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der flüchtlingsstrom - meinungen, erfahrungen, ursachen, handlungsvorschläge

Eine Diskussion über der flüchtlingsstrom - meinungen, erfahrungen, ursachen, handlungsvorschläge im Forum Politik & Weltgeschehen. Teil des Off Topic-Bereichs; Zitat von MrYuRi Also ich sage dir voraus Outsider: Die Menschen, die derzeit zu uns kommen, werden sich nicht in ...

  1. #81
    N4z!s raus!
    Avatar von Keerulz
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    Zitat Zitat von MrYuRi Beitrag anzeigen
    Also ich sage dir voraus Outsider: Die Menschen, die derzeit zu uns kommen, werden sich nicht in der EU verteilen lassen. Sie werden immer versuchen in das Land einzuwandern, das ihnen am vorteilhaftesten erscheint. Die entscheidenden Auswahlkriterien sind:

    1. Hohe Wahrscheinlichkeit, langfristig in dem Land bleiben zu dürfen und nicht abgeschoben zu werden
    2. Sozioökonomische Faktoren (Sozialstaat, Infrastruktur, Arbeitsmarkt, Akzeptanz und Sicherheit)
    3. Existenz einer Community, die den eigenen Wertvorstellungen / der eigenen Kultur entspricht. Es zieht die Menschen dorthin, wo sie viele Gleichgesinnte (vielleicht sogar Verwandte) und eine vertraute Umgebung vorfinden.


    Leuten wie Victor Orban könnte es noch am ehesten gelingen, eine Regulierung der Verteilung von Einwanderern in der EU durchzusetzen, wie du es nennst. Denn dafür brauchst du hohe Mauern und einen krassen Polizeistaat. Ohne Gewalt wirst du die Ströme an Menschen nicht unter Kontrolle bekommen können. Und dass ein solches Europa in unserem Interesse sein kann, also ein Europa in dem Grenzen wieder errichtet und Menschen mit Gewalt dazu gezwungen werden, in bestimmten Ländern, Städten und Stadteilen zu leben, wage ich mal stark zu bezweifeln. Das wären stalinistische Verhältnisse.

    Und wo wird das dann enden? Wird dann auch mir demnächst vom zukünftigen Zentralkomitee der EU mitgeteilt werden, wo ich gefälligst zu wohnen und zu arbeiten habe? Alleine schon diese sozialistischen Ideen finde ich nicht nur ziemlich realitätsfern, sondern auch gefährlich. Und ökonomisch sind sie im Übrigen schwachsinnig.
    Gut, dann bleiben wir doch beim alten System, richtig? Hat ja so gut geklappt. Flüchtlinge ab in die Ghettos, wo sie tollen Kontakt mit "normalen" deutsche Mitbürger haben und die Werte kennen lernen! Schulen in den es kaum deutsche Kindern gibt, und wenn, dann sind sie meist selbst aus ziemlich armen und zerrüttelten Familien. Hauptsache unser BIP sieht gut aus! Und wir können weiterhin über die Migranten meckern, die sich sozusagen integriert haben, jedoch nicht in Deutschland, sondern in deutsche Problembezirke!
    Wenn wir mit dieser Welle den gleichen Fehler machen wie vor Jahrzehnten, gute Nacht!

    @Dark
    Ich habe nicht gesagt, dass es bei den Skandinaviern perfekt läuft... Aber Ihre Politik fördert die Integration deutlich besser als unsere.

  2. #82
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    Avatar von Blade
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    Zitat Zitat von Outsider Beitrag anzeigen
    Moment mal. Dreht ihr mir jetzt das Wort im Mund rum?
    Nein du hast mit den historischen Beispielen erfolgreicher Zwangsumsiedlungen angefangen... diese liefen aber eher selten freiwillig ab.

    Denke im Kern sind wir uns ja einig... wir brauchen ne europäische Lösung für die ganze Problematik. Trotzdem stellt sich für mich dann die Frage, ob das so einfach durchführbar sein wird.... wie gesagt glaube ich nicht, dass Flüchtlinge in den Ostblockländern der EU bleiben wollen... die wollen wenn dann in die wohlhabenden Staaten und man kann ihnen das kaum verdenken.... möglicherweise haben sie nur einmal im Leben ne Chance nach Deutshcland, Frankreich, GBR oder Schweden zu kommen.... desweiteren haben die Oststaaten auch bei weitem nicht so stabile Volkswirtschaften um Flüchtlingsströme abfangen zu können... die Polen haben ja selber keine Arbeit, die vernünftig entlohnt wird, weshalb sie in ganz Europa als Saisonarbeiter umherziehen. Wenn bei Cousin 3 Monate in Deutschland arbeitet, dann verdient er für seine Familie mehr als wenn er 6 Monate in Polen arbeitet (die Lebenskosten hier in Deutschland während der 3 Monate schon abgezogen).... da gibts ne ganze "Vermittlungswirtschaft", die nix anderes tut als Arbeitskräfte von Polen nach Deutschland zu vermitteln.

    Der EU-Raum is halt in sich auch nicht einheitlich, darum wird es da immer wieder Verwerfungen geben....


    @ KeerulZ: Du machst es dir doch auch wieder zu einfach.... nach deiner Logik müsste man die Flüchtlinge nur in die Reichenviertel der Großstädte schicken und binnen kürzerster Zeit sind die alle wohlhabend.... schließlich integrieren sie sich dann da.... und wenn man sie zu den Asiaten schickt, kriegen sie alle Schlitzaugen -.-

    primär kann man die Flüchtlinge nur dahin schicken, wo es Platz hat.... und Platz hat es meist dann eben gleich für mehrere und nicht nur für eine Familie.... ist auch logistisch einfacher... und natürlich stehen oft alte Wohnblocks leer, die so scheiße sind, "dass kein Deutscher dadrin wohnen will".... aber wenn man die Wahl hat ob die Flüchtlinge da reinkommen oder in Zelte... naja da überlegt denke ich keiner 2 mal. Langfristig is das natürlich keine Lösung aber auf der anderen Seite is ne Alternative au schwierig. Soll der Staat weit verteilt in ganz Deutschland Häuser bauen und unter marktüblichen Preisen an Bedürfte vermieten? Ich denke das würde in den Kosten auch ausufern und dann stellt sich natürlich wieder die Frage nach dem "Wer entscheidet, wer bedürftig ist und wer nicht?" Wo zieht man die Grenze? Und wie schützt man sich vor Schmarotzern? (Die es bei sowas immer geben wird)...
    Zitat Zitat von FiX Beitrag anzeigen
    [...], da dem Mod wohl bekannt war, dass Blade kein normaler Bär und auch kein Schadbär, sondern ein Problembär ist und entsprechende Vorsorge daher hilfreich sein könnte.

