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seid ihr religiös?

Eine Diskussion über seid ihr religiös? im Forum OFF-Topic. Teil des Off Topic-Bereichs; Die einzelnen Aussagen sind zum Teil widersprüchlich; Versprechen wurden nicht eingehalten, Prophezeiungen erfüllten sich nicht. Die Bibel hat den Menschen ...

  1. #141
    Ex-Admin

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    Die einzelnen Aussagen sind zum Teil widersprüchlich; Versprechen wurden nicht eingehalten, Prophezeiungen erfüllten sich nicht. Die Bibel hat den Menschen das Leben auf der Erde nicht besser gemacht! Die Früchte des Christentums sind gut und schlecht: Wahre Nächstenliebe, dummgläubiges, kritikloses Denken, Kreuzzüge, Hexenverbrennungen, Ablaßhandel, radikale Christianisierung, Kriege, ständige Schuld- und Angstgefühle ... Gläubige haben jedoch eine innere Zuflucht und Hoffnung. Sie sprechen zu ihrem Gott, die Christen sehen Jesus als Ihren Gott an, bitten, bekennen, bereuen und richten sich immer wieder innerlich auf; wenn auch ihr Gott ihnen nie eine Antwort zukommen läßt! Antworten geben sich die Gläubigen selbst! Doch, weil der Gläubige keine konkrete Antwort auf seine Fragen erhält, zerbröckelt sein Glaube allmählich. Auskunft darüber geben die Statistiken.

    Der Zustrom zu den Kirchen wird immer geringer, immer mehr Menschen wenden sich von der Kirche. Es ist ja auch frustrierend, wenn man nur nach der Einbildung leben soll; denn die Kirche hat für das Tagliche Leben nur eine Antwort: Geduld, Demut, Hoffung, Glaube. Nur, wenn die wirklichen Probleme Thema sind, sowohl die materiellen als auch die ideellen, kann ein echtes, ehrliches Bewußtsein zu den Problemen des Alltags und zum Thema "Gott" entstehen. Es ist ein wahres Glück für die Menschheit, daß sich nicht das gesamte Leben nach den Lehren der Religionen geordnet hat! Ich glaube, darüber werden die Wahren Götter erfreut sein; denn ihr Anliegen kann es nur sein, das Leben, das sie geschaffen haben, zu erhalten und nicht wegzuwerfen!

    Alle Religionen, die diesen Grundsatz nicht befolgen, sind letztendlich gegen die Schöpfung, also gegen die wahrhaftigen Götter, gerichtet. Jede Selbstverleugnung, jede masochistische Sucht zur Selbstzerstörung, zum Opfertod, um "ewige" Anerkennung der Menschen zu erringen, ist unwahr und gegen den wahren Sinn der Schöpfung und die Wahren Götter gerichtet. Die Antworten auf folgende Fragen, die ich Gläubigen stellte, sollten nachdenklich stimmen: "Stellen Sie sich folgende Situation vor:
    Ein Terrorist bedroht zwanzig Kinder mit einer Maschinenpistole. Er hat die Waffe bereits entsichert und erhoben, um mehrere Kinder zu erschießen, weil er seiner Forderung Nachdruck verleihen will. Sie haben die Möglichkeit, aus einem sicheren Versteck heraus, den Terroristen mit einem gezielten Schuß zu stoppen. Angesichts der akuten Gefahr für das Leben der Kinder kann nur ein gezielter, wahrscheinlich tödlicher Schuß abgegeben werden.

    Wofür entscheiden Sie sich? Schießen Sie oder schießen Sie nicht?" Antwort A: "Ich bete!"; Antwort B: "Du sollst nicht töten!"; Antwort C: "Ich spreche mit ihm."; Antwort D: "Ich weiß nicht. Der Herr wird helfen!"; Antwort E: "Es geschehe, was der Herr beschlossen hat." Und so weiter und so fort! Die Frage war so gestellt, daß keine Gefahr für Leib und Leben der Befragten bestand. Das sei hervorgehoben! Und keiner der befragten Frommen konnte sich dazu aufraffen, Unschuldigen zu helfen. Sie meinten, nur ihr Seelenheil retten zu müssen!

