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Soviel zur Integrationshilfe

Eine Diskussion über Soviel zur Integrationshilfe im Forum OFF-Topic. Teil des Off Topic-Bereichs; In meinen Augen ist Erdogan ein Guttenberg eines anderen Landes. So wie ich das jetzt verstanden habe, sollen auch die ...

  1. #101
    Big & Tasty
    Avatar von baracuda
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    In meinen Augen ist Erdogan ein Guttenberg eines anderen Landes.
    So wie ich das jetzt verstanden habe, sollen auch die Kinder der Immigranten, die Kinder welche hier geboren wurden und mit deutschen Mitschülern auf eine deutsche Schule gehen, zu allererst türkisch lernen, bevor sie ihre Muttersprache lernen sollen?
    Diese Kinder sind Deutsche und keine Türken. Sie wurden hier geboren und gehen hier auf die Schule, sprechen mit Menschen Deutsch und wollen im Idealfall auch hier arbeiten. Diese Kinder haben gefälligst ihre Muttersprache, Deutsch, als allererstes zu lernen und nicht die Sprache ihrer Vorfahren.
    So wie ich Erdogan verstanden habe, und wie vermutlich die Immigranten und möchtegern-Türken es verstehen werden, sollen diese Menschen auf Immigration scheißen und in einem Land, in dem Deutsch gesprochen wird, vorrangig Türkisch sprechen und damit weiterhin auch zukünftige Generationen benachteiligen, weil diese der deutschen Sprache nicht angemessen gut bemächtigt sind, weil ihre Eltern nichts von der deutschen Sprache als Muttersprache ihrer Kinder halten, da sie ja eigentlich Türken sind?

    Abstruse Vorstellung wenn ihr mich fragt, einem in Deutschland geborenen Kind eintrichtern zu wollen, es sei gar kein deutscher Staatsbürger sondern einer Nationalität angehörig, von der es vllt den Namen kennt.
    Es ist schön wenn Kinder zweisprachig erzogen werden, denn dies kann sich im Prinzip nur positiv auf seine Berufliche Zukunft auswirken. Jedoch ist es vermessen und Unsinn einem Kind eine Sprache vorrangig beibringen zu wollen, die hier nicht gesprochen wird!

  2. #102
    Seil
    Avatar von Anker
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    Zitat Zitat von Mehrwertsteuerkartei Beitrag anzeigen



    Eine Integration ist nicht im Interesse der Bundesrebublik.
    Assimilation schon.

    Was ist ein Integrierter Türke ?
    Ein Problem wenn es ihn zu oft gibt.

    Er beherscht die Deutsche Sprache fließend, hat im optimalen fall ein studium und ein Akademischen Job oder ist selbstständig verdient sein eigenes Geld..
    Fühlt sich aber weiterhin der Türkei mehr als verbunden. Das heißt in vielen Interessensfragen die im laufe des lebens im Alltag,wahlen und in der Karierre auftreten wird dieser nicht wie ein Deutscher für Deutsche Interessen einstehen.

    Sollte es zu viele von diesen Integrierten somit einflussreicheren Türken geben, beeinflusst das dieses Land nicht im Sinne Deutschlands sondern eher der Türkei.
    So ist auch zu erklären das Integration von seiten der Regierung ungefördert bleibt.

    Das Politisch langfristige Ziel ist Assimilation.
    Integration vorerst verhindern und daraus resultierende Integrationsproblem dulden und händeln.

    Wenn man das alles weiß, dann sollte auch Erdogans Rede in einem anderen Licht erscheinen.
    Genau deshalb bin ich ja auch gegen Integration.
    Mir ist ein unintegriertes harmloses Türken Prekariat was auf Hartz baut lieber, als irgendwelche (ich übertreibe zum besseren verständnis) studierten schläfer.

  3. #103
    Stabsfeldwebel
    Avatar von Wilma
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    Zitat Zitat von MrYuRi Beitrag anzeigen
    Das Problem ist, dass er zu seinen Landsleuten spricht und nicht zu Menschen, die sich integriert haben und sich auch als Deutsche fühlen, fühlen wollen, sich Mühe geben, Deutsche zu werden. Erdogan versucht, dem einen Riegel vorzuschieben. Er möchte, dass diese Menschen Türken bleiben. Sieht man das im Kontext mit staatlich gelenkten Institutionen wie der DITIB, lässt sich durchaus von einer Art Kolonialpolitik und Landnahme auf fremdem Territorium sprechen (um mal Ralph Giordanos Worte zu gebrauchen, die den Nerv hier absolut treffen).

