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Wie sozial ist Zeitarbeit? & Studium vs Ausbildung

Eine Diskussion über Wie sozial ist Zeitarbeit? & Studium vs Ausbildung im Forum OFF-Topic. Teil des Off Topic-Bereichs; zeitarbeitsfirmen find ich auch total sozial...

  1. #1
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    Avatar von katsch
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    Wie sozial ist Zeitarbeit? & Studium vs Ausbildung

    zeitarbeitsfirmen find ich auch total sozial

    „Na ja, ick komm aus’m Osten der Stadt – ick kann praktisch allet.“

  2. #2
    Feldwebel
    Avatar von XXXNA
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    Besser als gar keine Arbeit. Das kann sich dieses Land auch gar nicht mehr leisten.
    ]

  3. #3
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    Avatar von Apokus
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    was konstruktives
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    was konstruktives
    Naja.. ^^
    Ich habs erst vor kurzem erlebt wies da geht... das ist doppeltes Gelddumping und sonst nix. Dort wurden innerhalb von 2 Monaten 12 Leiharbeiter verschließen.. warum? Weil sie sich weigerten nach 50h Arbeiten unter der Woche (wovon sie 40h aufschreiben durften und 10h für 50€ ausbezahlt bekommen haben) noch Samstags und Sonntags 10h für nichtmal 7€ arbeiten zu kommen. Darauf wurden sie regelmäßig von unserer Firma abgemeldet und Montags war der nächste da. Nach 1-2 Monaten Zwangsarbeit bei der Zeitarbeitsfirma bist du aber auch billiger für den Staat... das bisl was du verdient hast drückt dein ALG1 z.B. schonma extremst.. ^^
    Und bitte "nein das kann nicht sein" blabla... es ist die Regel und alle machen mit
    Wie du nämlich schon sagtest alle denken "ist besser als gar keine Arbeit" und das ist zum Teil ein schwerer Fehler. ( Ich würde bei ner Zeitarbeitsfirma die nach dem höchsten Tarifvertrag zahlt, z.B. 18% weniger verdienen als ich Anspruch auf ALG1 hätte nach 2 Monaten bei ner Zeitarbeitsfirma wäre das schon n 3 Stelliger Verlust an Leistung die ich danach beziehen würde vom Verlust während der Arbeit wo ich dann ne 40h Woche + Samstags + Sonntagsarbeit vollbringen müsste ganz zu schweigen.. ^^ Aber gut das die mich eh nie einstellen würden... ^^)

    Ausnahmen bestätigen die Regel sind aber auch wirklich nur lokale Ausnahmen. Meinen Job hatte ich z.B. auch nur über ne Zeitarbeitsfirma bekommen allerdings hab ich da 1890€ Netto + Wohnung bekommen.. und das war deren Angebot.. ^^ ( gut.. ich bin praktisch auch nur zur Probe da eingestellt worden damit der Arbeitnehmer danach mich kennen lernen konnte.... aber es ist die absolute Ausnahme meiner Erfahrung nach.)
    Das Firmen auch Leih L.E.N.O.R bevorzugen ist auch klar... irgendein Depp wird schon für billig ackern und wenn nicht nehmen wir den nächsten. Ist ja nicht das Problem der Firma wie man mit ihm umgeht ( irgendwelche Drecksarbeiten.. wir hatten sogar mal nen Dipl. Maschinenbau da der nichts weiter machte als die Drecksarbeiten die sonst niemand machen wollte..)
    Ansonsten darüber meckern das man da mit ner Einstellung hingeht ala "ok... ich mach halt was die 8-10h am Tag aber nicht Gott weiß wie schnell weil für das Geld *lol*... Kann ich verstehen und ich würde es nicht anders machen.. wäre halt auch nicht motivierter dabei für das Geld... ^^.

