiell in Frankreich der Fall.
    Nene, ich versteif mich ja nicht unbedingt. ABER der Mensch als solches schon recht eindimensional gepolt, da er doch diese Einordnungen vollzieht. Ist nichts, was ich explizit auf mich festlege. Ich werde es wohl mit am besten wissen, da ich dem einfachen Links-Rechts-Schema nicht entspreche und ich weiß, da sind noch viele andere, die ähnlich ticken.

    Globalisierung habe ich stets kritisiert. Aber Globalisierung muss nicht in allen Punkten schlecht sein:
    Airbus wird gebaut - gefertigt werden einzelne Teile in unterschiedlichen Ländern und dann zusammengeführt an einem Standort. Das Know How sämtlicher Länder vereint bringt doch durchaus auch Gutes wie Fortschrittliches. Und vereinzelte andere Verwebungen können auch erhebend sein. Dennoch gibt es GRENZEN.

    Der Euro war zunächst kein Thema, welches offene Kritik von mir hätte kriegen müssen. Erst über die Zeit zeigten sich Entwicklungen, die sich eher negativ für den Euro auswirkten.
    Aber zu dem kritischen was Euro angeht, gibt es genug Kritik auch aus politisch linken Lagern.

    Und ja, momentan kann man durchaus Benachteilung erkennen, aber diese gab es vorher auch schon - die jetztige Lage spitzt dies aber auch mal zu. Der Deutsche ist träge nun aber bewegt sich langsam tatsächlich was. Obs gut is, Latte - Bewegung aber, die lange nötig war und ist.

    Dennoch haben wir in ganz Europa durchaus ob nun politisch eine linke oder rechte Regierung (konservativ) dran ist, eher ein Abbild, welches sich durchaus Richtung kulturellem Marxismus bewegt. Auch zu sehn an einigen EU-Gesetzen die eingeführt werden oder werden sollen. Was definitiv einen ideologischen Anstrich verleiht


    Zitat Zitat von Thermaltake Beitrag anzeigen

    Wo hast du solche Zahlen her? Soweit ich weiß liegen wir da gerade einmal bei der Hälfte.

    http://de.statista.com/statistik/dat...herkunftsland/

    In der Schweiz leben gemessen an der Bevölkerung doppelt soviele Ausländer wie Deutschland.
    Ich suchs nochmal raus und ergänze. Zahlenspielereien kann man machen um Argumente zu belegen, oder zu entkräften, ja, das weiß ich wohl. Aber auch ist klar, wir wissen alle Statistiken ist immer mit Vorsicht zu genießen. Das weiß ich, das weißt du sicher auch. Wie viel Wahrheit oder wieviel Interpretation wir da reinstecken wollen und sollten.
    Und sicher kannst du mir auch Beispiele geben und sagen Amerika ist doch nur durch Einwanderung erst groß geworden. Ja, ist es. Aber ich muss dir auch nicht sagen, die ursprüngliche Bevölkerung der Indianer hat mit dieser Einwanderung auch nicht unbedingt nur Vorteile bekommen, oder?

    Und mal gesamt gesehn. Meinst du eine Vermischung und Vermengung aller Völker und Kulturen ist extrem gut? Wenn wir alles komplett auf der Welt vermischen würden, einen Weltstaat aus vermischten Menschen hätten, wäre ein gutes, ja vielleicht sogar ein ultimatives Ziel?

    Ne, ehrlich, wäre es das? Das kann man auch so stehen lassen. Aber ich persönlich finde es sehr gut, dass wir viele verschiedene Völker auf der Welt haben. Und ich liebe diese bunte Welt. Aber ich weiß nicht, ob ich ein endlos buntes Deutschland? Oder endlos buntes Europa? Ne. Ich denke, wenn ich nach Frankreich komme, will ich Frankreich mit Franzosen, die sich komplett franzig verhalten und leben. So franzig wies geht. Und ich wills für jedes Land der Welt so haben. Und ich bezweifel ganz deutlich, dass wenn wir 50% Türken hätten, dass diese sich 100% Deutsch geben würden. Never ever. Zumal unsere Integrationspolitik gescheitert ist, aber davon abgesehn selbst mit voller Integration glaube ich nich dran. Es ist ja keine assimilierung - wie es die Türkei zB. bei den Kurden fordert. In Deutschland aber skandiert der Erdowahn sich gegen jeder assimlierung zu wehren. Und dabei feiern ihn viele, sehr viele türkische graue Wölfe. Also nichts anderes als türkische Nazis auf deutschem Boden. Und das finde ich so endlos lächerlich.


