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der flüchtlingsstrom - meinungen, erfahrungen, ursachen, handlungsvorschläge

Eine Diskussion über der flüchtlingsstrom - meinungen, erfahrungen, ursachen, handlungsvorschläge im Forum Politik & Weltgeschehen. Teil des Off Topic-Bereichs; Du hast das extrem in klammern gesetzt, also so extrem scheint es dir gar nicht zu sein. Du sprichst wieder ...

  1. #61
    N4z!s raus!
    Avatar von Keerulz
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    Du hast das extrem in klammern gesetzt, also so extrem scheint es dir gar nicht zu sein.
    Du sprichst wieder von einer Integrationspolitik, welche unter ganz anderen Bedingungen mehr oder eher weniger funktioniert hat. Diese aktuelle EXTREMsituation führt vermutlich zu einem Umdenken bzw. Umstrukturierung des Systems. Die alten Gesetzte waren für ein paar Migranten formuliert, jetzt gibt es sehr viel mehr, und vor allem auch sehr viel mehr von solchen, die wirklich auf der Flucht sind. Erste Gesetzesänderungen laufen doch schon!
    Außerdem schrieb ich nicht über eine leichte Lösung der demographischen Thematik durch eine dumme, willkürliche Öffnung aller Grenzen (relativ armes Zitat dieses Professors, du hast die "" vergessen ).
    Es ging um eine weitgehend Erfolgreiche Integration, welche diese positiven Begleiteffekt mit sich ziehen würde.


    Ein Großteil der Flüchtlinge hat höchstwahrscheinlich Dinge gesehen und erlebt, die uns sofort in einer psychiatrische Dauerbehandlung führe würden. Dennoch haben sie Deutschland erreicht und sie werden (gerade im Westen) sehr gut behandelt. Wenn sie hoffentlich rehabilitiert sind, werden sie sich einbringen. Das geht mMn nur mit viel Geld, Geduld, Hilfe und Akzeptanz. Wenn es aber gelingt, sind eigener Wohlstand und Hilfe mittelfristig eben keine Gegensätze!

  2. #62
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    Avatar von MrYuRi
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    Grundsätzlich wäre es sehr zu begrüßen, wenn durch die nun neu aufkommenden exorbitanten Probleme der Integration/Assimilation von Menschen, die zu uns kommen, ein höherer Stellenwert eingeräumt würde, da gebe ich dir Recht. Vieles spricht auch dafür. Unser Bundesinnenminister hat beispielsweise im gestrigen heute-journal in ungewohnter Deutlichkeit Probleme thematisiert, die, wenn wir nicht klare Kante zeigen und handeln, noch stärker um sich greifen werden.

    Zitat Zitat von Thomas de Maizière
    "Sie gehen aus Einrichtungen raus, sie bestellen sich ein Taxi, haben erstaunlicherweise das Geld, um Hunderte von Kilometern durch Deutschland zu fahren. Sie streiken, weil ihnen die Unterkunft nicht gefällt, sie machen Ärger, weil ihnen das Essen nicht gefällt, sie prügeln in Asylbewerbereinrichtungen."
    Vor dem Hintergrund dieser Probleme stellt sich allerdings auch die Frage, inwieweit diese Menschen überhaupt integrationsfähig und integrationswillig sind. Deine Ausführungen implizieren ja, dass die Integration/Assimilation vor allen Dingen deswegen in den letzten Jahrzehnten gescheitert sei, weil von Seiten der deutschen Gesellschaft zu wenig getan wurde. Diese Ansicht teile ich nicht, denn andere Migrantengruppen (z. B. Asiaten) konnten sich sehr gut bei uns zurechtfinden.

    Aus ökonomischer Sicht kann ich nicht erkennen, inwieweit es für uns einen Vorteil darstellt, Menschen aus einem völlig fremden Kulturkreis mit sehr schlechter bis keiner Qualifikation zu uns ins Land zu lassen. Wohlgemerkt: Ich argumentiere jetzt rein ökonomisch, den menschlichen Aspekt (Option zwei meines obigen Posts) mal außer Acht gelassen. Nehmen wir an du hast die zwei Länder Deutschland (DE) und Australien (AUS). Wenn DE Menschen ins Land lässt, die eine geringere Qualifikation als der Durchschnitt der Bevölkerung aufweisen, sinkt der durchschnittliche Bildungsstand ab. Dies ist schlecht für die Wirtschaft, denn Bildungsstand, Innovationskraft, technischer Fortschritt, Produktivität, hohe Löhne, hohe Steuern und hohe Sozialabgaben hängen eng miteinander zusammen. Hinzu kommen die massiven Kosten für Integration/Assimilation, die du angesprochen hast, die notwendig sind, um den durchschnittlichen Bildungsstand wieder anzuheben.

