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WCG 2009 in China

Eine Diskussion über WCG 2009 in China im Forum OFF-Topic. Teil des Off Topic-Bereichs; Hier die Quelle: http://www.gamestar.de/esports/news/...ames_2009.html...

  1. #1
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    Avatar von Wilko
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    WCG 2009 in China


  2. #2
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    Avatar von FiX
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    Toller Zeitpunkt das zu entscheiden^^

    Der eSport mag da vielleicht groß sein, aber ein solches Land hat es nicht verdient. Die Vergabe wird aber wohl von Firmenpolitik dominiert - und da China ist ein großer Absatzmarkt ist..
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  3. #3
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  4. #4
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    Avatar von stefros
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    Zitat Zitat von Zockergod Beitrag anzeigen
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    Buuuuuuuuuuh!

  5. #5
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    Avatar von santa
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    tibet war in den letzten 1500 jahren nicht wirklich unabhängig ^^

    und der chinesische esport hat sich das event mehr als verdient. philosophische ansichten darüber welche politik gut und schlecht ist hat im sport nichts zu suchen. der mensch als politisches wesen hat sicher seine meinung dazu, aber die wcg muss einfach auch einmal in dem markt ausgetragen werden der am schnellsten wächst, und desen strukturen dabei sind sich zu professionalisieren und standarts zu setzen.

    in jeder sport charta ist irgendwie verankert dass politische ansichten und äusserungen nicht gedultet werden. und wenn man sich den eigentlichen sinn von den klassischen olympischen spielen ansieht wird man darauf stoßen dass jeder daran teilnehmen durfte, so lange er zu dem zeitpunkt keine kriege führte.


    so lange es der organisation gelingt allen teilnehmern faire und gleiche vorraussetzungen zu verschaffen, sowohl taiwan, oder von mir aus auch tibet, spricht nichts gegen wuhan als austragungsort.

  6. #6
    Der Drüberleser
    Avatar von sniper078
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    Kann man nur hoffen das keiner die E-Sports Fackel ausbläst!!

    Naja definitiv der falsche Zeitpukt

    mfg

  7. #7
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    Avatar von Gummibär
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    Zitat Zitat von santa Beitrag anzeigen
    tibet war in den letzten 1500 jahren nicht wirklich unabhängig ^^

    und der chinesische esport hat sich das event mehr als verdient. philosophische ansichten darüber welche politik gut und schlecht ist hat im sport nichts zu suchen. der mensch als politisches wesen hat sicher seine meinung dazu, aber die wcg muss einfach auch einmal in dem markt ausgetragen werden der am schnellsten wächst, und desen strukturen dabei sind sich zu professionalisieren und standarts zu setzen.

    in jeder sport charta ist irgendwie verankert dass politische ansichten und äusserungen nicht gedultet werden. und wenn man sich den eigentlichen sinn von den klassischen olympischen spielen ansieht wird man darauf stoßen dass jeder daran teilnehmen durfte, so lange er zu dem zeitpunkt keine kriege führte.


    so lange es der organisation gelingt allen teilnehmern faire und gleiche vorraussetzungen zu verschaffen, sowohl taiwan, oder von mir aus auch tibet, spricht nichts gegen wuhan als austragungsort.
    aus den oplymp. Spielen `36 sollte doch jeder gelernt haben. auch du !

    mit jedem event mehr bietet man dieses regieme eine plattform sich zu präsentieren, fern ab jeglciher realität. nur aus dem bloßem gedadanken des fairenwettkampfes und er gleichberechtigung sollte man die hohe wachstumsrate und eypansionsmöglickeiten überbewerten ja gar in den vordergrunder einer argumentation stellen. denn dies beschränkt auch den menschen auf ein produkt der wirtschaft und desen systems vom angebot und nachfrage.

  8. #8
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    Avatar von MrYuRi
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    Finde es klasse, dass sowohl die Olympischen Spiele als auch die WCG 09 in China stattfinden. Was hätten die Tibeter davon, wenn vor allem ersteres Event nicht vor ihrer Haustür ausgetragen würde? Nix, denn kaum jemand würde sich nun mit ihrem Problem beschäftigen und ihre berechtigten Anliegen würden, wie zumeist auch bisher, kein großes Publikum finden.

