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Spar-Republik Deutschland?

Eine Diskussion über Spar-Republik Deutschland? im Forum OFF-Topic. Teil des Off Topic-Bereichs; Zitat von Diphosphan @ Wilma: 1.) Ansichtssache ich sehe den Export als wichtiger für Deutschland an. Ich sage nur "right ...

  1. #221
    Stabsfeldwebel
    Avatar von Wilma
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    Zitat Zitat von Diphosphan Beitrag anzeigen
    @ Wilma:

    1.) Ansichtssache ich sehe den Export als wichtiger für Deutschland an. Ich sage nur "right of every american to own a house" und die Folgen kenne wir ja.

    2.) Sorry aber die Pharmakonzerne prüfen nicht die Zulassungen. Das machen die Behörden.
    Die Konzerne können einreichen was sie wollen, wenn die Behörde das nicht glaubt wird eine unabhängige Studie in Auftrag gegeben.

    Wenn dein Argument richtig wäre, hätte Pfizer nicht das 7 Mill. US$ Debakel erlebt.

    Patente gutes Stichwort Darauf habe ich gewartet.
    Von welchen Ländern werden die meisten internationalen Patenten unterlaufen?
    Danke
    Sollte die international Gemeinschaft gewissen Staaten das Recht einräumen das geistige Eigentum anderen (was auch noch sehr teuer ist) einfach zu kopieren?
    Haben wir nicht deshalb das Problem, dass faktisch kein Pharmakonzern mehr forschen will?
    Also zum einen beschweren wir uns warum keiner mehr forscht aber andererseits sollen die Früchte der Arbeit dann von anderen abgeerntet werden, weil das Land ach so arm ist?
    Würde Indien und Teile Afrikas nur ein wenig ihre Korruption bekämpfen gäbe es diese Probleme so nicht.

    Wie gesagt in Deutschland gibt es nur noch die Verschreibung von Wirkstoffen und nicht vom Endprodukt.

    4.) Ja natürlich aber nicht indem die Rückstellungen der Mitglieder der PKV einfach weg sind.

    Das sind eben Argumente für Sparen oder verstehe ich da was falsch? Es gibt ja hier kein Geld zu holen...
    1. da du gar nciht auf meine argumente eingehst, werde ich da auch nix zu schreiben.

    2. die konzerne bezahlen wie gesagt die zulassungsverfahren. wenn da nciht der hase im pfeffer liegt weiss ich es auch nciht.
    ich finde leider nicht mehr auf anhieb den bericht. jedenfalls ging es u.a. darum, dass ein medikament, welches ursprünglich für die behandlung von krebspatienten gedacht war, auch bei bestimmten augenleiden wirkung zeigte. nur wollte der pharmakonzern dafür kein zulassungsverfahren einleiten/bezahlen. warum? weil er schon ein medikament dafür hatte und das neue weitaus billiger anzubieten gewesen wäre.
    aber hier mal was zu generika und indien:
    http://www.wdr5.de/fileadmin/user_up...n%20Indien.pdf
    und von wegen "keinen bock mehr zu forschen wegen generika": sind die pharmakonzerne jetzt alle schon veramt or woot?
    wir reden hier immerhin von gesundheit und nicht über irgendwelche luxusgüter wie autos o.ä.!
    was korrputionsbekämpfung in indien/afrika/rest der welt angeht sind wir uns glaube ich alle einig

    4. klar sollen diese rückstellungen nicht zur kompensation von defiziten in der gkv genutzt werden.


    however: ich bleibe dabei. erstmal obige probs ZÜGIG angehen, dadurch kosten senken und wenn das nicht reichen sollte, kann man immer noch über sparpakete diskutieren.
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  2. #222
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    Avatar von Diphosphan
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    Die Konzerne bezahlen die Forschungen FÜR das Zulassungsverfahren also KI, KII, KIII etc aber sie bezahlen NICHT die Behörde.
    Die wird schon schön vom Staat bezahlt und auch ihre Audits führt sie auf eigene Rechnung durch!

