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Mein verhinderter Amoklauf

Eine Diskussion über Mein verhinderter Amoklauf im Forum OFF-Topic. Teil des Off Topic-Bereichs; Zitat von Psycho Joker Ach ja, und den Satz "Menschen machen Menschen zu Mördern" find ich total bescheuert. Da wird ...

  1. #61
    Glückspilz
    Avatar von Duke Fak
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    Zitat Zitat von Psycho Joker Beitrag anzeigen
    Ach ja, und den Satz "Menschen machen Menschen zu Mördern" find ich total bescheuert. Da wird die Verantwortung wieder mal abgewälzt. "Ja ich hab getötet bzw. ich hätte getötet (wie im Falle des stolzen Leserbriefschreibers) aber DIE haben mich dazu gezwungen." Das ist doch Dummgrütze zum Quadrat. Die Mobber haben zu ihm nicht gesagt: "Töte uns sonst hören wir nie auf!" Er hat selbst beschlossen, dass das die Lösung ist und für so jemanden hab ich kein Verständnis, egal was er durchgemacht hat.
    Hast in einigen Punkten recht die du hier zuletzt angesprochen hast, aber hier kann ich Dir nicht wirklich zustimmen.
    Wenn es nicht das Umfeld (damit vor allem die Menschen um einen rum) ist das zum Mörder macht,...ist es dann 100% angeboren?
    Es stimmt zwar da in den wenigsten Fällen jemand zum Morden genötigt wird, dennoch spielt das Umfeld eine gehörige Rolle, wie sich ein Mensch entwickelt. Meiner Ansicht mehr als alles andere.
    Ein "Mördergen" ist Quatsch.
    Man ist genetisch bedingt maximal temperamentvoll & hat eine höhere Gewaltneigung als andere, aber das war es schon.
    Der Rest wird einem später eingetrichtert, durch die Dinge die jemand erlebt, wie einem Dinge vermittelt werden, wie das Umfeld auf einen reagiert...
    Die wenigsten Gewaltverbrechen (wenn überhaupt welche) wurden von Menschen aus einem gesunden Umfeld begangen.
    Never run a touching system!!

  2. #62
    von Borg
    Avatar von Locutus
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    Zum anderen mache ich das an der Tatsache fest, dass PC-Games bei 99,999999999999% der Leute, die sie zocken, zu keinerlei Auffälligkeiten führen.
    Ich denke mal Pj geht es um die 0,0000000000001% der Leute.
    Der Regen auf die Gerechten fällt,
    Und auch auf des Ungerechten Haupt.
    Aber hauptsächlich auf die Gerechten,
    Weil der Ungerechte ihnen den Regenschirm klaut.

  3. #63
    Feldwebel
    Avatar von XXXNA
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    Zitat Zitat von Duke Fak Beitrag anzeigen
    Hast in einigen Punkten recht die du hier zuletzt angesprochen hast, aber hier kann ich Dir nicht wirklich zustimmen.
    Wenn es nicht das Umfeld (damit vor allem die Menschen um einen rum) ist das zum Mörder macht,...ist es dann 100% angeboren?
    Es stimmt zwar da in den wenigsten Fällen jemand zum Morden genötigt wird, dennoch spielt das Umfeld eine gehörige Rolle, wie sich ein Mensch entwickelt. Meiner Ansicht mehr als alles andere.
    Ein "Mördergen" ist Quatsch.
    Man ist genetisch bedingt maximal temperamentvoll & hat eine höhere Gewaltneigung als andere, aber das war es schon.
    Der Rest wird einem später eingetrichtert, durch die Dinge die jemand erlebt, wie einem Dinge vermittelt werden, wie das Umfeld auf einen reagiert...
    Die wenigsten Gewaltverbrechen (wenn überhaupt welche) wurden von Menschen aus einem gesunden Umfeld begangen.


    Trotzdem liegt die Verantwortung bei der Person selbst und im Falle der geistigen Zurechnungsfähig auch die volle Schuld. Einflüsse gibt es, wir alle sind Einflüssen ausgesetzt. Es ist auch sicher vieles angeboren. Aber wir bestimmen unser Handeln als Menschen. Und da tragen wir die Verantwortung. Es gibt niemals einen legitimen Grund, einen Amoklauf zu veranstalten.
    ]