    Nehmen wir nun AUS, die nur Leute ins Land lassen, die über dem Durchschnitt liegen. AUS hat nun keine hohen Kosten für Integration/Assimilation und gesellschaftliche Verwerfungen (No-Go-Areas etc.) sind unwahrscheinlich, d. h. die Attraktivität des Landes steigt und zieht hochqualifizierte Menschen aus der ganzen Welt an. Eine hohe Innovationskraft und technischer Fortschritt sind die Folge, ermöglichen eine höhere Produktivität und dadurch auch steigende Löhne und höhere Steuern und Sozialabgaben, während DE absolut und relativ an Attraktivität zu AUS eingebüßt hat und viele kluge Köpfe das Land verlassen. Die Nutzen/Kosten-Relation bei AUS ist also wesentlich besser. Darüber hinaus erarbeitet sich das Land einen Standortvorteil.

    Wir haben also einen Zielkonflikt: Auf der einen Seite stehen wir weltweit in Konkurrenz, nicht nur zu Australien, sondern auch zu Staaten wie Indien oder China, die immer wettbewerbsfähiger werden. Auf der anderen Seite haben wir ein Flüchtlingsproblem und fühlen uns aufgrund unserer Ethik, unserer Werte, dazu verpflichtet, Hilfe zu leisten. Keine einfache Sache...
    Geändert von MrYuRi (02.10.2015 um 16:41 Uhr)
    Blade sagt Danke.

  3. #63
    N4z!s raus!
    Avatar von Keerulz
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    Integration ist nicht gleich Assimilation! Integration funktioniert nur, wenn die Ansichten und Lebensweisen (natürlich so lange sie nicht gegen das Grundgesetz verstoßen) der Migranten respektiert, oder zumindest toleriert werden. Eine Assimilation würde keinen Platz dafür lassen.

    AU und co. haben es viel leichter als wir. Sie sind von Meeren umgeben und tausende Km liegen zwischen den Kriegsschauplätzen und ihren Grenzen.
    Ich kann mir nicht vorstellen, dass diese Länder ihre Politik so starr beibehalten würden, wenn in ihrer Nähe eine menschliche Katastrophe die Runde machen würde, für die sie auch noch teilweise mitverantwortlich sind. Die Paar die es versuchen und erwischt werden, können ohne großes Medienecho und dank der geringe Zahl, unter wenig menschlichem Leid, abgeschoben werden. Die die bei uns in Europa ankommen, kann man wohl kaum wieder in die Hölle schicken. Ich bin froh, dass Deutschland die Moral und Ethik der Ökonomik vorzieht. Dass bedeutet nicht, dass Deutschland noch viel viel mehr aufnehmen sollte. Es gibt sicherlich eine Grenze.

    Zu den Qualifikationen: Wenn die Menschen HIER ausgebildet werden, unter deutschen Standards, haben wir best qualifizierte Facharbeiter! Nicht jetzt gleich, aber vielleicht in 5 - 10 Jahren.


    Und ich habe nie die Gesellschaft dafür verantwortlich gemacht, dass die bisherige Integrationspolitik gescheitert ist. Es ist in erster Linie die Politik, die versagt hat (z.B. durch die Tolerierung der anwachsenden Ghettos).
    Geändert von Keerulz (02.10.2015 um 16:59 Uhr)

  4. #64
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    Avatar von Outsider
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    Tolerierung? Schaffung! Zur Integration muss man ausländische Familien eigentlich in deutsche Viertel verteilen und sie nicht irgendwo ballen wo sie erst gar nicht in Kontakt mit der Bevölkerung kommen.
    Keerulz und D4rK AmeRiZe sagen Danke.

     ・sialdan:bautarstæinar:stanta:brauto:nær:nema:raisi:niþR: at:niþ ・

  5. #65
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    Avatar von MrYuRi
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    Also die Vorstellung, man könnte hunderttausende (demnächst Millionen) Menschen gegen ihren Willen zwangsweise irgendwohin verteilen, halte ich schon für ziemlich realitätsfremd. Das wird weder in der EU, noch in Deutschland, noch innerhalb einzelner deutscher Städte funktionieren. Wenn sie einmal die Grenze überwunden haben, ist der Weg frei.