  3. #83
    N4z!s raus!
    Avatar von Keerulz
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    Von den Reichen war nicht die Rede. Vom Mittelstand, ganz normale Bürger. Oder doch zumindest da, wo nicht bereits massig Kriminalität herrscht. Wenn die Flüchtlinge Jahre brauchen bis sie brauchbar für den Arbeitsmarkt sind (Sprache/Ausbildung) und diese Zeit dort verbringen, wo es tagtäglich heiß hergeht, ist es leider absehbar, dass einige abrutschen.

    Es steht doch außer Frage, das Integration nur funktioniert, wenn man einander kennen lernt oder? Was für deutsche lernt man in Ghettos kennen? Da kann man doch locker auf arabisch jeglichen Einkauf erledigen und hört nur selten schlechtes, gebrochenes Deutsch, am besten mit schönem Slang. Und die Deutschen lernen diese Menschen überwiegend über die Medien kennen, welche kaum positives zu vermelden haben.
    Geändert von Keerulz (04.10.2015 um 15:15 Uhr)

  4. #84
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    Avatar von MrYuRi
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    Also ich bin auch der Meinung, dass wir eine europäische Lösung brauchen. Als realistischste Option erscheint es mir, die Außengrenzen der Europäischen Union rigoros abzuriegeln. Wer die Grenze überqueren möchte, braucht ein entsprechendes Visum/Aufenthaltserlaubnis. Ich denke, für ein solches Vorgehen könnte sich unter den EU-Staaten ein gemeinsamer Nenner finden lassen. Darüber hinaus ist dies durchaus umsetzbar, wenngleich auch eine große Herausforderung. Meiner Meinung nach handelt es sich hierbei um den einzigen Weg, Schengen sowie die EU insgesamt zu retten und nicht vor die Hunde gehen lassen. Freizügigkeit innerhalb der EU kann nur funktionieren, wenn im Gegenzug die Außengrenzen der EU sicher sind.

    Auf der anderen Seite müssen wir aber auch die humanitären Aspekte im Auge haben. Ich halte es für einen Skandal, dass wir nun schon Jahre lang dabei zusehen, wie rund 250.000 Menschen abgeschlachtet wurden. Wir werden nicht darum herum kommen, militärisch einzugreifen und gemäßigte Gruppen mit Waffen zu unterstützen (einen Vorschlag dazu habe ich in diesem Thread ja schon gemacht). Überdies wäre es sinnvoll, Flüchtlinge aus den Kriegsgebieten sicher und menschenwürdig nahe ihrer Heimat unterzubringen. Die derzeitigen Zustände in den Flüchtlingslagern in den Grenzgebieten sind teils katastrophal. Hier müssen wir auch die reichen arabischen Staaten (Saudi Arabien, Kuwait, Dubai, Katar) in die Pflicht nehmen, endlich ihren Beitrag zu leisten.

    Was die Menschen betrifft, die schon da sind und bei uns bleiben wollen: Wir werden uns wohl damit abfinden müssen, in den nächsten Jahrzehnten noch größere Integrationsprobleme zu erleben als bisher. Lösen können wir diese Integrationsprobleme nicht. Sie können nur dadurch beseitigt werden, dass der Islam sich als Ganzes reformiert und in der islamischen Welt so etwas wie eine Aufklärung stattfindet. Die wirkliche Macht über den Integrationserfolg in Deutschland haben leider die Religionsführer in Kairo und die Prediger in den Moscheen. Es wird unsererseits nicht möglich sein, daran etwas zu ändern, aber wir sollten zumindest darauf achten, dass das Problem nicht überhandnimmt und für unsere Werte einstehen und sie verteidigen.
    Geändert von MrYuRi (04.10.2015 um 15:23 Uhr)

  5. #85
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    Avatar von Outsider
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    Zitat Zitat von Blade Beitrag anzeigen
    Nein du hast mit den historischen Beispielen erfolgreicher Zwangsumsiedlungen angefangen... diese liefen aber eher selten freiwillig ab.
    Natürlich laufen ZWANGSumsiedlungen nie freiwillig ab
    Es ging darum zu zeigen, dass man zwangsweise Leute umsiedeln kann - deswegen hab ich auch das Posting davor zitiert. Obacht: Das heißt nicht dass ich für Zwangsumsiedlungen bin.

    Nur wenn Yuri hier sagt "das geht nicht und ist realitätsfremd" ... doch. Das geht. Bewiesen durch die Realität.

     ・sialdan:bautarstæinar:stanta:brauto:nær:nema:raisi:niþR: at:niþ ・

  6. #86
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    Avatar von D4rK AmeRiZe
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    Geändert von D4rK AmeRiZe (05.10.2015 um 12:20 Uhr)

  7. #87
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    Avatar von D4rK AmeRiZe
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    Für Alle die glauben es würden durch den Flüchtlingsstrom Extremisten nach Deutschland kommen, die haben da in gewissermaßen evtl. "recht".

    http://m.welt.de/politik/deutschland...larbeiter.html

  8. #88
    Zitat Zitat von D4rK AmeRiZe Beitrag anzeigen

    Bin ja normalerweise ein großer Fan der Polit-Talk-Propaganda der Öffentlich-rechtlichen, aber zur Flüchtlingsdebatte hört man immer nur dieselben Parolen der entsprechenden Lager und wenig sachliches oder wirklich neues. Ich mein, was qualifiziert einen Popsänger wie Grönemeyer für das Thema? Am Interessantesten sind da noch die Aussagen der Sozialarbeiter vor Ort, die aber wenig zu Wort kommen.
    Afaik wird Jauch nach diesem Jahr sowieso abgesetzt und Anne Will bekommt wieder die Sendezeit am Sonntag Abend, seine Sendung hat aber auch stark an Qualität verloren so schlecht wie er seine Diskussionsteilnehmer im Griff hat.

    Eine unterhaltsam-zynische Zusammenfassung der Sendung von spon;

    http://www.spiegel.de/kultur/tv/guen...a-1056144.html



    Btw, mal ein Eindruck aus einem Flüchtlingszug;


  9. #89
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    Avatar von D4rK AmeRiZe
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    Darum habe ich auch nichts darüber gesagt und mein Smiley gilt für beide Themen

  10. #90
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    Avatar von MrYuRi
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    MrYuRi
    Zur Jauch-Sendung auch sehr lesenswert der Kommentar von Roland Tichy: http://www.rolandtichy.de/meinungen/...k-zur-hypnose/

  11. #91
    Brigadegeneral
    Avatar von D4rK AmeRiZe
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    http://ghvc-shop.de/detail/adam-angs...r-von-granaten

    100 % der Erlöse gehen direkt an PRO ASYL e.V.