    Wieso sollte nun ein Pharmakonzern ein aufwendiges und teueres Zulassungsverfahren anstreben, weil jemand denk das Medikament könnte auch anders wirken und vor allem aus eigener Tasche bezahlen, wenn es sich für ihn nicht rechnet? Weil er ein heiliger Samariter ist oder?
    Bei Viagra hat es sich ja gerechnet (und wie). Das liegt aber nicht an der eigentlich Wirkung für die es zugelassen worden ist.

    Die Konzerne sind reich, habe ich was verpasst?!
    Einige wenige ja, andere sind pleite oder stehen kurz davor.
    Wieso gab es den und gibt es immer noch die Konsolidierung in der Branche?
    Weil alle ach so viel Kohle machen?
    Wieso gibt es in Deutschland nur noch wenige große Konzerne?

    Generika Hersteller ja die sind meistens reich. Komisch oder? Tja kopieren ist billiger als selber entwickeln.
    Das teure ist die R&D und nicht das produzieren.
    Ein kleines Beispiel...Ranbaxi ist sehr sehr vermögend aber nicht weil sie so viel forschen.
    Komisch, dass die als indische Firma die sehr vermögend ist nicht all ihre Medikamente frei an die leidende Bevölkerung in Indien abgeben?

    Wie gesagt es forscht fast keiner der großen mehr weil das Risiko für den Konzern zu groß ist.
    DAS ist das Hauptproblem zusammen mit den Patentverletzungen.

    Die Gesundheit ist ein Luxusgut. Natürlich! Es kostet ein schweine Geld neue Medikamente zu entwickeln und wer soll das bezahlen? Niemand? Der Staat? Wer?
    Ja jeder Mensch sollte Zugang zu medizinischer Versorgung haben aber auch das ist eher ein Wunschtraum ala Deutschland, denn wir haben das ja immer noch (auch wenn wir eine zwei Klassenmedizin betreiben).
    Geändert von Diphosphan (22.06.2010 um 16:01 Uhr)

  3. #223
    Stabsfeldwebel
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    Zitat Zitat von Diphosphan Beitrag anzeigen
    Die Konzerne bezahlen die Forschungen FÜR das Zulassungsverfahren also KI, KII, KIII etc aber sie bezahlen NICHT die Behörde.
    Die wird schon schön vom Staat bezahlt und auch ihre Audits führt sie auf eigene Rechnung durch!

    Wieso sollte nun ein Pharmakonzern ein aufwendiges und teueres Zulassungsverfahren anstreben, weil jemand denk das Medikament könnte auch anders wirken und vor allem aus eigener Tasche bezahlen, wenn es sich für ihn nicht rechnet? Weil er ein heiliger Samariter ist oder?
    Bei Viagra hat es sich ja gerechnet (und wie). Das liegt aber nicht an der eigentlich Wirkung für die es zugelassen worden ist.

    Die Konzerne sind reich, habe ich was verpasst?!
    Einige wenige ja, andere sind pleite oder stehen kurz davor.
    Wieso gab es den und gibt es immer noch die Konsolidierung in der Branche?
    Weil alle ach so viel Kohle machen?
    Wieso gibt es in Deutschland nur noch wenige große Konzerne?

    Generika Hersteller ja die sind meistens reich. Komisch oder? Tja kopieren ist billiger als selber entwickeln.
    Das teure ist die R&D und nicht das produzieren.
    Ein kleines Beispiel...Ranbaxi ist sehr sehr vermögend aber nicht weil sie so viel forschen.
    Komisch, dass die als indische Firma die sehr vermögend ist nicht all ihre Medikamente frei an die leidende Bevölkerung in Indien abgeben?

    Wie gesagt es forscht fast keiner der großen mehr weil das Risiko für den Konzern zu groß ist.
    DAS ist das Hauptproblem zusammen mit den Patentverletzungen.