    Und doch haben in solchen Situationen schon Menschen, die kaum das Wort "Gott" in den Mund nehmen, ihr eigenes Leben eingesetzt, um den Unschuldigen zu helfen! Das ist wahre Gottesfurcht und Nächstenliebe! Was bewirken Religionen heute noch? Glaubenskriege in Nordirland, grausames Verfolgen und massenhaftes Morden Andersdenkender nicht nur im Iran. In den sogenannten zivilisierten Ländern, deren tragende Religion die christliche ist, gibt es Mord, Totschlag, kriminelle Delikte großen Ausmaßes. Ursachen sind in den meisten Fällen die großen Differenzen zwischen Armen und Reichen.

    Eine Religion, die diese Unterschiede nicht bekämpft und zum Dulden allen Unheils auffordert, kann die moralische Mitschuld nicht ganz von sich weisen! Man kann getrost formulieren, daß besonders die christliche Religion dazu benutzt wird, die Reichen reich und die Armen arm bleiben zu lassen! Wenn wir alle wahrhaft christlich wären, hätten wir Frieden; den Frieden einer blökenden Schafherde, die letztendlich doch von ihrem guten Hirten zur Schlachtbank geführt wird! Es gibt Christen, die meinen, den lieben Gott gefunden zu haben, und ihn genau zu kennen, die in Selbstverklärung aufgehen und deren Anblick allein schon ein Leid für die Mitmenschen ist! Und doch ist die christliche wohl die menschlichste unter den Religionen!

    Alle Menschen streben nach einem inneren Halt, an den sie glauben wollen. Diesen Halt kann ihnen die Religion, der uralte Glaube an einen Gott, der immer hilft, geben. Um so schlimmer ist es, wenn die Religionslehre nicht wahrhaft menschlich ist, und, wenn die Religion zum Vorteil der Bösen mißbraucht wird! Nur die Wahrheit führt zum wahrhaften Glauben! Die heutigen Religionen meinen, die Wahrheit um Gott auf Grund alter Schriftstücke gefunden zu haben! Aber sie alle verstrikken sich in Selbstgefälligkeit und Selbstbefriedigung. Sie vergessen, daß das, was in ihren Büchern steht, von Menschen aufgeschrieben wurde, die behaupteten, von Gott inspiriert worden zu sein. Das, was zählt, ist das, was wir heute wissen! Es gibt, trotz aller Seher - die gibt es auch in der jetzigen Zeit noch nach der gleichen Art wie damals:

    Jemand sieht ein göttliches Wesen im Traum! - keine wahrhaften Kontakte zu Gott oder Göttern! Sie sprechen nicht mit uns! Wenn sie wirksam werden, wir wissen es nicht. Kein Gott spricht mit uns. Das, was wir über Gott denken, kann, muß nicht richtig sein. Ich gehe von der Annahme aus, daß es ihn wirklich gibt! Warum aber spricht er nicht mit uns direkt? Dafür gibt es zwei Lösungen: Er kann oder er will nicht! Daß er nicht kann, ist absurd. Also bleibt als Lösung nur die Antwort: "Er will nicht mit uns direkt sprechen.

    Warum könnte er nicht mit uns direkt sprechen wollen? Entweder hat er kein Interesse an uns; das muß man aber gleich verneinen!, oder er will testen, was wir ohne sein direktes Eingreifen tun, wie uns untereinander verhalten! Das heißt, er unterzieht uns einer Prüfung. Unser Leben ist diese große Prüfung. Die Menschen haben einen freien Willen, und er will nur die in sein Reich holen, die bewiesen haben, daß sie als Mensch unter Menschen gerecht leben können. Was bedeuet das? Ein Gott, so er denn ein Wahrer Gott ist, lebt unabhängig vom Menschen! Er existiert nicht nur in der Phantasie der Menschen!