    Von Arbeitgeber Seite aus würd ichs allerdings nicht anders machen... L.E.N.O.R´s ftw. Was besseres kann ich mir für billige Arbeiten, die dazu benötigt werden damit die Festangestellten schneller voran kommen nicht vorstellen.. ^^.
    Moral fördernd dürfte das auch sein wenn man für die Drecksarbeiten jmd hat den man einfach wieder in die Wüste schicken kann.
    Geändert von Apokus (12.05.2009 um 01:01 Uhr)

  4. #4
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    Avatar von Blade
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    Zitat Zitat von Derksowitch Beitrag anzeigen
    Besser als gar keine Arbeit.
    das is schlicht ned wahr.... wer was anderes behauptet, der kommt schon hart mit den menschenrechten in konfilkt meiner meinung nach

    zeitarbeit is eines der abscheulichsten dinge, die dieser planet zustande gebracht hat (gleich nach BWL-Studenten -.-)
    Zitat Zitat von FiX Beitrag anzeigen
    [...], da dem Mod wohl bekannt war, dass Blade kein normaler Bär und auch kein Schadbär, sondern ein Problembär ist und entsprechende Vorsorge daher hilfreich sein könnte.

  5. #5
    Feldwebel
    Avatar von XXXNA
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    Stimmt. Du hast mich durch deíne sachlichen sinnvollen Argumente überzeugt.....
    ]

  6. #6
    Oberstabsfeldwebel
    Avatar von SonGohan
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    Zeitarbeit ist teilweise mit Sklavenarbeit gleichzusetzen. (So wegen besser als andere Epochen und so, um die 50 vor Chr. wird ich eigentlich ganz prikelnd finden)
    Du wirst egal für was eingesetzt, für den übelsten Mist und schuftest Stunden ohne Ende. Mal abgsehen von einigen Bratzen die sowieso nichts können, eigentlich nicht mal die, hat das keiner verdient so zu arbeiten. Und das beste die Leiharbeiterstunde kostet fast doppelt soviel wie der normale Facharbeiter, nur ein Bruchteilchen geht an den Leiharbeiter. Diese Menschen können kaum selbst menschenwürdig leben und dann zähle noch ne Famielie zu und dann denk nochmal über "Sozial ist das was arbeit schafft nach".

  7. #7
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    Avatar von brainsheep
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    Was nutzt einen ein Arbeitsplatz, wenn man vom Verdienst nicht leben kann?
    Wieder ein Beispiel wie eine an sich sinnvolle Idee missbraucht wird.

    Bei der Europawahl werde ich wählen gehen aber mit der Faust in der Hosentasche.
    Leben, das ist das Allerseltenste in der Welt - die meisten Menschen existieren nur.
    Oscar Wilde

  8. #8
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    Avatar von katsch
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    achja, 1-Euro-Jobs finde ich auch total sozial. Sind auch besser als gar keine Arbeit

    Man stelle sich nur mal den unermesslichen Reichtum vor, schliesslich verdient man echt 40€ die Woche zu seinem fürstlichen Hartz-4 dazu.

    „Na ja, ick komm aus’m Osten der Stadt – ick kann praktisch allet.“

  9. #9
    Oberstabsfeldwebel
    Avatar von SonGohan
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    Nix, die Einkünfte des 1€ Jobs werden vom Hartz 4 wieder abgezogen!(!)

    Und bei solchen Maßnahmen wundert es auch keinen, das immer mehr Arbeitslose zu Sozialschnorrern mutieren.

    Aber Hauptsache Sozial ist das was Arbeit schafft.

  10. #10
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    Avatar von katsch
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    wo kann ich das nachlesen? bisher hiess es doch immer, dass der 1€-Job dazu da ist das Hartz-4 aufzubessern, bzw weil der 1€-Job so wenig einbringt man als Unterstützung noch Hartz-4 bekommt. Oder bekommt man nur die Differenz bis zum Regelsatz? Dann ist der 1€-Job ja noch sozialer als ich dachte.
    Man, in Deutschland leben is schon geil

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  11. #11
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    Avatar von SonGohan
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    Die Info ist schon älter(1 Jahr oder so), halte mich ja derzeit wenig in Deutschland auf.