    Für die meisten dieser Menschen, die Erdogan in Düsseldorf zugejubelt haben, sind Integrationsprobleme etwas völlig normales - ein Menschenrecht, wie Erdogan jetzt sagen würde. Der ewige Versuch aber, Integration und Assimilation strikt voneinander trennen zu wollen, ist Unfug. Wer in ein anderes Land immigriert, der muss sich auch zum Teil assimilieren, sich dem Gastland, das die neue Heimat werden soll, anpassen. Dies zu verweigern und gleichzeitig aber alle Vorteile, die dieses Land einem bietet, in Anspruch nehmen zu wollen, ist nicht akzeptabel und darf nicht hingenommen werden.
    hat der giordano echt sowas gesagt? der wird auch immer bekloppter
    schlimm, dass manch einer den immer noch ernst nimmt. landnahme und kolonialpolitik? also in etwa so, wie seinerzeit in amerika und afrika? rofl.

    hat zufällig mal einer nen link, wo assimilation vs. integration gut erklärt wird?
    www.die-philosoffen.com
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  4. #104
    Ще не вмерла Україна
    Avatar von Outsider
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    Aktuelles zum Thema Erdogan im weiteren Sinne: http://www.tagesschau.de/ausland/pre...uerkei100.html
    Kritische Journalisten? Ach nee, warte mal, die lassen wir verhaften weil die ganz bestimmt Mitglieder in der terroristischen Vereinigung sind, deren Aktivitäten sie jüngst erst aufgedeckt haben.

    Thema Assimilation contra Integration:
    Assimilation ist die völlige Aufgabe jeder identität um einfach komplett gleichgeschaltet zu werden. Das würde dann wohl auch die Aufgabe jeglicher türkischer Herkunft bedeuten.
    Bei der Integration gleicht man sich zwar auch an und gliedert sich ein, aber das bedeutet nicht dass man seine Herkunft verdrängt.
    Trotzdem ist diese Art hier aufzutreten und zu sagen "Ihr scheißdeutschen ey isch fick deine Mudda! Ischbin Türke (obwohl ich hier geboren wurde/obwohl ich meiner Türkei seit 20-40 Jahren den Rücken gekehrt habe und mir das Land nur noch als Paradiesverklärung dient weil ihr eh alle scheiße seid)" weder Integration noch Assimilation sondern viel mehr einfach eine bewusst betriebene Abgrenzung. So nach dem Motto "wir sind anders und wir wollen auch gar nicht so sein wie ihr. Also gebt uns das und das und wenn ihr was wollt dann passt ihr euch doch gefälligst mal besser uns an!" Und dazu kommen doch dann im Gros noch die Forderungen nach weiteren Sonderbehandlungen, Gebetsräumen, Kulturzentren, Schächtungen und weißdergeierwas - imo hat das nix mit einer Integration zu tun sondern viel mehr mit dem Wunsch sich noch mehr abzuspalten.

    Das Schizophrene ist ja, dass das dann von der Politik noch gefördert wird während die meisten Normalbürger das ganze nicht kapieren - und das sorgt dann für weiteren Unmut auf beiden Seiten.