  4. #64
    Gutmensch
    Avatar von Psycho Joker
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    @Derksowitch:
    Zitat Zitat von Derksowitch
    Also dann jetzt mal konkret: Du meinst also, dass Spiele durchaus dafür Sorgen können, dass die Hemmschwelle runtergeht, jemanden in real zu killen?
    Nö. Wo hast du denn das her? Weder ist in meinem Posting das Wort Hemmschwelle gefallen noch hab ich je gesagt, dass Spiele Ursache sind, ich hab sogar mehrmals explizit das Gegenteil gesagt. Wer lesen kann ist klar im Vorteil, wie die alte Forenweisheit sagt. Und dabei bist gerade du derjenige, der immer rumflennt, dass ihm angeblich alle das Wort im Munde umdrehen.
    Außerdem hab ich ganz exakt gesagt, wo ich die Gefahr sehe. Hier nochmal, solltest du den ganzen zweiten Absatz meines ersten Postings übersehen haben:
    Zitat Zitat von myself
    Der entscheidende Punkt ist halt, dass die Sache mit der Flucht in eine Phantasiewelt, eine Phantasiewelt, in der die Problemlösung halt immer mit Gewalt zu tun hat und die Bosheit der Gegner diese Gewaltlösung legitimiert. Je mehr er sich zurückzieht und eben in diese Fantasiewelten eintaucht, desto wichtiger werden die Fantasiewelten für ihn. Dass er dann im entscheidenden Moment des Zusammenbruchs eben genau das Schema, nach dem Problemlösungen in den Fantasiewelten funktionieren, also durch Umbringen seiner Peiniger, aufgreift, zeigt doch schon, dass das er das simple Schema, nach dem Videospiele ablaufen, doch ziemlich stark verinnerlicht hat. Und das entspricht im Grunde dem, was die Psychologie "Klassische Konditionierung" nennt. Die Ursache dafür liegt natürlich jetzt weniger bei den Videospielen, sondern mehr beim Täter. Aber man muss auch sagen, dass in so einer Situation, die Videospiele durchaus ein entscheidender Auslöser sind, da brauch man sich keine Illusionen machen. Das selbe gilt für Gewalt in anderen Medien, wie in Filmen. Wie gesagt, die Meiden selbst sind nicht dran schuld, aber sie sind ein nicht zu unterschätzender Faktor, eben weil sie Schemata liefern, die sehr oft von Tätern bewusst imitiert werden.
    Es geht darum, dass es eben ein interaktives Medium ist. Ich sitze nicht passiv davor und lass mich berieseln, sondern ich selbst tue aktiv, was ich sehe. Das ist ein enormer qualitativer Unterschied zu anderen Medien wie beispielsweise Filmen. Über Hemmschwellen rede ich dabei gar nicht. Die Hemmschwelle hat damit nichts zu tun. Es geht um Handlungs- und Denkmuster und der Leserbriefschreiber ist das perfekte Beispiel. Ich hab sogar genau angeführt unter welchen Vorraussetzungen fiktive Gewalt in Medien zum Problem wird: Eben wenn für Konsumierende durch bestimmte Umstände (seien es nun Umwelteinflüsse oder gewisse latente Veranlagungen für psychische Erkrankungen) diese fiktiven Medienwelten zur Denk- und Handelsschablone für die reale Welt werden. Und der Umstand, dass Medien zu Schablonen für Denken und Handeln werden können ist natürlich ein Problem der Medien. Das ist jetzt kein neues Problem; nicht umsonst waren die totalitären Regime im 20. Jahrhundert so sehr darauf bedacht, neue Medien so umfassend als möglich für sich einzuspannen.
    Die Maßnahme, die gegen so eine Gefahr ergriffen werden muss ist nicht ein Verbot von Medien (wie sollte das auch je gehen), sondern ein reflektierter und kritischer Umgang mit Medien. Und gerade dieser kritische Umgang fehlt gerade was Videospiele betrifft doch ziemlich, insbesondere innerhalb der Gamergemeinde. Da wird bei jeder kritischen Anmerkung gleich "Hexenjagd" gebrüllt, aber man macht sich keine Gedanken über Art des Mediums. Eben weil es wie gesagt schon ein interaktives Medium ist, ist die Sachlage schon mal ganz anders als bei Film und Fernsehen. Und da muss man auch einfach mal anerkennen, dass Gewaltdarstellung in Medien, egal welcher Art nun mal immer bis zu einem gewissen Grad problematisch ist. Nämlich dann, wenn Mediengewlat als Vorlage für reale Gewalt dient. Das heißt nicht, dass das bei jedem der Fall ist oder bei der Mehrheit der Gamer, aber man kann einfach nicht leugnen, dass bei einigen Schießereien dies eben genauso passiert ist. Und die sture Ignoranz, die einem wie der Nordwind da gerade aus der Gamergemeinde entgegenbläst ist einfach nur furchtbar.
    Und du lieferst in deinem Beitrag genau das ab, was ich vorher kritisiert habe:
    Zitat Zitat von Derksowitch
    das Problem liegt also viel tiefer. Es geht wieder einmal um Individuen, die Milliarden von Erfahrungen gemacht, verschiedenste Gene haben, eigene Gedanken usw.... Dass nun hobbypsychologisch versucht wird, Profile zu erstellen, in die dann Leute passen, die aller Wahrscheinlichkeit nach absolut gar nichts von irgendwelchem hirnlosen Töten in der realen Welt halten, das ist ja egal. Hauptsache ein paar Experten konnten sich wichtig tun, man konnte die Schuld ein wenig verteilen zu einer Sache, die man ja gar nicht wirklich kennt
    Du sprichst von den paar Experten, die sich profilieren wollen indem sich über eine Sache teufeln, die sie gar nicht mal richtig kennen. Das ist einfach ein totales Kidnergartenargument. Ein Psychologe sagt, Gewaltmedien sind problematisch und hebt insbesondere Videospiele hervor? Ach der hat ja keine Ahnung und will sich nur profilieren. Das ist ein klarer Fall von "Du findest mein Bild nicht schön? Du bist ja auch blöd!"-Argumentation. Woher weißt du denn, dass die ach so unkundigen Experten sich nicht viel eingehender mit psychologischen Auswirkungen von Meiden befasst haben, als du dir überhaupt nur orstellen kannst? Nö nö, erst mal schön verteufeln.
    Außerdem redest du von Hobbypsychologie, die da angeblich betrieben wird und gleichzeitig kommst du mit einer hobbypsychologischen Milchmädchenrechnung ohne gleichen:
    Zitat Zitat von Derksowitch
    Die meisten Jungs, die ich kenne, zocken seit sie 12 sind irgendwelche bösen Killerspiele (ich übrigens auch) und stehen komplett im Leben. Manche waren auch mal Gemobbte in der Schule, manche haben Scheiß Eltern usw. (bei mir ist beides z.B. nicht der Fall)... Trotzdem sind sich alle einig: "Jemanden umbringen? Bin ich krank, oder was?"
    Zum anderen mache ich das an der Tatsache fest, dass PC-Games bei 99,999999999999% der Leute, die sie zocken, zu keinerlei Auffälligkeiten führen.
    Nur weil du in deinem Umfeld niemanden hast, der einer Risiko- oder Gefahrensgruppe entspricht, bedeutet das nicht, dass es sowas nicht gibt. Zur tollen Tatsache und der tollen Prozentzahl muss ich eh nix mehr sagen. Ist ja ein altes Leiden von dir, einfach mal irgendwas als Tatsache hinzustellen ohne jegliche Art von spezifischem Hintergrundwissen oder gar Fundierung.

