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Spar-Republik Deutschland?

Eine Diskussion über Spar-Republik Deutschland? im Forum OFF-Topic. Teil des Off Topic-Bereichs; Kannste von ausgehen, gegen diese Frechheit kämpfen schon seit einigen Jahren gegen an. Ohne Erfolg, Laizismus ist ja doof. :/...

  1. #41
    Oberstabsfeldwebel
    Avatar von SonGohan
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    ^SonGohan
    Kannste von ausgehen, gegen diese Frechheit kämpfen schon seit einigen Jahren gegen an. Ohne Erfolg, Laizismus ist ja doof. :/

  2. #42
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    Avatar von Glanzor
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    Eigentlich unglaublich sowas.
    Es werden nicht nur die Unternehmen weitgehend verschont, nö, auch die Reichen stehen irgendwie nicht auf der Abschußliste des neuen Sparplans, man nimmt sich sein Geld lieber bei denen, die ohnehin kaum was haben.
    Besonders schön: Streichung des Kindergeldes für Harz-IV-Empfänger. Quasi Geburtenkontrolle von ganz oben.
    Das ganze ist genauso wenig überraschend wie sinnvoll oder irgendwie langfristig. Auf lange Sicht bringt das nicht mal den Unternehmen was. Wie sollen sie noch vernünftige Umsätze machen, wenn ein gar nicht so kleiner Teil der Bevölkerung in Zukunft gerade mal genug Geld zum Überleben hat? Aber hauptsache sich jetzt bei denen nicht unbeliebt machen, langfristig denkt in den Kreisen scheinbar soweiso niemand.

    Besonders perfide, solche Ungerechtigkeit ernsthaft auch noch als "fair" zu bezeichnen.
    Aber zu befürchten haben die nichts, es ist ja Fussball-WM und zur Fussball-WM geht in Deutschland niemand auf die Straße. Da sitzt man nämlich vor dem Fernseher. Ich könnte kotzen.

  3. #43
    Big & Tasty
    Avatar von baracuda
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    Also da ich nie FDP und CDU gewählt habe, kann ich den Unmut einiger über die Stille derer die unsere jetzige Regierung gewählt haben gut nachvollziehen.
    Die meisten haben sich letzten Sommer anscheinend von bunten Bonbons ködern lassen, ohne den Knüppel in der anderen Hand des Pädophilen zu bemerken. Anders gesagt, man hat sich Steuersenkungen versprechen lassen, obwohl der Topf schon VOR DER WAHL absolut leer war.

    Die Idee mit den Zuzahlungen der Unternehmen in die Bildung finde ich hervorragend. Sowas sollte für große Unternehmen verpflichtend sein, aber nicht nur für Hochschulen, auch für Grund und weiter führende Schulen sollte aus einem großen Pott, den die Unternehmen füllen, Geld genommen werden.
    Ebenso sollte die Trennung von Ärzten, Beamten, Arbeitern usw im Sozialsystem aufgehoben werden.
    Volker Pispers hat das mal sehr treffend ausgedrückt indem er das Rentensystem kritisiert hat.
    Die Obergrenze für Steuerzahlungen sollte abgeschafft werden. 10% von allem was man verdient abdrücken, nicht ab 60.000€ auf einmal nur noch ein Pauschalbetrag.
    Kleine Unternehmen stärken und große richtig doll ran nehmen.
    Das Beispiel mit dem Glaspalast greif ich mal auf:
    Wenn in diesem Ort kleine Unternehmen gefördert würden, könnte man dem Unternehmen, welches da mit Schließung droht ganz frech ins Gesicht furzen und ihnen androhen, falls sie den Damm nicht selbst finanzieren und das Gebäude absichtlich untergehen lassen, sie auf Schadenersatz zu verklagen, da dort durch Unterlassen von Schutzmaßnahmen, Arbeitsplätze bewusst zerstört würden.
    Dazu müssten entsprechende Gesetze auf den Weg gebracht werden, die ich für durchaus angebracht halte.
    Und jetzt whined nich rum, große Unternehmen würden dann abwandern und Deutschland würde verarmen denn das stimmt nicht, wenn man dafür in Bildung massiv investiert und neue, kleine Firmen an die Stelle der großen Multis treten.
    Ein Unternehmen wie Siemens hat ja mittlerweile mehrere Sparten, für die man locker auch mehrere kleine Unternehmen anheuern könnte.
    Nicht hundert Produkte von einer Firma! Hundert Produkte von hundert Firmen!
    Man redet hier von Mut solche Maßnahmen zu ergreifen wie sie im Moment ergriffen werden, aber hat man denn den Mut sowas ähnliches wie in meinen Überlegungen durchzusetzen?