     ・sialdan:bautarstæinar:stanta:brauto:nær:nema:raisi:niþR: at:niþ ・

  5. #105
    Feldwebel
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    Zitat Zitat von Outsider Beitrag anzeigen
    Das Schizophrene ist ja, dass das dann von der Politik noch gefördert
    Ich greif mal bewusst den Teil jetzt auf und stimme dir voll und ganz zu. Mittlerweile hab ich das Gefühl das sich alle möglichen Leute selbst einen Vogel ins Hirn gesetzt haben der ihnen zuzwitschert, das wir gegenüber türkischstämmigen Menschen mindestens eine so große Schuld wie gegenüber Juden haben. Was ich dabei nicht ganz verstehe, woher dieser Vogel eigentlich genau kam. Da hier im Ort auch der berühmte "Schnitzelkrieg" stattfand wundert mich aber nichts mehr in Richtung bewusster Abgrenzung, als ich gesehen habe was da für ein Fass aufgemacht wurde. Das muss man sich mal vorstellen: da hat ein Junge eventuell ein kleines Stück Schweinefleisch gegessen und am nächsten Tag sind en Haufen türkischer Familien mit voller Besatzung an die Schule gekommen und haben gefordert, dass die Lehrerin die in der Zeit Aufsicht hatte suspendiert wird - und ich weiß immer noch nicht was ich am armseligsten finden soll: das die Lehrerin wirklich suspendiert wurde, das man diesen Leuten so einen Scheiß ungestraft durchgehen lässt, das man jemandem der das was ich hier gerade schreibe laut aussprechen würde Rassismus vorwerfen würde oder das Leute die beispielsweise in Form von Leserbriefen oder was auch immer Kritik an dieser Art von Verhalten der muslimischen Menschen geübt haben aufs Schlimmste beleidigt wurden.
    Ich finde die ESL aus vielen Gründen nicht gut !
    << Skill ist, was ihr draus macht >>
    "Als die Lamer nicht mehr damit klarkamen das sie nur mit Laming was reißen können, beschlossen sie das Laming Micro zu nennen - und auf einmal waren sie Pros und keine Lamer mehr... - in memory of "möchtegernskiller" (Haque & Prome)

  6. #106
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    Avatar von SgtMcPwnage
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    Zitat Zitat von baracuda Beitrag anzeigen
    In meinen Augen ist Erdogan ein Guttenberg eines anderen Landes.
    So wie ich das jetzt verstanden habe, sollen auch die Kinder der Immigranten, die Kinder welche hier geboren wurden und mit deutschen Mitschülern auf eine deutsche Schule gehen, zu allererst türkisch lernen, bevor sie ihre Muttersprache lernen sollen?
    Diese Kinder sind Deutsche und keine Türken. Sie wurden hier geboren und gehen hier auf die Schule, sprechen mit Menschen Deutsch und wollen im Idealfall auch hier arbeiten. Diese Kinder haben gefälligst ihre Muttersprache, Deutsch, als allererstes zu lernen und nicht die Sprache ihrer Vorfahren.
    So wie ich Erdogan verstanden habe, und wie vermutlich die Immigranten und möchtegern-Türken es verstehen werden, sollen diese Menschen auf Immigration scheißen und in einem Land, in dem Deutsch gesprochen wird, vorrangig Türkisch sprechen und damit weiterhin auch zukünftige Generationen benachteiligen, weil diese der deutschen Sprache nicht angemessen gut bemächtigt sind, weil ihre Eltern nichts von der deutschen Sprache als Muttersprache ihrer Kinder halten, da sie ja eigentlich Türken sind?

    Abstruse Vorstellung wenn ihr mich fragt, einem in Deutschland geborenen Kind eintrichtern zu wollen, es sei gar kein deutscher Staatsbürger sondern einer Nationalität angehörig, von der es vllt den Namen kennt.
    Es ist schön wenn Kinder zweisprachig erzogen werden, denn dies kann sich im Prinzip nur positiv auf seine Berufliche Zukunft auswirken. Jedoch ist es vermessen und Unsinn einem Kind eine Sprache vorrangig beibringen zu wollen, die hier nicht gesprochen wird!
    Ja für mich läuft das wieder aus Assimilation hin ja kommt ihr wart mal Türken scheiß drauf jetzt seit ihr deutsche könnt kein türkisch wisst nicht wo ihr herkommt keine Ahnung über die vorfahren
    Meiner Meinung nach ist es völlig korrekt das man erst die Muttersprache ( türkisch) lernt und dann weitere sprachen für mich ist das sogar selbsverständlich .Nur weil man in einem anderen land geboren ist dort lebt und wahrscheinlich für immer leben wird heißt es nicht dass man die Nationalität übernimmt.Nur weil ein Kukuck sein ei in ein fremdes nest legt ist dieses ei keine Eule oder ähnliches.
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  7. #107
    Oberstabsfeldwebel
    Avatar von SonGohan
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    Zitat Zitat von SgtMcPwnage Beitrag anzeigen
    Ja für mich läuft das wieder aus Assimilation hin ja kommt ihr wart mal Türken scheiß drauf jetzt seit ihr deutsche könnt kein türkisch wisst nicht wo ihr herkommt keine Ahnung über die vorfahren
    Meiner Meinung nach ist es völlig korrekt das man erst die Muttersprache ( türkisch) lernt und dann weitere sprachen für mich ist das sogar selbsverständlich .Nur weil man in einem anderen land geboren ist dort lebt und wahrscheinlich für immer leben wird heißt es nicht dass man die Nationalität übernimmt.Nur weil ein Kukuck sein ei in ein fremdes nest legt ist dieses ei keine Eule oder ähnliches.
    Ich ignoriere einfach mal die ganzen anderen Stammtisch Plattitüden und greife lediglich diese auf. Für die Integration ist es notwendig die Amtssprache des jeweiligen Landes zu beherrschen, insbesondere bei den Kindern. Zum einen sind Menschen im Kindesalter wesentlich aufnahme fäiger und können insbesondere während der ersten Lebensjahren durchaus 6 Sprachen gleichzeitig sprechen erlernen, praktiziernde (Mutter)sprachler natürlich vorausgesetzt. Kommunikation ist ein wesentlicher Bestandteil zum Zusammenleben und daher sollte man schon alleine für Chancen seiner Kinder das nötige in die Wege leiten, sonst über Döner grillen und türkisches Gemüse beschneiden wohl kaum hinausgehen werden. Damit hat Deutsch hier als Amtssprache natürlich absolute Priorität, was auch nichts mit der Aufgabe der Identität in Zusammenhang steht und einer weiteren Sprache nicht im Wege stehen sollte.