    Wer also zumindest etwas tun und dabei noch ein guten Song bekommen möchte.

  12. #92
    auf eigenen Wunsch gesperrt
    Avatar von Dhaos
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    nani?!
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    Zitat Zitat von Kane Beitrag anzeigen
    Habe gemeinsam mit ein paar Freunden ein paar Tage am Westbahnhof in Wien ausgeholfen. Es ist tatsächlich ziemlich erschütternt was einem da erzählt wird und was man da sieht. Die Leute sagen 10 mal danke, bevor man ihnen wirklich geholfen hat. Für manche ist Österreich das erste Land wo ihnen wirklich geholfen wird, kein Wunder dass also die Meisten von ihnen nach Deutschland wollen. Da war zum Beispiel ein Mann der in Syrien eine Supermarktkette besass und eigentlich ziemlich wohlhabend war, bis die IS ihm alles weggenommen hat weil er Christ ist. Eine Familie wird mir ganz besonders in Erinnerung bleiben, denn bis auf der Mutter fehlten jedem Mitglied zumindest ein Körperteil nach einem Bombenangriff, trotzdem haben sie es alle gemeinsam bis hierher geschafft, größtenteils zu Fuß oder mit dem Boot. Eine Frau ist einem Freund weinend um den Hals gefallen, nur weil er ihrem Kind eine Decke gebracht hat. War nicht die einzige berührende Szene in diesen Tagen.

    Dann geht man Abends ins Internet und wird mit Hetze und Propaganda zu dem Thema überhäuft. Diese werden dann schön ausgeschmückt durch Hetze und Hasspostings. Die wenigsten von denen, die das schreiben haben überhaupt eine Ahnung von dem, was sich gerade abspielt, noch haben sie überhaupt jemals mit einem dieser Menschen gesprochen. Es ist aber auch ein Spiegelbild unserer Gesellschaft. Ich habe jeden Hetzer, Hasssposter und HC Strache-Fan aus meiner Freundesliste entfernt und blockiert. Die meisten habe ich sowieso schon Ewigkeiten nichtmehr gesehn und will das auch nichtmehr.

    Die Welt wird dunkler und es wird immer schlimmer werden. In diesen Tagen ist es erschreckend, wie sich manche Länder gegenüber dieser Thematik verhalten. Währrend der ungarischen Revolution und dem Bosnienkrieg sind unzählige Menschen sind in den Westen geflohen, um einiges mehr als heute Flüchtlinge bei uns ankommen. Genau diese Länder, verhalten sich menschenverachtend gegenüber diesen Menschen, die hergekommen sind um Hilfe und Schutz zu suchen. Ich will nicht sagen dass die EU gescheitert ist, aber wie sie derzeit auf Krisen innerhalb und außerhalb der EU-Staaten reagiert ist absolut beschämend. Die Lage wird auch nicht besser, solange sich die Sesselfurzer nicht einigen können.



    Was eine überzogene linksgerichtete Ansicht. Ich war früher konsequent Linkswähler. Ganz einfach weil ich Gerechtigkeit von unten nach oben wollte. Die Linke ist mittlerweile eine etablierte Partei - alles was aber rechts von der CDU steht wird gleich zur Nazipartei gemacht. Das halte ich auch für falsch, da es links von der SPD eine Partei geben muss wie es rechts eine geben muss. Sicher gehts dann, wenn man weiter rechts geht in die klassische ungeliebte Ebene, genauso aber wenn man linker wählt als die Linke.

    Beide Extreme können ihre Nachteile haben. Beide Extreme werden aber in bestimmten Situationen gewählt. Die klassische Sichtweise der etablierten Parteien, der Volksparteien ist schon lange fürn Arsch. Und das kann man wohl auch sehr offen belegen.

    Sowohl linke wie rechte Ansichten zu haben ist eigentlich so gut wie immer normal. Daraus bildet sich in der Mitte dann eben sowas wie SPD und CDU. Haste mehr linke als rechte biste eher SPD, haste mehr rechte eher CDU. Die jetzige Reaktion der Kanzlerin steht aber in keinem Kontext zu unserer Notsituation die wir aktuell in Deutschland haben. Diese Not ist nicht zuletzt auch auf Inkompetenz der Regierenden begründet. Und jetzt kommt eine böse Formulierung, ja, ich zweifel mittlerweile auch die nationale Identiät der Regierenden an. Sie haben kein Bewusstsein mehr für ihr Land, die Deutschen Interessen werden immer untergeordneter abgehandelt.
    Und das fürhrt zu einer Unzufriedenheit und ja auch zu einem Rechtruck im ganzen Lande.

    Diesen Rechtsruck beobachten wir aktuell in ganz Europa, weil alle Regierungen so hoffnungslos linke Ansichten vertreten und die jeweilige Bevölkerung der einzelnen Länder mit Füßen treten. Ja, es gibt eine nationale identität, ja, es gibt Werte und Leitkulturen in den jeweiligen Ländern. Es gibt ein Frankreich, welches sich eigener Historie bedient und daraus gewachsene Ansichten und Aspekte des Zusammenlebens, welche berücksichtigt werden müssen. Und diese Gefahr, dass dies mehr und mehr unter den Tischen gekehrt wird, regt mich auch auf.

    Man kann ein gemeinsames Europa anstreben, aber nicht unter Missachtung der jeweiligen nationalen Gefühle. Ein Europa ohne Identität einzelner Völker will ich nicht.
    Sowie geben die einzelnen Nationalstaaten bereits zuviel Eigenständigkeit an die EU ab, weiteres führt irgendwann nur zu einer völligen Deformation.

    Und deine "Erfahrungen" mögen echte Flüchtlinge beherbergen, aber sprichst du für alle Flüchtlinge? Kann deine Wahrnehmung, die sehr begrenzt ist als Mensch, alle Menschen, die unter den Fluchtbegriff stehen erfassen? Nein. Du bildest dir aber daraus ein klares Bild und projezierst dieses auf alle.

    Das ist schlicht falsch. Es wurden bereits sogar krtische Videos gepostet hier, welche deutlich zeigen, dass ne große Menge Wirtschaftsflüchtlinge ins Land kommen wollen.

