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studium

Eine Diskussion über studium im Forum OFF-Topic. Teil des Off Topic-Bereichs; besonders, wenn man ned betroffen is......

  1. #41
    Schrödingers Katze
    Avatar von Springmaus
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    besonders, wenn man ned betroffen is...
    cya

  2. #42
    1.) Du bist nicht betroffen, da das Erststudium weiterhin gebührenfrei ist.
    2.) Wenn es kommt, dann bin auch ich betroffen. Ba-Wü ist schließlich auch dabei und bezieht dabei alle Hochschulen im Bundesland ein.

    Andernfalls musst du näher ausführen, was du meinst?

  3. #43
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    Avatar von baboon
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    Bei uns gibts die Studiengebühren schon seit Jahren. Belaufen sich auf ca. 360€ pro Semester. Verbessert hat sich dadurch nichts, die Studenten sind nur ärmer als vorher, das wars.
    Wir haben uns allerdings damit abgefunden und ich sag mal bei euch wird das ähnlich verlaufen

  4. #44
    Schrödingers Katze
    Avatar von Springmaus
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    eher interessant WEN ich meine....

    für leute mit zuviel freizeit: http://unser.baumwipfel.de/

    dresden gegen studiengebühren!

    naja sieht aber irgendwie nach KO in der ersten runde aus...

    ma schaun...

    btw: die 500-2000 öcken hab ich mir ned aus den fingern gesaugt, sondern es wurde in der "ad rem" unserer studi-zeitung ein CDU politiker zitiert...
    Geändert von Springmaus (08.06.2005 um 22:58 Uhr)
    cya

  5. #45
    Seit Jahren? Gibts da eine genaue Zahl, ein Anfangsdatum? Hat sich nur an deiner HS nichts getan? Ist diese Meinung objektiv belegbar oder subjektiv entschieden?
    Wo ist das?

    Sorry, aber mit solchen Aussagen kann ich nichts anfangen!

    Edit: Die oben aufgeführten Daten sprechen eine andere Sprache (leider wieder ohne Beweis. Sorry Mausi, aber da lasse ich nicht locker

  6. #46
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    Avatar von Majorsnake
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    Zitat Zitat von stefros
    Yep bin demnäxt auch Student und in Hamburg wird das wohl auch eingeführt bzw. ist schon beschlossen...

    Also 1k im Jahr nur mal eben so nebenbei hinzulegen ist schon recht heftig, vor allem als Student wo man sowieso nie Geld über hat...

    So kommen wir langsam zu amerikanischen Verhältnissen dass die Eltern für das Studium ihrer Kinder von Geburt an sparen müssen, aber uns die es jetzt schlagartig trifft und die nicht von Geburt an drauf sparen konnten hilft das eigentlich recht wenig von daher find ich das vollkommen unangebracht und werd nur im Notfall studieren-.-

    yep seh ich genauso
    vor allem find ich dann immer das Argument der Azubis dann immer geil "Och hört doch auf zu meckern, wir haben ja sooooo ein hartes Leben", das geht mir dann immer richtig aufn Sack. Sry aber wo lebt ihr ? Klar hinterher werden die Studenten mehr verdienen aber wie will man denn noch studieren, wenn man direkt von der Uni in nen Nebenjob rennt und dann abends von 8 - 12 noch Zeit fürs Lernen hat. Is definitiv der falsche Weg und mir tun alle Leute leid, die sich's nich leisten können, weil damit nur Bildung blockiert wird.


    Recht auf Bildung - Pah das ich nich lache !
    Schöner User, nur leider ist dein Gemächt erneut zu groß.
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  7. #47
    Schrödingers Katze
    Avatar von Springmaus
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    http://www.sz-online.de/ad-rem/

    leider ist der artikel hier extrem gekürzt, sodass die entsprechende textstelle ned drin is :/

    nur die hackfresse von dem studenten :/

    kommentare zu sachsens regelung :
    http://renephoenix.de/index.php?bid=582

    naja vielleicht scanne ich den ad-rem artikel mal ein...
    cya

  8. #48
    Death Note
    Avatar von Majorsnake
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    @ Spring:
    steht ja aus sz-online, is das maybe auch in der Süddeutschen gewesen?
    Weil wir die abonniert haben, ich schau nachher mal nach!
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  9. #49
    Schrödingers Katze
    Avatar von Springmaus
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    nee ad rem is die sächsische studentenzeitschrift... sprich die wirste eher in chemnitz und dresden bekommen... und die gibts auch ned standardmäßig zur SZ dazu
    cya

  10. #50
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    Avatar von baboon
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    @Admi:
    Die gibts bei uns seit 2000 und ich hab keine Ahnung was ein HS sein soll und ich komme aus Österreich
    Ich hab viele Bekannte, Verwandte die studieren und die habenh auch schon vor den Studiengebühren studiert und von denen weiß ich, dass sich dadurch nichts geändert hat.