    Die meisten, die zu uns kommen, wollen im Prinzip genauso weiterleben wie sie es in ihren Heimatländern getan haben. Nur mit besseren "Rahmenbedingungen". Das ist etwas, das man weltweit beobachten kann, egal um welches Land und welche Ethnie/Kultur es sich dabei handelt. Die Menschen suchen nach Nachbarn, die ihnen sehr ähnlich sind und nach einer Umgebung/Kultur, die ihnen vertraut ist. Ein Interesse an Integration/Assimilation ist naturgemäß eher nicht vorhanden.

  6. #66
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    Avatar von Blade
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    Ja....

    die deutsche Gesellschaft ist Schuld, wenn sich Syrer gegenseitig über den Haufen schießen....
    die deutsche Gesellschaft ist Schuld, wenn sich egal wer nicht integrieren kann oder will (obwohl das offenkundig mit Menschen aus anderen Kulturkreisen wunderbar funktioniert!)
    die deutsche Gesellschaft ist Schuld, wenn Flüchtlinge ihr Essen in den Flüchtlingsunterkünften nicht essen wollen weil sie was besseres erwarten als Kantinenfraß (für den ich als arbeitender Deutscher ironischerweise auch noch jeden Tag bezahlen muss -.-)


    Wisst ihr ich bereue es manchmal schon, dass mich der liebe Gott nicht hat einfach Brite werden lassen.... aber das kann ich ja vielleicht noch ändern... ich habe gehört als gut ausgebildeter FachFlüchtling hat man in GBR gute Chancen! God shave the Queen!
    Zitat Zitat von FiX Beitrag anzeigen
    [...], da dem Mod wohl bekannt war, dass Blade kein normaler Bär und auch kein Schadbär, sondern ein Problembär ist und entsprechende Vorsorge daher hilfreich sein könnte.

  7. #67
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    Avatar von Keerulz
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    Zitat Zitat von Blade Beitrag anzeigen
    Ja....

    die deutsche Gesellschaft ist Schuld, wenn sich Syrer gegenseitig über den Haufen schießen....
    die deutsche Gesellschaft ist Schuld, wenn sich egal wer nicht integrieren kann oder will (obwohl das offenkundig mit Menschen aus anderen Kulturkreisen wunderbar funktioniert!)
    die deutsche Gesellschaft ist Schuld, wenn Flüchtlinge ihr Essen in den Flüchtlingsunterkünften nicht essen wollen weil sie was besseres erwarten als Kantinenfraß (für den ich als arbeitender Deutscher ironischerweise auch noch jeden Tag bezahlen muss -.-)
    Wer genau hat jetzt gesagt, dass die Gesellschaft Schuld ist? Es gibt ein paar Spinner im Osten und auf dem Land, aber ansonsten ist die breite Bevölkerung, wie ich finde, gut aufgeklärt.

    @MrYuri
    Und wo liegt da bitte das Problem? Lassen wir sie doch ihren Koran anbeten! Ihre feste feiern und Sitten beibehalten. So lange sie nicht gegen das GG verstoßen, sich einbringen und die deutschen Werte respektieren, können wir nicht von ihnen erwarten, ab sofort in die Kirche zu gehen, Kartoffelbrei mit Schnitzel zu essen und Tatort zu gucken! Auch in den von dir so hoch gepriesenen Ländern wie AU oder USA werden die menschen nicht assimiliert, sondern sie dürfen ihre Kulturen weiterleben. Und nur so kann es funktionieren. Deine Vorstellungen von Integration sind eben keine Vorstellungen von Integration sonder von Assimilation. Das hat damals schon die Ausländerpädagogik im Rahmen des Wirtschaftswunders und der Gastarbeiter probiert... Und sie ist natürlich gescheitert.

