+ Antworten
Seite 2 von 3 ErsteErste 123 LetzteLetzte
Ergebnis 21 bis 40 von 60

studium

Eine Diskussion über studium im Forum OFF-Topic. Teil des Off Topic-Bereichs; also mein matheprof sagt: wenn wir schon dafür zahlen, sollten wir auch eine verbesserung der qualität erwarten dürfen... und genau ...

  1. #21
    Schrödingers Katze
    Avatar von Springmaus
    Registriert seit
    07.12.2004
    Beiträge
    5.311
    also mein matheprof sagt: wenn wir schon dafür zahlen, sollten wir auch eine verbesserung der qualität erwarten dürfen...

    und genau das wird nicht eintreten...

    übrigens verdienen professoren auch geld... zwr hauptsächlich durch forschung und entwicklung, aber der lehrauftrag gehört dazu...

    und fast alle professoren sehen ihn als störendes beiwerk an und das merkt man als student... gelangweilt blubbern die ihr 10 jahre altes script runter und wenn man fragen hat, wird einfach nur aufs script verwiesen... rücksprache? nö...

    also wenn sich wirklich was ändern würde... ich z.b. meine E-technik übungen nicht mehr mit 800 anderen studenten auf 80 meter entfernung und ohne möglichkeit fragen zu stellen, absolvieren könnte, wäre ich auch bereit dafür zu zahlen...

    und es stimmt schon, dass die technischen studiengänge bei uns sehr stark ausgelastet sind, was besonders bei den prüfungen seeeehr abstrakte auswirkungen hat...

    wenn an der prüfungsauswertung gespart wird, wird der student gefickt...

    z.b. wurde aus personalgründen meine ET prüfung dahingehend verändert, dass man nur noch ein blatt mit der aufgabenstellung und nem leeren kästchen für die lösung bekommt... mehr gibt man nicht ab...

    sprich es zählen ausschließlich lösungen... keine ansätze, verfahren etc... und wer ET kennt, weiß dass es extrem schwer ist aufs richtige ergebnis zu kommen, zumal formeln kilometerlang sind und kein taschenrechner zugelassen ist...

    aber es wurde uns mitgeteilt, dass es nicht anders möglich sei 1600 prüfungen mit lösungsweg zu kontrollieren, da das personal dafür fehlt...

    tja... wenn sich an solchen misständen was ändern würde...


    @talatavi:

    nebenbei arbeiten?

    in fast allen ingeneurberufen verbringt man seine vorlesungsfreie zeit damit, lohnfreie industriepraktika abzuleisten... also ferienarbeit fällt flach...

    also blieben nur noch abendjobs wie kellnern usw...

    und wenn 30000 dresdner studenten plötzlich teilzeitjobs für die abendstunden suchen kannste mal überlegen, wer da auf der strecke bleibt...

    zumal es soviel arbeit in den betroffenen branchen eh nicht gibt... selbst wenn man alle festangestellten entlässt...

    also mal ganz davon abgesehen, dass mancher student auch nicht unbegrenzt zeit aufbringen kann ohne sein studium zu vernachlässigen...

    @outrider:

    bei uns zumindest wurden die demos so gelegt, dass möglichst viele studenten grade unterricht hatten... also z.b. 13.00 uhr...

    und wenn ich da grade physik hab und ich in physik nicht die leuchte bin, kann ich ned zur demo gehn...

    außerdem glauben die meisten, dass man es eh nicht mehr abwenden kann, weils von der politik ja schon beschlossen wurde...
    cya

  2. #22
    Das System, was ihr kritisiert, funktioniert in anderen Ländern doch auch sehr gut. Besser sogar!
    Das sich alle jetzt dagegenstellen, ist die Konsequenz daraus, dass sie etwas leisten müssen, was sie vorher nicht mussten. Fragt doch mal ausländische Austauschstudenten wie das bei denen läuft. Dagegen lebt ihr hier im Schlaraffenland.