    Er ist nicht auf den Gebetshauch frömmelnder Heuchler angewiesen! Er braucht nicht die Menschen! Die Menschen können noch nicht einmal annehmen, daß sie die einzigen vernunftbegabten Wesen sind, die die Götter - nichts berechtigt uns zu der Anahme, daß es nur einen Gott gibt! - geschaffen haben! Reden wir trotzdem von "dem Gott". Er kann logischerweise nur Interesse daran haben, daß sich die Menschen, die er erschaffen hat, gut entwickeln. Da aber die Menschen keine komplett vorprogrammierten Maschinen sind, wird der Gott die Verhaltensweisen der Menschen beobachten. Als Maßstab und Kriterium kann einzig und allein nur das Verhalten der Menschen untereinander gelten: Respekt vor dem Mitmenschen, Schutz der HilfsbedürAigen, Barmherzigkeit, Mitleid, Tatkraft für das Gute etc.! Verhaltensweisen, die die Menschen tief im Innern spüren, aber sehr oft aus egoistischen Gründen nicht realisieren.


    Jeder, der sich über seine Mitmenschen erhebt, Schwächere bedrückt, seine Macht mißbraucht etc., hat ein Gefühl dafür, daß er im Unrecht ist. Doch mehr oder weniger unterdrückt er dieses Gerechtigkeitsgefühl und sucht eine Rechtfertigung, eine unbedingte Notwendigkeit für sein Handeln.Übrig bleibt ein mehr oder weniger großes schlechtes Gewissen! Nur die wird ein Gott zu einem Leben in seinem Reich, wie immer das auch konkret aussehen mag, auswählen, die seinen Vorstellungen entsprechen. Nur die haben da eine Chance, die bewiesen haben, daß sie gerecht zu denen sind, über die sie Macht haben; die, die aus ehrlichem Herzen und nicht aus Angst oder egoistischen Gründen gerecht sind! Denen, die prinzipiell einen Gott ablehnen, sei nochmals' gesagt: Ein Gott, ein Wahrer Gott, braucht die Menschen nicht.

    Er braucht nicht ihren Glauben, ihr Flehen! Ob, wann und wie er Einfluß auf uns nimmt, können wir nicht feststellen! Für ihn zählt nur das Verhalten der Menschen untereinander. Und das bewertet er, ob wir den Begriff "Gott" benutzen oder nicht. "Gottlos" ist also nicht der, der da sagt: "Ich kenne konkret keinen Gott, ich kann ihn mir nur vorstellen", denn das ist die Wahrheit! "Gottlos" ist der, der sich schäbig zu seinen Mitmenschen verhält! Deshalb ist auch eine Religion wie die christliche, die überwiegend nur zum Glauben an einen Gott, der, und das im Widerspruch zum Alten Testament!, drei Götter sein soll!!!, aufruft, der sich aber nicht zu erkennen gibt, höchst kritikwürdig! "Geheiligt werde Dein Name!" - ja welcher Name?

    In der Bibel werden etliche Namen für den Gott Israels aufgeführt! Bei aller Kritik an der Lehre des Jesus - er ist selbst mit der Kirchen und den Selbstgefälligen hart ins Gericht gegangen. Er hat den Menschen, besonders den frömmelnden doch klargemacht, worauf es ihm ankommt. In Matth. 25.31...49, "Vom Weltgericht", sagt er: " ... Wahrlich, ich sage Euch: Was ihr getan habt einem unter diesen meinen geringsten Brüdern, das habt Ihr mir getan." Hier setzt also Jesus - denken wir daran, daß er von den Christen als Gott angesehen wird - das Verhalten der Menschen zu "einem seiner geringsten Brüder" mit dem Verhalten zu ihm gleich!

    Für fromme Menschen, die jammernd und betend Pluspunkte für einen guten Platz beim "lieben Gott" ergattern wollen, ist das besonders lesenswert. Leider jedoch kennen die meisten frömmelnden Leute die Bibel kaum vollständig. Höchstens einen kleinen Teil davon haben sie gelesen und noch weniger verstanden; denn gerade die vielen Frommen verhalten sich widerwärtig zu anderen Menschen! Wie könnte es sonst unter den selbsternannten "Christen" Superreiche und Elende geben? Für diese "Christen" ist auch das "gottgewollt"!

