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Spar-Republik Deutschland?

Eine Diskussion über Spar-Republik Deutschland? im Forum OFF-Topic. Teil des Off Topic-Bereichs; Zitat von MacBeth jup wollt ich damals schon da kam aber nix also hab ich aus deinen ausagen zum bruttolohn ...

  1. #81
    it's me
    Avatar von neosid'jan'
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    Zitat Zitat von MacBeth Beitrag anzeigen

    jup wollt ich damals schon
    da kam aber nix
    also hab ich aus deinen ausagen zum bruttolohn berechnet, was jeder im inet ganz einfach nachrechnen kann. alles andere sind dann eigene ausgaben. und ich habe bei dir damals sogar noch mit gesetzlicher KV gerechnet, wenn du privatversichert bist haste sehr wahrscheinlich noch weniger zu zahlen
    so, hab ma eine gefunden mit relativ genau 5.000€. bedenken: 312€ für firmenwagen gehen oben aufs brutto drauf, und unten 1:1 wieder vom netto ab. wenn wir die ignorieren habe ich brutto 4.784,71 und netto 2421,28€ - wie du siehst zahle ich Kirchensteuer. Und ja, daran bin ich selber "schuld".

    Und zu dem Obergrenzen blabla.. nochma eine mit so ca. 7.000 - da isses dann auch net wirklich mehr Abzug, aber es bleibt viel (zu viel)

    Edit: Kurze Info wieso ich nicht in der PKV bin - leider erst nach 3 Jahren möglich
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  2. #82
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    Avatar von FiX
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    Das wird hier die breite Masse nicht verstehen, leider. Es wird permanent Stimmung gegen die "großen Reichen Abzocker" gemacht, die an der Krise verdient hätten. Denen sollte man jetzt konsequenterweise gefälligst die Einkommenssteuer erhöhen und auch sonst mal richtig hart dran nehmen.

    Dass die ganz überwiegende Masse der Personen, die den Spitzensteuersatz bezahlen, mit dieser Personengruppe überhaupt gar nichts zu tun haben, wird schlichtweg ignoriert - und zwar ganz bewusst. Wie bereits gesagt, die Leistungsträger leisten schon seit langer Zeit einen exorbitanten Beitrag, der mittelfristig eher gesenkt als denn erhöht werden müsste.

    Ansonsten noch: Dass man Spekulationsgewinne besteuern sollte, bestreitet niemand. Das wird auch kommen - die genaue Form ist Detailfrage. Was Vermögens- und Erbschaftssteuer angeht: Das sollte man keinesfalls verschärfen, denn dieses Vermögen wurde im Vorfeld schon mindestens einmal VOLL besteuert. Es wird auch jetzt schon vielfach weitere Male versteuert, beispielsweise über die Abgeltungssteuer.
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  3. #83
    Duc de Rischelmääh
    Avatar von brainsheep
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    Hier mal ein Positivbeispiel über schuldenfreie Kommunen
    http://mediathek.daserste.de/daserst...d=&goto=&show=

    Heute ab 22:00 ARD - Hart aber fair - Die „Weiter so"-Koalition - was will Merkels Truppe?
    http://programm.daserste.de/pages/pr...1yMYH1ZQ%3d%3d

    Später werde ich auch mal meinen Senf zum Thema dazu geben.
    Geändert von brainsheep (09.06.2010 um 22:06 Uhr)
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  4. #84
    Feldwebel
    Avatar von Hanniball478
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    keiner
    Gespart werden darf meiner MMeinung nach nicht an den Harz 4 Regelsätzen für Bildung, Forschung ,Entwicklung, und Verkehr muss meiner Meinung nach mehr Ausgegeben werden.

    Insgesamt finde ist das Sparpaket in vielen Bereichen nicht hart genung.

    Das Größte Problem ist meiner Meinung nach das man in vielen Bereichen im kleinen in der Umsetzung sachen Wegrationalsieren kann es aber nicht tut.
    Die Massnamahmen der Age für Arbeitslose und Ausbildungsplatzsuchende sind beispielsweise in vielen fällen ein Witz.

    In vielen anderen Fällen kann ich es zwar nicht beschwören würde aber davon ausgehen das es nicht viel besser ist.