  4. #44
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    Avatar von FiX
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    Die Leistungsträger dieser Gesellschaft schultern schon heute viel zu viel - zusätzliche Belastungen wären schlicht unverhältnismäßig. Wenn hier über "den kleinen Mann" und den armen Hartz4-Empfänger lamentiert wird, dann wird doch weitestgehend vergessen, dass dessen Leistungen nur aufgrund der horrenden Belastung anderer überhaupt erst möglich sind (freilich dessen empfangene Leistungen, die vielfach ohne jede oder aber ohne jede annähernd verhältnismäßige Gegenleistung stehen).

    Es kann aber langfristig einfach nicht mehr verteilt werden, als eingenommen wird - das sollte auch der letzte verstanden haben oder doch zumindest in Bälde verstehen. Der Sozialetat nimmt einen überproportionalen und in Relation zu Einnahmen und sonstigen Ausnahmen außer jedem Verhältnis stehenden Anteil in unserem Haushalt ein, so dass Effizienzsteigerungen in diesem Bereich die absolut richtig und notwendige Konsequenz sind.

    Das heißt nicht, dass auch in anderen Bereichen die Werte verbessert werden müssen und verbessert werden - vieles davon ist jetzt schon auf den Weg gebracht. Vieles wird aber auch in der nahen und mittleren Zukunft noch folgen müssen, wenn denn dieses Land weiter auf einem guten Niveau existieren möchte. Gerade auch weil wir schon in Kürze hohe Anforderungen an andere europäische Nachbarn werden stellen müssen, wenn wir denn unsere europäische Union und unsere europäische Währung aufrecht erhalten müssen. Anforderungen zu stellen, ohne selber gute Beispiele zu liefern, wäre in hohem Maße unseriös.
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  5. #45
    unberechenbar
    Avatar von Partikelkanone
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    Zitat Zitat von Little. Beitrag anzeigen
    http://www.spiegel.de/politik/deutsc...699422,00.html
    Welche Partei die Eier(-stöcke) in der Hose hat das anzutasten?

    Werd ich wohl nicht mehr erleben...
    Würde ich eigentlich nur den Linken zutrauen, bin mir da aber auch nicht ganz sicher.


    Zitat Zitat von baracuda Beitrag anzeigen
    Also da ich nie FDP und CDU gewählt habe, kann ich den Unmut einiger über die Stille derer die unsere jetzige Regierung gewählt haben gut nachvollziehen.
    Die meisten haben sich letzten Sommer anscheinend von bunten Bonbons ködern lassen, ohne den Knüppel in der anderen Hand des Pädophilen zu bemerken. Anders gesagt, man hat sich Steuersenkungen versprechen lassen, obwohl der Topf schon VOR DER WAHL absolut leer war.
    Ich hab sie auch nie gewählt. Aber ich erinnere gerne mal an diese Wahlthreads, die in den verschiedensten Foren auftauchten und auch, wie sehr viele vorallem für gelb waren. Und die FDP geht ja nur mit der Union, haben sie glaub ich auch selbst mal gesagt.
    Welche Partei wählst du bei der Bundestagswahl?