    Wir aber müssen uns die Frage stellen, wen meint er mit "einem meiner geringsten Brüder"? Aus dem Zusammenhang des Textes in Matth. 25.31 : 40 kann man nur vermuten, daß es seine Jünger im weiteren Sinne sind. Daß er darüber hinaus alle Menschen meint, kann man beim besten Willen nicht erkennen! Hätte er das sagen wollen, so wäre er in der Lage gewesen, sich einwandfrei auszudrücken! Das kann man besonders deshalb annehmen, weil ein Gott, die Bibel soll ja "Gottes Wort" sein, da keine Zweifel offengelassen hätte! Könnten wir die Worte "einem unter diesen meinen geringsten Brüdern" abändern in "einem unter den geringsten Menschen, die alle meine Brüder sind, denn ich bin der Sohn des Gottes aller Menschen", so wäre das eine wahrhaft göttliche Aussage!

  2. #142
    Ex-Admin

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    Eine Aussage wahrer Göttlichkeit! So aber bleibt sehr viel offen! Wie bei allen Aussagen des Jesus fehlt jede Konsequenz für das diesseitige Leben. Auch all seine Strafandrohungen gelten für das Jenseits. Nirgends und nie ein Hinweis darauf, daß die Menschen das irdische Leben so gestalten sollen, daß Schikanen gegen Menschen weitgehendst unterbunden werden, daß kein Mensch in die Lage eines Hilfsbedürftigen oder Almosenempfängers hineingedrängt wird. Jesus aber ermuntert die Menschen geradezu, Bettler zu werden. Hat er nicht ein wenig Gefühl für wahre Göttlichkeit gehabt? Wußte er nicht, daß die Würde des Menschen und die Würde der Wahren Götter verletzt wird, wenn ein Mensch zum Bettler gemacht wird? Einem Hungernden, Dürstenden, Unbekleideten, Obdachlosen ein wenig Speise, Trank, Kleidung oder Unterkunft zu geben, ist eine halbe Sache.

    Vor allem ist das eine Sache der Beruhigung des eigenen Gewissens vor der einzig richtigen Aufgabe, die Ursachen des Hungers, des Durstes, der Armut an Kleidung und Obdach zu beseitigen! Kein Wort bei Jesus darüber. Nur Hinweise auf eine Vergütung im Jenseits in seiner ganzen Lehre. Er hat die Menschen von ihrer Aufgabe, das Leben so zu gestalten, daß es für alle gerechten Menschen lebenswert ist, durch die ausschließliche Orientierung auf das Himmelreich abgelenkt. Er hat die Menschen von ihrer Aufgabe, das Böse zu bekämpfen, abgehalten. In Matth. 5.39 fordert er: "...., daß ihr nicht widerstreben sollt dem Übel; ..."! So hat dieser Jesus die Menschen zur Passivität gegenüber Ungerechtigkeit und dem Bösen angehalten! Er hat dadurch, obwohl er stets vorgab, das Gute zu wollen, das Böse gefördert. Die tatsächlichen, grauenhaften Auswirkungen seiner Lehre beweisen das in anschaulicher Form: Ablaßhandel, Inquisition, Hexenverbrennungen, Folterungen, Kreuzzüge, Christianisierungen der Indianer und anderer Völker ....!

    Wer war dieser Jesus? War er nur ein Mensch, dann hat er aus dem Wissensstand der damaligen Zeit erstaunlich Gutes herausgeholt! Dann ist die Unvollkommenheit seiner Lehre verständlich und verzeihlich; denn ein Mensch ist nicht vollkommen und kann irren. Dann sollte man ihm auch nicht die Verbrechen, die unter seinem Namen verübt wurden, anhängen. Wie sollte er wissen, was kommen wird? Doch seine Anmaßung, sich als "Sohn des Allerhöchsten" auszugeben, bleibt unverzeihlich. Die Aussage hat nur insofern ein Quentchen von Wahrheit, als alle Menschen im weiteren Sinne als Geschöpfe des Allerhöchsten "Söhne und Töchter" sind. War Jesus aber tatsächlich ein höheres Wesen, dann war er wohl ein Sendbote des Bösen; ein höheres Wesen, Gott oder Teufel, wird all seine Handlungen und Lehren in seinem Sinne fehlerlos durchführen. Trotzdem haben die Christen aus der Lehre des Jesus eine wahrhaft christliche oder menschliche Lehre geschaffen - in vielen Punkten!