    Zitat Zitat von Thermaltake Beitrag anzeigen
    Das erklärt sich wohl von selbst, nenn mir mal ein Exportprodukt aus Nordafrika oder dem mittleren Osten welches kein Rohstoff oder Agrarprodukt ist?
    Asien? Ist die Werkbank der Welt und gerade im IT-Sektor führend. Hier muss niemand in eine fremde Kultur auswandern um seine wirtschaftliche Situation zu verbessern.

    Der Begriff "Dualkulturalismus" bringt es ziemlich gut auf den Punkt.
    An Orten wo wirklich Multikulturalismus herrscht, wie z.B. in Touristenzentren von Großstädten, Hauptstadtflughäfen etc. betrachtet man das bunte Treiben vielleicht mehr als Bereicherung, als in Großstadtvierteln bei denen man sich fragen muss ob man noch in Deutschland ist oder doch eher in Antalya oder Nowokusnezk.
    Das mag an dieser Stelle vielleicht intolerant klingen, aber auch Toleranz kann nur innerhalb gewisser Grenzen existieren.


    Ja, simpel du dies nun ausführen magst hinsichtlich was die und die tun - ich denke du machst es dir zu simpel.

    Ich habe viel mit Asien zutun und wir haben eben nicht nur IT aus Asien. Sondern eigentlich jeden Bereich. Die Menschen in Asien sind astronomisch gut ausgebildet im Vergleich zu den Ländern aus Afrika etc pp. Es hat auch nichts damit zutun, dass sie nicht kommen wollen würden, aber die Bindung zu der jeweiligen Kultur, dem jewiligen Land im asiatischen Raum ist einfach höher. Selbst die in Deutschland lebenden Japaner und es sind sehr wenige die hier leben werden großteilig und weitesgehend alle wieder zurück reisen wollen. Es ist einfach ne hohe Identität zu ihrer Heimat gegeben.

    Und auch du kommst eher auf dem Nenner es sind Wirtschaftsflüchtlinge mit eher geringer Bildung.
    Das alles wäre ja auch kein Problem. Aber wir alle rechnen doch ganz klar damit, dass sie "bleiben" werden und darauf beruht auch weitesgehend die Sorge.

    Und ja, Toleranz hat Grenzen. Und nicht alles was man uns bereichernd vorschwafelt ist auch Berecherung. Ich empfinde Bereicherung wenn möglichst viele Aspekte zu eine Erweiterung, Verbesserung des jeweiligen Landes führt, was einwandern lässt. Haben wir dies in D? Haben wir dies in Europa?

    Toleranz hat sowieso grenzen, weil toleranz auch sowieso nichts anderes übersetzt heißt "erdulden, ertragen". Logisch, dass die Grenzen da irgendwann erreicht sein sollten. Sonst müssen wir auch nicht mehr von Toleranz sprechen, sondern von Akzeptanz. Das ist eine weit höhere Stufe würde aber auch meiner Meinung nach weit mehr erfordern.