  11. #51
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    Avatar von anunknownperson
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    so freund admi
    1. wie hat ein "zielgerichtetes" (bezieht sich bei dir immer auf den arbeitsmarkt das einzige für dich akzeptable ziel ist ein außeruniversitäres und außerwissenschaftliches - die universität die wissenschaft werden zu reinen mitteln zu anderen zwecken erniedrigt) studium für physiker (richtige theoretische grundlagenphysik zum beispiel - kein unkreatives ingenieurtum) mathematiker philosophen philologen auszusehen?
    2. mammon ist überhaupt keine grundlage sondern eine reine abstraktion stücke von papier oder metall ohne jeden eigenwert die lebensgrundlage sind die arbeit von realen menschen und die wertschöpfung die sie betreiben
    3. die universität alter tage ist für mich die von humboldt erschaffene autonome universität der freiraum innerhalb der gesellschaft wo zweckfrei die wahrheit gesucht wird und der staat die finanzielle unabhängigkeit sichert
    4. es geht nicht darum schnell das studium durchzureißen um möglichst bald einen titel auf seine visitenkarte drucken zu können und bei mckinsey eine überbezahlte idiotenstelle anzunehmen sondern den ganzen kursum durchzuschmarutzen hier und da blicke in andere disziplinen zu werfen und einen weg zu durchaus umfassender bildung zu finden
    5. ich habe nichts gegen deine vorschläge es mag viele leute geben denen das liegt darum sollte man stärker scheiden zwischen orten der wissenschaft und bildung vulgo universität und solchen der reinen ausbildung also fachhochschulen wo juristen betriebswirtschaftler (du siehst ich vermeide deinen terminus wirtschaftswissenschaftler du kannst dir wohl denken warum) ingenieure etc etc von der stange und nach den bedürfnissen der freien wirtschaft produziert werden
    The Feynman Problem-Solving Algorithm:
    (1) write down the problem;
    (2) think very hard;
    (3) write down the answer.

  12. #52
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    @Springmaus

    Ich widerspreche mich doch nicht. Ich habe vorgeschlagen, wie man das mit den "Gebühren" lösen könnte. Eben durch Dienste an der Uni wie z. B. Kantinendienst. Uni würde das mit in den anfallenden Gebühren einrechnen und abziehen. Doppelter positiver Effekt entsteht. Uni selber hat weniger Kosten für "Stammpersonal" und der Student weniger Studiengebühren.

    Und meine Studiengebühren empfinde ich als zu hoch, obwohl ich arbeite. Aber ich arbeite ja net an der Uni bzw. gibt es das Model ja gar nicht. Und für einen normalen Studenten sind logischerweise die Aufwendungen um so höher, wenn er denn nicht von den Eltern unterstützt wird.

  13. #53
    SZ - kann neben Süddeutsche Zeitung auch Sächsische Zeitung bedeuten

    @baboon
    Wenn ich alles für richtig halten würde, was ich mal aus Österreich gehört habe, dann ...
    Tut mir Leid, aber ohne direkten Bezug und vom bloßen Hören Sagen würde ich auf nichts schließen.

    @unknownperson
    Das "Freund" kannst du dir sparen!

    1. wie hat ein "zielgerichtetes" studium für physiker mathematiker philosophen philologen auszusehen?
    Ziel ist die Erreichung des Grades. Der Studienplan enthält die Regelstudienzeit. Und wer darüber hinausgeht wird dafür halt bezahlen müssen, weil sein Ist nicht dem Soll entspricht.

    "unkreatives ingenieurtum" - Und dieser Ausspruch ist wohl ziehmlich daneben.

    2. mammon ist überhaupt keine grundlage sondern eine reine abstraktion stücke von papier oder metall ohne jeden eigenwert die lebensgrundlage sind die arbeit von realen menschen und die wertschöpfung die sie betreiben
    Dann geh mal an irgendeine Kasse und beglücke die Verkäuferin mit deiner Wertschöpfung Das nächste was du sehen wirst, ist ein grün-weißes Auto.
    Die Menschheit hat nicht umsonst ein Wertmittel namens Geld entwickelt. Nur dadurch läßt sich ein sinnvolles Wirtschaftssystem aufbauen. Ein Naturaltauschsystem, wie man es aus deinem Beitrag ersehen könnte, haben wir bereits vor einigen Jahrhunderten überholt.

    3. die universität alter tage ist für mich die von humboldt erschaffene autonome universität der freiraum innerhalb der gesellschaft wo zweckfrei die wahrheit gesucht wird und der staat die finanzielle unabhängigkeit sichert
    Dann wirst du ja auch wissen, welche Klientel bevorzugt an der Humboldtschen Uni studiert hat. Das waren hauptsächlich die Kinder reicher Adliger, Händler, Frühindustrielle. Das die keinen Drang hatten, fertig zu werden ist ja relativ leicht nachvollziehbar. Autonom ist niemand. Jede Institution ist abhängig von Stiftern, Sponsoren oder Beiträgen. Die Professoren und die Uniausstattung kommen ja nicht aus dem Tacka-Tucka-Land, sondern werden honoriert und hergestellt und müssen bezahlt werden.

    Derzeit bezahlen aber alle Steuerzahler das Studium, auch wenn sie selbst nie einen Gewinn daraus ziehen können. Ist das gerecht???

    4. es geht nicht darum schnell das studium durchzureißen um möglichst bald einen titel auf seine visitenkarte drucken zu können und bei mckinsey eine überbezahlte idiotenstelle anzunehmen sondern den ganzen kursum durchzuschmarutzen hier und da blicke in andere disziplinen zu werfen und einen weg zu durchaus umfassender bildung zu finden
    Mit jedem weiteren Semester liegt ihr dem Staat und damit jedem Steuerzahler weiter auf der Tasche. Ich finde es mehr als gerecht, dass solche Langzeitstudenten zur Kasse gebeten werden. Deine umfassende Allgemeinbildung in anderen Kategorien kannst du dir jederzeit zu Hause oder an einer VHS selbst beibringen, ohne dabei andere indirekt belasten zu müssen.

