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Plant die USA einen Krieg gegen den Iran?

Eine Diskussion über Plant die USA einen Krieg gegen den Iran? im Forum OFF-Topic. Teil des Off Topic-Bereichs; vielleicht sollte man ja esistmeintag die befehlsgewalt über die amerikanische streitmacht erteilen, dann könnte er uns demonstrieren, wie man kriege ...

  1. #41
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    Avatar von Tassahak
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    haus mit braunen rissen
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    vielleicht sollte man ja esistmeintag die befehlsgewalt über die amerikanische streitmacht erteilen, dann könnte er uns demonstrieren, wie man kriege ohne kollateralschäden führt. eventuell könnte ihn der frostige mann unterstützen - der hat bestimmt auch schon pläne zur eroberung polens im petto.
    And on the pedestal these words appear:
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  2. #42
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    Avatar von Sleepy
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    [QUOTE=Psycho Joker]Du schreibst soviel Blödsinn, das gibt's doch gar nicht. Die USA greifen nur Gebeite an, die reich an Erdöl sind? Dann bitte zeig mir die Standorte der Ölvorkommen im Kosovo, in Grenada, im Libanon und erklär mir bitte, wieso die USA 1991 nicht den Irak annektiert oder besetzt haben. Imemrhin waren die Erdölfelder zum greifen nah.

    ähm ja Kosovo war 1. mit UN mandat und nicht nur die USA wo sich über die UN hin weg setzt in Grenada höö? Libanaon hallo 1991 war der stand noch ganz anderst mit dem öl ... heute sind die erkenntnisse sehr sehr preziser wann das öl aus geht ..

    Du schreibst soviel Blödsinn jo und ich darf meine gedanken nieder schreiben so viel ich will und das recht nimmt mir niemand!
    Wer glaubt, ein Christ zu sein, weil er die Kirche besucht, irrt sich. Man wird ja auch kein Auto, wenn man in eine Garage geht.

  3. #43
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    Avatar von Tassahak
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    hurra, ein hoch auf die legasthenie!
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  4. #44
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    Avatar von ItsMyD4y
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    hurra, ein hoch auf die legasthenie!
    Wiso hab ich nix anderes erwartet ? lol
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    Allen anderen Guten rutsch und ein Gesundes Neues usw. ..... ! Cya

  5. #45
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    Avatar von Tassahak
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    und sehe, dass wir nichts wissen können! das will mir schier das herz verbrennen.
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  6. #46
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    Avatar von Psycho Joker
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    Zitat Zitat von Psycho Joker
    Du schreibst soviel Blödsinn, das gibt's doch gar nicht. Die USA greifen nur Gebeite an, die reich an Erdöl sind? Dann bitte zeig mir die Standorte der Ölvorkommen im Kosovo, in Grenada, im Libanon und erklär mir bitte, wieso die USA 1991 nicht den Irak annektiert oder besetzt haben. Imemrhin waren die Erdölfelder zum greifen nah.

    ähm ja Kosovo war 1. mit UN mandat und nicht nur die USA wo sich über die UN hin weg setzt in Grenada höö? Libanaon hallo 1991 war der stand noch ganz anderst mit dem öl ... heute sind die erkenntnisse sehr sehr preziser wann das öl aus geht ..

    Du schreibst soviel Blödsinn jo und ich darf meine gedanken nieder schreiben so viel ich will und das recht nimmt mir niemand!
    Was hat UN-Mandat damit zu tun? Gibt's dadurch mehr Bodenschätze? Ebenso Grenada und Libanon. Ich habe die als Gegenbeispiele gebracht, dafür, dass die USa keine Krieg aus Rohstoffgeilheit führen und du hast diese Beweise noch nicht entkräften können.
    Und es gibt auch heute keine präzisen Erkenntnisse, wann das Öl "ausgeht". All diese Zahlen sind nur pure Spekulation.
    Du darfst deine Gedanken niederschreiben soviel du willst, aber du musst dir schon gefallen lassen, dass man dir sagt, dass sie Blödsinn sind, wenn du sie nicht untermauern kannst.
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  7. #47
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    Avatar von ItsMyD4y
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    Tja also in einigen Bsp. gelten sicher nicht die Aussagen das die USA wegen Rohstoff geilheit Länder angreifen jedoch suchern sie auf jedenfall ihren nutzen aus allen dingen zuziehn. zb. Unterstützung Israels, Oder Irak im Krieg gegen Iran die USA wollte das diese Länder sich gegenseitig schwächen.. . Und Und Und..
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  8. #48
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    Avatar von Psycho Joker
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    Natürlich muss ein Krieg immer auch positive Auswirkungen für sie haben. Ich mein, sinnlose Kriege zu führen und seine Soldaten für nichts und wieder nichts zu verheizen liegt nicht im Sinne einer Nation.
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  9. #49
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    Avatar von L$Dr4g0N
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    Natürlich muss ein Krieg immer auch positive Auswirkungen für sie haben. Ich mein, sinnlose Kriege zu führen und seine Soldaten für nichts und wieder nichts zu verheizen liegt nicht im Sinne einer Nation.
    Das ist wirklich der annähernd kiregsverherrlichende Satz im ganzen Topic.