    Daher kann ich dir leider nicht sagen, ob das noch der aktuelle Stand ist. Werd mal ne runde googeln, ist ja auch egal, es geht ja nur um den Standpunkt "Sozial ist das was Arbeit schafft"

    Edit: Jetzt weis ichs wieder, die werden nicht generell abgezogen. Es gibt aber Fälle in dem durch den 1 Euro Job die Höchsteinkommengrenze überschritten wurde. Diese "Überschüsse" wurden dann vom Hartz 4 Geld abgezogen um wieder unter der Grenze zu liegen. Ende vom Lied war gewisse Personen ab nen bestimmten Stundensatz arbeiten ohne quasi dafür was zu erhalten, wenn sie den Job jedoch verweigern wird ihnen das Geld sowieso gekürzt.
    Geändert von SonGohan (13.05.2009 um 00:48 Uhr)

  12. #12
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    Das ist wieder einmal falsch. Das Geld, was der 1€-Jobber mit diesem Job verdient, bekommt er auch zum Hartz4-Satz hinzu! Das war auch nie wirklich anders (wenn, dann nur in der Anfangsphase von Hartz4, das weiß ich nicht genau).



    Und diese Jobs haben 2 Funktionen neben dem kleinen Zusatzverdienst:

    1. Regelmäßiger Tagesablauf des Arbeitenden.
    2. Anreizbildung, "richtig" arbeiten zu gehen und NICHT weiter bei Hartz4 zu bleiben.


    Ich mein, wenne en scheiß Hauptschulabschluss machst, kannste einfach nicht erwarten, dass die Gesellschaft dich bezahlt.

    Wie gesagt: Ich halte es für falsch, dass Leute, die schon sehr lange gearbeitet haben, so schnell wieder in Hartz4 rutschen.
    Dies würde bei Kapital-Versicherungen übrigens nicht der Fall sein.... Aber das ist ja wieder was Wirtschaftliches und damit zu verteufeln, nicht wahr?


    Und damit bleibt´s dabei: Sozial ist, was Arbeit schafft.

    Denn zu einem sozialen Leben gehört auch ein geregelter Tagesablauf, den der Großteil der arbeitenden Bevölkerung auch verrichtet.
    ]

  13. #13
    Oberstabsfeldwebel
    Avatar von SonGohan
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    Ohhhhhhh Polemikvorwerfer Nummer 1 packt Polemik aus. Inhalt: Alle Hauptschüler sind totale Pfeifen sind, die von der Gesellschaft bezahlt werden müssen. Um da mal Stück für Stück ranzugehen: Das Wort Hauptschule setzt sich aus Haupt und Schule zusammen, das Haupt steht für Haupteil. Denn diese Schulform sollte eigentlich der Großteil der Bevölkerung zu besuchen. Da aber ne Menge Spinner mit deinen Gedankengängen meinten ihr Kind sei was besseres, verlegten viele "pflichtbewusste" Eltern ihre Kinder auf Realschulen oder Gymnasien. Deswegen stumpfte das Bild und Nivau der Hauptschule immer mehr ab. Oje und bitte keine Dankesbriefe für diese kurze Weiterbildung in Sachen deutsches Schulwesen.

    Schon mal daran gedacht wenn alle nun beginnen ein "scheiß" BWL Studium zu beginnen, denn genau DAS sind die Menschen die später irgendwelche Unproduktiven Dinge tun. Haupt und Realschüler gehen in das Handwerk und in die Industrie und werden die Steuerzahler schlechthin, diese Menschen tuen direkt was für die deutsche Wirtschaft. Wir brauchen nicht zahlose Endlosstudenten und Erbsenzähler, sondern Menschen die das Fundament darstellen.

