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Vergessen im Internet

Eine Diskussion über Vergessen im Internet im Forum OFF-Topic. Teil des Off Topic-Bereichs; Zitat von MacBeth na ja die unterschrift ist dem zusteller doch wayne ich frag mich eher wie das mit der ...

  1. #41
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    Zitat Zitat von MacBeth Beitrag anzeigen
    na ja die unterschrift ist dem zusteller doch wayne
    ich frag mich eher wie das mit der fakeadresse möglich ist. gibs keine verifizierung ob der name auf die adresse passt?
    Darum sag ich ja "Lieferadresse" als Fake Adresse angeben.
    Die Rechnungsadresse wird ggfs abgeglichen und ist richtig, also wird davon ausgegangen das auch die Lieferadresse richtig ist.

    Zitat Zitat von Talatavi Beitrag anzeigen
    Also noch ist es in Deutschland so, dass einem der Warenkreditbetrug nachgewiesen werden muss und nicht umgekehrt, dass ich meine Unschuld beweisen muss.
    Selbiges gilt auch für die zivilrechtliche Forderung auf Bezahlung der Rechnung... wenn Inkasso und Co. schreibt bekommen die einmal 'ne schriftliche Verweigerung und das war's.
    Logo habe ich dann den Ärger, dass ich unschuldig beim Versandhandel auf deren "Black List" für Käufe auf Rechnung lande aber es gibt ja noch soooo viele Möglichkeiten zu bezahlen.
    btw ist der Versandhandel auch schon im 21. Jahrhundert angekommen und hat eine Vielzahl von Kontrollmechanismen um sich vor Betrügern zu schützen, leider noch nicht komplett erfolgreich.

    Trotzdem ist es wichtig und richtig sensible Daten von sich selber geheim zu halten, das fängt z.B. schon damit an, dass ich beim Bezahlen mit EC-Karte den Kassenbon (wo meine Karten-/Kontodaten draufstehen) nicht achtlos beim Aldi in die Tonne kloppe, sondern das Ding mitnehme und @Home häcksel.
    Nichts anderes als den Ärger hab ich genannt, das Problem mit dem "Beweisen" ist allerdings erstmal das der Versender sagt "Du hast bestellt, Rechnung und Ware erhalten wie wir hier mit Unterschrift belegen können und nicht bezahlt". Die Fakten liegen da erstmal auf seiten des Versandhauses, das du "relativ" schnell wohl beweisen kannst dases nicht bei dir angekommen ist ok, allerdings hast du dafür auch erstmal Stress an der Backe.

    Bzw das bezahlen mit der EC-Karte ansich ist eh schon gefährlich genug. Manipulierbare Lesegeräte, aufwendig ablesbare "Strahlung" der EC Geräte anhand derer man die Überweisungen zurückverfolgen kann usw.. da is der Kassenbon nur ein weiterer Punkt der gefährlich ist.

  2. #42
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    Am 13. April findet in Berlin die Auftaktveranstaltung für den Wettbewerb teil. Wer sich für diese interessiert, kann sich gerne (bis Fr.) bei mir melden. Es gibt auch etwas zu essen. Nähere Informationen zur Auftaktveranstaltung unter diesem Link.

    Update: Der Wettbewerb wurde nunmehr gestartet. Alle Informationen unter http://www.vergessen-im-internet.de - es sind mehrere Preisgelder in Höhe von 5.000,- EUR ausgelobt, vielleicht fällt ja jemandem etwas gutes ein

    Zitat Zitat von BMI
    Bundesinnenministerium startet Ideenwettbewerb zum „Vergessen im Internet“

    Gemeinsam mit der Deutschen Akademie der Technikwissenschaften hat das Bundesministerium des Innern heute einen Ideenwettbewerb zum „Vergessen im Internet“ gestartet. In der Auftaktveranstaltung in der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften wurden die Inhalte des Wettbewerbs erläutert und die begleitende Internet-Plattform freigeschaltet (www.vergessen-im-internet.de). Der Wettbewerb richtet sich an Privatperso-nen, Wissenschaft und Unternehmen gleichermaßen. Besonders Schülerinnen und Schüler sowie Studierende aller Fachrichtungen sind herzlich zur Teilnah-me eingeladen.

    „Ob wir das Nichtvergessen im Internet als Segen oder Fluch begreifen, hängt vom jeweiligen Sachverhalt und der Perspektive ab“, sagte die Beauftragte der Bundesregierung für die Informationstechnik, Frau Staatssekretärin Cornelia Rogall-Grothe. „Das kollektive und für jedermann zugängliche Internet-Gedächtnis bietet viele Vorteile und Chancen. Für den Einzelnen kann die dauerhafte Dokumentation jedoch im Einzelfall zu einem ernsten Problem werden.“

    Ziel des Ideenwettbewerbs ist es, zum einen die vielfältigen Chancen und Ge-fahren zu beschreiben, die mit der allgegenwärtigen Verfügbarkeit von Infor-mationen im Internet verbunden sind. Zum anderen dient der Wettbewerb da-zu, nach gesellschaftlichen, rechtlichen und technischen Lösungen für Prob-lemstellungen zu suchen.

    Nach den Worten von Henning Kagermann, Präsident der Deutschen Akade-mie der Technikwissenschaften, bietet der Wettbewerb die Chance für neue Ansätze in einer hoch aktuellen und notwendigen Diskussion: „Ob Buchdruck oder elektronische Datensicherung: Speichermedien sind auch Kulturtechniken, und im Zeit-alter des Internets wird das Löschen von Daten zu einer komplexen Aufgabe. Wie finden wir zu einem angemessenen, also die Technik intelligent nutzenden Umgang mit einem Me-dium, welches das Vergessen verlernt hat? Der Ideenwettbewerb gemeinsam mit dem Innen-ministerium setzt auf die entscheidende Ressource, die uns als Antwort auf diese Frage zur Verfügung steht – die menschliche Kreativität.“

    Der Ideenwettbewerb gliedert sich in drei Kategorien. Die erste Kategorie lau-tet „Bewusstsein schärfen“. In Plakaten, Videos und Kurztexten soll darauf hingewiesen werden, was es bedeuten kann, dass das Internet nicht vergisst. Das Bundesinnenministerium wünschte sich hier insbesondere von jungen Teilnehmern, von Schülerinnen und Schülern, kreative Wettbewerbsbeiträge.

    In der zweiten Kategorie geht es um „Umgangsformen und Regeln“. Hier werden vor allem Wissenschaftler und Studierende aus dem Bereich der Sozial-, Geistes- und Rechtswissenschaften angesprochen. Es gibt bereits erste Ansätze, die von der „digitalen Abstinenz“ über Datenschutz und Informati-onsmanagement bis hin zur kognitiven Anpassung reichen. Die Bandbreite möglicher Lösungen ist damit aber noch lange nicht erschöpft.

    Die dritte Kategorie des Ideenwettbewerbs beschäftigt sich mit technischen Lösungen des „Verschwindenlassens“ von Informationen im Internet. Die Su-che nach solchen technischen Lösungen wurde vielfach mit dem plastischen Bild des digitalen Radiergummis veranschaulicht. Technische Lösungen sollten sich jedoch nicht auf die Umsetzung dieses Bildes versteifen. Hier ist Erfinder-geist gefragt.
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