    Zitat Zitat von baracuda Beitrag anzeigen
    Die Idee mit den Zuzahlungen der Unternehmen in die Bildung finde ich hervorragend. Sowas sollte für große Unternehmen verpflichtend sein, aber nicht nur für Hochschulen, auch für Grund und weiter führende Schulen sollte aus einem großen Pott, den die Unternehmen füllen, Geld genommen werden.
    Ebenso sollte die Trennung von Ärzten, Beamten, Arbeitern usw im Sozialsystem aufgehoben werden.
    Volker Pispers hat das mal sehr treffend ausgedrückt indem er das Rentensystem kritisiert hat.
    Die Obergrenze für Steuerzahlungen sollte abgeschafft werden. 10% von allem was man verdient abdrücken, nicht ab 60.000€ auf einmal nur noch ein Pauschalbetrag.
    Kleine Unternehmen stärken und große richtig doll ran nehmen.
    Das Beispiel mit dem Glaspalast greif ich mal auf:
    Wenn in diesem Ort kleine Unternehmen gefördert würden, könnte man dem Unternehmen, welches da mit Schließung droht ganz frech ins Gesicht furzen und ihnen androhen, falls sie den Damm nicht selbst finanzieren und das Gebäude absichtlich untergehen lassen, sie auf Schadenersatz zu verklagen, da dort durch Unterlassen von Schutzmaßnahmen, Arbeitsplätze bewusst zerstört würden.
    Dazu müssten entsprechende Gesetze auf den Weg gebracht werden, die ich für durchaus angebracht halte.
    Und jetzt whined nich rum, große Unternehmen würden dann abwandern und Deutschland würde verarmen denn das stimmt nicht, wenn man dafür in Bildung massiv investiert und neue, kleine Firmen an die Stelle der großen Multis treten.
    Ein Unternehmen wie Siemens hat ja mittlerweile mehrere Sparten, für die man locker auch mehrere kleine Unternehmen anheuern könnte.
    Nicht hundert Produkte von einer Firma! Hundert Produkte von hundert Firmen!
    Man redet hier von Mut solche Maßnahmen zu ergreifen wie sie im Moment ergriffen werden, aber hat man denn den Mut sowas ähnliches wie in meinen Überlegungen durchzusetzen?
    Stimme voll zu, nur weiss man mittlerweile, wie das in Deutschland abläuft. Die Regierung knickt immer vor den Lobbys ein, bestes Beispiel Mindestlohn. In anderen Ländern funktioniert es tadellos, nur in Deutschland wird herumgeheult, dass es Arbeitsplätze kostet. Ganz klar die Worte in den Mund gelegt.

    Am schlimmsten sind jedoch die, die immer noch an das Märchen glauben. Siehe über mir.
    Wer mehr hat, der kann auch mehr geben, so einfach ist das. Nur weil die H4ler, von denen übrigends die meisten gerne arbeiten wollen, zu Zeiten ihrer Arbeitslosigkeit unproduktiv sind, ist es nicht rechtens an ihnen am stärksten zu kürzen. Viele sind unverschuldet arbeitslos und für die Bonzen, ich verwende absichtlich dieses Wort, sind diese Menschen nur zweite Klasse.

  6. #46
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    Avatar von MrYuRi
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    MrYuRi
    Zitat Zitat von FiX Beitrag anzeigen
    Die Leistungsträger dieser Gesellschaft schultern schon heute viel zu viel - zusätzliche Belastungen wären schlicht unverhältnismäßig. Wenn hier über "den kleinen Mann" und den armen Hartz4-Empfänger lamentiert wird, dann wird doch weitestgehend vergessen, dass dessen Leistungen nur aufgrund der horrenden Belastung anderer überhaupt erst möglich sind (freilich dessen empfangene Leistungen, die vielfach ohne jede oder aber ohne jede annähernd verhältnismäßige Gegenleistung stehen).

