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Wie abhängig sind wir wirklich vom Öl?

Eine Diskussion über Wie abhängig sind wir wirklich vom Öl? im Forum OFF-Topic. Teil des Off Topic-Bereichs; Ich eröffne diesen Thread um den Putin-Thread nicht zu weit OT zu führen aber ich will aber den Post von ...

  1. #1
    Problembär
    Avatar von Blade
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    Wie abhängig sind wir wirklich vom Öl?

    Ich eröffne diesen Thread um den Putin-Thread nicht zu weit OT zu führen aber ich will aber den Post von MacBeth doch noch antworten

    Zitat Zitat von MacBeth Beitrag anzeigen
    dann hast du im moment nur eine laienhafte vorstellung welch energieträger öl darstellt und für was es alles dient.

    und im gegenteil, zum machterhalt, werden kriege immer wichtiger. wenn du der einzige bist der öl hat, fahren nur deine schiffe und panzer, fliegen nur deine jets und flugzeuge!
    seit jeher gibts hier kriege und gemetzel auf der welt, dass ist realität, von kompromissloser zusammenarbeit kann jeder träumen.....aber es sieht eben ganz und gar nicht danach aus oder?

    wir haben jetzt 2014, geschätzt haben wir 2030 kaum noch erdöl und 2050 geht uns fast gänzlich aus bzw. wir haben nur noch einen sehr kleinen bruchteil von der heutigen fördermenge.

    Öl als Energieträger im Sinne von "Ich bewege mich vorwärts" ist schon lange nicht mehr so einzigartig, wie du vielleicht glaubst..... und du kannst mir vertrauen, wenn meine Vorstellung nicht so laienhaft ist, wenn ich dir sage, dass ich schon ne Weile an Antrieben fürs Automobil arbeite, die theoretisch völlig abgekoppelt vom Öl auch schon heute funktionieren könnten, wenn das denn wirklich jemand für die breite Masse wollen würde.

    Schiffe, Flugzeuge, Panzer..... die funktionieren alle im Zweifelsfall auch mit nem Elektromotor.... große Schiffe und U-Botte tun das schon seit Jahren gespeist von nem Mini-Atomreaktor.... und Energie in vorm von Strom für einen Elektromotor lässt sich im Zweifel auch ohne Öl herstellen. Ich behaupte ned, dass wir mit einem Fingerschnippen von heute auf morgen auf Öl verzichten könnten ohne dass es gewissen Übergangserscheinungen geben würde... trotzdem sind wir wie bereits erwähnt, meiner Meinung nach schon längst über den Punkt hinaus, wo eine drastische Verknappung von Öl unsere westliche Zivilisation zurück ins finstere Mittelalter schicken würde. Und ich bin mir absolut sicher, dass die großen Mächte (vor allem die USA) auch einen Plan in der Schublade haben um ihre Armee weitestgehend abgekoppelt vom Öl aufrechterhalten zu können!

    Größeres Problem ist da vielmehr das Herstellen von den Unmengen an Plastik, die wir heutzutage (scheinbar ?!) zum Überleben benötigen.... ich denke aber auch hier gibt es Lösungsansätze....

    Wir können noch soviele Kriege um Öl führen.... am Ende muss man daran denken OHNE Öl auszukommen.... und je knapper das Öl wird, desto stärker wird dieser Gedanke werden.... soweit bis am Ende Öl eben nicht mehr wichtig ist...

    Vor allem brauchen wir nicht so zu tun als gäbe es keine Alternative zum Verbrennen von Kohlenwasserstoffen.... Ich denke eher deine Vorstellung ist hier etwas laienhaft und begrenzt sich nur auf die Situation von heute.... wenn du mich fragst dann wird 2050 Erdöl einen sehr viel geringeren Stellenwert besitzen als heute, sodass die Fördermenge keinen interessieren braucht. Nur muss dazu eben ein Umdenken in Politik und Wirtschaft passieren, welches auch nicht nur immer maximal 2 Jahre im vorraus denken darf....
    Zitat Zitat von FiX Beitrag anzeigen
    [...], da dem Mod wohl bekannt war, dass Blade kein normaler Bär und auch kein Schadbär, sondern ein Problembär ist und entsprechende Vorsorge daher hilfreich sein könnte.

  2. #2
    Ehrenmember
    Avatar von deamon
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    AGFA
    Im Moment würde ich sagen nicht besonders unabhängig, wenn ich lesen muss dass Exxon zusammen mit Rosneft trotz der Sanktionen fröhlich in Russland anfängt zu bohren. Ich meine ob und wieviel Öl wir 2050 noch haben ist im Moment vollkommen egal da die Konflikte heute ausgetragen werden und nicht erst in 36 Jahren
    http://www.tagesschau.de/wirtschaft/rosneft-101.html

    Ja ne, is klar, Europa und Russland boykottieren sich erstmal gegenseitig (http://stream.aljazeera.com/story/201408082106-0024031 ) aber Exxon und Rosneft sind too big to fail und können einfach weitermachen.
    Geändert von deamon (10.08.2014 um 16:22 Uhr)

  3. #3
    Brigadegeneral
    Avatar von D4rK AmeRiZe
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    Alternativen gibt es selbst in der Plastikproduktion, wo man Holz problemlos umwandeln kann und dies auch schon teilweise tut.
    Daher würde ich nicht sagen das wir abhängig von Energieträger Öl sind sondern einfach noch nicht genug Anlagen haben um in eine globale Massenproduktion zu gehen.
    Die Technik ist ja schon grötenteils vorhanden, aber lieber denkt man sich noch kompliziertere Techniken aus um Erdöl zu fördern, anstatt ein Schwenk zu machen und in etwas zu investieren was nachhaltig ist und nicht die Umwelt belastet/zerstört.

  4. #4
    zml. on Fire
    Avatar von skep1l
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    Problemlos Plastik aus Holz herstellen ist auch eine sehr vage Aussage. Die aus Öl hergestellten Kunststoffe haben eine so breite Bandbreite an Eigenschaften und Qualitätsgüten, da kommen die paar wenigen biologisch hergestellten Kunststoffe einfach noch nicht ran. Da steckt die Forschung noch sehr in den Kinderschuhen im Gegensatz zu den herkömmlichen Kunststoffen.

    Es tut sich ja aber auch sonst einiges, wie zum Beispiel die Forschung an Bakterien (Blaualgen), die CO2-neutral Kraftstoff herstellen können. Audi ist da ja ganz gut involviert. Ich denke, es tut sich gerade schon sehr viel, was unsere Energiesorgen in der Zukunft lösen soll. Aber da kriegt man nur so gut wie nichts mit, weil es eben noch sehr weit weg ist und eben auch noch nicht alle auf den Zug aufgesprungen sind. Aber wenn mal die Smogwolke der Chinesen die halbe Welt eindeckt, wird vielleicht auch der letzte merken, dass es kurz vor 12 ist

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