    Will zum ganzen nichts sagen, dafür ist man hier zusehr aus die eigenen Seiten eingeschossen.

    Aber eins noch, eben war der kriegsverherrlichendste Satz, jetzt kommt der unwahrste und falscheste Satz:

    Der krieg war damals schon gewonnen das weisst du genauso gut wie ich. Die ABomben wurden nur abgeworfen aus Testzwecken. ! Das ist ne Tatsache das kannste überall nachlesen. Die Androhung hätte damals Vollkommen ausgereicht um den Krieg zu beenden.
    Zeig mir eine seriöse Nachrichtenanstalt die das sagt oder gar beweisen kann.

    Die USA haben eine Kapitulation unter der Androhung von A-Bomben gefordert -> NEIN

    7Tage später wurde Hyroshima bombadiert und die USA haben wieder eine Kapitulation verlangt -> NEIN

    5Tage später haben die USA die 2e Stadt bombadiert (omg, ich weiß den Namen nicht mehr, Schande über mich :/) und erst dann hat Japan kapituliert.

    Und warum das ganze? Weil sie sonst eine weitflächige Invasion aufrollen hätten müssten in bergigem, unbekanntem Land. Es wären 100 000e Amerikander gefallen und deshab die A-Bomben.

  10. #50
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    Avatar von Psycho Joker
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    Das hat nichts mit kriegsverherrlichend zu tun, es ist aber die nüchterne, ungeschminkte Wahrheit. Was denkst du denn, wieso Kriege geführt werden? Ein Krieg ist das größte Opfer was ein Staat seinem Volk abverlangen kann und dafür braucht es in der Regel einen sehr sehr guten Grund.
    Ich bin in keinster Weise für Krieg, aber wenn ich die Augen auf- und mir selbst nichts vormache, dann sehe ich dass es immer noch Krieg gibt und dass er nicht in nächster Zeit abgeschafft werden wird bzw. kann. Und warum gibt es noch Krieg? Weil Krieg offensichtlich immer noch notwendig ist, auch um Kriege zu beenden (womit ich sagen will: NEIN, für Frieden Krieg führen ist KEIN Widerspruch).
    Wenn ein Krieg ohne Grund geführt wird, also nur um des Krieges selbst Willen, dann kannst du von Kriegsverherrlichung reden (war z.B. im 1. Weltkrieg so, im 2. Weltkrieg schon nicht mehr).

    Zur Sache mit dem Atombombenabwurf stimme ich dir zu.
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  11. #51
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    Avatar von AKira223
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    Zitat Zitat von L$Dr4g0N

    Zeig mir eine seriöse Nachrichtenanstalt die das sagt oder gar beweisen kann.

    Die USA haben eine Kapitulation unter der Androhung von A-Bomben gefordert -> NEIN

    7Tage später wurde Hyroshima bombadiert und die USA haben wieder eine Kapitulation verlangt -> NEIN

    5Tage später haben die USA die 2e Stadt bombadiert (omg, ich weiß den Namen nicht mehr, Schande über mich :/) und erst dann hat Japan kapituliert.

    Und warum das ganze? Weil sie sonst eine weitflächige Invasion aufrollen hätten müssten in bergigem, unbekanntem Land. Es wären 100 000e Amerikander gefallen und deshab die A-Bomben.
    ähm,öh, gut,ich kann momentan auch keinen Beweis vorlegen, außer mein gutes Wort, aber ich hab schon von einigen Seiten gehört, dass zumindest die zweite Atombombe nur ein Testzweck war, da die Forscher nochma sehen wollten, was passiert.
    Japan hatte zudem Zeitpunkt schon so gut wie verloren gehabt.
    Diese Info hab ich schon des öfteren hier im Forum gelesen, zum andern schon 2-3mal bei der SpiegelTv-Reportage gehört.

    und die Stadt hieß Nagasaki wenn mich nicht alles täuscht

  12. #52
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    Das das ne Tatsache ist steht ausser Frage.