    Fußball WM 20XX nach China und bis zum bitteren Ende austragen pls

  9. #9
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    Avatar von Gummibär
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    Zitat Zitat von MrYuRi Beitrag anzeigen
    Finde es klasse, dass sowohl die Olympischen Spiele als auch die WCG 09 in China stattfinden. Was hätten die Tibeter davon, wenn vor allem ersteres Event nicht vor ihrer Haustür ausgetragen würde? Nix, denn kaum jemand würde sich nun mit ihrem Problem beschäftigen und ihre berechtigten Anliegen würden, wie zumeist auch bisher, kein großes Publikum finden.
    ironie oder sarkasmus?

  10. #10
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    Avatar von MrYuRi
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    Das ist mein voller Ernst. Also weder noch.

  11. #11
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    Die Sicht der Sportler ist es, dass der Sport nix mit Politik zu tun hat / haben soll, so auch Namis.

    Aus politischer Sicht hingegen ist ein solches Event jedoch auf jeden Fall wichtig. Ob es nun wie im Beispiel '36 geschieht oder wie von MrYuri angesprochen um die Aufmerksamkeit der Welt auf die Problemzonen des Staates zu richten, steht auf einem ganz anderen Blatt und sollte auch dementsprechend diskutiert werden.

    Ich für meinen Teil hätte ernsthafte Bedenken als Qualifikant nach China zu reisen, bei den Dingen die man von dort mitbekommt...

  12. #12
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    Avatar von Gummibär
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    Zitat Zitat von MrYuRi Beitrag anzeigen
    Das ist mein voller Ernst. Also weder noch.
    finde es erbärmlich, wenn es einer solcher plattform bedarf um auf probleme in der weltgeinschaft / aufstrebender weltmacht aufmerksam zu machen.

    DESWEGEN. bietet diesem staat keine plattform einer präsentation. IGNORANZ ist die stärkste Waffe, die man einem solchem System entgegenwerfen kann. Probleme sollten ausserhalb eines solchen ereignissens diskutiert werden und nicht den grund dafür liefern. denn dann geht es in dem premedialemrummel, spätestens danach unter !
    Geändert von Gummibär (10.04.2008 um 00:56 Uhr)

  13. #13
    Arznei
    Avatar von Apothekenbier
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    Wenn man China aber ignoriert und sie machen lässt was sie wollen, wohin führt das dann?
    Zu mehr Freiheit für Tibet? ^^
    Also ich kann MrYuris Standpunkt schon ganz gut verstehen.

    Aber jegliche Diskussion steht Dank der Macht der Wirtschaft für uns einfach komplett außer Frage...

  14. #14
    Feldwebel
    Avatar von santa
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    Zitat Zitat von Gummibär Beitrag anzeigen
    aus den oplymp. Spielen `36 sollte doch jeder gelernt haben. auch du !

    mit jedem event mehr bietet man dieses regieme eine plattform sich zu präsentieren, fern ab jeglciher realität. nur aus dem bloßem gedadanken des fairenwettkampfes und er gleichberechtigung sollte man die hohe wachstumsrate und eypansionsmöglickeiten überbewerten ja gar in den vordergrunder einer argumentation stellen. denn dies beschränkt auch den menschen auf ein produkt der wirtschaft und desen systems vom angebot und nachfrage.
    "der nachkriegsgeschichte aus dem ersten weltkrieg sollte doch jeder gelernt haben. auch du!" Isolation und Konfrontation bringt gar nichts.
    Gibt es eine haltbare Theorie die besagt dass die olympischen Spiele 36 irgendeinen Einfluss auf die spätere Geschichte hatten?
    Die ganze Nachkriegspolitik der Amerikaner belegt hingegen dass die Isolierung und feindliche Haltung der restlichen Nationen Deutschland zum Nationalismus getrieben haben, und man diesen Fehler vermeiden wollte.

    "ur aus dem bloßem gedadanken des fairenwettkampfes und er gleichberechtigung sollte man die hohe wachstumsrate und eypansionsmöglickeiten überbewerten ja gar in den vordergrunder einer argumentation stellen."
    Den Satz verstehe ich nicht, und ich lehne mich soweit aus dem Fenster und behaupte er ergibt keinen Sinn.
    Und wenn du denkst Politik hat etwas in den Olympischen Spielen zu suchen, dann irrst du dich einfach. Und du kannst deinen Irrtum in der Charta des IOC nachlesen, und das Olympische Komitee wird dir deinen Irtumm bestätigen. Nach Gewohnheitsrecht könnte man darüber diskutieren Länder die sich im Kriegszustand befinden auszuschließen, aber mehr auch nicht.