    Letzlich ist das Problem ein Langfristiges. Was einer kurzfristigen Politik mit weinem 4Jahreswahlzücklus ein Problem darstellt.
    Geändert von Hanniball478 (09.06.2010 um 22:32 Uhr)
    Alkohol ist die Lösung und der Anfang all unserer Probleme

  5. #85
    Duc de Rischelmääh
    Avatar von brainsheep
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    Zunächst einmal sind 5000€ brutto mehr Geld als viele Menschen in diesem Lande verdienen und sie reichen für einen einigermaßen komfortablen Lebensstil d.h. man kann sich Urlaub leisten, Restaurantbesuche, Freizeitaktivitäten für die Kinder usw. Dinge, welche sich viele Menschen nicht leisten können.

    Dennoch stimme ich Fix und neosid'jan' dahingehend zu, dass diese Personen nicht die Gesellschaftsschicht ist, die hier als reich tituliert werden muss.

    Reich und vor allem vermögend sind wohl meines Erachtens Menschen, die ein Jahreseinkommen jenseits der 120000€ erzielen.
    Auch wenn diese Einschätzung natürlich subjektiv ist, kann man wohl konstatieren, dass diese Gesellschaftsschicht ein finanziell wirklich sorgenfreies Leben führen kann.
    Zudem sind hier auch die großen Bankhäuser und Konzerne zu nennen, die Jahr für Jahr Rekordgewinne einfahren und die, zumindest die Banken, uns durch ihre Spekulationen in diese prekäre Situation hineinmanövriert haben.
    Klar hatte der deutsche Staat schon vor der Krise enorme Schulden aber richtig akut wurde es erst durch die Krise.
    Vielleicht ist aber gerade dies, die einzige Positive Entwicklung aus der Banken- Wirtschafts- und Währungskrise, es wird endlich mal über das Sparen, nicht nur nachgedacht, sondern konkret gehandelt.

    Was viele Menschen wohl auch sauer aufstößt, ist die Tatsache, dass die Einsparungen im Sozialbereich sehr Konkret sind, während die Belastungen für die Wirtschaft zum großen Teil Posten sind, die vielleicht irgendwann mal in unbekannter Höhe auf die Unternehmen zukommen.

    Zudem werden gerade Diejenigen erneut belastet, die sowieso schon wirklich wenig haben: Hart4-Bezieher und nicht zu vergessen: die Familien , welche die Zukunft Deutschlands erst möglich machen.
    Manchmal habe ich den starken Verdacht, dass man gar nicht will, dass in Deutschland mehr Kinder geboren werden.
    Die Kinder, die zukünftige Steuerzahler und Konsumenten darstellen; die Kinder, die uns, durch ihre Intelligenz, Motivation und gute Ausbildung international wettbewerbsfähig halten sollen, um den zukünftigen Wohlstand (Lebensstandart) Deutschlands zu sichern.
    Da sich die Politik, in meinen Augen, nie zu einer guten und zielgerichteten Familienpolitik wird durchringen können (was nicht heißen muss, unbedingt mehr Geld auszugeben), sehe ich nur den Ausweg, dass für jedes Kind, von Geburt an, eine Wählerstimme zusteht, welche die Eltern beim Urnengang abgeben können.

    Eine Sache bei der ich Fix auch nicht zustimmen kann, ist die Erbschafts- und Vermögenssteuer.
    Man möge sich noch mal diesen Beitrag zu Gemüte führen.
    http://www.zdf.de/ZDFmediathek/beitr...oluter-Skandal

    Außerdem Frage ich mich, was aus dem liberalen Sparbuch geworden ist, mit welchem der Guido so vehement durch die Lande zog?