    5. ich habe nichts gegen deine vorschläge es mag viele leute geben denen das liegt darum sollte man stärker scheiden zwischen orten der wissenschaft und bildung vulgo universität und solchen der reinen ausbildung also fachhochschulen wo juristen betriebswirtschaftler (du siehst ich vermeide deinen terminus wirtschaftswissenschaftler du kannst dir wohl denken warum) ingenieure etc etc von der stange und nach den bedürfnissen der freien wirtschaft produziert werden
    Der Unterschied zwischen Fachhochschulen und Universitäten liegt hauptsächlich in 2 Punkten. Die Dauer des Studiums und der Anteil der Praxiszeiten. Wer einen Hochschulgrad erreicht hat, der kann auch wissenschaftlich arbeiten. Daher könne Betriebswirtschaftler durchaus auch Wirtschaftswissenschaftler sein. Die Hochschulen sind dazu da, der Wirtschaft ihre zukünfitgen hochqualifizierten Arbeitskräfte auszubilden. Nicht mehr und nicht weniger. Freie, unabhängige Wissenschaftler gibt es faktisch gar nicht.
    Diese Vorstellung ist imaginär. Nenn mir mal 5 Wissenschaftler (so wie du sie dir vorstellst), die in keinem Abhängigkeitsverhältnis zu Staat oder Wirtschaft stehen.
    Geändert von -Admi- (09.06.2005 um 12:26 Uhr)

  14. #54
    asozialist
    Avatar von anunknownperson
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    verehrter herr admi (ich bitte um verzeihung, wenn ich mich im folgenden der traditionellen deutschen interpunktion bedienen muss)
    Zitat Zitat von -Admi-
    Ziel ist die Erreichung des Grades. Der Studienplan enthält die Regelstudienzeit. Und wer darüber hinausgeht wird dafür halt bezahlen müssen, weil sein Ist nicht dem Soll entspricht.
    inhalte sind also vollkommen unwichtig. wenn das so einfach ist, dann schlage ich folgende billige lösung vor: man schenke jedem den titel seiner wahl!

    "unkreatives ingenieurtum" - Und dieser Ausspruch ist wohl ziehmlich daneben.
    naja - ingenieure haben noch nie unser weltbild grundstürzend verändert; sie sind gut im anwenden von erkenntnissen und theorien aber schaffen keine neuen, also trifft meine kennzeichnung schon zu.
    dennoch sind mir ingenieure immer noch ein vielfaches sympathischer als juristen und ökonomen.


    Dann geh mal an irgendeine Kasse und beglücke die Verkäuferin mit deiner Wertschöpfung Das nächste was du sehen wirst, ist ein grün-weißes Auto.
    Die Menschheit hat nicht umsonst ein Wertmittel namens Geld entwickelt. Nur dadurch läßt sich ein sinnvolles Wirtschaftssystem aufbauen. Ein Naturaltauschsystem, wie man es aus deinem Beitrag ersehen könnte, haben wir bereits vor einigen Jahrhunderten überholt.
    das einzige, was ich deinem beitrag entnehme, ist dass du mich entweder nicht verstanden hast oder ganz bewusst meine aussage verdrehst. für ersteres kommst du mir nicht dumm genug vo, ich muss also eine böse absicht unterstellen.
    kein wirtschaftssystem ist auf geld aufgebaut. geld ist nur (zumindest auf dem heutigen entwicklungsstande der menschheit) die höchste wertabstraktion. geld kann nichts, menschen können alles. mit geld allein kannst du keinen wasserhahn in eine wüste zaubern. das geht nur, wenn menschen deinem geld vertrauen und sich durch es zu den nötigen taten bewegen lassen.
    der teufel soll mich holen, wenn ich je naturalientausch propagiert haben sollte. du kannst mir aber gern die entsprechende passage in meiner aussage von gestern zeigen.
    Dann wirst du ja auch wissen, welche Klientel bevorzugt an der Humboldtschen Uni studiert hat. Das waren hauptsächlich die Kinder reicher Adliger, Händler, Frühindustrielle.
    stimmt nicht, noch existiert ja die humboldtische universität, wenngleich sie auch in ihren letzten zügen zu liegen scheint.
    Autonom ist niemand. Jede Institution ist abhängig von Stiftern, Sponsoren oder Beiträgen. Die Professoren und die Uniausstattung kommen ja nicht aus dem Tacka-Tucka-Land, sondern werden honoriert und hergestellt und müssen bezahlt werden.
    Derzeit bezahlen aber alle Steuerzahler das Studium, auch wenn sie selbst nie einen Gewinn daraus ziehen können. Ist das gerecht???
    ja. natürlich, das sage ich doch. die autonomie der wissenschaft hat der staat zu gewährleisten, das ist eine der ursachen, warum es ihn gibt.
    der steuerzahler muss das leisten, weil er in einem zivilisierten lande lebt und nicht in burundi. kann er wissen, welcher arbeitersohn, der mit teuren studiengebühren dazu nie eine chance erhielte, morgen relativitäts- und quantentheorie in einklang bringt oder gleich beide widerlegt? wer nicht an den intrinsischen wert der wissenschaft glaubt, kann sowas wohl nicht nachvollziehen.
    überhaupt ist deine frage schon falsch gestellt. ist es gerecht, dass nichtmotorisierte steuerzahler den straßenbau mitfinanzieren? ist es gerecht, dass geld von kinderlosen für lehrergehälter ausgegeben wird?
    wer solche fragen stellt, sollte gleich konsequent sein und sagen: jawoll, für die auflösung von solidargemeinschaft, staat und dem ganzen firlefanz. jeder sei sich selbst wieder der nächste. wer sich keinen hauslehrer leisten kann, der bleibe dumm. wer sich keine villa mit fünfmeterhoher mauer drumherum und zehn wachposten mit mpi im anschlag leisten kann, der verdient es nicht anders, als im schlaf gemeuchelt zu werden...