    Und Yuri hat recht. Seit 1000 Jahren spricht niemand über Tibet, erst die Olympia in China hat das Thema in den Vordergrund gerückt.

    Es ist die Bevölkerung die das Problem ignoriert. Das hat nichts mit Macht der Wirtschaft zu tun. Helmut Kohl hatte damals noch Menschenrechtler dabei als er nach China war. Ein Schröder hatte nur noch Mercedes Benz Vertreter dabei. Und keine Grüne Partei hat irgendetwas gesagt, und wohl auch kein "Gummibär". Es war kein Druck der Öffentlichkeit vorhanden.
    Bei der nächsten Reise von Merkel wird aber vieleicht wieder ein Menschenrechtler in der Delegation dabei sein, wieso wohl? Weil die Wähler druck machen.
    Also erzähl mir nichts, ich kenne mich in dem Thema verdammt gut aus, genauso wie bei der WCG. Es ist billiger Populismus jetzt zu fordern dass eine WCG irgendetwas mit der Tibet Frage zu tun hat, und deswegen nicht nach Wuhan soll. Die Organisation erhebt in ihrer Erklärung selbst den Anspruch als Völkerverbindend zu wirken, und Jugendliche aus der ganzen Welt zusammenzubringen. Wenn, dann spricht es nach ihrem Anspruch absolut dafür wenn China und Tibet und Taiwan zusammen an einem WCG event teilnehmen. Es ist weder die Aufgabe der WCG dafür zu sorgen dass irgendwelche philosophischen Ansichten die wir der Welt als richtig vorschreiben durchgesetzt werden, noch soll sie als Instrument der Politik benutzt werden.
    Geändert von santa (10.04.2008 um 01:07 Uhr)

  15. #15
    Stabsunteroffizier
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    Zitat Zitat von santa Beitrag anzeigen
    Die ganze Nachkriegspolitik der Amerikaner belegt hingegen dass die Isolierung und feindliche Haltung der restlichen Nationen Deutschland zum Nationalismus getrieben haben, und man diesen Fehler vermeiden wollte.
    Da hast du im Geschichtsunterricht nicht aufgepasst, was auch nicht meine Aufgabe sein sollte dich darüber aufzuklären. Was jedoch fast zu halten ist, ist die Tatsache, dass politischer Protest oder Ignoranz wie auf den olympischen spielen während des KK passiert sind mehr Aufmerksamkeit erregen als irgendeine symbolischer Protest während der spiele.

    Zitat Zitat von santa Beitrag anzeigen

    Den Satz verstehe ich nicht, und ich lehne mich soweit aus dem Fenster und behaupte er ergibt keinen Sinn.
    Und wenn du denkst Politik hat etwas in den Olympischen Spielen zu suchen, dann irrst du dich einfach. Und du kannst deinen Irrtum in der Charta des IOC nachlesen, und das Olympische Komitee wird dir deinen Irtumm bestätigen. Nach Gewohnheitsrecht könnte man darüber diskutieren Länder die sich im Kriegszustand befinden auszuschließen, aber mehr auch nicht.
    Öffentliches Interesse ist hier der entscheidende Faktor. Es kann nicht sein, dass einem Staat, welcher sich nicht an die Menschenrechte etc. hält eine Plattform zu Selbstpräsentation zur Konsoliedirung innerhalb wie außerhalb geliefert wird. Das gilt für alle Ereignisse !

    Zitat Zitat von santa Beitrag anzeigen
    Helmut Kohl hatte damals noch Menschenrechtler dabei als er nach China war. Ein Schröder hatte nur Mercedes Benz Vertreter dabei. Und keine Grüne Partei hat irgendetwas gesagt, und wohl auch kein "Gummibär".
    Und wohl auch keinen luxemburgischen Staatsbürger irgendeiner anderer fernöstlichen Abstammung mit prochinesischen Meinungen

    Zitat Zitat von santa Beitrag anzeigen
    Also erzähl mir nichts, ich kenne mich in dem Thema verdammt gut aus, genauso wie bei der WCG. Es ist billiger Populismus jetzt zu fordern dass eine WCG irgendetwas mit der Tibet Frage zu tun hat, und deswegen nicht nach Wuhan soll.
    Falls dein Kleinhirn es noch nicht mitbekommen hat. ES GEHT NICHT NUR UM TIBET !