    Außerdem wenn du genau gelesen hättest was ich geschrieben habe, hättest du mitbekommen das ich korrigiert habe WANN einen 1 Euro Jobber das Geld wieder abgezogen wird. Außerdem wozu brauch ich eine Anreiz um wieder arbeiten zu gehen, eine vernüftige Bezahlung für meinen erlernten Beruf ist Anreiz genug. Und warum brauch ich einen geregelten Tag um sozial zu sein? Ich habe Gleitzeit und arbeite, wann es gerade passt. Essen tuen wir wenn wir Hunger haben. Ist nicht wirklich geregelt aber als unsozial würde ich mich nicht einstufen. Lustig ist auch anzusehen wie du um unsere moderne Sklavenhaltung herumredst, Herr "Besser als alle anderen Epochen".

    Echt, selten sone ideotische Grütze gelesen und das immer von Leuten die noch nie in ihren Leben richtig gearbeitet haben. Ach du schande das böse I Wort, jetzt bekomm ich wieder Ärger.
    Geändert von SonGohan (13.05.2009 um 02:15 Uhr)

  14. #14
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    Avatar von katsch
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    Sind dann Schichtarbeiter unsozial? Oder ist dieses kräftezehrende 3-Schichtsystem genug geregelt damit man als sozial gilt? Und wie kann man Motivation aufbauen 'Richtig' zu arbeiten, wenn man für nen Cheeseburger die Stunde schuften muss, während andere in einer Stunde so viel verdienen wie man für den ganzen Monat an Miete zahlt?
    Ist ja auch wirklich zu dumm, dass man nicht an einer Privatschule und Privatuni war sondern nur an einer staatlichen Realschule. Muss man eben was aus seinem Leben machen, was?

    „Na ja, ick komm aus’m Osten der Stadt – ick kann praktisch allet.“

  15. #15
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    Das wird hier echt immer besser @Songohan: Polemik packt wer aus? Du sagst mir gerade, dass Hauptschüler grundsätzlich produktiver sind als BWL-Absolventen. Damit haste dich einfach mal selbst von grundauf disqualifiziert.


    Ich sagte nicht, dass alle Hauptschüler nichts aus sich machen. Ich sagte vereinfacht, dass ein scheiß (=schlechter) Hauptschulabschluss nur sehr schwer zum Traumjob führt und man deswegen nicht der Gesellschaft auf der Tasche liegen muss.


    Ich frage mich, ob DU mal ernsthaft gearbeitet hast. Ich habe es und investiere nun klug in ein Studium.

    Frag dich mal, wer hier ideologische Grütze von sich gibt. Auch bei dir sieht man wieder, was falsche Ideologien anrichten: Für dich zählt nur körperliche Arbeit ("schuften") als ernsthafter Gelderwerb. Tja, nur sind wir eine Wissensgesellschaft.


    @katsch: Genau, nach dem Realschulabschluss kann man ja keine Ausbildung machen und dann studieren. Bzw. erst das Abi und dann studieren. Und staatliche Unis sind alle mist. Na klar.... Und sowieso sind wir alle determiniert: Alles ist vorherbestimmt durch den Geldbeutel der Eltern, na klar.


    Diese Einstellungen richten diese Gesellschaft noch mal zu Grunde.
    ]

  16. #16
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    Avatar von DonQuintal
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    Zitat Zitat von AgentLie Beitrag anzeigen
    Ich hab mich gerade mal informiert. Ungültige Stimmen zählen einfach als nicht gewählt, d.h. es macht keinen Unterschied, ob man nicht wählen geht oder seinen Stimmzettel ungültig macht. Besser ist es da vielleicht eine Spaßpartei zu wählen.
    Am Ende zählt doch die Mehrheit im Parlament. Von wem regiert wird, kann man nicht durch Nicht-Wählen, ungültige Stimmzettel oder die Wahl von Spaßparteien beeinflussen. Man kann nur für eine starke Opposition sorgen.
    "War does not determine who is right - only who is left" -Burtrand Russell