    Zitat Zitat von Derksowitch
    Ich bleibe dabei: TV wurde auch mal verteufelt und ist im Prinzip nicht großartig anders als PC-Games. In 20 Jahren sind PC-Games in der Gesellschaft ethabliert und es werden Dokus laufen, welchen "Leidensweg" diese durchgehen mussten in Deutschland und alle schütteln mit dem Kopf. In Deutschland herrscht eine Feindsinngikeit gegen Neues, das ist echt nicht zum aushalten....
    Ach ja sicher. Heute sehen wir Dokus darüber, wie die armen Fans von Splatterfilmen, die in den späten 80ern und 90ern das gefährliche Gewaltmedium schlechthin waren (die Splatterfilme, nicht deren Fans), damals in Veruf waren und schütteln den Kopf darüber, wie diese armen Leute unterdrückt wurden.
    Genau das mein ich: Jegliche Art der Kritik von außerhalb wird als pure Feindseligkeit und Unterdrückung abgetan, aber vielleicht selbst mal kritisch hinterfragen... keine Spur. Lieber: Hilfe Hilfe, ich werde unterdrückt! Holt Amnesty International!

    @Neoprophan:
    Nein nein, das war nicht alles auf dich bezogen. Lediglich der Anfang bezgl. des Zutrauens eines Amoklaufs bezog sich auf deinen Beitrag. Der Rest war eher der Versuch, das von mir oben Geschriebene nochmal klarer auszuführen.
    Ich stimme dir durchaus zu, dass es eben nicht die klar feststellbaren Ursachen und Auslöser gibt und natürlich das Umfeld bzw. einfach die eigene Erfahrungswelt und Geschichte sehr prägend ist. Es gibt eben viele Faktoren und Gewalt in Medien kann eben auch einer sein. Darum ging es mir und da stimmen wir eh überein.