    Zitat Zitat von Thermaltake Beitrag anzeigen
    Das ist recht simpel. Die großen Parteien CDU, CSU, FDP, SPD, Grüne machen 80% der Parteienlandschaft aus und diese machen nachweislich nur Politik für die oberen 10% der Bevölkerung. Bei einer Wahlbeteiligung von durchschnittlich 40% gibt es demzufolge also 25% Idioten welche es nicht besser wissen und diese Parteien gegen ihre eigenen Interessen wählen.
    Du beschreibst das wie ich es eigentlich auch grundsätzlich sehe. Gleichwohl sind die oberen 10% eine Minderheit. Eine Minderheit, die soviele Stimmen hat? Oder ist die Mehrheit so dumm? Kann es gar sein, dass wir Wahlfälschung haben? Oder wie erzeugt sich sowas. CDU und SPD haben auch noch knapp 500.000 Mitglieder, es mag zwar rückläufig sein, aber immer noch sehr hoch. Warum? Volksparteien, die Politik gegen das Volk machen? Ich versteh es nicht. In dieser Flüchtlingsproblematik aber auch in anderen Themen - Griechenland, Kriege etc pp. wurde da in vielen Belangen die Meinung des Volkes durchgesetzt? Oft nicht, ja und ich bin mir sicher bei all den politischen Unsinn, den wir die letzten Jahre hatte ich wette, dass wir alle hier im Forum uns mindestens bei einem Thema überschneiden würden - also, der Ansicht, dass durchaus politische Entscheidungen gegen uns getroffen worden. Nur bei der Flüchtlingskrise wird aktuell das Linksextreme Refugees-Welcome-Segment bedient.

    Also bissel mager alles.



    Zitat Zitat von Thermaltake Beitrag anzeigen
    Die globale Konzerndiktatur in der wir leben, oder nennen wir es etwas euphemistischer; weltmarktkonforme Demokratie, steht mit ihrer Politik im crassen Gegensatz zum Nationalismus.
    Zweitens ist Nationalismus grundsätzlich eine Politik des Egoismus und der Intoleranz, welche ab einem gewissen Grad so unethisch wird, das sie schlichtweg nicht mehr mit den Menschenrechten und unserem Grundgesetz zu vereinbaren ist.
    Jetzt kann man sagen der Islam (1) oder der gegenwärtige Kapitalismus sei nicht minder faschistisch und genauso wenig grundgesetzkonform. Der Unterschied liegt darin, das wir in Deutschland den Nationalismus vor 50 Jahren überwunden haben, die Theokratie vor 100 Jahren, welche aber faktisch noch besteht (Religionsfreiheit, Kirche ist der größte Arbeitgeber in Deutschland etc.) und der Kapitalismus heute als höchste Entwicklungsstufe der Menschheit gilt.

    Eines ist klar, dass Kapital oder eher das Großkapital hat durchaus Macht, Einfluss und hat den größeren Arm. Und ja, ich geh bei Kapitalismuskritik offen harsch vor. Diese Kritik ist notwendig - aber es darf nicht immer nur bei Kritik bleiben. Sonst seh ich eher noch Verschärfungen gewisser unverhältmäßiger Sachlagen.

    Nationalismus ist kein schlechter Begriff, er wurde nur schlecht gemacht. Egoismus ist notwendig zum überleben. Mit diesem geradezu zwanghaften Helferdrang kann man einen Staat und ein Volk und ja auch den Einzelnen ruinieren. Nichts läuft ohne Egoismus. Richtig genutzt kann er eine Triebfeder sein. Oder willst du 50% Steuern Zahlen? je weniger steuern du zahlst, desto motivierter bist du in der Regel. Oder je mehr man deine Arbeit wertschätzt, desto mehr bist du bereit etwas zu leisten. Egoismsus halt. Wenn ich immer nur kostenlos, ehrenamtlich, selbstlos handele, dann werden andere, welche egoistischer sind, den Platz einnehmen und es sich für sich nutzen. Nationalismus kann und gewissen Maßen gut sein, wenn man den Nazigedanken dahinter mal rausnimmt, der ihn überwiegend negativ geprägt hat.

    Und wenn man sich auf den Begriff Nationalismus nicht einigen mag, weil sicher der ein oder andere einen dicken Hals von bekommt aufgrund unser Historie, dann kann man aber sagen ich verlange zumindest eine patriotisch motivierte Politik. Und diese liegt aktuell nicht so vor, wie ich dies gerne sehen würde.