  17. #17
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    Avatar von katsch
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    1. ich bezweifle ernsthaft, dass jeder mensch das geistige potenzial besitzt um zu studieren.
    2. ich denke schon, dass an privaten lehreinrichtungen die lehre qualitativ besser ist als an staatlichen, hast du schonmal in einem audimax mit 500 anderen menschen gesessen und eine vorlesung gehört? da lernt man wirklich super, doch echt.

    und wenn ich mir so die "wirtschaftselite" so angucke, dann kommen die allerallerwenigsten aus sozial schwachen verhältnissen, aber vermutlich sind die ärmeren menschen einfach nur zu faul. ist ja auch kein problem zB ein halbes jahr im ausland ein unbezahltes praktikum zu machen, wenn man keine kohle hat. man kann nach den 8 stunden arbeit ja locker noch 6 stunden für einen billiglohn arbeiten

    hast schon recht. dank tollem sozialsystem hat doch wirklich jeder mensch die exakt gleichen chancen, herkunft spielt absolut keine rolle. danke für diesen augenöffner

    „Na ja, ick komm aus’m Osten der Stadt – ick kann praktisch allet.“

  18. #18
    Oberstabsfeldwebel
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    Jetzt redet ihm nicht seine schöne liberale Wirtschaftswelt kaputt
    Wenn ich mir den durchschnittlichen BWLer angucke, dann krieg ich das Kotzen. Ganz ehrlich. Es gibt da auch einige echt gute Leute, die das Studium sinnvoll nutzen, viel lernen und mitnehmen, sich richtig reinhängen und hinterher was draus machen. Aber das ist nicht das Gros der Leute...ganz ehrlich.
    Und ein typischer Realschul-Industriekaufmann (whatever) oder ein Hauptschuldreher, -dachdecker, -whatever genießt da eindeutig mehr mein Respekt, als ein Spacko der sein Abitur geschenkt bekommen hat (gibts ja inzwischen an jeder Ecke, dieses "Reifezeugnis") und jetzt meint "äääh in dä Wirtschaft machisch dick Kohle, machsch BWL!" (Alternativ "Studieren will ich..kA was, joa...dann doch BWL!"). - Und um die zu sehen, muss man nur in Katschs 500 Leute Audimax stolzieren.
    The poetry that comes from the squarin' off between
    And the circling is worth it, finding beauty in the dissonance

  19. #19
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    bin heute wieder am audimax vorbeigelaufen, war gut gefüllt, aber ich weiss nicht was gelesen wurde.

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  20. #20
    Stabsunteroffizier
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    Niemand wird ernsthaft behaupten, dass Studieren leicht ist. Und kein Absolvent ist wirklich fertig. Es gehört einfach dazu, sich mit 500 Leuten in ein Audimax zu setzen und mit all denen die Klausur zu bestehen. Am Ende schafft es die Hälfte. Aber der Zweck einer Hochschulausbildung ist nicht zuerst die Wissensvermittlung. Es geht eher darum, sich selbst zu motivieren täglich Morgens zur Hochschule zu gehen und Abends zu lernen. Sich selbst seinen Stundenplan zusammen stellen und herauszufinden, was, wann, wo und bei wem man welche Vorlesungen, Übungen, Prüfungen, Tutorien, Seminare oder Laborpraktika absolvieren muss.
    Mehrheitlich (nicht ausschließlich) halten die Akademiker die Mühle am Laufen. Die Mehrheit derer, die eine Ausbildung absolviert haben, kümmern sich um die Einhaltung ihrer Arbeitszeit und anschließend ums Geld ausgeben. Werden sie arbeitslos, geht der Fernseher an. Wer sich durch ein Studium gekämpft hat, schaut sich am Nachmittag bestimmt keine Gerichtssendung im Fernsehen an.
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