    Das sterben wegen der A-Bomben dauert an Hier zeigt sich der Zynismus der amerikanischen Befehlshaber Der Krieg war entschieden und die Zerschlagung der Manschuarmee durch die rote Armee nur eine Frage der Zeit Es war ein Kriegsverbrechen, das noch nirgends verhandelt wurde
    Zum einen wollten sie schlicht und einfach die neue Bombe testen

    Zum anderen tagte vom 17 Juli bis 2 August 1945 die "Berliner Konferenz" in Potsdam, in der sich die ersten Differenzen zw dem neuen US Präsidenten Truman und Stalin zeigten Die Anti- Hitler- Koalition zerbröckelte und die ersten Vorzeichen, des beginnenden Kalten Krieges waren zu erkennen Der USA war also nicht nur an einer Bestrafung Japans bzw einer schnellen Kapitulation gelegen, sondern auch den eigenen noch- verbundeten UdSSR zu beeindrucken.
    Geändert von ItsMyD4y (28.11.2004 um 15:02 Uhr)
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  13. #53
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    Ja klar hatte Japan den Krieg de facto schon verloren. Das hatten sie schon nach der Schlacht bei Midway. Ebenso wie Deutschland in Europa de facto schon ab Stalingrad oder allerspätestens ab der Landung der Alliierten in Sizilien den Krieg schon verloren hatte. Aber trotzdem haben beide Länder nicht aufgegeben und man hat ja gesehen wieviele Menschen in Europa im Zeitraum von 1943 bis 1945 noch gestorben sind. Das wollte man af jeden Fall vermieden und den Krieg im Pazifik in einem Schlag beenden. Und wie Lsdragon schon schrieb, hat man die Atmobomben ja nicht einfach so abgeworfen, sondern man hat den Japanern jedesmal vorher eine Kapitulation angeboten, was vielleicht vor dem Abwurf bei Hiroshima nicht sehr erfolgversprechend war, aber den zweiten Abwurf hätten die Japaner verhindern können, wenn sie das Kapitulationsangebot angenommen hätten.
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  14. #54
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    Im Juni 1945 kam ein Spezialkommando der US-Air Force unter Oberst Paul W. Tibbets auf der eroberten Pazifik-Insel Tinian an. Dort waren ausgedehnte Flugbahnen für die neuen B 29-Bomber angelegt worden.

    Die Bombe wurde in Einzelteilen auf die Marianen gebracht, ein kleines Corps von Wissenschaftlern machte sie fertig. Am 5.8. 1945 wurden die bisher ahnungslosen Crews der Flugzeuge von Tibbets in ihre Befehle eingeweiht. [72]

    Am 6.8.1945, um 8.14 Ortszeit, klinkte die „Enola Gay" über Hiroshima die erste Uranspaltungsbombe (genannt: Little Boy) aus.

    Auf der Air Base der Insel Tinian schwankte die Stimmung zwischen Euphorie und völliger Unsicherheit. Manch einem erschien es zweifelhaft, angesichts von 100.000 Toten in Begeisterung auszubrechen. [73]

    Da Japan nichts verlauten ließ und um den Eindruck zu erwecken, daß man beliebig viele Atombomben einsatzbereit habe, wurde am 9.8.1945, um 11.02 Ortszeit, über Nagasaki eine zweite Bombe (genannt: Fat Man) abgeworfen.

    Wie in Hiroshima lag die Todesrate bei etwa 54% der Bevölkerung, bis 1950 stieg die Gesamt-Zahl der Opfer auf 140.000 Tote in Nagasaki und 200.000 in Hiroshima. [74]


    Am 14. 8. 1945 erklärte der japanische Tenno offiziell die Annahme der Potsdamer Deklaration.
    Ich finds ne Sauerei Punkt fertig aus ! Es wurde mit Absicht gegen die Zivielbevölkerung eingestezt. Das Ist VÖLKERMORD vergesst das mal nicht. Ein wenig anders würde ich die sache schon sehen wenn man auschliesslich Militäre Ziele damit angegriffen hätte. Außerdem wurde vorher nichts von der A Bombe gegenüber Japan erwähnt was die sache noch in einem anderen Licht erscheinen lässt. Nich so wie ihr hier verlautet die wollten es ja nicht anders.
    Geändert von ItsMyD4y (28.11.2004 um 15:27 Uhr)
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  15. #55
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    Was wäre gewesen, wenn die Trägerrakete der Deutschen rechtzeitig fertig gewesen und eine A-Bombe rüber nach Manhatten geschickt worden wäre? Natürlich vorher das Angebot einer Kapitulation . Würdet ihr dann immernoch sagen es wäre gerechtfertigt gewesen, selbst wenn man vorher damit gedroht hätte?

  16. #56
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    Zitat Zitat von Freezy
    Was wäre gewesen, wenn die Trägerrakete der Deutschen rechtzeitig fertig gewesen und eine A-Bombe rüber nach Manhatten geschickt worden wäre? Natürlich vorher das Angebot einer Kapitulation . Würdet ihr dann immernoch sagen es wäre gerechtfertigt gewesen, selbst wenn man vorher damit gedroht hätte?
    Die Deutschen Labors hatten schon längere Zeit nicht mehr (entgegen der Amerikanischen Vermutung hin) an dem Atomwaffen Projekt geforscht bzw. sehr wenig.

