+ Antworten
Seite 2 von 3 ErsteErste 123 LetzteLetzte
Ergebnis 21 bis 40 von 48

Quo vadis Deutschland?

Eine Diskussion über Quo vadis Deutschland? im Forum OFF-Topic. Teil des Off Topic-Bereichs; Du musst erst einige Beiträge anderer Benutzer bewertet haben, bevor du baracuda erneut bewerten kannst. schade.... den muss ich mir ...

  1. #21
    Problembär
    Avatar von Blade
    Registriert seit
    01.01.2003
    Ort
    Shutter Island
    Alter
    29
    Beiträge
    7.224
    Clans
    GAHQ
    Du musst erst einige Beiträge anderer Benutzer bewertet haben, bevor du baracuda erneut bewerten kannst.


    schade.... den muss ich mir also merken
    Zitat Zitat von FiX Beitrag anzeigen
    [...], da dem Mod wohl bekannt war, dass Blade kein normaler Bär und auch kein Schadbär, sondern ein Problembär ist und entsprechende Vorsorge daher hilfreich sein könnte.

  2. #22
    Better Than This
    Avatar von Schelle
    Registriert seit
    20.04.2006
    Ort
    Dresden
    Alter
    27
    Beiträge
    4.682
    Nick
    schell0r@Steam
    Du musst erst einige Beiträge anderer Benutzer bewertet haben, bevor du baracuda erneut bewerten kannst.



    Deutschlands Exporte haben fast den Wert der Exporte der USA, liegen weit über dem von Japan.
    Man vergleiche mal die Einwohnerzahlen der Staaten.
    Wir exportieren und exportieren und bei uns im Land gibts immer mehr Leute die nicht wisssen wie sie nächsten Monat was zu fressen rankriegen sollen.

  3. #23
    New Canaan
    Avatar von MartenwrH
    Registriert seit
    13.11.2005
    Ort
    Recke
    Alter
    27
    Beiträge
    1.812
    Nick
    mArtin
    Clans
    -/-
    Die von dir genannten Länder (vorallem die USA ) haben einen größeren Binnenmarkt....

    Ich finde es polemisch zu behaupten, dass die Menschen in Deutschland quasi verhungern würden, wir aber Lebensmittel aus dem Land schaffen. Das deutsche Sozialsystem garantiert zwar keine riesigen Summen, ist aber wohl eines der Systeme (weltweit) welches die wenigsten Menschen übergeht.

    Ich unterstütze natürlich die These: Dass jeder der Arbeiten geht, auch davon leben können soll. Dies ist soweit ja auch möglich, es ist nur die Frage wie sich das Leben dann gestaltet. Das Problem ist nur wenn die Arbeit die die jeweilige Person leistet keine höheren Bezahlungen zulassen/erlauben.

  4. #24
    Big & Tasty
    Avatar von baracuda
    Registriert seit
    10.11.2007
    Ort
    Köln
    Alter
    28
    Beiträge
    3.692
    Name
    Kevin
    Stell dir mal vor, die Lebensmittelkonzerne könnten keine Einnahmen mehr im Ausland machen?
    Die Gewinne und Dividenden könnten nicht mehr in der Höhe erziehlt werden und es müssen entweder Preise erhöht oder Löhne gesenkt werden.
    Da sich kein Großverdiener den Lohn senken lässt, wird bei den vielen kleinen Angestellten angefangen. Die Umsätze müssten im eigenen Land erzielt werden, mit Leuten, die für 50 Cent keinen Liter Milch kaufen könnten oder alternativ nackt rum laufen müssten, was der Textilindustrie wiederum nicht gefallen würde.

    Und es ist imo Humbug einem Straßenarbeiter den Wert seiner Arbeit abzuerkennen. Ich stelle gern den Herrn Pispers hier an, auch wenn seine Botschaft für den ein oder anderen schwer zu verstehen ist:


    Wen würden sie eher vermissen, den Aktienanalysten oder die Krankenschwester?

  5. #25
    New Canaan
    Avatar von MartenwrH
    Registriert seit
    13.11.2005
    Ort
    Recke
    Alter
    27
    Beiträge
    1.812
    Nick
    mArtin
    Clans
    -/-
    Ich habe niemandem den Wert seiner Arbeit streitig machen wollen, es geht um den "Wirtschaftlichen-Mehrwert".

    Wenn ich für meinen Arbeitgeber einen Mehrwert von 10€ pro stunde erarbeite, kann ich nicht erwarten, dass ich 12€ pro stunde bekomme.
    Hier kann es erst eine Wende geben, wenn der Unternehmer mehr für sein Produkt bekommt.
    Nun wird wieder der Rückschluß kommen - höhere Löhne - mehr Konsum. Nur ist dies leider nicht so. Dies funktioniert in Ländern wie den USA (dort ist die reinvestitionsrate nahe der 1,0, ergo direkte weitergabe).
    Wenn ich mich recht entsinne, haben wir im Studium die Modelle für Deutschland mit einem Faktor von 0.9 berechnet. D.h. die Unternehmen bekommen von ihrer Erhöhung (in)direkt 90% wieder. Klingt gut, bedeutet aber bei genauem hinschauen, 10% mehrkosten/verlust fürs unternehmen. Deshalb wird es einen solchen Fiskalen Expansionsprozess in der realtität nicht geben.