  8. #108
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    Avatar von Time
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    Zitat Zitat von SonGohan Beitrag anzeigen
    , was auch nichts mit der Aufgabe der Identität in Zusammenhang steht und einer weiteren Sprache nicht im Wege stehen sollte.
    Wenn dem so wäre, wäre die Reihenfolge Schnurzpiepegal.

    Anscheinend sind Erdogan und Merkel anderer Auffassung sonst würden sie beide nicht auf den ersten Platz in der Priorität ihrer Sprache bei den Migranten setzen.

    Meine Beobachtungen sind, das Türkische Kinder besser fahren wenn sie die Türkische sprache zuerst lernen.
    Denn Deutsch ist als zweitsprache in Deutschland viel leichter zu erlernen. Ist logischerweise so da die Sprache ja Alltagsbeherschend ist.
    Türkisch hingegen als zweitsprache in Deutschland zu erlernen ist ein schwierigeres unterfangen.

  9. #109
    Ще не вмерла Україна
    Avatar von Outsider
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    Naja, ich seh das ähnlich. Hört sich schon krass an wenn wieder irgendwelche CDU/CSU-Leute den Menschen vorschreiben wollen wie sie ihre Kinder zu erziehen haben, aber ehrlichgesagt wärs vielleicht doch wichtiger erstmal den Kindern deutsch beizubringen. Das heißt ja nicht dass man ihnen das Türkische vorenthalten müsste. Und von daher hats auch nichts mit Assimilation zu tun. Machen andere Emigrantengruppen ja auch so. Oder keine Ahnung in welcher Reihenfolge die das machen, aber halt so dass die dann zu Hause mal in die Ursprungssprache verfallen, aber "draußen" halt normal auf deutsch kommunizieren können. Ich finds aber auch ganz einfach selbstverständlich und höflich (!) dass man im öffentlichen dann die hiesige Sprache spricht und nicht in irgendein jibberjabber auf irgendeiner anderen Sprache verfällt, ganz egal ob das jetzt englisch oder türkisch oder spacenamesisch oder sonstwas ist. Das fassen die meisten dann nämlich als Abgrenzung auf, weil's eben auch so wirkt als hätte man was zu verbergen oder würde sonstwie einfach nicht wollen dass man verstanden wird.

    Nur weil man in einem anderen land geboren ist dort lebt und wahrscheinlich für immer leben wird heißt es nicht dass man die Nationalität übernimmt
    Doch. Normalerweise gliedert man sich ein oder geht dann wieder weiter bzw. zurück. Zumal ein Kuckuck dann auch nicht für immer bei der Eule bleibt sondern auch wieder abhaut. Der ist nur auf der Durchreise, sozusagen. Aber der Vergleich ist echt übel, wenn man den weiterdreht

    Entschuldigung übrigens für diesen Stammtischton von vorher. Ich glaub ich hab da ein rotes Tuch gefunden.