    Und das ist ebenfalls nur ein Ausschnitt. Aber der Ausschnitt den du nicht sehen willst. Und ich möchte hier an ALLE Linke richten, dass es DUMM ist, sich ideologisch nur in eine blinde Richtung zu verankern. Ohne die Abwägung aller Strömungen und ohne die Gewichtung aller Ansichten kann mann immer Unzufriedenheit erzeugen.

    Mitleidsargumente sind keine Totschlagsargumente. Und dieses grenzenlose Recht auf Asyl halte ich für überholt. Jedes Land ist irgendwann voll. Ja, wenn wir ganz extrem agieren - wir spitzen einfach mal zu hat jeder Haushalt in Deutschland Platz und wir können 80 Mio Leute und mehr aufnehmen. Aber wird sich jeder für Privataufnahmen stark machen? Will dies jeder, kann dies jeder? Ist das Menschenpflicht, wenn man Wirtschaftsflüchtlinge bei sich aufnimmt?

    Ist es richtig Asylrecht zu missbrauchen und dies noch von Gutmenschen durch einige "reale" Beispiele weiter auszuhöhlen?

    Und ich kann auch belegen, dass wir großteilig nur Wirtschaftsflüchtlinge hierher holen - ich kenne Menschen, die direkt bei der Asylvergabe arbeiten. Also so richtig offiziell am Hebel hängen. Es sind MINDESTENS 50% !!!(!!!) Wirtschaftsflüchtlinge. Und selbst diese Zahl darf angezweifelt werden. Nochmal dies ist OFFIZIELL aus internen Informationen zu entnehmen.

    Warum wurde also Strache wohl gewählt in Österreich? Weil die Menschen im Lande sich nicht mehr vertreten fühlten. Weil immer mehr Menschen nicht mehr ihre nationalen Interessen im Fokus sehen. Und die gibt es und wird es immer geben. Ich weiß es gibt entgegengesetzte Lebensmodelle, entgegengesetzte Denkrichtungen, aber so wie ich linkes Gedankengut sehe und verstehen kann - ja gar lieben kann - kann ich auch rechtes Gedankengut lieben und verstehen. Und warum kann ich das?

    Weil ich denke, dass nur die Summe beider Richtungen ( ja es gibt differenziert noch mehr, aber trocken 2 Richtungen bis ins Extreme) ein politisches Fortkommen des jeweiligen Landes gewährleisten können.

    Man fühlt sich auch verarscht, weil jedes bescheuerte Mal nach oben korrigiert wird. Jegliche Flüchtlingkritik wird von der Hand gewiesen, wenn diese kommt. Die Political Correctness in diesem Lande, aber auch in anderen nimmt mittlerweile Züge an, die schon besorgnisserregend sind.

    Bezeichnend fand ich aber, dass zB. MrYuri von seiner ursrünglichen politischen Ausrichtung auf die AfD wechselte. Es zeigt, dass auch andere verstehen warum eben beide Ausrichtungen wichtig und richtig sind.

    Doch blinde Linke sehen die Wichtigkeit von Rechten nicht. Natürlich nicht, wenn man sein eigenes Bild verwirklicht sehn will. Das große Ganze muss aber zusammengefügt werden.

    Aber wir müssen nun auch mal Zahlen sehen. In Deutschland gab es 1990 4.5 Mio Ausländer - heute sind es 16 Mio. Und die Zahl ist durch die "Flüchtlinge" deutlich gestiegen.
    Man kann mir beim besten Willen nicht sagen, dass Deutschland ein solches Wischiwaschi und teils verfehlt integriertes Land werden soll, dass irgednwann sich selbst aufgibt in einen Wahn aus Multikultischeiße. Des Weiteren handelt es sich offensichtlich was auch Zahlen zeigen und belegen, die ich jetzt hier nicht zeigen muss, dass wir vorrangig muslimische Menschen in den jeweiligen Ländern ausmachen. Sie bilden jeweils die größten Gruppen.

    Ich würde es logischer finden, wenn man für Multikulti is auch auf die Gewichtung der einzelnen Kulturen zu achten. Statt immer nur einseitig Moslems wäre ich auch für eine Einbindung anderer Volksgruppen - Chinesen, Japaner etc pp. Doch die meisten aus diesen Ländern kehren in ihren Ländern zurück.

    Wir sprechen also eigentlich nicht von Multikulti, sondern Dualkulti. Und das kotzt mich an. Man benennt zwar in politisch korrekten Sendungen soviele unterschiedliche Kulturen aber hochgebrochen auf die Zahlen sieht man wie wenig diese vorhanden sind. Ich bin gegen eine Dualkultipolitik. Man muss Grenzen für jedes Volksgruppe einrichten. Nur so würde man ein richtiges Bild von Multikulti bekommen, wenn man denn diesen Weg gehen möchte. Mit dem Modell würde ich eher einhergehen, als die jetzige einseitige Ausrichtung. Gleichwohl werden von den schon hier lebenden 16 Mio sich viele nicht integrieren. Und das suckt ebenso.

    Und das nun schon der Fokus textet, dass Angela Merkel durchaus an dieser Krise scheitern kann, ist ebenfalls sehr bezeichnend. Ja, die Frau muss weg und das sagte ich als damals rein Linker, wie heute als eher Rechts geprägter.

    Meine politische Ansichten sind niemals fixiert und das sollte bei keinem sein. PARTEIEN sind keine Fußballmannschaft!!!Politik beeinflusst unser Leben direkt. Wie wollen wir in Zukunft leben? Daraus stellt sich die Frage, wieso es Stammwähler gibt, die immer das Gleiche wählen. Deutschland ist bunt? Wieso wählt es dann nicht auch bunt? Und warum diffamiert man Rechts, wenn es doch eine Strömung ist, die es immer gab und geben wird. Durch verschweigen von Kritik wird man im Geheimen dann umso mehr Kritik üben und ausüben. Also her mit den FAKTEN auf den Tisch und hebelt mich aus. Denn sonst wird ganz Europa einen Rechtsruck erleben, der dieses jetzige Gefüge zu Fall bringt - und ja, ich befürworte dies mehr als nur.

    Achja, werte Linke oder EXTREM-Linke. Beachtet bitte auch, dass selbst in der DDR und anderen kommunistischen Systemen der Anteil von Migranten stets überschaubar war. Aber wir durchleben ja auch keinen Wirtschaftlichen Marxismus, daran krallt sich wohl keiner mehr - sondern eher dem kulturellen Marxismus.