    Wenn ich etwas mehr Zeit habe zeige ich hier gerne auf warum Exporte gut für die Inländischen Gehälter sind. Das ist ein Komplexer aber nachvollziehbarer Prozess.

    Ich bitte darum keine Kabarettisten als Wirtschaftsexperten zu vergöttern. Der Herr Pispers hat genau sowenig Plan von großen Wirtschaftlichen zusammen hängen wie du oder ich. (ich versuche im rahmen meines studiums den komplex etwas genauer kennen zu lernen)

  6. #26
    UF Supporter
    Avatar von MrYuRi
    Registriert seit
    17.07.2002
    Ort
    Passau
    Alter
    30
    Beiträge
    9.377
    Name
    Daniel
    Nick
    MrYuRi
    Zitat Zitat von MartenwrH Beitrag anzeigen
    Ich bitte darum keine Kabarettisten als Wirtschaftsexperten zu vergöttern. Der Herr Pispers hat genau sowenig Plan von großen Wirtschaftlichen zusammen hängen wie du oder ich. (ich versuche im rahmen meines studiums den komplex etwas genauer kennen zu lernen)
    Du brauchst hier dazu nichts mehr zu posten, denn es wurde bereits alles geklärt:
    Zitat Zitat von SonGohan
    Das der Mindestlohn funktioniert, haben wir ja schon in vielen, interessanten Diskussinen erarbeitet.


    Aber weg vom Kabarett: Ich gebe dir grundsätzlich recht. Ein Unternehmen kann seinen Mitarbeitern nur soviel zahlen, wie diese ihm auch nutzen. Ein Produktionsfaktor wird nur solange nachgefragt, wie dies sich auch lohnt. Steigende Löhne müssen also auch mit steigender Produktivität einhergehen. Ich habe das schon mal versucht, etwas ausführlicher darzustellen:
    Zitat Zitat von MrYuRi
    Vielleicht ein kleiner Anhang zu dem von dir zitierten Absatz, damit du besser verstehst, worauf ich hinaus will:
    Es wird von der Verhaltensweise ausgegangen, dass Unternehmen nach Gewinnmaximierung streben. Gewinnmaximierung ist gegeben, wenn die Grenzkosten K' den Grenzerlösen E' entsprechen.

    Nehmen wir mal an, du hast eine Gewinnfunktion in mittelbarer Abhängigkeit von den Produktionsfaktoren Arbeit (A) und Kapital (C):
    G(a, c) = p * x(a, c) - l * a - c * z
    p = Preis
    x(a, c) = produzierte Menge (Produktionsfunktion)
    l * a = Lohnkosten
    c * z = Kapitalkosten
    Sprich: Erlös - Kosten

    Diese Funktion werden die Unternehmen versuchen zu maximieren, soweit einverstanden? Die Maximierung erfordert die Grenzproduktivitätsregeln:
    p * Xa' = l
    p * Xk' = z

    l = Grenzlohnkosten
    Xa' = Grenzproduktivität
    p * Xa' = Grenzwertproduktivität

    Das Inputoptimum für den Produktionsfaktor Arbeit ist also gegeben, wenn p * X'a = l entspricht, wenn also ein zusätzlicher Einsatz von (A) noch gerade so die dadurch entstehenden Kosten deckt. Diese Feststellung ist zentral für die Preisbildung auf Faktormärkten. Es wird deutlich, dass ein höherer Lohn nur dann realisiert werden kann, wenn auch die Produktivität ansteigt. Produktionsfaktoren dürfen nicht mehr kosten als sie nutzen.
    Schon an so einem sehr sehr einfachen Modell kann man also erkennen, dass ein flächendeckender Mindestlohn Unsinn ist.

  7. #27
    Stabsfeldwebel
    Avatar von Wilma
    Registriert seit
    02.02.2007
    Ort
    Ruhrpott
    Alter
    37
    Beiträge
    4.065
    Name
    Michael
    Nick
    dp.Mordred
    Clans
    dp.
    also die thematik hatten wir ja vor garnicht allzu langer zeit schon mal. kollege yuri hat in dem anderen abgespaltenen thread ja freundlicher weise dahin verlinkt. dahingehend möchte ich bitten, alles nach seinem selbstzitat auch zu lesen. da habe ich seine obige argumentation bereits auseinandergenommen und sehe deswegen keinen sinn darin, sie nochmal durchzukauen. aber leider ist an so sätzen wie "wenn die lüge oft genug erzählt wird, wird sie zur wahrheit" was dran.