    Und außerdem sieht man das du überhaupt kA hast und nur rgend einen Mist daher laberst.

    Wie schon gesagt, Amerikander hätten Soldaten nach Japan schicken müssen in ein fremdes Land, es wäre eine gleichwertige Offensive wie in Vietnam geworden, lang und verdammt blutig. Und du kannst mir glauben, dabei wären wesentlich mehr Zivilisten getötet worden als bei den beiden Bombenangriffen zusammen.

  17. #57
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    Avatar von ItsMyD4y
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    Wo du deine weisheiten immer her nimmst. Komischerweise können nicht mal experten vermutungen anstellen was wirklich ohne a bombe in japan passert wäre. Im übrigen wurde erst hiroshima am 6. aug und dannNagasaki am 9.aug bomnadiert ! oder liege ich da falsch.?

    eute ist es der Kampf für Öl, der als Kampf für die westliche Zivilisation verkauft wird. Auf den frischen Gräbern der Kriegsopfer spekuliert man auf satte Kriegsdividende durch Öl und Wiederaufbauaufträge, die teilweise schon vor Kriegsbeginn vergeben worden sind. Selbst unter Kriegskritikern macht sich die Sorge breit leer auszugehen. Es geht um mehr als 10 Milliarden Dollar für den Wiederaufbau.


    Die "westliche Wertegemeinschaft" wird in den Dienst der US-Machtdoktrin gestellt. Kriege werden jetzt ohne Absprache mit internationalen Organisationen und gegen viel schwächere Gegner geführt. Beim Irak war Handlungsbedarf gegeben, weil das Land die Ölexporte in Euro fakturieren wollte. Mit der Besetzung wurde der Irak auf den Dollarstandard festgezurrt. Jetzt geht es darum Ölförderung und Ölexport massiv zu erhöhen, deshalb Aufhebung des Embargos. Investitionen in die irakischen Förderanlagen könnten die Produktion auf 7 Millionen Barrel pro Tag bringen. Da ist natürlich die frühere Firma von Dick Cheney Halliburton gefragt.

    Schon jetzt ist Halliburton unverzichtbar für die US-Armee im Irak. Das Unternehmen liefert Verpflegung, Unterkünfte und Ausrüstungen. Dick Cheney war während des ersten US-Golfkrieges 1991 US-Verteidigungsminister und ließ damals die Vergabe bestimmter Aufgaben an Privatunternehmen prüfen. Die Prüfung wurde von Halliburton durchgeführt und kam zu dem Ergebnis: Es ist sinnvoll, viele Aufgaben der US-Armee an Privatunternehmen zu vergeben. Die meisten Aufgaben wurden sogleich von Halliburton übernommen. 1995 wurde Cheney Chef von Halliburton. 2000 wurde er Vizepräsident. Halliburton hat - zusammen mit Subunternehmen - bereits Irak-Aufträge in Höhe von 13 Milliarden US-Dollar in der Tasche. Die bis Ende Juni 2004 unter Paul Bremer residierende "US-Zivilverwaltung" vergab die meisten der rund 2000 Aufträge ohne Ausschreibung an amerikanische Firmen. Die Besatzungsbehörde konnte über 45 Milliarden Dollar verfügen. 22 Milliarden hatte der US-Kongress frei gegeben, 23 Milliarden waren irakisches Öl-Geld. Dieses Geld wurde mit einfacher Bewilligung vonPaul Bremer verteilt, z.B. sieben Milliarden Dollar an die Halliburton-Tochter Kellogg Brown für die Instandsetzung der Ölförderanlagen. Übrigens: Auch ein eifriger Befürworter des Irak-Krieges, der frühere CIA-Chef Woolsey, arbeitet heute für zwei Firmen, die im Irak tätig sind. Und noch was: Eineinhalb Jahre nach Beginn des 2. Irak-Krieges wurden noch immer keine irakischen "Massenvernichtungswaffen" gefunden, wegen denen der Krieg ja angeblich geführt wurde.

    Tatsächlich war der Irak-Krieg ein geschäftliches Kalkül, wobei die Opfer zynisch mit einkalkuliert wurden. Der USA-Führung geht es darum, einen Fuß auf dem afrikanischen Kontinent zu haben.
    Geändert von ItsMyD4y (28.11.2004 um 18:52 Uhr)
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  18. #58
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    Zitat Zitat von L$Dr4g0N
    Die Deutschen Labors hatten schon längere Zeit nicht mehr (entgegen der Amerikanischen Vermutung hin) an dem Atomwaffen Projekt geforscht bzw. sehr wenig.

    Und außerdem sieht man das du überhaupt kA hast und nur rgend einen Mist daher laberst.