    Wenn ich Lust und Zeit habe, schreibe ich weiter
    Geändert von brainsheep (09.06.2010 um 23:15 Uhr)
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  6. #86
    Big & Tasty
    Avatar von baracuda
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    Zitat Zitat von FiX Beitrag anzeigen
    Dass die ganz überwiegende Masse der Personen, die den Spitzensteuersatz bezahlen, mit dieser Personengruppe überhaupt gar nichts zu tun haben, wird schlichtweg ignoriert - und zwar ganz bewusst. Wie bereits gesagt, die Leistungsträger leisten schon seit langer Zeit einen exorbitanten Beitrag, der mittelfristig eher gesenkt als denn erhöht werden müsste.
    Natürlich trifft dies auch die Spitzenmanager, die daran schuld sind, dass wir jetzt in solch einer Krise stecken.
    Wer beschließt denn Sparmaßnahmen in Unternehmen, in denen man Qualität bringen will, folglich also Mitarbeiter entlassen muss.
    Ich erlebe es grade hier in einer Kurklinik der Deutschen Rentenversicherung, dass immer mehr Reparaturen an andere Firmen ausgelagert werden.
    Die Leute die hier in der Haustechnik arbeiten, sind gnadenlos überfordert, machen Überstunden wie bekloppt und bekommen bei 5 Minuten zu lang Pause noch einen auf den Deckel.
    Die Folgen? Altersteilzeit und Frührente weil die Leute sich kaputt geackert haben.
    Diese Leute hier, die mehr als oft genug über dem Maximum an Überstunden liegen, die man in einem Monat anhäufen kann, verdienen lange nicht so viel wie 5000€.
    Da bleiben wenn man Glück hat 1,2k von über.
    Aber wofür?
    Dafür dass man sich beim Arbeitsamt unterstützende Leistungen erbetteln muss um morgen etwas zu essen kaufen zu können?

    Im Gegensatz zu dir Nils, weis ich ganz genau wie sich Leute am anderen Ende der Einkommensgrenze fühlen, wenn z.B. Versicherungsbeiträge steigen, während Löhne sinken.
    Derjenige, der den Spitzensteuersatz bezahlt, lebt auch mit einer Steigerung noch nicht dort, wo die Armen in diesem Lande bereits sind.
    Und einen Mann mit Frau und Kind, der nur 1200€ zur Verfügung hat, bezeichne ich sehr wohl als arm.
    Niemand dieser Menschen kann es verkraften auch nur einen Euro zu verlieren, im Gegensatz zu denen die sich einen Firmenwagen leisten können und nicht überlegen müssen, besser zu Fuß die 30KM zum Arbeitsplatz zu laufen, um vom gesparten Sprit was zu essen kaufen zu können!

  7. #87
    Mainforum-Moderator
    Avatar von Little.
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    Ich denke man darf bei der Diskussion auch nicht vergessen den Unterschied zwichen Einkommen und Vermögen zu machen. Das eine hat oft mit dem anderen nur wenig zu tun
    "Linux is an operating system built to do things well, not simply."
    Michael Fahey (Kotaku.com)

  8. #88
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    Avatar von FiX
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    Zunächst einmal ist die deutsche Rentenversicherung eine Körperschaft des öffentlichen Rechts und daher weitestgehend nicht mit Unternehmen zu vergleichen. Ansonsten weiß ich nicht, woher du es dir nimmst zu behaupten, dass ich nicht wüsste, wie sich "Leute am anderen Ende der Einkommensgrenze fühlen" - das ist einfach unzutreffend.

    Ich will gar nicht bestreiten, dass es einige wenige gibt, die in hohem Maße von gewissen Umständen profitiert haben, darunter auch die von dir angesprochenen "Spitzenmanager". Diese Leute sind aber die _absolute_ Ausnahme. Den Spitzensteuersatz zahlen in der _ganz_ überwiegenden Mehrheit normale Arbeitnehmer. Freilich sind diese zumeist gut qualifiziert und/oder tragen hohe Verantwortung. Wieso dies aber dazu führen sollte, dass sie jetzt noch stärker belastet werden sollen als andere, kann ich einfach nicht nachvollziehen.

    Niemand muss in Deutschland verhungern. Es kann aber auch in Anbetracht der Verfassung unserer Staatsfinanzen niemand erwarten, dass er durch Sozialhilfen ein Leben in Saus und Braus führen kann. Das ist auch gar nicht Sinn eines Sozialstaates, wie des unseren. Die Existenz und ein würdevolles Leben sollen gesichert werden, nicht weniger, aber auch nicht mehr.