    zum thema (was aber größtenteils pure wiederholung ist, aber sich an der aktuellen lage orientiert):
    an einem mindestlohn von ca. 10€ führt kein weg vorbei. ggf. muss man regionsabhängig vielleicht noch etwas nach oben korrigieren.
    die ereignisse der letzten monate seit o.g. topic haben das im übrigen bestätigt. nur mal ganz kurz zum aktuellen stand bzgl. arbeitslosigkeit, 3mio, so niedrig wie seit 20 jahren nicht und so nen quatsch: es beziehen immer noch ca. 7mio menschen in irgendeiner form leistungen vom staat, weil sie keine/zu wenig/zu schlecht bezahlte arbeit haben. wenn ein aufschwung bei den menschen nicht ankommt, ist das natürlich asozial. aber davon abgesehen ist es in unserer (schlands) situation ökonomisch mittlerweile geradezu gefährlich. der interessierte leser könnte sich zb die zahlen des volkseinkommens heute und der letzten jahre angucken - und vor allem die zusammensetzung! das bip alleine ist wenig aussagekräftig.

    die relevanten fakten (auszugsweise):
    die eu bzw. die währungsunion steht kurz vorm zusammenbruch, jedenfalls wenn man sich die zahlen rational ansieht. die für diesen thread relevante ursache (gibt noch nen paar andere): ein positiver saldo unserer außenhandelsbilanz aka schland=exportweltmeister.
    die binnenwirtschaft schlands lahmt seit jahren.
    der konsum ist ebenfalls seit jahren im keller.
    das sozialversicherungssystem klappt zusammen. (hätte zb vor ein paar jahren jemand gedacht, dass eine krankenkasse pleite gehen kann?^^)
    das rentensystem bzw. speziell der durch korruption zustande gekommene hype der privaten altersvorsorge sind momentan eigentlich ein grund, die verantwortlichen in den knast zu stecken. zb der demografische wandel ist ja nicht mehr als ein scheinargument.

    ich hoffe, dass wir uns bei diesen fakten einig sind. ansonsten hilft google und das statistische bundeamt.

    sodele, was ist eine für alle obigen fakten relevante ursache? der deutsche arbeitnehmer verdient zu wenig - ganz speziell im bereich niedriglohn und die aufstocker.
    und weil ich weiss, dass das als erste argument kommt und ich keine lust drauf habe: nein, es werden nur wenige jobs dadurch ins ausland verlagert oder wegfallen. jedenfalls warte ich bis heute noch auf eine antwort bzgl. der frage an yuri, welche branchen auf welche weise betroffen wären

    ach ja, das macht natürlich nur sinn, wenn zeitarbeit und arbeitnehmerfreizügigkeit keine schlupflöcher bieten.

    @mope: ich weiss ja nicht, was dein vadder für nen umsatz macht, aber ich denke, dass ca. 1% vermögensstuer ihn nicht am hungertuch nagen lassen werden^^
    www.die-philosoffen.com
    Wir zocken [ZH] [SC2] [EVE] [BF:BC2]
    Mindestalter: 21 Jahre

  8. #28
    Feldwebel
    Avatar von Golan
    Registriert seit
    03.12.2007
    Alter
    30
    Beiträge
    1.339
    @Yuri
    Das ist eine Minimaberechnung ohne Fehlerabweichung/Unschärfe. Das einzige, was das aussagt, ist, dass man nicht immer den rechnerischen Maximalgewinn erzielen kann, wenn eine Mindestgrenze für einen Faktor gegeben ist, bzw. dass ein höherer Lohn bei gleichen Bedingungen eine geringere Produktion nach sich zieht - an sich nichts schlimmes. Am gewinnbringendsten wäre es ohnehin, Arbeitern nichts zu zahlen.

  9. #29
    Stabsfeldwebel
    Avatar von Wilma
    Registriert seit
    02.02.2007
    Ort
    Ruhrpott
    Alter
    37
    Beiträge
    4.065
    Name
    Michael
    Nick
    dp.Mordred
    Clans
    dp.
    Zitat Zitat von Golan Beitrag anzeigen
    Am gewinnbringendsten wäre es ohnehin, Arbeitern nichts zu zahlen.
    deswegen kommt ja auch alle jahre wieder eine berechtigte diskussion darüber auf, ob man zum ausgleich kapital besteuern sollte.
    www.die-philosoffen.com
    Wir zocken [ZH] [SC2] [EVE] [BF:BC2]
    Mindestalter: 21 Jahre

  10. #30
    UF Supporter
    Avatar von MrYuRi
    Registriert seit
    17.07.2002
    Ort
    Passau
    Alter
    30
    Beiträge
    9.377
    Name
    Daniel
    Nick
    MrYuRi
    Zitat Zitat von Golan Beitrag anzeigen
    @Yuri
    Das ist eine Minimaberechnung ohne Fehlerabweichung/Unschärfe. Das einzige, was das aussagt, ist, dass man nicht immer den rechnerischen Maximalgewinn erzielen kann, wenn eine Mindestgrenze für einen Faktor gegeben ist, bzw. dass ein höherer Lohn bei gleichen Bedingungen eine geringere Produktion nach sich zieht - an sich nichts schlimmes. Am gewinnbringendsten wäre es ohnehin, Arbeitern nichts zu zahlen.
    Der Gewinn wird immer maximiert, unabhängig von den Konditionen. Das Unternehmen passt sich den neuen Rahmenbedingungen an. Die Grenzwertproduktivität der Arbeit p * Xa' bildet letztlich einfach die Nachfrage nach dem Produktionsfaktor Arbeit bei alternativen Grenzlöhnen ab. Es ist die Arbeitsnachfragekurve des Unternehmens. Auf jedem Punkt befindet sich das Unternehmen im Optimum.

