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Statisten für Manöver [Civilians on the Battlefield | us-statisten.de]

Eine Diskussion über Statisten für Manöver [Civilians on the Battlefield | us-statisten.de] im Forum OFF-Topic. Teil des Off Topic-Bereichs; Vielen Dank FIX für die fixxe Antwort... ha welch wortspiel... Hmm ich glaub das ist nichts für mich. Bin ja ...

  1. #101
    Kriegsdienstverweigerer

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    Daumen hoch

    Vielen Dank FIX für die fixxe Antwort... ha welch wortspiel...

    Hmm ich glaub das ist nichts für mich. Bin ja eher so n Schönwettersterber... grauenvoll.

    Hört sich interessant an, ausser die sanitären anlagen, aber andere Leute bezahlen ja teuer für nen " Abenteuerurlaub" und warum sollte man halt nicht mal dafür Geld bekommen. Und deinen Aussagen zufolge rackert man sich ja nun wirklich nicht zu tode... oder vielleicht doch, aber dann nur bei Sonnenschein bitte.

    Dann bin ich ja mal gespannt. Ob ich da ne benachrichtigung bekomme.

    Vielen Dank nochmal für die Antwort

  2. #102
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    Avatar von FiX
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    Jo, kein Problem

    Man überlebt es auf jeden Fall und ich halte es für eine ziemlich einmalige Erfahrung, bei der man gut verdienen kann. Dass das kein einfacher Job ist hast du ja schon erkannt.

    Die sanitären Anlagen sind eben gewöhnungsbedürftig, das stimmt - aber auch da kommt man durch. Der Vorteil an diesen Dixi Sachen ist, dass alles komplett Plastik und somit sehr einfach zu reinigen ist (Schlauch rein, Duschen richtig ausspülen, Wände abwaschen und fertig).

    Je nach Dorf gibt es teilweise auch fest installierte WCs, aber das ist eben nicht überall so, in manchen Dörfern gibt es nur die Aufsteller von Dixi.

    Viel Erfolg bei deiner Bewerbung.
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  3. #103
    Schütze
    Avatar von William
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    Wäre da nicht die Kommunikationssperre...

    ... wäre ich dabei, aber noch nicht einmal telefonieren zu dürfen, empfinde ich als eine zu große Einschränkung. Das man während des Tages darauf verzichten muss, insbesondere während der Einsätze ist verständlich, aber am Abend und wenn gar nichts zu tun ist, kann man das schon beinahe als Schikane bezeichnen.

    Sich schikanieren lassen, für 90,- € brutto am Tag? Bei 24 Stunden "Bereitschaft" sind das 3,75 € pro Stunde. Ist ja noch nicht einmal der Mindestlohn einer Küchenhilfe.

    Trotz des geringen Salärs wäre ich mal neugierig auf eine Aktion als "Zivil-Statist", wenn da nicht die blöde Kommunikationssperre wäre. Mein Notebook würde mir wahrscheinlich auch sehr fehlen, alle meine E-Mail-Kontakte würden einschlafen und ab und zu mal mit Freunden zu telefonieren geht auch nicht. Nee, ist wohl doch zuviel der Schikane für mich!!!

    Auch sportliche Aktivitäten sind anscheinend nicht erlaubt, denn in dem Dorf kann man wohl nur im oder vor den Häusern sitzen und warten. Badminton, Joggen, vielleicht sogar Tischtennis! Nichts kann man dort machen??? Da kommt man ja total abgewrackt nach Hause!?

    Weiß jemand vielleicht mehr darüber? Aber laut Fix existieren ja keinerlei Unterhaltungsangebote!?

  4. #104
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    Avatar von FiX
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    Der rein rechnerische Stundenlohn ist natürlich schlecht, das ist richtig. Wenn du Student oder Schüler bist (ich habe das damals jeweils in der Leerlaufzeit nach dem Abi und vor dem Studium gemacht), dann ist die Summe, die du dort in kurzer Zeit verdienen kannst, schon nicht so schlecht.