    Es geht vielmehr um einen Staat, der sich nur auf Grunde seiner Wirtschaftlichen Stärke Akzeptanz in der Weltgemeinschaft erkauft ! Selbst das ist noch zu viel ! Missbiligung Ignoranz, solche Kategorien sollte man ziehen. Denn in der heutigen globalisierten Welt ist China mehr auf Europa / Usa angewiesen als WIR aus SIE !!

  16. #16
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    Interessanter wäre es doch eh ob auf der WCG 2009 Taiwanesen dann mitspielen dürfen oder ob sie "zufällig" keine einreiseerlaubnis bekommen usw. ^^
    Ich bin das Endprodukt von 4.5 Milliarden Jahren Evolution. Wenn ich einen Job ohne Strom und ohne Internet hätte haben wollen, hätte ich auch in der Höhle bleiben können. Oder auf den Bäumen in besagtem Dschungel.

  17. #17
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    Ich finde, dass man wieder mehr Ladendieben die Hände abhacken sollte, damit das Thema mehr Medieninteresse und dadurch ein größeres Publikum erhält. Außerdem wäre es wohl gut, die nächste Olympiade dann im Iran auszutragen, um auch dort endlich mehr öffentlichen Druck zu erreichen.



    Es gibt genug Wege, die man nutzen kann, um gegen Probleme in dieser Welt vorzugehen. Die Verbrecher dieser Welt Großereignisse veranstalten zu lassen, nur damit sich mehr Leute für ihre Verbrechen interessieren, ist aber wohl eher einer der abwegigen.
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  18. #18
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    morgainelefay
    Zitat Zitat von Apokus Beitrag anzeigen
    Interessanter wäre es doch eh ob auf der WCG 2009 Taiwanesen dann mitspielen dürfen oder ob sie "zufällig" keine einreiseerlaubnis bekommen usw. ^^
    stimme ich dir zu.

    Was habe ich damit zu tun ob deine Vertreter deine Meinung vertreten und deinen Willen ausführen Gummibär.
    Du verlierst dich mal wieder in deiner Argumentation. Du schreibst doch selbst dass ich Luxemburger Staatsbürger bin. Mit welchem Recht protestiere ich, wenn ein Schröder den Willen der deutschen Wähler ausführt. Lachhaft.
    Und ich bin mir absolut sicher dass ich mehr von dem Thema weiß, und mich länger damit auseinandersetze, und aktiver darin bin als du.

    Und Geschichtsunterricht in der Grundschule ersetzen also wissenschaftliche Thesen oder gar Theorien.

    Und wie gesagt, du machst jetzt Sportpolitik, und schreibst dem IOC vor wie es sich zu organisieren hat, und ignorierst einfach mal 2000 Jahre Geschichte und Tradition, und Legitimation. Da die Vertreter ja alle die Macht und die Legitimation haben andere zu verurteilen und zu bestrafen kann es ja dann ab morgen losgehen und das IOC vertritt politische Meinungen und bestraft solche die nicht mit seiner Meinung übereinstimmen.


    Und du scheinst nicht zu begreifen wie sich politische Macht legitimiert, obwohl ich dir so schöne Beispiele liefere. Ein gewählter Politiker vertritt seine Wähler. Und ein Schröder hat seine Wähler vertreten wie Kohl, wie es eine Merkel tut, so daß in der nächsten Reise vieleicht Menschenrechtler dabei sind.
    Aber ohne diese Diskussion, die leider aufgrund von "Bild dir deine Meinung" informationen geführt wird, gäbe es diesen Wählerwillen nicht.
    Das hat wenig mit Wirtschaft zu tun. Wenn die Wähler sich für ein Thema einsetzen sind dem Politiker die nächsten Wahlen wichtiger als wirtschaftliche Interessen (solange sie nicht zu einem Staatsproblem werden).


    @FIX, Olympia hat weder Anspruch noch Legitimation öffentliches Interesse zu wecken. Sie vergeben die Spiele äusserst Transparent nach öffentlich zugänglichen Kriterien an die Kandidaten die es am meisten verdienen. Und die Kandidatur Pekings war besser, und hat die Spiele verdient. Ihr tut alle so als ob die einfach mal entscheiden können wohin die Spiele gehen, und dann aus dem Bauch raus Entscheidungen treffen, und neue Kriterien einfügen können wenn es ihnen beliebt. Ach, Menschenrechte gibt es auch neuerdings. 50 Jahre gibt es die schon, wow. Ok, dann ist das mal ein neues Kriterium.... Nein so läuft es nicht. Sollte der Iran denn mal als Mitglied des IOC akzeptiert werden, und eine valide Kandidatur einreichen wird sie berücksichtigt werden.