    Der Preis für Arbeit entscheidet sich letztlich am Arbeitsmarkt durch Angebot und Nachfrage. Die Gesamtnachfrage nach dem Produktionsfaktor Arbeit könnte man auch verstehen als die Aggregation aller Nachfragefunktionen der einzelnen Unternehmen.

    Zitat Zitat von Wilma
    deswegen kommt ja auch alle jahre wieder eine berechtigte diskussion darüber auf, ob man zum ausgleich kapital besteuern sollte.
    K, dann stellen die Unternehmen die Maschinen halt in China auf.

  11. #31
    Duc de Rischelmääh
    Avatar von brainsheep
    Registriert seit
    27.02.2007
    Beiträge
    40.608
    Eigentlich wollte ich hier einen Text über die Arbeitssituation, den demografischen Wandel und die Bildungssituation einfügen aber jetzt bin ich bei mehr als 3 Word-Seiten.
    Hat irgendeiner eine Idee wie ich vorgehen soll?

    Habe das Ganze mal als Worddatei hochgeladen.
    Da es sich hier um meine eigene Meinug handelt, darf sie natürlich auch jeder kritisieren.
    Geändert von brainsheep (05.06.2011 um 19:35 Uhr)
    Leben, das ist das Allerseltenste in der Welt - die meisten Menschen existieren nur.
    Oscar Wilde

  12. #32
    Feldwebel
    Avatar von Golan
    Registriert seit
    03.12.2007
    Alter
    30
    Beiträge
    1.339
    Zitat Zitat von MrYuRi Beitrag anzeigen
    Der Gewinn wird immer maximiert, unabhängig von den Konditionen. Das Unternehmen passt sich den neuen Rahmenbedingungen an. Die Grenzwertproduktivität der Arbeit p * Xa' bildet letztlich einfach die Nachfrage nach dem Produktionsfaktor Arbeit bei alternativen Grenzlöhnen ab. Es ist die Arbeitsnachfragekurve des Unternehmens. Auf jedem Punkt befindet sich das Unternehmen im Optimum.
    Wenn du mathematisch argumentierst dann vermische doch bitte nicht mathematische Definitionen mit Fachdefinitionen - das Maximum des Gewinns wird essentiell durch die Konditionen bestimmt. Solange du nicht eine der Funktionen X, l oder z definierst, gibst du letztlich nur ihr relatives Verhalten an - sprich höherer Lohn bedeutet niedrigere Produktion.

    Zitat Zitat von MrYuRi Beitrag anzeigen
    Der Preis für Arbeit entscheidet sich letztlich am Arbeitsmarkt durch Angebot und Nachfrage. Die Gesamtnachfrage nach dem Produktionsfaktor Arbeit könnte man auch verstehen als die Aggregation aller Nachfragefunktionen der einzelnen Unternehmen.
    Dann ist deine Rechnung ohnehin aussagslos, weil du den Faktor, über den du eine Aussage treffen willst, als extern gegeben annimmst. In diesem Fall ist es egal, ob der Arbeitspreis jetzt durch den Arbeitsmarkt oder staatlich gegeben ist.
    Betrachtest du die "Arbeitsnachfrage" als durch die Lohnkosten gegeben (bzw. damit auch anders herum) ist deine Rechnung wiederum aussagslos, da du das mathematisch explizit ausgeschlossen hast. Gerade dieser Zusammenhang zwischen Lohnkosten, damit Arbeitsnachfrage, damit wieder Lohnkosten, ist jedoch das Entscheidende. Eine sinnvolle Beschreibung ist gerade hier nur mit einer Betrachtung der Unsicherheiten der Werte möglich, da die Korrelationen über sekundäre Werte kaum erfassbar sein dürften, was eine reine Minimabetrachtung eben nicht gestattet.
    Und hör bitte mit dem mathematischen Pseudofachgewäsch auf, "Aggregation aller Nachfragefunktionen", ich bitte dich...

    Zitat Zitat von brainsheep Beitrag anzeigen
    Eigentlich wollte ich hier einen Text über die Arbeitssituation, den demografischen Wandel und die Bildungssituation einfügen aber jetzt bin ich bei mehr als 3 Word-Seiten.
    Hat irgendeiner eine Idee wie ich vorgehen soll?
    Anhang?
    Geändert von Golan (05.06.2011 um 19:57 Uhr)

  13. #33
    Problembär
    Avatar von Blade
    Registriert seit
    01.01.2003
    Ort
    Shutter Island
    Alter
    29
    Beiträge
    7.224
    Clans
    GAHQ
    Zitat Zitat von MrYuRi Beitrag anzeigen


    K, dann stellen die Unternehmen die Maschinen halt in China auf.