    Es kann aber langfristig einfach nicht mehr verteilt werden, als eingenommen wird - das sollte auch der letzte verstanden haben oder doch zumindest in Bälde verstehen. Der Sozialetat nimmt einen überproportionalen und in Relation zu Einnahmen und sonstigen Ausnahmen außer jedem Verhältnis stehenden Anteil in unserem Haushalt ein, so dass Effizienzsteigerungen in diesem Bereich die absolut richtig und notwendige Konsequenz sind.

    Das heißt nicht, dass auch in anderen Bereichen die Werte verbessert werden müssen und verbessert werden - vieles davon ist jetzt schon auf den Weg gebracht. Vieles wird aber auch in der nahen und mittleren Zukunft noch folgen müssen, wenn denn dieses Land weiter auf einem guten Niveau existieren möchte. Gerade auch weil wir schon in Kürze hohe Anforderungen an andere europäische Nachbarn werden stellen müssen, wenn wir denn unsere europäische Union und unsere europäische Währung aufrecht erhalten müssen. Anforderungen zu stellen, ohne selber gute Beispiele zu liefern, wäre in hohem Maße unseriös.
    Viele Leistungsträger in unserer Gesellschaft bezahlen auch gar keine Steuern mehr, weil sie zu wenig verdienen und aufstocken müssen. Ist halt die Frage, was man unter einem Leistungsträger versteht. Wenn man z.B. ausschließlich Besserverdienende damit meint, bedeutet das gleichzeitig, dass von der Annahme ausgegangen wird, diese hätten ihr Geld auch auf gerechte Art und Weise verdient. Ich möchte allerdings an dieser Stelle betonen, dass ich das komplett anders sehe, denn ein Markt kann lediglich Effizienz schaffen, nicht aber eine gerechte Entlohnung. Was Gerechtigkeit ist, darüber muss die Gesellschaft befinden.

    Generell habe ich kein Problem damit, zuzustimmen, dass eine Milderung der kalten Progression wünschenswert wäre. Aber sein wir doch mal ehrlich: Dafür ist einfach kein Geld da, denn es gibt viel wichtigere Dinge, die in Angriff genommen werden müssen. Und dazu gehört nicht ausschließlich ein blindes Konsolidieren des Staatshaushaltes. Beispiel: Aufgrund des technischen Fortschritts wird die Produktivität immer weiter ansteigen und die Nachfrage nach geringqualifizierten Arbeitskräften zurückgehen. Gleichzeitig entstehen neue Arbeitsplätze in höher qualifizierten Bereichen und wir haben auch noch einen demographischen Wandel, welcher die Situation noch weiter verschärft. Wenn wir nicht jetzt massivst in Bildung investieren und insgesamt vernünftige Strukturen in diesem Bereich schaffen, wird die Scheere zwischen Arm und Reich noch weiter auseinandergehen und die Zahl der Arbeitslosen drastisch steigen. Oder sie müssen zu einem Hungerlohn arbeiten.

    Das alles spricht aber nun wirklich überhaupt nicht dagegen, die Reichen in unserer Gesellschaft stärker zur Kasse zu bitten. Gerade die haben in der Vergangenheit doch wunderbar abkassiert und sich teilweise auch nicht immer solidarisch mit dieser Gesellschaft gezeigt. Man denke nur an die ganzen Steuerbetrügereien, über die wir hier schon diskutiert haben oder die Finanzkrise, die Hartzer nun durch eine Absenkung ihrer Raumtemperatur finanzieren sollen. Da bin ich übrigens mal gespannt, ob das nicht wiederum höhere Kosten im Gesundheitswesen verursachen wird . Es ist nun wirklich keine dolle Leistung, durch reines Bereitstellen von Vermögen mit der Absicht, Gewinn zu erzielen, als Leistungsträger bezeichnet zu werden. Mein Vorschlag hierzu: Her mit einer Vermögenssteuer und den Spitzensteuersatz wieder ein Stück rauf, nachdem er ja vor einiger Zeit abgesenkt wurde.