    @Duke Fak:
    Zitat Zitat von Duke Fak
    Wenn es nicht das Umfeld (damit vor allem die Menschen um einen rum) ist das zum Mörder macht,...ist es dann 100% angeboren?
    Du hast, glaub ich, meine Kritik am Satz "Menschen machen Menschen zu Mördern" nicht ganz verstanden... oder ich hab's nicht klar genug ausgeführt. Was ich an dem Satz blöd finde, ist vor allem die Struktur des Satzes: <irgend etwas oder jemand> macht Menschen zu Mördern. Ich glaube an Eigenverantwortung, d.h. natürlich gibt es belastende Faktoren und Umstände die mitspielen und einen Menschen in seinem Verhalten in eine bestimmte Richtung drängen können, aber schlussendlich ist jeder selbst dafür verantwortlich was er in letzter Konsequenz macht. Ein Kindesmisshandler wird seine Verantwortung für seine Taten nicht los, "bloß" weil er selbst als Kind missbraucht wurde (was erwiesenermaßen oft der Fall ist). Und genauso wenig wird ein Mörder seine Verantwortung los, "bloß" weil er gemobbt wurde und ohne Zweifel sehr darunter gelitten hat. Natürlich kann man eine Tat mit diversen Faktoren erklären und nachvollziehen, aber das bedeutet nicht, dass die Tat, nur weil sie nachvollziehbar ist, entschuldigt oder gar gerechtfertigt ist. Nö nö, so nicht.
    Daher würde ich auf deine Frage: "Wenn es nicht das Umfeld (damit vor allem die Menschen um einen rum) ist das zum Mörder macht,...ist es dann 100% angeboren?" natürlich mit Nein antworten. Denn Wenn ich sage, dass es Blödsinn ist, dass das Umfeld jemanden zu 100% zum Mörder macht, weil ich nicht an 100%-Erklärungen glaube, dann halte ich es natürlich ebenso für Blödsinn, Mörder-sein als 100% angeboren zu erklären. Es gibt keine 100%-Erklärungen im Sinne einer strikten Ursache-Wirkung-Struktur, genau darum geht's ja. Wenn es so wäre, gäbe es ja keine Eigenschuld, weil ja alles angeboren oder Erziehung oder Umfeld ist. Jemand kann noch so sehr gehänselt und ausgeschlossen werden, sobald er seine Peiniger umbringt, ist er der Mörder und der Schuldige und nicht seine Peiniger.

    Die wenigsten Gewaltverbrechen (wenn überhaupt welche) wurden von Menschen aus einem gesunden Umfeld begangen.
    Für diese Behauptung musst du mal definieren, was denn ein "gesundes Umfeld" ist. Es gilt nämlich in der Psychologie für Umfelder genau dasselbe wie für Menschen: Niemand ist gesund, aber nur manche sind krank.
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  5. #65
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    Avatar von Duke Fak
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    Die Schuld eines Täters stelle ich auch nicht in Frage. Ich möchte keinen Freibrief für Amokläufer ausstellen. Natürlich kann er was dafür wenn er hohldreht.
    Aber den Weg zur Tat sehe im grössten Maße durch das Umfeld beeinflusst als durch irgendwelche anderen Faktoren.
    Das "gesunde Umfeld" kann man kaum klar definieren, aber es gibt wohl einige Bedingungen die man dazu zählen kann um ein gesundes Umfeld grob umreissen zu können. Mobbing, Vernachlässigung, erlebte Gewalt,...usw gehören da sicher nicht dazu.
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  6. #66
    Gutmensch
    Avatar von Psycho Joker
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    Das kann man nie so wirklich pauschal sagen, ob jetzt das Umfeld oder was anderes der entscheidende Faktor ist... wenn es überhaupt einen gibt... muss ja auch nicht so sein. Die Sache bei dem Festmachen, wer wurde jetzt wovon zu welcher Tat getrieben, ist halt die Gefahr, dass die Eigenschuld da praktisch gegen 0 sinkt, wenn man behauptet: Das ist klar die Schuld von Umfeld/Eltern/Veranlagung etc.

    Das ist eben die Crux bei deiner Behauptung, dass Menschen aus gesundem Umfeld (so gut wie) keine Gewaltverbrechen begehen: Wenn du das gesunde Umfeld nicht wirklich definieren kannst, woher willst du dann wissen, ob auf Menschen, die in diese Definition fallen, diese oder jene Eigenschaft zutrifft? Insofern ist die Behauptung so nicht gültig oder irgendwie nachweis- oder belegbar.