    Du meinst also, wenn der Deutsche nicht bereit ist für so wenig Lohn Dinge zu produzieren, dass er sich das von ihm produzierte nichtmehr leisten kann, dann gehen Firmen in Länder, wo man sich das produzierte ebenfalls vom Lohn nicht leisten kann um es dann von dort aus in andere Länder zu exportieren...

    was du da forderst ist im Prinzip, dass der deutsche sich verdammt nochmal zurücknimmt und endlich realisiert, dass er zufrieden damit sein muss langsam zu einem Billiglohnland zu mutieren, wie eben China oder Tschechien oder wie sie alle heißen.... das kann man jetzt für sinnvoll halten oder auch nicht... muss jeder selber entscheiden...
    Zitat Zitat von FiX Beitrag anzeigen
    [...], da dem Mod wohl bekannt war, dass Blade kein normaler Bär und auch kein Schadbär, sondern ein Problembär ist und entsprechende Vorsorge daher hilfreich sein könnte.

  14. #34
    Stabsfeldwebel
    Avatar von Wilma
    Registriert seit
    02.02.2007
    Ort
    Ruhrpott
    Alter
    37
    Beiträge
    4.065
    Name
    Michael
    Nick
    dp.Mordred
    Clans
    dp.
    Zitat Zitat von brainsheep Beitrag anzeigen
    Eigentlich wollte ich hier einen Text über die Arbeitssituation, den demografischen Wandel und die Bildungssituation einfügen aber jetzt bin ich bei mehr als 3 Word-Seiten.
    Hat irgendeiner eine Idee wie ich vorgehen soll?
    3 threads?

    @blade: 100% richtig. dahingehend kriege ich bei jedem G8-treffen nen hals. es kann u.a. nicht sein, dass china derart produktiv ist, aber weder löhne steigert, noch seine währung aufwertet.
    www.die-philosoffen.com
    Wir zocken [ZH] [SC2] [EVE] [BF:BC2]
    Mindestalter: 21 Jahre

  15. #35
    Big & Tasty
    Avatar von baracuda
    Registriert seit
    10.11.2007
    Ort
    Köln
    Alter
    28
    Beiträge
    3.692
    Name
    Kevin
    Es ist doch vollkommener Humbug, dass Produktivität in Abhängigkeit der Höhe des Lohns sinkt.
    genau andersrum wird in meinen Augen ein Schuh draus. Wer höhere Löhne zahlt, hat zufriedenere Arbeitnehmer, welche ihre Arbeit viel zufriedener aufnehmen und im Gegenzug mehr Produkte kaufen können, damit die Nachfrage erhöhen und die Produktivität steigern könnten.
    So wie es momentan von allen Gegnern des Mindestlohns vorgerechnet wird, ist das eine Spirale in die Armut und den Zusammenbruch der Geringverdiener.

  16. #36
    UF Supporter
    Avatar von MrYuRi
    Registriert seit
    17.07.2002
    Ort
    Passau
    Alter
    30
    Beiträge
    9.377
    Name
    Daniel
    Nick
    MrYuRi
    Zitat Zitat von Golan Beitrag anzeigen
    Wenn du mathematisch argumentierst dann vermische doch bitte nicht mathematische Definitionen mit Fachdefinitionen - das Maximum des Gewinns wird essentiell durch die Konditionen bestimmt. Solange du nicht eine der Funktionen X, l oder z definierst, gibst du letztlich nur ihr relatives Verhalten an - sprich höherer Lohn bedeutet niedrigere Produktion.
    Die Grenzwertproduktivität der Arbeit sagt aus, wie viel Geldeinheiten ein zusätzlicher Einsatz an Arbeit dem Unternehmen bringt. Sprich Preis des Produktes (p) * den Output, der durch den zusätzlichen Einsatz an Arbeitskraft entsteht (Grenzproduktivität der Arbeit). Ist dieses Grenzwertprodukt kleiner als der Grenzlohn, also das, was dieser Output kostet, lohnt sich die ganze Sache nicht.

    Dann ist deine Rechnung ohnehin aussagslos, weil du den Faktor, über den du eine Aussage treffen willst, als extern gegeben annimmst. In diesem Fall ist es egal, ob der Arbeitspreis jetzt durch den Arbeitsmarkt oder staatlich gegeben ist.
    Der Preis für Arbeit entscheidet sich am Arbeitmarkt. Und das Unternehmen wird sich diesem Preis (Rahmenbedingung) so optimal wie möglich anpassen, um seinen Gewinn zu maximieren. Oder anders ausgedrückt: Es wird den Produktionsfaktor Arbeit nur so lange nachfragen, wie das Grenzwertprodukt nicht kleiner ist als der Grenzlohn. Wenn der Staat nun extern einen Mindestlohn vorgibt, der über dem bisher gegebenen Lohn liegt, die Produktivität der Arbeitnehmer aber gleich bleibt, wird das Unternehmen Arbeitskräfte entlassen müssen, da diese zwar mehr kosten, aber nicht mehr nutzen.