  7. #47
    Oberfeldwebel
    Avatar von ahits
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    Wenn jemand normal arbeiten geht, hat er auf seinen Lohn über 50% Abzüge an Steuern, Sozialabgaben usw. (je nach Steuerklasse und Bruttolohn)
    Wenn jemand ein dickes Konto hat und von Zinsen lebt, zahlt er nur 25% + Soli auf seine Kapital-Einkünfte.

    Wer von beiden trägt wohl mehr zum gesellschaftlichen Leben bei, wer von beiden ist wohl eher ein Leistungsträger?


    Kapital verzinst sich, Vermögen werden immer grösser. Wer aber nur von Kapitalerträgen lebt, bezieht aus Sicht der Gesellschaft ein leistungsloses Einkommen. Er lässt andere für sich arbeiten, trägt selbst aber an sich nichts zur Gesellschaft bei. Dafür wird er auch noch mit deutlich niedrigeren Abgaben belohnt.
    Zitat Zitat von FsXavier Beitrag anzeigen
    ja, ihr habt arm zu sein, ihr bösen Sozialschmarotzer und wehe ihr kommt auch nur auf ein grünen Zweig, dann schneiden wir den gleich wieder ab.

  8. #48
    Stabsfeldwebel
    Avatar von Wilma
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    ich check einfach nciht, wie man so engstirnig und einfach dumm sein kann. lässt du es überhaupt zu, dir wirtschaftliche zusammnehänge von anderen menschen, als fdplern erklären zu lassen? hier haben schon ein paar herrschaften einigermaßen detailliert die jetzige sparpolitik ad absurum geführt. wenn du deinen standpunkt verteidigen willst, dann tue das doch mal bitte nciht mit inhaltslosen phrasen und credos, die in der vergangenheit nirgendwo/bei keinem staat eine LANGFRISTIGE verbesserung des bip, der wohlfahrt etc. gebracht haben. wie kann man meinen, dass eine kürzung von sozialausgaben etc. beim derzeitigen schuldenstand ernshaft die schulden zurückfahren wird? wenn man diese komische 3%-neuverschuldungsgrenze unterschreitet, macht man trotzdem immer noch neue schulden. wann meinst du denn, werden wir auf ein adäquaten schuldenbetrag kommen? und vor allem: WAS ist ein adäquater schuldenbetrag?
    dir ist es also egal, dass wir u.a. durch dieses sparpaket die binnenkonjunktur abwürgen? weisst du, was das langfristig bedeutet? wobei darüber hat sich ja schon vorher jemand ausgelassen
    dieses sparpaket wird in keinster weise seine ziele erreichen, denn es kommt dadurch viel zu wenig rein und bedeutet wiederum auf anderer seite mehrausgaben.. man muss die kohle daher holen, wo sie ist: banken und private vermögen und kapiatl- und devisenmärkten.
    und das hat nix damit zu tun, dass deine sog. leistungsträger dadurch irgendwelche fühlbaren nachteile hätten.
    1. transaktionssteuer:
    wenn juckt dieser 1%? werden dadurch leute arbeitslos? werden dadurch leute weniger boni bekommen? letzteres vielleicht, aber selbst wenn die boni um 20% schrumpfen ist das ja wohl immer noch nen schlechter witz^^
    2. private vermögen:
    tja, vor 15 jahren gab es noch ne vermögenssteuer und ne vernünftige erbschaftststeuer. hat die abschaffung/minderung dieser unserer volkswirtschaft etwas gebracht? hier geht es nciht um ne neiddebatte, sondern darum, dass sich dieses halbtote kapital LEISTUNGSLOS vermehrt! entweder durch zinsen oder noch schlimmer, durch fütterung der finanzmärkte, wo das geld ja praktisch aus dem NIX generiert wird. hier ist die frage, was du in 1. linie willst: dass es dem staat und der KOMPLETTEN bevölkerung gut geht oder halt nur den oberen 10.000 privatpersonen. langfristig wäre aber auch das logischer weise nciht mehr der fall. warum? kann ich gerne noch erläutern. liegt aber eigentlich auf der hand.