    Für die 2.000 - 3.000 € die du in einer Rotation verdienen kannst, musst du als Küchenhilfe über einen viel längeren Zeitraum arbeiten gehen - und besonders toll ist so eine Arbeit dann wohl auch nicht. Hier hast du eine von Anfang an befristete Zeit mit einem klaren Endziel vor Augen.

    Sport ist nichts großartig möglich, auch weil Verletzungen unbedingt vermieden werden sollen. Du kannst halt Liegestützen oder sowas machen

    Und ja, ich war nach den Rotations bei der Heimkehr immer ziemlich fertig - irgendwie hatte man das Gefühl, dass man die Zeit wirklich im Irak / Kosovo / usw. verbracht hätte. Aus meiner Sicht war es das wert, aber es ist natürlich nicht für jeden etwas, wie hier schon mehrmals beschrieben.
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  5. #105
    Schütze
    Avatar von William
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    Eine Art "Knast statt Arbeit" für Unterpriviligierte?

    Eine "echte" Arbeit ist das meiner Meinung nach natürlich nicht, sondern eine Art masochistischer Selbstkasteiung und Einschränkungen dieser Art scheinen ja sogar gegen das Deutsche Grundgesetz zu verstoßen.

    Viele sind sich im Vorfeld nicht darüber bewußt, auf was sie sich einlassen und denken, dass es es mal ein nettes Abenteuer sein könnte ohne ein großes Risiko einzugehen, aber die psychischen Probleme, die einen in Hohenfels (in Form von Eingesperrt sein, Kontaktsperre usw.) erwarten können, lassen die Anheuerer wie SST anscheinend immer wieder nach neuem "Kanonenfutter" suchen, denn für diese Aufgaben wird seit fast 10 Jahren gesucht und man kann immer wieder daran teilnehmen. Da muss es nicht wundern, wenn die Meisten nur einmal und nie wieder teilnehmen. Ausnahmen bestätigen die Regel wohl! Es gibt ja auch Leute, die sich eine Latexmaske überziehen und dabei schwitzen und wenig Luft bekommen und das toll finden!?

    Übrigens:
    90 € brutto mal 18 Tage sind 1620 € brutto (21 Tage=1890 € und 30 Tage=2700 €) Aber 30 Tage sind 30 TAGE und BRUTTO für eine Art AUFGABE DER FREIHEIT! Das bekommen die meisten, nicht arabisch sprechenden Statisten dort vergütet.

    Grundsätzlich finde ich es gut, dass man Einsätze probt, um Zivilisten zu schonen, aber auf Kosten der Freiheit ist das nun mal indiskutabel. Laptops und Handys zu verbieten ist nun mal eine Art von FREIHEITSBERAUBUNG!

    Das von mir Geschriebene ist meine Meinung und über Feedback freue ich mich sehr!

  6. #106
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    Avatar von freezy
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    Wenn du bei der Bundeswehr bist kannste dir in der Grundausbildung auch Laptop usw. abschminken, dort wird ja auch eindeutig gesagt, dass während dieser Zeit die Grunderechte der Soldaten eingeschränkt sind.

  7. #107
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    Avatar von FiX
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    Das ganze als "Knast statt Arbeit" für Unterprivilegierte zu bezeichnen, ist meiner Meinung nach ziemlich unangebracht. Freiheitsberaubung liegt vor, wenn du gegen deinen Willen festgehalten wirst - die Teilnahme ist hier völlig freiwillig, du kannst auch jederzeit während der Rotation kündigen und gehen.

    Zu den Zeiten, zu denen ich teilgenommen habe, wurde man im Vorfeld hinreichend über die Einschränkungen aufgeklärt, die einen erwarten. Zu meiner Zeit gab es übrigens auch noch 100€ am Tag - kann sein, dass sich das inzwischen geändert hat. Ob es sich Netto lohnt muss jeder für sich wissen. Ich war grade mit dem Abi fertig und hatte keine sonstigen Einkünfte, so dass ich letztlich keinerlei Steuern oder Abgaben bezahlt habe.