    Es ist nicht gut, Deutschlandhasser in der Regierung zu haben. Es ist nicht gut, Menschen, die den Volkstod fördern wollen, eine politische Plattform zu bieten. Extreme sind nie gut. Ja, aber aktuell kommt es mir durchaus und nicht nur mir so vor, als seien gerade solche Menschen im Stuhl der Macht.

    Ja, das ist ein großes Thema, da kann man wohl auch noch ne Menge zu sagen, aber viel mehr sollte man ne Menge gegen Ungleichgewichte tun. Raubtier-Kapitalismus, Volkstod-Extreme und anderen Shit, der extrem ist. Wollen wir wohl alle nicht. Dennoch steigern sich ALLE Extreme in sämlichten Richtungen massiv. Und so kommt es zu einem Knall. Nur welcher wird dies sein?



    Zitat Zitat von Thermaltake Beitrag anzeigen
    Man darf gespannt sein wo die Reise hingeht, sicherlich sind die Bilder der Massenschlägereien in den Flüchtlingsunterkünften derzeit besorgniserregend und wenn die 2 Millionen Einwanderer dieses Jahr erstmal alle ihre 6 Familienangehörigen nachgezogen haben nachdem de Asyl offiziell bewilligt wurde, und diese alle ihre 8 Kinder gezeugt haben, während die deutsche Geburtenrate weiter Rückläufig ist zieht danach die Islampartei mit einer Mehrheit in den Bundestag ein, das Kalifat wird ausgerufen und die Scharia wird durchgesetzt, dann kann man über Houellebecqs "Soumission" und Sarrazins "Deutschland schafft sich ab" nur noch müde lächeln.
    Kann aber auch sein das der ganze Hype um dieses Reizthema derzeit unnötig emotionalisiert und dramatisiert wird ;-)

    Zuspitzen kann man dies sicher. Übertreiben geht da auch. Man kann das ganze aber locker und vielleicht auch realisitisch betrachten. Eine lockere Planung für einen möglichen Ernstfall kann man mal machen. Und auch ich seh keine 100% Eskalationsgarantie. Dennoch sehe wohl nicht nur ich dieses Eskalationsproblem. Man sollte nicht übertreiben, aber unterschätzen wäre genauso bescheuert. Eines sollte jeder. Die Augen offen halten. Welche Reaktion daraus erwächst kann jeder für sich entscheiden. Eine mag besser sein als die andere.
    <a href=http://mitglied.lycos.de/fsxavier/200607071902461.jpg target=_blank>http://mitglied.lycos.de/fsxavier/200607071902461.jpg</a>

  10. #110
    Zitat Zitat von Dhaos
    Wenn wir alles komplett auf der Welt vermischen würden, einen Weltstaat aus vermischten Menschen hätten, wäre ein gutes, ja vielleicht sogar ein ultimatives Ziel?
    Ob gewollt oder nicht, langfristig wird es sich defnitiv darauf einstellen, mit der gegebenen Vorraussetzung das die Menschen den Raum weiterhin so einfach überwinden können wie heute. Es ist ein Naturgesetz.

    Kippst du einen Löffel Salz in einen Krug Wasser bildet sich zunächst ein Sediment am Boden, welches sich ohne jegliche Energiezugabe (rühren, erhitzen etc) irgendwann komplett auflöst, bis in jedem Wassertropfen exakt die selbe Salzkonzentration herrscht.
    Stellst du eine Stange Wasser in eine Schüssel, nimmt sie recht schnell überall den selben Raum ein, bis es die horizontale Ruheposition erreicht hat.
    Konzentrationsgefälle gleichen sich mit der Zeit automatisch aus, mit den Menschen, ihrer Kultur und ihren Unterschieden wird es auf dem Planeten irgendwann genauso passieren.
    Etwa so wie in der Folge von Southpark, wo es in der Zukunft nur noch eine Rasse, eine Sprache, eine Kultur gibt, welche eine Mischung aus allem ist.