    Wie schon gesagt, Amerikander hätten Soldaten nach Japan schicken müssen in ein fremdes Land, es wäre eine gleichwertige Offensive wie in Vietnam geworden, lang und verdammt blutig. Und du kannst mir glauben, dabei wären wesentlich mehr Zivilisten getötet worden als bei den beiden Bombenangriffen zusammen.
    Wenn einer KA hat, dann du! Les mal ein Buch zu dem Thema, hier kannste dir paar raussuchen: http://www.nfhdata.de/cgi-local/fram...s/more14.shtml -> auf Geheimprojekte klicken

    Man sollte es eher so sagen: Die deutschen Labors haben entgegen DEINEN Behauptungen WEITER am Atomprojekt geforscht ^^

    Und lol? Mehr Zivilisten??? Weil ja die Amis auch Zivilisten in den Krieg geschickt hätten bzw. die Ami Soldaten Zivilisten ermurkst hätten...

    Und die Frage steht immernoch. Wäre es gut gewesen, hätte man ne A-Bombe über New York abgeworfen? Immerhin hätten dann nimmer so viele Soldaten verheizt werden müssen, die ganzen Deutschen Zivilisten vom Volkssturm hätten nicht geopfert werden brauchen usw... Das Gefasel vom Endsieg war keine heiße Luft ^^
    Geändert von freezy (28.11.2004 um 18:35 Uhr)

  19. #59
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    Zuerst einmal haben wir den Amerikanern den Krieg erklärt, weil dies der Dreimächtepakt so forderte. Es ist also bestimmt nicht so gewesen, dass die Amis mal verkündet haben "Wir müssen die Deutschen von Hitler befreien" und deswegen mit uns Krieg angefangen haben. Ob die Amis von sich aus direkt in den Krieg eingegriffen hätten bleibt so Spekulation. Die Stimmung war 1941 in Amerika auf jeden Fall gegen einen eintritt in den europäischen Krieg.

    Als zweites bleibt natürlich noch die Frage, warum es dann nicht auch die "Deutsch-Russische-Freundschaft" oder "Deutsch-englische Freundschaft" gibt. Was zeichnet die Amerikaner so aus ? Wir haben ja auch gegen einige Dutzend andere Länder Krieg geführt. Nun könnte man meinen, dass die Amis anders Krieg geführt haben als die anderen Nationen. Ja, das haben sie auch : Sie haben deutsche Städte bombardiert. Was sie von den Engländern unterscheidet, die dies auch taten, ist die fehlende Ausrede.

    Rufen wir uns den Bombenkrieg in Erinnerung, hier mal einige Fakten :

    * Es gab insgesamt 500.000 Tote unter der Zivilbevölkerung in Deutschland.
    * Die Bombenabwürfe wurden gezielt gegen Städte und nicht Rüstungsunternehmen oder Industrien geführt.
    * Die Angriffe wurden so "optimiert", dass maximaler Schaden entstand. So wurden Brandbomben gezielt gegen Städte mit mittelalterlichem Kern eingesetzt um einen Feuersturm zu entfachen.
    * Zwei Drittel der Bombenabwürfe fanden nach Invasion der Alliierten in der Normandie statt, als der Krieg schon entschieden war.
    * In der Endphase des Krieges haben Flugzeuge nicht nur Bomben aus der Höhe abgeworfen, sondern Tiefflieger gezielt einzelne Personen oder Flüchtlingstrecks beschossen, also "Ziele" von denen sie wussten, dass sie keinesfalls militärisch waren.

    Nach der Genver Landkriegsordnung und den Haager Konventionen ist all dies ein Kriegsverbrechen. Denn gezielte Angriffe gegen Zivilisten sind Kriegsverbrechen. Wenn nach dem Krieg Deutsche Soldaten die Zivilisten getötet haben, durch amerikanische Tribunale verurteilt wurden, warum haben diese nicht die Angehörige ihrer eigenen Luftwaffe verurteilt ?

    Die Briten können sich wenigstens noch herausreden, sie wären zuerst bombardiert worden, als wäre ein Kriegsverbrechen durch ein anderes gedeckt. Doch nie wurden Bomben auf Amerika abgeworfen ! Das hat auch nicht mit Deutschland zu tun, denn die Japaner, die keine Bombenkriege geführt haben, wurden ja auch bombardiert, sogar mit Atombomben !

    Mehr noch : Diese "amerikanischen Freunde" haben den Sowjets nicht nur Ostpreußen als "Kriegsbeute" zugesprochen, sie haben ihnen auch eine eigene Besatzungszone zugesprochen. Dies obgleich sie wussten, mit wem sie es zu tun hatten. Die deutsche Teilung haben die Amerikaner mitzuverantworten.