    Wie gesagt: Natürlich ist das Umfeld immer auch ein entscheidender Faktor. Nicht umsonst ist das Herausnehmen aus dem Umfeld der erste Schritt bei einer geschlossenen Psychotherapie. Aber man darf einzelne Faktoren auch nicht überbewerten, vor allem nicht pauschal, weil die Situation bei jedem anders ist.
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  7. #67
    Oberstabsfeldwebel
    Avatar von SonGohan
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    Stimme mit der geistesgestörten Spielkarte weitesgehend überein.

    Gerade im Bezug auf die Wirkung von Medien bezogen. Aber nochmal zu der Rechtfertigung von Mord. Das sehe ich leicht anders, ich heiße sicherlich keine Selbsjustitz, Amokläufe oder Mord im Allgemeinen gut. Aber gerade bei Gemobbten kann es sich kaum einer vorstehen, wie sehr sie leiden. Es entsteht einfach nur ein riesen Hass, man hat ständig mit verbalen Demütigen bis zu schweren körperlichen Strapatzen zu kämpfen. Man traut sich nicht mehr auf die Straße, in die Schule oder zur Arbeitsstelle. Soziale Kontakte reißen ab, die Leistungen sinken radikal ab und wenn es dann noch von Lehrern oder ähnlichen ignoriert wird, werden Leben zerstört.

    Die Gesellschaft erschafft Amokläufer, durch Intolleranz und Arroganz. Die Angst der eigenen Ausgrenzung treibt gegen Schwächere und Andersartige, egal in was für einer Form. Jeder der schon mal gemobbt wurde, weis das das beste Mittel dem zu entgehen, irgendwann anfangen jemanden zu finden der schwächer ist und diesen ebenfalls zu mobben. Dadurch erlangt man Anerkennung in dieser kaputten Welt. Und genau diese Menschen zerstören Leben und jeder der Leben zerstört, muss damit rechnen das sein Leben zerstört wird, sprich getötet zu werden.

    Wie gesagt das ist keine Rechtfertigung für Amokläufer sein und diese haben sicherlich auch nen groben Riss in der Schüssel, aber man kann behaupten das diese Menschen im vollen Bewustsein sich bedinungslos hinzugeben und einfach ihr Leben so trist weiter zu führen haben. Alleine die Schuld bei diesen ausgetickten Personen zu schieben, ist nämlich genauso naiv und gefährlich.

  8. #68
    Glückspilz
    Avatar von Duke Fak
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    Zitat Zitat von Psycho Joker Beitrag anzeigen
    Die Sache bei dem Festmachen, wer wurde jetzt wovon zu welcher Tat getrieben, ist halt die Gefahr, dass die Eigenschuld da praktisch gegen 0 sinkt, wenn man behauptet: Das ist klar die Schuld von Umfeld/Eltern/Veranlagung etc.
    Ich würde die Eigenschuld nicht dadurch ausschliessen/mindern das ich die Ursachen der Tat zu ergründen Versuche.
    Wäre auch klar kontraproduktiv weil irgendwelche Ursachen hat es ja immer. Dann wäre fast zwangsläufig jeder Unschuldig.
    Solange Zwang, Unzurechnungfähigkeit o.Ä. Faktoren nicht mit einfliessen liegt die Schuld in erster Linie beim Täter. Ursachenforschung heisst für mich nur versuchen zu ergründen wie es dazu kommen konnte, nicht wem ich die Schuld zuweisen könnte.