    Die Natur ist in allem was sie evolutionär hervorgebracht hat weit weg von Perfektion, aber die Vielfalt war definitv die größte Stärke.
    Wie anfällig Monokulturen sind sieht man an der Landwirtschaft, um mehrere Hektar Genmais auszurotten braucht es nur den einen richtigen Schädling, eine Sache die dem Regenwald mit über 300.000 Arten nicht passieren kann.

    Genauso verhält es sich mit Kulturen, Gesellschaftssystemen, Religionen, Ideologien, Lebensweisen, Ansichten und Menschenrassen; die Vielfalt garantiert ein stabileres System und eine höhere Trefferquote.
    Aber wenn man das Spiel der Evolution zu Ende denkt kann es am Ende nur einen Sieger geben, der den Rest tötet oder versklavt.
    Sieht man sich die Rasse Mensch an, welche innhalb kürzester Zeit den kompletten Rest der Lebewesen auf der Erde unterworfen hat (beispielsweise 70 Milliarden Nutztiere), wird selbiges wohl auch für seine eigenen Subsysteme eintreten, survival of the fittest.


    Zitat Zitat von Dhaos
    Egoismus ist notwendig zum überleben. Mit diesem geradezu zwanghaften Helferdrang kann man einen Staat und ein Volk und ja auch den Einzelnen ruinieren. Nichts läuft ohne Egoismus. Richtig genutzt kann er eine Triebfeder sein.
    Ja, eine Triebfeder welche das o.g. Szenario befeuert, welches wohl nicht gerade wünschenswert oder human erscheint. Die Rechnung schließt aber einen Faktor aus, welcher ausschließlich bei der Spezies Mensch auftritt; Ethik, Moral, Empathie, Solidarität, selbstlose Fürsorge etc. und im crassen Gegensatz zum Evolutionsprinzip steht.
    Und hier kommen wir zu den wünschenswerten, positiven Aspekten der Globalisierung; wenn die Sprechchöre auf den Linkendemos "Internationale Solidarität" fordern, trifft es genau den Punkt, denn die Moral kann sich nur gegen den Egoismus durchsetzten wenn alle mitmachen.
    Ein soziales, gerechtes Steuersystem macht nur ansatzweise Sinn wenn es ausnahmslos global gilt. Es braucht nur eine Steueroase wo alle Firmen ihren Hauptsitz anmelden und das System kollabiert.
    Das gleiche gilt für jeden regionalpolitisch erwirkten Marktvorteil. Beispielsweise wenn die EU ihre Lebensmittelproduktion mit Steuergeldern so heftig Subventioniert dass selbst in Afrika die Leute günstiger von Überseeimporten leben als von regionaler Produktion.
    Globalisierung im ethischen Sinne ist also durchaus wünschenswert, die Globaliserung von Egoismus und Raubtierkapitalismus ist nichts anderes als die konsequente Fortführung des Prinzips "Überleben des Stärkeren".

    Aber wie Paracelcus schon sagt, die Dosis macht das Gift, Budda says "the middle way", Solidarität bis zu Selbstaufopferung ist auch nicht zweckdienlich und Merkels Flüchtlingspolitik macht derzeit genau diesen Eindruck, hier wäre "patriotisch motiviertere Politik" wirklich angebracht.
    Warum unsere selbstverliebte Diktatorin momentan alternativlos im Alleingang, gegen ihre Parteikollegen und das Volk, eine solch destabilisierende Poltik durchdrückt wird sich noch zeigen. Die Frage ist nur wer hier wen warum erpresst.

    http://www.faz.net/aktuell/politik/p...e-1609116.html

    http://bit.ly/1iYQH11



    Zitat Zitat von Dhaos
    Dennoch haben wir in ganz Europa durchaus ob nun politisch eine linke oder rechte Regierung (konservativ) dran ist, eher ein Abbild, welches sich durchaus Richtung kulturellem Marxismus bewegt. Auch zu sehn an einigen EU-Gesetzen die eingeführt werden oder werden sollen. Was definitiv einen ideologischen Anstrich verleiht
    Kulturmarxismus? Zu diesem Begriff würde mich eine Erläuterung interessieren.