    Die Gesundheit ist ein Luxusgut. Natürlich! Es kostet ein schweine Geld neue Medikamente zu entwickeln und wer soll das bezahlen? Niemand? Der Staat? Wer?
    Ja jeder Mensch sollte Zugang zu medizinischer Versorgung haben aber auch das ist eher ein Wunschtraum ala Deutschland, denn wir haben das ja immer noch (auch wenn wir eine zwei Klassenmedizin betreiben).
    hm also hat indien nun diesen trips-vertrag bzgl. patentrecht unterzeichnet or not? lügt obiger wdr5-bericht?
    und nochmal: wenn ein konzern (meinetwegen auch indirekt) steuern kann, ob ein medikament zugelassen wird, ist das nicht toll, wie du auch selbst indirekt geschrieben hast.
    mir ist es im übrigen auch total hupe, ob ein konzern mehr oder weniger den bach runtergeht. die ansteigende gesundheit und die sinkenden kosten dürften dies mehr als kompensieren^^
    wie gesagt, wir reden hier nciht von einer luxusbranche wie kfz o.ä., sondern von gesundheit.
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  4. #224
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    Zitat Zitat von Wilma Beitrag anzeigen
    hm also hat indien nun diesen trips-vertrag bzgl. patentrecht unterzeichnet or not? lügt obiger wdr5-bericht?
    und nochmal: wenn ein konzern (meinetwegen auch indirekt) steuern kann, ob ein medikament zugelassen wird, ist das nicht toll, wie du auch selbst indirekt geschrieben hast.
    mir ist es im übrigen auch total hupe, ob ein konzern mehr oder weniger den bach runtergeht. die ansteigende gesundheit und die sinkenden kosten dürften dies mehr als kompensieren^^
    wie gesagt, wir reden hier nciht von einer luxusbranche wie kfz o.ä., sondern von gesundheit.
    Also TRIPS (Trade Related Aspects of Intellectual Property Rights):

    Ich zitiere mal:
    "Das TRIPS (=Trade Related Aspects of Intellectual Property Rights) ist eines der drei zentralen Abkommen, die im Rahmen der Uruguay-Runde des GATT verhandelt wurden und die zur Vertragsgrundlage der neuen Welthandelsorganisation (WTO) geworden sind. Es trat am 1.1.1995 in Kraft.
    Das TRIPS schafft einen weltweiten Mindeststandard für Regelungen, die das geistige Eigentum betreffen. Die nationalen Gesetze der Mitgliedsländer müssen an die Vorschriften des TRIPS angepasst werden. Auf diese Weise können Konzerne davon ausgehen, dass ihr geistiges Eigentum in jedem Land geschützt ist."


    Jetzt gehen wir mal ins Detail:

    "4.2.4 Patente und die Medikamentenversorgung in der Dritten Welt
    In vielen Ländern der Dritten Welt waren Medikamente von der Patentierbarkeit ausgenommen, um möglichst vielen Menschen Zugang zu preiswerter Gesundheitsversorgung zu verschaffen und damit Epidemien wie Aids, Malaria oder TBC einzudämmen. Dies ändert sich mit dem TRIPS...
    ."

    Quelle: klick

    Nochmal die "neutrale" Quelle: klick

    Somit Für die indischen Konzerne ist das doch gut oder verstehe ich da was falsch?!
    Mindeststandard sind Interpretationssache, internationale Patente beinhalten meistens nicht China und Indien (dort ist eine extra Zulassung notwendig) und Patentverletzungen werden immer lokal verhandelt.

    Doch Gesundheit ist Luxus nur der Deutsche denke es gehört einfach dazu.

    Und sorry Wilma ich bleibe dabei die Diskussion über die Pharmabranche löst nicht das Problem, dass wir sparen müssen, d.h. der Staat muß deutlich schlanker und effizienter werden (in allen Bereichen).