    Zitat Zitat von Psycho Joker Beitrag anzeigen
    Das ist eben die Crux bei deiner Behauptung, dass Menschen aus gesundem Umfeld (so gut wie) keine Gewaltverbrechen begehen: Wenn du das gesunde Umfeld nicht wirklich definieren kannst, woher willst du dann wissen, ob auf Menschen, die in diese Definition fallen, diese oder jene Eigenschaft zutrifft? Insofern ist die Behauptung so nicht gültig oder irgendwie nachweis- oder belegbar.
    Ja das ist das Problem, wo fängt das gesunde soziale Umfeld an? Da gibt es nicht die 100%-Definition, dazu ist das begrifflich zu weit gefasst und eine grosse Grauzone unvermeidlich. Welche Faktoren zählen dazu?
    Zählt man Dinge wie Medienkonsum zum sozialen Umfeld hinzu oder ist das ein eigener Einflussfaktor?
    Ab wann ist "a Watschn" der Erziehung noch förderlich, ab wann gefährlich?
    Und ab wann ist die persönliche Gewaltneigung genetisch, ab wann erzieherisch/durchs Umfeld bedingt?
    Das lässt sich nunmal nicht klar abgrenzen, aber man kann durchaus gewisse Rahmenbedingungen abgrenzen die erfüllt sein sollten um die Gewaltneigung einer Person runterzuschrauben & damit potentielle Täter zu minimieren.
    Da zählen z.B. intakte Familie (alle noch da, keiner schlägt, keiner säuft,...), intakter Freundeskreis (nicht durch Drogen, Gewalt usw bestimmt), intaktes Umfeld in Schule/Arbeit (ohne Mobbing,..) dazu.
    Allgemeingültig zählen da freundliches faires Miteinander, Zuhören, vorgelebter Umgang mit Problemen, vermittelte Medienkompetenz... dazu.
    Das kann man noch weiter fortsetzen, aber ich glaube es ist klar in welche Richtung das gehen sollte.
    Bei den meisten Verbrechern ging mindestens bei einem dieser Dinge was gewaltig in die Hose...im Regelfall bei mehreren gleichzeitig. Da wird z.B. in der Schule ausgegrenzt/gemobbt, daheim hört niemand zu, die Kumpels taugen nur zum Drogen & falsche Medien konsumieren,...
    Damit kann man nix gutheissen oder entschuldigen, mit teilen solcher Konflikte muss jeder mit uns umgehen. Aber das Umfeld ist imho das was uns am meisten beinflusst, deswegen sehe ich auch hier den grössten Einflussfaktor von allen.

    Apropos Drogen...auch so eine Sache, der mögliche Zusammenhang zwischen der zunehmenden Verschreibung von Psychopharmaka an Schüler & den ebenfalls zuhnemenden Zahl an Amokläufen an Schulen wird in der Öffentlichkeit totgeschwiegen. Warum wird nichtmal in die Richtung gedacht?
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  9. #69
    Obergefreiter
    Avatar von Neoprophan
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    Das hast du schön beschrieben, kann dem eigentlich nur zustimmen, dass das Umfeld der größte Einflussfaktor ist, weil das was man in seinem Umfeld im laufe seines Lebens erlebt und durchlebt ist das was einen hauptsächlich prägt. Aber die Eigenschuld eines zurechnungsfähigen Individums kann man damit nicht nichtig machen.

    Das Unmögliche ist oft nur das unversucht gebliebene.

  10. #70
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    Avatar von stefros
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    Zitat Zitat von Duke Fak Beitrag anzeigen
    Apropos Drogen...auch so eine Sache, der mögliche Zusammenhang zwischen der zunehmenden Verschreibung von Psychopharmaka an Schüler & den ebenfalls zuhnemenden Zahl an Amokläufen an Schulen wird in der Öffentlichkeit totgeschwiegen. Warum wird nichtmal in die Richtung gedacht?
    Was gibt es da tot zu schweigen? Das ist doch einfach nur ein logischer Zusammenhang. Je mehr psychisch labile Menschen es gibt umso mehr Psychopharmaka werden verschrieben. Und umso mehr Amokläufer gibt es eben auch.

    Und woran liegt das? Nunja, die Kindheit ändert sich. Von jungen Menschen wird immer früher immer mehr verlangt. Eltern haben Angst dass ihr Kind später keinen Job kriegt wenn es nicht zu den Besten gehört. Und die Schulreformen tun ihr übriges.

    Dieser Druck der auf die Kinder eingeübt wird muss natürlich irgendwo hin. Manche übertragen ihn eben durch Mobbing auf ihre Mitschüler. Und diese können daran irgendwann zerbrechen.

    Jetzt ist die Frage ob sie ohne einen Waffenschrank zu Hause zu haben, schonmal mit Waffen daraus irgendwo drauf geschossen zu haben und ohne schonmal Counterstrike oder ähnliches gespielt zu haben auf die Idee kämen ihre Probleme auf diese Weise lösen zu wollen?

    Klar, Mobbing an Schulen gab es früher sicher auch schon. Das gab es schon immer irgendwo. Aber wielange gibt es schon Schusswaffen? 300 oder 400 Jahre? Und wielange gibt es Amokläufe? Und warum ist solange nichts passiert? Und wielange gibt es Computer, Ballerspiele und Gewaltvideos im Internet? Zu behaupten solche Dinge hätten absolut garnichts damit zu tun ist also absoluter Schwachsinn.