    Das unsere Regierung und die EU auf dem Weg zu einer klassenlosen Gesellschaft sind lässt sich wohl in keiner Weise behaupten.
    Man sehe sich nur mal die Vermögensverteilung an.
    Geändert von Thermaltake (11.10.2015 um 00:14 Uhr)

  11. #111
    N4z!s raus!
    Avatar von Keerulz
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    http://www.ardmediathek.de/tv/Report...bcastId=799280

    Glaubt mir bitte, dass diese Bilder für einen Migranten noch erschreckender sind als für einen Deutschen.

  12. #112
    Brigadegeneral
    Avatar von D4rK AmeRiZe
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    Tja, langsam wird es kalt: http://m.welt.de/politik/deutschland...alflow_twitter

    Mal sehen ob sich Lunaks Befürchtung bewahrheitet.

  13. #113
    Ще не вмерла Україна
    Avatar von Outsider
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    In Sachen Nazis haben wir auch langsam ne neue Eskalationsstufe erreicht. Dieser Galgen, den die da mit sich rumgeschleppt haben läuft imo auch nicht mehr unter Meinungsfreiheit und sollte strafrechtlich geahndet werden. Ich hab das Gefühl so langsam drehen die Leute komplett hohl. Und die Dunkeldeutschlandreportage unterstreicht das. Wieso sind die Leute so wahnsinnig krank im Kopf und so völlig leergepustet von christlichen Werten? Das ist ne Form von stumpfer Dummheit in einer Härte wie ich sie eigentlich nur aus dem Geschichtsbuch gekannt habe.

     ・sialdan:bautarstæinar:stanta:brauto:nær:nema:raisi:niþR: at:niþ ・

  14. #114
    Brigadegeneral
    Avatar von D4rK AmeRiZe
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    Die Geschichte wiederholt sich halt immer wieder. Vllt. wäre Unsterblichkeit doch nicht so schlecht

    Btw. ich fand es irgendwie witzig:
    Spoiler:
    freezy sagt Danke.

  15. #115
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    Avatar von Wilma
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    Zitat Zitat von Outsider Beitrag anzeigen
    In Sachen Nazis haben wir auch langsam ne neue Eskalationsstufe erreicht. Dieser Galgen, den die da mit sich rumgeschleppt haben läuft imo auch nicht mehr unter Meinungsfreiheit und sollte strafrechtlich geahndet werden. Ich hab das Gefühl so langsam drehen die Leute komplett hohl. Und die Dunkeldeutschlandreportage unterstreicht das. Wieso sind die Leute so wahnsinnig krank im Kopf und so völlig leergepustet von christlichen Werten? Das ist ne Form von stumpfer Dummheit in einer Härte wie ich sie eigentlich nur aus dem Geschichtsbuch gekannt habe.
    menschen haben generell (! ja, ich meine explizit alle!) argwohn bis angst vor unbekanntem.
    in kombination mit relativ schlechten lebensverhältnissen und propaganda im weitesten sinne (schlechte bildung und/oder selektive wahrnehmung und/oder "lügenpresse" und/oder soziales umfeld als selbstverstärker, stichwort groupthink) driften dann einige dieser menschen ab. sie haben für sich einen greifbaren (!) sündenbock gefunden.
    so einfach ist das.

    ich beziehe mich hier aber nur auf die menschen, die ich aus deiner aussage ableite. das sind große teile der sog. besorgten bürger.
    dazu kommen dann noch diverse soziopathen, psychopathen, machtgeile, triebtäter (im sinne von gewalt ausleben).... und schon knallt es in freytal und anderswo.
    www.die-philosoffen.com
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  16. #116
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    Avatar von MacBeth
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    menschen haben generell (! ja, ich meine explizit alle!) argwohn bis angst vor unbekanntem.
    mit etwas spirituellem verständnis und eigener erkenntnis, kann man diese angst in freundliche neugier umwandeln.
    doch im prinzip hast du recht, der mensch ist zwar bewusstseinsbegabt, aber noch heftiger in gefühlen von angst verworren als es ein tier jemals sein könnte.
    Das Vertrauen unter Freunden ist ein sehr empfindlicher Zustand. Zuneigung, Gefühl, Erkenntnis, Hoffnung und Glaube halten ihn im Gleichgewicht. Ohne Vertrauen ist das Leben bitter und leer, dieses zerbrechliche Band auf die Probe zu stellen, ist gefährlich. Und obwohl das Vertrauen daran wachsen kann, stellt sich immer die Frage, ob es der Probe überhaupt standhält.