    Und es ist solchen Medien wie "Bild dir deine Meinung" zu verdanken dass eine Jahrtausend alte Tradition wie die olympischen Spiele, die den Frieden als Ziel haben, für etwas Missbraucht werden.


    Und deine Verurteilung als Verbrecher finde ich ja lustig. Mit welchem Recht verurteilst du irgendwen als Verbrecher? Also besser gesagt nach welchem Recht.
    Geändert von santa (10.04.2008 um 01:42 Uhr)

  19. #19
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    Zitat Zitat von santa Beitrag anzeigen
    stimme ich dir zu.

    Was habe ich damit zu tun ob deine Vertreter deine Meinung vertreten und deinen Willen ausführen Gummibär.
    Du verlierst dich mal wieder in deiner Argumentation. Du schreibst doch selbst dass ich Luxemburger Staatsbürger bin. Mit welchem Recht protestiere ich, wenn ein Schröder den Willen der deutschen Bevölkerung ausführt. Lachhaft.
    Und ich bin mir absolut sicher dass ich mehr von dem Thema weiß, und mich länger damit auseinandersetze, und aktiver darin bin als du.

    Und Geschichtsunterricht in der Grundschule ersetzen also wissenschaftliche Thesen oder gar Theorien.

    Und wie gesagt, du machst jetzt Sportpolitik, und schreibst dem IOC vor wie es sich zu organisieren hat, und ignorierst einfach mal 2000 Jahre Geschichte und Tradition, und Legitimation. Da die Vertreter ja alle die Macht und die Legitimation haben andere zu verurteilen und zu bestrafen kann es ja dann ab morgen losgehen.


    Und du scheinst nicht zu begreifen wie sich politische Macht legitimiert, obwohl ich die so schöne Beispiele liefere. Ein gewählter Politiker vertritt seine Wähler. Und ein Schröder hat seine Wähler vertreten wie Kohl, wie es eine Merkel tut, so daß in der nächsten Reise vieleicht Menschenrechtler dabei sind.
    Aber ohne diese Diskussion, die leider aufgrund von "Bild dir deine Meinung" informationen geführt wird, gäbe es diesen Wählerwillen nicht.

    1. Ich hatte Geschichte und Sozialwissenschaften / Politik im Abitur. Also erzähl mir nicht, dass du nur auf grund deiner Abstammung mehr Ahnung zu hab,en denkst. Dem ist definitiv nicht so, sonst würderst du dicht nicht so äußern.

    2. Wenn du dich mit dem Deutschem Wahlsystem auskennen würdest, würdest du verstehen, dass der Kanzler nicht vom Volk gewählt wird, und somit nicht DIREKT die interessen des Volkes repräsentiert und schon lange nicht den Interessen der Interlektuellen Schicht.

    3. Politische Repräsentanten handeln in der Heutigen Zeit längst nicht nach dem Interesse des Wählers. Viel mehr ist ihr Interesse das jeweilige Land bestmöglich in der aktuellen Weltsituation zu platzieren. Dass China als wirtschaftlich starker Markt momentan in einer position des Wählens zwischen den jeweiligen investorinteressenten und des desinteresses seine Macht definieren kann, macht es für die heimische Regierung auch unter dem druck der eigenen wirschtschaftslobby nicht einfacher. NUR WEIL SIE DEM DRUCK NACHGEBEN HEIßT ES NICHT, DASS ES MORALISCH KORREKT IST UND WIR ALS AUFGEKLÄRTEST VOLK FOLGEN SOLLTEN. Denk da mal drüber nach !

  20. #20
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    Zitat Zitat von Gummibär Beitrag anzeigen
    Da hast du im Geschichtsunterricht nicht aufgepasst, was auch nicht meine Aufgabe sein sollte dich darüber aufzuklären. Was jedoch fast zu halten ist, ist die Tatsache, dass politischer Protest oder Ignoranz wie auf den olympischen spielen während des KK passiert sind mehr Aufmerksamkeit erregen als irgendeine symbolischer Protest während der spiele.
    Der Olympia-Boykott, mit dem man gegen den damaligen Afghanistan-Feldzug der Sowjetunion protestieren wollte, war falsch. Er hatte keinerlei Wirkung. Das Ergebnis war, dass einfach weitergebombt wurde. Und es wurden viele Sportler um ein Ereignis gebracht, auf das sie teilweise vielleicht ihr Leben lang hingefiebert und hingearbeitet hatten. Der Sport sollte frei sein und nicht von der Politik missbraucht werden.