  11. #71
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    Avatar von RushCabal
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    Zitat Zitat von stefros Beitrag anzeigen

    Klar, Mobbing an Schulen gab es früher sicher auch schon. Das gab es schon immer irgendwo. Aber wielange gibt es schon Schusswaffen? 300 oder 400 Jahre? Und wielange gibt es Amokläufe? Und warum ist solange nichts passiert? Und wielange gibt es Computer, Ballerspiele und Gewaltvideos im Internet? Zu behaupten solche Dinge hätten absolut garnichts damit zu tun ist also absoluter Schwachsinn.
    viel. liegt es auch daran, dass es heutzutage ziemlich leicht ist an schusswaffen heranzukommen...

  12. #72
    Oberstabsfeldwebel
    Avatar von SonGohan
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    Zitat Zitat von stefros Beitrag anzeigen
    Klar, Mobbing an Schulen gab es früher sicher auch schon. Das gab es schon immer irgendwo. Aber wielange gibt es schon Schusswaffen? 300 oder 400 Jahre?
    Zu Beginn des 15. Jahrhunderts wurden die ersten fortschrittlichen Handfeuerwaffen gebaut, gegen Ende des gleichen Jahrhunderts waren sie schon weit verbreitet.

    Zitat Zitat von RushCabal Beitrag anzeigen
    viel. liegt es auch daran, dass es heutzutage ziemlich leicht ist an schusswaffen heranzukommen...
    Man kommt genauso leicht heran, wie schon immer. Aufm legalen Wege aber ziehmlich schwierig.

    Ergo nicht richtig.

  13. #73
    Glückspilz
    Avatar von Duke Fak
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    Zitat Zitat von stefros Beitrag anzeigen
    Was gibt es da tot zu schweigen? Das ist doch einfach nur ein logischer Zusammenhang. Je mehr psychisch labile Menschen es gibt umso mehr Psychopharmaka werden verschrieben. Und umso mehr Amokläufer gibt es eben auch.
    Ja so sehe ich auch einen möglichen Zusammenhang!
    Zitat Zitat von stefros Beitrag anzeigen
    Und woran liegt das? Nunja, die Kindheit ändert sich. Von jungen Menschen wird immer früher immer mehr verlangt. Eltern haben Angst dass ihr Kind später keinen Job kriegt wenn es nicht zu den Besten gehört. Und die Schulreformen tun ihr übriges.
    Ist es wirklich so das in primär DE & USA (imho die Hochburgen der Amoklaufenden Jugendlichen & der Psychopharmakaverabreichung an Jugendliche) der Leistungsdruck so enorm gestiegen ist, das Jugendliche zunehmend mit Bewussseinsverändernden (unter anderem Gefühlsneutralisation) & teilweise suizidfördenden SSRIs behandelt werden müssen?
    Ist es Abwegung drüber nachzudenken ob ein Medikament das einerseits die (Mit-)Gefühle einer Person ausschalten & andererseits zu suizidem Verhalten gerade bei jungen Menschen führen kann für solche Taten wie in Winnenden, Columbine,...mit verantwortlich sein können?
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  14. #74
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    Avatar von Talatavi
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    Vielleicht sollte man erstmal feststellen, ob Medikamente dieser Art überhaupt eine Rolle spielen.
    Oder ist bereits belegbar, das Menschen die Psychopharmaka konsumiert haben eine höhere Amoktendenz haben als solche, die z.B. Aspirin genommen haben?
    Den empirischen Beweis für einen Zusammenhang zwischen Mehrverschreibung von "Glückspillen" und Anstieg von Amokläufen würde ich gerne mal sehen.
    Den "Mehrverschrieb" könnte man auch auf die steigende Bevölkerungszahl schieben (mehr Menschen=mehr Kranke).

    Offenbar ist es ja des Menschen Natur alles erklären zu müssen und festzustellen, das solche Ereignisse ja irgendwo eine Ursache haben.
    Da werden Zusammenhänge (Computerspiele, Gewaltfilme, jetzt Psycho-Medizin, etc.) hergestellt, nur um vielleicht das Simpelste auszuschließen:
    Nämlich das Menschen einfach irgendwann ausklinken können.

  15. #75
    Gutmensch
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    Talatavi spricht einen wichtigen Punkt an: Den Unterschied zwischen Kausalität und Korrelation. Was auf den ersten Punkt wie Kausalität ausschaut, kann auch bloß Korrelation sein.
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  16. #76
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    Zitat Zitat von Duke Fak Beitrag anzeigen
    Ja so sehe ich auch einen möglichen Zusammenhang!
    Ähm, Moment mal, ich sehe da keinen Zusammenhang zwischen Psychopharmaka und Amokläufern.

    Es gibt einen Zusammenhang zwischen Psychischen Erkrankungen und Psychopharmaka und es gibt einen zwischen Psychischen Erkrankungen und Amokläufen.

    Ich glaube das ist es auch was PJ meint.

    Jugendliche nehmen ja keine Psychopharmaka weil sie gut schmecken sondern weil sie krank sind. Und wenn DE und USA dafür die Hochburgen sind dann ist das wohl so.

  17. #77
    Glückspilz
    Avatar von Duke Fak
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    @ Stefros:
    I Know, deswegen auch

    @ Talatavi:
    Natürlich gibt es keine Studie die den Zusammenhang von Amokläufen & "Glückspillen" empirisch belegt. Gibts zu Mobbing, Schützenvereine & Gewaltmedien aber genauso wenig. Drüber nachdenken kann man ja trotzdem.

    Es ist bekannt das zu den Nebenwirkungen von Antidepressiva Dinge zählen wie Depressionen, Agressionsförderung, Suizidneigung & das junge Menschen eher zu diesen Nebenwirkungen neigen. Besonders heikel sind hier Gewöhnungs-/Absetzphase und Medikamentenwechsel.

    Weiter ist bekannt das USA & DE einen hohen Anstieg an SSRI-Medikation an Schüler aufweisen. Bei einem seit Jahrzehnten beklagten Geburtenrückgang liegt das kaum am starken Bevölkerungswachstum.
    in den USA fand in den letzten 10 Jahren praktisch kein Amoklauf an Schulen statt wo nicht Psychopharmaka mit im Spiel war. Auch Tim K. war in Behandlung.
    @Psycho Joker:
    Kausalität oder Korrelation?
    Keine Ahnung, aber meines Erachtens nach nicht unbedingt weniger Diskussionswürdig als Schützenvereine, Mobbing, Gewaltmedien.
    Aber vielleicht sehe ich das ja nur ich so.

    Was zum lesen:
    http://www.spiegel.de/wissenschaft/m...393609,00.html
    http://www.ssristories.com/index.php
    http://de.wikipedia.org/wiki/Seroton...d_Jugendlichen
    Never run a touching system!!

  18. #78
    Braunbär
    Avatar von James
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    Zitat Zitat von stefros Beitrag anzeigen
    Von jungen Menschen wird immer früher immer mehr verlangt.
    Naja, wieso ist das bisschen Lernen heutzutage zu viel verlangt?

    Ich bin jedenfalls froh, dass ich mir nicht mit 10 Jahren den Buckel auf einem Feld krumm schuften musste.

    Ich frag mich wie es den ganzen jungen Menschen (ich schließe mich da auch mal ein) noch vor hundert Jahren ergangen wäre.
    Da konnte man sich nicht 6 Stunden gediegen in der Schule die Eier schaukeln und warten bis der Unterricht um ist.

  19. #79
    Mainforum-Moderator
    Avatar von Little.
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    Zitat Zitat von James_Bond Beitrag anzeigen
    Naja, wieso ist das bisschen Lernen heutzutage zu viel verlangt?

    Ich bin jedenfalls froh, dass ich mir nicht mit 10 Jahren den Buckel auf einem Feld krumm schuften musste.

    Ich frag mich wie es den ganzen jungen Menschen (ich schließe mich da auch mal ein) noch vor hundert Jahren ergangen wäre.
    Da konnte man sich nicht 6 Stunden gediegen in der Schule die Eier schaukeln und warten bis der Unterricht um ist.
    Es geht um Leistungsdruck (Leistung, nicht das Ding in der Hüftgegend). Der ist heute sicherlich um ein vielfacher höher als noch vor 10,20 Jahren. Und das einige sich 6 Stunden lang die Eier schaukeln ist sicherlich nicht repräsentativ für die Industriegesellschaften.
    Das Leistungsdruck im privaten Umfeld Ursache für Selbstmorde sein kann wird wenig bestritten. Von daher wäre es als Stressfaktor bei Jugendlichen durchaus nicht unwahrscheinlich.
    "Linux is an operating system built to do things well, not simply."
    Michael Fahey (Kotaku.com)

  20. #80
    Gutmensch
    Avatar von Psycho Joker
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    Zitat Zitat von Duke Fak
    Es ist bekannt das zu den Nebenwirkungen von Antidepressiva Dinge zählen wie Depressionen, Agressionsförderung, Suizidneigung & das junge Menschen eher zu diesen Nebenwirkungen neigen.
    Öhm... nein. Diese Nebenwirkungen sind Symptome von klinischer Depression und Antidepressiva sind darauf hin konzipiert, dass sie eben gerade diese Symptome bekämpfen.
    Oh, the devil will find work for idle hands to do...

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