    Grundrechte sind zunächst einmal Abwehrrechte gegen den Staat und somit hier als Argument fehl am Platz. Aber auch wenn man dies mal außer Acht lässt, ändert sich nichts - es finden keine Rechtsverletzungen statt.

    Abschließend sei noch gesagt, dass du das ganze hier überdramatisierst. Du bist weder eingesperrt, noch herrscht eine Kontaktsperre. Du kannst dich im Dorfbereich bewegen und auf dem Postweg kommunizieren. Lediglich auf elektronische Kommunikation muss aus Gründen der Sicherheit verzichtet werden.

    Auch die Behauptung, dass sich die meisten Leute nur einmalig bewerben würden ist falsch - zumindest zu meiner Zeit war die Mehrheit der Teilnehmer nicht zum ersten mal dort.

    Wenn dir das ganze zu böse oder hart ist, dann bewerbe dich nicht dafür. Ganz einfach.

    Es ist keine rosa Unterdeckchenparty, das behauptet aber auch niemand. Es ist eine letzte Station vor dem Kriegseinsatz (häufig ist es sogar unmittelbar die letzte Stufe, teilweise fliegen Soldaten direkt nach der Übung in Richtung Irak / Afghanistan / etc). Krieg, falls dir das bewusst ist, ist etwas härter als das, was du in Deutschland die meiste Zeit erlebst. Deine Zeit dort ist nichts anderes als eine Simulation des Krieges - man ist sehr naiv, wenn man sich darunter etwas falsches vorstellt.
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  8. #108
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    Avatar von AKira223
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    Zitat Zitat von freezy Beitrag anzeigen
    Wenn du bei der Bundeswehr bist kannste dir in der Grundausbildung auch Laptop usw. abschminken, dort wird ja auch eindeutig gesagt, dass während dieser Zeit die Grunderechte der Soldaten eingeschränkt sind.
    Wer hat dir denn Floh ins Ohr gesetzt? Nach Dienstschluss kannst du tun und lassen, was du willst. Und wenn die Ausbilder nicht während der Dienstzeit anwesend sind, hocken alle Rekruten mit ihren Handys dar

  9. #109
    Kriegsdienstverweigerer

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    Also ich bin auch keine die da nicht gern hingeht. Ich empfinde nicht den Job dort als hart sondern die Leute, die der Meinung sind, dass man ja nichts tun muss. übrigens dass mit den 100 euro ist so, wenn man tatsächlich 24 h Bereitschaft hat. Das ist meist die ersten 10 Tage so mit den 90 euro und danach sind es 24 h. Sport ist tatsächlich nicht erlaubt. es besteht ja verletzungsgefahr. übrigens man kommt locker ohne lappi und handy aus! Ich bin Internetsüchtig und bin auch ohne ausgekommen.

    mal ne frage: wer speilt im kosovo denn bitte tischtennis? Ich für meinen Teil habe mir das letzte mal wolle zum stricken mitgenommen und ein bisschen nähzeug, damit konnte ich die klamotten zb umnähen. man hat eben kopftücher für irak gebraucht, da hab ich was zu tun gehabt. also ein wenig fantasie muss du schon mitbringen. es gab einen der hat seinen malblock gehabt udn gemalt. wieder andere haben gelesen oder geschrieben. also ganz so ist es mit der kom sperre auch nicht. postkarten dürft ihr jederzeit schreiben. also ausreichend briefmarken und schreibzeug mitnehmen. dort lernt man wieder wie sich die leute in anderen teilen der welt den tag vertreiben und dass das auch spaß machen kann.

    dieser job hat mich süchtig gemacht und ich würde mich auf der stelle wieder bewerben wenn ich da nicht ein anderes problemchen hätte, dass nicht überwindbar ist.