    Mit jedem weiteren Semester liegt ihr dem Staat und damit jedem Steuerzahler weiter auf der Tasche. Ich finde es mehr als gerecht, dass solche Langzeitstudenten zur Kasse gebeten werden. Deine umfassende Allgemeinbildung in anderen Kategorien kannst du dir jederzeit zu Hause oder an einer VHS selbst beibringen, ohne dabei andere indirekt belasten zu müssen.
    umfassende allgemeinbildung sollte man schon haben, wenn man das abiturzeugnis überreicht bekommt. davon rede ich nicht. ich meine umfangreiche kenntnisse in seinem fach kombiniert mit der fähigkeit, auch mal über den tellerrand zu sehen.



    Die Hochschulen sind dazu da, der Wirtschaft ihre zukünfitgen hochqualifizierten Arbeitskräfte auszubilden. Nicht mehr und nicht weniger.
    diesem irrglauben hängen viele an. so war das aber nie gedacht. warum kümmert sich die wirtschaft eigentlich nicht selbst um ihren nachwuchs? die kapitalisten wollen möglichst keine steuern zahlen usw., aber die staatlichen hochschulen dürfen ihnen gerne kostenfrei nachschub produzieren.
    nochmal die frage: was fängt die große göttin wirtschaft mit einem theoretischen physiker, einem mathematiker, mit philosophen oder philologen an?

    Freie, unabhängige Wissenschaftler gibt es faktisch gar nicht.
    doch. die, die im "abhängigkeitsverhältnis" zum staat stehen. in der verfassung ist nämlich die freiheit der wissenschaft garantiert.
    The Feynman Problem-Solving Algorithm:
    (1) write down the problem;
    (2) think very hard;
    (3) write down the answer.

  15. #55
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    Avatar von stefros
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    Diese Entwicklung halte ich auch für sehr bedenklich, daß heutzutage die Universitäten viel mehr als Kaderschmieden für die zukünftigen Führungskräfte der deutschen (oder auch fremdländischen) Wirtschaft dienen, die Wirtschaft selbst sich aber daran möglichst wenig beteiligt.

    Dafür wurden die Unis ursprünglich definitiv nicht gegründet, viel mehr sollten sie sich der Wissenschaft widmen und sich auf die Forschung konzentrieren, bzw. ihre Schüler so auszubilden, daß diese fähig sind selbstständig zu denken und zu forschen und natürlich auch über ein bestimmtes Fachwissen verfügen.

    Wenn die Wirtschaft jetzt Produktionsstätten für "Manager" braucht soll sie sich diese gefälligst selbst bauen und bezahlen.

    Aber heutzutage hängt ja davon die Wichtigkeit des "Wirtschaftsstandorts Deutschland" ab wobei wir es uns vermutlich wirtschaftlich nicht leisen können nicht alles auf die Wirtschaft auszurichten...

  16. #56
    Schrödingers Katze
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    es ist einfach unrealistisch sowas zu fordern...

    man kann heutezutage nichts mehr im alleingang schaffen... man braucht also mindestens eine staatliche forschungseinrichtung, eine universität mit der benötigten ausstattung oder idealerweise eine forschungsabteilung in der industrie oder alternativ ein kommerziell arbeitendes institut, wie bspw die max-planck institute, die vom verkauf ihrer forschungen/-ergebnisse leben (zuzüglich der förderung durch staat etc)

    die zeiten, wo man als einzelner mathematiker/physiker o.ä. noch entdeckungen machen kann, sind vorbei...

    außerdem muss man auch von etwas leben... und wenn man die gehälter von staatlichen/universitätseinrichtungen mit denen in der wirtschaft vergleicht, kann man nur zu einem schluss kommen: in der wirtschaft hat man die besseren möglichkeiten, arbeitsbedingungen, aufstiegschancen und das extrem viel bessere gehalt...

    wen wundert es da, wenn ein junger medizinabsolvent lieber in einem pharmaunternehmen, statt im örtlichen krankenhaus arbeiten will?

    oder ingeneuere lieber in renomierte konzerne abwandern, statt sich mit popligen forschungen an ihrer hochschule zu belasten?


    also die annahme, dass die hochschulen fast nur für die wirtschaft ausbilden, entspricht schon der wahrheit... jeder professor wird das bestätigen, dass die freie wirtschaft einfach die bessere alternative ist...

    @unknown: mathematiker sind durchaus wichtig für die wirtschaft... denn ohne mathematische modellierungen sind keine großen projekte umsetzbar...

    physiker sind auch ein unersetzbarer bestandteil der F&E denn ohne grundlagenforschung gehts halt nicht...

    wobei ich mich immerwieder wundere, wie schlecht physiker im bereich physik (zumindest bei uns) ausgebildet werden...
    cya

  17. #57
    Interessant ist, dass die Diskussion Punkte zu Tage fördert, auf die sich ein Eingehen lohnen würde, die aber zu weit abschweifen.

    verehrter herr admi (ich bitte um verzeihung, wenn ich mich im folgenden der traditionellen deutschen interpunktion bedienen muss)
    Na bitte, ist doch schonmal ein guter Anfang, so schwer wars doch gar nicht

    inhalte sind also vollkommen unwichtig. wenn das so einfach ist, dann schlage ich folgende billige lösung vor: man schenke jedem den titel seiner wahl!
    Ich habe mit keinem Wort erwähnt, das Inhalte unwichtig wären.
    Die Regelstudienzeit ist ausreichend genug, um Inhalte umfassend vermitteln zu können. Die Titelschenkung ist aber schon längst normal. Honorarprofessoren und Ehrenprofessuren (h.c.) sind weit verbreitet und nicht ungewöhnlich.