    Und hör bitte mit dem mathematischen Pseudofachgewäsch auf, "Aggregation aller Nachfragefunktionen", ich bitte dich...
    Gut, ich werde ab sofort versuchen, die Dinge so zu formulieren, dass du sie verstehst. Ich dachte einfach, es wäre ein ganz interessanter Aspekt. Wenn Interesse besteht, kann ich auch mal nach einer passenden Grafik für das obige Konstrukt schauen oder selber eine basteln. So ist das dann vielleicht leichter nachzuvollziehen, als wenn nur irgendwelche Marginalien durch den Raum schweben.

    Zitat Zitat von baracuda
    Es ist doch vollkommener Humbug, dass Produktivität in Abhängigkeit der Höhe des Lohns sinkt.
    Um genau zu sein geht die Produktivität mit zunehmendem Einsatz von Produktionsfaktoren zurück. Dies ist dem Ertragsgesetz geschuldet, welches sich in der Produktionsfunktion x(a,c) wiederfindet. Man könnte auch sagen: "Zuviele Köche verderben den Brei"

    Nichtsdestotrotz hast du in einem Punkt recht: Würde ein höherer Lohn dazu führen, dass die Mitarbeiter produktiver sind, könnte ein Mindestlohn keine schädliche Auswirkung haben. Das ist auch ein Argument, das ich - ganz dialektisch - auch in vergangenen Diskussionen immer wieder mit habe einfließen lassen.

    Zitat Zitat von Blade

    Du meinst also, wenn der Deutsche nicht bereit ist für so wenig Lohn Dinge zu produzieren, dass er sich das von ihm produzierte nichtmehr leisten kann, dann gehen Firmen in Länder, wo man sich das produzierte ebenfalls vom Lohn nicht leisten kann um es dann von dort aus in andere Länder zu exportieren...
    Ich bin auf Wilmas Vorschlag eingegangen, Kapital zu besteuern. Und Kapital ist mobil. Du kannst deine Maschinen fast überall in Welt aufstellen. Von daher ist das eine Schnappsidee. So ist nun mal die Realität. Tut mir leid, ich bin nur der Überbringer der schlechten Nachricht.
    Geändert von MrYuRi (05.06.2011 um 20:24 Uhr)

  17. #37
    Feldwebel
    Avatar von Golan
    Registriert seit
    03.12.2007
    Alter
    30
    Beiträge
    1.339
    Zitat Zitat von MrYuRi Beitrag anzeigen
    Die Grenzwertproduktivität der Arbeit sagt aus, wie viel Geldeinheiten ein zusätzlicher Einsatz an Arbeit dem Unternehmen bringt. Sprich Preis des Produktes (p) * den Output, der durch den zusätzlichen Einsatz an Arbeitskraft entsteht (Grenzproduktivität der Arbeit). Ist dieses Grenzwertprodukt kleiner als der Grenzlohn, also das, was dieser Output kostet, lohnt sich die ganze Sache nicht.
    Den Output als Funktion der Arbeit definierst du aber nicht genauer. Du gibst lediglich eine Grenzbedingung für eine Ableitung an (dX/dA>l/p), die nicht bekannt ist. Daraus kann keine konkrete Bedingung für A oder l gezogen werden.

    BSP: Es könnte (unsinnigerweise) schlicht gelten: X=-A. Dann kannst du produzieren wie ein Horst, weil du nie die Schwelle erreichst.

    Zitat Zitat von MrYuRi Beitrag anzeigen
    Der Preis für Arbeit entscheidet sich am Arbeitmarkt. Und das Unternehmen wird sich diesem Preis (Rahmenbedingung) so optimal wie möglich anpassen, um seinen Gewinn zu maximieren. Oder anders ausgedrückt: Es wird den Produktionsfaktor Arbeit nur so lange nachfragen, wie das Grenzwertprodukt nicht kleiner ist als der Grenzlohn. Wenn der Staat nun extern einen Mindestlohn vorgibt, der über dem bisher gegebenen Lohn liegt, die Produktivität der Arbeitnehmer aber gleich bleibt, wird das Unternehmen Arbeitskräfte entlassen müssen, da diese zwar mehr kosten, aber nicht mehr nutzen.
    Was bedeutet es wird weniger Produziert, sprich das Angebot sinkt bei gleichbleibender Nachfrage, sprich der Preis steigt, sprich es lohnt sich für andere Produzenten einzusteigen, sprich diese brauchen wieder Arbeiter, sprich die Sache ist ein wenig komplizierter als dargestellt.
    Außerdem ignorierst du immernoch, dass es für alles eine gewisse Unsicherheit gibt, sprich ein Spielraum. Diesen sollte der Staat ausnutzen, da Maxima einzelner Teile (sprich die Gewinnmaximierung einzelner Unternehmer) nicht zwangsläufig zu einem Maximum des Gesamten führen.