    Dem wäre nichts hinzuzufügen; denn alles, was für die Menschen ist, ist für die wahre Göttlichkeit! Doch nur die Verursacher des Übels ziehen ihren Nutzen aus dieser Lehre! Will man aber die Zustände im Diesseits bessern, muß man gerade gegen diese energisch und konsequent vorgehen! Genau aber da fehlt bei den Christen, wie bei dem Jesus von Nazareth, jede Tatkraft, ja jedes Wollen! Sie erstreben und versprechen Gerechtigkeit und Vergeltung nur im Jenseits! Kann sich ein Bösewicht bessere Partner wünschen? Durch ihr Dulden des Bösen, dienen sie ihm und schaden den geschundenen und zukünftigen Opfern! So wie alle Religionen ist auch die christliche überwiegend jenseitsgerichtet. Sie alle dienen selbsterdachten, selbstgeschaffenen Göttern - in der Realität einigen wenigen Menschen! Doch Wahre Götter können nur am Wohlergehen aller gerechten Menschen, auch der einfachsten und geringsten, interessiert sein!

    Höhere Wesen, die gegen die Menschen in direkter oder versteckter Form sind, sind deren Teufel! Tief im Innem spüren wohl alle Menschen die Stimme ihres Gewissens, gerecht zu allen Menschen zu sein. Und das kann auch nur der Inhalt der ewigen Satzungen der Wahren Götter sein, die sie den Menschen ins Gewissen eingepflanzt haben. Einer der größten Dichter der Menschheit, für den das Wort "gottbegnadet" zutreffen mag, hat die Aufgabe des Menschen so ausgedrückt: "Edel sei der Mensch, hilfreich und gut; denn das allein unterscheidet ihn von allen Wesen, die wir kennen!" Gut, diese Worte gehen nicht ins Detail! Könnten sie aber nicht über allem stehen, was wir tun? Jede andere Verhaltensweise stuft uns zurück zum Tier! Richten wir uns nach diesen Worten, dann sind wir auf dem Weg zu den Wahren Göttern! Die aber, die nicht in der Lage sind, aus eigenem Antrieb edel zu sein, sollten sich vor Augen halten:

    Jeder Mensch ist für das verantwortlich, was er tut! Verantwortlich auch für das, was er nicht tut oder aus Feigheit oder Dummheit oder aus anderen Gründen unterläßt zu tun! Nach der großen Prüfung steht jeder Mensch allein vor den Göttern! Keine Religion, kein Mensch kann dann helfen, die Frage zu beantworten: Wie hast Du Dich zu Deinen Mitmenschen verhalten??!!

    Diese Frage steht auch vor denen, die prinzipiell die Existenz eines Gottes verneinen! Die Frage, ob es wahre Götter gibt, hat zwei Lösungsmöglichkeiten: "Ja!", "Nein!" ! Egal, wie die Frage beantwortet wird, es ergeben sich für die Menschen genau identische Forderungen: Vernünftiges und gerechtes Verhalten zu den Mitmenschen! Die Motive mögen etwas unterschiedlich gelagert sein. Bei Bejahern möge es nur Gottesfurcht sein. Ehrenvoller muten uns da schon die Motive derjenigen an, die aus Respekt vor ihren und Mitgefühl Air ihre Mitmenschen handeln! Bei allen Menschen aber möge die Einsicht dazu kommen, daß sie nur in ehrlicher und gerechter Gemeinschaft als Individuum und als Gesamtheit fortbestehen können! Dieser Einsicht sollte man alles unterordnen! Auch die Lehren der Religionen!

  3. #143
    Ex-Admin

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    Menschen haben Religionen geschaffen und haben als Willen Gottes dargestellt, was sie sich ausgedacht haben! Also können sie auch alles, was für die Menschen nicht gut ist, ändern! Wenn sie nun meinen, daß die Religionsschreiber göttlich inspiriert wurden, so können sie beruhigt sein; Die Götter, die inspirieren konnten, sind auch heute noch in der Lage, zu inspirieren! Wer die Existenz höherer Wesen nicht in Abrede stellen will, der muß unterscheiden!: Höhere Wesen, die das Gute für die Menschen wollen, sind deren Götter! Wer aber gegen die Menschen ist, ist ihr Widersacher oder Teufel oder Satan!