    Keine gute Entwicklung. Aber der Bürger wacht auf. Und spätestens wenn es zum Bürgerkrieg kommt, wird auch der Letzte aufwachen. Verschwörung?
    Offizielle Quellen zeigen das alles darauf hinaus läuft, wenn es so weiter geht. Ich bin für den Fall der Fälle von Extrementwicklungen vorbereitet, ihr auch?

    Aber Deutschland schläft weiter bis man nicht mehr aufwachen kann.
    <a href=http://mitglied.lycos.de/fsxavier/200607071902461.jpg target=_blank>http://mitglied.lycos.de/fsxavier/200607071902461.jpg</a>

  13. #93
    Stabsfeldwebel
    Avatar von Wilma
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    Zitat Zitat von MrYuRi Beitrag anzeigen
    Welches der von Prof. Heinsohn geschilderten Szenarien eintritt, hängt letztlich stark von den Entscheidungen ab, die die deutsche Gesellschaft für sich treffen wird. Grundsätzlich haben wir zwei Optionen:

    1. Wir fokussieren uns darauf, wirtschaftlich auch in Zukunft an der Weltspitze zu bleiben, sprich unser Bruttoinlandsprodukt und den Wohlstand unserer eigenen Leute zu maximieren. Zu diesem Zweck dürften wir nur Menschen in unser Land und an unserem Sozialstaat partizipieren lassen, die eine höhere Qualifikation als der Durchschnitt der deutschen Bevölkerung aufweisen. Einen solchen Weg gehen derzeit z. B. Australien, Kanada oder Neuseeland.

    2. Wir stellen unseren eigenen Bedürfnisse zurück und konzentrieren uns stattdessen darauf, unseren Wohlstand mit anderen Menschen zu teilen, indem wir sie in großen Massen immigrieren lassen. Vermutlich würde dies aus Deutschland kein Armenhaus machen. Das Pro-Kopf-Einkommen würde sich vielleicht halbieren, wir wären dann in etwa auf dem Niveau von Brasilien, aber verhungern müsste deswegen niemand. Ich für meinen Teil würde mich dann versuchen hier aus dem Staub zu machen. Aber gerade hier im Forum zeigt sich ja, dass es genügend gut qualifizierte Deutsche geben könnte, die bereit wären zu bleiben und von ihrem Einkommen große Teile abzugeben.

    Die beiden obigen (Extrem-)Positionen sind letztlich beide denkbar und normative Entscheidungen, die jeder mit sich selbst ausmachen muss.
    die beiden positionen halte ich schlicht für unsinn. denn sie basieren auf grundlagen und prämissen, die es viel eher zu diskutieren gälte. in kombination damit sind aussagen wie "wirtschaftlich auch in Zukunft an der Weltspitze zu bleiben, sprich unser Bruttoinlandsprodukt und den Wohlstand unserer eigenen Leute zu maximieren." alles andere als unangreifbare fakten. bspw. wird hierzulande längst nicht der wohlstand ALLER leute maximiert, ganz im gegenteil.

    extremen demografischen wandel gibt es nicht nur hierzulande schon länger, als unsere großeltern denken können. dieser wurde aber bis dato von steigerung der produktivität begleitet: immer weniger menschen produzieren immer mehr in der gleichen zeit. simple fakten. wenn nun also die arbeitnehmer angemessen in form von lohnsteigerungen daran beteiligt würden...rente np...aber wie oft habe ich das schon erzählt^^

    schlands bip basiert wie auch öfters schon näher ausgeführt zu einem erheblichem teil auf einem absurd hohen exportüberschuss. das bedeutet umgekehrt, dass wir zu wenig nachfrage im inland nach eigenen und ausländischen produkten haben. einzig diskussionswürdig ist hier das "zu", der rest ist fakt.

    man könnte die kohlethematik mittels steuern auf hohe (!) vermögen, einkommen, erbschaften und nicht zu vergessen unternehmen (amazon, apple etc. zahlen hierzulande ja praktisch gar keine...) mittelfristig mehr als komplett erschlagen. 90% der bevölkerung wären davon nicht betroffen und kein (!) unternehmen müsste deswegen zumachen. komm mir jetzt keiner mit "mäh, dann geh ich ins ausland" oder "muh, dann wandern die unternehmen ab". in sachen mäh mache man es wie die amis: wer im ausland arbeitet muss dennoch seine steuern im inland zahlen, es sei denn, er gibt seine staatsbürgerschaft auf. in sachen muh sollte man mal die marktwirtschaft auf private unternehmungen beschränken und nicht staaten miteinander konkurrieren lassen. letzteres wird aber wohl, solange jean claude juncker eu-cheffe ist, nicht laufen. man erinnere sich nur kurz an die mediale berichterstattung bzgl. seiner tätigkeit als luxemburgischer regierungschef und finanzminister. mr. steueroase wurde lord of the eu - loooooooool.


    Zitat Zitat von MrYuRi Beitrag anzeigen
    Grundsätzlich wäre es sehr zu begrüßen, wenn durch die nun neu aufkommenden exorbitanten Probleme der Integration/Assimilation von Menschen, die zu uns kommen, ein höherer Stellenwert eingeräumt würde, da gebe ich dir Recht. Vieles spricht auch dafür. Unser Bundesinnenminister hat beispielsweise im gestrigen heute-journal in ungewohnter Deutlichkeit Probleme thematisiert, die, wenn wir nicht klare Kante zeigen und handeln, noch stärker um sich greifen werden.
    ein größeres rumgeeiere als in der flüchtlingsfrage habe ich bis heute unter merkel noch nicht erlebt. aber das ist auch erklärbar. einerseits verfolgt man neoliberale doktrin und andererseits will man sich aber menschenfreundlich geben. funzt leider nicht.
    daher labert jeder minister irgendwas gem. seinem ressort und handelt dabei aber genau NULL.

    Zitat Zitat von MrYuRi Beitrag anzeigen
    Vor dem Hintergrund dieser Probleme stellt sich allerdings auch die Frage, inwieweit diese Menschen überhaupt integrationsfähig und integrationswillig sind. Deine Ausführungen implizieren ja, dass die Integration/Assimilation vor allen Dingen deswegen in den letzten Jahrzehnten gescheitert sei, weil von Seiten der deutschen Gesellschaft zu wenig getan wurde. Diese Ansicht teile ich nicht, denn andere Migrantengruppen (z. B. Asiaten) konnten sich sehr gut bei uns zurechtfinden.
    das ist genauso kurz und unkomplex gedacht wie die these, dass die muslime zu großem teil noch wie wir vor 500 jahren drauf sind. wie viele asiaten leben denn bei uns? sind dass alles keine muslime? weswegen kamen die wann in welcher anzahl zu uns?