    "unkreatives ingenieurtum" - Und dieser Ausspruch ist wohl ziehmlich daneben.
    naja - ingenieure haben noch nie unser weltbild grundstürzend verändert; sie sind gut im anwenden von erkenntnissen und theorien aber schaffen keine neuen, also trifft meine kennzeichnung schon zu.
    dennoch sind mir ingenieure immer noch ein vielfaches sympathischer als juristen und ökonomen.
    Oh doch, dass haben sie. Ohne diese Gruppe, würde es weder Autos, noch Radios, noch sichere Häuser oder kilometerlange Brücken geben. Die Grundlagenforschung mag den Anfang dieser Kette bilden, ist aber allein für sich nicht handlungsfähig, da man von trockenen Formeln nicht leben kann. Erst die marktreife Weiterentwicklung der theoretischen Grundlagen bringt der Menschheit die positiven externen Effekte, die sie von der Wissenschaft erwartet.
    Übrigens sind wir alle Anwender von Erkenntnissen. Schließlich kommt man nicht als allwissendes Individuum zur Welt.

    Das einzige, was ich deinem beitrag entnehme, ist dass du mich entweder nicht verstanden hast oder ganz bewusst meine aussage verdrehst. für ersteres kommst du mir nicht dumm genug vo, ich muss also eine böse absicht unterstellen.
    kein wirtschaftssystem ist auf geld aufgebaut. geld ist nur (zumindest auf dem heutigen entwicklungsstande der menschheit) die höchste wertabstraktion. geld kann nichts, menschen können alles. mit geld allein kannst du keinen wasserhahn in eine wüste zaubern. das geht nur, wenn menschen deinem geld vertrauen und sich durch es zu den nötigen taten bewegen lassen.
    der teufel soll mich holen, wenn ich je naturalientausch propagiert haben sollte. du kannst mir aber gern die entsprechende passage in meiner aussage von gestern zeigen.
    Alle Wirtschaftssysteme sind auf Geld aufgebaut. Geld besitzt 3 Funktionen, die es für jedes System unentbehrlich machen. Wertmessfunktion, Tauschmittelfunktion und Wertaufbewahrungsfunktion. Die Geldmenge ist dabei abhängig von der Gütermenge. Man braucht ein Mittel, dass alle Wirtschaftssubjekte akzeptieren und in Besitz haben.
    Im Umkehrschluss könnte ich daher sagen, dass dir die Menschen auch keinen Wasserhahn in die Wüste basteln werden, wenn du sie nur nett ansiehst. Ohne verwertbare und angemessene Gegenleistung wirst du daher weiter auf dem trockenen sitzen.

    stimmt nicht, noch existiert ja die humboldtische universität, wenngleich sie auch in ihren letzten zügen zu liegen scheint.
    Schon seltsam, dass man ein System als Argument anführt, das quasi gar nicht existiert, also praktisch versagt hat

    ja. natürlich, das sage ich doch. die autonomie der wissenschaft hat der staat zu gewährleisten, das ist eine der ursachen, warum es ihn gibt.
    der steuerzahler muss das leisten, weil er in einem zivilisierten lande lebt und nicht in burundi. kann er wissen, welcher arbeitersohn, der mit teuren studiengebühren dazu nie eine chance erhielte, morgen relativitäts- und quantentheorie in einklang bringt oder gleich beide widerlegt? wer nicht an den intrinsischen wert der wissenschaft glaubt, kann sowas wohl nicht nachvollziehen.
    überhaupt ist deine frage schon falsch gestellt. ist es gerecht, dass nichtmotorisierte steuerzahler den straßenbau mitfinanzieren? ist es gerecht, dass geld von kinderlosen für lehrergehälter ausgegeben wird?
    wer solche fragen stellt, sollte gleich konsequent sein und sagen: jawoll, für die auflösung von solidargemeinschaft, staat und dem ganzen firlefanz. jeder sei sich selbst wieder der nächste. wer sich keinen hauslehrer leisten kann, der bleibe dumm. wer sich keine villa mit fünfmeterhoher mauer drumherum und zehn wachposten mit mpi im anschlag leisten kann, der verdient es nicht anders, als im schlaf gemeuchelt zu werden...
    Zitat Grundgesetz:
    "Kunst und Wissenschaft, Forschung und Lehre sind frei. Die Freiheit der Lehre entbindet nicht von der Treue zur Verfassung (Art. 5 (3) S.1,2 GG)"
    Dort steht nirgendswo, das der Staat kostenlose Bildung zu gewährleisten hat.
    Ich habe mit "gerecht" nicht die Verteilungspolitik an sich einbeziehen wollen, sondern nur in Zusammenhang mit dem Thema, dass hier behandelt wird. Deiner Meinung nach ist es also ok, wenn der Steuerzahler für alles bluten kann, auch wenn er selbst nichts davon hat? Das Sozialstaatsprinzip ist am Auflösen begriffen. Das sollte jeder mitbekommen haben. Es hat langfristig versagt und kollabiert nun Stück für Stück. Es gibt im Ausland genügend Anschauungsbeispiele, wie man einen Staat mit einem Grundgerüst an sozialen Leistungen wesentlich besser ausrichten kann, als ein System, wie es hierzulande der Fall ist.