    Zitat Zitat von Gummibär Beitrag anzeigen
    Öffentliches Interesse ist hier der entscheidende Faktor. Es kann nicht sein, dass einem Staat, welcher sich nicht an die Menschenrechte etc. hält eine Plattform zu Selbstpräsentation zur Konsoliedirung innerhalb wie außerhalb geliefert wird. Das gilt für alle Ereignisse !
    Natürlich ist öffentliches Interesse ein entscheidender Faktor. Aus meiner Sicht sind die Olympischen Spiele eine Plattform für die Tibeter und für die Chinesen. Beide Seiten haben die Möglichkeit, auf ihre Belange hinzuweisen. Ich finde es richtig klasse, und das ist mein voller Ernst, dass sehr viele Menschen für Tibet demonstrieren, dass viele Menschen, darunter viele Politiker, auch offen einen Boykott fordern. Wobei gerade bei den Vertretern der Politik wohl auch Hintergedanken wie das eigene Profil oder das Zuspitzen der Diskussion eine Rolle spielen dürften.

    Und mal losgelöst von all den Problemen, die es in China gibt, wurde dort auch eine ganze Menge geleistet. Ganz egal ob einem das Regime dort gefällt oder nicht, sie haben China zu Stabilität und wachsendem Wohlstand verholfen. Es gilt in China 1,3 Mrd Menschen zu ernähren, und du kannst fest davon ausgehen, dass nach den Methoden Jelzin oder Gorbatschow in dortigem Land Chaos ausgebrochen wäre. China hat also auch das volle Recht mit Stolz auf diese Leistungen hinzuweisen.

    Zitat Zitat von Gummibär Beitrag anzeigen
    Falls dein Kleinhirn es noch nicht mitbekommen hat. ES GEHT NICHT NUR UM TIBET !

    Es geht vielmehr um einen Staat, der sich nur auf Grunde seiner Wirtschaftlichen Stärke Akzeptanz in der Weltgemeinschaft erkauft ! Selbst das ist noch zu viel ! Missbiligung Ignoranz, solche Kategorien sollte man ziehen. Denn in der heutigen globalisierten Welt ist China mehr auf Europa / Usa angewiesen als WIR aus SIE !!
    Wenn wir China isolieren würden, so wie du es vorschlägst, würde das genauso wenig bringen wie ein Olympia-Boykott. Im Gegenteil, es hätte fatale Folgen. Man kann eine solche Großmacht nicht einfach ignorieren, schon gar nicht in einer globalen Welt. Wir können sie genauso wenig ignorieren wie die Araber oder viele afrikanische Staaten. Dass man nicht einfach den Schalter umlegen kann, um Veränderungen zu erreichen, sieht man ja auch im Irak. Demokratie, Menschenrechte, unsere Werte, kann man nicht einfach verordnen und jemandem aufzwingen. Es wird einen sehr langen Prozess benötigen und vor allem auch viele Anstrengungen innerhalb solcher Länder erfordern, damit es zu positiven Veränderungen kommt.

    Zitat Zitat von Gummibär Beitrag anzeigen
    3. Politische Repräsentanten handeln in der Heutigen Zeit längst nicht nach dem Interesse des Wählers. Viel mehr ist ihr Interesse das jeweilige Land bestmöglich in der aktuellen Weltsituation zu platzieren. Dass China als wirtschaftlich starker Markt momentan in einer position des Wählens zwischen jeweiligen investorinteressenten seine Macht definieren kann, macht es für die heimische Regierung auch unter dem druck der eigenen wirschtschaftslobby nicht einfacher. NUR WEIL SIE DEM DRUCK NACHGEBEN HEIßT ES NICHT, DASS ES MORALISCH KORREKT IST UND WIR ALS AUFGEKLÄRTEST VOLK FOLGEN SOLLTEN. Denk da mal drüber nach !
    Wenn die Politik immer dem "Willen des Volkes" folgen würde, das aus deiner Sicht auch noch aufgeklärt ist, hätten wir glaube ich nun eine Gesellschaft, in der ich nicht mehr leben wollte. Aber das ist wohl wieder nen Thema für sich.

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