  17. #117
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    Avatar von Talatavi
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    @Herr Outsider
    Ich bin vermutlich etwas abgestumpft was die Meinungsfreiheit betrifft aber ich amüsiere mich eher über die heutige Reaktionen des Systems.
    Früher hat's niemanden interessiert wenn aufrechte Muslime öffentlich die Vernichtung Israels und seiner Bürger skandierten oder derselbe "Volksstamm" bei Anti-Israel-Demos seine Kinder mit Bombengürtel-Attrappen schmückte (in Anlehnung auf die fiesen Selbstmordattentäter), geschweige denn ist jemand gegen den latenten Radikalprediger Irrsinn in vielen Moscheen vorgegangen.
    In den 80er Jahren wurden öffentlich Deutschlandfahnen verbrannt, RAF-Mörder freizügig glorifiziert und die angekündigte Gewalt, bis hin zum Totschlag, gegen Staatsorgane zugelassen.
    Auch erinnert sei an das durch höchstrichterliche Rechtssprechung legalisierte Zitat: "Soldaten sind Mörder".
    Das aktuell z.B. grüne Politiker und ihre Organisationen offenkundig aktiv an der Beseitigung der freiheitlich-demokratischen Grundordnung arbeiten juckt auch niemanden...

    Da kommt heute irgendeine gehetzte Staatsanwaltschaft daher und versucht eine (zugegeben geschmack-/niveaulose) Darstellung als Straftat zu verkaufen.
    Wo waren diese wackeren Helden als die o.a. Sachen passiert sind?

    Natürlich muss kriminellen Auswüchsen gegenüber Anderen entgegengewirkt werden und wir dürfen es nicht zulassen das unseren aktuellen Gästen ein Leid wiederfährt.
    Ob man den Gegnern nun dieselben Meinungsfreiheitsrechte zugesteht wie den hier agierenden Minderheiten darf natürlich durchaus in Frage gestellt werden.
    Eine m.M.n. nach initialisierte Strafverfolgung um radikale Meinungsabweichler "totzustellen" wird das Problem nicht lösen sondern eher weiteres Potenzial freilegen.

    Zur Flüchtlingsproblematik generell:
    Ich verfüge über einen beschränkten Durchblick in meinem Wirkungskreis (Berlin-Reinickendorf Nord/Ost):
    Wenn ich sehe das unsere nächstgelegene Sammelunterkunft mit knapp 1.000 ehemaligen Balkanbewohnern gefüllt ist und von den bisher bei unserer Wache aufgeschlagenen Flüchtlingen (die meisten Familien fahren übrigens mit Taxen vor) keiner aus Syrien gekommen ist, lache ich innerlich.
    Ich bin quasi angehalten jeden "Fremdling" zu versorgen, einer (Erst-)Aufnahmeeinrichtung zuzuführen und da sie zu 100% ohne Ausweis erscheinen wird nahezu jeder von ihnen zum Bürgerkriegsflüchtling gemacht.
    Wenn ich dazu noch ein Personalgewinnungsschreiben meines Arbeitgebers (Land Berlin) lese, wo händeringend (Polizei-)Beamte zur Mitarbeit im LaGeSo (das ist das Amt wo unsere Flüchtlinge "verwaltet" werden) vergeht mir das Lachen. Das der ehemalige pensonierte Polizeipräsident von Berlin (Dieter Glietsch), jetzt im Gehaltsrang eines Staatssekretärs reaktiviert wurde (Gehaltsstufe B11 = > 11.000 Euro netto), sowie der ehemalige Leiter der Polizeidirektion 1, (Herr DPPr a.D. Keese), letzte Gehaltsstufe B1, > 5.300 Euro netto) wieder mitarbeiten können finde ich phänomenal. Dazu gesellt sich ein Stab von Gehaltsstufe A 13 (>4.300 Euro aufwärts), wieviele es werden weiss ich atm nicht.
    WER allerdings TATSÄCHLICH und zu welchen Konditonen die Arbeit vor Ort leistet, wurde leider nicht verbreitet. Insgesamt eine leckere Versorgungsanstalt für abgehalftere Beamte des höheren Dienstes.
    "Geschätzte Kollegen" werden also im Rahmen der Flüchtlingsaufnahme-/verwaltung gut bezahlt reaktiviert und versorgt.
    Insgesamt liegt darin ein weiteres Problem... der Umgang/Unterbringung/Verwaltung von Flüchtlingen ist finanziell sehr attraktiv.
    Ein Schelm wer dabei Arges denkt...