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  10. #110
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    Zitat Zitat von SgtMcPwnage Beitrag anzeigen
    Meiner Meinung nach ist es völlig korrekt das man erst die Muttersprache ( türkisch) lernt und dann weitere sprachen für mich ist das sogar selbsverständlich .
    Vollste Zustimmung, man muss die Muttersprache zuerst lernen. Deshalb sollten in Deutschland geborene Immigrantenkinder auch stets ihre Muttersprache Deutsch als erste und hauptsächlichste Sprache lernen, alles andere ist sekundär.
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  11. #111
    Big & Tasty
    Avatar von baracuda
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    @SgtMcPwnage Ich kenne so viele Leute, deren Eltern Immigranten sind, seien es Inder, Tschechen, Russen, Türken oder sonstwas, die sich jedoch mehr als Deutsche sehen, als als das was ihre Eltern einst waren.
    Diese Menschen sind nicht umsonst aus ihrem Land geflohen oder weg gezogen.
    Z.B. kenn ich einen Sohn einer Tschechischen Familie, welcher auch Tschechisch spricht, sich aber mehr als Deutscher sieht, weil er hier in Deutschland geboren wurde und hier aufgewachsen ist.
    Es ist so, dass wenn man hier geboren wird und hier leben und sterben will, man ein deutscher Staatsbürger ist und sich auch wie solch einer zu verhalten hat.
    Wenn der Junge oder das Mädel im Alter von 18 Jahren meinetwegen sagt: "Buäääh, Deutschland ist kacke!" und dann abreist in das Heimatland der Eltern, hab ich nix dagegen wenn diese die deutsche Sprache auch nicht beherrschen, aber meistens ist es so, dass die möchtegern-Türken und was nich alles, ihre Wahlmuttersprache nicht richtig sprechen können und sie im Alltag mit dem Deutschen mixen, was sich dann natürlich extrem intelligent anhört.

  12. #112
    Stabsfeldwebel
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    die frage ist doch, was die ursache ist. wie kommen besagte türken oder sonst wer auf die idee, zu sagen schland is scheisse, kein deutsch zu lernen usw.?
    1. ghettoisierung?
    2. falsche vorbilder?
    3. einstellung ihres sozialen umfeldes?
    4. weil man sie so leben lässt?
    5. ihre relgion/kultur?
    6. ...

    hier wird permanent nur über die behandlung der symptome diskutiert. "die müssen als erstes deutsch lernen" oder "erst türkisch lernen" oder...

    das ist das typische vorgehen in politik und gesellschaft in vielen bereichen.
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  13. #113
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    Zitat Zitat von Madu Beitrag anzeigen
    Vollste Zustimmung, man muss die Muttersprache zuerst lernen. Deshalb sollten in Deutschland geborene Immigrantenkinder auch stets ihre Muttersprache Deutsch als erste und hauptsächlichste Sprache lernen, alles andere ist sekundär.
    Kinder lernen in der Spielgruppe/Kindergrippe und später im Kindergarten perfekt Deutsch. So läuft das bei vielen ab und das funktioniert wunderbar. Das geht nicht mehr verloren. Es liegt an den Eltern dafür zu sorgen, dass ihre Kinder so häufig wie möglcih mit einheimischen Kindern in Kontakt treten.
    Daheim wird dann in der Sprache des Heimatlands gesprochen, so dass man auch wirklich zwei Muttersprachen besitzt und nicht nur eine. Es ist für einen Ausländer im späteren Leben ziemlich peinlich, wenn er unter Verwandten oder Bekannten (sei es nun in Deutschland oder im Heimatland) als einer von wenigen seine Sprache nicht wirklich beherscht.
    Wenn Kinder von ihren eingewanderten Eltern Deutsch beigebracht bekommen, kann dies sowieso nur schiefgehen:
    Sprachstörungen sind vorprogrammiert und unangenehme Logopädie in den frühen Kindsjahren müssen das irgendwie korrigeren.
    Also sobald das (Klein-)Kind daheim eine Sprache erlernt, dann bitte eine, die die Eltern perfekt beherschen. Ich denke jedoch, das dies selbstverständlich ist.
    Geändert von Just-Me (10.03.2011 um 12:37 Uhr)
    Ich gehe taktisch vor, ich greife ihn dort an, wo ers am wenigsten erwartet....MOUAHAHAHAHAHA

    Beschissene Signatur, ausserdem ist sie viel zu gross, du Flegel*.
    Halte dich verdammt nochmals an unsere Regeln!
    Mit entnervten Grüssen- die Vereinten-Foren-Verwaltung

    *zensiert.