    Das gilt auch dann, wenn letztere gewisse Macht über den Menschen haben und als "lieber Gott" angesprochen werden! Mängel, Unklarheiten und Widersprüche in der christlichen Lehre werden nicht nur von Andersdenkenden, Andersgläubigen, Atheisten sondern auch von Gläubigen und hohen Vertretern der Kirchen hervorgehoben! Es ist aber in höchstem Maße verwunderlich und für einen unabhängigen, wirklich freien Beobachter höchst erstaunlich: Gleich einem Don Quichotte, der immer wieder vergeblich gegen die Windmühle ankämpfte, wird versucht, mit immer neuen Auslegungen und Winkelzügen, die Wahrheit dieser Lehre zu beweisen, also zu lügen! Diese Gläubigen sind in ihrer Denkart so eingeengt und unfrei, daß sie nicht die grundlegenden Fehler ihrer christlichen Lehre erkennen können und dürfen! Mehr oder weniger bewußt kämpfen sie gegen die Wahrheit und gegen die Wahren Götter der Menschen! Die ewigen Schuldgefühle werden den Gläubigen von Kindheit an eingepflanzt:

    Durch das Verspeisen einer verbotenen Frucht im Paradies sind alle Menschen schuldig geworden: Da ward also so ein kleines Menschenkind geboren (Die Schöpfung der Wahren Götter wiederholt sich doch in so wunderbarer Weise!) und es wird von dem Gott Israels schon schuldig gesprochen! Das klingt doch so wenig göttlich, vielmehr primitiv menschlich für einen freidenkenden Menschen! Doch immerhin sehr erfolgreich bei den Gläubigen! - Das hat sich dann der Jesus ans Kreuz schlagen lassen und ist einen grausamen Tod gestorben, um die Sünden der Menschen auf sich zu nehmen. Und schon wieder sind alle Menschen schuld: an den Leiden dieses Menschen bzw, "Sohn des Allmächtigen"!

    Aus diesen jüdischen Quellen entspringt die ewige Schuldzuweisung an alle Menschen, auch an die noch nicht geborenen! Abstriche muß man nur insofern machen, als die Juden keine Christen sind! Dieses Prinzip der Kollektivschuldzuweisung begegnet uns auch aus jüngster Zeit mit der Zuweisung der Kollektivschuld des deutschen Volkes an den beiden Weltkriegen und allen Opfern! Und auf dem gleichen Mist ist die mehr oder weniger versteckte Kollektiv-Stasi-Schuld-Zuweisung an alle ehemaligen DDR-Bürger gewachsen! Diese jüngste Erscheinungsform einer kollektiven Schuldzuweisung wird, obwohl oder vielleicht auch weil sie so aktuell ist, noch von den wenigsten erkannt! Wie ewige Schuldzuweisung aus der Religion hat also auch durchaus ihre Parallelen in der Politik mit der Kollektivschuld! Wer auch nur etwas Rechtsgefühl hat und ehrlich ist, der muß zwangsläufig zu der Erkenntnis kommen: Es gibt keine Erbsünde und keine Kollektivschuld! Beide Theorien dienen lediglich dazu, Menschen ihres freien Denkens zu berauben, um sie gefügig zu machen und zu unterdrücken!

    Den Nutzen aus solchen Theorien ziehen gewissen Gruppen von Menschen! Wahre Götter brauchen keine Erbsünde! Theorien über Erbsünde oder Kollektivschuld entspringen den Gehirnen bösartiger Menschen! Welche Gruppen von Menschen ziehen den Nutzen aus der Unterjochung von Menschen mit Hilfe solcher Theorien? Es sind die jeweils Machthabenden! Sie sind die Nutmießer! Kein Wahrer Gott könnte ein Interesse daran haben, Menschen seelisch-moralisch zu unterjochen, ihnen ein ständiges Schuldgefühl zuzuweisen! Menschen können Wahren Göttern weder in irgendeiner Form gefährlich werden noch sie beleidigen, sie kennen sie ja nicht! Wahre Götter stehen über allen Möglichkeiten der Menschen. Einzig und allein leiten und richten werden sie die Menschen! Leiten zu einem gerechten und vernünftigen Leben der Menschen untereinander!