    Übringens, der ausufernde Sozialstaat hat uns erst in diese Situation gebracht. Länder, die den Sozialstaat weit zurückgedrängt haben, sind uns in vielen Belangen weit voraus (USA, Finnland, Irland). Das müsste doch jedem zu denken geben. Die soziale Hängematte wurde zu lange und zu offen präsentiert, die Deutschen sind zu lethargisch, die Reformen setzen einen Anfang, sind aber doch nur ein Tropfen auf dem heißen Stein (Auch Hartz 4 geht nicht weit genug - das kann jeder bestätigen, der sich auch nur annähernd mal damit beschäftigt hat - wird aber nicht gemacht zwecks Wählerstimmen)

    Und bezüglich Jobs. Die gibt es ausreichend. Ich komme aus Görlitz. Eine Stadt in Sachsen an der polnischen Grenze. Und ich war in jeden Ferien Arbeiten. Innerhalb von nur 2 Wochen habe in 900€ bei einer Spedition verdient (als Lastesel). In Görlitz und Umgebung herrschen ca. 25% Arbeitslosigkeit. Ihr wollt mir doch nicht ersthaft weißmachen, dass in Hamburg, München oder Berlin keine Mini/Ferienjobs für Studenten angeboten werden. Man muss sich halt nur drum kümmern.

    Und bevor Gegenreden kommen. Ich bin Student und mich würde dies alles ebenso betreffen. Meine Eltern geben mir keinen Cent. Ich lebe auf eigenen Füßen und bin stolz drauf.

  3. #23
    Stabsfeldwebel
    Avatar von Sleepy
    Registriert seit
    21.04.2004
    Ort
    Allgäu ...
    Alter
    30
    Beiträge
    4.566
    Nick
    Sleepy
    Zitat Zitat von andrz


    Wer mehr hat soll mehr zahlen, wer weniger hat sollte weniger zahlen müssen aber trozdem gleiche Lehrverhältnisse haben.
    fänd ich genau so a-sozial als nicht gerader armer

    Zitat Zitat von Springmaus
    also mein matheprof sagt: wenn wir schon dafür zahlen, sollten wir auch eine verbesserung der qualität erwarten dürfen...

    und genau das wird nicht eintreten...

    übrigens verdienen professoren auch geld... zwr hauptsächlich durch forschung und entwicklung, aber der lehrauftrag gehört dazu...

    und fast alle professoren sehen ihn als störendes beiwerk an und das merkt man als student... gelangweilt blubbern die ihr 10 jahre altes script runter und wenn man fragen hat, wird einfach nur aufs script verwiesen... rücksprache? nö...

    also wenn sich wirklich was ändern würde... ich z.b. meine E-technik übungen nicht mehr mit 800 anderen studenten auf 80 meter entfernung und ohne möglichkeit fragen zu stellen, absolvieren könnte, wäre ich auch bereit dafür zu zahlen...

    und es stimmt schon, dass die technischen studiengänge bei uns sehr stark ausgelastet sind, was besonders bei den prüfungen seeeehr abstrakte auswirkungen hat...

    wenn an der prüfungsauswertung gespart wird, wird der student gefickt...

    z.b. wurde aus personalgründen meine ET prüfung dahingehend verändert, dass man nur noch ein blatt mit der aufgabenstellung und nem leeren kästchen für die lösung bekommt... mehr gibt man nicht ab...

    sprich es zählen ausschließlich lösungen... keine ansätze, verfahren etc... und wer ET kennt, weiß dass es extrem schwer ist aufs richtige ergebnis zu kommen, zumal formeln kilometerlang sind und kein taschenrechner zugelassen ist...

    aber es wurde uns mitgeteilt, dass es nicht anders möglich sei 1600 prüfungen mit lösungsweg zu kontrollieren, da das personal dafür fehlt...

    tja... wenn sich an solchen misständen was ändern würde...

    jo also das find ich jetzt derbst unfair mit den lösungen weil ich das vlt auch mal studieren will

    und was istn das keine taschenrechner zugelassen hallo? wo lebtst du? also in was fürm bundesland das hab ich vor 8 jahren in der grundschule gehört taschenrechner net zugelassen .... Oo
    Geändert von Sleepy (07.06.2005 um 18:00 Uhr)
    Wer glaubt, ein Christ zu sein, weil er die Kirche besucht, irrt sich. Man wird ja auch kein Auto, wenn man in eine Garage geht.