    Zitat Zitat von Blade Beitrag anzeigen
    Outi hat doch von der "Schaffung" von Ghettos geredet....

    Als würde man die Leute zwingen nicht einfach nur irgendwo zu leben sondern auch drogenabhängig, gewaltätig und kriminell zu sein (eben das was ein Ghetto auszeichnet).... als würde man den Menschen Perspektivlosigkeit aufzwingen... ich kann das echt nimmer hören...

    Wer in diesem Land den Willen und die Bereitschaft zeigt sich zu integrieren, der kann sich einen akzeptablen Lebensstandard erarbeiten (und darüber hinaus kommen viele Deutsche eben auch nicht mehr!). Geschenkt gibts eben hier aber auch nix... für niemand! Wer keine Bereitschaft mitbringt sich Qualifikationen zu erarbeiten, die ihn am Arbeitsmarkt interessant machen, der landet, genauso wie der deutsche Sozialhilfeempfänger im "Ghetto"... eigentlich ganz fair wie ich finde...
    schon mal drüber nachgedacht, dass idealer weise niemand im ghetto landen sollte?

    Zitat Zitat von Blade Beitrag anzeigen
    Die Frage ist doch, ob der Staat verantwortlich für jede Art von persönlichem Pech/Unvermögen ist? Meiner Meinung nach gibt es vom Staat geschaffene Rahmenbedingungen um aus einem Ghetto rauszukommen (selbst wenn man dort geboren ist)... man kann aber die Leute nicht dazu zwingen das auch zu tun.... und selbstverständlich ist das schwieriger dann ein gutes Leben zu führen als wenn du Unternehmersohn bist... aber auch dafür kann doch der Staat nix. Wichtig ist doch, dass es möglich ist! Da ist natürlich noch Verbesserungspotential aber ich sehe ned, dass unser Staat eine großartige Ghettokultur hegt und pflegt und alles versucht um die Leute da drin zu behalten.

    Und was das tolle Schlagwort vom "bezahlbaren Wohnraum" anbelangt: Klingt natürlich toll... aber im Endeffekt brauchen wir alle bezahlbaren Wohnraum.... was glaubt ihr denn, was sich ne alleinstehende Arzthelferin an Wohnraum leisten kann?! (Oder an Kinderbetreuung? Die sollte auch bezahlbar sein aber ohne dass wiederum die Erzieherinnen zu wenig verdienen).... Hier bei mir auf dem Land bekommt man ne 2-Zimmer Einliegerwohnung warm für 500€ .... arg viel mehr kann man bei 1400 Netto ned ausgeben.... in der Stadt wirds bei dem Gehalt richtig eng.... und das bei Leuten, die 40 Stunden die Woche arbeiten müssen. Jeder braucht bezahlbaren Wohnraum, der kein Container is....Hier muss der Staat dann doch was tun. Undzwar für alle Menschen in diesem Land! Das kommt dann zwangsläufig auch den Flüchtlingen und deren Integration zugute....

    Abschließend gesagt: Ich würde eine Politik begrüßen, die sich nicht nur den Flüchtlingen widmet, sondern allen potentiellen Geringverdienern oder "Schwervermittelbaren".... und bezahlen sollten das alle Besser-Verdiener (wie ich schon geschrieben habe... Einkommen ab 50 000 € brutto/Jahr mit ner Extrasteuer belegen)... Damit würde man dann auch keine Vorurteile gegenüber Flüchtlingen schüren. Aber jahrelang predigen man habe kein Geld für Kindertagesstätten o.Ä. und dann auf einen Schlag Milliarden für Flüchtlinge ausgeben is halt irgendwie bissel widersprüchlich, weil jedem (selbst wenn er nur 3 Hirnzellen hat) klar is, dass das irgendwann jemand bezahlen muss....
    bezahlbarer wohnraum und große investitionen in sozialen wohnungsbau sind neben massiver aufstockung des bildungssektors das allerwichtigste momentan. aber ach nee, höhere steuern oder gar staatsschulden sind ja teufelswerk.


    Zitat Zitat von MrYuRi Beitrag anzeigen
    Also ich bin auch der Meinung, dass wir eine europäische Lösung brauchen. Als realistischste Option erscheint es mir, die Außengrenzen der Europäischen Union rigoros abzuriegeln. Wer die Grenze überqueren möchte, braucht ein entsprechendes Visum/Aufenthaltserlaubnis. Ich denke, für ein solches Vorgehen könnte sich unter den EU-Staaten ein gemeinsamer Nenner finden lassen. Darüber hinaus ist dies durchaus umsetzbar, wenngleich auch eine große Herausforderung. Meiner Meinung nach handelt es sich hierbei um den einzigen Weg, Schengen sowie die EU insgesamt zu retten und nicht vor die Hunde gehen lassen. Freizügigkeit innerhalb der EU kann nur funktionieren, wenn im Gegenzug die Außengrenzen der EU sicher sind.

    Auf der anderen Seite müssen wir aber auch die humanitären Aspekte im Auge haben. Ich halte es für einen Skandal, dass wir nun schon Jahre lang dabei zusehen, wie rund 250.000 Menschen abgeschlachtet wurden. Wir werden nicht darum herum kommen, militärisch einzugreifen und gemäßigte Gruppen mit Waffen zu unterstützen (einen Vorschlag dazu habe ich in diesem Thread ja schon gemacht). Überdies wäre es sinnvoll, Flüchtlinge aus den Kriegsgebieten sicher und menschenwürdig nahe ihrer Heimat unterzubringen. Die derzeitigen Zustände in den Flüchtlingslagern in den Grenzgebieten sind teils katastrophal. Hier müssen wir auch die reichen arabischen Staaten (Saudi Arabien, Kuwait, Dubai, Katar) in die Pflicht nehmen, endlich ihren Beitrag zu leisten.

    Was die Menschen betrifft, die schon da sind und bei uns bleiben wollen: Wir werden uns wohl damit abfinden müssen, in den nächsten Jahrzehnten noch größere Integrationsprobleme zu erleben als bisher. Lösen können wir diese Integrationsprobleme nicht. Sie können nur dadurch beseitigt werden, dass der Islam sich als Ganzes reformiert und in der islamischen Welt so etwas wie eine Aufklärung stattfindet. Die wirkliche Macht über den Integrationserfolg in Deutschland haben leider die Religionsführer in Kairo und die Prediger in den Moscheen. Es wird unsererseits nicht möglich sein, daran etwas zu ändern, aber wir sollten zumindest darauf achten, dass das Problem nicht überhandnimmt und für unsere Werte einstehen und sie verteidigen.
    alter schwede. bis zu diesem posting dachte ich, bei dir wäre noch was zu retten.