    Zitat Zitat von FiX Beitrag anzeigen
    Das Sparpaket ist so insgesamt ganz gut gut und richtig - ich finde nur, dass man durchaus den ermäßigten Mehrwertsteuersatz weitestgehend hätte abschaffen können. Konsolidieren wird man aber so oder so noch weiter müssen, so dass das dann ja in einem weiteren Schritt folgen kann.

    Ein gesunder Staat ist Grundvoraussetzung für einen sozialen Staat. Bei den teils außerordentlichen und überdimensionalen Ausgaben in den letzten Monaten - Griechenland, Fonds und Co. - ist dieser Weg doch einfach unvermeidbar. Dass das viele nicht wahrhaben und einsehen wollen ist selbstredend, aber das es nötig ist, werden zumindest einige mit der Zeit wohl noch begreifen.
    zum schloss: 100% agreed.
    zum mwst-satz: hm, schwierig.
    gesunder staat ist voraussetzung für soz. staat: agreed, auch wenn wir "gesund" und "sozial" wohl anders definieren^^
    konsolidieren müssen: klar, nur nciht so.
    im letzten absatz führt du dich herrlich ad absurdum (hatte ich weiter oben schon geschrieben): stark vereinfacht gefragt: wirst du durch diese sparmaßnahmen und deren folgen genug geld reinkriegen, um diesen exorbitanten (neu-)verschuldungsberg in den griff zu kriegen?
    Zitat Zitat von FiX Beitrag anzeigen
    Ich weiß nicht, ob das Sparpaket die Regierungskoalition in den Umfragen beliebter macht. Ich weiß nur: Darauf darf nicht geschaut werden. Es muss das getan werden, was richtig ist für dieses Land. Freibier für alle macht beliebt, aber dann fährt der Karren vor die Wand. Hier muss jetzt ein Politikwechsel stattfinde.

    Es ist doch gerade richtig und wichtig, dass hier unbeliebte Maßnahmen ergriffen werden, die dringend und zwingend sind. Diese sind nämlich alles andere als kurzsichtig und auf zukünftige Wahlen gerichtet - insofern sind ja in der Tat eher negative Folgen zu erwarten. Auf Wahlen darf und kann in der heutigen Situation aber nicht geschaut werden, es zählt die Zukunft dieses Landes.
    kannst ja glatt wahlkampf machen. wie diverse umfragen zeigen, glauben sogar noch mehr leude an diesen quatsch. "beliebtheit" ist nen anderes thema-->neuer thread. nur soviel: man kann als partei auch aus purer taktik sagen:"wir wissen, dass ist nciht schön, waas wir machen, aber es muss sein." denn das zieht bei vielen menschen ala "oh, na die sind aber mutig. die wollen den karren wohl ehlrich aus dem dreck ziehen, denn die sch... ja sogar auf beliebtheit." ne?
    Zitat Zitat von FiX Beitrag anzeigen
    Die Leistungsträger dieser Gesellschaft schultern schon heute viel zu viel - zusätzliche Belastungen wären schlicht unverhältnismäßig. Wenn hier über "den kleinen Mann" und den armen Hartz4-Empfänger lamentiert wird, dann wird doch weitestgehend vergessen, dass dessen Leistungen nur aufgrund der horrenden Belastung anderer überhaupt erst möglich sind (freilich dessen empfangene Leistungen, die vielfach ohne jede oder aber ohne jede annähernd verhältnismäßige Gegenleistung stehen).