    Zitat Zitat von MrYuRi Beitrag anzeigen
    Gut, ich werde ab sofort versuchen, die Dinge so zu formulieren, dass du sie verstehst. Ich dachte einfach, es wäre ein ganz interessanter Aspekt. Wenn Interesse besteht, kann ich auch mal nach einer passenden Grafik für das obige Konstrukt schauen oder selber eine basteln. So ist das dann vielleicht leichter nachzuvollziehen, als wenn nur irgendwelche Marginalien durch den Raum schweben.
    Es geht nicht um verstehen oder nicht verstehen sondern schlicht klare, deutliche Aussagen. Mathematisches Wischiwaschi bringt mir nichts und lässt dich nur als Poser, der es in Ermangelung eines Arguments nötig hat, dastehen.

  18. #38
    Darth Plüsch !
    Avatar von mope7
    Registriert seit
    20.05.2002
    Ort
    Berlin
    Alter
    31
    Beiträge
    24.868
    Name
    Mike
    Nick
    atombrot


    eigentlich lässt es eher dich dastehen als hättest du keine Argumente. Selbst ich weiß was "Aggregation der Nachfragefunktion" bedeutet und ich hatte nur nen BWL Grundstudium

    - Knippsi Klick, Flickr. -
    - Mein Zockprojekt ! Let's play Steamsammlung - begleitet mich durch meine Games !

  19. #39
    UF Supporter
    Avatar von MrYuRi
    Registriert seit
    17.07.2002
    Ort
    Passau
    Alter
    30
    Beiträge
    9.377
    Name
    Daniel
    Nick
    MrYuRi
    Zitat Zitat von Golan Beitrag anzeigen
    Den Output als Funktion der Arbeit definierst du aber nicht genauer. Du gibst lediglich eine Grenzbedingung für eine Ableitung an (dX/dA>l/p), die nicht bekannt ist. Daraus kann keine konkrete Bedingung für A oder l gezogen werden.
    Zitat Zitat von MrYuRi
    x(a, c) = produzierte Menge (Produktionsfunktion)
    In einem Punkt hast du aber Recht: Ich hätte noch dazu schreiben müssen, dass es sich um eine ertragsgesetzliche Produktionsfunktion handelt, sprich dass mit zunehmendem Einsatz von Produktionsfaktoren die Produktivität rückläufig ist. Im weiteren Verfahren habe ich lediglich den Produktionsfaktor Arbeit partiell variiert.

    Zitat Zitat von Golan
    Was bedeutet es wird weniger Produziert, sprich das Angebot sinkt bei gleichbleibender Nachfrage, sprich der Preis steigt, sprich es lohnt sich für andere Produzenten einzusteigen, sprich diese brauchen wieder Arbeiter, sprich die Sache ist ein wenig komplizierter als dargestellt.
    Naja, wenn wir den Preis nicht konstant halten und davon ausgehen, dass das Unternehmen diesen erhöht und die zusätzlich entstandenen Kosten überwälzen kann, haben wir Inflation. Dann haben die Beschäftigten überhaupt nichts von ihrer Lohnerhöhung gehabt. Oder anders ausgedrückt: Linke Tasche, rechte Tasche.

    Zitat Zitat von Golan
    Außerdem ignorierst du immernoch, dass es für alles eine gewisse Unsicherheit gibt, sprich ein Spielraum. Diesen sollte der Staat ausnutzen, da Maxima einzelner Teile (sprich die Gewinnmaximierung einzelner Unternehmer) nicht zwangsläufig zu einem Maximum des Gesamten führen.
    Naja, hier geht es um die Frage, was passiert, wenn ein Mindestlohn eingeführt wird, welcher am Markt auch Wirkung zeigt. Wirkung zeigt meint, dass er über dem liegt, was sonst gezahlt werden würde. Und da ist die Sache relativ einfach: Die Unternehmen werden nur dann jemanden Beschäftigten, sie werden nur dann einen Produktionsfaktor nachfragen, wenn dies einen Nutzen für sie stiftet.

    Zitat Zitat von Golan
    Es geht nicht um verstehen oder nicht verstehen sondern schlicht klare, deutliche Aussagen. Mathematisches Wischiwaschi bringt mir nichts und lässt dich nur als Poser, der es in Ermangelung eines Arguments nötig hat, dastehen.
    lol, ich bin garantiert kein mathematischer Poser, diesen Eindruck möchte ich an dieser Stelle unbedingt wieder aus der Welt schaffen, falls er entstanden sein sollte. Im Gegenteil: Mathe war bei mir nie eine besonders ausgeprägte Stärke ^^. Ich habe mich oben einfach der Sprache bedient, der wir uns schon im 1. Sem. in der VWL-Vorlesung bedient haben.