    Zitat Zitat von Little. Beitrag anzeigen
    Ich denke man darf bei der Diskussion auch nicht vergessen den Unterschied zwichen Einkommen und Vermögen zu machen. Das eine hat oft mit dem anderen nur wenig zu tun
    Was wir aber eben auch nicht vergessen dürfen ist die bereits erfolgte Behandlung dieser Vermögen. Freilich mag es für den Einzelnen ein Geschenk des Himmels sein, wenn er eine große Vermögenssumme erbt oder sonst wie erlangt, so dass man geneigt sein könnte, diese Person höher zu besteuern. Dabei wird aber schlichtweg vergessen, dass das Vermögen gerade nicht vom Himmel gefallen, sondern zuvor erarbeitet wurde. Solche Vermögen erneut hart zu besteuern, käme einer verfassungswidrigen Doppelbesteuerung gleich. Aus gleichem Grunde verbietet sich eine Vermögenssteuer bereits im Ansatz.
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  9. #89
    unberechenbar
    Avatar von Partikelkanone
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    Es ist doch wie immer, dass die Besserverdienenden, und das sind Leute mit 5000 Glocken brutto durch und durch, als erstes heulen.
    Für mich sind Besserverdienende zwar nicht Millionäre, aber durchaus als wohlhabend anzusehen. Und von denen gibts genug, siehe Stimmenanteil der entsprechenden Parteien.

    Wie bara schon sagte, viele derjenigen, die ihren 2000 weniger von 5000 nachtrauern, haben noch nie erlebt, wie es am anderen Ende aussieht. Dann ists nämlich einfach die Augen zu verschließen. 2000 von 5000 ist pipifax im Gegensatz zu 50 von 345 weniger.
    Und keiner der H4ler und Geringverdiener lebt in Saus und Braus. Schaut euch doch mal um, anstatt nur irgendwelche "Experten" nachzuplappern.
    Darum geht es auch gar nicht, aber wieviele leben UNTER dem Existenzminimum und können sich weder Klamotten, noch gesundes Essen, noch teure Arztbesuche/Medikamente leisten? Von Familien mit Kindern mal ganz zu schweigen. Wieviele sind schlecht in der Schule, einfach weil kein Geld für Lernmittel da sind? Wieviele deutsche Kinder essen schon an der Suppenküche?

    Die Bonzen haben einfach den Bezug zur Realität verloren, wie damals die Aristokratie. Wie hieß es so schön? Wenn das Brot alle ist, soll man Kuchen essen?

  10. #90
    Big & Tasty
    Avatar von baracuda
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    Zitat Zitat von FiX Beitrag anzeigen
    Niemand muss in Deutschland verhungern. Es kann aber auch in Anbetracht der Verfassung unserer Staatsfinanzen niemand erwarten, dass er durch Sozialhilfen ein Leben in Saus und Braus führen kann. Das ist auch gar nicht Sinn eines Sozialstaates, wie des unseren. Die Existenz und ein würdevolles Leben sollen gesichert werden, nicht weniger, aber auch nicht mehr.
    Das ist schon seit Jahren nicht mehr der Fall.
    Ich kenne niemanden der von Hartz4 lebt, der Plasmabildschirme mit nem Meter Diagonale, 2 Autos und Möbeln aus teurem Massivholz besitzt, geschweige denn mal in den Urlaub fahren zu können.
    Ich war schon seit meinem 16. Lebensjahr nicht mehr im Urlaub und diesen hab ich auch nur genossen, da meine Klassenfahrt nach Barcelona ging.
    Es gibt einige wenige Hartz4 Empfänger, welche auf Mallorca ein Leben in Saus und Braus führen und auch einige, die sich bei Versandhäusern wie Otto Fernseher und Hifi Zeugs auf Pump kaufen, ohne es jeh zu bezahlen.
    Das ist aber das selbe Thema wie das mit den Spitzenmanagern. Es gibt schwarze Schafe, aber der Großteil kann nix dafür.
    Im Gegensatz zu denjenigen die mehr verdienen, kann man aber von jemandem der sich grade das kaufen kann, was er zum leben braucht, nicht verlangen, dass er nun aufs Abendessen verzichten soll, damit der Staat sparen kann.
    Ich würde eher denjenigen bitten sein 2. Auto abzumelden, der sich dadurch aber nicht in Existenznot begibt.