    Es kann aber langfristig einfach nicht mehr verteilt werden, als eingenommen wird - das sollte auch der letzte verstanden haben oder doch zumindest in Bälde verstehen. Der Sozialetat nimmt einen überproportionalen und in Relation zu Einnahmen und sonstigen Ausnahmen außer jedem Verhältnis stehenden Anteil in unserem Haushalt ein, so dass Effizienzsteigerungen in diesem Bereich die absolut richtig und notwendige Konsequenz sind.

    Das heißt nicht, dass auch in anderen Bereichen die Werte verbessert werden müssen und verbessert werden - vieles davon ist jetzt schon auf den Weg gebracht. Vieles wird aber auch in der nahen und mittleren Zukunft noch folgen müssen, wenn denn dieses Land weiter auf einem guten Niveau existieren möchte. Gerade auch weil wir schon in Kürze hohe Anforderungen an andere europäische Nachbarn werden stellen müssen, wenn wir denn unsere europäische Union und unsere europäische Währung aufrecht erhalten müssen. Anforderungen zu stellen, ohne selber gute Beispiele zu liefern, wäre in hohem Maße unseriös.
    1. absatz: habe ich oben schon was zu geschrieben. für die elsitunsgträger wurden neben abschaffung/minderung o.g. vermögens- und erbschaftssteuer auch noch u.a. der spitzensteuersatz gesenkt und das elterngeld eingeführt. noch nen anderes feld (kurzes bsp.), stichwort "steuerfreier verkauf von unternehmen(steilen)": wenn mein chef heute sein unternehmen vertickt, stellt er sich wesentlich besser, als vor 2003

    2. absatz: das ist von vorne bis hinten falsch und das "warum" liegt sowas von auf der hand!

    3. absatz: stimmt fast komplett. außer "vieles ist schon auf den weg gebracht"

    puh, habe jetzt etwas mehr geschrieben als ich wollte. aber wäre nett, wenn du zumindest auf ein paar meiner fragen eingehen würdest
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  9. #49
    Oberfeldwebel
    Avatar von ahits
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    Zitat Zitat von FsXavier Beitrag anzeigen
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  10. #50
    Stabsgefreiter
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  11. #51
    Stabsfeldwebel
    Avatar von Wilma
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  12. #52
    데르 외계
    Avatar von zokker13
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    Frage mich eigendlich, wieso sie die DM abgeschafft haben, ohne sowas hätte man nie diese riesen Summe für Grichenland mehr oder weniger zahlen müssen..

    [...]denn die Gehälter von Bischöfen, Priestern und Vikaren werden von Steuergeldern bezahlt. Völlig unabhängig von der Kirchensteuer.
    Finde ich persönlich sehr interessant, wieso zahlt man denn dann die Kirchensteuer??
    Damit man etwa konfermiert/ kommuniert wird??

    Was wäre wohl passiert, wenn das Land nur von einen gesteuert werden würde, ich meine jemanden, der nicht millionen von Unschuldigen abschlachtet...

  13. #53
    Vollstrecker
    Avatar von tR[1]xXx
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    Wäre trotzdem eine Diktatur und Macht korrumpiert
    Und die DM wurde abgeschafft weil Deutschland dumm wie Brot ist .

  14. #54
    Mainforum-Moderator
    Avatar von Apokus
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    was konstruktives
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    Wer istn noch so blöde und zahlt Kirchensteuer?
    Kann doch eigentlich nur n CDU Fanboy sein

    Apropro das Assoziale Pack hat sich in Niedersachen gerade ne nette Diätenerhöhung gegönnt.. schliesslich muss ja gespart werden!
    Gratulation liebes Pack der CDU und FDP und auch SPD fürs lockere durchboxen und fürs eisern sparen.
    die ~400€ mehr auf 6000€ Monatlich sind sicherlich verdient fürs Schmarotzen und durchfüttern lassen nach dem zu erwartenden Betrug am Wähler.