    Zitat Zitat von Thermaltake Beitrag anzeigen
    Bin ja normalerweise ein großer Fan der Polit-Talk-Propaganda der Öffentlich-rechtlichen, aber zur Flüchtlingsdebatte hört man immer nur dieselben Parolen der entsprechenden Lager und wenig sachliches oder wirklich neues. Ich mein, was qualifiziert einen Popsänger wie Grönemeyer für das Thema? Am Interessantesten sind da noch die Aussagen der Sozialarbeiter vor Ort, die aber wenig zu Wort kommen.
    Afaik wird Jauch nach diesem Jahr sowieso abgesetzt und Anne Will bekommt wieder die Sendezeit am Sonntag Abend, seine Sendung hat aber auch stark an Qualität verloren so schlecht wie er seine Diskussionsteilnehmer im Griff hat.
    ob will, jauch, plasberg, die personen sind egal. das konzept als solches kannste in die tonne kloppen. da sitzen ein paar mehr oder (meist eher) weniger im thema steckende menschen nen stündchen rum und legen wechselseitig jeweils max. 2 minuten ihre standpunkte dar. was soll dabei rumkommen? da hat dieser thread hier weitaus höheres erkenntnisniveau.
    Geändert von Wilma (07.10.2015 um 12:24 Uhr)
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  14. #94
    Zitat Zitat von Wilma Beitrag anzeigen
    ob will, jauch, plasberg, die personen sind egal. das konzept als solches kannste in die tonne kloppen. da sitzen ein paar mehr oder (meist eher) weniger im thema steckende menschen nen stündchen rum und legen wechselseitig jeweils max. 2 minuten ihre standpunkte dar. was soll dabei rumkommen? da hat dieser thread hier weitaus höheres erkenntnisniveau.
    Hier geht es weniger um Erkenntnisse als um den Standpunkt der Regierung welche sie mittels der Talkshow-Propaganda vermittelt und ggf. der oppositionellen Haltung gegenüber stellt (welche man natürlich grundsätzlich versucht zu diffamieren). Man darf nicht vergessen das 40% des Aufsichtsrats der Öffentlich-rechtlichen aus CDU-Vertretern besteht.
    Wie wichtig diese Polit-Talk Sendungen als Sprachrohr für die Regierung sind, zeigt sich z.B. heute Abend bei Anne Will, wo Angela Merkel persönlich ihre Flüchtlingspolitik erklären will.




    @Dhaos

    Auch wenn ich dir in vielen Punkten widerspreche, repräsentierst du für mich doch eine einigermaßen vertretbare Grundhaltung zwischen Flüchtlinge mit Teddybären empfangen und Erstaufnahmeeinrichtungen anzünden.


    Zitat Zitat von Dhaos
    Diesen Rechtsruck beobachten wir aktuell in ganz Europa, weil alle Regierungen so hoffnungslos linke Ansichten vertreten und die jeweilige Bevölkerung der einzelnen Länder mit Füßen treten.
    Das ist schlichtweg verkehrt, das Links-/Rechts-Schema auf welches du dich versteifst ist sowieso zu eindimensional.
    Der Rechtsruck in Europa richtet sich gegen die Globalisierung, den Euro und erwächst aus der typischen Reaktion eines Volkes welches sich benachteiligt fühlt und in mehr regionalem Egoismus, sprich Nationalismus einen Ausgleich sucht.
    Denn von "hoffnungslos linken Ansichten" kann man bei den meisten Parlamenten in der EU nun wirklich nicht sprechen, das ist maximal partiell in Frankreich der Fall.



    Zitat Zitat von Dhaos
    Aber wir müssen nun auch mal Zahlen sehen. In Deutschland gab es 1990 4.5 Mio Ausländer - heute sind es 16 Mio. Und die Zahl ist durch die "Flüchtlinge" deutlich gestiegen.
    Wo hast du solche Zahlen her? Soweit ich weiß liegen wir da gerade einmal bei der Hälfte.

    http://de.statista.com/statistik/dat...herkunftsland/

    In der Schweiz leben gemessen an der Bevölkerung doppelt soviele Ausländer wie Deutschland.



    Zitat Zitat von Dhaos
    Ich würde es logischer finden, wenn man für Multikulti is auch auf die Gewichtung der einzelnen Kulturen zu achten. Statt immer nur einseitig Moslems wäre ich auch für eine Einbindung anderer Volksgruppen - Chinesen, Japaner etc pp. Doch die meisten aus diesen Ländern kehren in ihren Ländern zurück.
    Das erklärt sich wohl von selbst, nenn mir mal ein Exportprodukt aus Nordafrika oder dem mittleren Osten welches kein Rohstoff oder Agrarprodukt ist?
    Asien? Ist die Werkbank der Welt und gerade im IT-Sektor führend. Hier muss niemand in eine fremde Kultur auswandern um seine wirtschaftliche Situation zu verbessern.

    Der Begriff "Dualkulturalismus" bringt es ziemlich gut auf den Punkt.
    An Orten wo wirklich Multikulturalismus herrscht, wie z.B. in Touristenzentren von Großstädten, Hauptstadtflughäfen etc. betrachtet man das bunte Treiben vielleicht mehr als Bereicherung, als in Großstadtvierteln bei denen man sich fragen muss ob man noch in Deutschland ist oder doch eher in Antalya oder Nowokusnezk.
    Das mag an dieser Stelle vielleicht intolerant klingen, aber auch Toleranz kann nur innerhalb gewisser Grenzen existieren.



    Zitat Zitat von Dhaos
    Daraus stellt sich die Frage, wieso es Stammwähler gibt, die immer das Gleiche wählen.
    Das ist recht simpel. Die großen Parteien CDU, CSU, FDP, SPD, Grüne machen 80% der Parteienlandschaft aus und diese machen nachweislich nur Politik für die oberen 10% der Bevölkerung. Bei einer Wahlbeteiligung von durchschnittlich 40% gibt es demzufolge also 25% Idioten welche es nicht besser wissen und diese Parteien gegen ihre eigenen Interessen wählen.