  4. #24
    UF Supporter
    Avatar von MrYuRi
    Registriert seit
    17.07.2002
    Ort
    Passau
    Alter
    30
    Beiträge
    9.377
    Name
    Daniel
    Nick
    MrYuRi
    Ich denke folgende drei Punkte sind bei der Einführung von Studiengebühren von entscheidener Bedeutung:

    1. Verteilung der Einnahmen
    Fließen die durch die Studiengebühren erzielten Einnahmen wirklich in Ausbau und Erhaltung unserer Universitäten? Zwingend nötig wäre es, denn Deutschland lebt von Bildung und Kultur und nicht von Erdöl wie z.B. Dubai. Der derzeitige Zustand unserer Bildungseinrichtungen, übrigens nicht nur der unserer Universitäten, ist nicht optimal, um es mal sehr zurückhaltend zu formulieren.


    2. Soziale Gerechtigkeit
    Es muss sichergestellt werden, dass auch Personen aus einem sozial schwachen Umfeld, die Möglichkeit haben, ohne größere Probleme einen guten Studienplatz zu bekommen. Grade Jugendliche aus sozialschwachen Familien, schneiden in Deutschland im Vergleich zu den anderen großen Industrienationen überdurchschnittlich schlecht ab (s. Pisa).

    Ich würde es für sehr sinvoll halten, bei der Höhe der zu entrichtenden Studiengebühren, neben dem Einkommen, vor allem auch die Begabung und die Leistungsbereitschaft zu berücksichtigen. Es kann nämlich nicht sein, dass jemand nur weiter studieren darf, weil er die nötige "Kohle" im Portemonnaie hat.

    Regelmäßige Qualifikations/Begabungs Tests bei den Studenten wären hierfür eine Lösung. Studenten die sich als überdurchschnittlich qualifiziert/begabt erweisen, sollten weniger zahlen müssen als Studenten die bei den Tests schlechter abschneiden.
    Berücksichtigung von Einkommen - Leistungsbereitschaft - Begabung= Höhe der zu entrichtenden Studiengebühren. Das wäre wirklich eine gerechte Sache!


    3. Finanzierung der Studiengebühren
    Die Finanzierung der Studiengebühren sollte durch ein Darlehen geschehen, sofern die anfallenden Kosten nicht selber getragen werden können.

    Hierbei könnte ich mir vorstellen, dass der Staat ein solches Darlehen zur Verfügung stellt. Die Rückzahlung dieses Darlehens sollte meiner Meinung nach erfolgen, sobald die betreffende Person ein eigenes festes Einkommen hat, dann selbstverständlich in Raten. Das wäre meiner Meinung nach die optimalste Lösung.

    Denkbar wäre natürlich auch eine Finanzierung durch einen Bankkredit zu gleich günstigen Konditionen (s.o.).


    Soviel erstmal von meiner Seite...

  5. #25
    Administrator
    Avatar von FiX
    Registriert seit
    21.12.2001
    Ort
    Berlin
    Alter
    31
    Beiträge
    32.912
    Name
    Nils
    Nick
    FiX
    Zitat Zitat von MrYuRi
    Ich würde es für sehr sinvoll halten, bei der Höhe der zu entrichtenden Studiengebühren, neben dem Einkommen, vor allem auch die Begabung und die Leistungsbereitschaft zu berücksichtigen. Es kann nämlich nicht sein, dass jemand nur weiter studieren darf, weil er die nötige "Kohle" im Portemonnaie hat.

    Regelmäßige Qualifikations/Begabungs Tests bei den Studenten wären hierfür eine Lösung. Studenten die sich als überdurchschnittlich qualifiziert/begabt erweisen, sollten weniger zahlen müssen als Studenten die bei den Tests schlechter abschneiden.
    Berücksichtigung von Einkommen - Leistungsbereitschaft - Begabung= Höhe der zu entrichtenden Studiengebühren. Das wäre wirklich eine gerechte Sache!
    Klausuren einzuschaffen deren Ergebnisse dann Einfluss auf die Höhe der Studiengebühr haben halte ich für fatal. Wenn da jmd nen schlechten Tag hat muss er massiv mehr bezahlen, wenn einer Glück hat, muss er viel weniger bezahlen. Ausserdem hat man als Student eh schon genug zu tun, da braucht man nicht noch mehr Arbeiten -_-

    Die Gebühren könnten meinetwegen schon einheitlich sein, solange die Gegenfinanzierung stimmt.