    PS: An alle die schon da waren meldet euch bitte nochmal. suche ehemalige freunde von dort, die sunny vllt kennen.
    Geändert von Jeanny (04.02.2009 um 02:48 Uhr)

  10. #110
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    Avatar von freezy
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    Zitat Zitat von AKira223 Beitrag anzeigen
    Wer hat dir denn Floh ins Ohr gesetzt? Nach Dienstschluss kannst du tun und lassen, was du willst. Und wenn die Ausbilder nicht während der Dienstzeit anwesend sind, hocken alle Rekruten mit ihren Handys dar
    Ja, nur war Dienstschluss in der Grundausbildung meist sehr spät am Tag. Bzw gab es gar kein Dienstschluss, nur Dienstunterbrechung für nen paar Stunden bevor es zum Stuben und Revierreinigen geht . Außerdem darf man auch in Biwacks und Schießlagern usw. keine Handys mitnehmen, und die gehen 1-2 Wochen . Vielleicht war man bei euch ja eher locker drauf

  11. #111
    Schütze
    Avatar von William
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    Man lese bitte die Feinheiten! (z.B. Fragezeichen bei Sätzen!)

    Wie auch immer, als ehemaliger Zeitsoldat der Bundeswehr kann ich durchaus beurteilen, welchen Einschränkungen man dort unterliegt und ein grundsätzliches Handyverbot gibt es dort nicht! Auch sind Notebooks nicht verboten, zumal bei der BW das Grundgesetz geachtet wird.

    Es mag sein, dass der/die ein oder Andere suchtanfälliger ist, aber es bleibt eine Art Ausnahmezustand für die Teilnehmer. Man ist vorübergehend aus der Lebenswirklichkeit "geschieden" und das machen sich Viele bestimmt nicht so klar. Die Langeweile mit malen, stricken und Postkarten schreiben zu überbrücken oder auch sein schauspielerisches Talent auf sehr, sehr niedrigem Niveau zu trainieren, kann man sich m. E. nicht schön reden. Und Sport zu verbieten, weil man sich verletzen könnte??? Wie unmündig wird man da denn noch gemacht???

    Es mag heute tatsächlich noch Menschen geben, die mit den heutigen Kommunikationmitteln nicht wie selbstverständlich umgehen und deshalb besser mit dieser Art von Isolation umgehen können, sie müssen sich es eben einfach nur vorher klar machen, dass es so ist. Es gibt aber eben auch Leute, die sich der Situation nicht so klar sind, weshalb ich meinen Eindruck hier so deutlich schreibe. Ich wäre ja froh gewesen, wenn jemand etwas Gegenteiliges schreiben würde. Vielleicht liest es ja auch der ein oder andere von den "Dorf-Betreibern" (SST und Verantwortliche) und überdenken die ""Isolationshaft"", denn dann würde ich gerne auch mal mitmachen!

    Mir scheint es so, dass SST-Mitarbeiter die Sache, zwar mit einer Art von Klarstellung, aber eben doch Schönredend aktiv in diesem Forum schreiben, um die Rekrutierung positiv zu beeinflussen. Es schließt ja auch nicht aus, dass SST-Mitarbeiter an diesen Rotations teilnehmen bzw. teilgenommen haben, bevor sie dort tätig wurden. Habe ich mit meiner Vermutung recht?

  12. #112
    Kriegsdienstverweigerer

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    falls du das gemeint hast: Nein ich bin kein SST Mitarbeiter in diesem Sinne, der alles schönredet sondern eine Teilnehmerin, die froh war einen solchen Job zu bekommen und sich dafür in Zeug gelegt hat.

  13. #113
    Kriegsdienstverweigerer

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    Auch auf die Gefahr hin dass ich mich tierisch irre:

    Ist es nicht so, dass der Übungsplatz US-Gelände ist?
    Soll heissen dass man dort nicht nach dem Dt. Grundgesetz handeln könnte. Gewagte These, da ich nun im Detail auch nicht weiss wie sich das für Zivilisten auf militärischem Gelände auswirkt.
    Zum einen kann ich ja die "Nachrichtensperre" für Zivilunken verstehen, verursacht aber bei mir Kopfschütteln wenn ich daran denke das ja gewisse Fotos und Videos von Angestellten auf diversen Plattformen zu finden sind ( Youtube und co.)