    umfassende allgemeinbildung sollte man schon haben, wenn man das abiturzeugnis überreicht bekommt. davon rede ich nicht. ich meine umfangreiche kenntnisse in seinem fach kombiniert mit der fähigkeit, auch mal über den tellerrand zu sehen.
    Für diese Erkenntnis muss man nicht jahrelang an einer Hochschule studieren. Die Fähigkeit "über den Tellerrand schauen zu können" hängt eher vom Wollen des Individuums ab.

    diesem irrglauben hängen viele an. so war das aber nie gedacht. warum kümmert sich die wirtschaft eigentlich nicht selbst um ihren nachwuchs? die kapitalisten wollen möglichst keine steuern zahlen usw., aber die staatlichen hochschulen dürfen ihnen gerne kostenfrei nachschub produzieren.
    nochmal die frage: was fängt die große göttin wirtschaft mit einem theoretischen physiker, einem mathematiker, mit philosophen oder philologen an?
    Sie kann sich darum kümmern. Denk mal an Berufsakademien oder Stipendien. Aber für sie besteht derzeit kein Anlass, da es ja bereits der Staat tut. Stimmt, auch das muss und wird sich noch ändern. Ein kleiner Blick über den Atlantik bestätigt das.

    doch. die, die im "abhängigkeitsverhältnis" zum staat stehen. in der verfassung ist nämlich die freiheit der wissenschaft garantiert.
    Lies doch mal einen Satz weiter. Dort hatte ich Staat und Wirtschaft ausgeschlossen

    Physiker-Siemens,Thyssen-Krupp, Autoindustrie, Elektroindustrie, Elektrooptik, Computertechnik
    Mathematiker-frag mal bei AMD, Siemens, Nokia allem voran Informatik und Geodäsie
    Philosophen-Verlage, generell Medienbranche
    Philologen-Sprachwissenschaftler-zB Lehrer an Privatschulen, VHS, Lektorate, Journalisten

    Wie du siehst Möglichkeiten en masse.

    Übrigens gratuliere ich dir zur partizipären Rückgewinnung der Regeln unserer Muttersprache. Wenn wir noch die Sache mit Groß- und Kleinschreibung hinbekommen, dann kannst auch du dich der deutschen Sprache mächtiger UF-Schreiber nennen.

  18. #58
    asozialist
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    Zitat Zitat von -Admi-
    Ich habe mit keinem Wort erwähnt, das Inhalte unwichtig wären.
    Die Regelstudienzeit ist ausreichend genug, um Inhalte umfassend vermitteln zu können. Die Titelschenkung ist aber schon längst normal. Honorarprofessoren und Ehrenprofessuren (h.c.) sind weit verbreitet und nicht ungewöhnlich.
    aber nicht für ehrgeizige jurisprudenzerstsemester. dass inhalte unwichtig sind, entnehme ich einerseits deiner titelfixiertheit und andererseits der merkwürdigen firmenaufzählung weiter unten - doch dazu später.



    Oh doch, dass haben sie. Ohne diese Gruppe, würde es weder Autos, noch Radios, noch sichere Häuser oder kilometerlange Brücken geben. Die Grundlagenforschung mag den Anfang dieser Kette bilden, ist aber allein für sich nicht handlungsfähig, da man von trockenen Formeln nicht leben kann. Erst die marktreife Weiterentwicklung der theoretischen Grundlagen bringt der Menschheit die positiven externen Effekte, die sie von der Wissenschaft erwartet.
    Übrigens sind wir alle Anwender von Erkenntnissen. Schließlich kommt man nicht als allwissendes Individuum zur Welt.
    wo der inferentielle zusammenhang zwischen dem letzten satz und denen davor liegen soll ist mir schleierhaft.
    ich frage mich allerdings, wie die menschheit sich in den grauen vergangenen zeiten entwickeln konnte, als noch nicht der große götze markt über allen dingen schwebte, wie du ihn hier beschreibst. galilei konnte die jupitermonde nicht meistbietend an daimlerkreissler oder krupp versteigern, trotzdem hat er sie entdeckt.


    Im Umkehrschluss könnte ich daher sagen, dass dir die Menschen auch keinen Wasserhahn in die Wüste basteln werden, wenn du sie nur nett ansiehst. Ohne verwertbare und angemessene Gegenleistung wirst du daher weiter auf dem trockenen sitzen.
    ich kann ihnen, so ich kein geld besitze, ja auch konkrete werte anbieten - oder ich halte ihnen eine pistole an die schläfe; es gibt unendlich viele möglichkeiten, menschen auch ohne geld zu göttlichen taten zu bewegen... geld ist also nicht notwendig die grundlage für alle künftigen wirtschaftssysteme



    Schon seltsam, dass man ein System als Argument anführt, das quasi gar nicht existiert, also praktisch versagt hat
    wieder dieselbe frage: wo liegt da die folgebeziehung, die du mit dem logischen partikel "also" andeutest?
    es gibt sie noch, humboldts universität d.h. sie existiert - nicht "quasi gar nicht" etc.
    sie hat auch nicht versagt, das kann nur sagen, wer so ein urteil nach falschen kriterien fällt.