    Wenn einfach jeder ab einem gewissen Einkommen (also im negativen Sinne) eine Darlehnensförderung erhält, dann haben die Verhältnisse aus denen er kommt ja keinen Einfluss mehr.

    Die Frage ist dann aber auch, warum nicht einfach das Geld, welches dann für Darlehnen benutzt würde, direkt an die Unis überweisen? So gibt man es einfach nur dem Studenten, der es dann der Uni geben muss - unnötig aufwendig...

    Was die Finanzierung des Studiums in anderen Ländern angeht: Unser Land ist halt einfach vom Verfassungsgrundsatz her ein Sozialstaat - Verhältnisse in den USA sind, auch wenn ich sie eigentlich in vielen balangen für angebracht halte, momentan teilweise einfach nicht bei uns möglich. Falls es aber zu einer Abwahl Regierung kommt wird sichd aran einiges ändern - wenn die FDP nur einige ihrer Pläne durchbringt wird ja bald alles privatisiert sein (was natürlich auch nachteile hat, aber das ist ja gar nicht Teil des Topics, von daher - ^^).
    This message was brought to you by FiX
    There can be no triumph without loss, no victory without suffering, and no freedom without sacrifice.
    >> United-Forum.de auf Facebook folgen <<

  6. #26
    UF Supporter
    Avatar von MrYuRi
    Registriert seit
    17.07.2002
    Ort
    Passau
    Alter
    30
    Beiträge
    9.377
    Name
    Daniel
    Nick
    MrYuRi
    Klausuren einzuschaffen deren Ergebnisse dann Einfluss auf die Höhe der Studiengebühr haben halte ich für fatal. Wenn da jmd nen schlechten Tag hat muss er massiv mehr bezahlen, wenn einer Glück hat, muss er viel weniger bezahlen. Ausserdem hat man als Student eh schon genug zu tun, da braucht man nicht noch mehr Arbeiten -_-
    Wenn man so argumentieren würde, müssten allen Prüfungen abgeschafft werden. Sorry, aber das ist nun wirklich Unsinn. Ein schlechter Tag muss wie ein kranker Tag attestiert werden.

    Die Frage ist dann aber auch, warum nicht einfach das Geld, welches dann für Darlehnen benutzt würde, direkt an die Unis überweisen? So gibt man es einfach nur dem Studenten, der es dann der Uni geben muss - unnötig aufwendig...
    Klar, wäre eine Möglichkeit. Aber ich denke von zentraler Bedeutung ist dieser Punkt für dieses Topic nicht!

  7. #27
    Ich wäre für Aufnahmetest an den Hochschulen. Notenschnitte sagen nicht wirklich viel über den jeweiligen Neustudenten aus. Sinnvoller wäre ein Test in dem Fachgebiet, dem er als Studienfach beitreten will. Das zeigt dem Stundenten einerseits, was ihn erwartet und ob es wirklich etwas für ihn ist und bewahrt die Hochschulen vor Studienabbrüchlern und Unqualifizierten. Hintergrund dessen ist die sog. partielle Intelligenz. Fast alle besitzen in bestimmten Teilgebieten gutes bis sehr gutes Wissen, haben dafür aber in anderen Sachgebieten keine Ahnung. Dieser Umstnd schreit förmlich nach Filterung. Das Numerus Clausus Prinzip geht dagegen nur nach einem Schnitt und nicht nach den wahren Begabungen der Immatrikulanten.

  8. #28
    Schrödingers Katze
    Avatar von Springmaus
    Registriert seit
    07.12.2004
    Beiträge
    5.311
    und wie sähe so eine prüfung für deinen studiengang oder für jura aus?
    cya

  9. #29
    Für meinen Studiengang (bestehend aus Staats-, Wirtschafts- und Rechtswissenschaften)

    zB.: (und bei uns gab es diese Tests teilweise wirklich)

    - Einen A4 Zeitungstext (etwa FAZ) in kurzer Zeit lesen, verstehen, wiedergeben und interpretieren zu können.
    - grundsätzliches Wissen im Bereich des Staatswesens. (Wahlsysteme, Aufbau der Gewalten, Verfassung)
    - Gesetzesverständnis - die Fähigkeit, Gesetze lesen und richtig interpretieren zu können
    - grundsätzlich betriebswirtschaftliches Wissen (Aufbau Inventur, Inventar, Bilanz, Kontenführung
    - Prüfung des Allgemeinwissens anhand psychologischer Tests (ja, die gibts wie Sand am Meer und werden auch gerne von Personalchefs benutzt)