  5. #225
    Stabsfeldwebel
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    Zitat Zitat von Diphosphan Beitrag anzeigen
    Also TRIPS (Trade Related Aspects of Intellectual Property Rights):

    Ich zitiere mal:
    "Das TRIPS (=Trade Related Aspects of Intellectual Property Rights) ist eines der drei zentralen Abkommen, die im Rahmen der Uruguay-Runde des GATT verhandelt wurden und die zur Vertragsgrundlage der neuen Welthandelsorganisation (WTO) geworden sind. Es trat am 1.1.1995 in Kraft.
    Das TRIPS schafft einen weltweiten Mindeststandard für Regelungen, die das geistige Eigentum betreffen. Die nationalen Gesetze der Mitgliedsländer müssen an die Vorschriften des TRIPS angepasst werden. Auf diese Weise können Konzerne davon ausgehen, dass ihr geistiges Eigentum in jedem Land geschützt ist."


    Jetzt gehen wir mal ins Detail:

    "4.2.4 Patente und die Medikamentenversorgung in der Dritten Welt
    In vielen Ländern der Dritten Welt waren Medikamente von der Patentierbarkeit ausgenommen, um möglichst vielen Menschen Zugang zu preiswerter Gesundheitsversorgung zu verschaffen und damit Epidemien wie Aids, Malaria oder TBC einzudämmen. Dies ändert sich mit dem TRIPS...
    ."

    Quelle: klick

    Nochmal die "neutrale" Quelle: klick

    Somit Für die indischen Konzerne ist das doch gut oder verstehe ich da was falsch?!
    Mindeststandard sind Interpretationssache, internationale Patente beinhalten meistens nicht China und Indien (dort ist eine extra Zulassung notwendig) und Patentverletzungen werden immer lokal verhandelt.

    Doch Gesundheit ist Luxus nur der Deutsche denke es gehört einfach dazu.

    Und sorry Wilma ich bleibe dabei die Diskussion über die Pharmabranche löst nicht das Problem, dass wir sparen müssen, d.h. der Staat muß deutlich schlanker und effizienter werden (in allen Bereichen).
    naja, ich sehe gesundheitsfürsorge quasi als menschenrecht. vielleicht bin ich da auch zu idealistisch.
    dass die pharma-diskussion nciht die probs löst ist richtig. vielleicht sollten wir wdiesen nebenschauplatz jetzt auch verlassen. gibt da sinnigere themen.
    ich hatte ja ansonsten zahlreiche andere möglichkeiten genannt und auch gesagt, warum das sparpaket so weder kurz- noch langfristig was bringt. es sei denn natürlich, du hälst es als von gott gegeben und erstrebenswert, dass sich die schere zwischen arm und reich weiter öffnen muss bzw. die wohlfahrt zurückgehen muss. unter diesen prämissen ist das sparpaket natürlich nen ganz großer wurf^^
    wenn man diese methodik weiterspinnt siehts irgendwann doch so aus, dass die vollkommen globalisierte welt nirgendwo mehr einen unterschied bzgl. lohngruppen macht. dann verdient der chinesische facharbeiter genausoviel bzw. wenig wie der deutsche etwas polemisiert, aber ich sehe echt nciht, wo uns die derzeitigen maßnahmen sonst noch hinführen könnten.
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  6. #226
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    Ne ne Wilma... ich sehe es so, dass es wieder eine Mittelschicht geben muß und zwar schnell.
    Aber der Weg dahin führt meiner Meinung nach über Einsparungen und Umdenken.
    Und das gilt nicht nur für die Politik...

  7. #227
    Stabsfeldwebel
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    Zitat Zitat von Diphosphan Beitrag anzeigen
    Ne ne Wilma... ich sehe es so, dass es wieder eine Mittelschicht geben muß und zwar schnell.
    Aber der Weg dahin führt meiner Meinung nach über Einsparungen und Umdenken.
    Und das gilt nicht nur für die Politik...
    na zumindest da sind wir uns außer den von dir gemeinten einsparungen=sparpaket einig
    aber gerade der mittleschicht geht es ja momentan auch an den kragen. oder definierste als mittelschicht der zukunft, dass man zwar brutto 3000 verdient, aber netto nach abzug von steuern/sozialversicherung/energiekosten etc. noch 500€ übrig hat?
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  8. #228
    Oberstleutnant
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    Von welcher Mittelschicht redet ihr eigentlich? Von der richtigen Mittelschicht oder der Multimillionärs-"Mittelschicht" die von der Politik eigentlich nur gemeint sein kann, wenn es darum geht "die Mittelschicht zu entlasten"?
    "The social dynamics of the net are a direct consequence of the fact that nobody has yet developed a Remote Strangulation Protocol." - Larry Wall