  11. #91
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    Avatar von FiX
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    Bitte, wo soll jemand auf sein Abendessen verzichten? Das ist purer Populismus und so einfach nicht tragbar. Es gibt im Sparpaket Effizienzsteigerungen der Sozialausgaben, aber keine Kürzungen, die zu untragbaren oder unsozialen Ergebnissen führen würden.
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  12. #92
    Big & Tasty
    Avatar von baracuda
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    Das war überspitzt formuliert.
    An Optimierungen der Hartz4 Reformen hat keiner etwas auszusetzen, im Gegenteil.
    Sparmaßnahmen sollten jedoch ebenfalls Besserverdienende in diesem Land treffen.
    Jeh mehr Menschen man in die Verantwortung nimmt und die Last auf mehr, auch stärkeren Schultern verteilt, desto weniger muss man bei den einzelnen sparen.
    Fakt ist, man kann das Sozialsystem noch so stark optimieren, man wird den gewünschten Effekt erst dann erreichen wenn man die Zahl derer die diese Leistungen in Anspruch nehmen müssen reduziert, sie folglich zu Besserverdienenden macht.
    Das funktioniert nicht, indem man ihnen die letzten Möglichkeiten nimmt, sich aus diesem Sumpf herausziehen zu lassen.

  13. #93
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    Avatar von FiX
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    Was du sagst ist in sich einfach nicht schlüssig - du kannst den Hartz4-Satz so sehr erhöhen wie du willst, das wird nicht dazu führen, dass die Empfänger der Leistungen zu Besserverdienern werden. Es wird immer Empfänger von Transferleistungen geben, daran lässt sich bei aller Tragik nichts ändern. Man kann einzig daran arbeiten die Gruppe dieser Personen möglichst klein zu halten. Wichtig ist aber vor allem, dass es überhaupt möglich ist, die nicht arbeitenden Personen mit eben solchen Transferleistungen versorgen zu können - und das geht auf Dauer nur dann, wenn die Ein- und Ausnahmen in einer vernünftigen Relation stehen.

    Das Sparpaket trifft alle Schichten. Ich habe die Zahlen jetzt nicht ganz genau im Kopf, aber etwa 50% gehen zu Lasten der Wirtschaft und mithin der hier so oft kritisierten "oberen Schicht", etwa 25% zu Lasten des Bundes und etwa 25% zu Lasten des Restes. Alleine 3/4 treffen also schon einmal sonstige Personen und nur ein mir nicht im genauen Detail bekannter Anteil der verbleibenden 1/4 bleibt überhaupt noch im Raume stehen.
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  14. #94
    Oberstabsfeldwebel
    Avatar von SonGohan
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    Die "Lasten" für die Wirtschaft wurden so klug gesetzt, das sie rückfedernd auf höhere Gebühren, Preise ect. pp. hinauslaufen, während der Lohn und co. weiterhin stagniert und noch weniger konsumiert werden kann.

  15. #95
    Big & Tasty
    Avatar von baracuda
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    Ich meine nicht den eigentlichen Satz anzuheben, ich meine Fördergelder für Menschen die umschulen wollen, oder sich weiter bilden.
    Ich erlebe es in meiner Familie am eigenen Leib, dass der Staat sehr geizig mit Föderungen umgeht.
    Man hat keinen Anspruch auf Bafög wenn man älter ist, sonstige Förderungen sind nur unter bestimmten Bedingungen in Anspruch zu nehmen, welche absolut absurd sind.
    Darlehen haben horrende Zinsen, die kein Mensch zurück zahlen kann.
    Schulen, welche bezahlt werden, bringen in Sachen Qualität nicht annähernd das Maß, welches erreicht werden müsste, um jemanden erfolgreich in einen Job wieder einzugliedern.
    Kleinen Unternehmern wird der Weg weiter aufgerissen.
    Man fühlt sich in keinem Amt für eine mobile Friseuse zuständig. Man legt ihr Steine in den Weg, wo man Steine beseitigen sollte und und und.

  16. #96
    Darth Plüsch !
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    irgendwie ist das voll der Neidthread hier O_o


    DIE HABENS, DIE SOLLEN BLUTEN ! ICH HAB NIX; GAAAAAAR NIX UND ICH LEB TROTZDEM BESSER ! ABER DIE SOLLEN BLUTEN, WEIl... öh... WEIL ICH JA AUCH SO BESSER KANN ALS DIE !

    Woaw O_o
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  17. #97
    Big & Tasty
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    Das hat nix mit Neid zu tun.
    Ich selbst leiste mir ein Auto, welches für einen Hartz4 Empfänger vermutlich nicht zu bezahlen ist.
    Es ist aber nunmal so, dass jemand der nix mehr hat, auch nicht mehr sparen kann.
    Das ist Fakt, kein rumgewhine oder sonstiges.
    Jemand der sich ein Auto und Urlaub leisten kann, kann jedoch etwas abgeben, so blöde das auch sein mag.
    Man braucht einen soliden Sockel um ein Dach bauen zu können.
    Die Geringverdiener bis Durchschnittsverdiener sind der Sockel.
    Wenn diese Menschen sich nix mehr leisten können, bricht die Etage darüber irgendwann zusammen.