    Und richten nach ihrem Verhalten untereinander! Nun wird man einräumen müssen, daß es durchaus höhere Wesen geben kann, die eben nicht das Wohl der Menschen im Auge haben und doch den Menschen unterdrücken und irreführen wollen, z.B. durch die Theorie der Erbsünde oder der Kollektivschuldzuweisung an einer Kreuzigung. Auch das können wahre höhere Wesen sein! Nur wären das eben die Widersacher der Menschen! Wer das nur in etwa verstanden hat, sollte selbständig daran gehen und seine Religion überprüfen, ob sie mit dem Wollen der Wahren Götter der Menschen in Übereinstimmung steht! Von Unwahrem sollte jeder sich trennen! Wahrheit ist jedenfalls, daß Menschen aus der Unterdrückung und Niederhaltung anderer Menschen Nutzen ziehen! Menschen ziehen daraus Nutzen, keine Götter! Und Menschen haben Lehren entwickelt, mit denen sie ihre Herrschaft über andere sichern, nicht die Götter! Aus den Widersprüchen der christlichen Lehre ergibt sich nur eine Erkenntnis, die doch so einfach ist, aber für viele nicht nachvollziehbar:

    Menschen haben diese Lehre geschaffen! Menschen können sie auch ändern oder verbessern! Wahre Götter machen keine Fehler, die der Mensch zu erkennen in der Lage ist! Wir kennen die Wahren Götter nicht, wir ahnen aber alle, daß es sie gibt! Wir können nur schlußfolgern, was sie von uns erwarten: ein friedliches und gerechtes Miteinander. Dazu haben sie uns auch den Verstand gegeben! Wir brauchen mit dem heutigen Wissensstand nicht die unklaren Gedankengänge der Menschen, die vor 2.000 Jahren oder früher lebten, als alleinige Wahrheit ansehen. Wir können sie kritisch untersuchen, und zu ganz anderen Erkenntnissen gelangen. Wären diese Lehren von Gott, dann wären sie auch vollkommen und würden jeder Kritik standhalten! Religionen werden von Menschen gemacht! Also, können Menschen sie auch ändern, sie menschlich machen!

    Mit dem großen Wissensstand der heutigen Zeit müßte es doch wohl möglich sein, eine bessere, menschlichere und moralisch höher stehende Religion zu schaffen! Wenn die Religionen so falsch und widersprüchlich sind, wenn ein ehrlicher Mensch die Götter dieser Religionen doch als Götzen erkennen muß, heißt das aber noch lange nicht, daß es keine Wahren Götter gibt! Die Wahren Götter der Menschen kennen wir nicht. Doch wir alle spüren und ahnen sie! Nutzen wir unseren Verstand, um ihren Willen zu ergründen. Hüten wir uns davor, den falschen Göttern oder Götzen zu folgen! Warum wohl schrieben viele Zeitgenossen des Jesus dessen Lehre und Wirken dem Satan zu?

    Hat man das denn wirklich vollkommen vergessen? Die Menschheit braucht kein Kreuz! Sie muß verhindern, daß jemals ein Mensch ans Kreuz - wortwörtlich, aber auch sinnbildlich - geschlagen wird! Das ist die einzige Erkenntnis im Interesse der Menschen, die aus einer Kreuzigung überhaupt gezogen werden muß! Wer ein Kreuz braucht, der soll sich selber daran hängen; er soll es aber nicht seinen Mitmenschen bringen! Das Kreuz hat der Menschheit sehr viel Leid und Kummer gebracht! Betet nicht das Kreuz an! Trennt Euch von diesem Kreuz! Betet zu den Wahren Göttern der Menschen!

  4. #144
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    Avatar von Psycho Joker
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