    Zitat Zitat von Dhaos
    Und warum diffamiert man Rechts, wenn es doch eine Strömung ist, die es immer gab und geben wird.
    Die globale Konzerndiktatur in der wir leben, oder nennen wir es etwas euphemistischer; weltmarktkonforme Demokratie, steht mit ihrer Politik im crassen Gegensatz zum Nationalismus.
    Zweitens ist Nationalismus grundsätzlich eine Politik des Egoismus und der Intoleranz, welche ab einem gewissen Grad so unethisch wird, das sie schlichtweg nicht mehr mit den Menschenrechten und unserem Grundgesetz zu vereinbaren ist.
    Jetzt kann man sagen der Islam (1) oder der gegenwärtige Kapitalismus sei nicht minder faschistisch und genauso wenig grundgesetzkonform. Der Unterschied liegt darin, das wir in Deutschland den Nationalismus vor 50 Jahren überwunden haben, die Theokratie vor 100 Jahren, welche aber faktisch noch besteht (Religionsfreiheit, Kirche ist der größte Arbeitgeber in Deutschland etc.) und der Kapitalismus heute als höchste Entwicklungsstufe der Menschheit gilt.



    Zitat Zitat von Dhaos
    Keine gute Entwicklung. Aber der Bürger wacht auf. Und spätestens wenn es zum Bürgerkrieg kommt, wird auch der Letzte aufwachen. Verschwörung?
    Offizielle Quellen zeigen das alles darauf hinaus läuft, wenn es so weiter geht. Ich bin für den Fall der Fälle von Extrementwicklungen vorbereitet, ihr auch?
    Man darf gespannt sein wo die Reise hingeht, sicherlich sind die Bilder der Massenschlägereien in den Flüchtlingsunterkünften derzeit besorgniserregend und wenn die 2 Millionen Einwanderer dieses Jahr erstmal alle ihre 6 Familienangehörigen nachgezogen haben nachdem de Asyl offiziell bewilligt wurde, und diese alle ihre 8 Kinder gezeugt haben, während die deutsche Geburtenrate weiter Rückläufig ist zieht danach die Islampartei mit einer Mehrheit in den Bundestag ein, das Kalifat wird ausgerufen und die Scharia wird durchgesetzt, dann kann man über Houellebecqs "Soumission" und Sarrazins "Deutschland schafft sich ab" nur noch müde lächeln.
    Kann aber auch sein das der ganze Hype um dieses Reizthema derzeit unnötig emotionalisiert und dramatisiert wird ;-)
    Geändert von Thermaltake (07.10.2015 um 15:04 Uhr)
    freezy sagt Danke.

  15. #95
    N4z!s raus!
    Avatar von Keerulz
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    Ja genau, alles Propaganda drecks Lügenpresse -.-

  16. #96

  17. #97
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    Zitat Zitat von Thermaltake Beitrag anzeigen
    Hier geht es weniger um Erkenntnisse als um den Standpunkt der Regierung welche sie mittels der Talkshow-Propaganda vermittelt und ggf. der oppositionellen Haltung gegenüber stellt (welche man natürlich grundsätzlich versucht zu diffamieren). Man darf nicht vergessen das 40% des Aufsichtsrats der Öffentlich-rechtlichen aus CDU-Vertretern besteht.
    Wie wichtig diese Polit-Talk Sendungen als Sprachrohr für die Regierung sind, zeigt sich z.B. heute Abend bei Anne Will, wo Angela Merkel persönlich ihre Flüchtlingspolitik erklären will.
    das rot markierte ist der knackpunkt. wer wird denn als opposition geladen? jemand kompetentes? wieviel redezeit hat der? wieviel % opposition haste überhaupt da sitzen? und regierungssprachrohre gibt es ansonsten schon echt genug.

    Zitat Zitat von Keerulz Beitrag anzeigen
    Ja genau, alles Propaganda drecks Lügenpresse -.-
    begehe nicht den fehler, ins gegenteilige extrem abzudriften. wir sind zwar weit von adolfs "lügenpresse!" entfernt, aber dass gerade talkshows viel propaganda bieten, willste doch nicht ernsthaft bestreiten?

    @dark amerize: bzgl. rente ist das selbst in seinem argumentationsrahmen vollkommen unlogischer bullshit.
    Geändert von Wilma (07.10.2015 um 14:55 Uhr)
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  18. #98
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    Avatar von D4rK AmeRiZe
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    Eben. Ich kann die aktuelle Elite/Machthaber ehh nicht mehr sehen und trotzdem wird bei der nächsten Wahl ehh wieder derselbe Mist rauskommen. Das unsere Probleme durch die aktuellen Spitzenparteien erst zustande gekommen ist sieht keiner, obwohl alle meckern... Missgeburten!

  19. #99
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    Avatar von MrYuRi
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    Zitat Zitat von Wilma
    extremen demografischen wandel gibt es nicht nur hierzulande schon länger, als unsere großeltern denken können. dieser wurde aber bis dato von steigerung der produktivität begleitet: immer weniger menschen produzieren immer mehr in der gleichen zeit. simple fakten. wenn nun also die arbeitnehmer angemessen in form von lohnsteigerungen daran beteiligt würden...rente np...aber wie oft habe ich das schon erzählt^^
    Ja, es ist durchaus richtig, dass bei steigender Produktivität und dadurch steigenden Löhnen weniger Arbeitnehmer mehr Rentner finanzieren können. Das bedeutet im Umkehrschluss aber auch, dass die arbeitende Bevölkerung dann immer größere Anteile ihres Einkommens dafür aufwenden muss, die Sozialversicherung am laufen zu halten. Beide Größen, Rentenniveau und Beitragssatz, kannst du nur stabil halten, wenn es einerseits genug junge Menschen gibt, die arbeiten, und andererseits nicht zu viele alte Menschen einen Rentenanspruch geltend machen.

    Meine Befürchtung ist: Die Flüchtlingsproblematik wird die Sozialversicherung an ihre Grenzen bringen und dafür sorgen, dass das Renteneintrittsalter schneller als gedacht deutlich angehoben werden muss (vgl. auch http://www.welt.de/politik/deutschla...ernaehren.html).

  20. #100
    N4z!s raus!
    Avatar von Keerulz
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    Zitat Zitat von Wilma Beitrag anzeigen
    begehe nicht den fehler, ins gegenteilige extrem abzudriften. wir sind zwar weit von adolfs "lügenpresse!" entfernt, aber dass gerade talkshows viel propaganda bieten, willste doch nicht ernsthaft bestreiten?
    Es gibt in diesen Talkshows öfters interessante Standpunkte und Informationen! Alles relativ und bisschen Kritik ist sicher angebracht, allerdings ist vieles von dem was dort gesagt wird im Einklang mit meiner Vernunft :P

    Alles in die Ecke Propaganda/Verschwörung/Korruption zu stellen, finde ich zu einfach.

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