  18. #98
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    Avatar von MacBeth
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    Zitat Zitat von FiX Beitrag anzeigen
    Bitte, wo soll jemand auf sein Abendessen verzichten? Das ist purer Populismus und so einfach nicht tragbar. Es gibt im Sparpaket Effizienzsteigerungen der Sozialausgaben, aber keine Kürzungen, die zu untragbaren oder unsozialen Ergebnissen führen würden.
    jo gibs irgendwo ne seite wo man diese vorschläge sehen kann? ich gebe zu ich habe bisher nicht gesucht. genau solche "fakten" wollt ich mal sehen
    ich sehe das ähnlich im sozialbereich hartz4 gibs ne menge dinge die einfach weggehören

    obwohls meiner meinung nach auch noch andere bereiche gibt die reformiert gehören. allen voran für mich die bundeswehr

    populismus finden wir in politikdiskussionen alle paar sätze, es ist purer populismus dem populisten populismus vorzuverfen ^^ lassen wir das also

    Zitat Zitat von mope7 Beitrag anzeigen


    irgendwie ist das voll der Neidthread hier O_o


    DIE HABENS, DIE SOLLEN BLUTEN ! ICH HAB NIX; GAAAAAAR NIX UND ICH LEB TROTZDEM BESSER ! ABER DIE SOLLEN BLUTEN, WEIl... öh... WEIL ICH JA AUCH SO BESSER KANN ALS DIE !

    Woaw O_o
    neid ungleich ungerechtigkeits gefühl. ich kann schon verstehen das sich ärmere schichten darüber aufregen, auch ohne hintergrundwissen. denn wenn über etwas negativ geredet wird dann eben über das sozialsystem und das obwohl das in deutschland noch sehr gut ist, auch wenns schon schlechter wurde durch hartz4
    und dann brauch sich auch keiner wundern das die mit dem gleichen mist nach oben rufen, da muss man sich dann durchschlängeln ^^
    Das Vertrauen unter Freunden ist ein sehr empfindlicher Zustand. Zuneigung, Gefühl, Erkenntnis, Hoffnung und Glaube halten ihn im Gleichgewicht. Ohne Vertrauen ist das Leben bitter und leer, dieses zerbrechliche Band auf die Probe zu stellen, ist gefährlich. Und obwohl das Vertrauen daran wachsen kann, stellt sich immer die Frage, ob es der Probe überhaupt standhält.

  19. #99
    Darth Plüsch !
    Avatar von mope7
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    na dann gib doch was ab, ganz einfach.

    Jemand der sich ein Auto und einen Urlaub leisten kann (ich persönlich kann alleine von nem gebrauchten Fahrrad nur träumen momentan ), der hat was dafür getan. Und der gibt bereits was ab. Für was haben wir denn unsere Sozialabgaben ?

    Ja, wenn ich es recht bedenke: dann gib du mir doch jeden Monat nen Fuffi den ich auf nen Sparkonto einzahlen kann. Ich hab NICHTS, absolut GAR nichts. Dennoch spare ich was geht und ich habe bereits damals für meine Zukunft vorgesorgt. Und ich werde später einen guten Job haben und gutes Geld verdienen und ja - ich werde dann auch un Urlaub fahren, weil ich dafür gearbeitet habe und es mir verdient habe. Ich sehe es nicht ein, dass ich dann irgendwann auf meinen Urlaub verzichten soll, weil ich mir letztes Jahr für meine Kinder schon einen geleistet habe - Mister/Misses XY aber nicht, weilse nix haben.
    Solidarität ist eine Sache, aber was ich hier lese ist nun mal nichts anderes als Geneide und "rumgewhine".