    Das die Amis auch nicht Krieg gegen die Nazis geführt haben, sondern gegen die Deutschen zeigt sich auch dem Verhalten nach dem Krieg. Wie lange hat es gedauert bis wir uns selbst wieder regieren dürften, wie lange blieben wir noch besetzt ? Dass war ein Akt gegen die Deutschen, nicht gegen Nazis. Vor allem wenn man dies mit Italien vergleicht die ja auch eine faschistische diktatur hatten.
    Theorie 2 : Die Amis haben uns vor den Russen beschützt

    Nach dem Krieg zerfiel nicht nur das Bündnis zwischen den Alliierten. Nein, es kam zum kalten Krieg, mit dem eisernen Vorhang durch Mitteleuropa. Da es noch keinen Friedensvertrag gab, stationierten die Amerikaner in Westdeutschland Besatzungstruppen, genauso wie Russland in Ostdeutschland. Die Amis machten das aber nicht, weil sie unsere Freunde sind, sondern weil sie den Kommunismus weltweit eindämmen wollen. Wegen dieser Politik haben sie auch in Korea und Vietnam Krieg geführt und auf der ganzen Welt Regimes oder "Freiheitsbewegungen" unterstützt die gegen den Kommunismus waren. Die Berliner Luftbrücke gab es vor allem um den Sowjets ihre Grenzen zu zeigen. Sie entsprang nicht aus "Freundschaft". Denn diese Freunde schauten tatenlos zu als es 1953 den Aufstand in der DDR gab und sie schauten auch dem Bau der Berliner Mauer tatenlos zu ! Denn beides ereignete sich zwar auf deutschen Boden, aber nicht auf dem denn sie besetzt haben. Es gab keine Freundschaft zu den Deutschen sondern nur den Schutz der von ihnen besetzten Gebiete !

    Wie souverän Deutschland ist zeigte sich auch in der Geschichte. Erst nach 4 Jahren dürften die Deutschen ein Parlament wählen. Erst nach 11 Jahren wieder eine eigene Armee aufstellen. (Die dann sogleich in die NATO eintreten musste). Trotzdem blieben Besatzungstruppen noch über 40 Jahre, bis es 1990, schlappe 46 Jahre nach Kriegsende mit der Wiedervereinigung auch eine vollständige staatliche Souveränität gab. Die Amis haben uns nicht beschützt. Wir waren nur das vorgeschobene Schlachtfeld im Falle eine Krieges. Im übrigen haben wie nie mit den USA einen Verteidigungspakt geschlossen sonden waren im US Hilfsoldatenclub Mitglied. Das im allgemeinen Sprachgebrauch NATO genannte Bündnis hat nämlich, wie der Golfkrieg beweist, nur eine Aufgabe : Die USA logistisch bei ihren Kriegen zu unterstützen.

    wo sind die Amis ?Stellen wir uns mal drei Fragen :

    * Wo waren die Amis am 17. Juni 1953 ? Sie haben zugeschaut wie Panzer den Aufstand in der DDR zusammengeschossen haben !
    * Wo waren die Amis am 12. August 1961 ? Sie haben zugeschaut wie die Mauer gebaut wurde !
    * Wo waren die Amis am 9. November 1989 ? Sie haben zugeschaut wie die Deutschen die Mauer abgerissen haben !

    Dann hört man vor dem Irakkrieg, wir Deutschen sollen uns dankbar für die Wiedervereinigung zeigen. Diese verdanken wir den Amis. Ach ja ? Waren es Amis die in Leipzig und Dresden auf die Straßen gingen ? Die Amis haben in 50 Jahren Besatzungszeit nichts gemacht um die Widervereinigung zu ermöglichen.

    Auch die Grenzen die wir heute haben, verdanken wir den Amis, welche die Annektion von Ostpreußen und Teilen Polens durch Russland abgesegnet haben, und dafür die Westgrenze Polens bis an die Oder verschoben haben. Machen so etwas Freunde ? Ehrlich gesagt, verzichte ich dann lieber auf Freunde.
    Theorie 3 : Die Amis haben Deutschland wieder auf die Beine geholfen.

    Manch einer führt nun den Marschallplan an. Doch Tatsache ist : Dieser galt ganz Europa und nicht nur Deutschland. Selbst wenn er aber nur Deutschland gegolten hätte, so wäre es nur ein Ausgleich für die von den Amerikanern verursachten Schäden im Krieg gewesen. Aber das war es nicht : Es war eine Anschubfinanzierung zu Erschließung eines lukrativen Marktes. Ähnlich wie die Amerikaner dies heute im Irak vorhaben. Dahinter steckt die Erkenntnis, dass wenn man jemand auf die Beine hilft, nachdem man vorher alles kurz und klein gebombt hat, er sobald er etwas Wirtschaftskraft hat noch mehr Produkte braucht, die er von einem kaufen muss. Daher haben es die Amis auch im Irak sehr eilig mit der Wiederaufnahme der Ölförderung während humanitäre Hilfe warten kann und man Plünderern zuschaut - schließlich müssen sie das alles wieder bei den Amis einkaufen !