    Viel geschrieben, vermutlich nicht alles im Sinne der gutdenkenden Mehrheit.
    Ich stehe für das uneingeschränkte Recht Verfolgten und Ausgebombten alle Hilfe der Welt angedeihen zu lassen.
    Ich wehre mich gegen staatlich verordnete Wirtschaftsflüchtlinge und deren grenzenlose Hofierung sowie gegen den dazu gehörigen Wirtschaftszweig von Heimbetreibern, angeblichen Flüchtlingshilfeorganisationen sowie der (Selbst-)Versorgungsanstalt für ehemalige, hochbezahlte Beamtenpensionäre.
    Dr.KokZ sagt Danke.
    Wenn man mit Dreck beworfen wird, ist es nur eine Frage der Menge ob was hängen bleibt.

  18. #118
    Seil
    Avatar von Anker
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    Zitat Zitat von Talatavi Beitrag anzeigen
    Auch erinnert sei an das durch höchstrichterliche Rechtssprechung legalisierte Zitat: "Soldaten sind Mörder".
    Das aktuell z.B. grüne Politiker und ihre Organisationen offenkundig aktiv an der Beseitigung der freiheitlich-demokratischen Grundordnung arbeiten juckt auch niemanden...

    Da kommt heute irgendeine gehetzte Staatsanwaltschaft daher und versucht eine (zugegeben geschmack-/niveaulose) Darstellung als Straftat zu verkaufen.
    Wo waren diese wackeren Helden als die o.a. Sachen passiert sind?

    Natürlich muss kriminellen Auswüchsen gegenüber Anderen entgegengewirkt werden und wir dürfen es nicht zulassen das unseren aktuellen Gästen ein Leid wiederfährt.
    Ob man den Gegnern nun dieselben Meinungsfreiheitsrechte zugesteht wie den hier agierenden Minderheiten darf natürlich durchaus in Frage gestellt werden.
    Hi Talatavi !

    Dazu fällt mir das ein !

    Zu den anderen Dingen und der Sichtweise kann ich dir nur zustimmen
    http://www.united-forum.de/signaturepics/sigpic23549_1.gif

  19. #119
    Ehrenmember
    Avatar von Talatavi
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    Möchte noch was nachschieben:
    Ich finde die Galgendarstellung mit den beiden Texttafeln gänzlich daneben.
    Outsider sagt Danke.
    Wenn man mit Dreck beworfen wird, ist es nur eine Frage der Menge ob was hängen bleibt.

  20. #120
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    Naja man darf es aber auch nicht so heiß kochen !

    Ich glaub nicht das der Herr mit dem Galgen Frau Merkel wirklich aufhängen will.

    Es ist ein Demo Pancart / Plakat , hier wird oft überzogen und übertrieben. Satirisch auf Probleme und Situationen hingewiesen.
    Wenn im Karneval eine Merkel im Arsch von Obama dargestellt wird oder eine Mohammed karrikatur mit Bombe aufn kopf soll man sich ja auch nicht aufregen...

    Die wirklichen Probleme sind die echten Bomben und die echten Hinrichtungen !

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