    Ich habe mit "gerecht" nicht die Verteilungspolitik an sich einbeziehen wollen, sondern nur in Zusammenhang mit dem Thema, dass hier behandelt wird. Deiner Meinung nach ist es also ok, wenn der Steuerzahler für alles bluten kann, auch wenn er selbst nichts davon hat?
    wer a sagt, muss auch b sagen. warum soll ich so ein allgemeines thema wie gerechtigkeit nur auf diesem eng umzäunten feld abhandeln? wer sagt, dass der steuerzahler nichts davon hat, wenn es in seinem staate hervorragende hochschulen gibt, wo auf weltniveau und aller kapitalistischen sachzwänge bar erforscht wird, was die welt im innersten zusammenhält?


    Das Sozialstaatsprinzip ist am Auflösen begriffen. Das sollte jeder mitbekommen haben. Es hat langfristig versagt und kollabiert nun Stück für Stück. Es gibt im Ausland genügend Anschauungsbeispiele, wie man einen Staat mit einem Grundgerüst an sozialen Leistungen wesentlich besser ausrichten kann, als ein System, wie es hierzulande der Fall ist.
    das sind die worthülsen, die man auch täglich in der presse liest. sie sind dadurch nicht weniger widerlich. wir gehen also directement zurück in den naturzustand. hallelujah. siehe meine vision über villen mit mauern und wachposten.


    Lies doch mal einen Satz weiter. Dort hatte ich Staat und Wirtschaft ausgeschlossen
    was du ausschließt, ist für vollkommen unerheblich, denn ich habe das nicht ausgeschlossen. der staat beschäftigt wissenschaftler und lässt sie in ruhe. so sollte es verfassungsmäßig sein, dass sich das durch den ständigen finanzierungs- und "drittmittel"terror geändert hat, ist die schuld von predigern des totalen markts wie dir.

    Physiker-Siemens,Thyssen-Krupp, Autoindustrie, Elektroindustrie, Elektrooptik, Computertechnik
    Mathematiker-frag mal bei AMD, Siemens, Nokia allem voran Informatik und Geodäsie
    Philosophen-Verlage, generell Medienbranche
    Philologen-Sprachwissenschaftler-zB Lehrer an Privatschulen, VHS, Lektorate, Journalisten
    pardon, aber das ist überhaupt keine antwort. ich fragte, was die wirtschaft (voll der gnade etc. etc.) mit den leuten anfängt, nicht nach einer liste von großkonzernen. wo kann man in der wirtschaft grundlagenforschung treiben, ohne einen plan vorlegen zu müssen, welches "marktreife" (s.o.) produkt man in drei monaten vorweisen können muss? was ist das genuin philosophische moment an einer tätigkeit bei einem verlag?

    Übrigens gratuliere ich dir zur partizipären Rückgewinnung der Regeln unserer Muttersprache. Wenn wir noch die Sache mit Groß- und Kleinschreibung hinbekommen, dann kannst auch du dich der deutschen Sprache mächtiger UF-Schreiber nennen.
    "partizipär"
    "x ist am auflösen begriffen"


    ps: wir sollten uns entweder auf ein, zwei zentrale thesen beschränken oder die debatte ganz ruhen lassen; dieser ewige stellenkommentar ermüdet ein wenig. ich glaube auch, dass ersteres schnell zu letzterem führen würde, weil wir uns über die grundannahmen sowieso nicht einig werden.
    Geändert von anunknownperson (11.06.2005 um 00:09 Uhr)
    The Feynman Problem-Solving Algorithm:
    (1) write down the problem;
    (2) think very hard;
    (3) write down the answer.

  19. #59
    EDIT: Ja, sehe ich ähnlich! -siehe Anhang

    Deine Traumwelt scheint keine Grenzen zu kennen Du lebst wahrscheinlich in Schlaraffia von Luft. Aber ok, werde ich mich mal an einer Antwort versuchen.

    aber nicht für ehrgeizige jurisprudenzerstsemester. dass inhalte unwichtig sind, entnehme ich einerseits deiner titelfixiertheit und andererseits der merkwürdigen firmenaufzählung weiter unten - doch dazu später.
    Dann hast du wohl falsch entnommen. Aber ich möchte dir ja nicht unterstellen, dass du keine sinnvollen Argumente mehr findest

    wo der inferentielle zusammenhang zwischen dem letzten satz und denen davor liegen soll ist mir schleierhaft.
    ich frage mich allerdings, wie die menschheit sich in den grauen vergangenen zeiten entwickeln konnte, als noch nicht der große götze markt über allen dingen schwebte, wie du ihn hier beschreibst. galilei konnte die jupitermonde nicht meistbietend an daimlerkreissler oder krupp versteigern, trotzdem hat er sie entdeckt.
    Hey macht nichts. Deine Zusammenhänge sind für mich genauso schleierhaft.
    Also das du schon so tief in der Schublade kramen musst, um Galileo Galilei hervorkramen zu müssen, zeugt ja echt von Erklärungsnotstand
    Auch Galilei hat auf den Grundlagen anderer aufgebaut. Und auch damals gab es bereits ein Wirtschaftssystem, in dem sich auch dieser bärtige Weise verdingen musste, um leben zu können (er war Privatlehrer). Sein Vater war zB ein reicher Tuchhändler (Kaufmann = Wirtschaft). Wie du siehst entschwindet deine schöne Traumwelt immer mehr. Auch universelle Geister sind abhängig vom System ihrer Zeit.