    Diese Liste lässt sich noch weiterführen und wird als Studienreform derzeit auch im zuständigen Ministerium beraten.
    Übringens...auch dieses "Feature" der Tests gibt es bereits erfolgreich in vielen anderen Staaten. Man muss nur mal über den Tellerrand blicken

  10. #30
    asozialist
    Avatar von anunknownperson
    Registriert seit
    10.06.2003
    Ort
    wunderreich der nacht
    Beiträge
    1.762
    da freuen sich die professoren wenn sie in zukunft hunderte idiotentests durchführen dürfen
    The Feynman Problem-Solving Algorithm:
    (1) write down the problem;
    (2) think very hard;
    (3) write down the answer.

  11. #31
    Schrödingers Katze
    Avatar von Springmaus
    Registriert seit
    07.12.2004
    Beiträge
    5.311
    auf jeden fall... zumal sie bei uns ned mal schaffen die regulären tests zu kontrollieren...

    naja mehr bürokratie und hürden haben noch nie geschadet >_<
    cya

  12. #32
    Polemik hilft hier nicht weiter. Wer ein bestimmtes Ergebnis erreichen will, der muss auch etwas dafür tun. Und die heutigen Schulen sind nunmal nicht mehr die optimale Vorbereitung. Die Selektion muss daher von den Hochschulen selbst durchgeführt werden. Diese Tests würden zumal nur pro Semester vonstatten gehen und einmalig für ca. 4-5 Jahre so angelegt werden, dass der Aufwand minimal bleibt. Man muss es nur wollen. Ansonsten bleiben wir international auf der Verliererstraße und der Zug fährt immer weiter weg.

    Aber immer her mit den Kontroversen Bin gerne bereit eure Argumente zu widerlegen oder anzuerkennen, wenn sie einen sinnvollen Hintergrund haben.
    Geändert von -Admi- (07.06.2005 um 22:42 Uhr)

  13. #33
    Schrödingers Katze
    Avatar von Springmaus
    Registriert seit
    07.12.2004
    Beiträge
    5.311
    und was sagst du zu den arg unterschiedlichen bildungsstandards in deutschland?

    also ein abiturient in baden württemberg hat ein wesentlich besseres verständnis für die materie, als bspw jemand aus sachsen mit der selben note...

    im umkehrschluss wäre es also für einen sächsischen abiturienten wesentlich schwerer diese aufnahmeprüfung in bawü zu schaffen, als für einen bawüler die sächsische...

    was ich sagen will, ist, dass du kein einheitliches rundwissen vorraussatzen kannst...

    vielleicht kennen sich leute von technischen gymnasien besser aus, als die, die von einer sprachschule kommen und gemerkt haben, dass fundierte lateinkenntnisse bei deren berufswünschen nix bringen...

    oder abendgymnasiumsabsolventen...

    gibts nurnoch bawü-ische dipl ings in deutschland... na fein
    cya

  14. #34
    Es gibt wahrlich Unterschiede in den 16 Landesbildungssystemen. Sachsen, BaWü und Bayern sind dabei aber noch an der Spitze (lt. Pisa). Daher ist zumindest da der Unterschied wenn, dann marginal. Und gerade in deinem Vergleich weiß ich, wovon ich rede
    Ansonsten gilt dann der Grundsatz der Leistungsfähigkeit. Wer halt mehr Ahnung vom Fach hat und gewillt ist, dieses Studium durchzuziehen, der wird nunmal bezgl. Zuteilung bevorzugt behandelt werden.
    Wer Nachholbedarf hat, der muss diesen halt anderweitig ausgleichen oder einen anderen Weg gehen. Das Leben ist kein Wunschbecken, in dem alles in Erfüllung geht.
    Normalerweise werden sich dann diejenigen Immatrikulanten einfinden, die auch fähig sind, den Anforderungen des Studiums gerecht zu werden.
    Eins der Erfolgsrezepte vieler Privatschulen und Hochschulen weltweit.