    Edit: Um diesen Betrag + ~1200€ monatlich als "Aufwandsentschädigung" zu bekommen reichts grob 30 Tage im Jahr anwesend zu sein.. außer für die FDP z.B. mit ihrem lügendem Blondchen
    sollte sowas ja ohne weiteres möglich sein.

    Geändert von Apokus (09.06.2010 um 17:34 Uhr)

  15. #55
    Zitat Zitat von Apokus Beitrag anzeigen
    Wer istn noch so blöde und zahlt Kirchensteuer?
    Kann doch eigentlich nur n CDU Fanboy sein
    "Jeder", immerhin Subventionieren wir es mit ~ 2,79 Milliarden Steuermindereinnahmen, womit es die 2. größte Subvention nach dem 22. Subventionsbericht ist:
    http://www.bundesfinanzministerium.d...cationFile.pdf

  16. #56
    Duc de Rischelmääh
    Avatar von brainsheep
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    Ich fände einen etwas weniger beleidigenden Ton angebracht.
    Das Viele hier auf unsere Volksvertreter nicht gut zu sprechen sind rechtfertigt keine Beleidigungen.

    Hier mal ein Paar Beiträge aus Frontal21 zum Sparpaket
    Sparen zu Lasten der Armen?
    http://www.zdf.de/ZDFmediathek/beitr...n-der-Armen%3F
    Deutschlands Reiche
    http://frontal21.zdf.de/ZDFde/inhalt...077695,00.html
    Wirtschaftswissenschaftler Prof. Jarras über das deutsche Steuersystem
    http://www.zdf.de/ZDFmediathek/beitr...oluter-Skandal
    Leben, das ist das Allerseltenste in der Welt - die meisten Menschen existieren nur.
    Oscar Wilde

  17. #57
    it's me
    Avatar von neosid'jan'
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    In diesem Forum gilt man ja schon als Reich, wenn man >5.000€ Brutto verdient. Das bei denen am härtesten kassiert wird stört hier wohl keinen.
    Erfolg ist freiwillig

  18. #58
    unberechenbar
    Avatar von Partikelkanone
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    Zitat Zitat von neosid'jan' Beitrag anzeigen
    In diesem Forum gilt man ja schon als Reich, wenn man >5.000€ Brutto verdient. Das bei denen am härtesten kassiert wird stört hier wohl keinen.
    Lass es dir mal auf der Zunge zergehen, wieviel das ist. Und ja, das IST reich.

  19. #59
    it's me
    Avatar von neosid'jan'
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    Jan
    Zitat Zitat von Partikelkanone Beitrag anzeigen
    Lass es dir mal auf der Zunge zergehen, wieviel das ist. Und ja, das IST reich.
    fühüünnfftauuuseeennddd...

    wo ist das reich? das sind (unverheiratet, keine Kinder) ca. 2600€ Netto. Das ist mit Sicherheit ganz i.O., aber weit entfernt von Reich
    Erfolg ist freiwillig

  20. #60
    Big & Tasty
    Avatar von baracuda
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    Kevin
    Das ist oberer Durchschnitt.
    Die meisten Menschen in Deutschland verdienen jawohl nicht so viel.
    Meine Mum lebt am Existenzminimum, obwohl sie von morgens 8 bis teilweise 8 abends ackern geht.
    Und genau diese Menschen bekommen von der Regierung immer wieder einen drüber.
    Was kümmert einen Reichen oder ein großes Unternehmen ob es jetzt 3% mehr abgeben muss?
    Bei Menschen die eh nix mehr haben könnten diese 3% den Untergang bedeuten, genau wie bei kleinen Unternehmen.
    Und ich würde auch lieber Hartz4 kassieren als für 20€ mehr mir den Rücken kaputt zu ackern.

    "Wer nicht für Mindestlohn ist, derjenige ist ein Arschloch meine Damen und Herren." Mal sehen wer das Zitat kennt.

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