    Wenn man es schaffen würde, Wohnraum außerhalb der Ghetto bezahlbar zu machen, glaube ich sehr wohl, dass eine syrische Familie lieber in ein Stadtteil Zieht wo es weniger Drogen, Gewallt, Kriminalität und mehr Chancen für sich und ihre Kinder gibt, als in ein berüchtigtes Ghetto. Als ob Menschen die Perspektivlosigkeit freiwillig suchen -.-
    Geändert von Keerulz (03.10.2015 um 13:10 Uhr)

  8. #68
    Brigadegeneral
    Avatar von D4rK AmeRiZe
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    Zitat Zitat von MrYuRi Beitrag anzeigen
    Also die Vorstellung, man könnte hunderttausende (demnächst Millionen) Menschen gegen ihren Willen zwangsweise irgendwohin verteilen, halte ich schon für ziemlich realitätsfremd. Das wird weder in der EU, noch in Deutschland, noch innerhalb einzelner deutscher Städte funktionieren. Wenn sie einmal die Grenze überwunden haben, ist der Weg frei.

    Die meisten, die zu uns kommen, wollen im Prinzip genauso weiterleben wie sie es in ihren Heimatländern getan haben. Nur mit besseren "Rahmenbedingungen". Das ist etwas, das man weltweit beobachten kann, egal um welches Land und welche Ethnie/Kultur es sich dabei handelt. Die Menschen suchen nach Nachbarn, die ihnen sehr ähnlich sind und nach einer Umgebung/Kultur, die ihnen vertraut ist. Ein Interesse an Integration/Assimilation ist naturgemäß eher nicht vorhanden.
    Kann ich dir aus persönlicher Erfahrung mehrfach wiederlegen.

    Ja, es stimmt, dass man sich eher zudem hinzieht was man kennt, aber nicht jeder Mensch zieht sich zurück in seine eigene kleine Welt.
    Integration heißt einfach mit dem was man mit sich bringt sinnvoll in die Gesellschaft einzufügen/anzupassen und das kann eigentlich jeder, wenn er den will.

    Und komm mir nicht mit deiner dämlichen Assimilation, dass funktioniert nicht und sollte auch nicht angewendet werden! Außer du bestehst darauf, dass die Leute ihre Kultur, Geschichte und das was sie ausmacht einfach ablegen sollen und auf einmal deutscher werden als es die meisten Deutschen überhaupt sind.

  9. #69
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    Avatar von Keerulz
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    Zitat Zitat von MrYuRi Beitrag anzeigen
    Ein Interesse an Integration/Assimilation ist naturgemäß eher nicht vorhanden.
    Naturgemäß? Sprichst du etwa von Blut, Genen und Rasse?

  10. #70
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    Avatar von Blade
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    Zitat Zitat von Keerulz Beitrag anzeigen
    Wer genau hat jetzt gesagt, dass die Gesellschaft Schuld ist? Es gibt ein paar Spinner im Osten und auf dem Land, aber ansonsten ist die breite Bevölkerung, wie ich finde, gut aufgeklärt.
    Outi hat doch von der "Schaffung" von Ghettos geredet....

    Als würde man die Leute zwingen nicht einfach nur irgendwo zu leben sondern auch drogenabhängig, gewaltätig und kriminell zu sein (eben das was ein Ghetto auszeichnet).... als würde man den Menschen Perspektivlosigkeit aufzwingen... ich kann das echt nimmer hören...

    Wer in diesem Land den Willen und die Bereitschaft zeigt sich zu integrieren, der kann sich einen akzeptablen Lebensstandard erarbeiten (und darüber hinaus kommen viele Deutsche eben auch nicht mehr!). Geschenkt gibts eben hier aber auch nix... für niemand! Wer keine Bereitschaft mitbringt sich Qualifikationen zu erarbeiten, die ihn am Arbeitsmarkt interessant machen, der landet, genauso wie der deutsche Sozialhilfeempfänger im "Ghetto"... eigentlich ganz fair wie ich finde...
    Zitat Zitat von FiX Beitrag anzeigen
    [...], da dem Mod wohl bekannt war, dass Blade kein normaler Bär und auch kein Schadbär, sondern ein Problembär ist und entsprechende Vorsorge daher hilfreich sein könnte.

  11. #71
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    Avatar von Keerulz
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    Zitat Zitat von Blade Beitrag anzeigen
    Outi hat doch von der "Schaffung" von Ghettos geredet....

    Als würde man die Leute zwingen nicht einfach nur irgendwo zu leben sondern auch drogenabhängig, gewaltätig und kriminell zu sein (eben das was ein Ghetto auszeichnet).... als würde man den Menschen Perspektivlosigkeit aufzwingen... ich kann das echt nimmer hören...

    Wer in diesem Land den Willen und die Bereitschaft zeigt sich zu integrieren, der kann sich einen akzeptablen Lebensstandard erarbeiten (und darüber hinaus kommen viele Deutsche eben auch nicht mehr!). Geschenkt gibts eben hier aber auch nix... für niemand! Wer keine Bereitschaft mitbringt sich Qualifikationen zu erarbeiten, die ihn am Arbeitsmarkt interessant machen, der landet, genauso wie der deutsche Sozialhilfeempfänger im "Ghetto"... eigentlich ganz fair wie ich finde...
    Ich habe das jetzt nicht so verstanden.
    Die Ghettos sind das Produkt einer verfehlten Integrationspolitik und nicht von heute auf morgen entstanden.

    Und hast du vielleicht auch mal daran gedacht, dass Generationen von jungen Menschen (auch deutsche) nicht im Ghetto gelandet sind, weil sie keine Bereitschaft hatten sich Qualifikationen zu erarbeiten, sondern weil sie dort GEBOREN wurden? Dann ist es eben nicht leicht sich hochzuarbeiten. Besonders nicht als Migrant.
    Aber aus einer höchst privilegierten Position ist es natürlich einfach so vorschnell darüber zu Urteilen (Stammtischniveau?).

    Ich glaube es ist sehr wichtig, dass diese neue Welle von größtenteils echten Flüchtlingen nicht in diese Ghettos geschickt wird (Ja, wen nötig auch per Gesetz und "zwangsweise"). Bezahlbarer Wohnraum ist (nicht nur für die Migranten) ein notwendiger Punkt.

  12. #72
    N4z!s raus!
    Avatar von Keerulz
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    Ja, und bezogen auf den Osten (teilweise auch auf dem Land), ist es wichtig gesellschaftliche Akzeptanz zu zeigen. Also keine brennenden Heime, gewalttätige Demonstrationen oder, auf einem harmloseren Level, Umzüge der deutschen nach Zuzug von Migranten.
    Diese Dinge sind nicht unbedingt förderlich für eineerfolgreiche Integration und streuen direkt Gift in jeglichen Versuch. Also bitte nicht die Schuld nur den Migranten/Flüchtlingen geben, da macht ihr es euch viel zu leicht (Blade und Yuri).

  13. #73
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    Avatar von Blade
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    Ich gebe nicht die Schuld den Flüchtlingen dafür, dass Integration oft nicht funktioniert.... Ich meine nur, dass man eine erfolgreiche Integration nicht daran festmachen kann, ob die Flüchtlinge nach 10 Jahren zu Reichtum gekommen sind oder nicht.... es gibt (wie du selber gesagt hast) auch Deutsche, die in Ghettos leben.... die in Drogen, Kriminalität und dergleichen versumpfen...

    Die Frage ist doch, ob der Staat verantwortlich für jede Art von persönlichem Pech/Unvermögen ist? Meiner Meinung nach gibt es vom Staat geschaffene Rahmenbedingungen um aus einem Ghetto rauszukommen (selbst wenn man dort geboren ist)... man kann aber die Leute nicht dazu zwingen das auch zu tun.... und selbstverständlich ist das schwieriger dann ein gutes Leben zu führen als wenn du Unternehmersohn bist... aber auch dafür kann doch der Staat nix. Wichtig ist doch, dass es möglich ist! Da ist natürlich noch Verbesserungspotential aber ich sehe ned, dass unser Staat eine großartige Ghettokultur hegt und pflegt und alles versucht um die Leute da drin zu behalten.

    Und was das tolle Schlagwort vom "bezahlbaren Wohnraum" anbelangt: Klingt natürlich toll... aber im Endeffekt brauchen wir alle bezahlbaren Wohnraum.... was glaubt ihr denn, was sich ne alleinstehende Arzthelferin an Wohnraum leisten kann?! (Oder an Kinderbetreuung? Die sollte auch bezahlbar sein aber ohne dass wiederum die Erzieherinnen zu wenig verdienen).... Hier bei mir auf dem Land bekommt man ne 2-Zimmer Einliegerwohnung warm für 500€ .... arg viel mehr kann man bei 1400 Netto ned ausgeben.... in der Stadt wirds bei dem Gehalt richtig eng.... und das bei Leuten, die 40 Stunden die Woche arbeiten müssen. Jeder braucht bezahlbaren Wohnraum, der kein Container is....Hier muss der Staat dann doch was tun. Undzwar für alle Menschen in diesem Land! Das kommt dann zwangsläufig auch den Flüchtlingen und deren Integration zugute....

    Abschließend gesagt: Ich würde eine Politik begrüßen, die sich nicht nur den Flüchtlingen widmet, sondern allen potentiellen Geringverdienern oder "Schwervermittelbaren".... und bezahlen sollten das alle Besser-Verdiener (wie ich schon geschrieben habe... Einkommen ab 50 000 € brutto/Jahr mit ner Extrasteuer belegen)... Damit würde man dann auch keine Vorurteile gegenüber Flüchtlingen schüren. Aber jahrelang predigen man habe kein Geld für Kindertagesstätten o.Ä. und dann auf einen Schlag Milliarden für Flüchtlinge ausgeben is halt irgendwie bissel widersprüchlich, weil jedem (selbst wenn er nur 3 Hirnzellen hat) klar is, dass das irgendwann jemand bezahlen muss....
    Zitat Zitat von FiX Beitrag anzeigen
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  14. #74
    N4z!s raus!
    Avatar von Keerulz
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    Ich habe doch geschrieben, dass günstiger Wohnraum nicht nur für die Migranten wichtig ist...
    Und ich teile deine Meinung bezüglich der Finanzierung. Sehe keine andere möglich. Jede Kürzung, die die Einwohner direkt spüren, löst bei dem ein oder anderen Unbehagen aus und wenn es zu viel wird, vielleicht sogar Hass. Reichen tut es nicht weh, wenn sie am ende des Monats etwas weniger haben.

    Wieso funktionier Integration in anderen Ländern (z.B. Skandinavien) besser als hier? Liegt das vielleicht nicht doch auch an unterschiedlichen staatlichen Maßnahmen, Bemühungen und Investitionen?

  15. #75
    Brigadegeneral
    Avatar von D4rK AmeRiZe
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    Wieso funktionier Integration in anderen Ländern (z.B. Skandinavien) besser als hier? Liegt das vielleicht nicht doch auch an unterschiedlichen staatlichen Maßnahmen, Bemühungen und Investitionen?
    Besser? Jein. In Schweden beispielsweise wird zwar alles getan um den Leuten alles zu ermöglichen, aber da hat man auch das Problem, dass die dort heimischen Leute nichts mit den Immigranten zu tun haben wollen und dadurch die Integration stark erschwert wird.

  16. #76
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    Avatar von Outsider
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    Zitat Zitat von Blade Beitrag anzeigen
    Outi hat doch von der "Schaffung" von Ghettos geredet....

    Als würde man die Leute zwingen nicht einfach nur irgendwo zu leben sondern auch drogenabhängig, gewaltätig und kriminell zu sein (eben das was ein Ghetto auszeichnet).... als würde man den Menschen Perspektivlosigkeit aufzwingen... ich kann das echt nimmer hören...

    Wer in diesem Land den Willen und die Bereitschaft zeigt sich zu integrieren, der kann sich einen akzeptablen Lebensstandard erarbeiten (und darüber hinaus kommen viele Deutsche eben auch nicht mehr!). Geschenkt gibts eben hier aber auch nix... für niemand! Wer keine Bereitschaft mitbringt sich Qualifikationen zu erarbeiten, die ihn am Arbeitsmarkt interessant machen, der landet, genauso wie der deutsche Sozialhilfeempfänger im "Ghetto"... eigentlich ganz fair wie ich finde...
    Nö, das hab ich so gemeint:
    Die Regierung und die entsprechenden Stellen entscheiden zunächst mal wo die Flüchtlinge untergebracht werden und wohin die Leute verteilt werden. Traditionell sind das aber eher relativ isolierte Gebiete oder Randgebiete. Anstatt die Masse aufzudröseln und zu verteilen (was eine rasche Integration erleichtern würde) wird sie geballt. Dadurch wird die Entstehung von Ghettos begünstigt und zusammen mit den rechtlichen Einschränkungen für Flüchtlinge noch gefördert. Auf einer anderen Ebene hängt das natürlich auch wieder damit zusammen dass die Leute mit solchem und ähnlichem Hintergrund meist wenig geld haben und sich nur die Wohnungen in Randgebieten leisten können. Auch dadurch ballen sich Leute aus einer gruppe tendenziell in einem ansonsten isolierten Raum. Und da würd ich sagen kann der Staat definitiv was dafür.

    Witzig übrigens, dass du gerade Großbritannien erwähnst. Was dort gerade mit der EDL und Britain First abgeht ist auch alles andere als witzig.

    Also die Vorstellung, man könnte hunderttausende (demnächst Millionen) Menschen gegen ihren Willen zwangsweise irgendwohin verteilen, halte ich schon für ziemlich realitätsfremd. Das wird weder in der EU, noch in Deutschland, noch innerhalb einzelner deutscher Städte funktionieren.
    Doch, das geht und die Geschichte beweist uns das. Was meinst du denn woher die vielen Russen im Baltikum kommen? Die vielen Italiener in Südtirol? Warum glaubst du, ist Königsberg heute weder deutsch noch litauisch sondern sogar russisches Staatsgebiet? Die sind alle mal in den letzten ~70 Jahren von irgendwelchen Diktatoren zwangsversiedelt worden. Und siehe da, ihre Kinder und Kindeskinder sind heute immer noch da.

    Die Flüchtlinge kommen nach Europa weil sie Hilfe suchen. Würde Europa einig und vernünftig handeln und regulieren wäre auch eine vernünftige Lösung und Verteilung kein Problem. Was ich damit meine ist: Man braucht diese Leute nicht diktatorisch zu zwingen. Das setzt aber halt einheitliche Strukturen und Regulierungen voraus, welche die ganzen Eurokritiker und Hobbyfaschisten aus dem Rechtspopulismus überall in der EU nicht haben wollen weil es beweisen würde dass ihre Panikmache Humbug ist. Bestes Beispiel ist doch Viktor Orban. Der schürt das Feuer wo es nur geht und tut alles dafür dass es den Leuten schlecht geht, damit er dann mit dem Finger drauf zeigen und sagen kann "Seht ihr, so schlimm sind die!"
    Keerulz sagt Danke.

     ・sialdan:bautarstæinar:stanta:brauto:nær:nema:raisi:niþR: at:niþ ・

  17. #77
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    Also ich sage dir voraus Outsider: Die Menschen, die derzeit zu uns kommen, werden sich nicht in der EU verteilen lassen. Sie werden immer versuchen in das Land einzuwandern, das ihnen am vorteilhaftesten erscheint. Die entscheidenden Auswahlkriterien sind:

    1. Hohe Wahrscheinlichkeit, langfristig in dem Land bleiben zu dürfen und nicht abgeschoben zu werden
    2. Sozioökonomische Faktoren (Sozialstaat, Infrastruktur, Arbeitsmarkt, Akzeptanz und Sicherheit)
    3. Existenz einer Community, die den eigenen Wertvorstellungen / der eigenen Kultur entspricht. Es zieht die Menschen dorthin, wo sie viele Gleichgesinnte (vielleicht sogar Verwandte) und eine vertraute Umgebung vorfinden.


    Leuten wie Victor Orban könnte es noch am ehesten gelingen, eine Regulierung der Verteilung von Einwanderern in der EU durchzusetzen, wie du es nennst. Denn dafür brauchst du hohe Mauern und einen krassen Polizeistaat. Ohne Gewalt wirst du die Ströme an Menschen nicht unter Kontrolle bekommen können. Und dass ein solches Europa in unserem Interesse sein kann, also ein Europa in dem Grenzen wieder errichtet und Menschen mit Gewalt dazu gezwungen werden, in bestimmten Ländern, Städten und Stadteilen zu leben, wage ich mal stark zu bezweifeln. Das wären stalinistische Verhältnisse.

    Und wo wird das dann enden? Wird dann auch mir demnächst vom zukünftigen Zentralkomitee der EU mitgeteilt werden, wo ich gefälligst zu wohnen und zu arbeiten habe? Alleine schon diese sozialistischen Ideen finde ich nicht nur ziemlich realitätsfern, sondern auch gefährlich. Und ökonomisch sind sie im Übrigen schwachsinnig.

  18. #78
    Ще не вмерла Україна
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    Nein, dafür braucht man einfach nur eine einige Führung, die die Sachen gemeinsam angeht und umsetzt. Da brauchst du keine KZ-Methoden und keinen Orban. Leute wie er torpedieren ja genau das Vorhaben einer gemeinsamen EU und genau deshalb funktioniert es nicht. Weil jeder nur sein Kleinklein machen will und wir keine Einheit haben und weil die kritischen Politiker mehr Interesse daran haben Leute wie dich mit ihrem rechtspopulistischen Mist weiter hochzufüttern anstatt den europäischen Gedanken und die europäischen Werte zu leben und umzusetzen.

     ・sialdan:bautarstæinar:stanta:brauto:nær:nema:raisi:niþR: at:niþ ・

  19. #79
    Problembär
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    Zitat Zitat von Outsider Beitrag anzeigen
    Nein, dafür braucht man einfach nur eine einige Führung, die die Sachen gemeinsam angeht und umsetzt. Da brauchst du keine KZ-Methoden und keinen Orban. Leute wie er torpedieren ja genau das Vorhaben einer gemeinsamen EU und genau deshalb funktioniert es nicht. Weil jeder nur sein Kleinklein machen will und wir keine Einheit haben und weil die kritischen Politiker mehr Interesse daran haben Leute wie dich mit ihrem rechtspopulistischen Mist weiter hochzufüttern anstatt den europäischen Gedanken und die europäischen Werte zu leben und umzusetzen.

    Das Problem ist doch aber, dass eine "Zwangsumsiedlung" eben gegen die europäische Werte und Gedanken geht.....

    Wie du selber schon gesagt hast, waren die historischen Beispiele oft Zwangsumsiedlungen aufgrund von geostrategischen (oder sonstigen) Interessen von irgendwelchen Diktatoren (von denen heute keiner als "positiv" bewertet wird)... Das waren Zwangsumsiedlungen mit Pistole auf der Brust der Betreffenden "Siedler"....

    Willst du die jetzt ankommenden Flüchtlinge notfalls mit Waffengewalt (und die wäre meiner Meinung nach von Nöten) "überreden" nach Dänemark zu gehen? Oder vielleicht nach Tschechien oder Polen?

    Und würdest du diese Menschen dann mit Waffengewalt in Polen halten um zu verhindern, dass sie nach wenigen Monaten wieder nach Deutschland kommen, weil in Polen alles viel schlechter ist? Ich weiß wovon ich da rede... die Hälfte meiner polnischen Verwandschaft ist entweder dauernd oder temporär verteilt in Deutschland, Belgien, England, Frankreich und den USA

    Deine Überlegungen sind theoretisch selbstverständlich richtig.... nur die praktische Ausführung is halt so ne Sache.

    Du kannst die Leute ned mit Gewalt in Züge stopfen und gegen ihren Willen irgendwo quer durch Europa karren.... auch wenn alles andere als ne europäische Lösung fatal ist.

    Vielmehr muss man doch erstmal schauen, dass die "Atraktivität" der europäischen Länder (so blöd das klingt, wenn man bedenkt, dass die Flüchtlinge ja eigentlich alle um ihr Leben flüchten) ca. gleich ist... es darf ned irgendwo einfacher oder schwerer zu bleiben sein. Für jeden Hirnschiss haben wir europäische Gesetze, die sich über die Landesgesetze erheben aber für Asylrecht nicht? Das ist doch lachhaft....
    Zitat Zitat von FiX Beitrag anzeigen
    [...], da dem Mod wohl bekannt war, dass Blade kein normaler Bär und auch kein Schadbär, sondern ein Problembär ist und entsprechende Vorsorge daher hilfreich sein könnte.

  20. #80
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    Moment mal. Dreht ihr mir jetzt das Wort im Mund rum?
    es darf ned irgendwo einfacher oder schwerer zu bleiben sein. Für jeden Hirnschiss haben wir europäische Gesetze, die sich über die Landesgesetze erheben aber für Asylrecht nicht?
    Genau darüber red ich ja die ganze Zeit schon. Teil solcher Regeln und Gesetze sollte halt die Verteilung von Flüchtlingen sein. Die wollen in den EU-Raum primär. Und wenn der einheitlich sein soll, dann sollte man auch einheitliche Gesetze und Handhabungen haben und die Leute gerecht zuteilen. So wie sie jetzt schon in Deutschland auf die einzelnen Bundesländer aufgeteilt werden. Da spricht ja auch keiner von einer Zwangsumsiedlung.

     ・sialdan:bautarstæinar:stanta:brauto:nær:nema:raisi:niþR: at:niþ ・

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