    Als Folge haben die Amerikaner aus Deutschland eine einträgliche Kolonie gemacht, ja sie sogar kulturell übernommen. Jeder einzelne Dollar floss mehrfach wieder in die USA zurück.
    Wenn man ein wenig drüber nachdenkt klingt vieles sehr einleuchtend.Oder etwa nicht ?
    Es war im Wahlkampf 2002 wieder einmal richtig spannend. Wenn sich tatsächlich mal eine Partei gegen die Politik der USA wendet so wird ihr vom Gegner "Antiamerikanismus" vorgeworfen. Das ist in unserer Gesellschaft ja schon eine Verleumdung. Man muss ja wegen der DAF für Amerika sein. Doch was drückt es im Kern aus ? Ist die SPD gegen Amerika ? Nein, die SPD ist nicht einmal Anti-US-ismus (Es ist eine Beleidigung aller anderen Staaten von Amerika das man anscheinend nur noch die USA unter Amerika versteht). Niemand ist gegen die Bürger der USA, nur hat man eine andere Meinung zu einem Punkt als die Regierung der USA (die auch nicht immer deckungsgleich mit der Meinung der Bevölkerung der USA ist).

    Man definiert also Antiamerikanismus als "Andere Meinung als der Präsident der USA". Wie borniert das ist, und wie unverschämt es ist, so Personen zu diskreditieren zeigt sich wenn man diese Definition mal auf andere Gebiete ausdehnt. Dann ist zum Beispiel die CDU Antideutsch ! Warum ? Nun sie ist anderer Meinung als die Bundesregierung. Man muss nur Staatsoberhäupter und Länder austauschen. Nicht nur das, sie ist auch antikatholisch, denn die Politik der CDU ist in vielen Punkten anders als die Ansichten des Papstes.

    Dies macht klar, das wir auch im neuen Jahrtausend noch genügend Politiker ohne Verstand und Rückgrad in der BRD haben. Man kann diese leicht an den braunen Nasen erkennen, die man bekommt wenn man zu sehr in den Arsch der USA kriecht...
    Geändert von ItsMyD4y (28.11.2004 um 19:06 Uhr)
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    Die grosse Kosovo-Lüge
    Von Richard Poe

    «Rettet die albanische Bevölkerung des Kosovo!», ruft Clinton. «Rettet die Sudetendeutschen!», schrie Hitler 1938. Die Namen haben geändert, die Strategie ist dieselbe geblieben.

    Während mehr als fünfzig Jahren haben wir über die Deutschen die Nase gerümpft. Wie konnten sie Hitler nur derart blind folgen? Jetzt sind wir an der Reihe. Wir zeigen gegenüber der Propaganda nicht mehr Widerstand als jene begeisterten Massen in Leni Riefenstahls «Triumph des Willens».

    Damals, in den dreissiger Jahren, brauchte Hitler einen Vorwand, um die Tschechoslowakei zu überrennen. Der Vorwand war rasch gefunden. Es lebten über 3 Millionen Deutschstämmige im Sudentenland unter tschechischer Herrschaft. William L. Shirer beschreibt in seinem Werk «Aufstieg und Fall des Dritten Reiches», wie Hitler insgeheim eine extremistische Gruppe auf die Beine stellte, die Sudetendeutsche Partei, und wie er ihr die Order gab, einen Aufstand gegen die Tschechen zu provozieren.

    Auch der Kosovo scheint von aussenstehenden Kräften destabilisert worden zu sein. Während Jahren haben sich die Kosovaren gegen Milosevic mit friedlichen Mitteln zur Wehr gesetzt. Aber 1997 begann eine «Befreiungsarmee», die UCK, plötzlich zu schiessen. Wer waren sie?

    Die Londoner Times vom 24. März beschrieb die UCK als «marxistisch geführte Kraft, die sich aus zweifelhaften Quellen nährt, darunter auch Drogengeldern.» Europäische Polizeistellen verdächtigen die UCK, Kontakte zur organisierten Kriminalität Albanies zu pflegen. Gemäss Geheimdienstspezialist John Whitley gehören zu den Paten der UCK auch der CIA und der deutsche BND («Truth in Media Global Watch Bulletin, 2. April 1999).

    Ziel einer Provokation ist es, einen Gegenschlag auszulösen. Diese Strategie ist bei Hitler 1938 zweifelsohne aufgegangen. Als im Sudentenland Unruhen ausbrachen und die Tschechen in die Defensive gedrängt wurden, beorderte der tschechische Präsident Eduard Benes Truppen in die Gegend und rief den Ausnahmezustand aus.

    Wie auf Bestellung lief die deutsche Presse Amok: «Frauen und Kinder von Panzern überrollt», titelte eine Berliner Zeitung im September 1938. «Gasangriff auf Aussig» eine andere.