  9. #229
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    Avatar von brainsheep
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    Was die Pharmabranche anbelangt, so empfehle ich die Dokumentation "Das Pharmakartell und in der ZDF Suche einfach mal das Wort Pharma eingeben.
    Leben, das ist das Allerseltenste in der Welt - die meisten Menschen existieren nur.
    Oscar Wilde

  10. #230
    Oberstabsfeldwebel
    Avatar von SonGohan
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    ^SonGohan
    Zitat Zitat von Diphosphan Beitrag anzeigen
    Ne ne Wilma... ich sehe es so, dass es wieder eine Mittelschicht geben muß und zwar schnell.
    Aber der Weg dahin führt meiner Meinung nach über Einsparungen und Umdenken.
    Und das gilt nicht nur für die Politik...
    Das "Sparpaket" treibt doch genau diese Schere zwischen arm und reich weiter außeinander. Die Mittelschicht verschwindet und wird immer stärker belastet, einigen gehts richtig gut. Und immer mehr fallen in eine wirkliche Unterschicht, die nicht nur als Geringverdiener zu betrachten sind, sondern arm. Eben weil sie für ihre Arbeitsleistung nicht mehr ohne Stützen exestieren können.

    Eine reine Exportorientierte die den Binnenmarkt zerfallen lässt, hat keine Rückendeckung. Das sind dann wieder ausschließlich für wenige Gewinne eingefahren, während die Masse sich immer weniger leisten kann.

    Brems...............

    Stop Gohan, Stop. Hier dreht sichs um Wirtschaft, für dich viel zu Zeit intensiv. Was machst du hier?

    Edit: Gesundheit ist ein Luxusgut? Sicherlich nicht in einer modernen Welt, die sich auf das die Rechte des Menschen beruft. Das sehen Kapitalisten natürlich anders, aber ich werde mitunter ganz bös, wenn ich sowas hör. Unteranderem aus persönlicher Betroffenheit heraus.
    Geändert von SonGohan (22.06.2010 um 19:37 Uhr)

  11. #231
    Welcome to the RL/NL
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    Zitat Zitat von SonGohan Beitrag anzeigen
    Das "Sparpaket" treibt doch genau diese Schere zwischen arm und reich weiter außeinander. Die Mittelschicht verschwindet und wird immer stärker belastet, einigen gehts richtig gut. Und immer mehr fallen in eine wirkliche Unterschicht, die nicht nur als Geringverdiener zu betrachten sind, sondern arm. Eben weil sie für ihre Arbeitsleistung nicht mehr ohne Stützen exestieren können.
    Nun ja das sehe ich anders aber ich rede nicht von dem Sparpaket ich rede davon, dass es nicht weit genug geht und im Detail natürlich falsch ist. Am Staat zu sparen und Beamtenstellen massiv abzubauen hat nicht aber rein gar nicht mit der "die Scherre geht auseinander" Diskussion zu tun.
    Ebenso der Abbau von unnötigen Ministerien und Strukturierung der Gesundheits- und Rentensysteme.
    Abbau von Subverntionen etc. Ach was mir noch alles einfällt...
    Hier sind massive Einsparungen meiner Meinung nach ohne große Verluste für die Unterschicht möglich.


    Eine reine Exportorientierte die den Binnenmarkt zerfallen lässt, hat keine Rückendeckung. Das sind dann wieder ausschließlich für wenige Gewinne eingefahren, während die Masse sich immer weniger leisten kann.
    Das sehe ich komplett anders. In USA sehen wir ja was passiert wenn der Staat künstlich in die Binnennachfrage eingreift. Anderes Thema Abwrackprämie. 10 Mil. Euro für die Autoindustrie (nur leider haben die Deutschen bevorzugt die billigen ausländischen Hersteller gekauft). Und jetzt bin ich mal provokant. Nicht die Abwrackprämie hat die Arbeitsplätze erhalten, das war die Kurzarbeit und die Zeitarbeitsfirmen mit ihren Arbeitskräften, denn die tauchen natürlich nicht in den Statistiken auf.