    edit: An dieser Stelle nochmal ein Danke an Osbes, der mir in Mathe-Fragen immer zur Seite stand und geholfen hat
    Geändert von MrYuRi (05.06.2011 um 21:26 Uhr)

  20. #40
    Feldwebel
    Avatar von Golan
    Registriert seit
    03.12.2007
    Alter
    30
    Beiträge
    1.339
    Zitat Zitat von mope7 Beitrag anzeigen


    eigentlich lässt es eher dich dastehen als hättest du keine Argumente. Selbst ich weiß was "Aggregation der Nachfragefunktion" bedeutet und ich hatte nur nen BWL Grundstudium

    "Es geht nicht um verstehen oder nicht verstehen sondern schlicht klare, deutliche Aussagen."
    Ich weiß ebenfalls, was es heißt. Es ist einfach eine unnötige sprachliche Verkomplizierung eines einfachen Sachverhalts, die den Lese- und Gedankenfluss stört, und dabei nichts bringt.

    Zitat Zitat von MrYuRi Beitrag anzeigen
    In einem Punkt hast du aber Recht: Ich hätte noch dazu schreiben müssen, dass es sich um eine ertragsgesetzliche Produktionsfunktion handelt, sprich dass mit zunehmendem Einsatz von Produktionsfaktoren, also steigendem Output als Folge, die Produktivität rückläufig ist. Im weiteren Verfahren habe ich lediglich den Produktionsfaktor Arbeit partiell variiert.
    Warum dann die ganze Rechnung darum? Die einzige Frage und Folgerung deiner Abhandlung ist, ob bei steigenden Arbeitskosten die Produktion sinkt - das ist rein durch erwähnte Produktionsfunktion gegeben. Wenn du die anfänglich ohnehin so definierst, ist die Rechnung eine Nullaussage.
    Die eigentliche Frage ist doch: Warum definierst du/man die Produktionsfunktion überhaupt so? Darum geht doch die Kontroverse hier, sowie überhaupt ihre Gewichtung.
    Vor allem ist die Änderung einer ertragsgesetzlichen Produktionsfunktion, wie ich sie als Beschreibung finden konnte (als spezielles Polynom dritten Grades, sprich S-Kurve), um das Maximum ohnehin gering, sprich es gibt einen Spielraum, andere Faktoren zu favorisieren.
    Andere Faktoren wie Beispielsweise, dass der Sozialstaat Deutschland nicht zusammenbricht, keine wütenden Mobs einen auf France Télécom machen, Leute tatsächlich was kaufen können oder man nachts besser schläft. Sexurlaub für Führungsleute geht natürlich auch, würde ich aber eher nicht empfehlen.

    Zitat Zitat von MrYuRi Beitrag anzeigen
    Naja, wenn wir den Preis nicht konstant halten und davon ausgehen, dass das Unternehmen diesen erhöht und die zusätzlich entstandenen Kosten überwälzen kann, haben wir Inflation. Dann haben die Beschäftigten überhaupt nichts von ihrer Lohnerhöhung gehabt. Oder anders ausgedrückt: Linke Tasche, rechte Tasche.
    Der Mindestlohn schlägt sich aber nicht auf die gesamte Wirtschaft nieder - Vielverdienerbereiche werden konstant bleiben und eben jene Inflation nicht erfahren (hier schlägt auch wieder der Spielraum der Vielverdiener zu - die Preissteigerung bei ihnen wird verkraftbar sein). Es kommt bestenfalls zu einer Verschiebung des Kapitals hin zum Niedriglohnsektor, schlimmstenfalls passiert nichts (die Inflation ist ohnehin auf dem Weg Richtung Griechenland).

    Zitat Zitat von MrYuRi Beitrag anzeigen
    Naja, hier geht es um die Frage, was passiert, wenn ein Mindestlohn eingeführt wird, welcher am Markt auch Wirkung zeigt. Wirkung zeigt meint, dass er über dem liegt, was sonst gezahlt werden würde. Und da ist die Sache relativ einfach: Die Unternehmen werden nur dann jemanden Beschäftigten, sie werden nur dann einen Produktionsfaktor nachfragen, wenn dies einen Nutzen für sie stiftet.
    Ach komm, Produktionsentscheidungen auch über rein finanzielle Wertschöpfung hinaus ist doch keine Fantasie - Behauptung der Stellung auf dem Markt, Absicherung gegen Marktschwankungen, manche Leute haben angeblich ein soziales Gewissen, Spielräume, et cetera pp.
    Geändert von Golan (05.06.2011 um 21:54 Uhr)

+ Antworten
Seite 2 von 3 ErsteErste 123 LetzteLetzte

Ähnliche Themen

  1. Kolumne: Quo vadis, deutscher Humor....
    Von Blade im Forum Multimedia Forum
    Antworten: 44
    Letzter Beitrag: 19.05.2009, 16:26
  2. Quo vadis Migration?
    Von -Admi- im Forum OFF-Topic
    Antworten: 18
    Letzter Beitrag: 04.04.2006, 23:27

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •