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NPD im Landtag...!

Eine Diskussion über NPD im Landtag...! im Forum OFF-Topic. Teil des Off Topic-Bereichs; Zitat von Freezy @Tassa: Ich muss dir in einem Punkt sogar zustimmen. "Ihr seid rechtsextrem, ihr seid schlecht, mit euch ...

  1. #61
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    Avatar von BseBear
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    Zitat Zitat von Freezy Beitrag anzeigen
    @Tassa: Ich muss dir in einem Punkt sogar zustimmen. "Ihr seid rechtsextrem, ihr seid schlecht, mit euch kann man nicht argumentieren" ist kein Argument mehr. Dennoch findet man es hier im Forum immer wieder, anstatt sich damit objektiv zu befassen... Ich wette keiner hier kennt wirklich das Parteiprogramm der NPD aber labert trotzdem was daher, von wegen sie haben eh keine Vorschläge.
    Das was hier von dem Programm gepostet wurde, reicht doch völlig aus um die NPD zu verurteilen oder etwa nicht?

  2. #62
    Okzident erwache
    Avatar von Lappen
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    zumal PDS absolut nicht mit einer extremen Parteil vergleichbar ist.. das geht mir hier schon länger aufn Sack... Ich hab selten eine so streitlustige und innerlich unterschiedliche Partei erlebt... Man muss ihre Auffassungen nicht teilen, sowie auch nicht die anderer Parteien, aber abgesehen davon, ist die PDS voll in der politischen Wirklichkeit angekommen und hat sogar einige für mich interessante Ansätze... Dass ich sie tendenziell nicht wählen würde, ist subjektiv. Objektiv ist jedenfalls, dass es falsch ist, sie mit einer rechtsextremen Partei zu vergleichen. Selbst mit einer linksextremen Partei kann man sie nicht vergleichen, noch behaupten, sie sei eine...

    Dass hier manche wegen ihres braun eingeschissenen Hirns nicht mal 2 - 3 Dinge differenzieren können, ist unglaublich.

    Wenn eine rechtsextreme Partei in einen Landtag einzieht, ist das in Sachen Demokratie zwar konsequent, aber eben auch bedenklich. Das heißt nicht, dass man das Wahlrecht ändern muss, sondern dem Volk ( zumeist dummen VOlk, solange es NPD wählt) bestimmte Dinge besser vermitteln muss.

    Das Verbotsverfahren gegen die NPD war fürchterlich. Aber grundsätzlich Verbotsverfahren so darzustellen, als gerierte man sich als schlechter Verlierer, beruht auf mangelnder Kenntnis. Hier geht es darum, ob eine Partei verfassungsfeindlich ist. Und ich wüsste hier keinen, außer mir vielleicht, der hierzu etwas aussagen könnte.

    Wenn man hier schon einen auf lupenreinen Demokraten macht ( was freilich geheuchelt ist, will man doch Deutschland Deutschland über alles gröhlen - so ein anderer Thread), dann sollte man auch anerkennen, dass die Demokratie in Gefahr ist, wenn Gruppierungen antreten, die diese ablehnen und sich nur - durch Populismus - das demokratische System zunutze machen.

    Im übrigen ist der Einzug der NPD ein schädliches Signal nach außen... Manche glauben echt, Deutschland lebe irgendwo isoliert im Wolkenkuckucksheim oder so....

  3. #63
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    Avatar von FiX
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    Du kannst sicher nichts dafür, dass andere anfällig sind munder, aber es wird sich nicht ändern, wenn man auf die "man kann eh nichts ändern" Strategie ausweicht. Es handelt sich um ein ernsthaftes Problem, dass die Parteien ausserhalb des wirklich demoraktischen Spektrums immer stärker werden. Wenn das nicht beachtet wird und sich die gesammte Gesellschaft damit auseinandersetzt, dann kommt die NPD bald genau wie die PDS auch noch auf Bundesebene dazu...

    edit: Lappen, für mich unterscheidet sich eine Partei, die eine Vielzahl der DDR Grundideologien für richtig betrachtet in keinster weise von einer Partei, die die NS Grundideologien für richtig betrachtet. Es ist beides zutiefst verwerflich.

    Und ob man nun zu einer Einschätzung der verfassungsfeindlichkeit einer Partei unbedingt ein abgeschlossenes zweites Staatsexamen der Rechtswissenschahften benötigt wage ich doch zu bezweifeln...aber bei uns Juristen scheint sich mit Fortschreiten des Studiums eine gewisse Arroganz zu entwickeln, das erlebe ich leider jeden Tag. Ich hoffe, dass das bei mir anders sein wird.
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  4. #64
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    Avatar von munder
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    jo seph, ich weiß net wie oft du schon im osten deutschlands warst... ich habe 10 jahre dort gewohnt, ich weiß wie es für die leute da oben ist. klar, dass sie keine chancen sehen, als min 2. generation sozialhilfe empfänger... söhne und töchter von menschen, die ihren kindern nie gesagt haben das schule wichtig ist... und wo helfen die politiker diesen jungen menschen ? ich hab als ich noch dort gewohnt habe nichts gesehen. klar, dass sie partein wählen, die ihnen eine bessere zukunft versprechen, partein, die als grund angeben, dass nicht sie, sondern die ausländer schuld an ihrer miesere sind.

    helf ich diesen menschen indem ich wählen gehe ?
    Geändert von munder (18.09.2006 um 23:42 Uhr)
    we come and take your mamas

  5. #65
    Zitat Zitat von munder Beitrag anzeigen
    @fix: jo ich bin schuld das die deutschen im osten deutschlands zu faul und zu dumm sind um einen vernünftigen schulabschluss zu machen und nen job zu bekommen...
    Zitat Zitat von http://www.tls.thueringen.de/presse/2006/pr_319_06.htm
    Damit lag Thüringen beim allgemeinen Bildungsabschluss leicht über dem Durchschnitt aller neuen Bundesländer mit 93,6 Prozent. In Deutschland verfügten 91,7 Prozent über einen allgemeinen Schulabschluss.

  6. #66
    Stabsgefreiter
    Avatar von Sephirot
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    jo seph, ich weiß net wie oft du schon im osten deutschlands warst...
    Leider noch nie....

    klar, dass sie partein wählen, die ihnen eine bessere zukunft versprechen, partein, die als grund angeben, dass nicht sie, sondern die ausländer schuld an ihrer miesere sind.
    Sehe ich mehrheitlich ebenso.

    helf ich diesen menschen indem ich wählen gehe ?
    Auf das wollte ich auch nicht hinaus. Du hast einfach einen "Abschätzigen" Kommentar, den Thunder nochmals zitiert hat, abgelassen. Um so mehr erstaunt es mich, dass du dort längere Zeit gewohnt hast und trotzdem über diese Leute so mies denkst. Du solltest, wie du oben erwähnt hast, auch gemerkt haben das es die Ostdeutschen schwerer als der "Rest" haben...

    Aber um auf deine Frage zurückzukommen.... Ehrlich gesagt kann ich dir das nicht beantworten.
    So wie ich das Geschehen aus der Ferne beobachte, gibt es wohl keine Partei die das Problem ernsthaft in Angriff nehmen könnte. Vielleicht noch am ehesten die SPD? Ehrlich gesagt habe ich Gerhard Schröder mehr zugetraut als Merkel jetzt. Seine Politik empfand ich nicht so mies wie es allgemein behauptet wird.
    Vielleicht hätte man der SPD mehr Zeit geben sollen.
    Aber leider kenne ich mich da ein bisschen zu wenig aus..
    Helfen direkt kannst du ja eh nur in deinem jetzigen Bundesland oder? So wie ich gehört habe, ist die NPD eigentlich nur im Osten vetreten...
    Man muss ja nicht nur mit Wählen "helfen", ein Interesse für die Politik und eine klare Distanzierung zur rechte oder linken Seite ist ja auch ein Anfang.
    Die niedrige Wahlbeteiligung und das daraus resultierende Desinteresse an der Politik bewirkt wahrscheinlich auch, dass nur noch jugendliche Wählen gehen, die frustriert und verbissen sind, diese Leute sind natürlich ein gefundenes Fressen für die NPD.
    (War ja früher nicht anders)
    Nun müssen halt lang erwartete Taten seitens der Regierung folgen. Gesetze und Verbote etc. werden den jetzigen Trend wohl kaum stoppen, eher noch fördern. Politiker gehen halt oft den Weg des geringsten Widerstandes^^ Aber auch diese Politiker werden im Endeffekt von euch gewählt, irgendwie ein Teufelskreis
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  7. #67
    Zitat Zitat von munder
    @fix: jo ich bin schuld das die deutschen im osten deutschlands zu faul und zu dumm sind um einen vernünftigen schulabschluss zu machen und nen job zu bekommen...
    Ist dem so? Du wohnst ja anscheinend in Solingen, vermutlich das in NRW.

    Nun, dann zeig ich dir mal folgendes bezgl. des durchschnittlichen Bildungsniveaus in deiner Region:

    http://www.3sat.de/3sat.php?http://w...317/index.html

    Dort sieht man relativ schön, wie Sachsen und Thüringen weit vor NRW liegen, im Fachgebiet der Problemlösungen sind u.a. auch Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen-Anhalt besser als NRW. NRW ist sogar in allen 3 Disziplinen unter dem bundesdeutschen Durchschnitt.

    Es scheint also nicht an fehlender Bildung oder Intelligenz zu liegen, sondern an anderen strukturellen Ursachen.

    Es gibt genügend Regionen im Osten, die mit einer Arbeitlosenquote von ca. 25% zu kämpfen haben. Die Chancen in diesen Regionen einen Job/Ausbildung zu bekommen sind reichlich schlecht. Das hat nichts mit der Bildung der Schulabgänger zu tun.

    @PDS...Der Vergleich zur NPD hinkt für mich ebenso. Da bin ich durchaus Lappens Meinung. Die Entwicklung ist beunruhigend und zeigt Handlungsbedarf.

  8. #68
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    Avatar von DonQuintal
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    Ich bin in der ehm DDR aufgewachsen und nach der Lehre vor 10 Jahren in den Westen gezogen. Nicht unbedingt aus Lust, eher wegen der Arbeitslosigkeit. Die hohe Zahl an Einwanderern war für mich anfangs sehr befremdlich. So etwas gibt es in Ostdeutschland nicht.
    Die wenigsten Ostdeutschen können sich vorstellen, dass die (Gast)Arbeiter ein fester Bestandeil Westeuropas sind und wollen nicht wahr haben, dass sie keine "Gäste" mehr sind. Aus diesem Grund begrüße ich auch die öffentlichen Debatten zur Imigration und Assimilation.
    Dennoch kann man ostdeutschen Jugendlichen etwas wie "Futterneid" nicht verübeln. Von weiten zu sehen, dass Zuwanderer einen gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Stand erreicht haben, von dem sie selbst nur träumen können ist frustrierend. Ich würde das nicht zwangsläufig als rechtsradikal, sondern ls natürlich einstufen.
    In diesem Punkt fehlen politisch und gesellschaftlich großer Aufklärungsbedarf und erkennbare Lösungsansätze. So positiv die Bemühungen um Integration der Nachkommen einstiger Gastarbeiter auch ist, so wird so doch von manchen Ostdeutschen als Ohrfeige betrachtet. Denn wieder wird sich öffentlich um "die Ausländer" gekümmert, anstelle um Deutsche.
    "War does not determine who is right - only who is left" -Burtrand Russell

  9. #69
    Ganz würd ich die PDS jetzt net mit der NPD gleichstellen, aber im Grunde stimmt das schon, was Fix gesagt hat. Außerdem sind beide Wahlprogramme Schrott, was jedem auffallen sollte, der 'nen normalen Verstand hat.
    Geändert von c0mtesse (20.09.2006 um 03:27 Uhr)
    Love isn't finding the perfect person, it's learning to love an imperfect person perfectly!

  10. #70
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    Avatar von freezy
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    Siehste Lappen, die PDS hat mit ihrer Populistik mittlerweile auch erreicht, dass man sie nicht mehr als schlimm einstuft. Wie war das denn vor der letzten Wahl? Die PDS hätte auch am liebsten die DDR wieder, aber auf einmal wird das gar nicht mehr beachtet...

    Und wenn ich hier lese, dass alle Ostdeutschen zu dumm für nen Schulabschluss sind.... einfach nur lol... Hm stimmt, Abitur ist halt einfach zu schlecht, was . Muss ich mir jetzt wohl Gedanken machen, dass ich doch nur Müllmann werde Vielleicht isses einfach so, dass der Großteil im Osten überqualifiziert ist, weil es gar nicht soviele Studienplätze oder Arbeitsstellen für diese qualifizierten gibt und diese deswegen in den Westen gehen? Das hat gar nix mit dem Schulsystem zu tun, also ist auch das Schulsystem keine Begründung dafür, dass hier andere Parteien mehr im Trend liegen.

  11. #71
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    Avatar von Lappen
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    ja und?
    die PDS hat genauso das Recht, sich zu entwickeln wie andere Parteien auch. Ich kenne keine Partei, wo intern so viele Strömungen sind und so demokratisch gestritten wird. Außer hier oder was weiß ich, was ihr lest, dann viellleicht da auch noch^^, belächelt niemand mehr die PDS oder findet sie gefährlich oder dergleichen.... Ich bin zufällig selten einer Meinung mit der PDS, aber das ist wie gesagt subjektiv. Ich find's inzwischen trotzdem klasse, dass es sie gibt.
    Und net PDS mit WASG verwechseln, gell?

  12. #72
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    Avatar von BREAKER 1A
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    Zitat Zitat von DonQuintal Beitrag anzeigen
    Ich bin in der ehm DDR aufgewachsen und nach der Lehre vor 10 Jahren in den Westen gezogen. Nicht unbedingt aus Lust, eher wegen der Arbeitslosigkeit. Die hohe Zahl an Einwanderern war für mich anfangs sehr befremdlich. So etwas gibt es in Ostdeutschland nicht.
    Die wenigsten Ostdeutschen können sich vorstellen, dass die (Gast)Arbeiter ein fester Bestandeil Westeuropas sind und wollen nicht wahr haben, dass sie keine "Gäste" mehr sind. Aus diesem Grund begrüße ich auch die öffentlichen Debatten zur Imigration und Assimilation.
    Dennoch kann man ostdeutschen Jugendlichen etwas wie "Futterneid" nicht verübeln. Von weiten zu sehen, dass Zuwanderer einen gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Stand erreicht haben, von dem sie selbst nur träumen können ist frustrierend. Ich würde das nicht zwangsläufig als rechtsradikal, sondern ls natürlich einstufen.
    In diesem Punkt fehlen politisch und gesellschaftlich großer Aufklärungsbedarf und erkennbare Lösungsansätze. So positiv die Bemühungen um Integration der Nachkommen einstiger Gastarbeiter auch ist, so wird so doch von manchen Ostdeutschen als Ohrfeige betrachtet. Denn wieder wird sich öffentlich um "die Ausländer" gekümmert, anstelle um Deutsche.
    Ja, würde ich auch so sehen. Zumal das Hauptproblem momentan die Arbeitslosigkeit ist. Wäre es da verwerflich und hätte es was mit Nationlstolz zu tun, wenn man beschliessen würde

    1. Zuwanderungsstopp
    2. Bevorzugte Behandlung gegenüber Asylanten, Einwanderen, bei der Bekämpfung der Arbeitslosigkeit. ???

    ...in meinen Augen sicherlich nicht.

    Ich glaube das ist auch eins der Hauptprobleme, weshalb Parteien wie die NPD, gerade im Osten weiter auf dem Vormarsch sind. Man müsste den sozialschwächeren und Arbeitslosen Deutschen (übrigens Hauptwähler der NPD) seitens der Politik mehr das Gefühl geben, das sie bevorzugt gegenüber Ausländern behandelt werden und das in allen Bereichen.

    Konkrete Vorschläge dazu gab es ja bereits von der CDU

    Ich denke das muss mal in Köpfe vieler hier, zu begreifen, das wir in Deutschland leben und es nicht schlimm ist deutsche gegenüber Asylanten, Imigranten zu bevorzugen ohne das man sofort als Nazi oder braune Sau betitlet wird.
    Geändert von BREAKER 1A (19.09.2006 um 13:53 Uhr)
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    Der Benutzer BREAKER 1A wurde bis 23.05.2012 16:00 gesperrt

  13. #73
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    Avatar von BseBear
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    Und wieso genau willst du deutsche Bürger bevorzugen? Etwa weil sie besser sind? oO

  14. #74
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    Zitat Zitat von BREAKER 1A Beitrag anzeigen
    Ja, würde ich auch so sehen. Zumal das Hauptproblem momentan die Arbeitslosigkeit ist. Wäre es da verwerflich und hätte es was mit Nationlstolz zu tun, wenn man beschliessen würde

    1. Zuwanderungsstopp
    2. Bevorzugte Behandlung gegenüber Deutschen, bei der Bekämpfung der Arbeitslosigkeit. ???

    ...in meinen Augen sicherlich nicht.
    ....
    In meinen Augen schon. Gerade die Generation ( vorwiegend Türken), die jetzt heranwächst, hat ebenso ein Recht sich hier zu entfalten, wie Deutsche auch. So wie die jetztige Generation der Deutschen nicht für die NS-Zeit verantwortlich gemacht werden will und soll, kann man die Diskussion um Heimat nicht auf den Rücken der dritten oder gar vierten Generation Zuwanderer austragen.
    Sie haben durch "Fehler", die von der deutschen Wirtschaft "in Zusammenarbeit" mit ihren Eltern und Großeltern gemacht wurden keine echte Heimat mehr. Sie sind hier weniger Fremde, wie sie es z.T. in der Türkei sind. Eine solche Politik hat letztes Jahr zu den Ausschreitungen in Frankreich geführt, wo Imigranten vorwiegend die untere Schicht des Arbeitslebens ausfüllen und/ oder ähnlich perspektivlos wie zahlreiche Ostdeutsche dahinvegitieren.
    Die NPD macht sich dieses Thema zunutze, indem sie die Arbeitslosen gegen Einwanderer aufhetzt. Damit ist aber keiner Seite geholfen. 50 Jahre Zuwanderung lassen sich nicht rückgängig machen, ohne schwere Wunden zu verursachen. Die NPD verspricht etwas, was sich ohne Krawalle oder wenigstens internationale Konflikte bis hin zur politischen Isolation nicht durchsätzen läßt.
    Die Themen Arbeitslosigkeit und Einwanderung müssen gleichwertig behandelt werden, doch niemals am selben Tisch.
    "War does not determine who is right - only who is left" -Burtrand Russell

  15. #75
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    Avatar von BREAKER 1A
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    Zitat Zitat von DonQuintal Beitrag anzeigen
    In meinen Augen schon. Gerade die Generation ( vorwiegend Türken), die jetzt heranwächst, hat ebenso ein Recht sich hier zu entfalten, wie Deutsche auch. So wie die jetztige Generation der Deutschen nicht für die NS-Zeit verantwortlich gemacht werden will und soll, kann man die Diskussion um Heimat nicht auf den Rücken der dritten oder gar vierten Generation Zuwanderer austragen.
    Sie haben durch "Fehler", die von der deutschen Wirtschaft "in Zusammenarbeit" mit ihren Eltern und Großeltern gemacht wurden keine echte Heimat mehr. Sie sind hier weniger Fremde, wie sie es z.T. in der Türkei sind. Eine solche Politik hat letztes Jahr zu den Ausschreitungen in Frankreich geführt, wo Imigranten vorwiegend die untere Schicht des Arbeitslebens ausfüllen und/ oder ähnlich perspektivlos wie zahlreiche Ostdeutsche dahinvegitieren.
    Die NPD macht sich dieses Thema zunutze, indem sie die Arbeitslosen gegen Einwanderer aufhetzt. Damit ist aber keiner Seite geholfen. 50 Jahre Zuwanderung lassen sich nicht rückgängig machen, ohne schwere Wunden zu verursachen. Die NPD verspricht etwas, was sich ohne Krawalle oder wenigstens internationale Konflikte bis hin zur politischen Isolation nicht durchsätzen läßt.
    Die Themen Arbeitslosigkeit und Einwanderung müssen gleichwertig behandelt werden, doch niemals am selben Tisch.

    Da hast du mich aber gründlich falsch verstanden.
    Wenn ich von Imigranten und Einwanderen rede, meine ich natürlich nicht die Generation der jTürken in der 2. oder gar 3. Generation. Ein Großteil derer haben sogar die deutsche Staatsbügerschaft und fühlen sich mehr deutsch.

    Unter Imigranten verstehe ich eher das klassiche Bild, nämlich jene, die als Sozialschmarotzer nach Deutschland kommen hier Scheinehen führen. Genau die für die Hartz 4, weitaus mehr Geld bedeutet als wenn sie im eigenen Land arbeiten gehen müssten. Die, die morgens nicht besseres zu tun haben, als in der Einkaufszone rumzulungern und für die Schule und Arbeit ein Fremdwort sind.

    Da hatte ich mich wohl nicht eindeutig ausgedrückt, hoffe das du es jetzt verstanden hast.

    @bse: Auf derartige Grundsatzdiskussionen lass ich mich nicht ein. Wer der Meinung ist, das ausländische Sozialschmarotzer genau so behandelt werden sollen, wie deutsche die hier vielleicht 50 Jahre leben und davon 30 hart gearbeitet haben, tut mir ehrlich gesagt leid.

    btw: bist du Sozialpädagogik Student ??
    Geändert von BREAKER 1A (19.09.2006 um 12:49 Uhr)
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    Der Benutzer BREAKER 1A wurde bis 23.05.2012 16:00 gesperrt

  16. #76
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    Zitat Zitat von BseBear Beitrag anzeigen
    Und wieso genau willst du deutsche Bürger bevorzugen? Etwa weil sie besser sind? oO
    Ich kann diese Meinung verstehen, auch wenn ich sie nicht teile. Deswegen ist das Folgende nicht unbedingt mein Standpunkt, doch es sind einige Dinge, die man bei der Diskussion nicht gänzlich ausser acht lassen darf.

    Ich will es mit einer Familie vergleichen. Der Sohn im Grundschulalter bringt einen Schulfreund zum Spielen mit nach Hause. Dann soll der Freund zum Essen bleiben und bekommt mehr als die Geschwister des Sohnes. Anschließend toben sie durch die Wohnung, was der Sohn eigentlich nicht darf. Der Sohn bekommt eine deutliche Zurechtweisung und der Freund wird nach Hause geschickt.

    Das ist, was viele Deutsche nicht verstehen. Die Ostdeutschen bekamen als Überbleibsel aus der Zeit des kalten Krieges 100DM Begrüßungsgeld. Sie bekamen auch nicht viel mehr, als beratende Hilfe, wenn sie vor dem Mauerfall aus der DDR in die BRD übergesiedelt sind. Es wird aber in ganz Deutschland sehr missgünstig beurteilt, dass viele Russlanddeutsch, die kaum Deutsch sprechen und deswegen als Russen betrachtet werden, kostenlose Kredite und hohe Geldgeschenke bekommen und damit kurz nach ihrer Ankunft hier Häuser bauen und ein besseres Leben als viele führen, die schon immer hier sind.
    Dasselbe gilt für viele Asylbewerber oder neu Zugezogene. Sie bekommen oft sehr zügig einen Job vermittelt, damit sie selbst für ihren Lebensunterhalt sorgen können und nicht straffällig werden. Die Haltung resultiert aus einer sehr humanen Vorstellung vom Umgang miteinander. Auf der anderen Seite kann man als Bittsteller nicht wählerisch sein. Je bequemer und leichter der Einstieg hier gemacht wird, desto geringer die Wahrscheinlichtkeit, dass diese Menschen wieder gehen.
    Die Sache mit den Straftaten könnte einfach(?) gelöst werden. Wer aus einer Notsituation hierher kommt, um hier eine Weile zu bleiben, dem kann es nicht so schlecht gehen, wenn er zur Verbesserung seiner bescheidenen Verhältnisse straffällig wird. Das stellt auch den Grund seines Einwanderungsgrundes in Frage und sollte pauschal zur Abschiebung berechtigen. Selbst bei unbegrenzter Aufenthaltserlaubnis.
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  17. #77
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    Avatar von Psycho Joker
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    Ja ich hör immer von den bösen Ausländern, die nach Europa kommen und sozialschmarotzen (Wieviel machen die aus? Sicherlich um einiges weniger, als die "urdeutschen" Sozialschmarotzer) und wenn sie arbeiten, dann sind's die bösen Ausländer, die die Arbeitsplätze wegnehmen. So oder so ist's falsch. Das nenn ich Heuchelei und Ausländerhass und nicht Kritik an der Einwanderungspolitik.

    Genau die für die Hartz 4, weitaus mehr Geld bedeutet als wenn sie im eigenen Land arbeiten gehen müssten.
    Na du Held, von dem Geld haben die aber auch nicht mehr als ein Deutscher Arbeitsloser. Die Lebenshaltungskosten sind für alle gleich.

    Der durchschnittliche Ausländer, den ich kenne, macht irgendwelche Dreckjobs, die kein Europäer macht und schickt das Geld nach Hause zu Frau und Kindern.
    Oh, the devil will find work for idle hands to do...

  18. #78
    it isnt vale,it´s me
    Avatar von BREAKER 1A
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    Zitat Zitat von Psycho Joker Beitrag anzeigen
    Ja ich hör immer von den bösen Ausländern, die nach Europa kommen und sozialschmarotzen (Wieviel machen die aus? Sicherlich um einiges weniger, als die "urdeutschen" Sozialschmarotzer) und wenn sie arbeiten, dann sind's die bösen Ausländer, die die Arbeitsplätze wegnehmen. So oder so ist's falsch. Das nenn ich Heuchelei und Ausländerhass und nicht Kritik an der Einwanderungspolitik.
    Mir ist es egal, wie du es nennst und drehst.


    Na du Held, von dem Geld haben die aber auch nicht mehr als ein Deutscher Arbeitsloser. Die Lebenshaltungskosten sind für alle gleich.
    Sollten sie mehr haben ?

    Der durchschnittliche Ausländer, den ich kenne, macht irgendwelche Dreckjobs, die kein Europäer macht und schickt das Geld nach Hause zu Frau und Kindern.
    naja ich kenn andere
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    Der Benutzer BREAKER 1A wurde bis 23.05.2012 16:00 gesperrt

  19. #79
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    Zitat Zitat von BREAKER 1A Beitrag anzeigen
    @bse: Auf derartige Grundsatzdiskussionen lass ich mich nicht ein. Wer der Meinung ist, das ausländische Sozialschmarotzer genau so behandelt werden sollen, wie deutsche die hier vielleicht 50 Jahre leben und davon 30 hart gearbeitet haben, tut mir ehrlich gesagt leid.

    btw: bist du Sozialpädagogik Student ??
    Ach Gottchen, versuchst jetzt etwa schon persönliche Dinge mit reinzuziehn weil dir die "Argumente" ausgehn? Was ich studiere/arbeite kann dir herzlich egal sein, Sozialpädagogik ist es jedenfalls nicht und jeder halbwegs normal denkende Mensch sollte verstehen, dass es nicht so einfach ist wie du hier tust.

    Dieses ganze Ausländer sind böse und sowieso eh nur alle Sozialschmarotzer-Gerede ist einfach nur lächerlich. Als ob die deutschen Arbeitslosen die Jobs machen würden, die die meisten Ausländer machen...Wieviel Deutsche sieht man denn so bei der Müllabfuhr? Oder bei der Stadt?

    Das ist genauso lächerlich wie dieses "Och ich finds so unfair, dass alles ins Ausland geht" Gerede. Ja toll, habt ihr das gesagt, rennt in den nächsten Supermarkt oder Media-Markt und kauft euch das günstigste Produkt...Aber hauptsache scheinheilig rumgemeckert.
    Geändert von BseBear (19.09.2006 um 13:55 Uhr)

  20. #80
    Ще не вмерла Україна
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    Zitat Zitat von Freezy Beitrag anzeigen
    @rechts-links: Aha jetzt wird geheult weil die NPD 7% hat aber die PDS mit mehr als dem Doppelten wird gar net mehr beachtet. Die PDS wird ja nicht mal mehr als "falsch" angesehen. Wohl aber immer die rechte Seite, aha... Solange ihr nicht beide Seiten der Medaille (rechts UND links) betrachtet, sehe ich euch einfach als lächerlich und inkonsequent an (nur @ die, die das betrifft)
    Im Gegensatz zur NPD betreibt die PDS eine vernünftige Politik die nicht nur auf Gewalt, Schlägertrupps und Stammtisch(hetz)parolen begründet ist bzw daraus besteht.
    Die PDS besteht eben nicht aus dummdreisten Faschisten die ihre politischen Gegner und alle andersdenkenden niederknüppeln und zusammenschlagen und anschließend so tun als wäre nichts gewesen.
    Das Video vom ZDF Panorama kennst ja bestimmt auch, kursiert ja ganz gut im Netz rum dieser Tage.

     ・sialdan:bautarstæinar:stanta:brauto:nær:nema:raisi:niþR: at:niþ ・

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