    Somit sind natürlich massive Stellen verloren gegangen, man sieht sie nur nicht...


    Edit: Gesundheit ist ein Luxusgut? Sicherlich nicht in einer modernen Welt, die sich auf das die Rechte des Menschen beruft. Das sehen Kapitalisten natürlich anders, aber ich werde mitunter ganz bös, wenn ich sowas hör. Unteranderem aus persönlicher Betroffenheit heraus.
    Ja ist es auch wenn das niemand wahr haben will.
    Ich werde deswegen auch böse und zwar sehr aber das ist nunmal die Realität in dieser modernen Welt. Menschlickeit steht sicherlich nicht an oberster Stelle und die soziale Gerechtigkeit ist was das es faktisch in keinem Staats oder keiner Staatsform gibt.

    Aber und das ist der Punkt das ändert man weder durch die Staatsform noch durch die verstaatlichung der Zulassung und/oder der Konzerne. Beispiel China. Hier erfolgt die Forschung NUR an den staatlichen Unternehmen in Shanghai. Ausländische Konzerne dürfen inzwischen bis zu 49% von chinesischen Unternehmen halten (Vergangenheit 20%) aber was bringt das?

    Hilft es den Armen oder ist die extrem kostenintensive Intensivmedizin doch wieder nur den Reichen vorbehalten?

    @Touij:
    Ich rede von der Mittelschicht die es faktisch nicht mehr gibt.
    So in etwa 2500 - 4000 Euro/Monat Brutto, Familie, zwei Kinder.

    @Brainsheep:
    Das ZDF hat die ein oder andere Dokumentation in letzter Zeit gesendet die ich sehr kritisch betrachten würde. Bei einer Dokumentation kenne ich durch Zufall fast alle Hintergründe und seitdem ich das gesehen habe denke ich nicht mehr, dass die frühere Objektivität der ÖR gegeben ist.
    Ist zwar nocht ganz das Niveau der Springer Presse aber es wird...
    Geändert von Diphosphan (23.06.2010 um 05:00 Uhr)

  12. #232
    Stabsfeldwebel
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    Zitat Zitat von Diphosphan Beitrag anzeigen
    1. Nun ja das sehe ich anders aber ich rede nicht von dem Sparpaket ich rede davon, dass es nicht weit genug geht und im Detail natürlich falsch ist. Am Staat zu sparen und Beamtenstellen massiv abzubauen hat nicht aber rein gar nicht mit der "die Scherre geht auseinander" Diskussion zu tun.
    Ebenso der Abbau von unnötigen Ministerien und Strukturierung der Gesundheits- und Rentensysteme.
    Abbau von Subverntionen etc. Ach was mir noch alles einfällt...
    Hier sind massive Einsparungen meiner Meinung nach ohne große Verluste für die Unterschicht möglich.

    2. Das sehe ich komplett anders. In USA sehen wir ja was passiert wenn der Staat künstlich in die Binnennachfrage eingreift. Anderes Thema Abwrackprämie. 10 Mil. Euro für die Autoindustrie (nur leider haben die Deutschen bevorzugt die billigen ausländischen Hersteller gekauft). Und jetzt bin ich mal provokant. Nicht die Abwrackprämie hat die Arbeitsplätze erhalten, das war die Kurzarbeit und die Zeitarbeitsfirmen mit ihren Arbeitskräften, denn die tauchen natürlich nicht in den Statistiken auf.
    Somit sind natürlich massive Stellen verloren gegangen, man sieht sie nur nicht...

    3. Ja ist es auch wenn das niemand wahr haben will.
    Ich werde deswegen auch böse und zwar sehr aber das ist nunmal die Realität in dieser modernen Welt. Menschlickeit steht sicherlich nicht an oberster Stelle und die soziale Gerechtigkeit ist was das es faktisch in keinem Staats oder keiner Staatsform gibt.