    Ich finde es widerrum auch erschütternd, dass, wenn man ein zweites mal drüber nachdenkt, man auch nicht nur als Darsteller sondern als echter potenzieller Terrorist hingestellt wird ( wozu wäre sonst eine Nachrichtensperre gut?)

    Nichtsdesto trotz finde ich eine Bezahlung für einen festen Zeitraum akzeptabel, denn sonst müsste man " richtig arbeiten" und könnte weniger nebenher lernen, was ja scheinbar dort durchaus möglich wäre ( deshalb auch das Angebot an Studenten/Schüler). Denn für knapp 2k müsste ich lange arbeiten, sehr lange.

    Leider leider ist das alles nur hypothetisch, es mag vll total anders sein und ich bin derbst naiv, hab da halt noch keine Erfahrung zu gesammelt.

    Cheers

  14. #114
    Kriegsdienstverweigerer

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    hab dir ne pn geschrieben olsen

  15. #115
    Schütze
    Avatar von William
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    Nach ein paar Recherchen...

    ...habe ich Einiges zusätzlich erfahren können!

    z.B.,
    dass wohl eine Firma Optronic aus Königsbronn bereits 2002 ein Honorar von 92 € pro Tag für die "normalen" Zivilistenspieler weitergegeben hat und wir seit dieser Zeit einen Kaufkraftverlust (Inflation) von über 60% in Deutschland erleiden durften.

    Um den gleichen Wert der Bezahlung (Inflationsausgeglichene Entschädigung) für diese Art des Kriegsdienstes zu erhalten, müssten die Betreiber mittlerweile mindestens 140 € pro Tag zahlen und nicht wie SST aus Hohenfels vergleichsweise 90 €. Klar wollen auch diese Jungs etwas für ihr rekrutieren bekommen und das was sie weitergeben, schmälert wohl deren Gewinn.

    Solange es für SST anscheinend billiger ist, die Arbeitslosen aus ganz Deutschland zu werben, statt etwas ordentlicher zu beahlen und diese bei der Bezahlung diese persönlichen Einschränkungen akzeptieren wird der "Verdienst" wohl auch nicht angepasst.

    Unabhängig von dem schlechten Verdienst, wurden seit 1999 die "Eingesperrten" immer weiter eingeschränkt.
    OK, wenn man schon weniger Kohle kriegt, kann man auch weniger Rechte haben!
    Die Wertschätzung der Teilnehmer scheint sich entsprechend verringert zu haben.

    Die "Statisten" erhalten dort wohl Westen mit Empfängern, die erkennen lassen, ob man in einem Einsatz der US-Soldaten zu Tode gekommen ist. Natürlich nur virtuell, aber es kommt wohl vor, dass bei diesen Einsätzen "gestorben" wird.

    Die COB´s dürfen ohne Zustimmung der Betreiber nach der Teilnahme in Hohenfels und Grafenwöhr wohl auch nicht mehr darüber berichten, weshalb es auch nur so (relativ) wenig Infos im Internet gibt. Ist das so, dass man eine "Maulsperre" bekommt?

    Das der fühere Geschäftsführer von der Firma Optronic "krumme Geschäfte" (Aluminiumrohre für Waffenproduktion in Asien!?) gemacht haben soll und zu 4 Jahren Knast verurteilt wurde, habe ich auch irgendwo im Internet gelesen.

    @ olsen
    Mag übrigens sein, dass auf einem US-Militärgelände das DEUTSCHE RECHT keine Relevanz hat, aber läßt das US-RECHT einen denn so RECHTSARM werden?
    Noch ein Grund mehr Kohle haben zu wollen, nämlich wegen der Gefahr der US-Gesetze, die man ja nicht kennt.
    OK, auch deutsche Soldaten haben mit Einschränkungen zu leben, aber man ist bei diesem Job doch kein Soldat, sondern bleibt Zivilist!
    Gier frisst Hirn!