  14. #114
    Sweet Mash
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    ist auch alles erziehung bzw gehirnwäsche von klein auf

    außerdem stellt ihr euch das mit dem zurückgehen etwas zu einfach vor.
    man entscheidet sich nicht einfach wo man geboren wird und aufwächst. je länger man in einem land bleibt, desto abhängiger wird man von dem land und der eigenen familie. sowas über den haufen zu werfen und in ein land zu gehen wo einige teilweise selbst sogar noch nie waren, ist extrem schwer.

    außerdem entsteht der hass nicht aus politischen gründen oder weil das wetter so schlecht ist. den größten teil der hier lebenden ausländer würde ich einfach mal als unpolitisch einstufen.
    nicht eingliederung in die gesellschaft, misserfolge im maroden schulsystem, diskriminierung und dreiste nicht gleichbehandlung sind die hauptgründe weshalb es zur rivalität kommt.

    dazu kommt noch die arrogante haltung vieler, dass die ausländer hier nur gäste seien, was absolut falsch ist. touristen können gerne als gäste dargestellt werden, aber keine menschen die sich in dem land sesshaft machen wollen bzw es schon getan haben. erstrecht nicht wenn sie soweit sind, dass sie die möglichkeit haben die deutsche staatsangehörigkeit anzunehmen. sie sind teil des deutschen lebens.
    jedenfalls ist dem problem mit so einer arroganten haltung alles andere als geholfen indem man sich vor den ausländern verschließt.
    es muss auf sie zugegangen werden, immigranten dürfen nicht länger als böses übel dargestellt werden, sie müssen gefördert werden und qualifiziert werden. immigranten können einen unglaublich großen wert für den wohlstand deutschlands haben. und dass studierte ausländer wieder auswandern ist der größte unfug den ich in dem thread überhaupt gehört hab.
    natürlich wandern viele akademiker ab. aber die gibt es ebenso bei den deutschen. außerdem ist es absoluter schwachsinn einfach nur in den raum zu stellen, dass sie einfach nur auswandern. die wesentlichere frage ist doch wohin sie auswandern. schließlich verdienen die meisten ausländer in ihren heimatländern nicht annähernd soviel wie in deutschland oder können sich selbst als akademiker glücklich schätzen wenn sie überhaupt arbeit in ihrer heimat finden würden.
    vllt sollte deutschland im internationalen wettbewerb "einfach" wieder attraktiver werden (womit ich nicht sagen möchte, dass deutschland nicht zur spitze gehören würde)

    es ist traurig dass hier viele thesen aufgestellt werden ohne sich mal ein paar wenige gedanken über die hintergründe gemacht zu haben.
    Alien Gekrabbel Champion


  15. #115
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    Ein Dank an die Eidgenössische Schweiz, für diesen dezidierten und sehr treffenden Beitrag !

    Zitat Zitat von Just-Me Beitrag anzeigen
    Kinder lernen in der Spielgruppe/Kindergrippe und später im Kindergarten perfekt Deutsch. So läuft das bei vielen ab und das funktioniert wunderbar. Das geht nicht mehr verloren. Es liegt an den Eltern dafür zu sorgen, dass ihre Kinder so häufig wie möglcih mit einheimischen Kindern in Kontakt treten.
    Daheim wird dann in der Sprache des Heimatlands gesprochen, so dass man auch wirklich zwei Muttersprachen besitzt und nicht nur eine. Es ist für einen Ausländer im späteren Leben ziemlich peinlich, wenn er unter Verwandten oder Bekannten (sei es nun in Deutschland oder im Heimatland) als einer von wenigen seine Sprache nicht wirklich beherscht.
    Wenn Kinder von ihren eingewanderten Eltern Deutsch beigebracht bekommen, kann dies sowieso nur schiefgehen:
    Sprachstörungen sind vorprogrammiert und unangenehme Logopädie in den frühen Kindsjahren müssen das irgendwie korrigeren.
    Also sobald das (Klein-)Kind daheim eine Sprache erlernt, dann bitte eine, die die Eltern perfekt beherschen. Ich denke jedoch, das dies selbstverständlich ist.

  16. #116
    Oberfeldwebel
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    es wäre schon ein riesen schritt, wenn ein großteil der imigrantenkinder oder jungen erwachsenen, verstehen würden, was für einen großen vorteil sie durch die zweisprachige erziehung haben.
    ich meine sie können zb. Deutsch, Türkisch, Englisch (schule) da reißt sich ein jeder arbeitgeber um so einen mitarbeiter.
    old school

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