  15. #35
    asozialist
    Avatar von anunknownperson
    Registriert seit
    10.06.2003
    Ort
    wunderreich der nacht
    Beiträge
    1.762
    das was dir vorschwebt ist keine universität - du weißt einheit von lehre und forschung etc. - sondern eine höhere lehranstalt die konfektionierte juristen und betriebswirtschaftler für den etwas gehobenen arbeitsmarkt produziert kein interesse an wahrheit erkenntnis fortschritt oder sowas sondern die ewige knechtschaft für gott mammon das ist die totale fachhochschule hat mit der unabhängigen universität alter tage und mit wissenschaft gar nichts zu tun
    The Feynman Problem-Solving Algorithm:
    (1) write down the problem;
    (2) think very hard;
    (3) write down the answer.

  16. #36
    No ordinary Familiy
    Avatar von Tank
    Registriert seit
    11.08.2003
    Ort
    Franken
    Beiträge
    2.261
    Name
    Matze
    Nick
    Oink, YeaH
    Clans
    clanless
    Also bei der Vergabe der Stipendien bin ich der Meinung, dass hier weiterhin die persönliche Leistung gefördert werden soll, unabhängig davon, ob man aus reichen oder eher mittelmäßigen Verhältnissen kommt.

    Bei den Studiengebühren würde mir spontan einfallen, dass man die durch Jobs an der UNI z. B. Kantinendienst, Aufräumdienst usw. ableisten könnte. Würde der Uni/dem Staat entlasten und den Studierenden selber. Zudem würde das Pflichtbewußtsein gefördert.

    Ich bin jetzt von der Problematik weniger betroffen, da erst eine Berufsausbildung gemacht habe. Momentan absolviere ich per Abendschule mein Studium. Die Kosten betragen hierfür pro Semester und für Lernmittel zwischen 250 - 600 Eur. Und das ist selbst für einen Arbeitenden sehr viel Kohle.

  17. #37
    Schrödingers Katze
    Avatar von Springmaus
    Registriert seit
    07.12.2004
    Beiträge
    5.311
    da widersprichst du dir aber irgendwie selbst... wenn du als berufstätiger schon probs hast, 250-600€ aufzubringen, wie soll dann ein student mit minijobs die kohle aufbringen...

    naja was solls...

    btw: wenn die lehrmittel auch zählen kann man bei uns auch locker n paar hundert € für bücher und lizenzen für programme löhnen...
    wenn ich bedenke, dass allein das werkstoffe buch mir fast 100€ abgenommen hat
    cya

  18. #38
    Zitat Zitat von anunknownperson
    das was dir vorschwebt ist keine universität - du weißt einheit von lehre und forschung etc. - sondern eine höhere lehranstalt die konfektionierte juristen und betriebswirtschaftler für den etwas gehobenen arbeitsmarkt produziert kein interesse an wahrheit erkenntnis fortschritt oder sowas sondern die ewige knechtschaft für gott mammon das ist die totale fachhochschule hat mit der unabhängigen universität alter tage und mit wissenschaft gar nichts zu tun
    Wie kommst du darauf, dass das nur auf Juristen und Wirtschaftswissenschaftler gemünzt ist. Das kann man locker lässig auch in jedem anderen Studienbereich machen. Wie immer wird euch die eingeschränkte Sichtweise zur Last.
    Man kann nicht immer nur gegen etwas sein. Genau diese Einstellung hat uns erst ins Hintertreffen gebracht. Es lebe der Pessimismus!

    "Gott Mammon" ist jedermanns Lebensgrundlage. Ohne diesen würdest du hier beispielsweise nicht das Forum beschreiben können, da du dir dann weder PC noch Provider leisten könntest. Deine sozialideologische Traumwelt funktioniert leider nicht...gewöhn dich da besser ganz schnell dran!

    Dann schilder doch bitte mal die "universität alter tage". Und zwar mit gesicherter Beweislage. Wie war es dort? Welche Grundlagen gab es? Welche soziologische Struktur herrschte vor und vor allem was bedeutet "alter tage"? Die Uni Prag von 1348 oder eine im 19 Jahrhundert? Wo sind die Unterschiede zu heutigen Hochschulen?

    Arbeitsmittel kann man wie jeder weiß steuerlich absetzen. Zum Teil sogar beim Kindergeld (PC´s beispielsweise - was ich auch getan habe) geltend machen. Alles kein Problem. Ihr müsst euch nur drum kümmern. Es gibt genügend Geldquellen. Man muss sie nur suchen und nutzen.