  16. #116
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    Das ist halt beim Militär so, die persönlichen Rechte werden dort eingeschränkt, auch in der Bundeswehr. Und nachdem du in der BW warst, darfst du ebenfalls keine sensiblen Informationen weitergeben, dafür hast du Unterschrieben. Dafür gibt's ja auch den militärischen Abrschirmdienst der bei sowas die Augen offen hat

  17. #117
    Schütze
    Avatar von William
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    @freezy
    Mein früherer Lehrer hätte zu deinem letzten Kommentar gesagt: "Thema verfehlt" oder auch "Zusammenhang nicht erfasst"
    Gier frisst Hirn!

  18. #118
    Oberstabsfeldwebel
    Avatar von SonGohan
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    ^SonGohan
    Junge die Bedingungen sind bekannt, wer es nicht will braucht garnicht hinzugehen. Mann weis das man ne Zeit ohne Beschäftigung im 24 Std Einsatz sein kann, mit der entsprechend angegebenen Bezahlung. Wieso sollte das US Millitär Freizeiteinrichtungen bereitstellen, das ist doch kein Urlaub. Das Rumgejammer versteh ich nicht ein bisschen.
    Geändert von SonGohan (20.06.2010 um 23:56 Uhr)

  19. #119
    Schütze
    Avatar von William
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    Mädchen (?), die Bedingungen sind nur dann bekannt, wenn sie bekannt gemacht werden und dafür ist unter anderem dieses Forum da.
    Es geht um Rechtbeschränkungen und nicht um Freizeiteinrichtungen und das die Zusammenhänge für den einen oder anderen nicht gut zu verstehen ist, mag daran liegen, dass es sehr unterschiedliche Menschen mit entsprechender Auffassungsgabe gibt.
    Gier frisst Hirn!

  20. #120
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    Wenn du dich bewirbst, dann wirst du umfassend über alles aufgeklärt - niemand erfährt erst vor Ort, dass der Job mit gewissen Einschränkungen daher kommt. Das meiste - ich würde sagen eigentlich alles - was du oben beschrieben hast, wurde in diesem Thread schon umfassend diskutiert und angesprochen. Deine Ausführungen sind reine Wiederholungen, bringen nichts neues und zeugen von einem übertrieben starken Eifer, dieses Projekt auf Teufel komm raus schlecht zureden.

    Und ja, ein Lohn bemisst sich auch an Angebot und Nachfrage - wenn viele Leute für einen Job zur Verfügung stehen, dann muss das Gehalt nicht unbedingt nach oben angepasst werden. Ich halte die Bezahlung weiterhin für angemessen, aber das kann jeder für sich entscheiden. Man verdient zumindest ein Vielfaches von dem, was die Soldaten der US Army dort erhalten. Ferner sollte man nicht vergessen, dass man keinerlei Ausgaben in dieser Zeit hat, da man über das Gehalt hinaus ja auch sämtliche relevante Versorgung erhält.

    Von diesen "krummen Geschäften" habe ich auch diverse Gerüchte gehört - was an der Sache dran ist weiß ich nicht, es ist mir ehrlich gesagt auch egal. Falls er etwas illegales getan haben sollte, dann wurde er ja anscheinend dafür bestraft.

    Verschwiegendheitsklauseln sind bei Arbeitsverträgen absolut üblich. Grade, wenn es wie hier um Belange der Sicherheit geht, ist das doch auch absolut verständlich? Wenn über die Übungen Videos erstellt würden, oder jemand Zeichnungen der taktischen Vorgehensweise veröffentlichen würde, dann würde dies das Leben der Soldaten gefährden. Dies betrifft freilich nicht allgemein bekannte Informationen, wie sie auf den diversen Webseiten zur Verfügung stehen / standen.
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