    Und wenn es jetzt wieder heißt: ja, aber wenn man seinen Fünfer auf der Gehaltsabrechnung hat (Was davon bleibt wurde ja bereits hier gezeigt), kann man ja ruuuuhig nen ORDENTLICHEN Batzen abgeben - tut ja nicht weh. Bzw, tut ja nicht so weh wie für andere Leute die nicht sooooooo viel verdienen.
    Das man dafür was getan hat und vorallem: Immernoch tut, das sehen die wenigsten. Meinst du mit ner 38 Stunden Woche (übrigens verstehe ich die Diskussion um diese Sache auch nicht - ich hab schon in meiner Ausbildung 42 Stunden die Woche gearbeitet. Von den überstunden mal ganz abgesehen) hat man sein super-tolles-ichkannmirallesleistenundbinbesseralsdu-Traumgehalt ?

    Nein. Ganz einfach. Nein.
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  20. #100
    Feldwebel
    Avatar von Hanniball478
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    Die Meisten leute die Ein jahreseinkommen von Über 120k haben sind keine Arbeitnehemer mehr sondern Selbständig.

    Mal Nachdenken was sind die Berufe wo man wirklich viel verdient.
    Artz Jurist Hoher Beamter Ingiener hohe Banktiere Marktleiter Handwerksmeister etc. Das sind die die in einem angestellten Verhältnis Leben bzw leben können von dennen können sich relativ viele Selbstsändig machen. Selbstständig machen. und viele sind es auch.



    Die Leute die Noch deutlich mehr als Genannte Berufsgruppe Verdiennen bzw in Dem Fall dann fast nur noch Einnehmen sind in erster Line jene die einen Familienbetrieb Übernommen haben. Also deren Vater Ein Handwerksmeister etc ist. und vielleicht schon der Vater von dem etc.

    Viele Sachen machen durchaus Sinn. Allerdings finde ich in vielen Fällen betrachten die staatlichen Bürokraten Leute nicht Induviduell genung.

    Folgendes Beispiel.

    Ich habe mit 16 den Realschulabschluss gemacht, meine erste Berufsausbildung dannach abgebrochen leider etwas zu Spät konnte ich nichts anderes mehr Anfangen.

    Bin dann Zum AA gegangen und wollte mir Helfen lassen. Das hat auch relativ gut geklappt zu anfang.
    Ich habe einen Großen Berufseignungs&orientierungtest etc gemacht und mich für das nächste Jahr in einem Berufscollege eingeschrieben für den fall das ich keinen Ausbildungsplatz in meinem Damaligen Traumberuf finden sollte etc.

    Soweit sogut.ich wollte dann das Restliche Jahr Praktika in verschieden Berufen bzw haupsächlich in den Berufszweig in den ich Reihn wollte machen. Dafür musste ich dann in eine Maßnahme von einer Privatwirtschaftlichen Firma reihn die von der Argenur bezahlt wurde man hat sogar etwa über 240€ monatlich dafür bekommen das man dort anwesend war.

    Naja soweit so gut und dann wurde es Scheiß.Erstmal hat die Firma die Schon seit ungefähr 40 jahren solche Maßnahmen anbietet nochmal einen Berufseignungs&orientierungtest gemacht obwohl sie die ergebnisse vom Arbitsamt vorliegen hatten. Sind letztlich auch zu den selben Schlüssen gekommen.

    Man musste von 7:45 bis 17: Uhr dasein. es wrde allerdings nur von 7:45 bis 14:00 was getan
    Dannach haben wir je nach Wetter Volleyball, Fußball oder Poker gespielt. 4 Tage die Woche insgesamt 12 Stunden die Woche 48 im Monat 10 Monate lang und sind dafür Bezahlt worden.

    Gut man konnte Praktikas machen und einen Hauptschulabschluss falls man noch keinen hatte.
    Die Niveau lag so ungefähr 8. Klasse Realschule in der Gruppe mit Leuten die denn Realschulabschlus hatten.

    und man konnte die Maßname nicht Kündigen jedenfalls nicht wenn die Eigenen Eltern ein Problem damit hätten das man ihnen das Kindergeld für 3Monate Streicht.

    Mal ein Zitat von einem der dort die Maßnamenteilnehmer antreibt. "Mach ein Praktikum es ist mir auch egal wo."
    Ich gehe mal davon aus das die Leute Geld dafür gekriegt haben wenn ein Teilnehmer in ein Praktikum ging auch wenn die das Verneinen.



    Naja mal ein beispiel wie man Geld zum Fenster Rausschmeißen kann.
    Alkohol ist die Lösung und der Anfang all unserer Probleme

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