    4. Aber und das ist der Punkt das ändert man weder durch die Staatsform noch durch die verstaatlichung der Zulassung und/oder der Konzerne. Beispiel China. Hier erfolgt die Forschung NUR an den staatlichen Unternehmen in Shanghai. Ausländische Konzerne dürfen inzwischen bis zu 49% von chinesischen Unternehmen halten (Vergangenheit 20%) aber was bringt das?

    Hilft es den Armen oder ist die extrem kostenintensive Intensivmedizin doch wieder nur den Reichen vorbehalten?

    @Touij:
    Ich rede von der Mittelschicht die es faktisch nicht mehr gibt.
    So in etwa 2500 - 4000 Euro/Monat Brutto, Familie, zwei Kinder.

    @Brainsheep:
    Das ZDF hat die ein oder andere Dokumentation in letzter Zeit gesendet die ich sehr kritisch betrachten würde. Bei einer Dokumentation kenne ich durch Zufall fast alle Hintergründe und seitdem ich das gesehen habe denke ich nicht mehr, dass die frühere Objektivität der ÖR gegeben ist.
    Ist zwar nocht ganz das Niveau der Springer Presse aber es wird...
    1. da sind wir uns komplett einig. ich würde auch nicht unbedingt stellen streichen und/oder die leute schlechter bezahlen etc., sondern die kontrolle bzw. sanktionsmöglichkeiten im falle schlechter arbeitsleistung erhöhen. und zb in frankfurt würde ich die anzahl der steuerfahnder gerne verdreifachen
    2. der staatliche eingriff sollte nur kurzfristig zur überbrückung einer krise dienen. dass da im detail bei zb der abwrackprämie nicht alles koscher lief bzw. die kurzarbeit massiv missbracuht wurde ist gar keine frage. hätte man besser machen können. aber was wäre, wenn man diese maßnahmen komplett unterlassen hätte? und was haben die im gegensatz zu irgendwelchen ominösen, undurchsichtigen und korrupten bankenrettungsschirmen gekostet?
    3. dieses "ist nunmal so" aka tina ist der falsche ansatz. man muss grundsätzlich permanent daran arbeiten, solche sachen zu verbessern.
    4. siehe 3.

    im kontext zu vermögenssteuer und co. möchte ich auf folgenden artikel hinweisen:
    http://www.nachdenkseiten.de/?p=5967
    Nach Angaben des Bundesverbandes deutscher Banken ist das Geldvermögen der Deutschen im vergangenen Jahr um 239 Milliarden Euro gestiegen und erreichte insgesamt 4,67 Billionen Euro. Es wäre interessant neben die „Schuldenuhr“ eine „Reichtumsuhr“ zu stellen, die den Zuwachs an Geldvermögen in Deutschland in jeder Sekunde misst. Der Betrachter würde vermutlich staunen, dass die Reichtsumsuhr erheblich schneller laufen würde. Die Schulden der öffentlichen Hand haben in den letzten 10 Jahren von 1.199 Milliarden Euro (1999) auf 1.657 Milliarden Euro (2009), also um 458 Milliarden zugenommen. Das Geldvermögen stieg im gleichen Zeitraum von 3.539 Milliarden Euro auf 4.672 Milliarden Euro, also um 1.133 Milliarden Euro. Ein Anstieg des privaten Reichtums um zweieinhalbfache der öffentlichen Schulden. Man könnte auch sagen, das Geldvermögen der Kreditgeber ist fast um 1.133 Milliarden gestiegen, während die Schuldenlast der Steuerzahler um 458 Milliarden gewachsen ist. Darin zeigt sich die ganze Perfidie, dass die Bundesregierung mit ihrem „Sparpaket“ das Geld nun gerade von denen zurückholen will, die in den letzten Jahren ihr einziges „Vermögen“,nämlich ihre Arbeit verloren haben.
    Geändert von Wilma (23.06.2010 um 11:37 Uhr)
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