    ich kann ihnen, so ich kein geld besitze, ja auch konkrete werte anbieten - oder ich halte ihnen eine pistole an die schläfe; es gibt unendlich viele möglichkeiten, menschen auch ohne geld zu göttlichen taten zu bewegen... geld ist also nicht notwendig die grundlage für alle künftigen wirtschaftssysteme
    Noch ein Beispiel von Argumentlosigkeit; man könnte schon fast von Selbstdiskreditierung sprechen...Waffengewalt scheint ja für dich ein gutes Mittel zu sein. Es ist daher nicht mehr notwendig die volkswirtschaftlichen Tiefen mit dir zu ergründen.

    wieder dieselbe frage: wo liegt da die folgebeziehung, die du mit dem logischen partikel "also" andeutest?
    es gibt sie noch, humboldts universität d.h. sie existiert - nicht "quasi gar nicht" etc.
    sie hat auch nicht versagt, das kann nur sagen, wer so ein urteil nach falschen kriterien fällt.
    Was nicht wächst und gedeiht, das versagt, stagniert und vergeht...einfaches Naturgesetz. Auch hier ist weiteres eingehen nicht nötig. Ich wüßte auch nicht, welche Kriterien gemeint sein sollten

    wer a sagt, muss auch b sagen. warum soll ich so ein allgemeines thema wie gerechtigkeit nur auf diesem eng umzäunten feld abhandeln? wer sagt, dass der steuerzahler nichts davon hat, wenn es in seinem staate hervorragende hochschulen gibt, wo auf weltniveau und aller kapitalistischen sachzwänge bar erforscht wird, was die welt im innersten zusammenhält?
    Warum? Weil es in diesem Topic nunmal um Studiengebühren geht! So einfach ist des Rätsels Lösung. Eine direkte Gegenleistung hat er nicht. Es besteht lediglich die Möglichkeit positiver externer Effekte in Form von neuen Erkenntnissen, etwaigen Firmengründern. Aber das auch nur wenn deren Erzeugnisse (ja ein betriebwirtschaftlicher Faktor) vom Markt via Angebot und Nachfrage angenommen werden. Alle Forschung ist sinnlos, wenn sie zu keinem verwertbaren Ergebnis führt.

    das sind die worthülsen, die man auch täglich in der presse liest. sie sind dadurch nicht weniger widerlich. wir gehen also directement zurück in den naturzustand. hallelujah. siehe meine vision über villen mit mauern und wachposten.
    Das sind keine Worthülsen, sondern Realität. Du musst nurmal einen Schritt aus deinem Studierstübchen machen und dem wahren Leben ins Auge blicken. Gäbe es diese Lage nicht, dann hättest du hier ja auch nichts zu mäkeln.
    Übringens, Villen mit Mauern gibt es in Deutschland millionenfach. Deine Vision könnte auch ein Blick aus dem Fenster aufzeigen. Die Wachposten sehe ich nur vor deinem geistigen Auge wandeln

    was du ausschließt, ist für vollkommen unerheblich, denn ich habe das nicht ausgeschlossen. der staat beschäftigt wissenschaftler und lässt sie in ruhe. so sollte es verfassungsmäßig sein, dass sich das durch den ständigen finanzierungs- und "drittmittel"terror geändert hat, ist die schuld von predigern des totalen markts wie dir.
    Ich habe das Argument aber zuerst gebracht und auch gleich den Ausschluss dazugeschrieben. Auch hier zeigt sich wieder deine Argumentlosigkeit. Denn ohne Staat und Markt gibt es deinen Wunschtraum nicht. Ich habe das Grundgesetz zitiert und dir damit bewiesen, was der Staat wirklich muss und was er kann. Ende der Beweiskette!

    pardon, aber das ist überhaupt keine antwort. ich fragte, was die wirtschaft (voll der gnade etc. etc.) mit den leuten anfängt, nicht nach einer liste von großkonzernen. wo kann man in der wirtschaft grundlagenforschung treiben, ohne einen plan vorlegen zu müssen, welches "marktreife" (s.o.) produkt man in drei monaten vorweisen können muss? was ist das genuin philosophische moment an einer tätigkeit bei einem verlag?
    Du wolltest doch ständig eine Liste von Beschäftigungen dieser Wissenschaftsgruppen. Ich habe dir aufgezeigt, wo man diese Leute einsetzen kann und wo das auch getan wird. Bezüglich Grundlagenforschung kann man zB Silicon Valley oder das sächsische Pendant dazu nennen. Du wirst es kaum glauben, aber Unternehmen wie AMD oder Zeiss betreiben recht erfolgreich Grundlagenforschung. Keine Hochschule hierzulande hat die technischen Möglichkeiten dazu. Zum letzten Mal...Grundlagenforschung ohne verwertbares Ziel ist nutzlose Zeit- und Geldverschwendung. Planlos dahinzuforschen ist ohne Sinn und Zweck. Zeit ist elementar und gehört in jede wissenschaftliche Arbeit

    Das sollte genug der Worte sein. Es wäre schön, wenn wir wieder zum eigentlichen Thema der Studiengebühren zurückkommen könnten.

  20. #60
    asozialist
    Avatar von anunknownperson
    Registriert seit
    10.06.2003
    Ort
    wunderreich der nacht
    Beiträge
    1.762
    der ständige vorwurf "argumentlosigkeit" klingt für mich wie pfeifen im walde er entbindet einen auch von ernsthaften antworten aber was solls

    zu deinem studiengebührenthema ist nur eins zu sagen: sie sind scheiße und dienen dazu die klassengesellschaft zu festigen arbeitersohn wird arbeiter und arztsohn jurist.
    The Feynman Problem-Solving Algorithm:
    (1) write down the problem;
    (2) think very hard;
    (3) write down the answer.

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