    Übringens der letzten Arbeitsmarktstatistik nach gibt es ca. 441900 unbesetzte Jobs in Deutschland. Entweder sind sich die Leute zu fein für die Arbeit, ALG 2 ist noch zu hoch (Anreiz für Arbeit geht verloren) oder es fehlt einfach an der Qualifikation der Bewerber.

    Quelle Statistisches Bundesamt

  19. #39
    Schrödingers Katze
    Avatar von Springmaus
    Registriert seit
    07.12.2004
    Beiträge
    5.311
    vorsicht bissiger regierungsinspektor!

    wollte nur erwähnen, dass in sachsen noch ned die summe feststeht und derzeit über beträge von 500€ bis 2000€ diskutiert wird...

    lol 4000€ pro jahr... mal eben durch würstchen verkaufen verdienen...
    cya

  20. #40
    Wollte nicht bissig wirken, aber die Einstellung nervt mich einfach nur gewaltig. Ganz zu schweigen von unbegründet und unbewiesen dahergeredeten Argumenten, die satz- und haltlos sind.

    Aber nun zu deinem Argument Die Sachverhalte sprechen für sich!

    HOCHSCHULPOLITIK / ERSTSEMESTER
    Studiengebühren in Sachsen

    Bereits eingeführt
    Zweistudiumsgebühren: 307 € pro Semester

    Gerüchte
    Prüfungsgebühren: 25 - 150 €
    Studiengebühren für Studierende aus dem Ausland: ? € - soll "Full-Service" beinhalten
    Weiterbildendes Studium: bis zu 5000 € je Angebot
    Hochschul- und Studienkolleg: bis zu 2200 € pro Semester (betrifft ausländische Studierende)
    In einem kursierenden Entwurf - der sich dann aber als Fälschung herausstellte - war auch noch von 100 € Rückmeldegebühren die Rede. Allerdings sollte niemand glauben, dass solche Ideen reine Fiktion sind.

    Langfristig (laut Ministerpräsident ca. in fünf Jahren)
    Allgemeine Studiengebühren
    Sachsen

    Derzeitige Gebühren:
    307 Euro Zweitstudiumgebühren bei Überschreiten der Regelstudienzeit im Erststudium um vier Semester.

    Position:
    Ministerpräsident Georg Milbradt (CDU) ist für Studiengebühren. Das Erststudium bleibt aber vorerst gebührenfrei: Wissenschaftsministerin Barbara Ludwig (SPD) verwies auf eine Koalitionsvereinbarung mit der CDU.

    Prognose:
    Das Weitere hängt davon ab, ob sich die in der großen Koalition für Wissenschaft zuständige SPD gegen den großen Partner CDU durchsetzen kann.
    Quellen:
    http://www.studis-online.de/StudInfo...en/sachsen.php
    http://www.spiegel.de/unispiegel/gel...326954,00.html

    Weiterführend (um auch andere Gesichtspunkte aufzuführen):
    http://www.tagesschau.de/aktuell/mel...F1_BAB,00.html
    http://www.tagesschau.de/aktuell/mel...F1_NAV,00.html
    http://www.tagesschau.de/aktuell/mel...F1_NAV,00.html
    Geändert von -Admi- (08.06.2005 um 22:49 Uhr)

+ Antworten
Seite 2 von 3 ErsteErste 123 LetzteLetzte

Ähnliche Themen

  1. neuer Taschenrechner für Schule / Studium
    Von mope7 im Forum Kaufberatung
    Antworten: 9
    Letzter Beitrag: 07.02.2008, 01:22
  2. Studium
    Von rabbitbrain im Forum OFF-Topic
    Antworten: 16
    Letzter Beitrag: 30.05.2007, 22:37
  3. Studium: Ingenieur
    Von Majorsnake im Forum OFF-Topic
    Antworten: 8
    Letzter Beitrag: 22.01.2007, 15:43
  4. Studium
    Von Knuckles im Forum OFF-Topic
    Antworten: 15
    Letzter Beitrag: 09.01.2007, 11:01
  5. Terminverschiebung von Zulassung zum Studium
    Von MoOlaCoO im Forum OFF-Topic
    Antworten: 6
    Letzter Beitrag: 03.10.2006, 12:46

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •