Zitat Zitat von Wilma Beitrag anzeigen
das problem besteht doch darin, dass wenn ein freispruch aus mangel an beweisen oder so ähnlich erfolgt, der beschuldigte es dennoch getan haben könnte -> man kann also die frau zwangsläufig nicht wegen falschaussage dran kriegen.
Das ist das Teil des Problems. Gleichzeitig wird bei Vergewaltigung der Grundsatz im Zweifel für den Angeklagten immer weniger angewandt. Gesellschaftlich ist man sowieso am Ende, aber selbst juristisch hat man trotz unzureichender Beweislage schlechte Karten.

Wenn ein Fall aus Mangel an Beweisen abgelehnt wird ist das natürlich bitter für die Partei die nicht lügt. Ich rede aber von den Fällen in denen eine vorsätzliche Vortäuschung einer Vergewaltigung erkennbar ist. Hier müsste ähnlich hart durchgegriffen werden, wie bei Vergewaltigern. Das würde zumindest die Hemmschwelle erhöhen falsche Anschuldigungen zu erheben, da das Risiko höher ist.