    Hitler warf Benes in einer Rede vom 16. September vor, gegen die Sudetendeutschen einen «Ausrot tungskrieg» zu führen. «Die Zahlen sind erschreckend: zunächst waren es an einem Tag 10'000 Flüchtlinge, dann 20'000... und heute 214'000. Ganze Landstriche wurden entvölkert, Dörfer niedergebrannt und Versuche unternommen, die Deutschen mit Handgranaten und Gas auszuräuchern.»

    Kommt Ihnen das bekannt vor? Hitlers Rhetorik hat eine augenfällige Ähnlichkeit mit den Blitznachrichten eines CNN aus dem Kosovo. Natürlich hat Hitler übertrieben. Viele der von ihm angeklagten Grausamkeiten erwiesen sich später als fabriziert. Aber dasselbe gilt auch für die Berichterstattung aus dem Kosovo.

    Nehmen wir zum Beispiel das angebliche Massaker von 45 albanischen Zivilisten in Racak, über das im Januar 1999 berichtet wurde. Forensische und andere Untersuchungen lassen heute den Schluss zu, dass es sich bei den Toten damals um gefallene Kämpfer der UCK gehandelt hatte.

    Wurde die Falschmeldung in der europäischen Presse (einschliesslich Le Monde, Die Welt, Le Figaro und BBC) breit diskutiert, schwiegen sich die Medien der USA darüber so beharrlich aus, als erhielten sie die Befehle direkt von Goebbels.

    Während der Sudetenkrise berief sich Hitler auf internationalistische Ideale. «Unter den vierzehn Punkten, die Präsident Wilson versprach», sagte der Führer, «befand sich das grundlegende Prinzip des Selbstbestimmungsrechts aller Völker.» Mit der Befreiung der Sudetendeutschen, so das Argument Hitlers, würde er Wilsons Vision erfüllen.

    Auch Clinton beruht sich auf Menschenrechte. Aber ethnische Säuberungen scheinen Clinton überhaupt nicht zu stören, wenn sie von seinen Freunden begangen werden. Weder gab er den Befehl, Bosnien zu bombardieren, als 300'000 Serben aus der Krajina vertrieben, ihre Häuser niedergebrannt und viele ermordet wurden, noch intervenierte er, als der NATO-Partner Türkei mehr als 35'000 Kurden niedermetzelte.

    Jedes Schulkind weiss heute, dass Hitlers wahres Ziel darin bestand, die Tschechoslowakei als Sprungbrett zur geplanten Invasion Russlands zu benutzen

    Was aber ist Clintons wahres Interesse am Kosovo? Niemand weiss es.

    Natürlich gibt es Theorien. Einige verweisen auf die Trepca Bergwerke im Norden von Kosovo, wo es reichlich Gold, Zinn und Silber geben soll. Die New York Time nannte am 8. Juli 1998 diese Gegend «die glitzernde Prämie des Kosovo Krieges».

    Andere sehen dahinter eine weiterreichende Strategie. Die Russen behaupten, die NATO wolle den Balkan als Sprungbrett zur Ausweitung ihrer Macht gegen Osten benutzen und sich allenfalls gar in die Angelegenheiten Russlands selbst einmischen.,

    Das ist natürlich alles Spekulation. Die Zeit wird Clintons wahre Absichten aufdecken, so wie es bei Hitler der Fall war.

    In seinen Memoiren «Innerhalb des Dritten Reiches» erinnert sich Albert Speer an die besorgte Stimmung unter der Berliner Bevölkerung im September 1939, als sie die Nachricht zu verdauen hatte, England und Frankreich habe dem Deutschen Reich den Krieg erklärt.

    «Die Stimmung war offensichtlich gedrückt», schreibt er. «Die Bevölkerung war voller Zukunftsangst. Keines der Regimente, die in den Krieg zogen, war mit Blumen geschmückt, wie es noch zu Beginn des Ersten Weltkrieges der Fall war. Die Strassen blieben leer. Auf dem Willhelms-Platz fand sich niemand ein, um Hitler hochleben zu lassen.»

    Ein weiser Mann meinte einst, wer es verpasse, aus der Geschichte zu lernen, sei dazu verdammt, sie zu wiederholen. Sollte Clinton tatsächlich einen Weltkrieg auslösen, werden die Amerikaner bestimmt mit demselben Schock und derselben Angst reagieren wie die Berliner 1939. Aber die Schuld werden wir alleine tragen müssen.

    * * *

    Richard Poe ist freischaffender Journalist und Bestseller-Autor der New York Times. Er schreibt häufig zu historischen Themen. Sein neustes Buch «Schwarzer Funke, weisses Feuer» untersucht die afrozentris tische Kontroverse über das alte Aegypten.

    Übersetzung aus dem Englischen: Martin Schwander
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